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Full text of "Das Musikbuch : eine Nachgruppen und gattungen geordnete Zusammenstellung von Büchern über die Musiker, die Musik und Instrumente, mit erläuternden Einführungen"

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§ 1/ ' l/ifö. 



DAS 



' MUSIKBUCH 



EINE NACH GRUPPEN UND GATTUNGEN 
GEORDNETE ZUSAMMENSTELLUNG 
VON BÜCHERN ÜBBR DIB MUSIKER^ 
DIE MUSIK UND INSTRUMENTE 
MIT ERLÄUTERNDEN EINFÜHRUNGEN 



L Bg)H j 

AUS DEM VERLAGE VON 

BREITKOPF ® HÄRTEL « LEIPZIG, 




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»ermel^rte uni oerNffccte 




t(9 aicm^ e^n^p^ iOttittopf, 1745* 



VORWORT 



SdtdemBndidaendesenteaBrdtkopfsdienMusikbudies im Jahre 
*745 ist die Literatur Ober Musik von unserm Buchverlage ständig 
gepflegt worden. Sie hat sidi im letzten Jahrze Ii tu allttialili ii zu L incm 
Haupt^^cbiet dieses Zweiges unseres Hauses cntwidielt Lind ^^-ir geben 
nun h ie r zum ersten Male eincGesamtöbersicht über das, was der Budi- 
Verlag ßreickopf Härtel im Bereidie des Musikbuches seit der zweiten 
Hälfte des vorigen Jahrhunderts geleistet hat. Kaum einen Namen, der 
während dieser Zeit in der Musikgesdiidite zu größerer Bedeutung 
gelangt ist, dürite das Musikbudh vermissen fa«isen und so ergibt es 
sidi von selbst, daß es zugleidi einen Überblid«: über eine statdidie 
Reihe von grundlegenden und Standverken der Musikiiteratur von 
Phil. Spittas »Badi« bis zu Riemanos »AUgemdner Musikgesdniditec 
und Kretzsdimars »Gesdiidite des neuen deutsdien Liedes« bieteti 
Aus der früheren Zeit haben nur die Werke Aufnahme gefunden, 
die nodi von irgendweldiem Wert fiOr die Gegenwart sind. Aus- 
giesdifossen wurde das Gebiet des reinen Lehrbuches der Musik, das 
. in unserem VeHage ebenfalls bedeutend ausgebaut ist. / Das Musik« 
budi bfingt nicht nur kur2e Tilehmgabcn <ler Werke sondern wir 
l^aiditen es t^idurdizu einem besonders wertvollen Nachsdifaigdnidie 
f& denMusikwissensd&aftler, üQr Bibliotheken, fiOr Musiker undMusik* 
freunde madicn zu soOen/ daO Jedem einzelnen WeAe, kurze, den 
Inhalt ^h^endeBHäuteningen und wo not^ audi genauere bhalts» 
fihcrsiditen hdig eg e h en wurden. / Ffir die zurBekhuqg des Katalog 
verwendeten Bddnisae der Muadker und Musikgesdiiditler usw* wurde 
das Material dem |flngsten Zweige unseres Hauses, dem Kunstver« 
läge, entnommen. Die T Imschlaggeidmogg stammt von Lina Burger. 

LBIPZIO, OSTBRN 1913 

BREITKOPF ® HÄRTEL 



in 

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EINTEILUNG DES MUSIKBUCHES 



Einteilung des Musikbuches 

Sdie 



Vorwort III 

KT.A.SSIKRR 

Joh. Seb. Bacti 

G. F. Händel it 

Christoph W. von Glud<. 25 

Joseph Hay dn 27 

Wolfgang Amadeus Mozart 31 

Ludwig van Beethoven 39 

ROMANTIKHR 

Carl Maria von Wet»er 47 

Franz SAubeit . 49 

Felix Mendelssohn Bartholdy 5« 

Robert und Clara Schumann 53 

F. Chopin 6j 

NRUROMANTIKER 

Htctor Berlioz 71 

Franz Liszt 7y 

Richard Waj^ner 91 

Peter Cornelius 127 

Hans von Rülow 131 



Altmeister und vorfaadiisclK Zdt 137 

Von Bach bis zu Beethoven 145 

Von Beethoven bis zu Franz Liszt und Richard Wagner 155 

Von Brahms bis zur Cjegenwart 175 

Erlauchic Musikfreunde und Musiker und die Musik an FOrstenhfifen 193 

Allgemeine Musikgeschichte zoi 

Notenschrift und »Drucfc / Liederhandschriften Z09 

Kirchenmusik 2zy 

Das einstimmige Lied / V^olkstieder / Mehrstimmiger Gesang 25t 

Melodram und Singspiel / Oper und Musikdrama 265 

Stil und Formen in der Musik / Musiklehre / Musikästhetik / Rhythmus / Akustik / 

Ornamentik und Tanz 277 

Ober Sprach", Gehör« und Stimmbildung / Gesang / Musikpsychologie 30? 

Ober die Instrumente und Instrumenl.Umusik 323 

Gesammelte Aufsätze über Musik und Musikausübung 357 



IV 



I 



KLASSIKER 



KLASSIKER 



1 



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JOH. SEB. BACH 



JOHANN SEBASTIAN BACH 



I 




Nadi einem im Besitze der Thomassdiule zu Leipzig beiindiidien Ölgemälde 
von G. Hausmann. Sti<h von L. Sidiling. 37:28 cm groß 1.50 Mark. 



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4' 



joasE&aACH 



JOH. SEB. BACH 

VON PHILIPP SPITTA 

IN ZWEI BÄNDEN 



Bhllipp Spittas »Johann Sebastian Badic nimmt in der Reihe der fcofien 
nlunkerblo jirapbien durdi die Bewältigung des umfangreidMiett Stollies» 
diirdi die Vicbeittfl^t des bhalts, dordi die BrsdiUcdung zahlrddier, vodier 
unbekannter Qydlcn und Oebieie eine besonders hervom^ende Stelluog 
ein. Das Werk ist «fie erste Biographie des größten deutsdien Tonsetzers, 
die sdn Leben und sein Sdiafien voQ erfaßt, bewertet und dacstedt Bs 
hat zugleidi eine neue Onmdlage für die Kenntnis der deutsdien Musik« 
gesdildite von etwa i6So bis zur Mitte des iS. Jahrhunderts gesdiafien, auf 
der weit ers^^e baut \rur(le und die auch heute nodi iast unerschüttert ist. Aber 
nidkmirfürdieMusikwissensdiaft ist Spittas Buch von nachhaltiger Bedeutung 
gewesen, nicht nur unsre Kenntnisse von den kuhureUen, religiösen, litera' 
Tischen Erscheinungen und Stromtinj^jen jener Zeit hat es gefördert, audi auf 
(lie musikafischcPraxis, auf die PHe5;e Bachschcr Musik und auf die Auffassung 
und Darstellunj^ ihres Gelialrs hat es starken BinHuß genommen und steh 
erhalten. — Seit Jahren ist es vergriffen, die sidi stetig steigernde Nach- 
frage hat aber gezeigt, dal) trotz der inzwischen überreidi gewordenen 
Bachliteratur ein Bedürfnis nach Spittas Werk besteht und, hierdurdi ver- 
anlaßt, ist der Herausgabe einer neuen Auflage n.ilu r getreten worden. 
Es gereicht uns zur ücaa^tuuag, den Nachiolgci Piulipp Spittas als ersten 
Vertreter der Wissensdiaft, Geheimrat Professor Dr. Hermann Kretxschmar, 
für die Neuherausgabe dieses klassisciien Werkes gewonnen zu haben 
und, als dessen Kraft dunh andre Pffidkten aOxusehr in Ansprudi genommen 
wurde, in engster Ffihluns mit ihm, tat eingehenden NeuiMarbdlung 
den sdion jetzt um die Badiforsdiung verdienten Dr. Werner Wolffhdm. 
Dte Arbeiten sind soweit gediehen, daß Im Frühjahr 
der erste Band der Nettausgabe wird vorgelegt werden 
können/ der zweite wird im Jahr darauf fofgen. 



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JOH. SEB. BACH 



)OH. SEB. BACH 

Von ALBERT SCHWEITZER 

Deutsche Ausgabe. Mit einer Vorrede v. CHARLES \V iDOR 
und 5 Ahhiidungm» 1908, XVI und 844 Seiten. S"*. Prds ge^ 
heftet 15 M., in Leinen gebunden 17 M.^ in Halbfranz 18 M. 

eit der mten wissenschafrlidi gründlii+ien H irfibioijraphic ist 
auf dem Gebit te der ßaAliteratur kein Werk ers<.hipncn, das 
bei seinem Brsdieinen nidit nur bei Badikcnnern und V^er- 
ehrenv sondern auch in v«iteren Kreisen des gebildeten mtisi« 
Ita&sdieo Pubttkums eine giddi l>ef cisterte Aufnahme gefunden 
iiat, «ie dieses Badibudi. Mit ifim liat Sdiweltser mdir als 
eine wjgtensdiaftliciie und künstlerisdie Glanzleistung voll» 
brad)t. Es enthälr die Entded(ung des tiefsten Wesens 
Bad)sdier Musik, den Sdilussel zum Verständnis der Werke 
dieses größten unter den Meistern der 1 onkunst, für die sicf) 
jetzt die ganze musikalisdie Welt, die protestantisdie und ka* 
tholisdie Musik in gleidier Weise interessieren und die Völker 
diessdts and jenseits des Rheines und der Alpen aufii hödtste 
begeisiem. Bine dnsigartige Bedeutung erhält das Budi da- 
durdi, da6 Sdiweitzer, indem er Badi I>ehandelt, frfendende 
Streifliditer auf die gesamte Musik und die Kunst zu werfen, 
weiß. Es ist ein Werk, das audi für den musikalisdien Laien 
und die musiktreibende Jii<;end von hödistem Werte ist, >s'eil 
CS so einfadb und anregend gesdw'eben ist und nidit nur in 
Badi, sondern die Kunst überhaupt einführt. Der sdiier uner« 
sdiöpfltdie Stoff ist folgendermaßen in dem Budie gegliedert: 

Di* Mtiiik zu Bacbt Zelt iDle Wui-cin (j.T Bj<iuuit«i KtuMt — Die Knutehung der Choralieue. " 
Die Entitrhung der Chordlnidcxlion. - Der Choral hl OoWrfCMI. — Die fT lUlllHUlip lÜtt Ml Ctt 
Badi. ~ Dk Kantaten und Passtooen im zu Bad>>. 

Baeha Lsbco und Pcrm5nlkhk«}t <V'on Eiscnadi iukIi Ldpzig. — Badi in Leipzig. — Ersdirinunjc, Wesen and 
QuH^ter. — Kifautlcrfakrttiv Kridifcr und PreuiKfe. Der KiU^^ 

Baclw lM(r«auaUfw«fk« <Dic Orjdwerfw imd Ihr* Wlederijabe. — Dit K lwv k iweike and Are VMw 
fite. " Kumcr« mi Oid m ni » ei lte. — Dw lliiit>Biclt Opfb- oad dk KboK der Fug^ 

IXc JUt6««k der B*due6«flX«iut <Ba<S% mtd dl« Anftet». — Pt Aw i h i i » und maVrMteMiott. — Vortnad 
Ton ? R i.fi — Die musikatisAc Spr.ul»: Jir CfiorSfi' — Di.- mtisIJi.iIiNi^ii- Spradie der Kantaten). 

Die K«!iiitiu, Orjlori«!, M*«Mn urni Pj»tion«n und ihrt Wicdcrg^V« < Arnvj.idUT, MOhlhäuser, Weimarer 
und Köthener Kantaten. — Die I.i-iprij:cr Kantaten von i-ii und 1714. — D.is Magnifikat und die Johaanis' 
^3«ion. — Die Kant.iteti der ).iliri- i;;?- 1727 — Die Traunoilr und die M.itihäuspwislem — Die Kanaten 
aus den Jahren 17:8 — 1774. — Die u lUIuIh ti K.ini.ileti. — Die Moiett^-n uiid diC I ii d> i — DIl- Or.iiorien, — 
Die Mcncn. — Die Kaniaten aus der Zeit na<ti 17H. — Die Wiedergabe der Kaniaien und i'assioaetO- 



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J, S. BACH 

le Musicien-Poete 
Par Albert Schweitzer 

Avec la coUaboration 
de M. Hubert Giibt 

Prffacc de Ch. M. Widor 

2* Tirage. 1905. XX, 455iN|ge8 in '8. 
Geh. 8 M., in Leinen geb. 9.50 M., 
in Haibüranzband 10.50 M. 

Das Ober die deutsche Ausgabe Gesagte hat seine Geltung natAlfiA «odt für das fran- 
sösisdic Original, dessen Hrfolj ja die Veranlassung zur Ve rans taltung der crstcrcn 
war, wie aud> für die englisdie Übersetzung, die nadi der deutidien Ausgabe erfolgte. 



JOHANN SEBASTIAN BACH 

Von LA MARA 



1912. 90 Seiten S**. In Oxfordleinen gebunden t Marie 

roß und gewaltig, voll eherner Kraft, als eine hödiste Blüte, die uns die Tonkunst 
^ gebar, zeidinet La Mara in diesem Bütfilein nus Breirkopf '£) H.lrtfl« Kleinen 
Musikcrbiograpbieo die Gestalt des größten i iarmonüters und Kontrapunktikcrs, Orgel- 
«pklen und lOrdcnftoapoiilMieo» den je 4k Welt guttun. Der Lcbcmfccidvdbtnf itt 
cfn BÜiaiM und ein Vcndduifi der Wcrfee Badis betfCfffbcn* 



ÜBER 

JOHANN SEBASTIAN BACH 

Von PHILIPP SPUTA 

1879. 58 Seiten 8». Preis t Mark 

In der gedrängtoi Form cfaMM aiaaHuditdwii Vortrags gibt der grdte Bwftbiograph in 
dtetem Sdiriftdien eine sdtarfumrissene Skizze des Lebens und Sdiafiiens Badis und läßt 
uns aud) einen Blick tu die Werke selbst tun. Für aüc die, die sld\ in kürrcster Zeit und 
natörllfti ntir in i^rol^en Zützen über i^arfi orientieren « ollen, ist der V'ortrje nt en\|>FehIcn. 



J. S, BACH 

By Albert Sdiweitzer 

With a preface by C. M. Widor 

Englisdi Tranahtion 
by Emest Newman 

With 5 iliustrations 
1911. 2 vols. pp. XIV, 428 'S) V, 46S 
Gebunden 21 Mark 



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JOH. SEB. BACH 



UESTHETiaUE 

DE JEAN SEB. BACH 

PAR ANDRil PIRRO 

1907 Paris. 539 S. gr. Prds 12 M., geb. 15 M. 




Dr. Arnold Sdieriiig sagt im Bachjahrbudie 1907 von 
dem Werl»: Bs verdient Bewuiderung, wie tief 
sidi der Verfasser in Badi hfneingelesen hat und wie 
er unter anscheinend vollständiger Beherrsdiung der 
deutsdien Spradie der Badisdten EmpBndungsweit 
nahe getreten ist. Selbst in der philosophischen Literatur 
der Deutsdien ist er zu Hause und zitiert sie, wenn 
es eine ästhetisdic Rrscficinung zu begründen gilt. Das 
muß besonders erwähnt werden, weil wir wenige 
Büdier musikgesdiidididien Inhalts aus französisdien 
Federn haben, die sidi in gleidier Weise des anekdoten* 
haften Tons enthalten und so fundamental anfdq[t 
sind wie dieses. Pirros Budi, ein Muster in der grOndi» 
lidien und gewissenhaften Durdiarbeitung des gewal- 
tigen Stoffes, ist — w-ie das Schweirircrsrftr — dazu 
angetan, das Verständnis Badis in immer weitere Kreise 
zu trafen und nach vielen Seiten hin klärend und aiu 
regend zu w irken. Da die große deutsdie Badigememdc 
hierm sdir Intctcsse hat, w9re de Veranstaltung 
einer deutsdien Ausgal>e nur wifflKommen zu heißen. 



Dit'bc deutsrfie Ausgabe, die audi « nie Erwei- 
terutig erfahren wird, ist bereits in Vorberei« 
tung und dürfte im nächsten Jahre erscheinen! 



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JOH. SEB. BACH 



JOHANN SEBASTIAN BACH 




Photogravüre auf holländisdieni Büttenpapier nach dem im Badi- 
museum zu Eisenadi befindlidien Originalgemälde von J. J. IHLE. 
Größe 46 : 33 cm Preis 2.50 Mark 



8 



JOH. SBB. BACH 



JOH SEB. BACH 

VON PHILIPP WOLFRUM 



ERSTER BAND 

Badis Leben, 
dk Instmmentalwetke 

Mit 15 Vollbildern und loPakalniiles. 
2«neadurdige«. AtiiLt9io4V,t84S. 8^ 



ZWEITER BAND 

}. S. Bach 
als Vokaltondichter 

Kfit 1 Vollbddr 10 Pnliballet und 
to NoteoIieiRpiden. tgto^ IV^ 1x7 S. 8*^ 



Jeder Band geh. 3 M., im Iriq^samen Leinenband 4 M„ In editem Leder 5 M. 

^"VTur soweit die Historie dem Leben dient, wolleji wir ihr dienen« setzt 
i N Philipp Wolfrum an die Spitze des Ridiard Strauß gewidmeten Budies, 
das in sdiarf j^>r9gter ]^j;enafC, energisdie, sellistandülse Stellung zu der 
Badifrage nfaiunt. Getreu dem Motto versteht er Oberafl die lebendigen 

Beziehungen zur Gej^enwart aufzudecken. — Fr \vc\^x den Einfluß des 
Übergewaltigen auf alle nadifoigenden Generationen nadi. Er erkühnt 
sidi sogar, bei Badi den Gedanken des Leitmotivs zu verfolgen. Wie er 
das KirdienÜed »ab Ganzes und in einfadier Forme anfilhrt, wie er es 
als Träger einer Idee, als eine Art Symbol/ nuch als eine Art Remi« 
niszenz bruAstückweise <motivisdi> verwendet, wie er »einzelne Meie- 
diezeilen das immer wiederkehrende leitmotivisdie Fundament* j^ewisser 
Absdinitte bilden, wie er bei »EinÜediiunj^ einer Sentenz aus einem 
Kirdienlied in einem madrigafisdien Text die zugdidrtge M^)die deutf idi 
durdil)lid<en< läßt — das alles ist geistvoU und vom Standpunkt des 
modernen Musikers überlegen dargetan. Wolfriim würdigt im Gegen* 
satz zu den Pliilologcn Badis Kunst als unvermindert wirkende Natur- 
kraft, die über die Zeit hinweg in unser heutiges Musikleben greift. 
Er gewinnt kbendige Kunst, lebendiges Arbeiten und Verstehen In 
Badisdien Geiste. — Daß dabei das Gesäididldie aidit etwa vemadilässigt 
werde, können wir ohne weitere:? voraussetzen. Trotz eines volkstümlidien 
Zuges, der eben die Badigemeinde zu vergrößern strebt, ist überil! mit 
wissensdudtlidier Strenge gearl}eitet. Forkel und Spitta sind naturgemäß 
die Fundamente/ neuere Bdtri^ sind mit v erwert e t. Die zahlreidtcn 
Nolenbeispiele, die handschriftlidien und bildlidien Beigaben [!i !)en 
den Reiz des Buthes. Wertvoll ist die Tabelle, die eine Übersidit der 
Kirdienkantatcn »nadi Bestandteilen, Ordiestrierung und Entstehungs=- 
zeit« gibt. Die Kantaten werden in all ihren Teilen mit unendlidier Liebe 
erfSoterf, nidtt minder die Brandenbor^schen Konzerte und die Passionen. 



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lOR SE6. BACH 



JOH. SEB. BACHS 
HANDSCHRIFT 

IN ZEiTUCH GEORDNETEN 
NACHBLDUNGEN 

1-^2 Liditdi ud.taicln in Folio. Preis des in Leder geb. Bandes 40 M. 
HERM. KRET2SCHMAR hat <Ücscn Band herausgegeben. 

A uf 142 Tafeln werden die in sorgfältigstem, künstlerisdicn Liditdrudc 
V hcrgesteüten getreuen Nadibildun^cri der Autographe von Teilen aus 
frühesten bis letzten \XVrkcn J. S. Badis geboren. Die Wiedergabe des 
Titelblattes und Sdilusses des dritten Chores aus der Kantate »Gott ist 
mcüi König«, die die einzige imd erste Kantate Ist, die zu Lebzeiten des 
Komponisten im DnidL ersdiieo, eröffnet den Band, es folgen weiter: 



C^flioll'hanrasie für Orgel . . . 
Nun komm' der Heiden Hdbnd 

Jagdkantate 

Serenade zum Geburtstage des 

Fürsten Leopold 

OrffclbüAIcin 

Ciaccoiia für Violine solo . . . 
Wohltemperiertes Klavier. I.Tctt 
Kleines Klavierbüdilein . . . . . 

Magnificat 

Violinkonzert in A-mo!l . . . . 
K:?nt.ite »Weinen, Kia^rcna . . . 
Kantate »Du «ahrcr Gott-^ , , 

johanncspassion 

Herr gehe nkht ins Gericht . . . 
Der zufriedengestellte Aolus . . 

GraBes KlavterbOdilein 

Kantate »Sie verden aus Sabac 
Solokantate »Idi habe genug« . 



1 Tafel 

2 Tafeln 
iTdd 

I Tafel 
1 Tafeln 

1 'lafcl 
5 Tafeln 

2 Tafeln 

2 Tafeln 
I Tafel 
% T.?fcln 

1 Tafel 
10 Tafeln 

3 Tafeln 
3 Tafeln 
9 Tafieln 

2 Tafeln 
I Tafel 



Tranerode 4 Tafeln 

Matthäuspassion ajTafeln 

Motette ^.Singet dem Herrn« . . 2 Tafeln 
Klavierkon2ert in O-moU .... 1 Tafel 
RatswaUkmitate »Wir daolten 

dir- .1 Tafel 

Der Streit zw isdicn l'hobu» und 

Pan 1 Tafel 

KafTieekantate - Tafeln 

H»molUMessc 3Ö Tafeln 

Weibnachtsoratoriuni 6 Tafeln 

Kantate »Bleib' bei uns« Tafeln 

Baucmkantate t Tafel 

As'dut'Fuge aus Wohltempc* 

ricrte.s Klavier. 2. Teil .... 1 Tafid 
Ricercarc a ö aus Mustkalisdbes 

Opfer , 4 Tafieln 

Kunst der Fuge ......... 2 Tafieln 

18 Choral vorspiele 3 Tafeln 



Den BcsdituH bilden drei Blätter aus den Acbf-ehn Chor^ifvorspiclen, 
deren letztes »Vor Deinen Thron trct' idi hiermu« nidit von Joh. Seb. 
Badis eigner Hand iierrührt, sondern von der seines Sdiülers und 
Sdiwiegersolines Altnicol, dem es der sterbende Meister diittierce, und 
das genau die Ruhepunkte erkennen läßt, wo er das Diktat unter« 
hrath und das auch sonst mannigfache Spuren der Knnf:ensrube zeigt. 
Diese Nadibildungen sind ein sdiöner Ersatz für die unerreidibaren Origi- 
nale selbst. Der Band, der nur in 300 numerierten Exemplaren ausge« 
geben wird, dürfte fiOr jeden Freund der Kunst Badis einen S<batz bedeuten* 



10 



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lOH. SEB. BACH 




»GLORIA, aus der H-moll-Mcsse von JOH. SEB. BACH 



Verkleinerte Nachbildung aus 

Bachs Handschrift in zeitlich geordneten Nachbildungen. 



II 

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ICH SnP, BACH 



JOH. SEB. BACHS 

M ATTH ÄU S = PAS S I O N 

Von ALPRED HEUSS 

1909, VIII, 1S6 S. 8°. Preis 2 M./ {[ebunden 3 M. 



Nicht nur eine bedeutende Adieit ist dieae Sdifift des Leipziger Musik' 
gelehrten, der als Herausgeber der versdiiedenen Badifestsdjriftcn 
vielen Tausenden von Badifreunden ein getreuer Führer durch die Werke 
<Jes Großmeisters ccx^ esen ist, von dessen ebenso geistvollen wie tief» 
gründigen Ausführun^'tn sie sich gern leiten ließen, sondern sie steKr 
bis heute die bedeutendste und einzige der gewaltigen Sdiöpfung gerecht 
venlende, mic heifer Begeisterung und aus dnem wbUiAen inneren Be« 
dOrfnis heraus entstandene Sdntft dar. Diesem UrteÜc Ober das Budi 
stimmten selbst dieienigen bti, die in diesem und jenem I^mkte mit den 
Ausföhrungendes Autors nicht völlig übereinstfnunen. »Heuß bietet eine ins 
einzelne gehende kritisdie Analyse des Riesenwerkes und macht bei jeder 
einzelnen Nummer genaue, zumeist wohlbegründete Vorschläge für die 
Ausführung, Wichtig ist besonders, was der Verfasser über Bachs Behand- 
lung der beiden Chöre sagt; und wenn er sich dabei energisch gegen den 
bisherigen Schlendrian vendet, daß die meisten Chornummern von dem 
ganzen zur Verfogung st^enden Chore aua|[eföhrt weiden, i^Ieidivid ob 
«fies dcnTextworten entspridit oder nidit, so kann man ihm nur von Herzen 
beistimmen. Wie tief Heuß in den Odst der Matthäuspassion eioge« 
drangen Ist; beweisen auch seine feinsinnigen Erklärungen der Rezitattve. 
an wcldicn er die hohe dramatische Re^ijabung Bachs eklatant aufweist. 
Und wenn er aui+i manc+en in Hinzelheiten zu s[)it2hndig vor^ 
kommen mag, so hat das nidir viel zu bedeuten, da er in 
der 1 iauptsache zweifellos das Richtige getroffen hat. 
Man kann daher nur wOnsdien, da0 die geistvode 
Abhandlung von Dirigenten großer Chor- 
vereine redtt fldßig gelesen werde.« 
F. M. <Literarisdies ZcntralbiattX 



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|OH. SBB. BACH 



CARL VAN BRUyCK 

Technische und äsrhrt Analysen des Wohl temperierten Klaviers 
nebst einer ailgetneinen, Seb. Badi und die sogenannte 
kontrapunkttsdie Kunst betretende Binleitung 
2. Aufl., 1889, VI u. t88Sdtctt8>. PtdsiM. 

Die Befcbterung, inri>eBOiidere In längeren Minftficundea fdr dai «OUteiniMriCfte 
Klavier, diese herHidisten musikaiischen Getstesprodukte des 18. Jahrhunderts lu 
nähreJi und ein Vertiefen in ihr Studium anzuregen, ist der Zweck dieser Sduift. Sk zesfStllt ki 
vier Abtduiitte, Sebastian haA und dIePolypfuMk bderMmik, das wobhenpcrkrte Klavier 

im aftgemeinen, des wohlTcmperierten Klaviers erster und zvciter Teil, und hrinfjt 
als Anhang die Themen des wohltemperkrten Klaviers und deren Gegensätze. 



S. JADASSOHN 

Erläuterungen der in Joh. Seb. Bachs Kunst 
der Fuge enthaltenen Fugen und Kanons 
1899, Sriren 8". Preis i M. 

Ein Sonderdrudt des Anbanges zu des Ver£users »Lehre vom Kanon und von der 
I ugec. Bt sind BtUaranfca and HidwdK in der Wdie, «fc äe /«bMobn 
MiMB Mhlicidieii Sdrfllcni Mni Studimi diCMt Wcrfcct nt fdicn pflcflb 



R ISIDOR MAVRHOFBR 

BACH=STUDIEN 

Ästhetische und tedinisdie Fingerzeige zum Studium der 
Bachscfien Orge!^ und Klavierwerke 

Hinbegicirrf \on einer Abhandlung über Folyphonie, 
das Verständnis polyphoner Tonwerke und das 
Verhältnis Jofi. ^b. Badis zur modernen Musik 

ERSTER BAND: ORGELVv URKE 
1901, XVI und 182 Sdten 8^ IVeis 3 M., geb. 4 M. 

T - s ist ddit etwa do Ldirfnidi des Kontrapunkts, das der Vcrfuter hier bietet, viel* 

I " mehr setzt eine nur:hrinf;endc Bosiiiäftijfung mit dem Budie eine Bck.inntsdjaft 
mit diesem Zweige der Mu&tkwi&scn&dvdft voraus. Sein Zwedi ist, die Anfänger in 
der Polyphonie ebenso wie die Vorgesdirittenen durdi ersdiöpFende Ausführungen über 
den »sthetisdten Gehalt und den formellen Bau in die Orgelwerke dieses (fröfiten poly- 
phonen Meisters einzuführen. Er verbreitet ski) in eingehender Art von Sat: zu Satz 
vorwärtssdirf : :n I über die Sonaten, Priiladien, Fugen, Tokkaten, I'hantasicn und 
kleineren Einzelwerke, ferner über die Konzerte nnifi Vivaldi, die Choräle, Choral- 
vorspiele und Choraivariationeti. »V^'alirlidw , ^jgtc die Leipziger Zeitung, gelegent- 
lid) der Bespreditnc des Bud>es, »wenn man die präditige Arbeit des Pater Mayr- 
hofer liest, mödite man ausrufen ,die alte Zeit dünkt nü<h erneut', da alles tiefste 
Wissen vom Wesen der l onkunst aus den Klöstern und Klostmdiuien hervorging«. 



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JOH. SEB. BACH 



IWAN KNORR 

DIE FUGEN DES WOHLTEMPERIERTEN 
KLAVIERS VON JOHANN SEBASTIAN BACH 
IN BILDLICHER DARSTELLUNG 

1912. X, 4S Sdten 8*. ^Celicfitet 2 Mark. Deuts<fa«en|[llsdi«fraiizösis(h 

Der Wunscfi, den kompliiierten Bau einer Radisdien Fii,<e dem Verständnis des 
Sdiälen näher xu briogcn uod zu erleidttero, Iie6 audi dieses Budt tataithea, das 
als Anhang tmd Ef^lnzans de« Lebrliwfics der Piigeiiikoaipe«ltfoiiefi des gfdAcn Ver« 

fassers gedadit ist und sänitlictic Fucen und Tahetlen darstellt, eine Art, die sich Jahr- 
zehnte iundurdi beim Unterridit des Verfassers bewährt bat. Die graphische Wiedergabe 
sSnitlklier Pnyen des woMtenipcflerteii Kisvlen tifdgt wo, daB de Anzahl der Sttmiucii 

einer guten Fuge durdi die enfspredientfe Zahl paralleler Linien dargestellt \» ird, die 
durdi sen&redite Stridie in die nötige Anzahl von Takten geteilt sind, und in dieses 
Unlensyttetn thid an geeigneter Stdfe entspredtende Zckficn eingetragen worden. Die 

Art, wie IWAN KNORR die Werke dem Verständnis des Schülers n3her bringt, 
ist jedenfalls neu und dürfte hddtste Beaditung aller Theorielehrer verdienen. 



B. TODT 

VADEMECUM DURCH DIE BACHSCHEN 
KANTATEN MIT HINWEISEN AUF IHRE 
VERWENDBARKEIT AUCH FÜR SCHCiLERCHÖRE 

iSy5. VIII und 69 Seiten S". Preis i Mark 

Das BOdUdo ist bereits 189; ersdiiencn/ zu einer Zeit, wo die Badibewcgung, wie wir 
sie Mit Bcitctei der Neuen Badfcs^Osdiaft haficn, noA iddit dngetetn hatte. Bs 

sind deshalb mand>e der Kantaten, die in dem Röchlein angeführt und behandelt « erden, 
inzwisdico weithin bdnuint geworden. Trotzdem wird die Sdtrift nodi interessieren und 
ihren Wert behalt sie in dar Haupmdie durdi die Hinweise auf die Verwendlnriteft der 
einzelnen Kantaten fflr die Zwcdic der Sdiülerdjörc. Sie erstrcdit sid» auf die Kantaten 
Nr. j, 4, fo, u, iz, 18, ZI, 23, z8, >i, 34/ 4^/ 44» 4<i* 6i, 68, 70, 71, 78, 95, 97, 104, iüO, 
«10« tu, tt9, «23, 125, HV <49^ *90- 



EBENEZER PROUT 

SOME NOTES ON BACH'S CHURCH^CANTATAS 

1907. 52 Sdten S*. Preis 1 Mark 

Anafytfsdie und tedmiiidie Beroertungen (il>er Bodis Kfrdienlantaten. Sie befundefai 
Cliarakrer und Struktur <Ier Werke, das I laupt^.'cblltbste ihres o^esanglicfik'n tmd in- 
strumentalen Teils und die Art und Weise, in der sie zu Badis Zeit aufgeführt wurden. 
Aadt BemcHrang en Aber die 9srfcetia(&e und acntlnwntafe Seite der Ibniaten finden sidi 

vor ebenso nuisikalisdie Ausrüge tut IIInsTration des Textes. Am Sdiluß wird ein Vcrrcidj- 
nis aller von Badi gesdiricbenen Kinf nkantsren gegeben im dironologisdicr Anordnun<f>. 



14 



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[nil^ STB. HACn 



BACH-jAHRBOCHER 

IM AUFTRAGE 

DER NEUEN BACHGESELLSCHAFT 

HERAUSOEGEBEN VON ARNOLD SCHERING 

Das zweite deutsche Badifest, das vom i. bis 3. Oktober 1904 stattfand, 
bradite zum ersten Male aiHb V<Mrtr3ge übet Badv sdne Werke, 
ihre Aufführung usw. Ihr boher Wert au<^ für weitere I&eise li^ den 

Wunsdi ihrer Drucklegung rege v^ erHen und gab die Veranlassung zur 
Beeründung des Badijahrbudics, das nun seit 1904 als iiterarisdie Publi* 
kation zu den aiijahrlidien Vereinsgaben der Neuen Badigesellsdiaft ge^ 
hört;, das aber audi Niditmitgfiedem zugängli<b Ist Es strebt an, der 
speziellen wtssensdiafti li< n Baddbrsdiung ein Heim zu berdten, die 
große Sdiar derer, die Badis Kunst nahestehen, in engere geistige Be-» 
Ziehung zu bringen, und dadurch die gemeinsame Pflege Badis regeln zu 
helfen. So hat es in den letzten sieben Jahrgängen nidit nur Beiträge 
zur Lebensgesdiidite Badis gebradit (Wahl zum TIu)masliantor, HoCkapelle 
zu Kothen, Stadtpfeifer und Alumnen der Thomasschule zu Bachs Zeit), 
sondern auch Studien ästhetischen und kritischen Inhalts <Qber praktische 
Bearbeitungen, Rezitattvbehandlung, Stellung im Gottesdienst, Badi und 
Paul Gerhardt, Kantaten mit oblig. Orgel, Weihnachtsoratorium, Kritik der 
Gesamtausgabe, Klaviermusik usw.). Es wurde femer der Versudi einer 
Badiblbliographie, einer ZusammensteHung der bis 1851 gedrudtten Werke 
BadV/ ein Verzeichnis der Kompositionen der Familie Bach untcrnom= 
mcn, von dem bereits die Absdinittc Ober Heinrich Bach (löi^ — 169:), Joh. 
Michael Bach <t648 — iÖ94> und Joh. Christoph Bach <i642— 170}) im Jahr- 
gang 1907 vorliegen. In den Jahren der Bachfeste pflegte das Badijahrbudi 
außerdem Ober die staltgefundenen Mitgliederversammlungen zu rderieren. 



ERSTER JAHRGANG 1904 

115 Seiten. S^. Preis gebunden 2 M. 

GEORG RIETSCHEL u. J. SMEND, 
Kirdilidie Anqiffaiiien bdni a. Doitidicii 
fiadiSeste. 

KARL ORBUUCH, Badi und derevan- 

gdlsdie Gottesdienst. 

MAX SEIFFERT. Praküsdic Bearbei- 
tungen Hachsdier Kompositionen. 

ALFRED HEUSS, Bad» Rezitativ-e- 
baodlung mit bc ion d c rcr Bcrttdoiditi' 
gwtijf der Passionen. 

ARNOLD SCHHRiNG, Versdjwun- 
deoe Tnidiifosicii des Badizdtalters. 



ZWEITER JAHRGANG 1905 

116 Seiten. 8°. Preis gebunden 3 M. 

ARNOLD SCHERING, Geleitwort. 
RUDOLF BUNGE, Joh. Seb. Bachs 

Kapelle zu Kötben und deren nad^c- 

hutene InMiximcnte. 

B. P. RICHTER, Die WM )oh. Seb 

ßarhs 2 um Kantor der Ttiomiisüdiuic 

im fahre 1723. 
FRITZ VOLBACH, Ein' feste Burg 

ist unser Gott. 
MAX SCHNEIDER, Verro dmis der 

bisher erschienenen Literatur über Joh. 

Seb. Bach. — Kritiken Ober Batfditeratur. 



15 



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IOH.SEB. AACH 



DRITTER JAHRGANG 1906 
140 Seiten. 8*. Preis gebunden 3 M. 

WOLDFMAR VOIGT, Erfahrungen 
und Ratscfiläjje berüslidi der Auffüh- 
rung Bachsdicr Kirdienkant.itcn. 

BERNH. FRIEDR. RICHTER, Ober 
die Stfctdnafc der der Thomassdiak zu 
Leipzig angehörenden Kntatcn fcbaan 

Sebastians Badis. 

REIM iARDOFPHL Die grafie AmoH- 
Fuge und ihre Vorlage. 

M. SEIFFERT, Zur Kritik der Oetaait' 
ausgäbe von Badis Werken. 

MAX SCHNEIDER, Verrddmis der 
bis zum Jahre 1851 gedruckten (und der 
gesdiriefoenen , im Handel gewesenen) 
Werke von Johann Sebastian Bad«. — 
Qberridit der AuifOhning Job. Seb. 
Barfisdier Werlte von Ende 1904 bis 
Anfnns: 1907. — Mitteilungen. — Mit- 
teilungen der Neuen BadigeseUsdiaft. 


VIERTER JAHRGANG 1907 
aoo Seiten. 8^ IVeis gebunden 4M. 

J. JOACHIM t - Predigt, geh.iltcn a. d. 
3. deutsdien Badjfest in Eisenadi im Got- 
tesdienst d.Georgenkird)ea. 27. Mai 1007 
V. Geh. Kirdtenrat Praf.D. CxRieti^el. 

W. NELLB, Seb. Barfi n. Päd Oerliardt. 

B. F. RICHTER, St.idfpfcifer u. Alumnen 
d. Thomassiiuilc i. Leipzig zu Badis Zeit. 

ARNO LANDKLXNN, AngebliA von 
Job. Seb. Badi komponierte Oden von 
Chr. H. von HotfmaniMValdau. 

REINHARD OPPEL, Die neuer deut- 
schen Ausgaben der zwei- und drei- 
stimmigen Invcntionen. 

MAX SCHNEIDER. Themat.Verzeidi- 
nis der musikal. Werke <lcr Familie Badi 
<1. Teil). - Mitteilungen. — Kritiken 
(Sdiering). " Berldit Ober d. KOtglieder- 
versammlung d. Neuen BaAgCidBwfatft 
in Eisenadi (Mai 1907). 


I llNFTER JAHRGANG 190S 
156 Seiten. 8**. Preis gebunden 4M. 

WOLDEMAR VOIGT, Zu ßadis 

Weihnaditsoratorium, Teil i — t. 
B E R N H. FR I E DR. RIC HTE R, Ober 

Seb. Badis Kantaten mit obligater Orgel. 
RICHARD BUCHMAVEll CcnrfMlo 

oder Pianoforte? 
MAX SCHNBIDBR, MtdtmgBaA- 

sdier Kantaten. 
RICHARD BUCHMAVER, NaAridi- 

ten üher <l.is Le!)en Geort; BöIirns, mit 
spezieller Uerüd<siditigung setner Bezie* 
Hungen zur Badisdien ramilie. 

ALFRED HEUSS, Ein intootMita 
Beispiel BaAtAet TcKtnuÄimanr. 

EDGAR TINEL Ober Seb. Badi. - 
Mitteilungen. — Beridit über die Mit- 
gliederversammlung der Neuen Badi- 
gcselladiaft iu Qicinnir» Okt. tyOi}. 


SnCI ISTl-RJAl IRGANGHAH:^ 

162 Seiten. 8". Preis gebunden 4 M. 

ROBERT HANDKE, Zum Linearprin- 

zip Joh. Seb. Badis. 
KARL NFP, Bad>s Verhlhnii xu den 

Kl.ivicrinstrumenten. 
R.OPPF.L, ZurTenoraric il. Kant.ite 166. 
E.DANNR LUTHER, DieVerzicrungcn 

in den ^X\•rkcn von Joh. Seb. Badi. 
RUDOLF WUSTMANN, Konnte 

Badis Gemeinde bei seinen einfadien 

Choril ,it:en mitsingen? 
REINI lARD OPPEL, Buxtehudes niusi- 

fcaltsdier Nadiruf beim Tode seines Va- 

ttn </ait einer Notenbciiaxc). 
RUDOLF WUSTMANN, Ivfatirfvaus- 

passion, erster Teil 
A. SCHER WG^udCTBe5<hiü^^^ 

MitteUangcn. 


SIF-,BENTBR JAHRGANG 1910. 188 Seilen. 8«. Pfeisgeb.4M. 

ROB.HANDKE,Die Diatonik in ifirom Einfluß a. <!. theniat.Ootaltungd.FufMfciwes. 

WANDA LANDOWSKA, Badi und die französisdie Klaviermusik. 

RUDOLF WUSTMANN, Sebastian Badis Kirdienkantatentcxte. 

REINHARD OPPEU Ober Job. Kasp. Fcrd. Ftodwrs Einliafi auf Job. Seb. Badi. 

WBRNBR WQLPPHBIH Hans Batfi, der Spidnam. 

RUDOLF WUSTMANN, Vom Rfnrfnnus des evangeliscfcn Choralt. 

C. ZEHLER, W. Friedemann Badi und seine halUsdie Wirksamkeit 

MAX SC hl NEIDER, Neues Material nnn Vcrzddnia der bühcr «ntUcMiien 

Literatur Ober Johann Sebastian Badi. 
ARNOLD SCHERINO, Kritiken <HeuB, Onp' Wolfrum, Plrro, Parry). 
Beridit Ober d MitgliederversanunL der NetienBaiihgeseUadiaft, Duisburg, 7 Juni t y.o. 



16 



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jOaSEB.BACH 







ACHTER lAHROANG 1911. uS Sdten 8* Preis gdNmden 4 M. 

\C^RNER WOLFFHEIM, Mein Herze sdiwimmt im BfuTc. 

MAX SCMNElDER, Das sogenannte Orgelkonrcrr D moll v. Wilh. Friedemann Badi. 

\X'I:RNER WOLFFHEIM, Bachiana. 

B. FR. RICHTER, Zur Geschichte der Passlonsaufflihniiijen in Ldpzig. 

RUDOLF WUSTMANN, TonarteiuymboHk zu BadisSdt. 

CHRLSTI AN DOBEREINEIC Ober die Vlob <]• Oante and Oic Vcrvcndiiiif bd 

Joh. Scb. Bach. 

HERMANN VON I^ASE, Carl Philipp EiiuMKKlBaditmdlofLOotlLliii.Bi«ftln»f. 
MAX SCHNEIDER, Zur LukaiiMMioo. 

VERZEICHNIS der Saaunlung ahcr MariUntraiiMnie im Badihaai zu Blienufc. 






BRIEF C PHIL. EM. BACHS AN |OR OOTTL IM. BREITKOPP 
Am BMb>falifbadk 1911 (Orfsiinl im Besitse von Brddtopf «aD Hartel>. 







17 



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JOa SEB. BACH 



FEST- UND 


PROGRAMMBÜCHER 


zu den Deutschen Badifesten der Neuen Bachgesellsdiaft 




T~^ieseFestsdiriften enthalten nidit nur die genauen Progranune mit Ah'^ 
gäbe der Ausfiklirenden, Texte usw. der auf den BadifestWcran« 






r 


staltuqgen, sondern bringen eingehende Einflihningen in die einzelnen zur 


AuffiQfinjng gelangten Kompositionen. Sie sind sonadi sowohl von histo« 


risdiem als audi praktisdien Werte. JedesPcsu u. Progranunbudi kostet t M. 




Erstes 




Viertes 






Deutsches Bachfest 




Deutsches Bachfest 






in Berlin 




in Chemnitz 






21.-2^ März 1901 




3.- 5. Okrobcr 1908 






Festsdirift und 




Fest- und 






Programmbudi 




Programmbudi 












Zweites 




Fünftes 






Deutsches Bachfest 




Deutsches Bachfest 






in Leipzig 




in Duisburg 






1.^5. Oktober 1904 




4.^7. Juni 1910 






Festsdirift und 




Fest* und 






Programmbudi 




Programmbudi 












Drittes 




Sedistes 






Deutsüdies Badifest 




Deutsdics Badi£b5t 






in Hisenadi 




in Breslau 






26.-28. Mai 1907 




15.-17. Juni 191» 






Fest' und 




Fest« und 






Programmbudi 




Programmbudi 











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BACHS SOHNE 



KARL PHIL. EM ANUEL BACH 




Photographie nadi dem GemSlde von GOTTLIEB FRIEDRICH 
BACH, Hoforganist und Kabinettsmaler in Meiningen 1714—1785. 
Original (Pastell) im Besitz des Urenkels, Postsekretär Paul Bad). 



I I 

19 r 

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BACHS SOHNE 




Wilhelm Frlfdcmann Bach • NaA d. Ori» 
ginalrrmildc ein« unbek. Malers a.d. Gn»fTj<t>en 
Sdiule i. d. StSdt. Kunstsammlung i. Halle a. S, 



DIE SÖHNE 
SEBASTIAN 
BACHS 



Von C. H, BITTER 



oooo. 1S83. 40 Seiten S9 
Preis gehefret i Mark 



T ebensskizzcn der Söhne des großen Sebastian, von denen die über die 
^ beiden talentiertesten, Carl Philipp Emanuel und Wilhelm 
Friedemann, audi zu Abhandlungen über ihre Werke erweitert sind. 

Thematisdies Verzeichnis der Werke von 

CARL PHIL EMANUEL BACH 

0714 -1788) 

Herausgegeben von ALFEDR WOTQUENNE 

1905, IV und III Seiten gr. S°. Preis kartoniert 10 Mark 

Das Verzeichnis tut zum ersten Male in ansdiaulither Weise das um- 
fängliche Schaffen des Zweitältesten Sohnes J. S. ßadis dar, der auf 
dem Gebiete der Instrumentalmusik, insbesondere was seine Kompositionen 
für Clavecin betrifft, als Vorläufer Haydns, Mozarts und Beethovens be- 
zeirfinet werden darf. Außer den Anfängen sämtlicher bis jetzt bekannt 
gewordener Werke, bringt das Buch audi eine Zusammenstellung der 
theoretischen Werke, der Bildnisse Carl Philipp Bmanuel Badis. 



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G. F. HANDEL 



GEORG FRIEDRICH HÄNDEL 




Heliogravüre nadi dem fm Besitze von Dr. CLEMEN in BONN 
bcfindli<ljcn Gemälde. Größe 40,5x28,5 cm. Preis 3 M. 



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G.P.HANDBL 



\ 



G. F. HÄNDEL 

Von FRIEDRICH CHRySANDKi 

ERSTBR UND ZWEITER BAND 

1858011111860. VIII, 495 S. VI, 481 S. je 3 M. 

(Vergriffen.) 

DRITTER BAND, ERSTE HÄLFTE 

1867, IV und 224 Seiten. 8« Ihtis 3 M. 

Es ist dem Kämpen Händeis, IVicdridi Clirysdiider, der 
mit zäher Energie die Vollendung der großen Händelaus« 
gäbe durdisetzte, nicht vergönnt gewesen^ diese Lebensbe- 
sdueibung, die eine Brgänsitng der Oesamtausgabe der musi- 
icabsdwn WeHte HSndds sein sollte, zu vdlenden. Die vor- 
Ucfenden drdTcde reidien nurirfs zum Jahre 1740 und von ihnen 
sind die beiden ersten BSndc;^audi sdion seit einer Reihe von 
Jahren vergriffen. Es ist gegenwärtig nur die erste Hälfte des 
3. Bandes r^^.■1Itlid1, die den Oberjsj'ang; zum Oratorium 1778 bis 
1759 behandelt. Das Budi zerfällt in 2 Teile: 1. Dir Or norien 
Saul, Israel in Ägypten, Allegro {Frohsinn und Schwermut). 
2. Händel als Instrumentalkomponist. Die Ergänzung und Neu« 
beaui>eitung hat der VerCuser Prof. Dr. Max Sdfiiert anvertraut. 



GEORG FRIEDRICH HANDELS 

STAMMBAUM 

nach Originalqiiellcn und aufhentisdien 
Nachrichten aufgestellt und erläutert von 

KARL EDUARD FORSTEMANN 

3 Tafeln und 14 Seiten. RoyaU Format. Preis 2 M. 



22 



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aRHANDBL 



HFRMANN KRETZSCHMAR 
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL 

1884. II, 88 Seiten 8". Geheftet, Preis 2 M. 

Kretzsdimar gibt uns hier rine, vtna audi in gedrängter Form, abgesdxlossene Afftcit 
über das Leben Hindels und seine Werke. Wer den ganzen Händel kennt — 
sagt er — der Qbersdiaut zugleidi das Musikwesen des 18. Jahrhunderts in seiner 
Totalität und bereidtert damit bcträditlidi sein Urteil imd seinen Gesdunack. Hierzu mit 
anzuregen ist der Hauptzwedc Seses Vortrages. In der Aufgabe, Händeb Leben und 
Sdiatfcn nachzudenken und nadizuerzählen, liegt zuglddi audi ein großer Reiz/ denn 
Händel lebte ein in jeder Beziehung reidies und seltenes Leben. Nimmt man aus demselben 
die bahnbrechenden Werke heraus, wdche den KOnstlcr unsterblich madien, so ist inuner 
noch eine ungewöhnliche Summe menschlichen Gehaltes Qbrig. Selbst diejenigen, welche an 
der Romantik dieses bewegten Lebens gieichgfittigvorOberfehen sollten, werden okht umbin 
ISnnen, cfie Oifi6e imdlUfdiRt dnCliaiidEKii bc«n^ 

HANDF.r.S BIBLISCHE ORAIORIEN IN 
GESCHICHILICHER BETRACHTUNG 

Ein Vortrag gehalten hn Johanneum zu Hamburg 
am 28. Februar 1896 von Friedrich Chiysander 

2. Auflage. 1906. 159 Seiten S*. Oebefiet, Preis 1 M. 

Tn der 2^tfolge, die die in HäiitkU sedizdiin großen Oratorien (Joseph 
1 und seine Brüder in Agyftta — Israel in Ägypten — Josua — 
Debora — Jephtha — Samson — Saul — Salomo — Athalia — 
Susanna — Belsazar " Esther — /udas Maccabäus — Alexander 
Balus — Messias — Theodora) behandelten Ereignisse in der bib- 
lischen Geschichte einnehmen, berichtet Chrysander Ober diese Werke, 
dadordi gleichzetttg kurze EiniiQhruagen in die Wnke febend. 

VIER VORTRÄGE 

^halten anläßlich der 1. AufFuhrungen der Kaiserin^Friedridi« 
Stiftung <Weilce von G.F.Händcl) in Mainz am 17.iLi8.Mai 1906. 
1906. 80 Selten %\ Geheftet, Preis 1 M. 

W. WEBER. Die Cjfundsjtxc und Ziele Friedrich Chrysanderj» bei der Neu* 
Sesfaltung der Händelwerfce. 

E. BERNOULLl. Qiicllen nrm Studium Händclsdicr Chonxerke. 

H. GOLDSCHMIDT. Nach weichen Grundsätzen haben wir die Ausgestaltung 
und VervoUkommnung des Hindclkbai BluclgeHnifCi vonaaduBeaT 

F. VOLBACH. BericJit über die Vorführung' von Instrumenten, die für die Auf- 

führung Händelsdier und Bachschcr Werke von praktischer Bedeutung sind. 



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G. F. HANDEL 



GEORG FRIEDRICH HÄNDEL 

Von LA MARA 

1912. 72 Seiten 8". In Oxfordicincn 1 Mark 




ine Darstellung Handels künstleriscfier und menschlidier PersönliAkcit, 
des Lieblings der Vornehmen und Mäditigen, wie der großen Volks- 
menge. Neben dem Bilde Händeis ist audi ein Vcrzcidinis der 



Werke des Komponisten dieser >Klcinen Musikerbiographie« beigegeben. 



G.F.HANDEL IM KREISE SEINER MUSIKER 




Lidltdruck nadi rincr im Besitze des British Museum in London betindlidicn 
anonymen Federzeidinung. Große 41 : jo cm (Bild zo : zo cm). Preis 1 Mark 



24 



» 



CHRIST. W. VON GLUCK 



CHRIST. W. VON GLUCK 




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CHR. W. VON GLUCK 



CHRIST. W. VON GLUCK 

Von LA MARA 

Fünfte Auflage. 1912. 71 Seiten 8^ In OxfonUeinen gebunden 1 Mark 

Eine Sld2ze des Lebens und Sdiafiens des ^ten ttlassisdien 
Reformators der Oper, des »stolzen Meisters, der, nur 
den Einflüsterungen seines Ideals gehordiend, als editer 

Künstler seinen Beruf liarm erkannte, ein Verfiünder der 
ewigen ^'ahrheir und Sdioniu it zu sein«. Den Besdiluft 
des Büdileins bildet ein Verzeidinis der Werke Gludis, 
während ihm sein Bild vorangestellt ist. 



CHRIST. W. VON GLUCK 

Thematisches Verzeichnis seiner Werke 

Herausgegeben von 

ALFRED WOTQUENNE 

Deutsche Übersetzung von jOSHF LIEBESKIND 

1904. XI u. 249 S Mit einem Bildnis. Kait. 15 Mark 
Ausgabe m. franz. Text. 1904. DC u. 249$. S*. Kart. 15 Mark 

Der Katalog zerfällt in zwei Teile, deren erster das thema« 
tisd^e Verzeidinis umfaßt, während der zweite die 
Bibliographie ist. Beide Teile sind in z wei Abteilungen 
zerlegt: 1. Gesangsmusik, 2. Instrumentalmusik mit 
c;nrm Anhange apokrypher oder zweifelhafter Werke, Mit 
grolkem Fleiß und größter Sorgfalt ist das Material zu* 
sammengetragen, wodurdi der Katalog ebenso zuverlässig 
wie unentbehrlidi für den Musikforsdier geworden ist 



28 



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JOSEPH HAyON 



JOSEPH HAyON 




Im Auftraf von Breitkopf 'S Härtel «812 
gezcidinet und gestodien von W. Arndt. 



Aus Hermann von Hase, Haydn und Breitkopf 'S) Härtel. 



27 



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lOSBPH HAyDN 



JOSEPH HAyDN 

Von C. F. POHL 



ERSTER BAND 

<Brster Band, i. Abteilung) 

Mit 7 Beilagen und dnem Stammbaum. 
i87a.XX,423S.8". Preis9M.,iiiLdncn 
geb. 10.50 M., in Halbfiranzband it M. 

ZWEITER BAND 

<Erster Band, 2. AbieUuqg) 

Mit dnem Porträt, 3 Bdlagoi, 1 diro* 
noloj||sdi''thematisdien Verzddmisse 
der im Jahre 1766^1790 entstandenen 
Tonwerke Haydns. 18S2. VII, u. II, 
14 Seiten. 8^ Prds 9 M., in Leinen ge» 
bunden 10.5 o M., in Halbfranzband 11 M. 



Den dritten Band zu sdkreiben^ der das grund« 
legende biographisdie Werk über Haydn 
abschließen sollte, hat Pohl nldit mehr ausfuhren 

können. Seine Arbeit zu vollenden hat Eu* 
sebius MandyczewskI übemonimeti, der sich 
der Ergänzung des Werkes sdt Jahren widmet 



28 



üigmzco by LjOO^Ic 



JOSEPH HAyDN 



JOSEPH HAyDN UND 
BREITKOPF ^dd HÄRTEL 

Ein Rückblick bei der Veranstaltung der ersten volU 
Ständigen Gesamtausgabe seiner Weike von 
HERMANN VON HASE 

1909. VI, 64 Seiten 8*. Preis 2.50 "M., geb. } M. 

Die kfdne, mit to AfMdunfcn, Paticsiiides von Briefen Hsydns vsw., ge- 
schmückte Broscfiüre sff)il<lcrf die latisiährigen Beziehungen, die I laydn mit 
Bftitkopf 'S) Hirtel verbunden haben, die sdion za Lebzeiten des Wiener Meisters 
eine iz Bfinde amfitttende Aosfalic aeiiicrWcriw verSiedtiidrten. h mmuim» Hdnen 

ZüRcn führt tin f.i ; Buch die liebensvflrdigc Gestalt des Vaters der Svmphonie 

fwlie und liefert rutri Teil recht charakteristisfhe BeitrSg^c ru seinem [ ft^cn-^hi!?!«- 



JOSEPH HAyDNS 

HANDSCHRIFTLICHES TAGEBUCH AUS 
DER ZEIT SEINES ZWEITEN AUFENT- 
HALTES IN LONDON 1794 UND 1795. 

AlsMantiafcripC zur lOcWiedeifMiir sdncsTodestages, 
3t. Mai 1909^ in Draik gelegt von JOH. BV. BNGL 

Mit I Bildnis und 4 Sdiriftnadibildun^en. 
1909. 60 S. 8^. Preis 3 gebunden 4 M. 



Numerierte Llebliaberausgabe auf edit BOtten« 



iiirr 



T. 



Durdi <fte VerMfenffldraiigr dfeaes TagäntAm Haydns am einer 2eir, Sc Um 
künstlerisch höchsten Ruhm brachte und die ihm rugleich einen unsevxöhn» 
Udien Vennögenszuwadis, der ihm ein sorgenloses Leben bis an sein Ende ge- 
wlhffcbtttc« wird eh bbbef nur we ni g e n bekanntes Dolnmient über Haydn 

w eiten Kreisen zusänyjlich. In dem Büchlein finden sich einzelne, oft audi nur Stich* 

Wörter, längere und kürzere Sdulderungen von Konzerten, Künstlern, Beurteilungen 
md ICKtlficn, Ilm nufgcfidlene SpHkbe in Theatern und an HSmem, Be> 

I eil 1 III kjen von Schensuüriliskeitcn. natfierxähltc Anekdoten, Bonmots, Sthil- 
dcrungen von Ausflügen in die Umgebung Londons und Besudien von Persönlich' 
ltdten, Ortäl, Stldten, Sdiiftwef fte n, Befestigungen, Kriegssdtiflbi h der Kriegs- 
zeil, Adressen Vttn ervi orhenen Bekannten und itiin FtnpfoIiTenen, Alischriften von 
Ge<Uditcn, Früditen der Lektüre von englischen Zdtsdxriiten damaliger Zeit, deren 
Vcrfinter nidir muniiaft gcmadtt werden lonnten, osw^ womit tftfc der Oe- 
samtinhalt zu einem interessanten Bilde des Erlebten auf dem Insellande formt, an« 
spruduloa und besdieiden in der Darstellung, wie Joseph Haydn selbst es immer war. 



29 



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jOSEPHHAyDN 



JOSEPH HAyON 

Festrede gehalten am z6. Mai 1909 im flogen 
Musikvercmssaale, Haydn^Zentenarfeier, 
25.-29. Mai 1909 von GUIDO ADLER 

1909. 14 Sdten 8*. geheftet ^.90 Mark 

Eine von Peststimniiuig durdivehie und von 
Begeisterung getragene Rede» die ainh in vor« 
liegender Form ihre Wirkung nidit verargt «--^ 



JOSEPH HAyON 

Von LA MARA 



1912. 72 Seiten In Oicfordlemen gebunden 1 Mark 

Wie er afs Jün^lin^is^, wie als Grefs mit dem Kinder- 
gemüre sain^, aus der Fülle seines warmen Her* 
zens heraus und wie alles, was er sang, ein Edio in 
anderer Herzen fand, das schildert La Mara in diesem 
Abriß des Lebens und künstlerisdien Sdiaffens Joseph 
Haydns/ des MdslersderTotiktiiH^derirtete Sonnen* 
fdiein, der Vogelsang, der FrOhling in der Htfnr war — 
wie es in dem BOdildn seihst hdlk dessen sidi alle 
freuten, den jeder veisteht und jeder li^ 



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W. A. MOZART 

^^^^^^^^ 

WOLFGANG AMADEUS MOZART 




Nad) don Gemälde von L. TISCHBEIN. Stidi von L. SICHLING. 
12 : 14 cm groß, Papiergröße 35 : 28 cm. Preis i.yo M. 



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W. A. MOEART 



W A MOZART 

Von OTTO jAHN 

Vierte Auf läge bearbeitet imd ergänzt voa H. DHITBRS 



TBILI 
Mit 3 BiliinlBsai und 4 Pai^miles 
1905, XLIV, 85s Seiten 8« 



TEVLU 
\Iit2BiMfiissen,ioNotctibeilagen 
IL R^ter. 1906, XEV, 911 S. 8» 



Jeder Band 15 M., in Leinwandband 17 M.« in Halbfranxband 18 M. 



^tto )ahn har als erster die philologisdi'Vergleidten<Ie Methode angewandt, die in der 
Folge fQr alle biographis<faai Werke <fief«- Art grundlegend gevorden ist. Die 
Biographie beleuditet den Lebensgang and das künstlerische Werden des grofiai Meisters 
in erschöpfender Weise, indem sie nid>t nur die ganz großen, sondern au<it <fie kleineren, 
unbekannteren Schöpfungen analysiert und sehr eingehende, interessante historisdie Studien 
Ober die jeveilen zu bespicdxncte Kompositionsgattung enthält Dem Musikfteund wird 
diese Arbeit Jahns, die durch den Heraiugd>er Hermann Deitert tin4 4k Forschungen 
anderer hie und da Erweiterungen erfreu hat, ein ganz unentbehrliches Buch sein, wenn 
er über Mozart und seine Werke skh orientieren wIlL Wir weisen mit besonderer Freade 
«ttf dteic hefriMie Biographie ihhI mBcftten Kir unsersdtt He Worte als Wamkraefen auf 

lien Weg mitscbcn, mit denen Deiters das Vorwort :ii der dritten Auftaue scfiHeßt: 

»Möditc <knn das Werk, das unvei^gängltche Denkmal deuudien Forscherfieißes 
awltkAten Verstindnfnes fBr <ha SÄ6fie umf seine Darstellung dunb die 

Kuiut, aucfi in sci ^ r i; icn Gost<il: '^ u alten Freunde bevi ahroi 
und viele neue «werben/ möchte ihm die belehrende, er- 
wlrincude voA Ukttcmde Wtrfhng, weldic es ^di seit 
feinem ersten Erscheinen in « eitestcni llnifiange 
geübt hat, auch fienier gesichert werden.« 
<aTh,M.iN4crBM(irNs 



DIB BiNZELNBN BANDE GUEDERN SICH IN POLOENDE KAPITEL: 

I. DlEjAHREBIS tySz. Die Kindheit - Reisen des Wunderkindes - Studien 
in Saldniif — BnU Oper in Wien — ItaUcniscfie Reisen — Aibdten ia Dcutidi- 
hnd -> Die Opera aeria Mozarts Jugendopem " Das Ofatorion " Die Oj^era 

buffa — Re pastore — Einzelne Arien — Kirdienmusik — Instnimcntalrnir-i'K Ein- 
tritt ins Leben — Künstlerreise •- Mannhdm — Französisrfie Oper - 1 rulungszcit 
in Paris — I leitnkchr - Hofdienst in Salzburg — Idometieo -- Die Befreiung — 
Erste Versudic in Wien - I.ntftihruns aus dem Serail — Brauistan<1 Hausstand 

II, 178'?— 1791. Persüiilidic Verhältnisse - Der gesellige Verkehr — Vau Sii ieten und 
die klassisdie Musik — Mozart und die Freimaurerei — Künstlerisches Sdiatfen ~ Morart 
und das Kbvicr — Mozarts Instrumentalmusik ~ Mozart als Opernkoinponist — Lc 
nozfe dl P^aro Momart in Prag — Don Giovanni — Bestellte Arbeiten — Eine 
Virtuosenreise — Cosl fiui dotte — Gehäufte Not und Arbeit — La clemenza di 
Tito — Die Zauberfiöte Krankheit und Tod — Das Reauiem — Obers Grab. 
Ali AnlianK: Zablrekfce Dokumente der PamlHe wm. Briete, Notcnbc&tgen 



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W.A. MOZART 



MOZARTS BRIEFE 

NACH DEN ORIGINALEN HERAUS- 
GEGEBEN VON LUDWIG NOHL 

Zwehc, vermehrte Auflage, mit einem Portrat 
und dnem Faksimile. 1877, XX, 478 Seiten. 8'. 

Preis 6 M., in Leinvandband 7.50 M., in HaII»firan:d»and 9 M. 

W enn audi der taisächlidie Inhalt dieser 281 Briefe aus den Jahren 
1770—^1791 dunfti die biographisdien Afbdten von Otto Jahn tisv. 
bekannt ist^ so sind dieselben dort dodk/ vie es eben deren Zwetk mit 
sidi bringt, ^c\h sehr unvollständig nnr'itrcffrn, rnh völlig auseinander- 
gerissen mitgeteilt, und es ist so der eigentUdie Reiz von Brirfrn über-' 
haupt, nämlidi die individuelle Stimmung; des jeweiligen ödireibens, 
gänaidi zersidrt worden. Diesen Reiz, der audt für den nUc Mozarts 
Leben völlig Vertrauten ein so neuer Ist, daß ihm oft selbst das Be« 
kannteste eine frisdic \X^firze gewinnt, al'gcniein genlenen 2U maAen, 
vermag eben nur eine ungekürzte und nidit zerstückelte Wiedergabe der 
Briefe selbst. Und das ist es, was dieser Briefband bietet. Hier tritt uns 
mit voller Devnlidiltelt entgegen, was Mozart gelebt und gestrebt, ge- 
nossen und gdltten bat, und zwar auf eine unmittelbar ergreifende 
Weise, wie sie selbst die vollendetste Biographie niemals crreidien liann. 



MOZARTIANA 

VON MOZART HBRRUHRHNDE UNI) IHN 
BETREFhBNDE, ZUM GROSSEN lElL NOCH 
NICHT VERÖFFENTUCHTE SCHRIFTSTQCKE 

NACH AUFGEI UNDENEN HANDSCHRIFTEN 

HERAUSC.l-C.hBHN VON 

GUSTAV NOTTEßOHM 

1880, XU 159 Seiten. 8**. Preis 3 M., geb. 4 M. 

Das sdion 1880 ersduenene Budb, dessen Titel seinen Inhalt genau kenn« 
zeldinel, cathSlt neben vielen kleineren Notizen, die sidi auf Mitteifim* 
gen der Witwe Mozarts und seiner Sdiwester stützen, in der Haiiptsadie 
Briefe Mozarts, von denen bis dahin höchstens 25gedrudu vorlnji^cn, mehr als 
40 aber ncdi nidu. Audi einige Gedidite Mozarts bringt es zum ersten Male. 



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W.A. MOZART 




MOZART-BÜSTE 

von CARLSEFFNER 

1. Gipsabguß nach dem Original im Grrand- 
hause zu Leipzig. Höhe 63 cm. 60 Mark 

2. Gipsabguß nadi dem Original in der Musik« 
bibliothek Pefers. Höhe 70 cm. jo Mark 



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V.A. MOZART 



Wolfg.AmadeusMozart 

Von LA MARA 

1912. 71 Seiten 8**. In Qxfbrdleinen gtbuoiai t Mark 

Ein Genius königlicher Art. Sorglos und Vertrauens* 
sdig, alles vom Leihen hoffend, das ihm, soviel es 
dem Kind vedidfien, Mami dodi fudiani alles 
an äuScfCffi ^Mgen und Ehren sdiuldi|f bficb/ fQddiaIr« 
los gebend, was in ihm var, seinen Rddittim ausstreaend 
mit versdivenderisdier Hand, und dodi Im t9gÜdien 
Kampf mit Neid und Not am Ende erliegend/ ein helles 
KindeigemQt und zuglddi trsigisdier Held und Märtyrer 
seiner Kunst: so steht Mozart, ein Ewiger im Reidi der 
Töne, in diesem Büdildn vor uns. 



Mozarts Wiegenlied 

Von MAX FRIEDLÄNDER 



1892. 11 Seiten 8". Preis —.50 Mark 

ine Unrersiithung Ober die Fchrhcir Her Autorschaft 
Mozarts an diesem Licde , die zu dem Sdilussc 
J kommr, daß e«? sidi um eine Mozart nadi seinem Tode 
von seiner Frau nur untersdiobene Komposition handelt. 



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EMIL NAUMANN 



WOLFGANG MOZART 



i-^ beide sind sie in trefflidien und begeisternden 
Worten in diesem kurzen Vortrag gezddinet. 



ALEXANDER OULIBICHEFF 



MOZARTS OPERN 



KRITISCHE ERLAUTERUNGEN 

Aus dem französisdicn Originale 
ubersetzt von E. K O S S M A Ly. 
Mit einer Einleitung und Nadiriditen 
äbcrdcnVeffesserv.AKAHLERT 

1848, XXVm, 394 Seiten 8» Preis } MaA 

Das Budi ist natürlidi durA Otto Jahns Mozart- 
Biographie HSV. längst überholt, trotzdem ist 
es oidit uninteressant, die nur nodi In wenfjgen 
Exemplaren vorhandene SdirÜt eines der ersten 
Mbzartsdariftstener zu kennen und zu besitzen. 



tS79, 2Ö Seiten ff. 8*. Preis 1 Mark 




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W. A.Mo2art 



DETLEF SCHULTZ 
MOZARTS 

JUGENDSINFONIEN 

1900, VI u. 101 Seilen Preis geheftet 3 M., fnLeinvandband 4M. 

Die Studie stellt si<ii ab eine Erweitenm^ und nähere Ausftttming der 
feinsinnigen Beobaditungen dar, die Kretzsdimar in seinem unüber' 

Treff Ii«!: n »Führer durch den Konzertsaal« nlcdci <je(egt hat. Dank der 
monumentalen Gcsamtauscfabe der Mozartsciicn Werke ist die Zahl der 
Symphonien des Meisters, von denen vorher nur elf im Druck ersdiicnen 
varen, auf 47 gebradit. 34 davon, ab Ji]tgends3nnphonlen betraditet, erfahren 
durdi D. Sdiutts den formalen Bau, den Charakter der Thematik, die Ent« 
\ricklun.^ Mozartseber Eigenart und deren leises Herauswachsen aus der 
italienischen Theatersymphonie, wie auch der Einwirkung der deutschen, 
besser Mannheimer und Wiener Schule betr. eine sachkundige, liebevoll 
eingehende Analyse, die allerdings ein NadJesen in der Partitur benötigen 
wird. Die Bes«haftigung mit diesen Jugendsymphonien, in denen bereits 
der Quell einer erfrischenden, angeborenen melodischen Erfindung hervor- 
sprudelt, wird den Mozartverehrer sicherlich lohnen. (Leipziger Tageblatt) 



PAUL GRAF WALDERSEE 

DIE GESAMTAUSGABE 
DER WERKE MOZ ARTS 

1879, 30 Seiten gr, 8*« P^ei« t Mark 

Eine Geschichte der im Jahre 1876 begonnenen Gesamtau^abe der 
Werke Mozarts, die schon 1879 erschien, also nur die drei ersten der 
24 Serien umfaRt, einst geschrieben zu dem Zwecke, das Interesse ffir die 
Schöpfungen Mozarts - wenn auch nur einzelner — wachzurufen. Immerhin 
flodi von Wert vegen der ^äutmmgen der Werfter u. a. audi der Messen. 

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W. A. MOZART 



LUDWIG VON KOCHEL 

Chronologisch^thematisdies 
Verzeidinis sämtlicher Tonwerke 
Woifgang Amadeus Mozarts 

nebst Angabe der verloren gegangenen; dugetangcnen, übei u a;i^enen, 
: : 2\reifeilialien und untcrgcs(^o!)enen Kompositionen desselben : : 

Zweite Auflage bearbeitet und ergänzt von Paul Graf von Waldersee 

ipc^:, XLVin, 676 Seiten, yrr. S*^. Mir ctncm Bildnis und Faksimile 
Dr. Ludwig Riner von Ködids. Geheftet zo M., gebunden 22 \L 

Uber den Weit ^etes amfimfrddia» Wcrfm and sdne Bedeutung fOr ifie Pnods ist 
kein Wort mehr zu verlieren, da a 'Weltruf ervorben hat und für ähnlidte 
Arbeiten, vie Jahns' »C ^^ v \X'rh>'rs nnfi Xottebohms »Beethoven» vorbildliA 
gevorden ist. Mit einem Kiesentieiß und etaer in unersdtätteriidier Begeisterung begrün* 
deten Auidaucr hat Dr. Ludirig von KA<lief t. Z. aDei nimuBengetrageiv vat ilili 
auf das märdtenhaFt fruchtbare SdkaSm Mozarts bezIdiL Nidit IIU> dl0 von den 626 
naA den Forsdiungscrsjchnlsscn unrxrrifelhaft e<htcn Kompositionen Morarts die Titd 
und das Datum der Entstehung mitgeteilt wird, es werden audi bei Vokalwerken der Text, 
denen Vcrfimcr, bei Liedern die Anzahl der Strophen, Angaben Ober das Autograph^ 
über erste Alltg^en, über die Gelegenheiten, fQr weldie die betr. Kompositioo gesdiaflen 
wurde, endlidi bei Werken mit Instrumentalbesleitiini: die %'oIIsr.iii»lii,:;c Hr^ft-un*; und bei 
sämtitdten Werken die Anfangstakte, bei mehrsätzigen Vokal' und iu&truniciuaiwerken 
von jedem Satze, bd Opera, Messen osv. von jeder Nimuner, von |edem selbstä n digen 
Absd)nitt mitgeteilt. Dam komcncn nodi vielfad» Angaben über die Gesd)idite der ersten 
Aufführungen und zuweilen audi eine musikgesdiiditlidie Würdigung der hervorragendsten 
Werke. In fünf Anhängen werden aufgezählt: verloren gegangene Kompositionen, 
anfcfiMigene Kompositionen^ tibci'iragene Kompositionen , sjvdfidfaaAe und unter* 
sesdiobenc Kompositionen. Ein umbngreidic^ und s^ehr ausrflhrlii^ics .d|>fi.il>ctisdi geord- 
netes Namen' und Sadiregista-, ein Register der Gesangstexte, die Vorworte zur ersten 
und zwcfRn Aufbfe und ebie Biographie nitPortrStdes VcrfiuscrsDr. Ludwig Ritter 
von Ködiel <i8oo—i877>, souie cbie tabellarisd>'thematisd>e Qbcrsidit über die volU 
stündigen Kompositionen narfi Gattung und Zahl sind dem Werke nocfi beigesehen. Der 
Herausgeber der neuen .\uflage hat zehn Werke ausgesdüeden, elf dagegen neu eingefügt, 
jene, die die Pondiung als unedit bczeidnct, dfesc/ 4k iiixvlsifcen aulgefiniden worden 
sind. Femer sibd dem Anhange eine Reihe VM neuen Angaben eingefiOgt worden, die 
sidi auf unbekannte, unedite oder unvollendete Werke beziehen. Wie kein zweites Werk 
ist dieses neben der klassisdten Otto JahnsAen Moxart^Biographie ein Denkmal für 
den Schöpfer des Don Juan, der Zaubettet», von Pjgnroa Hodueit und de» Regcienis,, 
wOfdlgw, all iiyendcines aus Erz oder Metall. <AH|cadae y ia fliic i wB g» 

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L VAN BEETHOVEN 



LUDWIG VAN BEETHOVEN 




NaA dem Gemälde von WALDMÜLLER. Stidi von L. SICHLING. 
12,5 : 14,5 cm groß, Papiergröße 4t : 31 cm. Preis 1.50 Mark 



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L. VAN BEETHOVEN 



L VAN BEETHOVENS LEBEN 



Von ALEXANDER WHEELOCK THAyER 

Deuisdi bearbeitet von HERMANN DEITERS 

Mit Benutzung; von hinterlassenen Materialien des 
Vcffassers ergftnzt und neu bearbeitet von 

HUGO RIEMANN 

Mit der Neubearbeitung des dritten Bandes liegt zum ersten Male Thaytn Beethoven' 
Blograi^le ab cte «bfctdifossciie« Ganzes vor/ denn wenn maA 4a» "Werft «90S 

mit der Herausgabe des fünfrcn Bandes seinen AbsdiluP fand, so « aren docf inz\i isÄcn 
die Anfangsbände vergriffen und mußten erst neu bearbeitet Verden, um das Ganze zu 
dner Binbeit zu festslten. Die adiwete Frage, Inviewdi das fchwhdie Werk Thayers ta 

erhalten, Inw ievi eiT es zu ergänzen oder sogar fatsäcWidi :u bcriditigen sei, har der I ler.ius- 
gel^er mir größtem Takt und umfassender Kenntnis gelö&t/ besonders sind die Ergebnisse 
der neueren Porsdiung gdbflhrend berüdoiditigt und eingefiendere Chanitteris ti fceu der 
Werke selbst zusefügt worden. Dos Thayersdie Bcctliovenvt-erk nimmt unter den vielen 
Publikationen über Beethoven Uie erste Stelle ein. Da dca Bearbeitern dn reidies und vor 
allen Dingen ganz zuverlässiges Quelleiiinaterial zur Verfügung gestanden hattCr war es 
ihnen möglidi, ein Lebensbild Ludw^ig van Beethovens wiederzugeben, das narfi [eder 
Richtung hin einwandfrei ersdieint. Thaycrs BeetKovenwerk ist eine manumcntalc lon- 
kQn8tler«Biograpflle> «Üe Jahns »Mozart«, Chrysanders »Händelc, Spittas »Badi«, PqUb 
»H^rdoc ebenbürtig ist und gehört vrej^en ifirer außerordentlidien Vielseitigkeit ab nncot* 
behrlidies Nadisdtlageverk in jede Privat- und öffentlidie Bibliothek. 

DAS GANZE WERK STELIT SICH MIT DEM INHALTE 
SEINER EINZELNEN BaNUE NUNMEHR SO DAR: 

Zweite Auftage, nadi dem Originalmanuskript 
neu bearbeitet und ergänzt von H.DEITERS 



ERSTER BAND 



XXXII, 480 S. 80. Mt 2 Noeenbeilagen. Geheftet 9 Mark, in Halbfranzband Mark 

Inhalt: Die Jahre bis 179;. VorgrsdtidiK ■ Familie Beethoven ■ Beethovens Kindheil • Üntrrridtt bei 
Ncefe, Erste Diensttelsiung des Kjiabeti. FrQheste Versudte In der Kocnposiiioa • KurfOrst Max Franz und 
Se Musik • Sdiidisale Beethovens, Besuch in Wien • Familie von Brruning, Graf WaMstcn. Hlusllche An« 
gekgenhdten ■ Das kurfDrslIidie Naiionaltheatcr utKl sein Repertorium - Musikalisdie Ereignisse und Andwiaia ■ 
NadurSglidies Ober Personen und Oeieibdiaft, Absdiled von Bonn • Was hat Beethoven in Bonn kOMpOdlert?» 
Nodk cfami Tlififfi' mid Moift In Boan * AcdhovcB in Wlc% fhuilifB fad llaydii wid ■ 
Mnrik to Wien 1791 • Atiftnin eli Vlmoie vni K owy o nt it, 



ZWEITER BAND 



ZweiteAuf läge, nadidefflOriginalmanuskript, 
mit Benutzung von binterlassencnMalerialien 
des Vetfasscrs und Voiarbeiten von Hermann Deiters, neu bearbeitet 
und ergänzt von HUGO RIEMANN 

Xll, Ö46 Seiten. S». Oefacltet <z lAtfk, in Halbfranzbnnd t<r ^!.lrl^ 

Inhalt: Die Jahre «796—1806. Beethoven in Pra<{ und Bertin. General Bcma-lottc ) Wölffl. W. Torna» 
sd>dc, D. Dragonetti, J. B. Cramer • Beethovens gfsclligrr Virrkehr in Wien (Graf I j imo ^-sky, SdM|>a«^gll^ 
A. IL N. Knft Fttfiiia Ucdilcnstciii tiiv^ - Bcediavau Chankto- gnd PcnAoi^cit, Beethoven i« mkte» 
9, OehSrvcftaR • A fc aäfaalc Abiq, Dold h idk, E. A.Pannr,Ole cnm Qvwicne. ScpttB* 



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L. VAN BEETHOVEN 



ProiB*<ficu5, Neue Sonaienverkc • Anf jnjjc d>T Schwerhörigkeit. Leipriycr Allgcmfute Miüik. Zöfling • Bonner 
F'rrunde in W ien : Rcidia, ßrtvtAng, Riev K. Crcrny - Hcriensb.-zichunsi-n, Unsti-rt'lichc Oeficbte • HcS^Cil' 
stadii-r Testament, Beethoven« BfO<lcr • Hns.iscmi-nt am Thf.iter, Uridsetcurcr, TtKMBSon, Nene Freunde 
<G!.-i<hensteJn, Mihler mwi • Frau von Frtmann, Sinfonla er. ica. Beethoven und Breunlng • Beginn dei FMdio • 
Lcooorc • Wicdcriwiaag da FUtSo. Rdse nadi Sdüesien, Tbomsoa • Fernere pcnöoiidic Bcnduiagen. Anhang, 
Kiui lyBrirftKnli iraaBaAovcBHi BMMopf ^dHbti^ oiia MrievcpQffiBHMh^ von iViiblgfcciL 



DRITIBR BAND 



ZwdteAi]ßage,iiadidefnQrlgimilmaiiiiskript 
deutadi bearbeitet von Hermann Deiters, 

mit Benutzung von hinteiiasseoen Matcrialioti (!cs Verfassers, 
neu bearbeitet und ergänzt von HUGO RIEM ANN 

650 Seiten. 8^ Geheftet 12 Mark, in T lalbfranzband 15 Mark 

Inball: Die jähre 1S07— 1S16, I'ürsten als Theaterdirektion • Suhskriptionskonierle bei Lobko»ii2 Korie» 
spondenz mit Graf Oppcrsdorff • Bessere Kritiken ■ Kontrakt mit M. Clememi ■ SoimneraLitenthalt in 
Baden «nd Hdlljenst.idr ■ l-ieiihaherkonierte • PuMik.itionen •Beethovens Bruder Johann Haydn«EhrutlJ • 
W. Riitt • Nnie OpcrM[>l.trie <Srtineller. v, H.uiimer • TurKstall Collin) • Bei ürilfin Erd5dy • Akadenile 
im Theater ■ Berufung nadi K.issel ■ J. 1' Nisle ■ Die Borufuns nach Kassel • Das »Dekret« ■ Retafcrung 
und Bcsetrunt; Wiens • Cu-siörte Schaffenslust ■ Seyfrieds »Studien» ■ OesteiRcrte Arbeitsfreudiskeit PubB» 
kaltonm ■ Beethovens Charakter • Reifhardts »Vertraute Briefe« • }. L. StöU • Beethovens Rclisiosit.it • Auf 
Frtiersmricn • Therese M.di'.itii • Beiiifia Brentano • Der zweite Bettinabrief • Arbeiten fQr das Thc.itcr in 
Pest • Neue Opcraprojektc (i< innen von Babylon) • Badeaufenthalt in TepUtz - Vamhagen • Ticdge ■ Kom» 
Positionen des Jahres iSii ■ Wiriunsen des Flrunspatents ■ Beethovens Beziehungen zu Ora: ■ Zweiter 
Aufenthalt in TcpUtz ■ Der dritte Bettinabrief • Beethoven und Ooeihe ' Amalie Sebald • Der Brief an die 
»unsteibikhe Geliebte« ■ In Linz bei Bruder Johann • I. N. MSlzel • Beethovens Tagebixh • Kinskys Tod • 
OtKhdterre Akadctnien - Beziehungen zu Graz • D>e geplante Engtandreise ■ Matzel und die SdiladMiyiii' 
piwnic ■ Ijie Akademien vom S.und 12. Dezember - Uie Akademien vom t. Januar und 27. Pebronr • NcB« 
bearWtunÄ des F- idclio ■ Anion Sdiindler • Streit mit Mfllzel • Ignaz McsArfes ■ Erfolg des Fkldto -BcCllKtven' 
portrat von Letrenne-Höfel ■ ]. Kanka • Der MonarchenkongreO ■ Dr A(o> s WeiiJenbad» • I. V.T0MB<hek ■ 
Joh. Ev. FuO - Fiddio in Prag • Akademie vcm :c, November • Cnf fMy • Bfand von Rosumowskys 
Palats • Vvnliagai • Auazahlung der GehaltsrOciist.mdc von Kholiy md LwlufalU • Nene OpeinproMite 
(TtdaMm *9amakm, »Bacdtut« v«a R. v. Bergc> ■ Beethoven vor 4« POntoi des Wiener Koi^rcascs • 
. zu Ei^taiid • Tod da Brüden Karl imd Vornnrtwtsft tSta den Neffen • ENte Vor« 
' 6m Ndhn • QlmwniA 4d tlo • BoeifcovcM Woh« b Loadea • BMmI • Ncoe* Auf* 
' Die Sö u Mt Op* 101 * KoilipciiMkMm nwf Ptrf>Mtsil9fWfi. 



VIERTER BAND 



Auf Gr und der hintcrlassenen Vorarbeiten und 
Materialien vettergefübrt von H. Deiters. 
Mit Vorwort, Register, Berichtigungen und Ergänzungen von 
HUGO RIBMANN 

3CVI, 594 SdieA. 8» OdwAct » IMf, in HMmahmd tf Marie 

Inhalt: Die Jahre 1817 — 16:1. Pen&ilidics • Die Familie Ciannatasio • Hdligenstadl'Nufldorf • Neuer 
Aufxhwung des SdiafTens • Erster Plan der Messe und der o. Symphonie • Plan des Oratoriums ■ Die B'Duf 
Son.iie ■ Verhandlungen wegen des Neffen • Mödltii<; I)ai liiW Kk'^bers Die Messe i )ie IviHu er>.i!i.>ris' 
bOrfier l lodiseilslied ■ Möditng • Zelter • Das BiH Sdumons Der Netle Kajwiis ■ Mv^xllin,; llnicrdöbimjj 
und Baden • Das Bild Sticlers Die leirten Sonalni - \ erhandlun.^en « eReit der Mesac ■ Johann von Beet' 
hoven OlferdoMiiig, Baden ■ Ktniiliu, Ros»ini Di. \V eil.e d.> 1 Luises (uaiulationsmenuctt Neuaufführung 
des I'Mh-lio Die Missa solemnis • Persöniuh.-i ein. r Ot>er ( iritlparzer • Sditösser • Helzendorf und 

Baden ■ Edm, Sdiultz und C M. v. Weber ■ ütc Vanatwuen Op 1:0, das OpferBed und kleinere Komposiiioncn. 



FÜNFTER BAND 



Auf Grund der Iii 11 terlassenen Vorarbeiten und 
Materialien u circr^;^cfijhrt von H. Deiters. 
Herausgegeben von HUGO RIBMANN 

VIII, 594 Seiten. 8^. Geheftet tz Mark, in 1 Idlbfranzband ij Mark 

Iftlinit: Die Jahre — 1837. Plan dnes Oraioriunts • Die neunte Symphonie • Die großen AufFQhrungen • 
Baden • Vetlag der Werke • Besu<he Stumpffs und anderer ■ Das Es»Dur«Qyartett ■ Karl Hol; • Baden • 
Der Ndfie • Bcsndte von Rdistab, Kuhla, Smart u. a. ■ Stephan von Brcuning • Das A'Moll-'Quartett • Die 
Qiaittm in Bi'I)ur,Cii«MollP«Dw' Andere Ftane-OicSdtkknk da Neffen/ icitt Ofaetsang mm MUMr' 
•Md • OndUBdocf • BwihgifOB t Knalbdl vd Tod. 



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L. VAN BEETHOVEN 



Beethoven^^Büste 

Von CARLSEFFNER 

1. Gipsabguß nach dem Original 
im Gewandhause zu Lcip:ig 

Höhe 63 cm. . . . Mark 60. — 
Vcrpadvung. ... » 3.— 

2. Gipsabguß nadi dem Original 
in der Musiltbibliothek Peters 

I löhe 70 cm ... Mark 30.— 
Verpackung. ... » }.— 



LUDWIG VAN BEETHOVEN 

Von LA MARA 

1912. 98 Seiten 8', In Oxfordicinen gebunden 1 Mark 

In schönen Linien zeichnet La Mara die vom Schicitsal von Kindheit an hart und rauh 
gebettete heroischste und tragischste Gestalt, welche die Geschicfite der Tonkunst kennt. 
Und ebenso läJ^t sie Beethoven, das gekrönteHaupt der mit ihm abschließenden klassischen 
Kunstepoche, auch als den eigentlichen Lehrer und Meister erstehen, der in einsamer Größe 
alle überragt, die vor und nach ihm kamen, der unberührt vom Zeitenwandel bleiben wird, 
xreil er das Ewige der Menschheit aussprach. 



STUDIE ZU FIDELIO 

Von ULLI LEHMANN 

1904. 68 Seiten gr. 8", Geheftet 2 Mark 

Eine Ausarbeitung der Darstellung der einzelnen Rollen des Fidelio. Alle handelnden 
Personen sind in diese Darstellung einbezogen, um die Gesamtwirkung auf die Einzel« 
leistung und diese wieder auf das Gesamte wirken zu lassen. Dadurch wird ein Qberblicic 
auf die geistige Zusammengehörigkeit der Arbeit gegeben, wie sie dem Kunstwerk zu 
eigen, unter den Künstlern des modernen Theaters aber fast gar nicht mehr bekannt ist. 




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L. VAN BEETHOVEN 



HERMANN DEITERS 

LUDWIG VAN BEETHOVEN 

1S62. 6S Selten ff. 8*. Preis geheftet 1 Maifc, gAundm 2 Mark 

Eine LAtatMxxttudwigvma BecAovcni, ^ dn « fP ritei t t r Vortrag ht, den Verfiuser 
ehemals gehalten hat, und mit der er bcabsicfitigt, die Resultate der Forsdiun ; n 
über da<» Leben des Meisters in kürzester Form « eiferen Kreisen zugänglich zu m.] lu ii 

Thematisches Verzeichnis 
der im Druck erschienenen Werke von 

Ludwig van Beethoven 

Zusammengestellt und mit chronologisch*i>ibIiographisdien 
Anmerkungen versehen von G. NOTTEBOHM 

1868. Zveite vennehfte AufUqie, VIO, 220 Seiten gr. 8* 

In diesem Verzeidmisse lind afk dklmifea Werke L. van Bcetbovens mi^cdBhrt, St in 
irgendeiner Form 'Oririiale, Bearbeitungen usw.) im dcutsdicn Musikalicnhandcl bis zum 
Jahre 1867/68 erschienen sind. Ausgesdilosscn sind die ungednicitten Werke, die vergriifeneti 
Ausgaben und alle nur als Beilagen zu Zeitsdiriften, m Bddiern usw. vecöftmliAten StOdte. 
^urt,,-^..^, gibt das Werk Auskunft über die Entsti'Iiuniirsieit der Kompositioti, ihre erste 
Aufführung und die Besitzer der vorhaadenen Original handsdtriften, wie auch über von 
Beethoven revidierte Absdin'ften und Skeste Or^inalaaegaben. Das Werk ist för die 
Beethovenforsdiung von hohem Werte, vrcnn die zv'citc Aiisf^abe auA nidit an die 
Neuzdt beraoreidiL Seit einiger Zeit ist es vergritien, voraussiditlidi kann aber in 
«iiMhliaicr Zeh eine dHtte, auf die Oefenwnrt crginctc Auflafe fdioicn werden. 

ALEXANDER THAyER 
Chronologisches Verzeichnis der 
Werke Ludwig van Beethovens 

1865. Vni u. 208 Seiten 8*. Preis gelieftcc 4 Mark 

T m Vorwort zu dietem, 1865 — ab» nwfc VcrSflenrffAiing der enteo Auflage von Notte« 

I bohnis Thcmatisrficni Verzeichnisse, in der Zeitangaben üficr Komposition, Aufführung 
USW. fiebltcn — erschienenen Budie heißt es: Es sdiien mir Pftiditr wenigstens mit den* 
jcn^fen Notizen nldit Knfer xtirOdcxahaflenf wel<he lilnreidKn, die Zeitfolge des grOßlen 
Teiles von Reerhovciis Werken festzustellen, um dadurth späteren Forsifiuofen 
eine Grundlage zu geben und duc Mcnfe landläufiger Irrtümer io 
kziif aufdteSdiOpfiingcndea grdknMdsceri zu beriditigcii. 



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L. VAN BEETHOVEN 



BEETHOVENS 
UNSTERBLICHE 
GELIEBTE 

Das Geheimnis der Gräfin 
Brunsvik und ihre Memoiren 
vonLAMARA 



1908 136 S. 8*'. Mit 5 Bildnissen und einem faksimilierten Briefe Beethovens. 
In Pappband mit künsderisdier llmsdilagzcidinung 3 Mark, Numerierte 
Liebhaberausgabe auf extrastarkem l'apier in Pergament mit Goldsdinitt 

und Goldpressung 15 Mark. 

Ein Auszug aus den Memoiren der Gräfin I herese Brunsvik. In ihnen 
legt die edle Frau in überaus anziehender, höchst persönlidier Weise 
die Erinnerungen ihres wediseU und segcns vollen Lebens nieder, die uns 
mit Beethoven «d sdoem PreundedEreis zi^gfekh ein bewegtes 
^ck Familien- und Zd^gesdtkhte vorftOhren. " IKe vor« 
ndime Ausstattung, kflnstleriadieUmadil^gzeklmung 
und die Abbildungen eignen das interessante 
Budk audi zu Gesdienkswecken. 




FELIX WEINGARTNER 

RATSCHLÄGE FÜR AUFFÜHRUNGEN 
ORR SYMPHONIEN BEETHOVENS 



1906. XI, 197 Seiten 8**. Geheftet 5 Klark, in Leinwandband 6 Mark. 

Ein Auserwählter und Berufener nimmt hier das Wort zu der Frage, 
ob man an die Werke der großen Meister hier und da ein wenig ver« 
bessernde Hand anlogen dürfe. Das Budi ist ein Beitrag zur I csrstcllung 
des Stils und ein Mittel, das Stilgefühl zu wecken, zu beleben und zu 
kräftigen. Bs ist ftkr alle diejenigen, die sidi mit dem Studium der Wieri» 
Beethovens be&ssen wollen und vor allem filr die Leiter von Aufünhrungen 
der Symphonien von größtem ^tsx, ein unentbehrlidies Vademecum. 



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ROMANTIKER 



ROMANTIKER 



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C. U. V. WEBER 



CARL MARIA VON WEBER 




NaA dem Gemälde von Scftimon. Lithographiert von P. ROI IRBACH 
aus »Carl Maria von Weber, Briefe an den Grafen Karl von Brühl«, 
herausgegeben von Georg Kaiser. 



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C. W. V. WEBER 

CARL MARIA VON WEBER 

BRIEFE AN DEN GRAFEN 

KARL VON BRÜHL 

HERAUSGEGKHEN VON GEORG KAISER 
t9U. Mit 2 Bildnissen. 56 Seiten gr. 8^ Cell. 3 M., in Leinwandiiand 4 M. 



Die bisher unveröffentlichten Briefe bringen über fast alle 
bedeutenderen Ereignisse der künstlerisdicn Reifezeit W Vhers 
Mitteilungen. Sie umfassen die Jahre 1814—1826 und begiiinen 
mit Nadirichten über die geplante Berufung Webers an das von 
seinem Freunde und Oönner geleitete Berliner Hoftfieater. ZahU 
reidie Urtede trelHidister Art sind Ol>er bekannte Zeltgenossen 
des Meisters und über ihre Werke anzutreffen, Beridite über 
versdiiedene Schöpfungen Webers, über die Uraufführung des 
Freisdiütz, die sidi Brühl für Berlin (Residiert hatte, das Entstehen 
von Eur\'anthe, Preziosa , Oberen und mandies sonst noch 
Interessaiiic Aus allen den hier wicderget^ebencn Äußerungen 
tritt die lautere Persönlidikeit des Mensdien und Künstlers 
Wd>er hervor. DasBudibereidiert^liishersugänglidie 
Weber «Brief^Literatur um dn wertvolles Stück. 



CARL MARIA VON WEBER 

Von LA MARA 

10. Aufl. tgu. ödS.S**. Mit einem Bildnis Webers. In Oxfordleinen geb. iM. 



Die Liebe und Begeisterung für den Meister des -I reischütz« 
von neuem anzufadien, ist dieses ßüdilein wohlgeeignet, 
das uns das Ldben und Wirken Webers, seinen Werdegang und 
sein Ziel in sdidoem Bilde vorfilhrt. 



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FRANZ SCHUBERT 



FRANZ SCHUBERT 




ausgeführt in einer Größe von 76 : 5 8 cm (Bild 60 : 47 cm). Preis 5 M. 



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FRANZ SCHUBERT 



FRANZ SCHUBERTS 
LEBEN UND WERKE 

Von A. NIGGLI 

1880. 5üSeit«i8*. Pfdi ^dieftet 1 MaHt 



Niggli schildert in lebhaften Farben ctie Leiden und Freuden 
des Meisters des deutschen Liedes und feiert ihn zugleidi 
als den entsdiiedensten und i^ialscen Vertreter der Romantik. 



FRANZ SCHUBERT 

Von LA MARA 

Zehnte Auflage. 1911. 62 Seiten S". Mit einem Bildnis. 
In Oxfiordldnen gebunden 1 "hAaak 

Eine begeisternde Sdiilderung des kurzen, aber entbehrungs« 
reidien Lebens« undKOnstier^K-c^es Franz Sdiuberts, dem 

weder der Beifall der Menge, \tic La Mara seihst sa«;T, nodi 
die Gunst der GrolWii dieser F:rde für seine Wiiiider<^aben 
dankten, der arm und iinbeaditet durchs Leben .^in.i^, mir sidi 
selbst zur Lust sang, weil er nidir anders konnte, bis der I od 
dem UnermOdfidien Sdiweigen gebot und die Wdt ihn 
verlor« nodi bevor sie wußte, was sie an ihm besessen. 



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F. MENDELSSOHN BARTHOLOy 



FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDy 




Lithographie nad) Ed. Magnus von G. FECKERT 
39,j ; 30 cm groß. Prr !s 1 Mark 



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V MEMDf'LSSOÜN BARTl:OI.D\' 



Felix Mendelssohn Bartholdy 

Von LA MAR A 

lo. Aufl. 1911. 50 S. 8^ U^t einem BiMnls. In Oxfordkinen geh. 1 M. 

A liditen Höiien aoiglos dahinwanddnd, iinangefoditen von 

Nöten und Bedrängnissen des gemeinen Lebens, frei von 
Zwiespalt und Kampf, wie sie die Künsflcrseele so häufig be- 
sdiweren, so läßt La Mara das Bild dieses Lieblings der Musen 
und der Sdiidisalsgöttinnen zugleidi vor uns in ihrem Bud)e erstehen. 



Felix Mendelssohn Bartholdy 

Von jOSEF SITTARD 

i88i- 34 Seiten b**. Geheftet 1 Marlt 

In sdiönen Worten hält uns Josef Sittard in dieser Sibrift einen 
warmen Vortrag über den liebenswürdigen Künstler und den 
präditigen Mensdien Mendelssohn. Er läßt trotz der Kürze seiner 
Aflieit in ilur nidits unbeaiiitei; was von irnendwddier Bedeutung 

fQr eine Lebcnsdtizze ist. 

Thematisches Verzeiciinis 

der im Druck erschienenen Kompositionen 
Felix Mendelssohn Bartholdys 

Dritte vervollständigte Ausgabe. 1882, VI u. 114 S. S", Kart. f> Mai-k 

Das thematisdic Vcrzeidinis der im Drudt ersdiienenen Werke 
Mendelssohns, zuerst ausgegeben 1846/1853, wird hier in dritter 
Aasgabt gelxjten. Bei jedem Werke ist die Firma des Original*Ver- 

legers genannt nebst sämtlidien von demselben vcrfilCentliditen Be« 
arbeitun^^en der Werke, ferner am Kopftitel Nummer und Pm\ Her 
Brcilkopf 'i") Härtelsdien üesamtaus.^abc, Partitur Srnriini n und 
vollständige Klavierauszüge der üesangswerke. Im Anhaute luKleii 
sidi außer einer Qbersicht auf Menddssohn Bartlioldy l»tt:Ci|^dier 
Büdier, Sdiriften, Büsten, Porträts usw., ein sjrstematisdies Wcit- 
verzeicfinis, Register der Gesanj^kompositionen und Dedik.itioncn, so- 
wie eine Anzahl Verzeidinisse von Ausgaben versdiiedener Verleger. 



S2 



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ROBERT UND CLARA SCHUMANN 



ROBERT UND CLARA SCHUMANN 




Reli«f-Medaillon von ERNST RIETSCHEL. Originalgröße mit Einfassung 
45x45 cm in Gips 12 M., in kleineren Größen und aus versdiiedenem Material 4 M. 
bis 1.50 M. Stahlradierung von F. SCHAUER 18: 16 cm (Papiergröße 42:29,5) 1 M. 



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ROBERT SCHUMANN 



ROBERT SCHUMANN 



Eine Biographie von Wilh. Joseph von Wasielewski 
Herausgegeben von WALDEMAR VON WASIELEWSKI 

Vierte, umgearbeitete und beträditlicfa vermehrte Auflage 
1906. XiX/ 532 Seiten • Mit einer Porträtradieiung 

Gdieftet 8 M., in Leinwand gebunden 9.50 M., in Halbftanzband 10.50 M. 



EiueLebensgesdiiciite ist dieses Werk vor aUem, ein vahrheitS' 
getreues Bild des Menseben und der kunstlerisdien Persöniidi- 
keit Robert Sdiumanns, gegründet auf urkundlidies Material 
und cmsuiden unter dem friadien Eindruck des Verkehrs des 
Veifimfs mit dem Meister. War es Wasielewski veigönnt die 
Ergänzungen der zweiten und <kitten Aufk^ des Budics selbst 
vorzunehmen, so konnte er andi die nkbt unbedeutenden Ver* 
voUstSnd^guqgen der vierten Auflage vorbcieiten, die der Heraus« 
gebet durdi St neuesten Porsdiungcn eiigSnzte und dadurdi das 
Weilt von neuem zu demgiflnd&disten und biograf>hisd^utben* 
tbdien Qgellenweric von unvefg9n|^dkcm Wert Ober Rchtn 
Sdiumann stenqidte. Das Werk federt sldi In (beende Kaplid: 



I. Robert SAumanns Jugend-, Lehr» und Studienjahre Hlternhaus und )ufrcndjafirc • 
Das jüa^ling^ter • Erste »bedeutende Edt« ■ in iHletdclbers. — Ii. Neues Lieben in 
Leipzig ■ Bmone Konpoiklonnaladie • Das »iiKffcwNIrdlgMe Jafir« • L^edsstOnnc • 
AiiibiidiciiwlkWien-SdHimamtlnWicB*DkIicbirf^ - IIL RobcftSdumanos 
KQnstlerUufbahn : Das Liederjahr ■ Auf der Höhe ■ Qbersiedelung von Leipzig nadi 
Dresden • Die Komposittonen der Jafirc (?46~j848 • Das >fni<fitfjar.<!tc J-tfir* 
icommene Ra^ • Sdtumanns iknifiiag nadi Dtbcddorf • Eiti^tig^s Sdallen ■ Das Ver- 
häognii. — Aakanf : OtMot von Rokcft Sdaamaa • Biograpiiiidie Notlicn Ober 
Pr. yVkA • Brief Wldebdns an Sdumaoa • Aufiatz Fr. Llitn Ober Sduimaaas Qp. 5, < 1 
und t4 • Brieflidie Mittddiaf Fr. Lints an de» Verlasser der Sdaniaiinbiofapiil& 



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ROBERT SCHUMANN 



ROBERT SCHUMANN 



GESAMMELTE SCHRIFTEN 
ÜBER MUSIK UND MUSIKER 



Vienc Auflage <erste vollständige Ausgabe) mit Nad»-» 
trägen und Erläuttfungen von F. GUSTAV JANSEN 



I892. Band I. XLVI, 346 Seiten 8*». Band II: 562 Seiten S'\ Zwei Bünde 
geheftet 12 M., in Leinwand gebunden 14 M.^ in Halbfranzband 16 M. 

Zum ersten Male Ist in diesen beiden umfänplldien Bänden der vierten 
Aufla.iife eine kririsdie, alles umfassende und originalgetreue Ausgabe 
der sdiriftbtcilerisdien Arbeiten Robert Sdiumanns geboten worden, Jansen 
hat mit großem Fleiße und sdiarfer Sadbkenntnis vor allem audi die in 
TagesMitungen und UnterbaltunfBbfSttcrn verstKutcn^ meist aus dtt , 
lebendigen Gegenwart fierau^gesdiriebenen Aufsätze Sdiumanns zu« 
sammengetragen. Er bietet sie mit dem betelts Vorhandenen dironologisdi 
geordnet und mit zahlreidien Anmerkungen versehen, die in mandics bis 
dahin unaufgeklärte Dunkel Lidit gebradit haben. Hs ist ein großer Sdiatz, 
den die nuisikalisdie Literatur in diesen Schriften besitzt, die eine ganze 
Mu??ikästhetik , wenn audi nidit in Paragraphen abgehandelt, enthalten. 
Die Sdiweizerisd)e Musikzeitung urteilte bei Hrsdieinen der Ausgabe: 
DfeSdiumannsdicn Sduiften sfavl bis zur Stunde das Beste, Sdiarisinnigste 
und Pelnfohl^iste, vas wir von muslkalisdier Kritik besitzen, eine unefi» 
adköpflidie Fundgrube idealer Ansdiauungen, hoher Gedanken, goldener 
Worte iif)er die Tonkunst tmd ihre Vertreter, ein wahrer Gesundbrunnen, 
bei weidiem, wie Schumann selbst irgendwo von den Chopinschen Etüden 
sagt, das Wort der Weisheit aus dem Munde eines Dichters f]uillt. Mit 
weldi divinatorisdier Sicherhrir nnsrr Künstler das große und bedeutende 
gleidisam sdion im Kenne erkannte und wie neidlos freudig er 
seine Entdeckungen der Welt veifcflndigte, das zeigen 
der erste und der letzte Aufsatz der Sdiriften. 



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ROBHRT SCHUMANN 



ROBERT SCHUMANN 

JUGENDBRIEFE 

Nadi den Origiaalen mitgeteilt von CLARA SCHUMANN 



Drirre unveränderte Auflage. 1898. IV, 315 Seiten 8". 
Geh. 6 M., in Halbpergament geb. 7 M.^ in Lederband Ü M. 



Robert Sdumami denen, die in Htm den Kflastler efaren und Mttn, aoA den Meosdxn 
oähcr zu fuhren , war der Grund der Herausgabe dieses nun sdion in dritter Auflage 

vorliegenden Briefbandes. Nur veenigen und nur seinen Liebsten ersdiloß <;irfi Sffi<;mann, 
diesen aber in seinem ganzen Wesen und völlig rückhaltlos. So sind nun als sdiönes 

U gWWII M QMK ontK SCOUeOCDr B OCDCO SKB HCT pUX€ MeMDnMI Cncr HKM «UgtMglCD, 

mit Kraft imd Energie ausgestatteten und den b&<hsten Zielen zustrcbendcti Jünglings- 
natur ofücnbart. Aud> an denen werden sie nidit spurlos voräbergdien, die zu dem Musiker 
kein Verhältnis haben/ wem aber Schumanns Werke lieb geworden sind, der wird mit Freuden 
forälirai, «k liier Menidi qnd KQwtier Hand In Hand geben, und erkennen, daß 
sein Ifcin GcmOt nd sein iddwr Gebt tfab in «einen SAflpfiingen wMai^tfcydit. 



ROBERT SCHUMANNS BRIEFE 

. Neue Folge • Herausgegeben von R GUSTAV JANSEN 



Zweite vermehrte und vcriiesserte Auflage. Mit dnem Bildnis. tgo^XVU, 
571 Seiten 8^ Geh. 8 M., in Leinwand geb. 9M., in Halbfranzband 10 M. 



Ungeredinet die zahlrekfaen, in AmMffcungen geg^entt Blkbutzflge bringt diese 
rwetre Aufl.ige die Wiedergabe von 590 Briefen, gegen 312 der ersten. Und do<h 
wttrde die Auswahl mit Strenge getrotten, so daB besonders sold>e Briefe, die nur als 
Aiitosraplien Wert fcnftcn {AnlM^ lllr Nomwitfribcf » PiwiidnByw zu Itpofcen wj^ 
ausgescfiicdcn wurden. In möglidister Vollständigkeit wurde hingegen alles gegeben, was 
in die sdtwere Zeit des Kampfes von Wieck gegen Sdiumann irgendwie Licht bringen 
kann. >Die in den versdiiedensten Stimmungen und Lagen gesdiriebenen Briefie geben das 
Mbtaite Zcafnto von Sdiumanns gutem Hcncn ^ ob nun ^gendMtt Setw i iw cw t, ob 
ehelidie Liebe, ob gesdiäftüdic Pflicht oder das Bedürfnis, sii+i Freunden niftrute'I. i. clrr 
fite- auf dem glekfaen Gebiete Scfaaäiende einzutreten, ihm die Feder in (Ue Hand drüclien. 
Wie vid dber Sditnnanns eigenes kOnttferitdxs Sdnftn, wie viel Ober Min Verhältnis zu 
Mendelssohn, Reinecke und vielen anderen ist erst am diesen Brieicn zu critenocnl Sie 
^d in ihrer Gesamtheit um! im Vereine mit der trefflichen Einleititng J.nnscn* und 
dem praktisd) ungemein wertvollen Namensregister gar wohl eine , innere 
BlograpUe' Sdmaianu zu nawcn. (ADfemdnet Lüeratuibtatt^ 



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ROBERT SCHUMANN 



X 



^ A.. uv:» ^ ^ ^ 2*^A^c^-±: />4j 

ERSTER BRIEF ROBERT SCHUMANNS AN BREITKOPF HÄRTEL/ 
Ortgimf Im Besftxe der Vcrivfifiandliio; 




[ 



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BOURTSCHUIUNN 



Robert Schumann 



iQii. 52Sdten8*. In Oxferdldnen gd>. i Ki. 



V denen, die je in Tönen gediditet,sdiildert 
La Mara Schumann in diesem zur Sammlung 
»Brdtkopf Härtels kleine Musikerbio« 
graphien« gehörenden Büdilciii, als jenen, den 
wohl andere anGcdankenkühnheit,an drama« 
tisdier Gestaltungskraft übertrofFen haben, 
dem in jenem Dkfaten der Seele aber, das 
uns das geheimnisvollste Denken imd Fühlen, 
Leben undWeben desMensdienherzensoffen' 
ban;, kdner glddk Inoi. Aller ObedUkUidu 
kdt fremd, von uoendidpflidier Tiefe und 
Falk des Gcmfit», mit dem deutsdien Haqg 
zu sionen und zu gräbeln, ein edites Kind 
selnef Vaterlandes, so lernen vir Ilm' hier 
kennen. Kfit Bild Schumanns und Verzckfa« 



Von 



LA MARA 




nls seiner Werlte. 



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ROBERT SCHUMANN 



PHILIPP SPITTA- EIN LEBENS- 
BILD ROBERT SCHUMANNS 



i88a. i02 Seiten gr. S*. Qthdtet t Matk, gebunden z Mark 

skfi bkr all dn Lebcnibild vorstellt, wurde ursprOnglidi ftlr «las von Grave 
^ herausfcgcbcne »DJcttofMiy of Mmlc aad Moiiciaflt« ge a i M bt a , hti tt» in 4v 

V r I ir ndeii cnfcitcrten Form und In der Sprat+ie der l.andsfcutc Scfiunianns unter diesen 
in j^rolkr Zahl sdne Leser gefunden. Es ist beson<krs iür diejenigen von Wert die 
cta Stodtam der «uafdiiMni WaiiefewvklHfceii Biographie für spatere Mufleiluudm md' 
atfckbca aflncB, in UrzeMcr Wdse aber dodi ein sdiarf umrisscaei Bdd dei Mcati^ 

(tn<f Kili'^itfef Schumann schauen möchten. 



WiLH. JOS. WASIELEWSKl 

SCHUMANNIANA 

1S87. V, 108 Seiten 8*. Geheftet 1 Maik, gebunden z Muk 

C diilderungen vtrtvodcr Brkbflitie mh Rofi«t Sdüimaiui acu den Jalireii 1849" 1852 mid 

i^^SO — iisj/, die natflrilA in der Biographie des Verfassers verwertet sind, hier aber als 
ausfuhrUdie £n8UuDgett g«^t?n '«rcrdcn, und deren Lektüre «dl der Sdramannfreimd 

gern hingeben wird. 

F. GUSTAV JANSEN 
DIE DAVIDSBÜNDLER 

Aus Robert SchutnannsSturai' und Drangperiode 

fön Beitrag zur Blograj^ie Robeit Sdiumanns, nebst imgedrudcten Briefe»/ 
AufsSlzen und Portritaskizzen aus seinem Freundeskreise. Mit t BiMnlssen 

1883. VIII, 260 Seiten 8*. Geh. 6 Mark, in Lefaiwandband 7.50 Mark 

r^er scfiu eis^same, still wirkende Sdtumann ist so vielfadi sdiicfen AuFfa^^vungen atisjjc 
'-^ setzt gewesen, so daß er von allen Seiten, in mögliduter Vollständigkeit seines eigen« 
mtlifen X^eMns dMifCtltÜt werden nni6/ wenn acinc EndicinunK snnz und wnlv ciüiBt 

werden soll. Hin Beitrag ;ur Erreichung dieses Zieles, wiH das vorIiegcn<lc, bereits i8Si 
ersdiiencne Budi sein. Es umfaßt folgende fQnf Abschnitte : Die DavidsbOndler, Aufsätze 
von Plorestan und Etnebius, Porträtskizzen aus Schumanns Freundeskreise (Wiedebein, 
Sdiunke und Henriette Voigt), vonZoocalmaglio, Ungedrudae Bride von Robert Sdiunann, 
Aamerfcungen. Ale Beilagen bringt es dn Bifd Rohen Schumanns Im ai. Lcbenafelire und 

Ludwig Sdiunkes auf dem Totenbett. 



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ROBERT SCHUMANN 



SELMAR BAGGE 

Robert Schumann und seine Faustszenen 

1S79. 20 Seiten 8* :; :: Geheftet i Maik 



Nadi allgeindncn Bctnubtungeri Ober die Eigenarten der Werke der 
versdiiedciKn Tooaetzer und dnem kurzen blograpbiadicn Abrine 
Sdiumanns kehnndeft der Verfasser sein Thema ausfOhriidi in Form dnes 

musikaiisdien Vortrags. 



JOSEF SCHRATTENHOLZ 
Robert Schumann ds Sdwiftsteller 

Gesammelte Sprüche aus seinen Sdirihen 
2.Aufl. t88o. 848.8*. MitBildnisu.FaksimiIe. Geh.iM.,gek.2M. 

Eine Auswahl wertvollster Aussprudle Robert Schumanns über Musik 
und Musiker, außerhalb der »musikaiisdien Haus- und Lebeiisrcgcln* 
aus den Gesammelten Sdiriften zusammengetragen. Das Budi bringt 
audi dne Nadürildung des \bnudcr4>ts von »Vogd als Prophet« 
und dn Medaillonbiklnis R. Sdiumanns nadi A. Donndorf. 

PAUL GRAF WALDRRSEE 
Robert Schumanns Manfred 

1880. 20 Sdten 8«. Geheftet 1 Maik 



Eine Sdiiklerung der Entstellung der Diditung Lord Byrons und Ein- 
führung in Sdiumanns Musik zu Man^d. 



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CLARA SCHUMANN 



CLARA SCHUMANN 




Lebensgroßer Gipsabguß nach der Büste von 
AD. HILDEBRAND. Höhe 50 cm, 60 M. 



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CLARA SCHUMANN 



CLARA SCHUMANN 
EIN KÜNSTLERLEBEN 

NACH TAGEBÜCHERN UND BRIEFEN VON 

BERTHOLD LITZMANN 



FRSTER BAND 



MÄDCHENJAHRE 1819-1840 

V'icrtiv aufs neue durchgesehene Auflage, ipio. V'III, ^ii S.S" 
Mit drei Bildnissen. Geh. q Mark, in I,cin« .itid geb. 10.50 Mark, in f l.ill>franrl)and 1; Mark 

r^as Leben von Robert und Clara Sdiumann ist uns durdi einige Vcröttcntlidiungcu der leuicn Jahre in 
i) noftahnter Weise aufgebellt worden. Wer hat aldu ohne aeoiditklic Ergriffealidt Bercbotd Lhxmanni 
B&b an der Hand gclext, in dem er am Clara SA u a Moai »MSikfi<n}ahrc< itMldert knen traglidien Kampf 
rvekr LktMCnden gegen den aafccnpamen Widerstand eines eigensinniaren Vaters? Mit Redtt h^i man darauf 
h in g e wle ie Bf daA utu in dem afle niaaen des KonRUctes abspiegelnden Krlefvedisel Roberts and Claras einer 
der schSnsten deutsdien Üebesromanc gesdienkt sei, ein Bucb ^.is iti die Hände aller junffrn Mensdienkindrr 
gelegt werden müßte, denen das widrige Sdiidisal Harrikaden .luf lU-m l.el>en»wege baut. <Täglirf>e Rur>dsfti.iu,> 

lakalti Kiadkdt • FrOMhiprdr • Verikrca, Sidiiaden • Joofcr Ruhm - Hoftnawoi und Eatwftrfc • In 

der Preaide * LcMe Kwpfe. 



ZWEnTER BAND 



EHHJAHRE 1840-1856 

Dritte durdigesehene Auflage. 1907. VI, 416 Seiten 80 
MtnpdBiMitoai. Gdk 9 Maifc, in Lciinraidfebao.5oKhffc; in Halbfirm 

Der iu . it.- li-iinl -l. r <lic 1-Jii /.iIhi- umfaßt, rtiiivt mehr <lic |jerv*iiliilic Darstelluiij! I.ii;m.iiinj in den Vorder» 
grund. Eine liebevolle und mit Stimmung nadisthalfende und sduldcmde Kraft madit das Budi nidii 
not aniif fien^ loi i derB bewahrt ca auA vor der XrodMahelt b to g r aph ltt h e r Bcridttentattnni^ die durdi 
anwcaenifidtea Material cnaOdet. AiKh hier gcbeu dte noch Immer gefiUirten TagetediblStter Ciaras die 
tiefen und wertvollsien Beheife ai>. Die )ahre reinen und tmgetrUbfen Otikfces diöer beiden genialen und 
«widcHuron Mensdien. die. gemeinsam .iuf den HBhen der Kunst wandelnd, dnander nidit nur memdtßdi. 
sondern .luth musikali.iirh slriÄs,ini < rj?,irirli-ii strij^en aus den Bekenntnissen Cl.iras in I aulcn seltner Vcr» 
rOdtung reiner, fast von l-iönimiv;k, ü i- ti.Ilii-: D.inkliarkeit empor. Di.' Q_:.ilen und il.is unnennbare Weh 
der liebenden Frau von dem Aiigcnliliik f!i" .-\'i-.t>-in Umn.idium,? S.+ium.mns an b\'. zu (!."is<-!i r.r!i*'sunj{ 
durdi den Tod treten aus den ers.f.L'iri'nnl. ii Hrn-fen iuhI T.i,'i-I'iniilil.iirtern C'l.ir.i ^ltlrl:^.ln•l^ rln-nso cr- 
Ifcnd hervor, wie aus der sdiliditcn und warmen Darstellung der Ereignisse und Stimmungen durdt 

Werte, sondern ca bcdwuti andi «hl 



Inhalt: Prfihlingsregen und Sonne nsdxia • Slflk* ReHim • lle i4>ac flMt n • Natfit • Verfiallender Kbng. 



:)R1TTL-R BAND 



CLARA SCHUMANN UND IHRE 

FREUNDE 1856- 1896 

Zwdte Aufiafe. 1909. Vlll, 642 Seiten Sf^. Geheftet 10 Mark, in Leinwand gebunden 

tz Mali; In HaftfhuiibaiMl 13 Mark 

T^kscr Tcf fcMet 4en Sthluflband der Sammlung des gesamten Werkes und bietet die widiiigitcn oad 

I) inlercssante^ten Ereh^ntsse ans dem Leben Clani Sdiumanns. Der Verkel\r der großen Küntilerin nül 
Mensdjen vcrsitiierlenster Lebensstellung, versdiiedenster Bedeutung, besonders aber das enge Fresmdsdutfis' 
bQndnis :u Johannes Brahms erf.ihrt dunh die Briefe Clara Sihumanns und die Tagcbuitiauf:eidinungen 
eine belle Beleuditun;; Der v:er:i.!i.)t>ri;.:i' Ur lel * < ihM-| iwlsdien Clara S'tnimann und ihren Freunilen gibt 
ein getreues Spi^elbÜd des großen Künstlerlebens wieder, wie es luverlissiger, eingebeiHler, lebhafter und 
hMeresanter nidtt zu bieten ist. Der dritte Baad in eine imversicgbare <^eile höhen Kanstiemms imd 
aät, die ihn einmal gelesen haben, werden hi warmer Begeinening sidt atifii neue in ihn vertieüen. 

laballt ^Kudcriahre • Badca-Badca, Lithtemakr Allee 14 • Bcrfia In den Zelten ti ; Frankfurt am Mala 
MyOuMraSe )a • Vcrtcfchnii der Komposltiooeo/ Studien wcrie und Repcrto^ire. 



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FRIEDRICH CHOPIN 




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FRi&ORlCH CHOPIN 



F. CHOPIN 

Par F. LISZT 

5* Edition, 1906. VI et 542 pages 
6 Mark, gebunden 7.50 Mark 



Tables des Matiires. I. Caracrerc v;;encraldet 
Oeuvres de Chopin. II. Polonaises. III. Mazoures. 
IV. Virtuosit^ de Chopin. V. Indtvidualite de 
Chopin. VI. Jeunessc de Chopin. Vfl. Ldta. 
VIII. Derniers temps, derniers instants. 



FRIEDRICH CHOPIN 

Von FRANZ LISZT 

Frd ins Deutsche übertra^ien von LA MARA 

Dritte neubeaibdtete Auflage mitalfgeniefnerlnliafts- 
Qberaldit der gesammdien Sdiriften Franz Liszts von 
^ Julius Kapp 

1910, VIll, iSz u. 48 Seiten 8". Preis geheftet 6 M, 
id Lebiwmdband 7.50 M., in HaltÜrauuliand 8 M. 



Wohl die wOrdigsce KOnsderbiograpikie, die ein 
Größter einem Großen im Rctdie der Tonkunst 
vidmet. Ausfltihrltdte Angaben sind unter Franz 
Liszt zu finden. 



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FRIEDRICH CHOIW 



FR. CHOPIN 

Von LA MARA 



to. Auflage. 1911. 64 Seiten 8* ;: Mit einem 
Bildiiis. Vtds in Oxfordlelneii feBumiai t Msdi 



Gilt Liszts Werk vor allem dem Pianisten und 
Tondiditer Chopin, so entwirft La Mara mehr 
ein Bild des Menschen und seines Ldiens, Wie alte 
die Biogra|iiüen La Maras, endiält ain& die 
Chopins ein genaues Werkevcrzddinis. 



FR. CHOPINS 
INDIVIDUALITÄT 

Von FRANZ USZT 

Ins Deutsche übertragen von LA MARA 



1880. 36 Seiten 8*. Geheftet 1 Mark 



Ein Einzeldruck von Kapitel V aus der deutsdien 
Ausgabe von Franz Liszts Priedridi Chopin, 



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FRIEDRICH CHOPIN 



FRIEDRICH CHOPIN, Lcnto con gran espressione 




Faksimile. r.um ersten Male nadi der Mandschritt Chopins in getreuer 
Nadibildung in »Maria. Ein Liebesidyll in Tönen.« Chopin an 
Maria Wodzinsk«, herausgegeben von K. PAHNAS 



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FftlEDRiCH CHQPJN 



FRIEDRICH CHOPINS 
GESAMMELTE BRIEFE 

ZUM ERSTEN MALE HERAUSGEGEBEN UND 
GETREU INS DEUTSCHE ÜBERTRAGEN VON 

BERNARD SCHARLITT 



Mit 12 Bildnissen und 5 Faksimiles. X, 305 Seiten 8° 
Geheftet 8 Mark, in Leinwand gebuiKien 10 Mark 

\7on den Briefen des Nokturnensängers sind außerhalb Polens bislang 
einzig und allein die von seinem ersten Biographen, Moritz Karasovt ski, 
veröffentliditen bekannt geworden. Sie bildeten jedodi nur einen Brudiieil 
der Kormpondenz Fficdifdk Chopins. Die von Bcfttstd Sdiaffot Jicraus* 
gegebene Samnduqg bktct nun der fflinikalladien Wdt zum erstenmal nidit 
allein diese Briefe in iluem «iitlientisdien Wortlaute, sondern QberliaRipt die 
gesamte, bislier aii%efimdene Korrespondenz des Tonditiiters dar. Es be« 
findet sidu darunter eine große Anzahl von gänzlidi unbekannt gebliebenen 
Briefen, die manche Lücke in den Chopinbiographien ausfüllen. Zu diesen 
zählen in erster Reihe die aus den Knabenjahren Chopins stammenden, 
femer die seinen Brudi mit George Sand aufhellenden und endiidi ein 
großer Teil der Briefe aus seinen Pariser, Londoner und Schotdand'Tagen. 
Was aber dieser ersten Sammlung der editen Briefe Friedridi Chopins 
ihren besonderen Wert verleiht/ Ut, da9 der Heraingeber das (buptgewidit 
darauf gelegt hat, die Individiiefle AuMfrudisweise des Tondiditers in der 
Verdeutsdiung des Originalwordautes seiner Briefe nadi Möglidikeit zu 
wahren. Dadurrh ^ ird audi dem Nichtpolen ermöglicht, sich aus diesen 
Briefen das wahre C harakterbild Friedrich Chopins zu schatten. Einen 
Wegweiser hierzu bilden die erschöfifetide liinloitunyj, sovt ic die überaus 
zahlreidien Anmerkungen zu den Briefen. SdilielMidt verdienen nodi die 
diesem bedeutenden WciIk der QK>pinllieratur beigegebenen Bilder 
Chopins und aus dem Kreise seines Wirkens und Lebens, 
sov^ die Faksimiles hervorgehoben zu werden. 



m 8* 

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FRIEDRICH CHOPIN 



CHOPINS GRÖSSERE WERKE 

Präludien, Balladen, Nocturnes, Polonaisen, Mazurkas 
Wie sie vefstandcn werdeo soOen < Binsdiliefilkli Chopins Notizen zu 

der MaiKMie des MModes • Von J. KLECZyNSKI 

Ins Deutsche übertragen von A. C. H., heraus- 
yybeo von NATALIE JANQTHA 

1898, Vm V. 71 S. V. Prds gdi. 2.50 M., geb. 9.50 M. 

Zum ersten Male liegt hier in deutsdier SpradMc ein Budi vor, dessen Hauptiolialt dk 
Vorträge des pofnfai&ett Cboplo'Kcaiieri wtAFonAttn IQec^iiitl fiber Analyae und 
ricfitige Interprcticruiig Chopinsdier Werke bÜden. Im Vaterlandc des Autors hat man 
diesen Vortri^en große Bcaditung gesdxnkt und da sie außerordeotiidi viel Interessaates 
enAafoen« dflrftc mdi tatt VefftIfciiiftAuiiy in tfcutubcf SpnAc i w u Mtit tMi fOt Kfasllc* 
«tudicrcTidc sehr willkommen sein un<! Aw'-ep. rcidic Anrcfrung vcrsdiaffoi. Dem Bucfie sind 
zwei Porträts Chopins und ein FAsimik seiner Mazurka in Cdur, das einen von den bisher 
verSflbitilteii Amttoi jfawlAcndcn SdkluO cotbflit; außerdem dn MedaiOoii'BlMate 
von C1ioi4m Picundbi und SAflIc ri iDr der Pflisüu MModfaw Cuftotjwfcvr bc|gf|cbcn* 

Thematisches Verzeidinis der im Druck 
CTsAienencn Kompositionen von 

FRIEDRICH CHOPIN 

geboren in Zelazowa Wola bei Warschau am 1. März 1809 
Oestorben in Paris am 17. Oktot>er 1849 

Neue umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe 
18M, 96 SeiKo fr. tfi. NBt dnen BlMnta Choptei. Kartoakrt 6 Marie 

Die vorliegende vervollständigte Auisgabe bietet zunädibt in äbersi<btlid)er Anordnung 
die thematisAen Anfange sämtb'dter Werke Chopins — Nadifaß etngesdiiosien 
mit Opuszahlen, darauf folgen Werke olific Opusr.ihf und elni.cc tinterjcsdiobeiic Kompo- 
sitionen. Bei jedem Werke sind sämtlidie veröffentlidite Bearbeitungen, sowie am Kopftitel 
Nummer und Preis der Breitkopf '3D Härtetscben Gesamtausgabe in Partitur und Stimmen 
angegeben. / Im Anhang finden sid» außer einer Qbcrsidit auf Friedrttfi Cfiopin borüsficher 
Büdicr, Schriften, Büsten, Porträts usv., ein systematisdies, ein nadi Toiurtcn und ein 
d^ronologisdi geordnetes Werltvcrzcidinis mit Angabe der deutsdien, firanzöstsdien und 
englisdien Originalvcriegcr nehst cntspredienden Preisen luni HinzufQgung der Wid- 
roungsempfängcr, Text» und Titclregister der Gesänge, l.iÄtc der Widmungen und 
drei nadi dem von I lans Schmidt VerSflcntlkbten, stufenweise geordneten Verzeidinisse 
bearbeitete flbersiditlirfie ZusjmmnT?re!lnn<:rn der Werke Clioplns in aufsteigender 
Sdiwiengkeit, -«owie eine Anzahl Verzeidinisse Ausgaben vcr»d«edcner Verleger. 



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NEimC»IANl1KBR 



NEUROMANTIKER 



HECTOR BERLIOZ 



HECTOR BERLIOZ 




LiAtdruck 21,5 : 17,5 cm, Papiergröße 54 : 2(5,j cm, 3 Mark 



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HECTOR BERLIOZ 



HECTOR BERLIOZ 

LITERARISCHE WERKE 

ERSTE GESAMTAUSÜABE IN ZEHN BANDEN 



In AnsdiloB an die erste kritische Gesamtausgabc der musikalisdicn Werke von Hector 
Berltoz sind audt seitic literarisdicn Scf)5pfungen zu einer, zehn Bände umfe"isendcn Ge- 
samtausgabe in deutsdier Übersetzung vereinigt worden. Sobald der bis jetzt luxh 
wttdwiiJe 6. Baad crtdtiencn ist, liegt sie vollständig vor, als dne redite ErgSnzung <ks 
Musikers Bcrllo;. »Man m.is; über die Lebensdauer der K -rniK ^iiioncn Bertior' denken 
wie man will, sicher ist, daß, wetui sein Stern als Toodiditer zu erbleidico beginnen sollte, 
•eine Ifterarischen Werfte sich das ungeadiwiAte Interesse audi der kommenden Oaneratfon 
erhalten werden. Denn in ihnett spiegelt sidt nicht nur das bewegte, an Wechselßllen .so 
reiche Leben eines der genialsten FeucrkopTc des 19. Jahrhunderts, sondern sie bieten i i 'i 
doe wahre FioKlgrube an Mitteilungen über das äii6ere und innere Musikleben Europas.« 
Bin bcdeotcndea adiriftaidkrisdies Täkoe «fnldit ia ibnctt ta m», cbte der dgeaaftigsten 
Bndtdnungen allKttntlkrwie als Mensch. Es Ist ein Genuß, diesem ebenso gefstrdcfaefl wie 
originellen rhenso wttsiffen und scharfen, "scfe s^cnultlicb'humorvollen cxler auch pfiantasii-^tf, 
schwärmenden Franzosen in seinen Kritiken, seinen Briefen zu folgen, in cknen er uns oft 
te dnct diudfcfi Rcdevcnduni^ ndv zu sagen vcHI, ab manifc a&defer nuF eincf gansen 
Seite, und an anderer Stelle wieder dem Üotten, amOsantrn Causeur zu lauschen, der alle Er» 
cij^nissc der Zeit, sie geistreiA glossierend, Revue passieren läßt. HecTor Berlfor gehört mit 
seinen Schriften in die Bibliothek eines jeden Künstlers, Kunst' und Musikfreundes. Der Inhalt 
dcrfaaldi ibyadiloMwett Bhidc» die natflfÜch auch eiaacio thgigAtn waitOf fat wlt felft; 

I ERSTER UND ZWEITER BAND | 

\JO\l/^TT>i::>XT nfider BcMbdbm« sdncr Rdm Mkn, 
lViOlViV/1 JxlJriN I)aitsdMItii«»liiiidEiigMia<ii-'i865 



I. 


U. 


AusdemFran2ö<^isdicii übersetzt 


Aus dem Französischen i'ibcrseCzt 


von Eliy Elles 


von Elly Elles 


tgoy. X, yo^ S. i". Ceheftct 5 Mark, in 


190}. VIII, yji S. 8«. Geheftet ; Mark, 


Leiimiidbaad tf MaHc 


In E<cbiwaiidbfliid 6^&ilt 



Der rnrtp Rand <ier Memoiren umfaßt <]ie Zeil des vid bevcgtcn Lebeni von 1803 bis zur ersten großen 
Kon:cnr>-i«o Italien im Jahre iS^. Berik>: U0t hier einen tiefen Blick in sein Inneres tun, mit 
größcer Offenbeit und in geistreicher Weise erzShlt er seinen kOnstlerisdien Lebens« und Werdegang. Der 
rvdte Band setzt mit der ersten Reise nach Deutschbnd. 1S41, ein, der die SchiMcningen der zweiten ond 
der ReiK nadi Ruflland folgen/ die RciK in die Oanphio^ mit >Serluche Ersthanerungen« schfieOcn diese 
Lcbensaufteichnangca dMt groOen KOaidaib dk Kcmadit hat. um den IntOmem und Ungenauigkeitcn. 
dte flfrcr fta Tcifcfckct vuiüciv so besmanif ssb aadcni ^bcr Audi dnsdcuifldK VoiHfMiiH^ von sl den 



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DRITTER BAND 



VERTRAUTE 
BRIEFE 

Aus dem Französisdien übersetzt 
von Oertmd Saviö 

1904. VIII, 200 Sdtco 80. Ocfeftct 5 Mark, 



BAND 



NEUE BRIEFE 

AusdcmPtanzösisdien übersetzt 
von Gertrud Saviö 



Vni, 259 S. 8". Geheftet 5 Mark, 
in LctnwaiMiiMUui 6 Maik. 



FÜNFTER BAND 



IDEALE 

FREUNDSCHAFT 

UND ROMANTISCHE UEBB 

Briefe m die POntin Carolyae Sayn- 
Wtetfeaatdn nndPran Biteüe Poralcr 

1903. ijSS.iO.l^itijUi^jgftn^^jii^Pfl^ 

Die 1^1 vertr.»u(.'ii ffriilV iinit.isscii die Jahre 
1835—1867 und sind aiuaahmslos an sdnm treuen 
FVcomI Honbol Fcrrand ftriAtet dem er offenherxig 
■« aMaMMMa Leiden und Iflnsileriwhen Freuden 
fceridMet. Die ncoen Briefe <i;6> sind In der Haupi' 
nttc an bekanote Musiker, wie Ferdinand Hiller. 
GMu, Robert Sdiumann, Frani Llnt, Bolow, 
Wiener lav. wio audi an den ciiiziKon Sohn von 
Berfloz. Louis. Sie stammen aus don jahn-n iSi<)~iS6S 
Weniger umfangreich ist der y. Band, idoal.- f 
MMR und ronanlisdie Liebe, ii« siitd im ganzen 



I SECHSTER BAND 



litnodi in Vorhcreitung. 



SIEBENTER BAND 



GROTESKE 
MUSIKANTEN- 
GESCHICHTEN 

Aus dem Französischen übertragen 

von Elly Elles 
1906. VI, 230 Seiten 8«. Geheftet 5 Mark, 

Andtiloicn vni Phantsiieii aus dem Mnorikkben, 
voB beiBender Satire und xar lux tischen Humors, 
■iwl dkK »Orotesfriios musicales«, 4k vor alcm 
afc84riftstcil.-r .ludi in Deu 
gcmadu Iwbca. 



\rilTF-R BAND 



ABENDUNTER^ 
HALTUNGEN IM 
ORCHESTER 

Aus dem Französisdien übertragen 
von Elly EIUs 

1909. 46s Selten 8«. Oeiieftet 7 IM, in 

Lelnwandhand 8.50 Mark. 

GIcid» den Grotesken Mn'^ilt.intengcsdiiditen ent» 
falten audt die Ai>enduntcrh.iltui)<:i'ii ein wahres 
Feuerwerk g ei> O cl d> iprilltendcr WitzraJccten, denen 
aber der CfMK — oft btaer ernste — Hintergrund 
nidit fehlt. Die Teilieittn des Virtnosentums und 
die AnmaOung der Kunüriditer, KomponistendOnkd 
und Mufflterelcnd. minikaHsdic Knhur und Unkultnr, 
all« erfährt hier sein.- Belriidituns und si-inc oft hoißetid 
sdiarfc Kritik, üanr lu-sorulers d.u n irscnossisdic 
Opcrawtaen wird teilweise geradezu kästlidi karÜLiert. 



NEUNTER BAND 



DIE MUSIKER UND DIE 
MUSIK 

Aus dem Französisdien übertragen 
von Oertmd Savld 

1903. 225 Seiten 8». Geheftet 5 Marfc, in 

Letnvan<lband 6 Mark. 

r7 insdfitct wird der Bond diircfi eine von Andr^ 
^ I l.iü.cs ^ \ rrf.ilUc » crtvoUc Studie über »Bcriior als 
Musilskriiiki i < Dann folgen von Berlior, fiir das 
»Joum.il lU-, l)chats€ Qbcr Opern» crlsf und Opern' 
kompoaisteu ge&diricbene Artikel, edstrcidkc, mit 
reiMHB iCiiHtemJte und edler XjaMHtdlidifccit 
wa d u l dm e SOidim Ober Mozart, Ctoubini, Ad>cr, 
Lonciir, Meyoteer, HeroM, Dooizctti H.il^vy, 
BeUni, Adam^ OQnka, Thomas, i clix DavMl 
Rcycr, Bbct und Offcnbadi usw. 



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HECTOR BERLIOZ 



ZEHNTER BAND 

GROSSE MODERNE INSTRUMENTATIONS* UND 
ORCHESTRATIONSLEHRE 

Mit Anhang: Der Dirigent • Zur Theorie seiner Kunst 
Herausgegeben von FELIX WEINGARTNER 
Aus dem Französisdien übersetzt von Detief Schultz und Walter Niemann 
1904. XII, 307 Sdtco 8°. Preis gebeftet ; M., in Sdiulband 5.50 M., in Ldowandbaad 6 M. 

ERGÄNZUNGSBAND: PARTITURBEISPIELE 
1904. 1x9 Sdiai ^ st PkdB gdidket flL,hk L d awa n dh u d 6.50 M. 

Berik» InstramcaMkaiMfCtll 4«db Omott »Noovcau Tniti dlaMmacntMlM« dnc AnhcMvertc 
HrsfSnzung crfanreB. ttr wat über bidbc t i o Hnle B t unvermindm dendbc denn lie cMhllt nidtt aar, 

mit Ausnahme der BnchrrlbunK InzwlsdMB MO erfundener oder zur Vcrvcnilung gekommener InstruaMMe> 
alles, was der Lernende erfahren muß, am tm OrdKlter Beadieid zu wissen, sondern sie ist aodi etn inti uiMWWl 

Dokument rii Hcriio:;' PersönKdikeit. Sie offenbart uns denkwürdige ZOge dieses idealen Fcuerecislos mit seinem 
vornrhnu ii Iri.K n'.i+i.iftfidien Hencn, d.vs hoch und edel s^Abgcn haben mag, il.» er dif I foci .insctit«-, Qbt-r 
das ru sHin-ÜK-n H.iv sein Sinnrn und m-iic Sci-(c n;it so erolVr Lieiw erfüllt, ü»er das On+icitcr. Ni fit nur der 
Sdiiil'T, ■.■rnli'iii .i-jiti ■]'.■: Mt-isli i 'iinl i'..ili,-r vo:i tli.jM.Tii Piidii- Anregung und ÜL-'L-liruns' ali[>f.»iit'.:n r. iineii. 



Die Technik des modernen Ordiesters ' 

Ein Supplement zu Hector Berlioz' Instrumentatioiislchre voo 
CHM. WiDOR. AusdemPnmzödscbenObcnetzt vonHRieiiianii 
1904. VÜL sSiSdim flA N o lf ii kl ni fcfc tt Ocbcftet to Mi, b LdnvuAMid 11 M. 

RUDOLF LOUIS • Hector Berlioz 

190^ VI, 207 Sdtcti 8". Geheftet 3 Mark, in I^inwandb.ind 4 Mark 

Inhalt: Ursprung und An^ge - Die Romantik ■ Der romantisdie Charakter • Frauco un4 
iJAt • Dk lomantisdien Werke • Heimat und Fremde • Der Sdiriftstdier und W**-» — • 
Die klassiztftisdie Reaktion ■ Mitvdt und Nadiwelt 

Ei ist dn fütuv t u , sehr gehsftvella Budi. Keine dieni&cfcc B tojinil i k Im lndM i rf g m SkM Dar 
VerÜHacr verwendet aber das Biograph iscfie in aasgezeMuieter, inneridter Weise, indäi es i O MiM | en 
als Mittel zum Zweck dient. lUmlidi den Bcriioz-Genius «i erkllrcn. »Lottis Monographie ist f weft l los 
nidit mir Ms ietzt das beste Bodi ober Berüoi, sondern Qbcrbaiipt dae der bedeutendsten ErufcHwiaicii 
mt den Ocbictt der Musdditcratnr.« (Nene ZdnMk & Mail» 

FRANZ LISZT 
Berlioz und seine Harold-Symphonie 

Dnimiibearbdttt von L.RAK1ANN' 1881. 89 Sdiai 8*. Geh. 1 g«b. s M. 

Bin Soaderdrudc aus den Gesammelten Sdirilten Franz Liszts, in dem er clMLaucftr 

die Musik Beriio:' und seinen »Harolde im besonderen brkht. 

HECTOR BERLIOZ • Aus den Erinnerungen 

VOnErnestLegOUVe. Oberaet« v. SUZANNE BRÄUTIGAM 

«898. 4oScitcn8i>. Geheftet t Mttfc 

Kurie SAifderunj^rn aus dem Leben Hector Berlioz', von einem Zeitgenossen. 
Das Sdiriftt^icn ist nur nodi in einigen wenigen Exemplaren vorhanden. 



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FRANZ LISZT 



FRANZ LISZT 




BOste von MAX KLINGER. Gipsabguß nach dem Original 

im Gewandhause ru Leipzig. Höhe 78 cm, 60 Mark. 
Verkleinert, Höhe 40 cm. In Bronze 400 Mark, in Gips zo Mark 



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FRAXZ LISZT 



FRANZ LISZT 

ALS KÜNSTLER UND MENSCH 

Von LINA RAMANN 

Bis hcTi'p noffi i<^t Ramanns Liszt- Biographie das umfassendste Werk 
auf dem (.jcbictc der biojjraphisdicn Liszr=Literatur. »Der sdi>x'!er!?'cn 
Aufgabe, eine Biographie Liszts, die mit glcidi liebevoller Hingebung den 
Mensdien wie den Künstler behandelt, hat sich bis jetzt nur die geistreidie 
SAf Ü tst d lcrin L. Ranann mit j^änzendcm O^gen m unterzldien gewagt, 
wddie ab'femgjährige Freundin und Verehrerin des Meisiets, aus lebemfiger 
und ungeträbter Qjielle sd^öpfend, zu dieser Aufgabe berufen ersdieinen 
muH. Ihr mir pcinlittister Sorgfalt ausgearbeitetes und den Stoff ersdiöpfen« 
des Werk, weldies Jedem gcrcdite Bewunderung abnötigen muR, wird für 
alle künftigen Arbeiten über Liszt als imtimi^'inrlirhep und zugleidi reidi= 
haltigstcs und zuverlässigstes Quellen werk das iuridi •[ > ade Materialliefern.« 
<Das Urteil der tNeuen Zeitschrift für Musik« bei Hrsdieinen des Werkes.) 



BAMDil DIE lAHRB 1811-1840 

XU« 57« Sdm 8». OdieftttpMwitriBLcfawaiid- 
itoA 10.50 Mailc, (a IbSUraaAmA H.fo MaHt. 
Der Band zcrftllt in r«^! Bu:hrr Kinder- und Kn«ibeq|abfc«/ >)aliR 
der individuellen Hatwkkluog« 




BANDn 
u Abteflang 

[>crVirtaoMiipc 


DIE JAHRE 1839/40 - 1847 

Vnio«5 Sdtcn 80. Gdieftet 6 Miri^ in LcInvaiMl* 

band 7.50 Mark, in Halbfranzband 8.50 Mark. 

ik>dcgilt4iie»crBan4>nritdtmUnt«rtitd>SauiMidBiaaM 




BANDH 

1. AblLiJ.J:i,: 
»Saminlunj^ und 


DIE JAHRE 1848-1886 

XII, 5}i Sdten 8''. Mit vielen Notenbeispiden und 
zwd Notcnbeihfm. Odudttt ^lAatk ta Ldnvand« 

band 10.50 Mark, in HalUranztiand fi.50 Mttfc. 

Arbeit in Weimar» und »Konsequente Fortsrtrung^ und 
einKirperiode«, lieihciidic bci-ienBüdierdcsSdilulibandcs. 



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FRAN'Z I.ISZT 











FRANZ LISZT 

Von LA MARA 

191t. 77 S. 8*. In Oxfordldnen geb. 1 M, 

1 ine mit Begeisterung und Liebe xcsiiiric- 
henc Lebensskizze des Meister;^ aller 

i — * Meister auf dem F^ianoforte. In ihr tritt 
nicht nur der Begründer der neuen Klavier- 
technik und einer großen Pianistenschule, der 
Sdiöpftr lu uer symphonischer und kirchlicher 
Formen, das Haupt der neudeutschen Musik« 
richtung, der kühne Vorkämpfer Richard 
Wagners unc! alles Großen hervor, wir lernen 
vor allem auch den prächtigen Menschen Franz 
Liszt kennen, dessen Herz nicht minder groß 
var als sein Genie, der nicht nur der Größten, 
sondern auch der Besten einer war. Durdidas 
Ersdieinen dieses BücHeins wurde dieSanmi' 
Umg »Breitkopf 'S) Härtels kleine MusikerbiO' 
griq^fenc eingeleitet, die inzwischen auf £ast 
ein Viertethundert Bänddien angewachsen ist. 
Mit einem Bilde des jugendlichen Liszt nach 
dnein Stahlstich A. Wegen ist die Biofraqphie 
gesdmiflckt, <bs Verzeidinis seiner Kompo 
sitionen und seiner Sdiriften sddießt sie ab. 











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FRANZ USZT 



FRANZ LISZT 
GESAMMELTE SCHRIFTEN 

]N SECHS BANDEN, HERAUSGEGEBEN VON LINA RAMANN 



Jeder Band kostet fAeftet 6 Marit, ia LelDwaa<fl»aiKl 7.50 Marft, In t-falbfranabaad 

8 Mark/ aussenommen Band Ilf, 1. Ahtciliins, wofür der Preis 3 Mark fOr das gebdtete, 
4.50 Mark für das in Leinvand und 5 Maiit für das io Halbfranz gebundene ^xemplar itt. 



Band 1 



FRIEDRICH CHOPIN • P.«i Dtm^ 

von LA MARA • Dritte, ncubearbcifctc Auflagf mit TnhaltsQbenkbt 
der Gesanimdten Sdiriften • 1910. VJII, 230 Seiten gr. ü". 
lafcalii Cttopins Werke im aOgemdiicn. Poioo^cn. Mazuricen. Chopins Virtuosität. CbofMiu lodividaaBtat. 



BandU 



ESSAyS UND RElShBRIEFE EINES 
BAKKALAUREUS DER TONKUNST 

Ins Deutsdie Obertragen von LINA RAMANN • 1S81. VIII, 262 Seiten 80. 

Inhalt: Zur Stenung der KQoitlcr. Ober zukOnfiigc Kirchmmtisili. Über Volksausgaben bcdrutcmicr Werke. 
Uber MtytAetn »Htqrenoacn«. ThaJbergs »Grand« fantiHsir«, Opus 21 utvS »Capriccs«, Opus if und 19. 
Thaftof «d Liszt. Von F^tis. Aa llttm Frokss«9f Fetü. Robert Sttiiiin.iMiiü Kl.ivierkompositioiien, 
Opus j, tu H- Paganini. I. An George Sand. II. An George Sand. III. An Ocorge Sand. IV. An 
Adolphe Pictet. V. An Loidi de Rondtaod. VI. An Louii de Ronthaud. An Maurice SdUesbiger. La 
Sc^ An Hciwkb HdM. Aa Landiot Manwt Oticr dea S ttnd d« r Murik IMcn. An KL &Ue- 
■lD|cr« Die fcdige ^AcHle tob Rshd« Aa Ma d^Oki%w> Aa ' 



Bändln 
1. AbcefluBf 



DRAMATURGISCHE BLÄTTER I 

ESSAyS ÜBER ■MlISn-CALISCITE ROHMEN\X'ERKE UND 
BQHNENhRAGEN, KOMPONISTi^N UND DARSTELLER 
Ina DcnMdie Obertr^cn von LINA RAMANN • <8Si. VIU, itfS Sdtea gr. 8». 

liWuli: «Orpheus« nmii Glurk. Rcciliovcns »Fldefio«. Weben »Eurv-imtn.'«. Über Beethovens Moaik zu 
- Hsraoiit t Ober Mendelssohns Musik rum »SommemaihestTaum«. ScnUes und Mcycrbcen »Robert der Teufel«. 
SAuhrrts :>Alfons und listrclla«. »Die Stumme von Ponicii von Aubcr Bcllinls »Montecchi e Capaieli. 
IKi eldieij.v »W'.iiH- Dame«. Donizettis »Favoritin«, Paul ine Viardot-Carcia. KciocZviidtetiakiaauiiklliloaaff. 



Bandni 
2. Abtcflinc 



DRAMATURGISCHE BLATTER U 

RICHARD WAGNER • Zweite durdjgesehene Auflage. InsDeutsdie 
übertragen von LINA RAMANN ■ 1899. VIII, 2<rS Seiren. Mit Notenbcispieien. 
Inhalt: Tannhäuser und der Sangerkrieg auf der Wartburg. Lobeng rin. Der fliegende Holländer. Das Rhdngold. 



Band IV 



ESSAyS 

Inhalt: 



AUS DEN ANNALEN DES FORT- 
SCHRITTS ' KONZERT'UKAMMBRMUSIKALISCHB 

losDeotsdie übertragen von LINA RAMANN • tS82. VIII, 273 Seiten S*». 



»Harofci'Synqiboaie«. Robert Sdnnnwa, Off Cbm 
Fnacitfy. 5eMnnkb*Vliivda<,i855. John Fldd oad adac Nocimai, 1855. 



19 



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FRANZ USZT 



Band V 



Baad VI 



STRBIFZOGE • latrnscHBr polbmischb und 

ZEITHISTORISCHE ESSAyS • Ins Deutsdie Obcrlnfcn von 
LINA RAMANN • 1882. VIII, inSdlen 80. 

DIE ZIGEUNER UND IHRE MUSIK IN 

UNGARN • In DeatKbeabertragcii von LINA RAMANN. 

* 

Inhalt: Zur Ooedie«Stifhin|, 1890. Wdman Scptembcrfcst zur Fctcr da 100 fahrigen G<b<]rtsta(e* KaH 
Augtats, 1857. DornrSsdien. OniaanOcdldit nnd Mtnik rtdcbrn Namens. 1856. Man am) srin Bodi »Die 
" - ■ - — - - k liafcisAeffuiKlSAoff. EtaBrief 

Ziceuner. Naturgefllhl. EHeNamr 

sang der ügcuncr. Uic Industrie der üscuncr. Pers^ntich« BfiHrhimjfen tu den 
tiscuncrn. Dii- Zijtcuni-rinnen NIoskaus lYw iigeunmnneii andenräriü, Jozv dcrZii^inincr. Von tU-n Zi^runeiU 
in^dcr cttropaisdien Kunst. Ursprung der Zigeuner. Gcseczgebung für dir Zlfieuner. Die Zigeuner in Üngara. 
" ~~ . Die Mnrik «et Ziffeuocr. Roamys ood Magvaren. Histortehe Notizen. Der 7' 
Der Ungar Cktrumu Oer ZcitgeiKMae Rcmcnyt. Ungariadic IUia|«sodien. 




ALLGEMEINE INHALTSÜBERSICHT 

zu »GESAMMELTE SCHRIFTEN FRANZ USZTS« 



D' 



beartcHiet von JULIIK KAPP. 1910. 48 Settel!« Ocibeftet i Msilt» 

>ic Ocmntausgabc der Lisztsdien S<firifien wird durch diese noCvendt?c Erginzong erst viritCdi voH' 

' ständig, ihr rrid>rr Inhalt ist den» Lc^er jetzt mOheios ersdtlossen. Nadvdcm zunSdurt drr Inh.ilt der 

einzelnen Bände, dann die Tiie) der Sdirlften In alphabetischer Anordnuns aufjfciählt »ind, folyt .ils wert- 
vollster Teil dieses Bänddtens dn voUstlndiges Namen' und Sadiverzcidinis. Hierin wurde mit größter 
SorgMt der ganze Gehalt der Liszcstheo Werse ausgeitfcflpft und unter betreffenden Begriifen oder Namen 
soNoiiiiciigcstdlt. Es ist somb )edem mSglidi geworilea, sidi in wenigen Settunden K£ve eine gcwOnadiBe 
Rmr zu orienticreo and alles, was er t>ei Lbzt darüber finden ksuuv an einer einzigen Stdle zaMHMBv 
frfm an sehen. Btetci das Register also für jede» Besitzer der Lisztsdien Sdu-iftrn eine teltf^ wllfeoMNM^ 
rafle OafacjO !■ es fnr « scnMhafilidte Zwedte geradezu unentbehrlid). Dicjcaifca. dte dncnMBi 
I Ii 4n MtedA •nduriK-nm dritten Auflagt' besitzen, bedürfen dü-scs So ndciVCI IcMurinCi iMl^ 4ll 
diesem Bande die Inlültsfibersidit beigegeben wurde. 



FR, LISZT • GESAMMELTE SCHRIFTEN 



VOLKSAUSGABE 



in cdtton Leder to Mark 

und ihre Musik in Ungarn 



Vm BANDE IN ZWEI DOPPBLBANDBN 

Geheftet 6 Mark, im biegsamen Leinenband 8 Mark, 
I. Friedridi Chopin • II. Richard Wagner • III. Die Zigeuner 
IV. Ausgewählte Sdjrtften. 



l'Nie Ottnrisdien Werke Liszts bilden dne so Innige and wertvoQe ErgSozung seiner kOnKleriKhcn und 
\J musiksdtdpferbdten PcrsSnIidtkeiV daß den grolVn KOnstler, den bedeutenden Tondiditer nur der richtig 
onnen, den edlen Menschen nur der wiriilldi verstehen wird, der aud> seine Schriften kennt So ist es 
denn zu ver^telirn. daH in allen Kreisen, die sich des Wertes bewußt sind, das Rrsrhelnen di<-ser »Volk*» 
ausfj.itH-« fr.-iiiti^ hrprüllt worden ist. Der erste Dojipelh.md bringt in der ubcrselzuns die lii-lsründise und 
pocäievoUe biographtc von La Mdra »Friedrich Chopin* und die Aufsitze <]ber Richard Wagners Werke, 
h bemtU von Una Ramann/ der zweite Doppefband »Die Zigeuiter und ihre MusCk in Ungarn« nach der 
Qbeisetaung von Peter Cornelius und in den von Julit« Kapp ausgewählten Schriften u. a. den Nekrolog 
Riganfaiis, Keiscbrlcfe c:;«es Bakkal.-iurein der Tonkunst, dramaturgische B13tter, OlnHit Orpheus^ FMelio, 
Eoryanthe, Egmont Sommern.ichistraum, Schuberts Alfonso und Estrella, Mozart Bei üoi und seine Harold' 
Symphonie, Bof-ert und Clar.i S<humann, Hoben Franz, Zur Goethe-Stiftung, Marx und sein Buch »Die 
MibUc Ac iq ).^(ir tiunjerts un<l iiirc Pflege«. Trügen niiiit a!le Anzeidicn, so wird diese wQrdige Vollu» 
ausgäbe iliren iwetk ganz erfüllen und »die«, wie die Bayreuther Rl.ittcr »<hreibeii, »no<fi viel zu wenig 
gekannten Sdiriften aus groi^er Seele und bedeutender Zeit« in »eiiesie Ki.ise tr.i.;en. V.i. ist fOr jeden 
Mutikfreund von groflem Werte Liszti aus wirkUdi kongenialem Erfassen ticrs orgcgangcne bahnbrechende 
Studien Ober Wagners Werke kennen zu lernen. Aber audt die Qbrtgen Anbttze Ober Miafli 1 



r Waeners werke fecnnen zu lernen. Aber audt die Qbrtgen Antsatze Ober Musa and Musiker 
da rorigca falnnaMdcni sind von hoher Bedeutung und lassen uns staunen, wie stark sich Liest, adbcr 

'"*"* tadle Werke und das Wesen zeit) 




kOHtb S^fleidi sind es aber auch Zeugniwe 
wd Mtacf wchcmifitzjgciv edlen Pmmdcsmi, 



7B 



Üiyitizeü by LaüOgle 



FRANZ LISZT 



FR, CHOPINS 
INDIVIDUALITÄT 

Von Franz Liszt ' EAMwEr""" 

t88o. 56 Seiten 8». Geheftet 1 Mark 

Einzeldruck aus det deutsdicn Ausgabe von Fr, Liszts Frietlrü Chopin. 

HECTOR BERLIOZ UND SEINE 
HAROLD-SyMPHONIE 

Von Franz Liszt rkAMANN 

tS8i< 89Seitea8*. Ceheftet 1 Mark 

Ein ^oxeldradc sm den fesanundtcn S<firlftai Pms Lints In er dne 
Lanze (iBr Kfasik H. Berbos' imd Minen »Hardd« im besonderen bfl<fct 



F, CHOPIN . Par F. Liszt 

5* Editkm. 1906. 3» pages ifi*8. Geheftet 6 Kl, in Leinwandbaiid 7.5oKi 

[NI4ALT: I. Caract^re gdi^ral des oruvres de Chopin. II. Poboabea. III. Mazoures. 
iV- Virtoodti ck Chopin. V, ijidivi<hiaUt« de Cbopln. VL /«oacMe de Cliopio. VIL 
Ulla. VIII. Denrien temp«, denriert fatstanis. 

DES BOHßMIENS ET DE LEUR 
MUSIQUE EN HONGRIE 

Par F. Liszt 

NouveUe Edition. 1881. VI, 53&|>age8 in«8. Gek. 6 in Lwdbd. 7.50 M. 

INHALT; Poesie nationale, Epopce nationale,- Les Israclites. Lcs Bohemiens/ Scntimcnt 
de la Naturc/ La Nature pour les Boh^mien';; Oisivite des Boheaiiens^ Industrie des Bo« 
hemiens/ Rapports personncis avec les BoIiL-micfi^,/ Les Bohemiennes de Moscau/ Les Bo' 
bemiefines ailleurs/ Jozy le Bohetnien/ Des Bohemiens dans l'art europeen/ Origine des 
Boh^tnfens/ Legislation pour les Boh^miens/ Les Bohemiens en Hongrie/ Les musidens 
l>o!KiMiens/ La musiqiK' dos Rola-mions Ri.itnni> s et M.i»-y.irs ,• K> rices historiques/ Bthary 
k Holwmien/ Cscrnnk Ic Horik^r.iib. . keiiienyt Ic contcniiMr.iin , Rhapsodics hongraises. 

80 



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FRAN2 US2T 



FRANZ LISZTS BRIEFE 

HERAUSGEGEBEN VON LA MARA 

Fan xfoo Briefe tM mk SwnmelReiS und grolkai Vcndodob traa dtr Ltetfccnnerln La Man ia 4cmb 
adtt Banden xaatmtntngttragm vordcn. ii^f enc&ltea davM attda auf die vier Binde amÜMcndcB 
Rrkfe aa die Fftrslin Sayv Witigenstela, der)cnlgefl Frau, dk am tiefinen und nadihaltrj^stcn in das Leben 
dl» großen Kanstten eingriffen hat. Ein Briefvedisel, der tidt auf Ober 40 }ahre rrstrccit und der im 
veaentlidicn intimes und rein mensdilidics OeprSfe trägt. In dies« ücl>i*t gehören aud> die Im dritten 
Band eutfialroien »Briefe an eine Fretwdin«, di« Iti Ihrer geistrci'licn , lierliAcn Art weniger den grolVea 
K'"n',r;.'r .lU :I,'M i:-,-iii r bestriAendon , livl Cir; * ürili-:.;.-. Miri'.fiL-, .-i ki'iin-jn lassen. Die in 'Irii iilTigen 
Binden enthaltenen Briefe sind an L- rvorragcnde und htekjiint, Zo r.T -nossen I.is.ts aut dca 
Gebieten der Kunst ond Lit f i- n- .^erldktct. Sie geben cir. .^-ir^ j, im ■i.--. dgencm 
Kinutidiaffinis. aowie aller kQnstfcrbdien OraÄtatcn. die er mit erleben durfte. 



BAND! 



BAND Ii 



VON PARIS BIS ROM Mit einem Bildnis von 
FRANZ LISET • 1893. XU, 39» Sdten 8«. Zweite Auflage. 

VON ROM BIS ANS ENDE 

1893. XI i, 4Zt Sdten 8». 



Zweite Atif tage 

ZvdBäade geh. 1 2 Mark, in dnem Leinvandband 14 Mark, in dnein Haftfranzbaad <7 Mark. 

I BANDÜI 



BAND IV 



BRIRFE AN EINE FREUNDIN. 

Zweite Auflage. VI, 223 Sdten 8^. Geheftet 4 Mark, in 

LduwiliwBwilJ y ^XmA^ In Hflftfenzbtdid 6 AbfL 

BRIEFE AN DIE FÜRSTIN CARO- 
LyNE SAyN-WITTGHNSTEIN • i. Tdl. 

Mit daeoi BiMe FRANZ USZTS iomI CAROLyNB SAyN-WITTOBNSTBIN. 
ZvdleAiifltice. 1900. XXIV/ 5Z0S. 8*. Ceb.SHr bLeiiiwaiiJi.9Mi, fa Ha]bftaiub.tf M. 

I BANDY I BRIEFE AN DIE FÜRSTIN CARO- 
' ' LyNE S AyN-WITTGENSTEIN • i. Tdl. 

Mit drd Abbildungen aus der Altenburg. 
1900. VI, 244 S. 8*>. Geh. 4 Mark, in Leinvandband 5 Mark, in Halbfiranzband 6 Mark. 

I BAND VI I BRIEFE AN DIE FÜRSTIN CARO-- 
' ' LyNE SAyN^WriTGENSTEIN • 3- Tdl. 

Mit einem Bildnisse FRANZMSZTS und CAROLyXE SAyN-WITTOnNSTEIN. 
ijK>2. VUl, 375 S. 8". Geh. 6 Mark, in Lcinwandb.ind 7 M.irk, in Halbfranzband S \!ark. 



BAND VII I BRIEFE AN DIE FÜRSTIN CARO^ 
LyNE SAyN^WlTTGENSTElN • 4. Tdl. 

Mir 2wci Abbildungen. 
1902. IV, 400 S. S", Geh. 6 Mark, in Leinwaiidband 7 M.irk, in i iali)tranzband 9 Mark. 

(BAND VIII I ^^^^ ~ ^^^^ ' ^^^^ ^ 

' 1905. XVI, 427 S. 8". Mit einein Bildnis mid dem Faksimile einer 



Lkdfcottipodttoti. Oeh. 6 M«lr» in LcfnwandbMd 7 Kbrft/ Ut HdbftwnbMid 9 MarL 



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FRANZ USZT 



BRIHFWECHSEL ZWISCHEN 

WAGNER UND LISZT 

Zwdte vermehrte Auflage 



ERSTER BAND 
VOM JAHRE 1841-1853 

1900. IV, 299 Sehen 8« 


ZWEITER BAND 
VOM jAHRH 1854-1861 
1900. IV, 332 Selten S* 


Bdde Bände geheftet u Mark, in Leinwao<UMii(l 14 Marli; in Haibfimizband 16 Mark 



BRIEFWECHSEL ZWISCHEN 

WAGNER UND LISZT 



VOLKSAUSGABE 



Dritte, vollständig neu durdif eschene 
und crul M r t e Auflage • Heraus« 
gegeben von RR ICH KLOSS 

Zwei Teile in einem Bande. 1910. Wüh Ö96 Seitea • Cebcftet 5 Mark, 
im biegsamen Ldnenband 6 Xbrfc, ki edrtcm Uder 7.50 Mark. 

Als eine besondere Ehrung Franz Liazti zu dessen 100. Oebttrtttage<i9i Oond albekignik 
Spannung erwartet sind die votlstaodigeo Briefe Ridiard Wagners und Franz Lisrts in 
einer Volksausgabe ersdiienen, die genau nadi dcmOr^inaiwortbut revidiert worden ist und 
infolge der Einfügung rahlreidier bisher iiiiTcrflIfcntIfcliter Briefe und SdirlftsrOdtt 4iett 
frxiheren Umfang um etwa ein Drittel übersdireitet. Unsfomcin bedeutungsvoll ist audi die 
Rekonstruktion zahlreidicr Briefttelkn, die beim crstea Enidteinen des Budbes (1 also vor 
nunmehr 22 Jahren, In Rlkkrftht auf damals nodi Inende Pmfiiilldikeiten wegfallen mofhen. 
So treten Jetitdie Beziehungen der beiden Meister;» deiiFürsten, vor allem :u den preuHisdicn, 
sädvisdkn« badisdiea Höfen, zu Minna Wagner, zu Hans von Bübw, zu Carl l ausig, zu 
den FamiBefl Rhter and Wesendond^, zur Pdrstfn Wittgenstein usw. In vid deutitdxrer 
Beleuditung hervor, Sogewinnt diePorscfiunj; riimTeil san: neue um! liberr.isifiende Finger- 
zeige über viekrki Vorkommnisse intimeren persönüdtcn und künstlerisdieii Charakters au« 
dem Ldwn fidder Meisicr, deren Briefe gerade in dieser volkstthnfUhen Ausgabe In lirer 

untrennbaren Zusammen.k;cliCM-i>jkelr zusfcii'fi aacb ein dem deutschen \' '1 . gewidmetes 

sdiönesDeokmai edelster KOnsderfreundsdiaft bilden. Hat nun dodi sdion den Briefwedisel 
in sekter frfllieren, unvollendeten Gestalt »Die Bibd der Musiker« fenannt, obgicfcfi dnnir 

nur der musikall'^Hic Teil des Inhairs bcieicfincr Ist. Aber •* ieviel ,i!t.<enielri Interessantes 
und künsticrisd) Bedeutsames ist jetzt dazugekommen! So ist der Briefwedisel, der früher 
mit dem Jafire 186t «M06, fetzt Ui auf die Zeit Us vor RlAard Wagners Tode <i882> fiart- 

geffilirt. Die Herausgabe ist vom Hause W.ibnfried Vs'ni) K!oP üf)ortra>;eii uorden. der 
itn Bayreutbcr Ardtiv die rekonstruierenden Arbeiten und Vergleidiuiigcn nadi den 
Originalen der Briefe bekfer Mefatcr ausgefKÜirt hat »Mikkte ^es kosÄare Doppd- 

dokument edelstcrKünsttcrfrctindsttiaft durd) das dankonsu crteEntgcgenkonimfn des Ver- 
lags weiteste Verbreitung finden«, sdtreibt Max Hasse in der Magdebuiigisdieo Zeitung. 

»Diese Meiste il) riefe zweier Meister gehören zu den wertvoll- 
sten, echt menschlidien Uikunden des vei^an^en Jahrhunderts.« 



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FRANZ LISZT 



Briefwechsel zwischen Franz Liszt und 

Hans \ on Bülow • Herausgegeben v. LA MARA 

VlU, 426 Seiten Üf^. Geheftet 6 Mark, in Leinwandband 7 Mark, in 

Halbfiranzband 8.50 Kiark 

In dem Bilde Franz Liszts, das die Briefe von ihm und an ihn auf die Nach« 
weit zu bringen bestimmt sind, würde ein charakfcristisdier Zu?; fehlen, 
bliebe seine Korrespondenz mit Hans von Bülow der Ofientiidiitcit vor« 
entKaieeo und ftddienrdte wftrde «fte kOratfertodte Fliydofnoink BOlows 
in ihrer Totalität nidit ;u uns sprcdien, fSn<!c die Herausgabe seiner ge- 
sammelten Briefe nidit durdi den Gedanicenaustatuid) mit seinem Xleister 
ihre Ergänzung. Den Briefen, die Meister und Jünger miteinander wedudten, 
vohnt eine doppelte tkdtotmg inac Sie spkfeh dneradls ein Interessantes 
Stück Zeitgcsdiiditc wieder, bringen :i'>f' -ugleidi andererseits die grund- 
vcndüeden gearteten Individualitäten beider in aller Sdiärfe und Klarheit 
zom AawfriidL Die Uer wkAetgtgAtatn Briefe Hant von Bfliowg, «s sind 
insgesamt S6^ hat Marie von Bülow mit Rüduidit auf die vorliefOlde Ver« 
öficntUdiuag in ibrefcoflc Aufgabe der Briefe BOknrt nidit mit aii%«iiomnien. 

Briefwechsel zwischen Franz Liszt und 
Carl Alexander, Großherzog von Sachsen 

Herausgegeben von LA MARA 

XI V,2i7 S. 8*^. Mit einem Bildnis desGroßherzogs Carl Alexander v. Sadisen 
u.elnem6lfdniBPr. Liszts. Geh. 5M.,inLeinwandb.6M.^inHatbfranzb.7M. 

in der Korrespondenz Franz Liszts m'mmt der Briefwedtsel mit seinem 
flbstOdien PreuiMie, dem GroMicnof Carl Alexander von Sadisen / der 

Bedeutung wie der Ausdehnung nadi eine der vornehmsten Stellen em. Ein 
Freundsdraftsbund seltener Art, wie er wohl nur in dem Carl Aujfusts und 
Goethes ein ikispiel findet, verband dem Fürsten den Künstler. Pliidit 
gegen beide crsAeint ei, das «die BÜdr da« er gewifut, in Aren Briefin der 
Nadi« elf zu öbcrficfcrn. Im Grcftherrojjlichen Hausardiiv zu \X'i.imar band» 
sdirifrlidi aufbewahrt, werden diesclbca mit hober Genehmigung Seiner 
Königlidien Hoheit des GroBberzogs Wflhcfan Entst hiermit der Offent- 
lidtkeit übergeben. Einige wenige von der Heranigcberin sdKin frOber 
publizierte Sdn viben <ais dem Besitze des I.i^zts-NTti^ctims wurden, 
um den Briefwedisel möglidtst als ein lüdcenloscs Ganze darzu* 
bieten , diesem eingereiht. Es sbid im ganzen zoj Briefe 

in frattrosisifier Spr.idic — die hier zum ersten 
Maie ailgejQcin zugänglidi gemadit werden. 



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Correspondance entre Franz Liszt et 
Hans von Büiow 

Publice par LA MARA 

t$99. VIII, 426 pagcs iiuS. Geheftet 6 Mark, gebunden 7 Mark 



Correspondance de Wagner et de Liszt 

Traduction Iran^aise 
par L. SCHMITT 

2 vols. 1900. IV, 30S et IV, 307 pages in«8. Geb. S Mark, geb. to Mark 



Lettres de Fr. Liszt 

a id I'i iiicesseCaroIyne 
Sayn «Wittgenstein 

Editees par LA MARA 

Avec 2 portraits 
1900. XXII, 545 pfilgo in^ 
Geheftet SMark, gebunden 9Mari[ 



Lettres de Fr. Liszt 
a une aiiiie 

Publikes par LA MARA 
1894. 224 paqies in«8* 
Geheftet4 Marktgebunden 5 Mack 



Hinführungen uiul Inhaltsanj^aben über diese Briefe und 
Briefweciisel in französischer Sprache finden sich 
unter den deutschen Ausgaben 



84 



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J 



FRANZ LISZT 





VrrUdiiene Wicdcntabe des Titelbildes aus 
»Utsi* Brevier« 



LISZT-BREVIER 
VON JULIUS KAPP 

Mir 6 Abbildungen • 1910. VIII, 104 Seiten 
In Pappband 2 Mark 

Franz Liszts »Gesammelte SAriftcn« haben längst 
nodi nidit die Anerkennung und Verbreitung ge- 
funden, die ihnen ihrem unvergänglidien Werte nach 
zukommt. Schuld daran trägt der Umstand, daß die 
meisten nidit wissen, welcher Ideenreiditum und tiefe 
Gehalt ihnen innewohnt. Man hält die Lisztscben 
Sdiriftcn häuhg fär »veraltet« und für unsre Zeit 
wertlos. Hier aufklärend zu wirken ist der Zweck 
dieses Liszt «Breviers, jedem unparteiisdien Leser 
wird dn Blidt in die knappe Auswahl LisztsAer Worte 
sofort zeigen, dafi sie auch unseren heutigen hochge- 
spannten Anforderungen noch eine Menge des Interessanten zu sagen haben, daß Liszt 
eben seiner Zeit weit vorausgeeilt war. Das Brevier will aber die Lektüre der Schriften 
selbst keineswegs überflüssig madien, sondern im Gegenteil, es will, indem es einige kost- 
bare Perlen aus dem Sdiatz der Ltsztsdien Kunst« und Lebcnsansdiauung herausgreift, 
gerade dazu anregen, diesen Freunde werben. — Nachdem ein einleitender Abschnitt den 
Leser mit den Eigentümlichkeiten von Liszts literarisdier Tätigkeit bekannt gemacht und 
ihn mühelos in das Verständnis der Werke eingeführt hat, tritt dieser in den Bannkreis der 
Lisztschen Kunstwelt selbst ein. Um dieser ein möglichst lebendiges Bild zu geben, sind den 
Aussprüchen aus den Schriften auch noch die wertvollsten Steilen aus den Briefen des Meisters 
<sämtlich in deutscher Sprache) zugesellt. Die Einteilung in die Abschnitte: »Kunst und 
Künstler«, »Musik, Publikum und Kritik«, »Einzelne Musiker und ihre Werke«, 
»Liszt als Mensch und Künstler«, »Welt und Leben« ergab sich aus dem Material von 
selbst. — Sechs wertvolle, meist unbekannte Abbildungen geben den äußeren Rahmen. 

FRANZ LISZTS BRIEFE AN 

A O T TT T Th einer biographischen Einleitung her« 

A\ J_> VJli^i^LJ/. ausgegeben von ADOLF STERN 
1903. IV, 96 Seiten 8*'. Mit einem Bildniise Carl Gilles 
Geheftet 5 Mark, in Leinwandband 6 Mark, in Halbfranzband 7 Mark 

Der Herausgeber läßt den eigentlichen Briefen einen kurzen Lebensabriß des Empfängers 
derselben als Einleitung vorangehen. Die Briefe Franz Liszts an seinen langjährigen 
Freund und Vertrauten, Dr. Carl Gilic in Jena, gehören zu den bedeutendsten und inhalts- 
vollsten Briefen des Meisters überhaupt. Sie sind mit Ausnahme einiger weniger zum ersten 
Male in dieser Briefsammlung erschienen. Zur Ergänzung und Vervollständigung werden 
im Anhang auch die Briefe Richard Wagners und Peter Cornelius', die sich in Gilles Nach- 
laß vorfanden, hinzugefügt, während einige andre interessante und charakteristische Briefe 
der biographisdien Skizze einverleibt wurden. »Adolf Stern hat mit dieser Publikation nicht 
nur dem Andenken eines langjährigen Freundes ein schönes Denkmal gesetzt und der Musik- 
geschichte schätzbares Material zugeführt, sondern gleichermaßen der allgemeinen Kultur- 
geschichte einen selbständigen Beitrag gespendet. Gille verdiente mit Recht das Lob, das 
ihm Cornelius zollt, er sei „der Einzige seines Kalibers". Ein Mann wie er, der in bürger- 
lich verhältnismäßig geringfügiger Stellung, niemals Ober bedeutendere Geldmittel verfügend, 
allein kraft .seiner Energie und eines herrlichen Enthusiasmus das Kunsticben einer kleinen 
Stadt in vornehmster >X'eise zu heben versteht, hat, ganz abgesehen von seinen Beziehungen 
zu hervorragenden Zeitgenossen, allein um solch seltener Wirksamkeit willen ein Anrecht, 
in den Annalen der deutschen Kultur sein Plätzchen zu finden.* (Literarisches Zentralblatt.) 



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FRANZ LISZT 



Liszt und die Frauen von La Mara 

Mit 2 j Vollbildern. 1911. IV,)2oS. Geh. 6 M., geb. in Leinwand 7 M., in echtem Leder 8 M. 

Wie Liszt geliebt hat und geliebt wurde, was er als 
Freund gewesen, wie sein adeliger Sinn, seine große 
Seele sich bewährte in Freud und Leid derer, die ihm 
teuer waren, davon sollen die Blätter dieses Buches zeugen 
und in der Gestalten Fülle, die ihn umgab, seine eigene 
hohe Gtstalt lebendig zeigen in ihrer schönen Mensch- 
lichkeit. Wohl in keines andern Künstlers Leben haben 
die Frauen eine so groRe Rolle gespielt. Darum lohnt 
CS sich, diejenigen näher zu betrachten, die ihm vorzugs- 
weise nahe standen. 
Drei insbesondere 
haben bestimmend 
in sein Geschick ein- 
gegriffen: Caroline 
de Saint-Criq, seine 

schwärmerische 
lirstlingslicbe,Maric 
Gräfin d'Agoult, die 
schöne und geist- 
volleGefährtinseiner 
Stu m- und Drang- 
Fürstin Carolync Sayn - Vt'iligcnstcin jähre, und Carolync 
aus .Lisii und die Fraucnc Fürstin Sayn-Witt- 

genstcin , die gereifte Genossin und Fördcrcrin seiner 
tonschöpferischen Ideale. Um sie gruppiert sich eine Reihe 
hervorragender Frauen, die — zwei hohe Gönnerinnen 
in ihrer Mitte — ihm in Freundschaft verbunden waren, 
und die es sich wohl verlohnt, näher kennen zu lernen. 





Sofie Mentrr. Nadi einer Aufnahme von 

PaulBi^hm.Mctndtrn a.>Liszlu.d.Frau<m< 



Das Liszt -Museum zu Weimar und 
seine Erinnerungen von Adolf Mirus 

Dritte Auflage, auf Grund amtlicher Ermächtigung • Mit Abbildungen der Heim- 
stätten Liszts und seines Standbildes • 1902. XL SO Seiten S". Geheftet 1 Mark 

Das Büchlein enthält, am Faden derGeschichtc aufgereiht, eine Beschreibung derSehenswürdig- 
keiten des Museums, es ist also ein gewissenhafter Führer für alle Besucher dieser Gedenkstätte. 



Franz Liszt als Psalmensänger und die 

früheren Meister / Zu einer musikalischen 
Psalmenkunde Von Lina Ramann • s^^äTÄ^^ 

Ein Büchlein, das nach einem kurzen Abriß der Geschichte des Psalmes, Franz Liszt als 

Komponist von Psalmen feiert. 



86 



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FRANZ LISZT 



Erläuterungen zu 

FRANZ LISZTS SINFONIEN UND 
SINFONiSCHEN DICHTUNGEN 

Baiidausgabe der »Kleinen Konzertführer* herausgegeben von 

ALFRED HEUSS 

1^2 : : 195 Seiten 8" : : Geheftet 2 Mark^ gebunden 3 Mark 

INHALT: A) SinfcMiicn; PAnc Sinfonie i f'>jntes Divina Commedia. Von 
Ridiaril Pohl. — Eine l'dUüi'Sinfonte <nadi üacthc). Von Hermann Kretisdiniar. 
-- B) Sinfonische Diditungen: i. Ce qu'on ented sur la montagne < Victor Hugo). 
Wat man auf deoi Berge hört. Von Roderidi von Mojsisovics. z. Tasso. Lamento 
e Ttfonfo. Von Hermann KretzM^mar. j. Les Pr^fudes. (Nacit Lamartin^. Die 
Präfuflicn Von Alfred FTeirP 4. Orp'rii' Von Georg Münrer. 5. Prometheus. 
Von Gcors Mönzer. 6, Maroppj. (Xatli V. Huf;c.> Von Georg Mönzcr. 7. Fest - 
kiänsc. Von Geors Münzer. 8. Hcroi'dc fiinebre. (Heldenklage.) Von Rodcriiii 
von Mojsisovics. 9. Hungaria. Von Georg Miinrer. 10. Hamlet. <Nad) Shakc 
apeare.) Von Georg Münzer. ii. Hunnensdiladit. (Nadt Kaulbadi.) VonCSeolf 
MOiuer, 12. Di« Ideale. (Nadi Sddtlcr.) Von Cearg MOnzcr. 



Eine kunstlerisdie Gabe ist dieses Budi, das insbesondere audi in den 
Einleitungen zu den einzelnen ^Füh^ern« mandies enthält, das zur 
ErIwnntnisiierkOnstkf isdieoEndidnung FranzLlsztsals Instrumental' 
iMfliponist beitragen vird. Aus «fiesem Gründe ist es von besonderem 
Wert, daf) verschiedene Auroren an der Abfessung der »Führer« beteiligt 
waren, wußte dodi eben jeder von ihnen etwas Besonderes zu sagen oder 
legte dodi den Non^irfnidx auf diese oder jene Sfire f.iszrsditn Sdiaftcns. 
Trotz der vcrsdiiedenen Aurorsduitt wird indessen niemand in der Stellung 
211 lJ<;zt eine gewisse Binhcitlidikeit vermissen, und so ergab sidi audi die 
innere Beredvtiguiig, diese »Führer* gesdilossen herauszugeben. In dem 
»Pobrer« durdt die Paustsinfonie von Hermann Kretzsdimar findet man 
mit kurzen Worten am umfassendsten ausge^rodien, was {n ästhetisdier 
und historisdier Beziehung Ober Liszt als Programmkomponist zu sagen ist. 
Der größere Teil der ^fFübrer«, nämtididie durdiaditsinfonisdieDtditungen, 
stammt von Georg Münzer, dem vor einigen Jahren in Berlin leider 
zu frfih verstorbenen tretflidien Musiksdirifrsteller und Musik= 
gelehrten. Die edit künstlerist+i cni[)fundenen Analysen ge^ 
hörten zu den letzten Arbeiten des feinsinnigen Mannes. 



87 



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FRANZ LISZT 



Briefe hervorragender Zeitgenossen 

an FRANZ LISZT 

Nadi den Handsdiriften des Weimarer LissuMuseuins mit Unter* 
stutzung von dessen Kustos Gdieimrat Gille, herausgegeben von 

LA MARA 



ERSTER BAND 
1824-1854 

XII, 367 Seiten 8« 


ZWEITER BAND 
1855-1881 

Vin, J77 Seiten 8« 


DRITTER BAND 
1836-1886 

XII, 414 Seiten 8« 


Baad I und II sunninen. Geheftet 1 : Marl^ In ivd 
LdnwBndbäadcD 14 Mark 


Geheftet 6 Mark, in 
Ldomrandband 7 Marie 



Die »Briefe hervorragender Zeitgenos cn an Franz Liszt« 
bilden, obwohl ein in sidi selbständiges Werk, eine Er« 
gänzung der Lisztsdien Briefe. Mandies der hier mitgeteilten 
Sdureibeii steht mit denen Liszts in direktem Ztisammenhangf 
so daß c$ sich zu jenen wie Rede zm Gegenrede verhält. 
Andere weisen neue, dort nidit wahrnehmbare Bezidumfen 
auf: das Bild von Liszts Weltverkehr, wie er bei keinem anderen 
Musiker, nodi bei einem Künstler überhaupt seinesgleidien 
fand, zeigt sich demnadt hier um vieles erweitert, Nadi 
Fürstenart sehen wir den Meister fast auf jedem Blatt dieses 
Buddes von Bitten, Anliegen,. Huldigungen umdrangt/ unver* 
gl eidifidi idt sein Oenle war ja seine hilfrddie OUbt, seine cdk 
Sdbsdosiglceit. Dodk audineue ZOige der dnzigar^genlcfSnstle« 
risdien und mensdilidien Persönlidikdt Liszts treten in diesen 
Blättern hinzu zu den altbekannten. In immer vielseitigere Be« 
leuditunvj gerückt stefu sie vor uns, und statt EtnhuPe zu 
erleiden vor dem sdiarfen Lidit intimerer Betradituiig, u'adist 
sie vielmehr vor imsern Augen an Große und Sdiönheit 
und der Ivladit, die die Herzen bezwingt, nodi im Grabe den 
alten Zauher bewahrend, den der lebendige Liszt einst (ri»te. 



88 



Üigiiizeo by GoOgI( 



FRAN2 LISZT 



Ober 2OO0 Briefe enthält die Sammlung. Wohl kaum ein Name, der zuLiszts 
Zeiten, sei es unter den Komponisten , den Virtii osen , M a I ern , Sdi r i fts tellern, ja 
selbst Sfaafsmänncrn und Förstlidikeiten irgendwie im oftenrli fipn Leben her* 
vorgetreten ist, fehlt hier. Es sind unter vielen anderen Briefe vertreten von; 



Kompoobleii vmi 




cnutacr 


V. Lte 


Hebe 


Vtrtuosn 




Carl Ri(4d 


PkUct 


Herwejh 


KHiMf woi tfc 

KnicK 


Rietz 


Rkodiei 


JTKJII RImUI 14 V , t •AJ' It ■ 

loben 


V. Abrinyi 


L. KShlcr 


Rodt 


Sd>at!fpicfi*r und 


V. HumboWt 


V. AooNldwvili 


A-dcKMUrf« 


Rubinsttii 




deLMUMlne 




Kette 


Sänger 


RL«*« 


BMC«tt 


SAMer 




A. Moaenthal 


Bfrtioi 


Krön 


X. Sdi.ir*cnka 


Dcvricni 


P. Raimondi 


BrädcnsKin 


Kulkk 




PordihOTwcr 


O. RQ<|u<tte 


H. V. Braoau-i 




Sdiuiz'B<utb«n 


Oarda 


r. Saar 


J.T.BnMMR 


I ».J. 




O0ttt 


Oeocj^ Send 


OkM 


Ubm 


Rak SdbnHww 




Sidir 


Comctius 


LJadov 


SdfHz 


Ronconi 


H. V. Stdn 


Crtraicui 


V. Lindptdoincr 


Scroois 


RuUnl 


Thierry 


Coi 


LipbuftI 


SgamS.Ttl 




Tolstoi 




LMoHF 
LaMg 


Sfttf t8M 


Smils 


0. L. n. "W oiu 


David 
Dcssaiier 


V. Lwoff 
Mdnardus 


C. Spofltiai 


J. Wagner 
M. Wiener 






Doppkr 
Dorn 




Stehle 




August \Tllh. Ambro* 
Henry Chorky 


üu»idy 


Stern 


Gelehrte 




oonc Mmtcr 




Schrittsteiicr 


c ' * . * ä . 

Si«gfn«d OcBtt 




Mendorf 


W. Taubcit 
Tausig 


Oscar Eidiberg 
Joseph FranQols F^tis 




Andersen 


Rot>. Pnu 


Mcyfr-Olbcrslfbfii 


Tbomjs 


V Arnim 


Fnincfsco Fk^rimo 


Oadc 


V. Mibak>vi(& 


Timanolf 


Auerba* 


Fraax Haberl 


Glnka 




*• -. 


B;)ijdeblrc 


Francis Hueifer 


A. V. OoMHfunidt 


Mool 






Ono <tfrn«^n 


Oemod 




Vtott» 




AdolfBcniiUvd Man 


HaKvy 


NoskowiU 


Vottni.inn 


Dmgcistcdl 


Ludwig Nohl 


Henselt 


Fiatrt 


Henri Wkiiua&ki 


Dumas 


Ridiard Pohl 


HcrfcMk 


PindB 


Wicpredit 


O. Freyug 


L, Ramann 


Hflkr 


PoUig 


A<rS. Wnlicim! 


Graf Oobtoeau 


URdM 
KnoMMi 


V. HdiMiii 


Rcinthal.T 


Bildende KOnAler 


Orinin 


C. S<fcur< 


Hubay 




Gutzkow 


A. Weitzmann 




Jadl 


M ina KenMMCt 


V. K.iulbach 


K V. Ha»e 


Frani Win 


JcHca 


Bd. Rctifl 


V. Lenbaaii 


Hcbb<l 


H. V. Wolaogca 



j PflrstMdikdtcn | 



Oraf ThaddSus Amad^ 
POrstfn Fricdcrüce Aucnberg 
Prinzessin Augusla V, FraHBen 
Baron A. August 
Baron E. August 

Oraftcncg Carl Aleonder 
PUiMl* OrlMiM Vt Bdgioioso 
PHnzenm HHnfteril v.l 

Wdmar 
Hcnog Em« II. 



Brbgroflhmog FHedritfc mkfan v, 

burg'Strditz 

Kc-nig Friedrld» Wilhelm IV. von Preußen 
POrst Constantin Fricdridi V. ilbcini v. Hoben* 

zoOem'Hediiiigen 
Erbprinz Georg voa . 
Herzog Georg IL von 
Oraf Vlaor Hugo 
Oraf Ferd. P. Laurencia 
l-ürst Cjrl Lidulowsky 
KAnig Ludwig 1. voo Bayca 



Kfinig Ludwig IL von Bayern 
K6a)g Maximilian IL von 

BaviTii 
Napoi«on id. 
Arnold Senfft von FUaA 
Oritfin A. SiMdhyl 
OraT |. Si«Mayl 
Grafin OtHUc Wal» 
Kdnig Wilhelm HI. von Hoi> 

land 

Onf (MnZMty 



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FRANZ LISZT 



Franz liszts Urteil über die von Brdtkq>f Hartd 

ehemals erbauten Flügel. 



'I - «»^ iM^^-^ p^UJiU, 



Original im Besitze von Breitkopt «0 \ lärtel 



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RICHARD WAGNER 



RICHARD WAGNER 




Radicrunjf von LINDNER. 
Bildp-öR« 11,5 : 15,2 cm, Papiergröße 35 : 27 cm. Prds j M. 



91 



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RICHARD WAGNER 



RICHARD WAGNER 

SÄMTLICHE SCHRIFTEN 
UND DICHTUNGEN 

5. vertnehi te Autiage Vollständig in 12 Bänden 

Geheftet 26 Mark, in 12 Leinwandbänden 38 Mark, in 6 Doppel' 
ieinwandbänden 35 Maikf in 12 Haibpeffaniend»anden 50 Mark 



In Würdigung der hohen Bedeutung von R{<ftard Wagners Sdiriften haben si<h 
die beiden Originalverleger dieser Werke <Breitkopf ^ Härtel und C. F.W. 
Siegels MusikaliephnnfKimc' fR Linnemann] in Leipzig im Januar tgit> zu dem 
Zwedie verbunden/ durdi Zusammenfassung der versdiiedeaen Einzelausgaben 
und durdi AaMfc[ic0«inf des Ümen von den Erben Rlifcard Wagners anvertrauten 
ftterarisdien Nadiiasses, die bisherigen zehnbändigen »Gesammelten« Sdviftcn 
und Diditungen 2U einer Ausgabe » sämtlicficr « Sdiriften und Didittingcn zu 
vereinigen. Durdi die nunmehr erfolgte Ausgabe in zwölf Bänden ist dieses Ziel 
errefdit: sie Ist eine voNstän^ge Wiedergabe des gesamten SdirifhreHtcs des 
Bayreuther Meisters, die mit Einsdiluß der Diditungen seiner Bühnenwerke, 
von der bis 1S42 reichenden autobiop'r:?pM'^rfipn Skizze bis zu den letzten Be- 
kenntnissen über Kunst und Relijpion, Mctapiiysik, Moral, Christentum, über 
das Wdblidie im Measchen feidiemt alles Air die ÖUentÜdilKeit bestimmt« 
enthält — mit Ausnahme der Briefe was uns der Sdiriftsteller Ridtard 
Wagner hinterlassen hat. Und sie wird auf Jahre hinaus tfip einzige vcllständife 
Ausgabe bleiben, ist ihr doch durdi die versdiicdeaen erstmalig in liir zur 
VerOSIentlidiimg kommenden Werke Sdiuts gevorden. So entkalten die Bände 
unter vielem anderen zum überhaupt ersten Male folgende literarisdic Werke: 
Das Drama »Das Liebesverbot«, den Entwurf zum Drama »Friedridi Rot- 
bart«, den in Riga entstandenen vollständigen Text der komisdien Oper 
»Männerlist über Prauenlist oder Die lustige B3ren{amllle«, ferner die Text- 
diditung der »Feen« in einer beriditigten, der l'n-rirur cntspredienden korrekten 
Form. Die Im zwölften Bande dargebotenen Sdiriften aus des Meisters Jugend- 
zeit sind in größtenteils neu nadi den Originalen kontrollierten Passungen 
wied er gegeben. Die Herausgabe der Bände besorgten Hans Freiherr 
von Wolzogen (Band ti> und Professor Dr. Richard Sternfeld <Band i2>. 



Die budite<fmls<be Ausführung der Naditragbände sdilieftt sieb nafOdidb voll- 
ständig an die frflheren zehn Bände an, so daß sie als Ergänzung von den 

Besitzern früherer Ausgaben zurVervollsfaruIigung bezogen werden können. Der 
?feis für beide Bände ist b M. für die geheftete Ausgabe, 10 M. für 2 Leinen» 
bSnde, 9.50 M. für den Doppelielnenband, 12 M. flk 2 Halbpergamentbinde. 



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iUCHARD mONBR 



RICHARD WAGNER 

SÄMTLICHE SCHRIFTEN 
UND DICHTUNGEN 

Volksausgabe. Sechste Aufl^ 
Zwölf Bande 8*. Oehcftet ii M., in 6 Doppelleinenban^feo 16.50 M. 



Einen gevaltigen Sdirltt nach vorwärts bedeutet diese »Volks-Ausj^e« auf dem 
Wege, das literarisdte Erbe des deotsdien NathMMdUMinddwRM tiind Sdiöpfers des 
Musikdramas rum Gemeingut aller Gebildeten zu madien. Durdi sie wird es audt bei 
besdiddensten Mitteln möglidi, dieses Erbe zu eigen zu besitzen. Diese »Sduiften und 
Oidttungenc soUen nidit nur den Grundstock und den Stolz der BibHothefc dnes Jeden 
MiBikers und Musikfreundes bilden ; jeder Kebildetc Deutsche muß sie neben sefaiem 
Goetbe, seinem Sdiiller und Lessing besitzen und kennen. Der Inhalt der 
VoHs-Aimäbe bt dem der gMÜcn Aiüfabe vAlUr giddk 

Inhalt der Sämtlidien Schriften und Dichtungen von RICHARD WAGNER 

ERSTFR BAND Vorwort. - EUfdtimf. - AuloUognphbdie Skta:«. <Bb - Das Lkfceiv erbot 

Berfcfct Ober dne erste OpcmanfRihrun;. — Rienzi. — Ein dcursAtr Musiker in Parts. 

Movclk-ii und Aufs.it;e. (tS^o und iS4i.> 1. Eine Pilgerfahrt zu Beethoven. 2. Ein Ende in Paris. ). Hin 
slüiklichcr Al>f nd. 4. über iJcurs<f>es Muslkwcsen. 5. Der Virtuos und der Künstler. 6. Der KOnstler uod 
dk Offrailiriütrit. 7. Rossinis »Stabat materc. — Uber die Oovertare. — Der Frdsdiötz in Paris. <i84!>. 
t. »Der PrcMiOBc. An das Pariser Publikum, s. »Le Pretsdiutzc. Beritfct oadi Dctitidiliai. — Bvftt 
ObardM aCBC Oper. <>La Reine de Chypre« von HaKvy.) — Der flieceode HaOndcr. 

ZWEITER BAND Elnlellon«. - Tannhäuser und der SOngerkriex anf der Vartbni«. - Bericht Ober 
— — — die Heimbrinsung der •teH>lidi«i Qberrestt ICari Maria voo aus London 

nach Dresden. <Rede an Webers letzter Ruhestätte. Ocsang nadt der Besiammg.) — Bcridit Ober die Auffohning 
■Icr ncimien Symphonie von Beethoven im Jahre 1846, newt Programm daiu. — Loheagrin. — EHeV^belunKeti. 

^y,■^^J,■'^dlicht.■ ju? der Sage. — Der Nibdungen»Mythus. Als Entwurf zu rinem Drama. — Stesfriedt TodL — 
i'rink i riiili rri Ucdcnktage des loojährigen Bestehens der Kön^lichrn mu5ik.ilis<ficn Kapfllc in DiCidcJk ^ 
bntwuif zur Organisaiion eines deutsdicn Naiionaliheaiers für das K'Jnigrcki) Sadtsen. <i&t9.> 

DRITTER BAND Einleitung zum dritten und vierten Bande. — Die Kunst und die Revobtion. — 
— — — ^— ^— Das Kunstwerk der Zokttnft — »Wieiand der Sdimicd«, als Duma entworfen. — 
Kunst und Klima. — Oper und Drama, erster Tcfl: Die Oper und das Wesen der Musil<. 

VIERTI'.R B.\Kn Oper ond DnwM|,^»yr ^ ^ ^d^ jto^Wcwa der 

Eine Mitteihmg an meine Freunde. 

FClNI I I K I^.WI) Rinleirunj; :um fQnftcti und sechsten H.mdi-. — Uber die »Ooethrütiltiin^'. Brief 
— — ^— an Tram Lisit. — Ein Theater in ZürlA. - - Uber musikalisdie Kritili. ' Brief an 
den Herausg<1>er der »Neuen Zeitschrift für Musik«. — D,<s ludentum in der Musik. — Erituierungen an 
Sponäni. — Nachruf an L. Spohr und Chordirektor W. I'isdicr. — Giodu Ouvertüre zu *lph^cnia In 
Aatm»" Ober die A uffahmmr des »Tamüiaiacr«. — BancHtoagca sv AdfBknm der Oper »Der nirgend« 
ll oMBÜtr«. — ProgrammadMie Brlaoterungen. t. De cdww » ht f oiwt e Smiiwuiifc«. s. OuvertOrc su 
•C^oriolanc. f. Ouvcrtfire zum «fliegenden Hofländer«. ^ Ol w e i l Bt » n »T aMllHMN. y. VoHfld n 
>Loltaigrinc. Ober Franz Liszts symphonische Diditungea. Brief •■]!•▼. — Dm UdogaU. Vor» 
abod w dem BOhnenfestspIde: Der Ring des N Gelangen. 

SECHSTER BAND Der Ring des Nibelungen. BahncnfeatipicL BnMr Tm* Die Walkflre. Zweiter 
r^^ Siegfried. Driner Tag: Qaagitlmniwwn '-^l^loglidMr BcridK ober 

die Um^tJn !.' un I .^diicks.ik-, wrictie die Ausführung des BdhanÜMIpkllSl aDCT tlut NbchBCOM 

Ms zur Vcrülfenilichung der Uiiiitung desselben begleiteten. 

SIEBENTER BAND Tristan und Isolde. - hin Brief .in Hector Berlioz. - Zukunftsmusik. An 
— — — ^— — ^ einen franzdsisdien Freund <Fr. Villot) als Vorvort zu dncr Pra««Clfa<r' 
Mtzung meiner Operndtcbtuniicn. — Beridtt Ober die AufTQhrung des sTlMMBMrt Ii Piflk CBrfcBMO " 

TXf Meistersinger von Nünil>erg. — Das Wiener Hofopenithcater. 

.( ril'R BAND Dem Könijflichen Freunde. Gcdictit. - Uber Staat und Rellgk>n. - Deutsche 
Kunst und drafi^McJ^litik. — ||^^|^||^''''* M^S^^Wf^^a Lad sriy IL 



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UCHAiDWAONBit 



Sdinorr \\-n C.ir£>Uf.-U. — Zur Widmunj; der iweitcn AuflaR« von »Oper und Drama«. — Zensuren. 
Vori■.•!i>^l^ 1, W. H. Riehl. 2. Ferdinand Hillcr. 7. Eine Ennm-runjf an Rossini. 4. Eduard Di-viifiu. 
j. AuykLiiijnj;rn über »djs Judentum in der .Mttsik«. — Uber d.is Dirigieren. — Drei delidite. 1. Rhein» 
goW. 2. Bei der Vollendung da »Siegfried«, r 2iim .\u|.-;ii^t 

NRLINTRR BAND An das deutsche Heer vor P.iris <].inu.ir iS/i) — l.iite K.ipirijl.ition. Lu5tsi)iel 
— — — ^— in an:Uver M.inier. — Erinncrunsen an Auber. — lieethoven. — Uber die fec» 
Stimmung der Oper. — Uber Sdtauspieler und Singer. — 2,utn V ortrage der neunten Symphonie Beethovens — 
ScndidiKfeai «»d Udncrc Anfaltzei 1. Brief Mmt 4m SifciiifMcrwwii aa dM Sdnomklcr. s. Rin 
Einbthk in «Im keutlg« «Icutidic Opcrawetca. 1. BMEf an «ton luMtnltdiea Pmiml Ober die AiifAtlining dei 
>Lohmgr1n< In Bologna. 4. Sdirefcen an den BOrgermeiwer von Bologna, y. An Friedrirfi Nietudie. ord.Prof. 
der klass. Philologie in Basel 6. Ober die Benennung »Musikdrama«. 7. Einieirung zu einer Vorlesung der 
»GAnerdJImmerung« vor einem au^er« ;thlten ZuhönrHtrdse in Berlin, — »Kuvreuth* : 1. S<ttlußberid>l Ober 
die Umstünde und Sditdisale, weldie ilii- Aufführung des BOhnenfestsfiiel.-s »der Rins des Nibelungen« bis 
zur Crflndung von Wagnervcreinen bealeiteten. 2 Das Bähnenfest5^>ielhaus :u Havreuth. Nefcst einem 
Beridit über die ürundsteinleRung desselben — Sechs ar<iiitel(toi)isd<e Plane :u ileni Kilhnenfestspielhause. 

ZHI INTF.R B.\NÜ Ober eine Opernauffnhninj! in I.eip:iR. lirief an den Herausgcfier des >Mus{k.i' 
■ lisdten Vl'odjenblattes«. — Bayreuth, Havreuiher Blitier. 1. An die geehrten 

Vorstände der Riduud Wagnerverefaie. Entwurf, ver&ifcnilidit mit den Statuten des Patronattvereines. 
V Zar BtaMmpf. dlayreuihcr BUllcr.) Bntct Sifldu 4. Ein Wort rar EinAthning der Arbeit Hans von 
Wobogtat »Ober Vorottuiic und BrrenuM der de u mhea Spradte«. 9. BlUhiing an die Mitglieder des 
Parroitatsverehie«. 6. Zur binfOhning In das |ahr 188a 7. Zur MIttellnitg an die geehrten Patrone der 
BOhnenfestspide in Bayreuth. &. Zur EinfQhrung der Arbeit des Grafen Oobineau »Ein Urteil Ober die 
jeiiige VCeltlage«. — Waai istdcntsd)? <iS65-i87&.> - Modem. — Publikum und Popularit.1i. - D.is Publikum 
in Zeit und Raum. — Ein ROdüilkk auf die Bahnenfestspiele des Jahres 1^71' - W'j-llen »ir hoffen? <i879.> — 
Uber das Diditen und Komponieren. — Uber das Opem'Diditen und Komponieren im Hesonderen. — Über 
die Anwendutig der Musik auf <ias Dram. '— Offeites Sdkrriben an Herrn Emst von U'eber, Verfasser der 
Sdirift: »Die rokerkammem der Wistenacfiaft«. — Religion und Kunst <i88o>. »Was nützt diese Erkenntnis?« 
Ein Naditrag <u ' Religion und KmaL Ausftihrtingen zu »Religion uttd Kunst«. <tS8i.> 1. »Erkenne didi tel>tt«. 

1. hMdcntua) und Christcimmi. — Brief an i i. v. Wolzogen. — Offenes SdweftcB an Herrn Prkdridi Sdidn in 
Worms. — Das Bflhncnweihfieaiapiel in Bayreuth ilts. — Bericht Ober & WiederauRtthntt« eines lugend' 
verkes. An den Herauageber des »MisfcaUsdicii VoAcnUattes«. — Brief an H. v. Stein. — Parsifal. 

ELFTHR R.A.ND DieHoAselt. Ein Openframent. - Die Feen. - Das I.iebesverbot oder die Novize 
— ^— — — — — von PaleniM. Orofle ItoniaaM Oper kl 1 Akten. — Die Bergwerke zu Fahrn. Oper in 
1 Akten. — Die hohe Bmut oder Biarkca und Giuseppe. — Männerlist griJ'fJcr als Praiienliit oder Dk- .^lOrklithe 
B3renfamilie Koniisdie Oper in 2 Akten. — Die Sarazenin. 0|>er in 1 Akten. — Das Liebesmahl <)er .\^>05tcl. 
Eine biblisdie Szene. — Eriedrkh I. In 5 Akten, — lesus von Nazarelh. Ein did>lcris<iier Entwiu^. — Der 
Sieger, — Tristan und IsoMe. Entwurf. - Die Meistersinger von Nürnberg. Komische Oper in j Akten. I. Ent- 
wurf. II. ^rrurf. III. Enrwwf. — Panihil. Entwurf. — Vcnusberg - Szene Im »TannhSuser« <Pantc>min»e>. 

ZWÖLFTER BAND !• Die ersten Schriften über die Oper. Die deutsche Oper. iSu. Pasticcio. 1814. 
— III - I Aus Mafdcburj. iSjö Der dramatische Gesang. 1.S17. Beilinl. 1837. Ober 

Me y cbc OT »HtMOOcnc — n. Am 4cr PariKr Zeit 1141. PariKr Aaritsements. Pariser Fatalüflte» fttr 
Dcoisdie. PariserBerltfcic fttr dte »Dwida i t r Afcen di elB i ng«. 1. Pariser Musik. Oper. Konzerte ^ieuxtemp«>. 

2. Theater. Die sdivarzcn Ritter. Consenratolre. Schindler, f. Bertk>z. Lbzt. 4. Der FrcisdiQtz. Adam. Kästner. 
Helnridt Heine. 5. Pariser SoiuitagseindrOdte. 6. Theater. Oper. 7. »Die eiserne Hand«, Theater, S, 1\-].t 
roches Wandgemälde, 9, Scribes »llne thaine« »l.a Reine de Chvpre« von M.<!e\ v i»'^: i, I l.ilev\- tmd d^e 
Franzi>si»(he Oper. 2, Bericfit über »La Reine ile Cliv;ir o,, 'fr.iiirösisdi). — I" ,\iis der I irev'ieiier K,iih"!!- 
meisterzeit. Das Oratorium »Paulus« von Mendclüsotin Barlhoidy. tS^y Die KO>niglidie Kapelle beiretlend. 
»846. KapdI'Konzerte. Berechnung der voi^gesehlagenen Mehrawgabe. Zu Beethovens Netmter Symphonie. 
1846. KOnsiler tand Kritiker, mit Bezug auf einen besonderen Fall. liuo. — IV. Aus der Revoluikaitszeit. 
wie vcriMhca Mt npi M kmiM( U c Hrirrrhungm dem KdnigtumegegenQber? 1&48- Die Wibelungca <S<kki0« 
vortd. Ober Ed. D cvikim Geschichte der deutschen SchauspieOiunat. 1849. Theatcr'Reform. 1849. Noci»* 
iMb Thcater'Reform. 1849. Der Mensch und die bestehende GescIlsckafL 1849. Die Revolutivw 1S4Q — 
V. Entwflrfe, Oedanken und Fragmente aus der Zeit der );roßen Hmstsdirira». Zu »Die Kunst und die 
Revolution«. 1S49. Das KOnstlertum der Zukunft 1S+9. Das Genie der GemeitaamkriL Vt'eitere .Nphoriimen, 
<Nebst einigen aus späterer Zeit.> Bruchstcui;. . iu.-s Dramas »Adiilleus«, 1849/50. Das KunM« ,Tk der Zuliunfr 
Widmung an L. Feuerbadl. t8{0. Wilhelm Baumgartners Lieder. 1852. Vorwort zum ersten l>ruck des 
»iUng des Nibelungen«, itef. Mcttphnik der üeadiiecfctsiiebe. 1858. - VI. Aus den Sechziger Jahren. Vom 
Xllener Hofopemthcater. tWi. Z«« crtUrwogen In der »Augsburger Allgem. Zeitung«, t. £ar Erwiderung 
des Aufsatzes »R.Wagner und dk SIFentliche Meinung«. 1865. 2. Das MOndiener Hoftheater. <ZurReri<tiiigung.> 
iS6g. Persönliches. Fragment dnes Aufsalzes Olier Hector Berlior, )S(h). Beinerkung zu einer angefjlidiett 
AiilVrung Rossinis Gedanken Ober die Bedentuti;: der dt-ui«lien Kunit ffir das .Ausland. — VU. Zur 
(iesrliidile des Hav reuther Werkes. 1, ,\n Ii.- l ,iti\iK- der Buhneiite>ts|iiele in B.nreuth. i^/V Z«ei 
Hrkliruni^eii und iSy?, i, An die geehrten P.ilioiie ilcr Hühneriti-si^i H-le von iHjo. 4. Anspradie 
an die Abgesandten des Bavreuther Patronats. 1S77, V. .Ani- iin.liv uiu ili r .\ rtulirun.} de\ -l'arsifal«, 1S77. — 
VIII. Zu den leutenSdiriften Ober Kunst und Religion. Metaphysik. Kunst und Kehgion. Moral. Christentum. 
Ober dM WdMdw iai Mensdiikboi. tWi. — IX. Ptvgranowiisdte ErUntcnrngcn an MivHisiackcn. Tristan 
imd Isolde. (Vorspiel/ Vorspiel und Sc&tufl^ Die Meistersinger von NOrabcff. (Vonfidi Vorspiel zum ). Akt.> 
Parsifol <VorspieO. Beethovens Cis moll'Qitarieir, iSf 4. - X. OeMtt. " XI. ÄAmg, I. Scabat Maier 
de Pergoicse par Lvoff. 2. I a Reine de Chvpre d'Halevv. 1. DcMMhlaad »4 SCiM PBnie«. 4. An 
Seine Maiesfäf den KAnig. — XII. Anmerkungen iin<l N.nfitr.lRe, 

Allgemeine Inhaltsübersicilt der SCHRIFTBN UND DICHTUNGEN 
RICHARD WAGNERS von HANS VON WOLZOGEN 

Geheftet 3 M., in Leinen gebunden 4 M. 
Das Inhaltsvcrzcichnit iit lowohl für clic fünfte, « ie audi sechste Auf !.iy;c <Vollna,ii«gai>e> 
Ztt verveadeo, da ietzünc andi teduiisdi genau der enterca cntspicdieiMl cingeridttet wurde. 



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RICHARD WAONER 



JESUS VON NAZARETH 

Ein dichterischer Entwurf aus dem Jahre 1848 
1887. VI, 100 Sdtoi 8^ Geheftet 3 M, in Ldnwaiid geb. 4 M. 



Das Budi, d» tm Siarme und Draiife der W> » uliiBuwifciiinung der 48er Jalu« vcrMt vunfe terfllh 
in I. DidttrrisdKT Entwurf. II. Aiäftihninrrn. III. Ztettr. Es driUigtt danult Wagner <« k- er In seinen 
»Ocaammi-lTen Sitiriftrn«, Band 4. *Ejnc Mitlrifan; an meine Frninde«, da wrtlei i-n .niüfilhrt), etwas 
mcUdllRi. das licm ^Amcrrlichcn Bewiifliscln »einer kilnMiertsifieii Wrcinsamun?, seiner Hm^>dr\in,^ »e^en die 
In anwidernilen politisA-soitalen ZusCmde, K>\?eii die S'i'i-i' hohle niiNterne Weil Auvirurk ^i'l'e So 
wiUlltc er denn .ils dramatischen Helden <len mensclilutu n K'^i:* \ on N'.iz.ireiti und f.iHie des letitercn Si |t-si- 
opfer (leidiEalls ab einen Akt der Empörunif, .ils \'.r ni-iminj; <Ki li.Moven Allgcmeinheii mf U.iM v.il; 
wacDcr aber ein, daß deia Mbtisthcn Stoffe, «ie er nun einmal durdi dai religiöse Do« ma und die volks« 
^^VomcMung vwi \km der ilii äjh ttm^tlgi hai, 4mA letoe DiwiLlliim dm tMm t 



Nachgelassene Schriften 
UND Dichtungen 

Zwdxt Auflage :: 1902. 216 Seilen 8^ 
Gdieftet 4.80 Marie, gebunden 5.80 Xkrk 



Ohne iedes Vorvort beginnt sofort der Text zur ffinfaktlgen Opcr sDic Sarazenin«, über wcldic sidt 
In Anhaoxe fiemerfcunceii ata Wamen Sdirit »Miltelungcn an meine Freunde« bcfittden. Sodana 
felft dn diditerisdier entviirf zu »Jesus von Nazaretfa« mit drei AbtrHanKen : I. DicfiMrisdier Enf 
vurf, II. Ausfdhnmgen, III. Zitate. Unter der Rubrik: B ai wö ffc, Gedanken Fragmente finden vir: 
I. Entwürfe und einzelne damit msamrarnh.lni^ende Gedaniceiv iBlt Mfenden Unter jbtefluMen; a> FlOttttige 
.\uf:eifbnungen einielner Oedanken ru einem grdIVeren Aufiatze; »Das KOnslIertuni der Zukunft«, b> Hin 
Titeiblalt und einidne mit den vorhergehenden Ktitwiirfen lusammenhanRende C3e Linken , c> .\iit\orismeM. 
4> Üt>er Berlicz, AnReblidie Aul^iTiin«; Rossinis, Deiiisrhe Kunst fUr das .Vtisl.iiid. II. Persönhdus II! Skizzen 
urnl Prosrjmme 1\' NKt.ii K\ - k Kunst und Religion, MoraL Chrislenium, \', Uber d,i5 \\ \ ililiitie 
im Miensdslidven <als Absdtlut) von Reiigioa und Kuiut>, Fragment. EndUdi enthält der Anhang 
~ ■ ~ " ond dB V«rMiiMi ■ — - 



ENTWÜRFE • GEDANKEN 
FRAGMENTE 

Aus nachgelassenen Papieren zusammengestellt 

1885. tyo Seiten gr. 8". :: Geheftet 6 M,, gebunden 7.50 M. 



Das voriicfende Werk beiehrt in einzeliken. grS0eren und kleineren Auhcitfcniingci 4m MUmh tktr 
die Entstehung seiner Hauptsdviften. insbesondere der grundlegenden ersten flbcr »Kboit und 
Revolution«, »Kunstwerk der Zakaaft«, >Oper und Dr.ifn,i> vom nodi ein »mnnlemim der 
Zukunft« geplant war. fOr weidtet 4k ndMen der fci den . isMi .\S s ii .iti. n .!> < Werkes enthaltenen Ge» 

d.mken und AinfOhrungen bestimmt gewesen sind; — dann aber au»)i der hirien .AiifsJtze !n den »Bay 
reuther Bl.lttrrn« »eldie Fragen der Religion, Metaphysik, Kultur uml M.^r,il Ii>'h,iiideln, Man tut durd» 
diese frasmentarrsthen, und acxh auf Hn groftes einheitlidies (iesamtbild lio hst interessant hindeulenil n 
Aufzeidinunj^en einen bisher kaum nodi in dieser Weise jfe« .ihnen Wi k in ili - siii.'pferische si i.;i.;e 
I'ersönlidikeit de» Meisters selbst. Hin eigener Absdiniw rnibätt audi direkt »Personlidjcs«. Sie brinjjen 
ZU mehreren Vornldai neuer dranuriathcr Wcrhc aDvic das Entwurf zu einem nidit 
, aan dien angefangeaai Airfkals ObcrBcittw 



ausgefOhrten Drama »Die Sieger«, 



I Aufzeidinungen Ober 



ein "internationales Theater in" Paris, Ober Roasjor UMl''Hfllcr und derrf. Den AbadiliiD de» Ganzen biMrr 

cistcrs, den er zur VC 

■ iMo— lU} eradiicncn «aroLawd T»g« vor at 

iMt nelu> a« Bade fdihrt kaaet »Otter 4m WdbRdw tat Me 



auf das WOrdigstc jener leutc Aufsatz des Mdsters, den er zur 
lud Kürnt^« die in den Bayr. BUtlcni voa 



i^oUendnaf der großen Reihe Qber 
' ~ r adne» Tode 



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RICHARD WAONBR 



RICHARD WAGNERS 

BRIEFE 




BINB GBSAMTAUSGABB DER VOM HAUSE 

WAHNFRIED AUTORISIERTEN AUSGABEN 



Ridtard Wagner war, gleidi Goethe, der große Bricfsdireiber aner Zeit, 
in der der Brief einen wesendidien Tdl der Gesamtlebensäußertingen 
ausmaÜite. Kdn andrer der groSen scfadiiferisdien Geister der Tonkuiiit 
hat so wie er mit seinen Briefen den Kampf um sein Lebenswerk fefdlirt 
und siegrddi durdigekSmpit. Seine Briefe ergänzen seine Sdiriften und 
Diditungen in einer Spradie, die Idditer verständlidi ist ab die seiner 
Kunst- und Werbeschriften, weil er in den Briefen ungezwungener als 
In litcrarisAcn Arbeiten seine Persönlichkeif gab. Sic sind das beste 
Mittel, den wirklichen Wagner in seiner I icht-nsxT urtliyjkeir, der Zart* 
heit und Tiefe seines Bmpfindens, der bei aller auflodernden Heftig- 
keit setaes Wesens ilun eigenen Nadisidit und Oedtdd kennen zu lernen. 
Er ist der fclassisdie Briefedireiber der deuttdien Tonkunst geworden/ in 
diesenBriefen niditour den Musikern, sondern jedem DeolsdienvcrBtSndlidi. 
Die VeröfFentlidiung seiner Briefe begann mit dem BrieTwedisel zwisdien 
ihm und Liszt, den seine Witwe, Franz Liszts Toditer, uns zum Verlage 
anvertraute. Dieser Briefwechsel ist mit Recht dem Goethe^Sdiiflerschen 
zur Seite gestellt worden. Wirhaben nun alle seither verof}\^ii[Iiliten autori» 
sierten Originalausgaben Wagnersdier Briefe käuflich erworben, mit den 
in unserm Verlage erschienenen vereinigt und die Erben Richard Wagners 
haben sidi bereit eridärt, zwcdcs dner Gesantlaitqiabe l>islier unverdlfent* 
Mte Bride durdi uns zqgiqgig au madien. Carl Fr. C^senapf» bat die 
Herausgabe der Bdefe zugesagt / Das Sanunehi der verstreuten Briefe und 
ihre Vereinigung mit den wichtigen Darbietungen aus den Ardiiven des 
Hauses Wahnfried, jetzt fast ein Menschenalter nadi des Meisters Heim« 
gange, wird noch einige Zeit beanspruchen. Ober den Fortgang dieses 
Ergänztin|jfswerkes, bei dem Paul Hans Freiherr v. Wolzogen, 
der hierausgeber der Bayreuther Blätter, als Vertrauens- 
mann der Erben Ridiard Wagners mitzuwirken 
berufen ist wird seinerzeit beriditet werden. 




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RICHARD WAGNER 



Die Briefsammlungoi sind in zwd Folgen geteilt, jedesmal mehrere 
SammluDgeD, so wie sie jetzt vorliegen, in möglidist glcidi starke 
Bände zusammengefaßt und einbdtticfa in Ganzleinen gebunden. 
Diese gebundene Gesamtausgabe setzt sidi wie fdgt zusammen: 



I. FOLGE 

In vier Großolitav-Bändeii gleidimäRig gebunden 
Gesamtpreis 30 Mark 

I/II. Wagner an Minna Wagner. I./ll. Teil. 
III/IV. Wagner, Familienbriefe — Wagner an 
Theod. Uhlig, Wilh. Fiscfier, Ferd. Heine 
V/VI. Wagner an Mathilde Wesendonk — 
Wagner an Otto Wesendonk 
VII/VIII. Briefwcdtscl Wagner und Breitkopf © 
Härtel — Briefwedisel Wagner und 
B. Scfaott's Söbne. 



IL FOLGE 
In ftlnf KIdnoktav'Bänden gleidunälMg gebunden 
Gesamtprefs jo Mark 

IX. Briefwedisel Wagner und Liszt 
X/XIII. Wagner an Theodor Apel — Wagner an 
August Röcke! — Wagner an Ferdinand 
Praeger — Wagner an Eliza Wille 
XIV. Wagner an seine Künstler 
XV/XVI. Wagners Bayreuther Briefe — Wagner an 
Emil HcAcl 
XVIL Wagner an Freunde und Zeitgenossen. ' 



Jeder Briefband ist nadi wie vor auch einzeln zu haben. Über den 
Inhalt der einzelnen Bände, die mit denen der gebundenen 
Gesamtausgabe in allem übereinstimmen, ist auf 
den naditbtgenden Blattern beriditet. 

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RICHARD WAGNER 




MINNA WAGNER 



RICHARD 
WAGNER 



AN 



MINNA WAGNER 

2 Bände : : : : Vierre Auflage. . 
1908. 323 und 319 Seiten 8". 
Geh. 8 Mark, in Leinwand geb. 10 Mark, 
in Halbfranzband 12 Mark 



Eine neue, « underbar reiche Quelle :ur Erkenntnis Richard Wagners 
ist mit der VeröfFentlichunR dieser beiden Bände erschlossen w orden, die 
»fundamentalen Wert« hat. »Mehr aber, als das rcidilidi in diesen beiden 
Bänden, denen ein Bild Wagners aus der Pariser Zeit <iS42> und Minnas 
beigegeben ist, fesselt an diesen Briefien das durch sie ennöglidite intime 
Infuhlunskommen mit den allermensdilidisten Stimmungen und Verstim- 
mungen Ridiard NX'agners, das völlige Vertrautw erdcn mit seiner sidi audi 
in Leiden und Verdrießlichkeiten bew ährenden Hodisinnigkeit und Herrens- 
gOte. Der Mensch Wagner mit seinem allermenschlidisten Leben und Er» 
leben tritt in diesen Briefen in den Vordergrund, mit aller seiner seelischen 
und materiellen Daseinsnot, mit dem tief'schmer:lichsten Sichstnluben gegen 
Störungen und Hemmnisse setner schöpferischen Versonnenheit und Ar- 
beitsfreude, und mit dem unermQdlich-tretien Sorgen um eine Unglückliche, 
die ihn liebte und um ihn litt, ohne ihn verstehen :u können. Das Persön- 
lichkeitsbild Richard Wagners w ird durch diese Briefsammlung in w ahrhaft 
bedeutsamer ^X'eise ergänzt«. Und wer sie gelesen hat, der wird 'Wilhelm 
Zinne zustimmen, der seine kritische \X'ürdigung dieser Bände in 
der Neuen Hamburger Zeitung mit den ^X'ortc^ schlol^: 

Wer die Briefe an Minna nicht kennt, 
der kennt auch den Meister nicht völlig,- 
er kennt nicht den Menschen Wagner. 



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RICHARD WAGNER 



FAMILIENBRIEFE 

VON' 

RICHARD 
WAGNER 

<i832 - 1874) 

6. — 10. Tausend. 1907, VIII, 304 Seiten 8*>. 
Geheftet 5 Mark, in Leinwand geb. 6 Mark, 
in Halbfranzband 7.50 Mark 






RICHARD WAONER 



Carl Fr. Olascnapp, der mit der H«rausgal)c dieses firicfbandes, der 124 Briefe Ri<tiar(l Wagners an die 
versdiiedenen Mitglieder der Familie entKält, betraut vurde, hat denselben mit einer EinfOhrung und 
sonnigen Anmerkungen versehen. In der Hauptsache bietet er alles, vas sich von Hierhcrgehdrigem im 
Ardiive des Hauses Wahnfried vorfand. Aus ihrem Inhalte war bisher nur wenig bekannt geworden. 
Wagners Verhältnis zu den Seinlgea d. h. lur Mutter, zu den Sdiwestem und Schwägern, Niditen und 
NelTen, zur ersten Gattin, tritt uns in diesen Briefen in natürlictirr Schlichtheil entgegen. Ober seine ersten 
Erfolge in Dresden, seine Auflassung von Kunst und Publikum, über »eine Flucht, seinen Aufenthalt in der 
Schweiz, die Pariser Erfahrungen und endlich die beginnenden Beziehungen zu Ludwig II. und die Gründung des 
Heims in Bayreuth — Qber.illcsdaserhalten wir in diesen Briefen die unmiltebarsten stimmungsvollsten 2Leugnisse. 
An Bilden) enthalt der Band neben einem Bildnis des Briefschreibert solche seiner Schwestern Rosalic Marbach, 
Luise Brcxkhaus, Ottilie Brockhaus, Clara Wolfram und der StteFschwrsier Cäcilie Avenarius geb. Geyer. 



RICHARD WAGNERS BRIEFE 

AN 

THEODOR UHLIG 
WILHELM FISCHER 
FERDINAND HEINE 

1888. 40S Seiten gr. 8°. Geheftet 6 Mark, in Leinwand gebunden 8 Mark 

Den Anfang dieses Briefbandet bilden die 9: Briefe an Theodor Uhlig, den Königl. s3(hsis<hen Kammer' 
musikus und Bearbeiter des Lohcngrin'Klavierauszuges. Sie umfassen den Zeitraum von bis i8yv 
die Jahre also, in denen sld> auf die äußeren I-ebea^verhältnissc Wagners manch schwerer Schatten legte 
und langsam erst Ricnzi, HolUnder, TannhSuser sidi Bahn brachen und die erhofften klingenden Erfolge 
einbrachten. Oft genug macht sich denn auch %:\n Unmut Luft und VerzweiflungsausbrOchen, Todes' 
ahnungen begegnet man an vielen Stellen dieser liricfe. Die Briefe an den Chonlirektor der Dresdner 
Oper, Wilhelm Fischer, 5g an der Zahl, beginnen 18.41 aus Paris/ der Briefwechsel wird erst its^g nach 
W,igners Flucht aus ZOrich wieder aufgenomnii-n mit einem Briefe, in dem der Verbannte seinem »lieben 
Bruder Fischer« sein volles Herz ausschOttet. An Ferdinand Heine, den alten Freund seines Vaters und 
einflußreichen kQnstlerischen Beirat in der Dresdner Theaterleitung, schreibt Wagner ebenfalls erstmalig 
1S41 aus Paris; die weiteren Briefe erstrerken sich bis zum März 1ä68. So viel Geschäftliche« die Briefe 
enthalten, so viel Bedeutendes bringen sie trotzdem Im einzelnen. Es ist fast kein Brief, der nicht irgendeine fOr 
den Meister charakteristische Sentenz und für die Kunst F'ördemdes enthielte. Sie ze^eiraber auch in der Hilfs' 
brreitschaft, mit der Uhlig und Heine, wie Fi.«hcr die Unmasse von Aufträgen opferfreudig für Wagner erledigen, 
mit welcher Verehrung die besten Dresdner Kapellmitglieder an ihrem ehemaligen Ffihrer gehangen haben. 



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7" 



RICHARD WAGNER 




RICHARD WAGNER 
AN MATHILDE WESENDONK 

Tagebudiblätter und Briefe 
<i853~i87i> 

40. durdigesehene Auflage 
Eingeleitet und besorgt von 
WOLFGANG GOLTHER 

1908. XXXVI u. 367 S. gr. 8« 

Geheftet 5 M., in Leinwand geb. 6 M., 
in Halbfranzband 7.50 M. 



Der Meister wünsdite die vorliegenden Blätter verniditet. Frau Wesendonk 
betraditcte sidi nidit als aussAließlidic Besitzerin der an sie geriditeten 
Briefe. Sie bewahrte sie stillsdiweigend, erhielt sie der Nadiwelt und bestimmte 
sie zur Veröffentlidiung, unter Beigabe von Bildern und Faksimiles. 

»Das Budi ist das hohe Lied der Selbstüberwindung, der unter unerhörten Sccicnkämpfcn 
gewonnenen Entsagun.^, w cldics uns aus diesen Blättern entgegentönt. Und dadurdi ist 
audi der biographisdic Wert ein so hoher, ein so aufklärender und reinigender/ denn keinem 
ehrlidien Mensdien kann es jetzt mehr einfallen, dieses edelste aller Seelenbündnisse ins 
Niedrige zu ziehen. Es strahlt um so erhabener, als die Höhe dieser reinen und hehren Be- 
ziehungen nur nadi den furditbarsten toncren Leiden beider Beteiligten gewonnen wurde. 
Niemand wird ohne tiefste Erschütterung die entsag unssvollen Briefe aus Züridi, Venedig 
und Mailand, das tragisdi-eraste Tagebuch aus Venedig lesen ! Das Bedeutsamste dieser 
Zeugnisse für die Kunst ist, daß aus soldier naditgewcihten Stimmung sidi das traurige 
Lied von »Tristan und Isolde« loslöst, — das hehrste Gcdidjt, weldies sidi jemals ein 
Künsticrhcrz in heißem Kampfe abgerungen hat. / Man darf aus diesen unendlidi reidien 
und tiefen Briefen und T.igcbiidiblätteni nicht einzelnes herausgreifen, man muß sie viel- 
mehr als ein Ganzes genießen in der quellenden Fülle von edlen Gedanken, von strotzendem 
Reiditum an mannigfaltigstem Inhalt. Neben der Berührung der persönlichen Vorgänge 
in und um Wagner und Frau Mathilde werden hier Kunst- und Lebensfragen aus allen 
Gebieten erörtert. Es sei nur hingewiesen auf <tie zahlreichen, hochbcdeutungsvollcn Aus- 
sprüche des Meisters über die klassischen Dichter, über die Weltliteratur überhaupt, über 
Persönlichkeiten, wie diejenige Liszts, des Schweizer, des Pariser, des Wiener Bekannten- 
kreises. Überblicken wir im Ganzen dieses Wesendonkbuch, so befestigt sich in uns der 
Eindruck, daß hier eine überaus reiche Quelle ganz besonders nach der psychologischen 
Seite von Wagners Wesen erschlossen ist. Eine fast überwältigende Menge von An- 
regungen stürmt auf den Leser ein. Der unerschöpfliche Reichtum der Gedankenwelt 
des Meisters wirkt hier schlechthin fortreißend/ dieser gibt sich ganz unmittelbar, ganz 
frei von jedem Zwange, ohne die allermindeste Zurückhaltung. Niemand stand ihm 
eben während langer Jahre so nahe, wie die edle Freundin, von der er sich innig ver- 
standen fühlte.* <Eri(h Kloss im Wagner-|ahrbuch 1906 > 

»Seit Goethes Briefen an die Frau von Stein hat die deutsche Literatur kein 
solches Dokument reinster Liebe und erhabenster Resignation mehr erlebt.« 



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RICHARD WAGNER 



BRIEFE RICHARD WAGNERS 
AN OTTO WESENDONK 



(1852 - 1870) 

Neue vollständige Ausgabe 
Zweite Auflage. 1905. XVI, «34 Seiten 8" 

Mit einem Bildnis Otto Wesendonks 

Geheftet 2 M., in Leinwandband 3 M., 
in Halbfranzband 4 M. 




OTTO WESENDONK 



Die Briefe an Otto Wesendonk, den treuen, unermüdlidien Helfer 
in den sAweren äußeren Nöten, ergänzen und umrahmen die 
an Frau Mathilde, indem sie dort, wo diese spärlidi fließen, in der 
Züridier, Mündiener und Tribsdiener Zeit in den Vordergrund treten. 
Wo sie nebenher laufen, berühren sie sidi mannigfadi. Audi in 
diesen Briefen begleiten wir den Lebensweg Ridiard Wagners von 
Züridi nadi London, vom Züridier Asyl nadi Venedig, Luzern, Paris, 
Biebridi, Wien - Penzing, Mündien und Tribsdien. Die widitigen 
äußeren Ereignisse: die Aufführung des Tannhäusers in Paris, des 
Tristan, der Meistersinger und des Rheingoldcs in Mündien werden 
nur kurz erwähnt. Am meisten hören wir von den Tannhäuser- 
Vorbereitungen wie ebenso in den Briefen an Frau Wesendonk. Aber 
die Rückwirkung dieser Ereignisse mit ihren furditbaren Enr- 
täusdiungen zeigt sidi in den im äußersten Zwang der Umstände 
mehrmals wiederholten Hilferufen an den Freund. Das Budi ist 
genau so eingeriditet, wie die Ausgabe der Briefe an Mathilde 
Wesendonk, und dient dem großen Werk zur Ergänzung. Beide 
Büdier zusammen geben ein volles und reines Bild der Beziehungen 
des Meisters zum Herrn und zur Herrin vom grünen Hügel, deren 
wahrhaft vornehme, edle und große Gesinnung audi nadi vorüber- 
gehenden Trübungen immer wieder rein und hell hervorleuditet. 



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RICHARD WAGNER 



Richard Wagners Briefwechsel 
mit seinen Verlegern 



In drei Bänden 
Herausgeg. von WILHELM ALTMANN 

ERSTER BAND 



RICHARD WAGNERS 
BRIEFWECHSEL MIT 
BREITKOPF 'S) HÄRTEL 



tgti, XI, 239 Seiten 
Geheftet 6 Mark, in Leinwandband 8 Mark 



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f 



Die Briefe Richard Wagners an Breitkopf 'S) Härtel, die ebenso »ie die entsprechenden 
Antworten mit ganz geringen Ausnahmen sämtlich noch erhalten sind, werden in 
diesem Briefw'cchscl wiedergegeben. Sie fallen in den Zeitraum der Jahre 1831 — J874. Man 
kann sie in fünf Gruppen zerlegen, deren erste nur zwei Briefe aus dem Jahre 1S31 umfaßt, 
in denen der damals achtzehnjährige Student sich zur Bearbeitung von Klavierausgaben 
von Orchesterwerken anbietet. Die zweite Gruppe stammt aus den Jahren i84'} — 1847, 
sie betrifft in der I lauptsache das vergebliche Angebot des »Fliegenden Holländers« und die 
Verlagsübernahmc des »Liebcsmahles der Apostel«. Als Gruppe Iii stellt sich der Brief 
aus dem Jahre 1848 dar, in dem Wagner vergeblich seinen »Lohengrin« und die Übernahme 
seiner im Selbstverlage erschienenen, mit geborgtem Gelde im Druck hergestellten Opern 
»Rienzi«, r Holländer« und »Tannhäuser« anbietet. Die vierte Gruppe beginnt 1851 mit den 
Verhandlungen über »Lohengrin« und reicht im Zusammenhang bis zur Uraufführung des 
»Tristan« im Jahre 1865. Einen großen Raum nehmen hier die Verhandlungen über den 
»Ring des Nibelungen« ein. Die fünfte Gruppe umfaßt die Briefe aus den Jahren 1869 — 1874, 
die in der Hauptsache Wagner in seiner Sorge um die Ausgestaltung seiner musikalischen 
Bibliothek und kleinen Kunstgalerie kennen lernen lassen. 

Es ist keine trockene Lektüre von Geschäftsbriefen, die hier geboten wird und die für 
uns nicht mehr von Interesse sein würde,- das bestätigt auch der Bericht von Dr. Heuß' in 
der Zeitschrift der Internationalen Musikgesellschaft über diesen Brietwechsel: 

Hat man sich erst einmal hineingelescn, so liest sich sehr vieles fast wie ein Roman, 
man läßt unwillkürlich der Lektüre des einen Briefes die der anderen folgen. Das liegt 
besonders an zweierlei: Einmal, daß es sich eben um einen Briefwechsel überhaupt handelt, 
in dem in dankenswertester Weise die Briefe des Verlagshauscs ebenfalls mitgeteilt sind 
— und wie ausgezeichnet sind die Briefe stilistisch abgefalU — , dann aber, weil die meisten 
Briefe direkt zusammenhängen, sie scharf ineinandergreifen. Besonders das unminelbare 
Ineinandergreifen gibt dem Veriagsbriefwcchscl die oft romanariige Spannung, von der die 
Rede war. Daß es an und für sich nicht an Höhepunkten und plötzlichen Abkühlungen 
fehlt, ist bei einem Wagnerschcn Briefwechsel fast selbstverständlich. Dramatisch geht's 
auch hier zu. In historischer Beziehung ist der Briefwechsel nach verschiedenen Seiten hin 
von Wichtigkeit. Ober Wagner und die meisten seiner Werke erfahren wir manches Neu«, 
femer versÄafft der Briefwechsel überhaupt einen Hinblick in das musikalische Verlags* 
wesen der in Frage stehenden Zeit. Wagner ist sich bewußt, daß für ihn überhaupt kein 



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RICHARD WAGNER 



andrer deutscher Verlag in Betradit kam, wie vrir es heute als ein Glück ansehen dOrfen, 
daß Autor und Verlag im ganzen so trefflich aufeinander einzugehen wußten. Wieviel 
2^it und Nervenkraft kostete Wagner sein Verhältnis zu seinem ersten Verleger <Meser 
in Dresden) betreffs der Partituren des »Rienzi« bis »Tannhäuscr«, wie glänzend wickelt 
sich hingegen das große Unternehmen mit dem »Tristan« ab. Trotzdem das Nibelungenprojekt, 
das in dem Briefwechsel eine große Rolle spielt, sich zerschlagen mußte, wenn man die 
Umstände ins Auge faßt, so liegt der Höhepunkt des Briefwechsels von seiten des Verlags 
in einem Brief, der sich mit dieser Angelegenheit befaßt. Am 5. August 185Ö schreibt er: 
»Der Verlag Ihrer »Nibelungen' ist ja ganz unbestritten die wichtigste und ehrenvollste 
Unternehmung, welche die Gegenwart bietet und bieten kann/ ja sie ist die einzige solche, 

von solcher Größe, solchem Belang, um uns vorläufig nur so auszudrücken Woher 

soll auch Großes, nur Größeres kommen? Liszts ,Symphonische Dichtungen' machen die 
einzige Ausnahme.« Die Musiker kann man um diese Zeit suchen, die sich zu einer der- 
artigen Beurteilung aufzuschwingen vermocht hätten. Indessen sei auf keine weiteren 
Einzelheiten eingegangen, da es ihrer viel zu viele sind, die ihr großes Interesse haben. 
Einige Briefe gehören zu den längsten, die Wagner überhaupt geschrieben, und ist der Ton 
auch nicht so warm und so ungebunden, wie ihn Beethoven in seinen Briefen an diesen 
Verlag angeschlagen hat, ist meistens, wenn auch nicht immer, eine gewisse 
Reserve beobachtet, den Briefschreiber Wagner erkennt man in jeder Zeile. 




1 




SCHOTT 



r 



ZWEITER BAND 



RICHARD WAGNERS 
BRIEFWECHSEL MIT 
B. SCHOTTS SÖHNE 



1911. VIII, 252 Sciren 8» 
Geheftet 6 Mark, in Leinwatidbaiid 8 Mark 



^\\r/ erste Band der Verleger-Briefe, so bietet auch der zweite insofern ein cin- 
W heitliches Ganze, als er den Meister im geschäftlichen Verkehr mit nur einem 
Verlagshause uns vorführt. Er schließt sich zeitlich an den ersten an, wenngleich er wie 
dieser von einigen Briefen aus Wagners Jugendzeit eröffnet wird. Während aber der erste 
Band mit ganz geringen Ausnahmen die Briefe beider Korrespondenten enthält, überwiegen 
im zweiten die Briefe Wagners, dem in späteren Jahren seine Frau vielfach die Mühe der 
Korrespondenz abgenommen hat, da die Schreiben der Firma B. Schott's Söhne nur unvoll- 
zählig erhalten sind. Wenn auch zugegeben werden muß, daß diese letzteren für das Ver- 
ständnis der Wagnerbriefe nicht unbedingt nötig sind, so wäre es allerdings von Wert für 
die richtige Einschätzung und das Verhalten Franz Schotts, desjenigen Repräsentanten des 
Hauses B. Schotts Söhne, der die so nachhaltige Geschäftsverbindung mit Wagner ange* 
knüpft und trotz mancher verursachter Störung behauptet hat, gewesen, wenn es durch eine 
große Anzahl von Briefen sich noch klarer vor den Augen der Leser abgehoben hätte. 
Gleich dem ersten Bande dieser Verlegerbriefe darf natürlich auch 
dieser zweite volles Interesse d-r Wagnerfreunde beanspruchen. 



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RICHARD WAGNER 



RICHARD WAGNER AN 
THEODOR APEL 

1910. VU, 95 Seiten 8**. Geh. 3 Mark, in Leinwandband 4 Mark, 
in Halbfranzband 5 Mark 

Die in diesem Bande von Theodor Apel, dem Sohne des Adressaten, zum 
ersten Male veröffendtditen Briefe Wj^focrs stammen zum gröfitea TcU 
ms den Jahren 1832 bis tij6, afao an der Zeit des jungen Wagner. Ifad sie 
sind in ihrer gesrfifosscncn Reihe und in der Offenheit, mit der der Freund rum 
Freunde spriAt, ein eincigcs Dokument zur Lebensgesdiidbte chcn dieses 
jurtj^en Wagners und »ein ergreifender Sang treuer Frcundstiuift*. >Kigen.irtige 
Zeugnisse für die Seelenstürme und Herxensregungen des jungen Wagner 
offenbaren sidi in diesen Briefen an den Jogendfireund. LeidensdiaftUdie 
BekenntnisbricFe, hinge« ühlt mit jener feurigen Unmittelbarkeit des ndebcns 
und in jenem i+iaotisdi- hastigen Stil, die wir ans den Briefen des jungen 
Goethe kennen. Wir werden hineingenssen in die (abyrintliisdien Irrungen 
dieser eben erst zur Bew ußtiieit erwadienden, heißfühlcnden Seele, die sid» mit 
allen Fasem an die Welt und das Leben klammert und all die evigen Ent' 
täusdiungen aad Qijalen der ersten Erfahrung mit unerhörter Intensität durdi« 
madit. In einem venK&wenderisdien Taumel gibt er sidi dem bunten Treiben 
der Bühne hin, bald liinnnelhod) jaudizend in der Lust des Genusses, bald zu 
Tode i>etrübt in (ieii Bedrängnissen und Bcdrüdtungen, die ihm aus seinem 
Ldditsinn ervadisen.« — ' Atolcr den Briefen Ridiard Wagners sind nodi zwei 
von Frau Minna Wagnor wan Abdnuk fdmdit die Zcognls üOr ihr feste» 
DurdiiMltcii tmd Klnipfeo In fBr WtgMt tAiwtniug Zdt aMege». 



BRIEFE AN AUGUST ROCKEL 
VON RICHARD WAGNER 

EINGEFÜHRT DURCH LA MARA 

Zureite Auflage, igo^ VIII und $4 Seiten« 8* 
Geheftet z }Jlsakr in Lefaivand gebunden j Kkrk 

Zwölf Briefe Wagners an August Rödtel, den einstigen Dresden« Hot 
kj4| -j[Ii:ii:i .tcr, mit dem ihn gicidic Gesinnungen und 1! iI- verbanden/ 
und die ihn in ein überaus intimes Verhältais zu diesem treten ließen. »Dfe 
cntn lidben Briefe nehmen das Hauptinteresse in Ansprudi. Sie bilden einen 
BÄcagsadcfliKapttd 'Wagner ab Fceimd'. Rödwl büßtCr als er sie empfing. 
Im Zoditbiuf ZV wafdbelm fllr die Tcflnafntie am Dresdener Mal wi fefa a d. 
Da tat denn Wagner, was er konnte, den cliemadgcn Genossen aufredet lu 
erhalten in einer wirklidi sdiönen und groikn Art. Er beklagt nidit das Los 
des Freundes, sondern er lenkt seine Gedanken darüber hinweg auf die tiefen 
Fragen von der ganzen Mensdiiidt Wohl und Wehe/ er madit ihn mit Feuer- 
fcatb md Sdiopoibaiiv tielnmnt und sdiidt Ihm ihre WeHce. In Wagners 
eigene philosophisdie Ent« id<tung geben diese Briefe einen tieferen Hinbfidc 
aü irgendwelche von den sonst veröftcntiiditen«. <Literarisd>es Eenrraiblatt.) 
Eingeleitet ist das Büdiletn durd) einen kurzen 
Qbcrblidt Ober das Leben des ungldddidien Rödel. 



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RICHASD WAGNBR 



RICHARD WAGNER AN 
FERDINAND PRAEGER 

Zweite, neu durdtgesehene Auflaj;e 
Heiatmgcyeben mit kfitisdieni Anhange von R ST. CH AMBBRLAIN 

1908. fS) Scften Gefi. s Marli, ia Ldovand geb. ^ M«rk, tu HslbfrajnftaiKl 4 ^rlc 

Das Buch umfiiü&t Vorwort, RidiaH Wagners <e(hte> Briefe an Ferdinand Pracger, 
Cfmibcffate* mte KffKk von Pracgers »Wagner, wk idi Hin fcanntec, Cluunber- 
latns zveite Kritik, Rirfiard Wagner über Fcrtiinand PfaegCT. Der Zwedc dieser Briefe mit 
Einführungen ist die Schrift Ferdinand Praegers »Wagner, uie idi ifin kannte«, die bereits 
1892 aus dem Handel zurädgezogen wurde, alsFälsdiung von neuem zu dokumcoticren 
und an Steile der vefftttnundlctt undcDtitcKten Briefe vaw. die Originale sprcdieti «1 bseen. 



RICHARD WAGNER AN 
ELIZA WILLE 

Pün&ehn Briefe des Meisters nebst Erinnerungen und 
Erläuterungen von ELIZA WILLE 

Zweite Aufl., herau^eg. von WOLFGANG GOLTHER 

1908. XII, ly» S. V. QA, a Ubak, fn Leinwand gek ) Kbilr, In HalbfiMnuband 4 Mark 

15 Briefe hat Elixa Wille, die geistvdle Hamburger Reederstoditer, die selbst poetisdi und 
literarisdi sehr begabt war und sv den vertr au t e n ähcren Pfconden des Meiitm, von der 
Züridier Zeit ber, zählte, zusammengelcg^r. Sic bietet sie hier mit fortlaufenden erklärenden 
EcsfthluQgen, die die Tatsadten untereinander verbinden and dadurdi den Genuß dieser 
aoMikKnen SdiriftstOdse adkrordentfidi rdxvdl gestaltet 11 der Briefe alnd an den 
Jahrca l864'-«M5 und ihre warmen Äußerungen Iiängen mit dner Zett aosanunen, die 
Wagner in aller Frecrff-^tfn'"! fn Mariafeld am ZüriAersec im Hause von Fran^ols und 
Elise Wille verlebte. Verwicklungen der widerwärtigsten Art hemmten damals den 
Le^sgang des MeiMmir «o da0 die clterae Atfieitakraft, da« Wollen und SAaffen seine« 
energiidi<n,kOhnenOelltea^wenn audi nur zeitweilig und vor(ä>ergeiiaid, daran ru erlahmen 
drohte. Die AufeciAnungen der Frau Wille aus den Mnrr und April «864 haben hoben 
Wert, weti sie Einbilde gestatten in eine stOnnisdie i' iebernadit, die dem endUdi auf- 
feudtteadea Leas voranging. Dfe Brinacraagea sdiwciKett von den, vas Prau WVIe 
anvertraut wurde, daß es in der Weibe des inneren Verständnisses eines edlen Todes 
steibe. Die drei Ictrten Briefe aus den Jahren 1869 und fS/o w eisen auf das Siilteben des 
ClQdces hin, das Wagner mit seiner ihm ebeobOrtigen Frau an einem der schönsten 
Poidcle derBfde to voller BefrtoAgung des Hersens InPreiiieit des Ocbtes uage- 
flUbrdet von der Welt auf eiocmHdfaeponkt «eines Lebens genießen durfte. 



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I 



I 



RICHARD WAGNTR 



RICHARD WAGNER 
AN SEINE KÜNSTLER 

Zweiter Band der »Bayreuther Briefe« <i872-iö8j> 

Heraus£;egeb€n von BRICH KLOSS 
1908. XXIV, 414 Seftai 8« 
Geb, 5 Marft, in Leinwand gebunden 6 Marli, in HaMranzband 7 Mark 

Der hier vorlir^^eii^^e Band bildet die notwendige Ergänzung zu den 
»Bayreutlier Bf!> rpn«. Ist [ener Briefband ein authentischer Beitrag 
zur rein äußeren Entsiehungsgcschidite des Bayreuther Werkes, so dürfen 
wir hier bei den Künsdcibfiefen einen tiefen Bfidi tun in die innere Ent- 
wicklung, in das allmählidte Reifen des Bayreuther KunstverlKS nadi der 
ideellen Seite hin. Es werden in dem Bande nur Briefe geboten, welche in 
die Bayreuther Epodie, also in die Zeit 1S72 — 1SS3, fallen , in denen es 
sidi um Bayreuther Künstler und um Bayreuther Kunst handelt, wahrend 
aOe Briefe an Künstler früherer Lebensepodien, wie z. B. Sdinorr, Sdiindd- 
melßer, Tidiatsdick usw. weggeblieben sind. Fast die Hälfte der Briefe 
istbisherungedruAtgewcsen,sodieanHeinridiPorges,EduardDannreuther, 
Lilli Lehmann, Karl Eckert usw. geriditeten. Von den vielen Adressaten 
der Briefe seien hier nur einige angeführt: Karl Klindworth, Lilli Lehmann, 
Amalie Matema, Albert Nlemann, Emil Scaria, Hermann Levi, Hans 
Riditer, Felix Motd, Hermann Winkebnann, Therese Matten, Eugen Gura, 
Julius Herz, August Wiihdmj, Franz Fisdier, Franz Jauner, Hermann 
Zumpe, Anton Seidl, Josef SuAer, Otto Schelper, Anj^elo Neumann, 
Theodor Reichmann. Den Scfihiß bilden die Briefe an Hans von Wolzogen. — 
Paul Bekker sdirteb in den Berk Neuest. Nadiriditen über diese Briefe : »Der 
Inhalt des Bandes ist dneGesdiidite des kOnsderisdien Bayreuth von Beginn 
(1872) bis zum Tode des Meisters {1883). Alle diese Briefe atmen den Reiz 
des Persönlidien : sie zeigen den Meister in unmittelbarem Verkehr mit 
seinen künstlerisdien Helfern und sind von so bezwingender Eigenart, daß 
kaum ein deutsdies Kunst- und Kiilrurbiid von so ausgesprodiener einziger 
Bedeutuf^ fiSr die Gesdiidite unsrer Kunst jemals zu verzeidinen sein dürfte. 
DasPublikum wird dieseBriefe unbedingt mit demselben lebendigeninteresse 
lesenjWiediegroßeAnzahldeutsdierKünstlerunddieweiteMengevonMusik* 
undTheaterleiitenallerArf, die hieraus geradem überraschende An Weisungen, 
künstierisdie Lehren und damit unendliche Anregungen hnden werden.« 



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RICHARD WAGNER 



BAyREUTHER BRIEFE VON 
RICHARD WAGNER <lb71-18ö3> 

1907. Zveite Atrffa«e. XVi 3» Seiten 8* 
Geheftet 5 Marlc;^ in Leinwan<l £[ebun<fcn 6 Mark, in HalMnuaband 7 MaA 

Carl Friedridi Glaseaapp hart dem z}} Briefe eathaltenden Bande eine EtDÜSitrung bd* 
gtjpbtUf Eine Bci rtditimu c BAhfcte der PcMtpidtiiulluiiön itcHt illeK Brig fauwiw ^ 
Imf ^r. In derHanptsaiAe treten uns in den Adressaten vier edit deutsdte Männer ent- 
gegen, (f!e Treuesten unter den Treuen, die, in Ihrer SelbstJostgkett des Meisters erhabenem 
Vori>ilde naiheifemd, seine Sorge t^kräitig mit ihm teilten: Friedridi Feustel und Theodor 
^fattditt/ die bctden Haoptslötzcu du Bflyreutlwr VciwähiugiFitci^ dcf Bcgi4nder des 
ersten Rtthard Wagner -Vereins Emil Hed(cl und der geniale Maschinist Carl Brandt, 
dessen fördernde Mitarbeit sidi weit Ober da- fif^oiidere Gebiet der bloßen szenischen 
Masduaerie bmaus auf die gesamte Herstellung und innere Einriditung des Gehäuses für 
d«i iAmit »Kunitwwfc der Zukunft« w l r ed tt e . Zur nfibcren Ausftfannigdct inBriefien 
an Brandt Gesagten fanden aucfi die Briefe an die Dekorations« und Kostümmaler Joseph 
i-iofimann und Professor Doepler Aulhahme, ferner, um nadi der rein lokalen Seite hin 
geredit zu werden, Briefe an Bayreuther Freunde wie Dr. Landgraf, Dekan Dittmar and 
Konsistorialnt Dr. Lotcnz Kraonold. Unter ifimtibhen vorhandenen Sanunlangen von 
Briefen Wagnei^ ist ntcfit leicfit eine wiAtigcre, gcscfildirlldi bedeutungsvollere dcn*K- 
bar als diese, in der wir sein persönlidies Dasein, Ringen, Kämpfieo und Leiden in so uii- 
mllfrlhnrer VcrtlndiiiiK mit sdncn refetmalioriidicQ L^bciiswcriie vtiknOpft antreftn« 



RICHARD WAGNER AN 
EMIL MECKEL 

Z,ur Hntstchuiigsgesdüdite der Bühiiei^fcstspicle in Bayreuth 

Hefausgcgeben von KARL HECKBL 
1899. t70 S. 8*. Geheftet 3.50 JäbA, in Leinvasid febunden 5 Marie 

Die Stellung Emfl Hedbeb zur Wagnemifce im allgeme ine n and ttt den Pestapielen 
im besonderen ist belunnt Wie nur wenig andere st^id er dem Mcisfei n.i'u- »is 

es galt, die Festspiele zu organisieren und die Sdiwieriskeiten aller Art aus dem Wege 
zu räumen, die sidi der mähseljgen Arbeit massenhaft entgegentürmten. Die zahhtidien 
Bffefe and Mletti, dte Wagner von der Zeit an, In der er die »Piitroniaieniiv« der Fest- 
spiele betrieb, bis IcuTZ vor seinem Tode an Meckel sdirieb, geben ein vollständiges Bild 

von der P'ntstcbungs- und Fntw idilungsjrsctiitfite der Festspiele und sind de«ba!b als dn 
widitiger Beitrag zur Lebens-, und man kann wohl audi sagen, zur Letdensgesdiidite 
Waftters, die sldi an fene Zeit knOpft anzosefien. Unter den Briefen befinden sfdi vlde; 
in denen Wagner seinen Witz und seiner guten Laune frei die Zügel sdiießen läßt< und 

andere, aus denen citi berzlidies Dank und Fret}r.ds<fr;ifr'>v;ef^i''f>f spricfir, so ifaß sie auch zur 
weiteren Wertsrfiätzunp der rein mcnsdilt<ben Seite in W'.i^ncrs Wesen beitragen werden. 



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RICHARD WAGNER 



agner 

an Freunde und Zeitgenossen 

Herausgegeben von ERICH KLOSS 

»909 XXVII, 616 Seiten S». 
Geh. 7 Mark, in Leinwand geb. 8 ^^k, in Hdbfranzband 9 Mark 

Der Inhalt dieses Briefbandes legt eine ATrswahl von Briefen an Persönfirfi- 
kdten aller Stände und Berufe, an naher und ferner stehende Bekannte, 
Zeitfenonen und Pretmde vor. Bs sind kfl<fcst bedentuniivolle Dokumente, 
die hier der Ofentlidikeit zugflnglidi cemadit werden. Bin großer Teil der Briefe 

gelangt zum fll>erliaupt ersten Male zur VeröfFentlidiung, so vor altem die voll- 
ständigen Briefe an I fcinridi Porres unfl Karl Klindworth, die ausgewählten an 
Josef Standhartner, an Verena Storker 'Weitmann, Carl FriedriA Glasenapp, 
und die drei Briefe an die Prinzessin Marie Hohenlohe. Ein Teil nämlid 
diejenigen an Looii Sdiio^kneiBer, an Siegfried Lefir^ Louis K&lder, Felix 
Draeseke, Dr. Anton Pusinelli, Ludwig SAnorr von Carolsfeld, die Fürstin 
Carolyne Wittgenstein, die Grätin Pourtaics, Ludwig von Burkcl, Friedrich 
Zöllner, Martin Plüddemann, Otiomar Beta, Heinridi von Stein, Friedrich 
Nietzsdie, Erwin Rohde, Franz Overbedi und enditdi an den Fürsten Bismar<k 
sind nur einem Idefnen Leserkreise bekannt geworden und swar nur soweit 
als sie Leser der Bajrreuther Blätter in den letzten zwei Jahrzehnten 
waren. Einem großen Kreise des Publikums v. irrf somit audi 
diese überaus reiche imd bedeutsame Anzahl zum ersten 
Male bekannt. Auch einige Briefe an Franz Liszt 
und Hans von Bfliow, die naditräglidi aufge- 
funden, sowie zwei Briefe an König Ludwig 
dber »Parsifa!« und einer an Friedridi 
Schön wurden beigefugt. 

Es sind 3^6 Briefe/ bei der Auswalil kam es dem Herausgeber vor allem darauf 
an, die Rifhtlinien des Bedeutsamsten, Wesentlidisten, küiistlerf<;ffi Wertvollsten 
und in meuädilidier Hinsicht — Aufklärenden und zur Erkenntnis Fuhr en- 
den festzuhalten und zwar so, ^ß durA die zeitttdie Anoribiung eine Art Bio* 
graphie in Briefen, ein Lebensbild, das sicfi gerade bd Ridiard Wagner völlig 
dedct mit der Entwicklung seines Kunstideals, gegeben wird. »Das Bud» ist 
ntdit das geschlossene Drama: Mathilde und Wagner/ es ist ein Drama vom 
K<faistler und der Welt, vielaktig, mit unterhaltsamen und ergreifenden, mit 
spannenden, jaerstbOtteraden Szcnenl« »Kein Lides«, sondern ein Ldiensbmb.« 



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BRIEFWECHSEL ZWISCHEN 
WAGNER UND LiSZT 




Dritte erweiterte Auflage in volkstümlicher Gestalt 

Herausgegebeu von ERICH KLOSS 



Zwei Teile in einem Bande. 1910. VI und ^6 Seiten 8* 



Geh. 5 Mark, in Leinwand geb. 6 Mark, in Halbfranzband 7,50 Mark 

Die dritte Auflage dieses größten und kostbarsten Doppeldokumehtes 
edebter KOnsilerfreiindsdiafit aller Zdten stellt eine völlig neue, nadi 
den Originalen durdigesehene Ausgabe in sehr erweiterter Gestalt dar. 

Als iSSS die erste Auflage dieser Briefe ersdiien, waren d)en erst zwei 
Jahre seit dem Tode Ltszts, fünf seit dem Tode Wagners verflossen. Die 
Pflicfit der Pietät gegen damals noch lebende Zeitgenossen gebot die Unter- 
drückung mandier Stellen, die Andeutung vieler Namen nur durdi An» 
fangsbudistaben, auch « areii mandic Erlebnisse Wagners aus derSdiweizcr 
Zeit nodi nidit so geklärt, daß sie zu vollständiger VeröfFentlidiung reif 
eraditet werden konnten. Bs sei zur Erklärung beider Punkte nur erinnert 
an die Namen Jessie Laussot, Otto und Mathilde Wesendonk, Hans von 
BdIow, Familie Ritter, an den Großberzog Carl Alexander von Weimar, 
den Herzog Emst IT \ cn Koburg-Gotha und viele andre Pcrsönlidikcitcn, 
die in diesen Briefen oft und offen erwähnt sind. Die erwähnten Rüd<-- 
siditen waren nicht mehr 2U nehmen und so konnfv-n rfie Briefe in volU 
ständiger Form geboten werden. 24 Briefe konnten in erheblidi erweiterter 
Form mitgeteilt werden, 26 zum überhaupt ersten Male. »Was in den 
330 Briefen, mitsamt dnem Anhang von 45 Staden, an Sdimerz und Lust 
enthahen, von Arbeit und Sdiaflbi erzählt ist, und besonders die Treue 
zweierPreunde, deren Naturen so grundversdiieden waren wie Ihre 
Be^eistung und Begeisterung übereinstimmte, das wird den 
deutsdien Leser von neuem eigreifen und fesseln.« 



Diese Meisterbriefe zweier Meister gehören zu den wertvollsten 
echt mensdilidien Urkunden des neunzehnten Jahrhunderts 




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RICHARD WAGNER 



RICHARD WAGNERS BRIEFE 

NACH ZEITFOLGE UND INHALT 

BIN BEITRAG 
ZUR LEBENSGESCHICHTE DBS MEISTERS 

VON 

WILHELM ALTMANN 

1905. Vlli und S. gr. &\ Geh. 9 Mark, in Ldowandband 10.50 Mark 

Emeridi Kästner hatte Im Ja&fe 1897 ein Vcneiduiis der Briefe von 
' Ridiard Wagner an «eine Zeitgenossen verölfentlidit, aus dem zu 
ersehen war, wo <fic von ihm venEciAnetcn 1470 Briefe gedrudtt oder im 
Oriv^inal zu finden waren. Dieser Nadiu cis konnte in den meisten Fällen 
Waj^nerforsdiern und Wagnerfreunden nur wenig nützen, da dorfv fast 
ausnahmslos der Inhalt der Briefe s^'cbraudit wurde. Von diesem üesidits* 
punkte aus ist das Budi Altmanns entstanden, das in zeitiidier Folge 
Briefe Wagners mit ktitzer Inhaltsangabe — raeist durdi wortgetreue Ans« 
zQgeans den Originalen — , denDru<fc« und PuodortencnthSk. »Wcrcinmal 
nur einige Haiq>t|>artien dieses vorzQg&dien Handbudies geistig crortfidi 
nadtzuaffbdten hatte«, sagt Professor Dr. Artur Seidl im Wagner-Jahrhudi, 
»wird CS zu würdigen wissen, was Ausgezeidinetes und Zuverlässiges in 
vorliegendem unenrbehrlidjcn Nadisdilagewcrkc der Wagner -Literatur 
neuerdings geschaffen und besdicrt worden ist. Die Lektüre dieser Brief- 
auszu^e gewährt nun, wenn man mit Wa|i;ncrs Leben vertraut ist, einen 
ganz eigentüinlidien Genuß. Zu jedem Ereignis, zu jeder Phase seiner 
Tätigkeit erhält man den scdisdien Kommentar/ wie ein SdiauspieL bei 
dem man ziigleidk vor und hinter den Kulissen zu sein wähnt, gleitet alles 
vorüber/ das Verfließende und Sdiwankende der Stimmungen, der bisweilen 
jäheWcdisel der Gefühle, das Heftis;:^ 1 1 1 I Impulsive von Wagners Charakter 
treten ganz hell und oft grell beleuditer hervor. Man wird diesem Wagner» 
Budi nidit völlig gerecht, wenn man von ihm sagt, es sei höchst brauchbar, 
öderes fülle »eine längst emjifundeiu' Lücke aus« oder derglcidicn. es kann 
vielmehr getrost behauptet werden, daß es für jeden, der sidi ernst- 
haft mit Wagners Leben beschäftigt, ein unentbehr« 
Ikfaes Hilfiu und Nachsdilagewerk sein wird.c 

(Professor Dr. Carl Krebs im »Tag«.) 



HO 

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RICHARD WAGN£R 



CARL FR. GLASENAPP 
Das Leben Richard Wagners 

IN SECHS BÜCHERN DARGESTELLT 



Das früh besonncnt", spät vollendete Werk eines 
ganzen Lebens liegt in diesen sechs BüAern jetzt 
vollständig' vor. Es entrollt vor unsern Augen das Bild 
des wecfiselvollcn Lebens des überragenden Bayreutlier 
Genius von seiner Kindheit an bis zum letzten Atem* 
zuge, von den ersten künstlerischen Regungen bis zum 
Höhepunkte seines Sdiali<:ni. Und zwar auf Grund 
eines umfassenden, in seiner I iiille garnicht abzusehen- 
den authentisdien Materials, das der Verfasser benutzen 
Itoonie. -Denn aUes, wm das Haus Wahnfiried an 
Sdiätzen h&tetf Sic für dnen Wagner-Biographen von 
Weit sind, nand ihm tOr sein monimientalcs Weifc 
xur Verfügung. Nicht zuletzt sind es des Meisters 
eigene Aii£Eeidinungen, die Memoiren »Aus meinem 
Ld)en«, gevesen, die Glasenapp neben allem sonstigen 
\bteriai heranziehen konnte und benutzte, nod» ehe 
man andererseits hierzu in der Lage war. Mit hervor' 
ragendem Gesdiick hat der Verfasser den gewaltigen 
Stoff gemeistert und in eine Form gehra<ht, die jeden 
einzelnen Band als ein in sid\ abgesditossenes Ganzes 
ersdieinen und genießen läßt. So ist denn diese Lebens« 
sdiilderung, die so aus dem V<dlen und den besten 
Quellen sdiöpfen konnte, im Laufe der Jahre und 
durdi die vier Auflagen hindurd), die den ersten fünf 
Randen l)isher besdiicden waren, zu einem uncnrbchr' 
iidien Werk für jeden Wagnertreund , jeden Musiker, 
Musiksc^iriftstrÜer und Kunstfreund geworden, zum 

Standwerk alier l>tographisdi6n Wagnerliteratur. 



III 



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RICHARD WAGNBR 



IPD^TPD RAIsin I 1843) Vierte, neu bearbeitete Ausgabe- 

£5.KOtDK PAINUl ^ MitBlldaln« <kr Mnttcr "Vmgtttn, 

Liwlwig Oeytn, RooiBe Wagnen. Geh. 7.50 in Ldmr. geb. 9 M., IntUbfrand». loM. 

Vom Vorgcs<fciditIidKn über die Familie Wagner geleitet dieser erste Band bis :uni 
Ai>sdiluß der JOogUnsijalure Ridiard Wagners und Eintrin in eine kOnstlerisdte Funic 
Hon am modernen Hinter, bringt <flerdn-musikali»})en Entwi(itelungq>erioden als Korn' 

ponist vonOuv -r*Ti-cn und Symphrrim mm Absdiluß, und behandelt die mit (JcmUntcrtitcl 
»Irrfahrten und irruiigenc bczeichucten jähre >ä>33~ 184}. Die einzelnen Abhandlungen sind : 

Vorgesdirditlidics. — Eliifeftuiig. — ZarPamilteogesdiidite. — Adolf Wagner. — Priedridh 

Wnqner. — Ludwig Geyer. — Jugendjahre <i8i3 — 1835), Das Jahr 181-,. - Obersicdlung 
nadi Dresden. — Geyers letzte jähre. — Rithard Wagner als Kind. " DcrKreuzsdiOlcr. " 
Leipzig. — Leipziger Hoftheater und PMser falfrevioldtfcm. ^ Der Stodent derMinik. " 
Die C dur»Symphonic. — Irrfahitct) und Irrungen <iS}3 — iS4j) Würzburg. — Das Liebes» 
verbot. ^ Magdeburg. AuffOhrung des »Lkbesverbotes«. — Rosalie Wagoer. 
K6iiigsberg. — Riga. Rienxf, der fetete der Trihtmen. — Von Riga na<h Paris. Eitte 
Pariser Vcrsudic und Enttäusduinscn. — V^oIIendung des »Ricnri*. — Musikalisdier und 
jouroalistisdier Frondienst. — Der fliegende H<^Under. ^ Wieder In der Heimat. — Auf- 
fUirung des »Rknzl« und des »Pflegenden Holtandrr«. 



ZWEITER BAND 



<1843— 1853) Fünfte, durdvgesehene und ver- 
besierte Ausgabe. XX, 560 Seiten 8°. MitdoemBikU 
nis RiAard Wagoers. 0dl. 10 Mtfk; itt Lctawand fehl u MmI^ 

De r R e V o I u t i o n .1 r« ist der mit Bedacht gewählte "Dtel des ru eitcn Bandes, der sid» mit 
der zehnjährigen E|>odie im LdxnRiduidWagiMnbcsdiäftigt, der sugi^ 
GnndaosduLuung 6aräkterisiert aas wddier Wagner sdiHeßtidi der Uhtt sa dncr so 4bw- 
sdiwinglHfceD kOnStferisdien Unternehmung^ vxmc der Nibclungcntrilogieetwadttett iRMIIte. 
I>er Inhalt gliedert sich in folgende Absdinitte: 

»Der Revolutionär« <i843 — 1853). Dresdner Verhältnisse und Personen. — Aus* 
wärtige AufYiahrungen. — Komposition des »Tannhäuser«. — AufFOhrung des »Tann- 
bftuser*»''Dte neunte Symphonie. ReformversudK.r' »Lohengrin<.—Amtlidie Konflikte. 
— Veradilrfte Gegensätze. — »Siegfried« und cfesus von Nazareth«. — Der Revolutionär. 
— Der Maiaufistand. — .Ausgang und Flud>t.— »Das Kunstwerk der Zukunft«.— »Lohen* 
grin« in Weimar.— Absdiluß der lirerarisdien Epodie.— Plan zum »Riqgdea N&chmgoi«. 

Vollendung der Nibelungen-Didjtung. 

<1853 — 1Ö64> Vierte, unveränderte Ausgabe. 
IX, 497 Seiten 8« Geheftet 7.50 Mark, in Leinwand 



DRITTER BAND 



gdtoadeii 9 "hSaik, fai HdbfrandNHiid 10 Made 

Den Zeitraum des eigentlidien Exils, der andauernden HeimatlosigkeH« tttflider dritte 
Band dar. Er umfaßt eine onanterixodMaie Foige von VetsadMnWacacfi^mit semen 
grSfhen Gedanken von seiner Mtwdt verstanden zu werden, )a mir den ihm nfltfgen 

materiellen Sdiutr rur Gewinnung des Bodens fOr die ersehnte S<fia(fen.sruhc zur Voll- 
endung .•»einer W erke zu hnden. Die ZOridier, Pariser, Karlsrulicr Zeit usw ziehen an 
(ins als Zeugen seines frudittosen Ringens vorüber, das ihn wohl zu einer hilflosen Preis« 
gegebenlteit hinabdrüdien konnte, aber seinen köni^idien Stob zu beugen oder etwas von 
' inneren Preihdt zn rmmcn abht vcmmhte. Das bbahaveiscidbiUs enfhilt; 



Das Ziirkbitt Musikfest. — Kompc^itloa des »Rhcingold« und der »WäOtOrc« . ~ London. — 
Krankhdtsnotc — Beginn der Komposition des »Siegfried*. — Auf dem >Grünen I iügcl«.— 
Beginn der Kainpüsition des »Tristan«. —Vollendung des »Tristan«.— Erste Pariser An» 
knüpfungen.-Konzertc im italienisdien Theater.— »Tannhäuser« in Paris -Die drei Sdiladit« 
abende.— Karlsruhe und Wien — »Die Meistersinger von Nürnberg«.— Die Bichridier Ka- 
tastrophe. — Z\r :[tc Wiener >Trist.in« -Periode. — P^niinjj hei Wien — DiegrvM^c Wendunif. 



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RICHARD WAGNER 



viRßTRD RAKin 1 <ji864— 1872). Vierte durdagcsehcne u. ergänzte 

Mit »Der Reformator« ist der vorlicRcndc Band bezeidinet, weil es in so hervor- 
ragendem Maße jene auf das große reformatoriscfic Werk des Künstlers bczüglidien 
Kampfe sind, weldie während des Jahrzeliats 1864—1872 sein gesamtes Dasein ausfüllten 

iiiid»VaaMODdMn HbttTtkMMn oaA Bayreudic lidSt kun «da InUt AosfUdidiiitcr: 



König and Kfimtier. — OcfenttrCmiiogiea. — Vbfftcrdmofai nni »Tihtaom, — Die vier 

»Tristan«-AuffÖhrungen - Nacfi dem »Tristan^ — MOndiener Hexensabbat. — Völlige 
Einwmkeit. - Triebsdiea bei Luzern. - VollenduQg der »Meistersinger«, — AoifÜUtniilg 
4er »Mditciaingcrc. — Stille unter Stürmen. — VoUendung des »Siegfriede. — Der 
Bayreuth. ~ Eri^te Fahrt ins »Reidi«. — Das Mannheimer Koazcrt. " 
AiMdiied von Tfkbsdica. " Orundstdnlegungifcier. 



FÜNFTER BAND 



<1872'-1877>. Dritte und vierte gänzlich neu- 
bearbeitete Au<;gabc. :: XV, 416 Seiten 8« 
Geheftet 7.50 Mark, in Lcinvt and gebunden 9 Mark, in Halbfranrband 10 Mark, 

Einem vcfhältnismäOig kurzem^ nämlidi nur fünfjährigem Absdmitte, allerdings erfüllt 
von weAieifaMkn Wendungen and &elgnlnen, Bhidrlldien und &ih&rangen, ist der 
fänfte Band gewidmet. »Bayreuth« ist sein Titel. Der Verfasser sdiildert das erste Bayreuther 
Bflhncnfrstspid in seinem Werden und Entstehen, meinem Verlauf und sdUieSUdk seinen 

. v er WM AtenPesttagen völlig vet 
i and aii%efclicneB M^ter. Dai Inlulisverzddknis nennt i 



Nadi der Grundsteinlegunf. — inspektionsrdse. — Konzerte in Hamburg, Beriiti und 
Köln. — Zögernder Fortgang. — Krisis des Unternehmens. - Vollendung der »Götter- 
dämmerung«. ~ Konzerte in Wien, Pest, Bertin. — Die Vorproben de» jahres 1875, " 
Wien: »Tnniihlaier« und »Lobengrin«. — »Trbinn« der ReidnhaoptiladL VnAm 
des SoaUM» ltif6, — Das erste Bühnenfestspiel zu Bayreuth. — Von nffcn ' 
Das Londoner Pesttvai. » Der »Sdiuiplanc. 



SECHSTCR BAXD 



<1 877— 1883> Erste u. dritte Aufl. XVlIi, 850 S. so 
Geh. 12 M., in Leinwand geb. 14 M., in Halbfranzb. 15 M. 

Parsifal heißt dieser Band. Er geleitet den Leser — nadi einem das bisherige Leben des 
MrirterssoMmmenfassendenOesamtaberblidt— von der ersten Baii W t u ng <terDiditung 

dirrrfi dir rfnrelnen Stadien ihrer musikalisdien Ausführung bis rtir szcnlsdicn Darstellung 
des « Weihefestspiels«, und darüber hinaus bis zum letzten Atemzug seines Sdidpfers, 
iouner imter Darlegung der gesamten Gedankenwelt des kflnstlerjsdten Weisen, lO CT 
nndi für das volle Verständnis der gfcidizettigen Sdiriften des Meisters als unent« 
behrlidi betraditet «erden kann. Der umfänglidve Stoff ist eingeteilt in: 

Wahnfned. — Bayreuitier Blätter. — Komposition des zweiten Aktes begonnen. — 
Komposition (ki zweiten Aktes beendet. — Kbmpoeition des »Pmilal« vdlendet " 
»Wollen wir hoffen?« ~ Vivisektionsbewegung. Geriditsrose. — Neapel. — Religion und 
Kunst.— Wlederin Bayreuth.— BerlinerNibciungcntagc. - Vollendung des iweitenAktes.— 
Palermo ; VoUendung des »Parsifal « - Weiteres bis zur Heimkehr. — Letzte Vorberdtunfen. 
" Dtt Wdhefbtqiiel. — Venedig. - Llnt Im VcnAamin. — Das Bode. ' DwBAe. 



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RICHARD WAGNER 



LA MARA 
RICHARD WAGNER 

1912. 92 Seiten 8' "» In Oxfordleiiieii gebunden 1 Mark 










■ 

1 \er GidBccQ dnen unter den Großen, der Deut- . 
X^sdietten dnen unter den Deutsdien, den ersten 
imisihalitdten Genius der Zelt und einen der ersten 
alfer 2^ten, der aus Kampf mit Not und Neid 
emporstieg auf einen Königsthron im Reidie der 
Kunst; fldiildect La Mara in diesem BOdilein mit großer 
lAAt. Das Sein und Werden von seinem Eintritt 
in die V7elt bis zur großen Wendung, die sein Schidtsa! 
dank König Ludwig II. erfuhr, bis zu dem jähen Rndc, 
das den Lcbcns= iir;d Schatfensfreudigeu abLcric.*, \v ird 
uns in lebensvollster Weise vor Augen geführt. Eine 
Lebensskizze. Als Sdinuidx bringt das Büchlein eine 
Wiedergabe eines Wagnerbildes nad^ Lenbacfi; als 
Anhang ist ein duonologisch geordnetes Ver» 
zeidinis der Werke Wagners mit Angabe 
der Uraufführungen i^eigegeben. 











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RICHARD WAGNER 



RICHARD WAGNERS LEBENSWERK 
SEINE MUSIKDRAMEN 




»Wotan« von Hans Thoma. Aus den Zcitgen6sslsdien 
KnutbUUtcrn <Nr. 51}. ChAOe^o: 40001. FrdttMark 



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RICHARD WAGNER 



Guido Adler, Richdi d Wagner 

Vorlesungen, gehalten an der Universität zu Wien 



Ivlit einem Bildnis Wagners 



1904. Ceh. 6 Mark, in Leinen ^eb. 7 Mark, in Halbfranzband S Mark 



In 24 Vorlesungen iiehuidelt der Veifiuser dai ganze Lcl>ensvctfc 
und, sovdt es nötig iit,atidk den äußeftnLebensgang desBayreutber 

Meisters mit ebensoviel Sadikenntnis wie Liebe und In streng 
historisdier Weise. Sie sind die Frudit drdOigjäliriger Denkarbelt, 
der Niedersdifag von Gefühlsevolutioncn verg^angcner Zeiten. So 
selbständig Adler der^ SrotT audi zu behandeln bestrebt war, -^o mußte 
dodi dtc Literatur über den Gegenstand zusainmengefaik werden. 
Wo immer möglidi, kommt Wagner selbst zu Wort. Seine Aus- 
sprüdie sind entweder genau oder nur auszugsweise angeführt. Die 
Kenntnis der kOnsderisdien Hatiptwerke des Meisten wird voraus' 
gesetzt. Lebende PcfVöfilidilKften und ibreBcslefiuagen zu Wi^gner 
sind tunlidist außer adit gelassen, um dem Oescfiiditsbild |ede pce» 
sönlidie Färbung zu benehmen. Jede persönlidie Polemik ist grund' 
sätzlich vermieden. Die Untersudiungen wurden aussdilielMid» im 
Dienste der Kunst und Wissensdiaft angestellt und herrieben. Die 
Vorträge sind audi für soldie eingeriditet, weldie die Jvlusikbt is|nele 
nidit lesen können und die Teile in Motivik übergehen wollen. Das 
den Plan der Votiesungen darlegende Inhaltsverzeiduils gibt hierzu 
die Haadhahc. Im AnKange folgt dne Zeittafel, <fic <tte widitiferen 
Momente vom Leben und Wiiken Wiq^ners mit gleidueitig voraus-» 
gegangenen kunstbistorisdten Daten In Wediselbeziehungen bringt. 
Das Budi hat für die Wagnediteratur dadurdi grundlegende Be- 
deutung, daß es Wesen und Wirken des bedeutendsten Miisik- 
dramatikers des 19. Jahrhunderts zum ersten Male kritisdi grundlidi 
und ausführlidi untersudit. Es ist, wie das Litcrarisdie Zentralblatt 
beim Hrsdieinen sdirieb, von nun an das maßgebende Wagnerbudi. 



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RICHARD WAONBR 



Houston Stewart Chamberlain 

Das Drama Richard Wagners 

EINE ANREGUNG 

VIERTB AUFLAGE 
Vni, i^o Seiten 8** Gebefttt 3 Marl^ in Leinwand gdHmden 4 Kiarii 



Dtf O nm ^ ed m he dieser »Anregunsc, wie derVcrfmcr fcin Verirdien aefwt nennt, 
ist fofgender: Wagner war von allem Anfar.< nr in erster Linie Hramatiscfier Dicfiter, 
was man lebeodtg und verständnisvoll erkennen muß, am den KOnstkr Wagner zu verstellen 
flnd nm icfaie wcriic wMitffiift zu Iwf reifen/ idoc dmntbAe BcgvfNiiiif In 
besonderen, individdellen Gestaltungstrieb kund, bei wcldicm Wort und Ton als gfeidi 
notvcndig sidi betätigten. Chamberlain verlangt nun durdiaus nidkt, daß man den Musiker 
in Wagner d e« Worril A tergegenfli>efhcfafc«em,iato)Mll^ 

musikalisdie Phantasie einem Poeten gcIiorAt, daß er nie etwas anderes gevollt hat als das 
Drama, und daß er sidi der Oper nur bediente, weil er eines miislkaliadi'satnisdicn Apparates 
suf *Vu wbfJhfNBig idBcr Ideen bedurfte imd diMen dne Zdtfaitg to der Oper su finden 

pfnufitc Spater führte ihn freilidi der Fr : xiriifungsgang seines eigenen Sdiaffcns zu der 
Einskbt, daß es sid) um eine ganz neue Kunst handle. Chatnbertain trennt in seinen Be« 
lindiiungcn der dnwlnen Opern genno den DidMer von den Mmfter^ xci(t, da0 die Wcrfoe 
der ersten Periode Dramen sind, wenn a»di sdiw^cr durdi die Opemform 2u erkennen, und 
daß Wagner später, als er voUbewußt nad> eigener Intuition seine Kunstwerke tdiuf, neue 
Wefe wandeln mußte, um hJennit der Dididnnirt eine bisher ungeahnte Welt zu crSffiien, 
in der, um mit des Meisters eigenen Worten :u reden, »ewig neu rii erfinden sein wird«. 
Hat man gelernt, das geistig zu ersdtauen, was der Verfasser anregt, so wird es zweifellos 
dazu beittagen, den Oöiuß an den gewaltigen Tondrameo des gentalen Mdsters zu vertiefen. 
n.i> Budi ist in folgende vier Absdinittc eingeteilt : jedem einrclncn geht ein Mctrr Rirh.Trrf 
Wagners voraus. I. Oesdiiditlidies (Wagners erster dramatisdier Versudi, Kapellmeister 
und Opemigoaipoaiit; die ersten Werke und ihre Bauicfctmg in Paaren, «bs Problem des 
Worr-T->ndramas, seine Beantwortunj:, die -wd Perioden des kOnstlerisdien SdtafTcns, 
die grundlegenden Sdiriften). II. Die Lehre vom Wort«Toadrama (Die zugrunde liegenden 
Vorstellungen, Mosfter und Diditer, das Intuitive und das durdi Reflexion Erreidite bei 
Wagner, das Reinmensdilidie als einziger Stoff dieses Dramas, die Erlösung der Musik), 
III. Die Dramen aus der Zeit vor 1848 (Die Feen und Das Liebesverbot, Rienzi und Der 
fliegende Holländer, Die Sarazenin, Tannhäuserund Lohengrin, Siegfrieds TodondPrledftA 
der Rotbart, WicJand der Sdimied und Jesus von Narareth). IV. Die Dramen nadi 
(Eiakttaides, Tristan und Isolde: Einleitung, die drajuatische Handlung, das Verlikhni!» 
von Wort und Ton, Die MeiMcralngcr: die dramatische Handlung, das Konventionelle und 
das Komische, die Musik, Zusammenfassung, Der Ring des Nibelungen: die zwei Rc» 
arbeitungen , die dramatische Handlung, Theater und Kritik, das Verhältnis von 
Wort und Ton, Parsifal: Ursprung der Diditung, die dramatische Handlimg> 
Uyttik, Sytoboilk und Allegorie, Kunst tmd PIttfoMiilile, Sdüufiwofte. 



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RICHARD WAONER 



Richard Wagner als Vortragsmeister 

1864-1876 

ERINNERUNGEN VON JULIUS HEy 

Herausgegeben voa HANS HEy 

Mit drei BfUnisien und zwei Faksimiles 
1911, XI, 253 S. 9*, Geb. 6 M.« io Leinwandband 7 M., in eduem Leder 8 M. 



T~^as Bucfi ist aus Fragmenten eines WericescntttaiHleo, aniknder jto^ Gesangsroeister 
Julius Hey, der »Helfer iii entscfieiMungsvolIen Zeiten«, wie ihn Wagner selbst in 
einer der Widmung bezd<faacte, mit der er ihm den Sicfftied' Auszug überm ittelte, die letzten 
Jähf« idDei Lebe« gearfieltct fiait«, d« to voficiideB ifi« aber ttbfit vergönnt war. Der 
Sohn hat nun den Wunsdi des Vaters erftUlt und die nachgebe cn.: Arbeit hiermit der 
Offentlidikeit übergeben. Das Buch ist in zwei Teile eingeteilt: I. Vor Bayreuth 18Ö4— 1871 
(Einleitung — König Ludwig II. — Mein erster Besud) bei Wagner — Intermezzo (Possero« 
kofttt) Zweiter Bestirfi bei Wagner " Grilndung einer Sängersdnde — Bct Pfiedffdi 
Sdunitt in T eipzig — Wagner und Friedrich Schmitt — 1864 (Augsburg-Mflndten) Privat- 
Opernschu! - Proben :u Tristjn 1S65. Sdinorr von Carolsfcld — ErstaiiffiQhrung. Tristan 
1865, Mei£teri>inger läött (bei Wagner in Thebsdten)). II Siegiriedsprobe (Wagner und 
Uofer) — Wagncn Singcridcaf (Erinnerungen an Tidiatsdiek) — Bei AngerflMun and 
in Wahnfried — Eine Rheingoldprobe — Walkörcnprobc (Niemann) — Aufiregungcii — 
Amalie Materna al^BrOnnhiWc — Kapellmeister und Sänger (Ein ric<;|>räch) — An'' Anger- 
manns Felseniceüer — Die letzte Zeit der Bayreutbcr Vorproben und Absdiied — Anivang 
087^. Briefe Riibard Wi^otn m Hey md andere Briefe Hcyt Brioaerangai iddmi 
bis 2U den ersten Ba\ rctitticr Festspielen. »Sie sind in hödister Verehrung \ or dem Meister 
niedergesdirieben und geben ein äußerst interessantes Bild von den ersten Münchner Ver« 
suchen bis zu den Vorproben und den Proben zu den Fest^iclen. Wir sehen die Proben 
zn Tristan' und den 'Meistentogcro' nev betcndttet«. cfUben nodunals im Ödste das 
Arbeiten mir Schnorr von Cirolsfeld, die Möndtner Intrigen gegen den 'Günstling des 
Königs' und dürfiea einen Blick in die traute Idylle von Tribschen werfen. Noch fesselnder 
iodencii will uns der zweite Teil des Budies, Ober die Vorpr<^»en in Bayreuth, bedOnleii. 
Wir Mben schwere Arbeit mit dem Sänger des Stegftfcds, dem Natorbursdien linger, 
gegen dessen Künstlerschnfr f Icy von Anüang an starices Mißtrauen hegt. Wir sehen das 
Proben mit den ersten Rheintöchtem, mit Nkmaon und mit der Materna. Wir erieben cfie 
Zwfite und Zweifel Beteiligter^ aber anA den tmberwfngfidien Mut dea Meisten und aeln 
unzerstörbares Vertraoen fegen aeine Künstler. Eine große und bedeatunf^oOe Zeit rollt 
in .inschauficf cn Bildern an uns vorüber. Audi der Anckdotenfrcinul findet seinen Tdl in 
dem Buche, das somit in vcrttdiiedeiier Hiosklit sich seine h'reunde erwerben dürfte.« 
Mit dem Budte Heys ist ein imsddtdnrer Kommentar der kOnstktiscbcn Ab* 
sichten Wagners gewonnen, »es gefi6rt darum«, wie Dr. Eugen SduniU In 
der Allgemeinen Zeitung sagt, »ntcfit nur in di^ Hand des Wagner- 
Forschers, sondern vor allen auch in die Hand des Bühnen* 
aSofeff» und Kqxflmcirten/ die daran ein prairtfaibet 
Bifdungamlttd von seltenem Wert ccfiallen baben«. 



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RICHARD WAGNER 



Ridiard Pohl, Richard Wagner 

1883. II, 78 Seiten 8» : : Geheftet 1 Mark 

Die historisdie sovohl, als die ästhetisdie Bereditigung der Wagnerfrage in kurzen ZflfCn 
darzulegen hat sidi der Autor in dieser Sdirift rur Aufgabe gemaAt. Er beginnt ndt 
einem RüAhlii^v auf die Gcsdiiditc der Oper, um dann bei dem dramatisdien Genie anzu« 
langen, dem bald alle weidnn mußten, die seit Beethoven und Weber für die Bühne gesdiaffen 
hatten — und zwar nidit nur die Deutschen, sondern, wenn auch nodi so widerstrebend, 
cmUkh auch dk Franzosen: Ridiard Wagner. Bs ist der begeisterte Bekenner, der bia, oodi 
unter dem Eindrucke der erschOttemden und völlig unerwarteten Kunde vom Tode 
Ridiard Wagner-;, ein friscfics Bild iIcs Ririy;eiis und Kämpfcns und cndlidieil 
Siegcns des Sdiöpfers des Musikdramas gibt. Die Zät in der es cnt- 
alMiMlcii Mag Biaa<fcwiAaifc woft, das flBlc ventehcn wadieii. 

Franz Liszt, Gesammelte Schriften 

Herausgegeben von LINA RAMANN 

DRITTER BAND: 

RICHARD WAGNER 



I. Taimhftuser und der Sängerkrieg auf Wartburg — 2. I^het>grifi 
3. Der fliegende Holländer 4. Das Rheingold 

i. dunligetehene Auflage " Mit Notenbdspiden :: 1899. VIll, 258 S. 8* 
Oeheftret 6 }Äask, in Leinen gebunden 7. 50 Mark, in HafUranzband 8 Mark 

Die literarisdten Werfce Liszts bilden eine so innige und wertvolle Ergänzung seiner 
kOnstlerisdten und musiksdiöpferisdien Persöniidikeit, da6 den großen Künstler, den 
bcdeuteaden Toodidtfer nur der riditig so citeacq, den edlen Mensdicn nur der wirldidi 
verstehen wM, der aadi seine Sdirlften Icennt. So bt es denn zu verstehen, da8 In aDen 

Kreisen, die sidi des Wertes bc\x ul^t sind, das Ersdicinen dieser »Volksausgabc« freudig 
begrüßt « orden ist. Der erste Doppelband bringt in der Ubersetzung die tiefgründige und 
p^sie volle Biographie von La Mara >Priedrid) Chopin« und die Aufsätze Ober Ridiard 
Wieners Werbe, (liN»Ktzt von Lina Ilaoian^ 

lireMaslftlnUn^vii« nadi derOhenetzong von Peter Comcfiui uad in den von Julius Knapp 

ausgewählten Sdiriftcn u. a. den Nekrolog Paganitiis, Reisebriefe eines Bakkalaureus der Ton- 
kunst, dramaturgisdieBlätter,Gludss Orpheus, FideIio,Euryanthe,Egmont,Sommemadits- 
traum, Sdiuberts Alfonso und Estrella, Mozart, Berlio: und seine Harald'Sympbonie, 
Rol)crt und Clara Sdiumann, Robert Franz. Zur Goethe-Stiftung, Marx und sein Budi 
»Die Musiic des 19. Jahrhunderts und ihre Pflege«. Trägen nidit alle Anzeidien, so wird 
diese würdige Volksausgabe ihren Zwedt gan: erffillcn und >dK«, wie die Bayreuther 
Blätter sdirciben, >nodi viel :u vi eni v; ,<ckanntcn Sdiriltcn aus großer Seele und bedeutender 
Zeit« in weiteste Kreise tragen. Iis ist für jeden Musikfreund von großem Wi rte, Lis:ts 
aus wirklidi kongenialem Erfassen hervorgegangene bahnbrediende Studien über Wagners 
Werlte Iccnnen zu lernen. Aber audi die übrigen Aufsälae ülicr Mulik und Musiker des 
vorigen Jahrhunderts sind von hoher Bedeutung und lassen uns staunen, vie Stark sidi Liszt, 
selber eine großes sd)5pferisdie Persönlidikeit, in die Werlte und das Wesen zeitgenSssisdier 
und \ öllin anders (gearteter Komponisten einleben KoiHite. Zugleidi sind es aber audl 
Zeugnisse von Liszts universellem Geiste und seiner uneigennützigen, edlen I'^reundesart. 



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RICHARD WAGNER 



RUDOLF LOUIS 

DIE WELTANSCHAUUNG 
RICHARD WAGNERS 

1898. VI/ 19} Seiten 8*. Geheftet 5 Mark, in Leinwandband 4 Mark 



Unter Hinweglmiiig aOcii Details besdwdnkt sich Verfiuser in 
seinem BoAnt, das sidi nidit ausscUielHld) an das eqgere ▼isieo' 

sdiaftlidie Pufdikiiin, sondern vor allem auch an die Iwdfie Masse 
der Gebildeten wendet, darauf, die Hauptpunkte der Wagnersdien 
Wcltansdiauung und ihrer Genesis, die ahcr mit aller wönsdiens« 
werten AusfQhrlidikeit, zu behandeln. Mit sdiärfstem Eindringen in 
das geistige Leben Wagners werden die Wandlungen, die seine 
Weltansdiauung durddaufen hat, als Emanationen eines einzigen, 
sdn ganzes Dasein beherrsdienden Oedanken dargestellt: der Sehn* 
siidit nadi VerwirldidHinf des reiii nienadiUdien Ideals. Rudolf Louis 
hilft hier unsreVorstelkmgcn über Widers Weltansdiauung in Kunst 
und Lehre zu klären und zu vertiefen und sidier zu erfassen. «Mehr 
als alles, was sidi darüber sagen ließe, lohnt sidi's, es zu lesenc 
(Bayreuther Blätter). Der Inhalt: I. Ridiard W^agner als Künstler 
und Denker, Kunst und Philosophie. IL Die Weltansdiauung Richard 
Wagners als sidb entwickelnde Einheit. Die historisdie Stellung: 
Beethoven und Sdiiller. Geistige Eindrüdie und Bildungseinflüsse der 
Jugendzeit DL Ridiard Wagners kOnstferisdier und mensditidicr 
Charakter. Die Bntwidduttg vom UnbevuSisein zum Bevu0tsein. 
IV. Das Reinmcnsd^fidie als oberster Idealbegriff. Ridiard Wagner 
undLudwigFcuerbadv V. Die Kunstwerke vom Fliegenden Holländer 
bis zum Lohcngrin. Der Rint;; desNibelun^^en. Ridiard Wagner und 
Arthur Sdiopenhauer. Tristan und Isolde. VI. Vom absoluten 
zum bedingten Pessimismus. Deutsditum und Christentum. Der 
Regenerationsgedanke. Die Meisiei^inger von Nürnberg und Parsifal. 



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RICHARD WAONBR 



EDOUARD SCHURE 

Brinnerungen an Ridiard ^gner 

Souvenirs sur Ridiard Wagner 

Ins Dcutsdie übertragen von FRITZ EHRENBERG 
1900. Vm uikI 58 Seiten 8^ :: Geheftet t.50 Mark 

Schüre, einer dcr&cgdsterten Vorkämpfer der Sadie Wagners in Fr mkreidi, teilt in diesem 
Bächiein seine Etockädw nit, dk er von Ridiard W«foer im pcrsönlidien Verkehre emp' 
fimctt liat, wMdert 4k MOmlieiKr BfefgnlsK, die mit der cntca AnfNlhrung von »Triitan 

und Isolde« zusammenhängen und cntvt irft eine Charaktcrskizie von dem sdivärmerisdien 
BayrrköniV Ludwig IL, wie auch von dem genialen Sänger Schnorr von Carolsfcid. >Bis 2uni 
Qberäußc sagt Sdiure »hat man deo glüddidtea und siegesfroben Wagner von Luzem und 
DiyiCHlfc bcMlufebcair aber ds&ci nieiwüt deo Rinder in lefacr fcit fl bet n iew t dill AeB SHMte 
und in der tragisdien Schönheit seines Kampfes fCftt das Jahrhundert gezeigt. So hahe ich 
ihn gesehen, wie im Blitzstrahf eines Wettcrsturroes, so möchte ich ihn mit einigten Strichen 
zeichnen«. Qbcr den Verfasser selbst gibt der Qbcrsef zer einige willkommene Niidirichtcn. 

HANS VON W0L20GEN 

Musikalisch^dramatische ParaUelen 

Beiträge zur Erkenntnis von der Musik als Ausdruck 
1906. 2ff Seiten 8*. Geheftet 5 Mark, in Leinvand 6 Mark 

Musik ist Ausdruck Sie drOdit Emphnduogsgehalte acn. Vcrvandten Empfindungs« 
fefialten cntipridit vervandte Ausdrudrsfenn. Zv diesen onimistCfilidien Grand- 
sitzen Hefen Hans von Wölzogen an der Mand von Motiven aus Wagnerschen Werken 
in geistvoller Weise beweiskräftige Belese. Er greift auf die frühesten Schöpfungen dvs 
Müittn zurQdi und fiOhrt uns in höchst intercssjuiter Art den Kreislauf der Ideen vor 
Angen, die sidt von Werk zu Werfe unter bestlninten icdiAcn Elndrfldhcn stets von 
neuem begegnen und einen beziehentlichen musikalisch-draSMliS&en Ausdruck erhalten. 
Das die sechs Abteilungen (I.Stimmung, II. Emptindung, III. Situation, IV. Handlung, 
V. Charakter, VI. Deklamation) umfassende Buch ist überaus reich an interessanten 
Blnzdliciteu und vermlttdr fai »einer Ocsamtlwit einen tJefcn Binblkk in 4m» 
Wesen und die Charakteristik der Wagnerschen Tonsprache. Als Nadi» 
vort gibt von Wolsofcn dnc anrefende Studie Ober das Leitmociv. 

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RICHARD WAGNER 

DIE DRAMATISCHEN WERKE 
RICHARD WAGNERS 

Chrooofogisdics Verzddinii der ersten Aii£Riliniiigeii 

2. vcnnchrte u. verbesserte Auflage. Mit Nacfiträgen bis 1Ö99 

Von EMBRICH KASTNER 

1899. 84 Sdtcn 8* Geheftet 1 Mark 

Lohengrin 

DICHTUNO. DoiOdic Ausgabe. Qeliefitt --.So M. 



Lohengrin 

Opera^rouiaiitique en trois actes. 
Version fran^aise de 
VICTOR WUJÄR 
Geheftet L20 M. 



Lohengrin. ro 

opera inthreeacts. Rendi i into 
Bnglish in exact accordance wiih 
theoriginal by RandF.CORDER 
Gdieftec ".80 



Lohengrin. TEXTBUCH mit Angabe der Ldtmotive, 
der führenden Ordiesterinstrumente, der Seitenzahlen in Partitur 
<Tasdiefiforniar>u.KlavKrauszug nehstNotcid>eispiden im Anbang, 

herausgegeben von CARL WAACK 
Geheftet 1 Mark 



DEKORATIVE UND KOSTÜMLICHE 
SZENIERUNG DER OPER 
LOHENGRIN 

Entworfen von FERDINAND HEINE 
Mit 9 Bütttm Kupfer und Pfibie. Geheftet 24 Maiit 

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RICHARD VAG NER 



Richard Wagner über Tristan und Isolde 

ÄussprüdieWagners über sein Werk. Aus seinen Briefen 
IL Sduiften zusanmiengesiclk v. EDWIN UNDNER 

1 1911« XXXUf 390 S. 8*, Geh. 5 M., ioLcinwandlMmd6,50 M» | 

Wa)|uer& gcdankenficfstcs, in seiner musikalisdtcn PsyAofo^ic kaum jemals bis auf 
<ko letzten, fieiosten Zug vöüig ilur^forsdiies »Hohes Lied der Liebe«, »Tristan 
ind JwMe^ liat in dimm Banale ei»» AimA^ 

ncD upv voDBf ▼vfi nmniicTici Lnngvn uuu ovmififncn " «micfiiuKii unn iccw imm zu 

beriditen wei'P, rfic ^; f^er fast aussdilief^Iidi Gcfieinni des Meisters \r.iren. Und dieser 
Ausleger Ridnard Wagaer sdbst. Sind «bc Aussprüche in setnen Briefen und Sdtriften 
audi bekannt, so ersdieinen sie dodi in einer-Zusammensteiluag von Äußerungen, die sidt 
alle auf d aweB t c Wcfk beziehen, von vcsenttidi etiidliter Wirkung, veU die Bcfdiäftiginig 
flrit flnni te Zmanmenhaage mit einer Betradirang des gewaltigen Poemt fliran IflMit 
eine um vieles erhöhte O^ifrrr-.cunrskraft veileiht. In den Briefen und Sdiriften \i% man 
oft über die einsesttc:ii:cii Bcaicrkuisgca und die belanglos crsdieinenden Erwähnungen 
einzelner Werke hin« eg, « eil sie in einer Umgebung stehen, die unser Interesse im Au^^cn» 
Midi mehr, als sie sclbstf fesselte. Von dieser Umgebung befreit und ä iour «cefaf^t, ent' 
hOBca sie nun erst ihnai bcAen Wert fdr d» VcntSndnts des gentahw, gfgantisdi en Musik 
dramas. Vieles klingt so völtig neu und Qberrascficnd, dalf uns erst d.is Nadilesen der 
Quelle von dem Vorhandensein des Wortes überzeugt. Von außcrordentlidj hohem Wert 
für das Verstehen des Bühnen« erkes in seiner Diditung und Musik ist der vierte Teil und 
der Anhanf des Ltüdoersdten üwhe». die unbckauUc AussprOdte Wagners im Unter« 
heltungscesprädb Uber »Trisran und Isolde* bieten uddadurdi des Meisters Stellung zu 
aeioer S<nöphjiH| aodi dMdMader UamcUen, ab es kurze BrieTstellen vermögen. Wir 
besitzen In Dr. cdwfn Liooiefs IndUotcressanter Arbeit nunmehr den besten affer Tristan« 
föfircr, ein Werl r!.i niemand entbehren kann, der >Tristan und Isolde* in all seinen 
musikalisdica, dichtensdien undpsydiolcgisdien Tiefen verstehen w ill. <Bres!auer Zcituny; / 



Heinrich Porges, Tristan und Isolde 

Nebst Briefe Richard Wagnecs 

Hinget ührt von H. VON WOLZOGEN 
I 1906« VI u. to Sdtm 8». Gdidtct L50 M. 

Sie haben soeben durch Ihre Arbeit über den zw eiten Akt des Tristan mich ungemein er- 
gritfen und gerüitrt. NX'ohl mir, daP idi so empfundien und verstanden »erdel< S%> 
Mfcrieb Riduvd Wagner im Mai \ aus Luzem an Heinridi Porges, den treuen Freund 
ibmI Helfer^ ab er In dcBKO Manuikr^, das er fiOr Kifin% Ludw% Obtf 
KtnfliCB nOnei^ dnc erste Gtnsidit genonmcB hatte. Und In dnen andern Briefe ans 
glctdierZcit den dieFamific des Verfn-^crs bew ahrt, äuPcrte der Meister >Ic!i las festem 
dbcnd Porge» Arbeit Ober den 11. Akt 4ei I rii>tan durdi, hat mich allc;> darin dodi außer« 
ordentlid) erfreut, ja über die Zukunft beruhigt. Er hat vieles, das meiste, geradewegs 
onObertrefBidi ausgedrüdct und was midi nodi mehr freut, empfundai« ,Sühne ohne 
Reue.' Wo hat er das her? VorUcfflidi!« Die also belobte Aibcitirtdtk vorliegende Budi, 
Sft Fradt Ikbcvdbtcn Verscnkeni^ tk&tea Miienpfindens fikr Wngncis gevaldfea Wcik. 



133 



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RICHARD WAGNER 



TRISTAN UNI) ISOLDE DicHiuNo^D»«<hjA,,spb. 
TRISTAN UND ISOLDE .. aufl. <«. . u, . m. 

Die aM 18. September tS^r vot1(n<1ete Didtiung wnrde i> Amt Otmk, (6e wndk In tfea Ormnniflffn 
Sdirtftctt atkd Dichtungen Aufnahme fcfunden hat, tSra zntnt gcdrada. — <Dlc 4^iiiH^w Wtwhwttj «bca 
genannte sBühaenamgabc« cnthäR den Text mit den duT<k 4k VciloaailC fcedhiMi AadcfOOfat) 

TRISTAN UND ISOLDF. ■n^m,nu,uy.,,j...u,l.,. 

motive, der führenden Ordicsterinstrumente, der Seitenzahlea in Partitur <TasdienfonDat> 
und KlsvfcraaKug oebit Notenbctaplelcfi Im Ax^ßag, 
hffaatqM*« voa CARL WAACK. GdLi M«ffc 


1 RISTANHTySEULT 

Version frangaise deV ICTOR WILDER 


TRISTAN UND ISOLDE 

Diditiufr russisdi von VICTOR KOLO' 
KOTZOPP. Odidkctt^M. 


TRISTAN UND ISOLDE 

(TPMCTAH'b M M30JlbÄb) 
I^ditung in russiadkcr Qbcrsetzanf von 
TSQffiSCHICHDi Odiefkcc rMÜlc 


TRISTAN AXD ISOLDA 

Lyric drama in 3 acu. Kendercd into Eng» 
lish in ezact aoeorf— cewHIt dworifelMl 
byttwadP, COItI»R. Odi. ^.80 


TRISTAN ET ISOLDE 

Drame mu^lcal en trob actet. Venlbn 

fraiKraisccommcnceepar Alfred Ernst, 
termincc par L. de Four9and et Paul 
Bruck. <Pr^c£d^e de notes histori<iaes et 
critiques.) Cdidtct t.6o M. 


TRISTAN UND ISOLDE 

Kurs u. flbersiditlkh gthßtt muaikalbdi« 

dramatUdie Erläuterungen nebst Noten- 

bei«>ielen von CARL WAACK. 
s. Anfüge, tgtu. 32 und V SeHeo 
Geheftet -.50 Ki 


TRISTAN ET ISOLDE 

Traduetioo nouvcllc es pnwe rhythm^e 
exactement adaptee au texte musiod alle- 
mand par Jacques d'Oifoä. Deuxi^e 

edition rcvuc et corrigec. Avec unc lettre 
de M. EDOUARD SCHURE. 
Geheftet —.80 M. 


H. VON WOLEOGEN 

Guide tothe legend poem and mtisic 

of R. Wagners Tristan and Isolde 
Translatcd and ilkistrated witfi cxtracts 
fromSviitiburnc'sTnstraniofLyoncsseetc. 

by B.L. MOSELy, L.L.B. 
1902. 52 Seiten S». ddieftet t Marie 


TRISTAN UND ISOLDE. Elkteung der Kostüm, 
büder und Defcorationen mit Af>btf<]ungen. 

In deutsdior, cnglisdicr, französisdicr une] russischer Spr.idie. In Leinwandmappc 24 Mark. 


Ricfiard Wagner über d^e Meistersinger von Nürnberg 

Aussprüdie Rieh. Wagners über sein Werk in Schriften und Brielten 

ztisammengestellt von ERICH KLOSS 

iqto. IV, 86 Seiten S" " Geheftet 1.50 in Leinwandhanrl : M. 

Dir i>c<to Führer durdi sein Wirrk i'.t Rutuni W.i^^iier ui «einen ]!riefoii und S>1in!i.'n scllv-t, soa.-vlil für 
d.is I'til'liktim. wie audi für di.- mil» irk.-n li-n Künstler. Und so te; dn'; büdiU-in für das zum Teil noch 
unvenöftcntlidktes bezv. nur in den »B^yreutiicr BUttem« ersdUcncoes N{xcn.Ll zur Verfügung si^id, ebeiisa 
iMcfaMal «le lehrreich und ist ab dne vilikommenc <iM Vcntfainli dieses MciHcrrcivcs »rdcnMie Ver» 
flBi mtlliiiiiiii beirUßt vorden. Der VcrfiuKr bat da «hwimii AouprOchca dk aonrcndigeii BrUinngen 
lieigCHlg^ lo da0 die SAtVt ab du abgeidilinsawr, nvcrl^nigcr FOlircr fdien tum. 



124 



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RICHARD WAGNCR 



Was erzählt Richard Wagner über die 
Entstehung seines Nibeiungengedichtes 

und wie deutet er es? 1853 — 1903 

Aus bhefikhen Äußerungen des Meisters zusammengestellt von 

S. ROCKL 

1903. 37 Seiten S**. Geheftet 0,75 M. 

Der Titef dieses Sdiriftdwos gfbt zugfeitb seinen Itihaft. Wagner wird hier, 
wie in den Büchern von Eridi Kloß über »Die Meistersinger« und 
Edwin Lindner Ober »Tristan und Isolde« sein eigener Deuter. 

Was erzählt Richard Wagner über die 

Entstehung seiner musikalisdien 
Komposition des Ringes desNit)eIungen? 

Aus brieilidiea Äußerungen d< s Meisters zusammengestellt von 

S. ROCKL 

1904. 31 Seiten &^ Geheftet 0,75 M. 

DasBud>(ein schficßtsidi an die Aphorismen über das Nibelungen- 

gedieht desselben Herausgebers an, indem es die ÄuReningen 
Wagners üiier die Musik des Ringes des Nibelungen bringt. 



Whatdoes 

Ridiard Wagner 

relate conceming the origin of bis 

musicat compo^ion of the ring 

of the nibelung? Translated into 
Efi^lish by ConstancedeC.Parrish 
28 Seiten S°. :: Geheftet i Mark 

Beide BüchcrsindQberscf:un>:en dervorstelicn 



What docs 

Ridiard Wagner 

relate concemhig tlie origin of his 
Nibelungen Poem and how does 
he Interpret it 1853 — 1903. Trans* 
lafed into Bnglish by Constaiice 
de C.Parrish. 52 S. 8". Geh. 1 Mark 

den beiden Sdiriften Rödels iti dcutschcrSpradic 



125 



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RICHARD WACNER 




HANS TMOMA Si. ,;fnc.l 
ZdigcnAnisdie Kunsd^Uner Nr. 117 
OMfefe:^« II Rrdialtaft 



Hans vonWolzogen 
Wagners Siegfried 

1879. 22 Seitens*. Geheftet t Mark 



Ein Sdiriftdien, <ia& uns dieWcgezudnem intimeren 
Verständnis des »Siegfried« zeigt, dasWerk über- 
haupt den Lesern näher bringt. Es ist entstanden 
iQ der Zdt der cnten AiifSDhrangen des Siegfried. 



NIKOLAUS OESTERLBIN 

Katalog einer Richard Wagner^Bibliothek 

Nadi den vorliegenden Originalen systematis<fa-dironologisdi geordnetes 
und mit Zitateo und Anmerkun|ai vcrtelienct authcntisdMt NadiMfal«fe« 
budi durdi St gcMmte wagiier«Lltcraiar. x Binde. tS8i 

I. Band. XXX, 324 Sdten S«. II. Band. XXX, 356 SeÜCB V 
Cebcftct 20 Mark, fcbaadcn 25 Marie 

Beschreibendes Verzeichnis 
des Richard Wagner^ Museums in Wien 

Ein bibliographisdici Gesamtbild der kuhurgesdiiditlldien Ersdieinung 
RIdiard Wagner* von den Anfifanen sdncs Wncas bis zu acteen Todes« 

tagCr den i). Pcbraar 1889 

<ßaiid III des Kataloges einer Rkku-d Wagncr-BModKk) 
Miedern BÜdnls des Verfassers XXXI, <riS Seiten 
Geheftet 15 Mark, gcbun<len 17.50 Mark 

Katalog einer Ridiard Wagner^Bibliothek 

BnndlV. EineErgSnzungzuBandl-llI. Mit einer Innenansidit des Museums' 
Abgesdilosscn: 13. Februar 1883 
XVI, 17« Seiten 8«. Ccbeftet 5 Marl^ gdwaden 7.50 Mark 



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PETER CORNELIUS 



PETER CORNELIUS 




Ltditdrudc auf Kunstdrudütarton. Größe 26,5 : ^4,5 cm. 
Preis 3 Mark. 



127 



PETER CORNELOIS 



PBTER CORNELIUS 
LITERARISCHE WERKE 



ERSTE GESAMTAUSGABE IM AUFTRAGE 
SEINER FAMILIE HERAUSGEGEBEN 



BAND! 



AUSGEWÄHLTE BRIEFE nebst Tagcbudi- 

blättern und Gelegenheitsgediditen, herausgegeben von 

seinem Sohne CARL MARIA CORNELIUS 
LTEIL. l^dnemBilffiiiBumldeinPakaifnilediieBBiieCb 

1904. XXDL 799 S. 8*. Geh. 8 M.,InLeinvaiidh.9M.,inHaIbfrainb. itM. 



BAND II 



AUSGEWÄHLTE BRIEFE nebst Tagebudi. 
blättern und Gelegenhdtsgediditen^ herausgegeben von 

sdnem Sohne CARL MARIA CORNELIUS 
II.TBIL. Mc dnem Bddnls 
1905. XVi 823 S. 8* Gdi. 8 M., in Ldnwandb. 9M., in HMnaab, ti M. 



BANDMl 



AUFSATZE ÜBER MUSIK UND KUNST 

Zum erstenmal gesammelt und herausgegeben von EDGAR ISTEL 
1904. XXVI, 251 S. 8*. Odi. 4M., in Ldnwandb. yhL, in Halbfranzb. 6 M 

H BAND 1V| 



GEDICHTE • Gesammelt und herausgegeben 
von ADOLF STERN • Mit einem Bildnis 
1905, Ln, 422 S. 8*. Geb. 5 M., in Leinwandb. 6 M., io HaM^ranzb. 7.50 M. 

693 Briefe enthalten die bdden ersten Bände, der dritte Band bringt 29 Auf- 
sätze Ober Vtaa^, von denen adit Wagner gewidmet sind, und <fad 
Genedi und der Kfinsderfamilie PreOer. »Diese genl^gen voUauf, um ihiem 

128 



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RBTBR CORNELIUS 



Vertasser seine Stellung als Musikidiriftstellcr neben Sdiumann und 
Weber zu sidiern. Die Auswahl der Briefe isr würdig getroffen; 
sie bilden audi, afiit stlicn von der in ihnen gegebenen Selbst- 
diaraktenstik, einen x^''-^ überreicben Beitrag zur Geschidite jener 
gewaltigen Kunstperiode, in der Cornelius Sdiulter an Sdiulter 
mit Hans von Bfilov in Wdmar in der ersten Rdhe von UsKts 
Sdiflfemr in Mfiodien von Ridiaid Wagners Vorkäm|rf'em stand.« 
So urtdkn die »Signale« flbcr diese Ver&lkntlidning, und der 
Kunstvart: »Wenn die Zeit einmal soweit voffesdiritten Ist, daS 
das aflcs, was sidi um Liszt und Waigner ab neudeutsdie Ubuük 
entwlcltette, ganz ob)d(tiv Immeilt werden uikl das Verdienst und 
die Bedeutung der einzelnen, zurzeit no<h falsA ^gesdiitzten 
PersAnfidikdten rlditig abgewogen werden Icann, daim wird Peter 
Comebus gewl0 derLieb&ng aller derer werden, die In der Betraditung 
einer tief im Innersten der Kunst festwurzelten PersSnfidikdt einen 
der reinsten mensdilidien Genüsse sudien. Daß er einer der^tOnst' 
ierisdisten' Mensdien war, die die gesamte deutsdie Musikgesdiiditc 
aufzuweisen hat, das wissen bereits seit Jahren die, denen seine 
Musik gesagt hat, weidi eine Fülle von Empfindung hier den echtesten 
Ausdrudi sudit.« Als einen wahrhaften Haussdiatz für einen 
Kulturmensdien, audi wenn er gerade kein Musiker ist, bezeidi« 
net die Fragtt Tagespost die Briefisammlung, als ein Budi fürs Herz, 

EIN BUCH FÜR DEUTSCHE 

Und das Literarisdie Zentralblatt weist zu wiederholten Malen auf 

diese Briefe, »die in ihrer Art eines der wertvollsten Besitztümer 
des deiitsdien Volkes« sind, hin, und die sie würdij^ hält, ein Lesebudi 
für alle Stande, wie Kügeldiens Lchenserinnerungen, zu werden. — - 
Der vierte Band bringt neben bereits bekannten eine größere Anzahl 
bis dahin un^ednidvtcr Gedidite, dazu in der Einleitung von Adolf 
Stern eine lcbens\x ahre Sdiildcrung des Mensdien und Diditer* 
kouipoiiisten Peter Cornelius. Daß Cornelius audi ein guter 
Lyriker war, ist von der Literaturt^esdiiduc langst 
festgestellt, sie mögen deshalb den Freun-- 
den deutsdier Lyrik empfbiUen sein. 



120 



PETER CORNELIUS 



PETER CORNELIUS 

UND SEIN BARBIER VON BAGDAD 

Die Kritik zwder Partituren • Peter Cornelius 
gegen Fefix Mottl und Hermann Levi 

Von MAX HASSE 

1904. VHt 67 S. 8**. Mit Notenbdspleteii. Kartoniert 4 Mark 

Ohoe Mottb vmd Levfe Verdienst um Comehm' >BarI)ler« 
zu veH(ennen, erläutert Max Hasse an 4er Hand zahl« 

reicher Notenbeispiele usw., daß die umgearbeitete Partitur 
mit dem Namen Peter Cornelius nichts zu sdiaifen hat und 
daß für Bühnen und Konzert Veranstalter, die den Grundsatz 
der Stilreinheit hochhalten, für AuflFührungeu des »Bar* 
bier von Bagdad« nur die Originalpartitur des 
Diduerkomponisten in Fraj^e kommen kann. 



HERMANN KRETZSCHMAR 
PETER CORNELIUS 

1S80. |6 Seilen 8*, Gefieftet 1 Mark 

Ein ffiusilKalisciier Vortrag, der 1880 ersdiienen ist, also zu 
einer Zeit, vo die gröOcxen Werke Com^ü^, Qd und 
Gunlöd, dem Publikuoi nodb nidit zugängig waren. FOr sie 
und ihr Bekanntwerden tritt Kretzsdimar hier ein, er gibt 
aber neben kurzer Sdiildeninj^ des Lebens^ und Hnt" 
wicklun^^si^anges audi eine Abhandlung nher die 
kleineren Schöpfungen von Peter Cornelius. 



130 

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HANS VON BQLOW 




HANS VON BOLOW 



BÜLOWS SCHRIFTEN 



at sdion die ente Auflage von Hans v. BQlows S<brtften <i896> 



1 das Interesse der musikalischen Wdt auf das Lebhafteste 

erregt, um wie viel mehr dürfte dieses jetzt gefesselt u^erden, da 
der Stoff wesentfidi vermehrt und ergänzt, durd) die mittlepRreile 
beendete Ausj^abe seiner Briefe dem Verständnis der Leser so viel 
näher gerüd\t ist. Hans von Bülow war ein Strcirer und ein Lehrer. 
Dieser zweifadie Charakter kommt in den Sd^rifren zu vollem Aus* 
drud(. Seine polemischen Artikel zeigen ihn, wie er mit rüdcsidits« 
loser Sdairfe, die wohltuend gemildert wird dunh die Bhriidikeit 
seiner Ge^nung und die Aiifriditigfcdt seiner Qberzeuguqg, fOt 
das eintritt, was ihm das Hödkste in seiner Kunst bedeutet. ZahU 
reiche andre Artikel und Einzelbemcrkungen bezeugen die Fülle 
seines Wissens, die Klarheit seines Urteils, die Fcinfühligkeit seiner 
musikalisdien Individualität, durdi die er als Lehrer im größten Sinne 
des Wortes eine unerreiduc Bedeutung gewonnen hat. Nodi andre, 
den Freunden gewidmete Aufsätze lassen ihn uns mensdilidi in 
sdiöttOer Weise nahetreten. / Gleidizeitlg aber entrollt sidi in diesen 
Sdirilten ein Bild der musikalisdien Hntwidilung in Deutsddand von 
dem widktigen Zeitpunkte an, wo die von R. Sdiumann eingdeitete 
refermatorlsdie Bewegung durdi Wagners und Lissts tätiges Bintre^n 
einen gewaltigen Aufschwung nimmt und jener Kampf entbrennt, der 
in seiner Heftigkeit und Dauer auf astfierisdiein Gebiet kaum 
seinesgieidien hat. Die Sdiriftcii Bulovts bieten die 
unentbehrliche Brgänzung der derÖtTentIid\keit 
bereits übergebenen Dokumente über 
dieBinxelheittii dieses Kampfes. 

Der Band kann als dritter Band der »Briefe und Schriften« be« 
zogen werden und wird dann als solcher denen willkommen sein, 
in deren Reibe "»Briefe und Sdiriften« dieser Band fehlt. Er ist aber 
auch als Sdiriftenband ohne Bandzahl für diejenigen, die dieses 
Werk als selbständiges Buch zu besitzen wünsdien, zu haben. Im 
ersten Falle gleidit die Ausstattung der Ausgabe der »Briefe und 
Sdiriften«, im letzteren Falle hat der Band ein anderes Ocwand 
erhalten, worauf hei Au%ahe der Bestellung zu aditen sein wOrde. 




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HANS VON BQLOW 



HANS VON BÜLOW 

BRIEFE UND SCHRIFTEN 

HERAUSGEQEBBN VON MARIE VON BQLOW 



I 



TER BAND 



BRIEFE I • 1841-1853 

Mit einem jitgeodlMldais und einer Brief» 
naMMmg. Zweite Aafb«e. 1899. XV!, 

510 Seiten. Geheftet y Mark, iti Lci'iim aiu!» 
band 6 M^^ in Haibfiranzband 7 Maik. 



ZWEITER BAND 



BRIEFE II • 1853-1855 

Mit einem Bibbis. Zweite Auflage. 1899. 
39* ScftcB. Oehehet 5 JAuk, fa 
6 Mark, in HalUimftand 

7 Mark. 



Die bddcQ cnten Bände können nur rasammen abgegeben werden. 



DRITIT-P I^ANO 



AUSGKWAHLTE SCHRIFTEN ■ i85o-i892 

z, verm. Aufl. 1911. XXIX, Ö83 S. 8^. Geh. 12 M., in Leinwdb. 14 M., in l ialbfranzbd. «5 M. 

Der Inhalt ist der folgende: BERLIN (IJNI\TIRSITATSJAHR> 1850: Erste und rweitc 
Symp bonie'Soiree der Konigl. Kapelle • Ludwig Spohr • Köaigl. Oper »Martha« v.Flotow- 
WBIMAR«85t— 185s: Das musükalisdie Leipzig • Entgegnung auf ifie in den»Orenzl»otca« 
erschienenen Beurteilungen Ridiard Wagners • Henriette Sonntag • Kammer* und Haus- 
musik • Ferdinand Hiller • O. Kraushaar • Wilh. Kalliwoda • J. C. Keßler • Hector 
Berlioz • G. Verdi • Chr. Friedridi Brct:ner • Friedrirfi Hebbel • A. E. Scribe • Hector 
Berlioz und Bcnvcnuto Ccllini • AUF REISEN lin^iSss- Robert Volkmann • Die 
Opposition In SOddeutsAland • Joadiim Ralf • BERLIN (ZWEITER AUFENTHALT) 
1855 — 1865: Fr. Hieronymus Truhn • Carl Lührß • Theater- und Konzertberithte aus 
der »Berliner FeoccqxUse« • Alexander Winteri>e>g ef und das moderne Orgelapiel ■ Rudolf 
Viole • Karl G. P. Qridener • Ober Rkhard Wagners Paastoavertflre • Ein Lobkonzert • 
Carl von Holten • Heinridi Dorn • C. V. Alkan • Das Literatcntum »mit Gewalt« in der 
Mnsifc • Ein Bück auf das Berliner Ballett • Leopold Damrosdi • Ober »Macbeth«, Oper 
von Taobcrt • Antoine Rubinstein • Karl G. Ritter ■ Zur preuIHsiften Militärmusik • 
Kammer« und Hausmusik • Louis Ehlert • Epigonen und Progonen ■ Umsdiau in der 
neuesten Klaviertttcratar • Eduard Lassen • Ferdinand HUier • Cornelius Gurlitt • Ernst 

Haberfoier • Max Seifiiz • Ptiedridk Kkl • Eduard Plsdiel • Ausgrabungen eines 

Klavierlehrers • Adolf Jensen ■ Wörter und Begriffe ■ Stoßseufzer eines Berliner MusUc- 
kenneri • Fran^ Liszt, Die erste Aufführung der »Heiligen Elisabeth« • Das zweite Fest- 
honzert • ITALIEN 1871 —1874: Kaif Tausig ■ Lohengrin In Bologna • MuaikaQsdtes 
aas Italien • Vorwort zu »zoo kleinen zweistimmigen Kanons« • HANNOVER— 
MBININGEN-HAMBURC 1877-1892: Rosaini • Reiscrezensioaen • Autokiitisdws 
von dner Rdseln den Nd>eln • Anton Rdbbstdn • Die Geifeniee • FeMx Men^bsohn • 
Ein ominöser Drudcfehler • Konzertunwesen • SkandinavisAe Konzcrtrciscskizzen . 
Ober ein Jugendwerk Beethovens • Das Enharmonium des Herrn Doktor Siwite 
Tanafn>Pub(lfniai tmd Kritik «VordiriadiAc Kmfotpollid • Apbofbnea. 



133 



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HANS VON BÜLOW 



VIERTHR BAND 



BRIEFE III • ia55'i864 

Mit xwd BÜdnlncn. (898. XVIIt 650 S. 8«. 
Geheftet 7 Mulif in I^biwMdbfliMf 8 Mm^ 
in HalUhMS&Mid 9 Mvfc. 



FQNFTKR PANO 



BRIEFE IV • 1864-1Ä72 

Mit docm BiMib. t»»*. XU, 58t S. 8^ 
GdwAct ö ISuk, in Ldnwandband 7 MM, 
IB tUMranzbaml 8 Marie. 



.>rri IST! R BAND 



BRIEFE V • 1872-1880 



MitsvdBMiiMeB. 1904. XX ^sS.8^. 
Odkcftet 7 ^AmIc, Ib Lcjuwuftwwi 8 Mbit^ 
in HiMranzband 9 Maifc. 



SIBBIINTI'R BAND 



BRIEFE Vi • 1880-1886 

Müdrd BJMniMcn. 1907. XXIV;4»S. 8*. 
Odheftct; MmIc, in Ldnvandband 6 lUtA, 
in tkOilnBufiaiMl 7 Maifc 



ACHTER BAND 



BRIEFE Vn * 1886-1894 Mfr^rd 
Gdicftct ö Miil^ Dl LdtwandlMMd 7 Marfi^ fai 



1908. XXI, 49» S. 8*. 
8MvL 



BÜLOWS BRIEFE 



Es verlohnt aidi filr jeden Musiker, dbenso wie fftr jeden Gebildeten, 
die Briefe Hans von Bölows kennen zu lernen. Die ersten beiden 
Briefbände umfassen die ersten 25 Jahre seines Lebens 0830 — 1855) von 
der Kinderzeit an bis zu dem Moment, da seine bewegten Lehr= und 
Wanderjaiire als Kapellmeister und Pianist absddießen und er als Lehrer 
am Scernsdien Konservatorium zu Berlin festen Fuß faßte, im dritten 
Bande ^iht die Briefsammlung ein ansdiaulidies Bild der kmnpfreidien Jahre 
seines Aufenthaltes in Berlin (1855 — 1864), einer Zeit, die er selbst als »Jahre 
der Ktieditsdiaft* bezeichnet hat. Mit der Berufung Hans von Bölows nadi 
Mündien durdt Kotiig Ludwig II. sdiließt der Band, Die in den jähren 
1864 1872 ges(luici>äien Bride sind im IV. Bande anzutieffen. Es ist 
jene Zeit, wo Hans von Bülow von seinem Lehrer und Freund Ridiard 
Wajfncr nach München als HcfkapcIImeister und Direktor der Koni,*;^!, 
Musiksdiule berufen wurde, und wo er durcii die erste Aufführung des 
»Tristan« sidi ein ewiges Ruhmesblatt in der deutsdten Kunstgesdiidite 
enrorl»en liatte. Den Inhalt dtafakterisicrcn die Obeiwhriften, <fie dm 



134 



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HANS VON BÜLOW 



Abteilungen gegeben sind. »Kreuz und Quer durtfi Europa« verserzr un?; 
in die Zeiten, Hd RüIo^t' seinen Ruhm als Meistcrintcrprer klissisdier 
Kiavierwerke ineiiric und kstigte. Alsdann begleiten wir ihn durdi Amerika 
auf seiner Riesentoumee. Das Ksqticd »TiefsHKmd« faOt die Briefe aus der 
Zeit zusammen, in der ihr Autor sidk mdlisain von der Nervenzerrüttung 
erholte, die er sidi im Lande des Dollars zugezogen hatte, und den SdiluB 
bildet d»is Kapitel »Hannover«, stofflidi sidier eines der fesselndsten der 
VeröffcntÜdiung. Band VI umfaßt <lie Jahre 1880— löbö, während welcher 
Bdow In Meininge n ab Hofkapetlmelster funktionierte und Ae dortige 
Kapelle auf eine erstaunliche Höhe bradite/ seine Leistungen als Ordiester* 
dirigent wurden vorbildlidi für ganz Deutsdiland. Außerdem fällt in die 
Meininger Zeit Bülows zweite Verheiratung und das mnsikalisdi wichtigste 
Ereignis dieser Epodie, sein Freundschaftsverhältnis zu Brahms. Der 
letzte, VII. Band von Hans von BOlows Briefen führt uns auf den Gipfel 
seiner Bedeutung und seiner Erfolge. Nad> der M ctninger Epodie madit 
er in Hamburg nodi einen Vcrsiwli« sdn KGnstlertum einer veredelteo 
Pflege der Oper dienstbar zu machen und wendet sidi dann den Oithestcr* 
konzerten von Berlin, Hamburg und Bremen zu. Nun aber senUen sidi die 
Sdtatten, die Feuerseele hat den Körper vorzeitig aufgezeiut. Sdiweres 
Sicdituin, bddenhaft ertragen, und ein einsamer Tod fimi In Ägypten sind 
die letaeten feisen Töne, in denen Hans von Bidows Btdendasein ausidingr. 



Briefwechsel zwisdien 
Franz Liszt und 
Hans von Bülow 

Heiausgegeb. v. LA MARA 

1898. Vm, 426 S. 8«. Geh. 6 U,, in 
Leinvdb. 7M,,inHafbfrz]>. 8.50M. 



Correspondance cntrc 

Franz Liszt er 
Hans von Bülow 

Publik par LA MARA 

vm, 42Ö p, in«8 
Odieftet öMarit, gdnmden 7Mark 



Die kflnsderisdve Physiognomie BOlows würde in Üutr Totalität nidtt 
TU uns spredien, fände die Herausgabe seiner gesammelten Briefe 
aidit durch den Gedankenaustausdi mit seinem Meister ihre Ergänzung. 
Die Briefe, die Meister und Jünger miteinander wediselten, spiegeln einer- 
seits ein interessantes Stade Zeitgesdiidite wieder, zt^eidi bringen sie alier 
anderseits die grundvcrsdhiedenen Individualitäten beider in aller Schärfe 
und Klarheit zum Atisdrurk. Die hier wiederg^cgebcnen 86 Briefe Bülows 
sind von Marie von Bülow in ihre ji^roße Ausgabe der Briefe Hans von 
Bülows nicht mit aufgenommen worden. 



135 



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HANS VON BÜLOW 



HANS VON BÜLOW- VonLAMARA 

Adite Auf läge. 1911. 56 Seiten 8". Mit einem Bildnis. In Oxfordlmen gebunden ' Mark 

Den tapfersten liinsjer und sdilaj^fcrtigsten Kampfgenossen der beiden führenden Geister 
der großen neuzeitUdien Musikbevegung, Liszt und Wagner, sdiildert La Mara in 
diesem BtkUdn allen 6tna, dk adn BU nidit Mit lehn II wtcftii und Sdtfiftffn idbtt Mif 

lidi wirfKA hsicii voUcs. 




Faicsimile der Handscfirift H. v. Billo« s, 
Original im Besitze von BREITKOPF HÄRTEL in Leipdf. 



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ALTMEISTER UND VORBACHISCHE 2£IT 



ALTMEISTER 

UND VORBACHISCHE ZEIT 



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G. P. DA P ALESTRINA 



G. P. DA PALESTRINA 




Kupftrradierung von F. BOTTICHER. Erste VeröfFentlldiung nach 
dem im musikalisdicn Ardiive der Basilica Vaticana befindli(ficn Originale. 
Größe 45 : 32 cm. Preis 3 Mariv 



aP.DA PALESTRINA 



Über das Leben und die Werke des 

GPIERLUIGI DA PALESTRINA 

GENANNT DER FÜRS! DUR MUSii\ 
Nadi dem Memorie storicocritiche des 

ABBATE GIUSEPPE BAINI 

SSngers und Direktors der Päpstiidien Kapelle, verfeßt 
uad mit histoiisch<4ritifldicn Zusätzen begleitet von 

FRANZ SALES KANDLER 

NadijielasaencsWerl^ iierausgegebenfnitVorwort von 

R. G. KIESEWETTER 



1834- XXiV, Vin Seiten 8» 



Die erste vortreffliche Bio.«;raphic des Kirdicnkomponisten in dcutsdier 
Übersetzung, die allerdings sdion seit einer Reihe von Jahren im 
Handel nidit mehr zu haben ist, sondern nur nodi in Antiquariats- 
handlungen angetroflen wird. 



GPIERLUIGI DA PALESTRINA 
und die Gesamtausgabe seiner\^ke von 

PAUL GRAF WALDERSEE 

1884. yt Seiten 8" :: Preis geheftet 1 Mark 



Ales was auf so cnj^cin R.iumo über einen '-l iirstt'ii der Mtisik* hc- 
riditet werden kann, das Widitigste vom Widitigen, bringt dieses 
Schriftdien, das zunädist die seit einer Reihe von Jahren vergriffene 
gfoRe Lebetisbesdireibufi; von Franz Kan<!ler ersetzen muff. 



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ORLANDO DI LASSO 



BEITRAGE ZUR GESCHICHTE 
DER BAYERISCHEN 
HOFKAPELLE UNTER 

ORLANDO DI LASSO 

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ 

in drei BüAcm von ADOLF SANDBERGER 



ERSTES BUCH 

Mit vier AbbiUimgen 
1894, XVI und 119 S. S« 

Prds geheftet 3 Mark 
In Ldnwandbondi 4 Mark 



DRITTES BUCH 

Dokumente. Erster Teil 
Xfitzwei AbMungen. 1895, IX 

u. 558 S. 8« Preis geh. 7 Mark 
In Ldnwandband 8 Mark 



Im ersten Budi dieser Reitr.irr schildert der Verfasser die Hofmusik in MiirKfifn und die 
Lebenssdikksale <ks OrUuido <li Lasso, es umfiaDt die beiden Kapitel : 1. 1 lotuiusik der 
\ntt^a^ bb nna Bintreflbi Orlando dl Uttioi in MOnAeo 1556. II. Sddduafe und 
Umgebung Orlando di Lassos biszuseincmBfaltreffnMiMandtenerHofie 1530(1 532) - 1556. 
Die vier Abbildungen sind: Grabstein C. Paiimanns an der Fraucnkirrfie zu Mundien, 
Orlando di Lasso Aet. svae. L. 1580, Porträt Lassos vom jähre 156;, Oriando di Lasso 
imiguLcbniM^ Der erste Teil des drittcii Bttdies bringt nor Dolniaente, nnd swar 
xunädist Auszüge aus den Zahbn)tsre(}inungen des herzoglidien Hofes für die )ahrc 
1551 — 1600. Es tst mit vieler Müiie zus.jmmen^fcbracfttes Material, da? in -Jcincr Reid>- 
haltigkeit sowohl dem Forsdier auf dem Gebiete der Musikgesdiidite als audi der Kultur' 
fctdiidte viel Neues und tAndAn bietet. DicMd AmeflgCB Iblfcn 5z Brieie Orfmdoe, 
die in Ihrer originalen Wiedergabe wertvolles Maferi.il zu seiner Charakteristik und seines 
Verhältnisses zum herzoglidten Hofe bieten. Es folgen weitere Aktenstüdte : ein Lob' 
gedidit auf L. Senfl/ Auszüge aus den Bertdtten des bayerisdten Gesandten und kaiscrl. 
Vlsdcanzkn Dr. Sdd/ zvd Briefe H. |. Puggers an Aflmdit V., Briefe des Kfiid^ 
Maximilian an Albredit V.,- Ausrflge aus den 2alilainfsrcifinungen de.-, königl. und kaiserl. 
HoÜes in der Hofbibliothek in Wien / Dokumente, die die Berufung und Reise Lassos 
aadi Pcankieldi betreffen/ Auszflfe aus der Korrespondenz Wilhelms V., 
aus den Pamlienpapieren von Lassos Nadikommea aus den Reversen 
usw. haycriscber Beamten , aus den fürstlidien Gnaden« 
erlassen, aus den Ordonnanzbüdiern u. a. Die zwei 
AbUldunfcn stellen das Wappen Orlandos dar. 



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JOHANN HERMANN SCHEIN 

Von ARTHUR PRÜFER 

1895. XXIV, 148 Seiten 8® :: Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4. Mark 

Die vorliegende Arbeit w'iW nicf t allein eine Frujäniung der MusiktjesAicfitc des von der 
Forschung bis vor kurrcni hintangesetzten 17. Jahrhunderts bieten, sondern einen 
Beitrag zur Würdisuns der Werke eines der größten Zeitgenossen Heinridi SAützcns 
leisten. »Wir haben seilen eine Musiker«Biographie gelesen, die uns so sympathisch be' 
rOhrt hätte« " schreibt der Kunstvart — »wie diese PrOFersdie, am dernidit nur geschicht- 
liche Zuverlässigkeit spricht, der daneben auch treiFliche allgemeinere sdiriftstellerische Vor- 
züge nachzurühmen sind: anschauliche, fesselnde, gemütlich teilnehmende Darstellung, 
Knappheit in Erledigung des mehr Nebensächlichen, gut übersichtliche Disposition u.a. m. 
In der Einleitung bietet Prüier eine interessante allgemeine Wördigunc seines lieben alten 
MciilBfti wif Otnod einer vwtfsfflldm Oberaldic flbcr iIcimb liiimlidMJfcii« 



JOHANN HERMANN SCHEIN 

UND DAS WELTUCHE DEUTSCHE UED 
DES 17. JAHRHUNDERTS 

Mit einem Anhange: 
SCHEINS STELLUNG ZUR INSTRUMENTALMUSIK 

Von ARTHUR PRÜFER 

1908. VllI, 96 Seiten 8° :; Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4.50 Mark 

Scheins künstlerische Stellung in der Geschichte des deutschen Liedes im Anschluß an die 
obige Biographie dieses Meisters und <lie Finleitungen zu den drei ersten Bänden der 
Gesamtausgabc seiner Werke .lustiilirlidi zu u tnili>;en, ist der Zweck dieser Sihriff. Das Buch 
ist in die Beihefte der Internat. Mubiksesciisdiatt MI. I'olgc, Heft 7) aufgenommen »ordcn. 

Die Passionen nach den vier Evangelisten 

von Heinrich Schütz 

Ein Bdtr^ zur Fder des 300 jährigen Sdiutz«* Jubiläums von 

FRIEDRICH SPITTA 

>&S6. 65 Seiten 8", Geheftet i Mark 

Inhalt: Pauiaaia AUgemdoca • Markiu-Pasakm • Toaldtcni der Panioiieii und die Lukas* 
PasskMi • f ohaimcfl-Panlaa • DramalbdieCfiSre derMatthtos-PMlioa • DrunatiidteSoBder 

^fatthäus-Passion ■ Evancjelist in dcr^IattfiäuS'P.Tision Bctmcfitendc Chöre dcrMatthäus« 
Passion ■ Uneciitheit der Markus' Passion ' Grundsätze für Bearbeitung und Aufführunf. 



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DIE VORBACHISCHE ZEET 



JOHANN DE MURIS 

Seine Werke und seine Bedeutung als 
Verfechter des Klassischen in der Tonkunst 

lliiKi Studie von ROBERT HIRSCHFELD 

1884. 67 Seiten 8*. Preis t Mark 

Die Mber mtverstandlidieii WidersprQdie der versdiledenea den 
Namen MuHs tragenden Sdiriften Verden hier durdi die zum 
ersten Male angebracfitc llnrersdiddung 2weier Träger desselben 
Namens gehoben und wir sehen zwei durchaus vrohluntersditedenc 
Personen von diarakteiistisdKr Physiognomie vor uns. 



WILHELM DU FAy 

Monographische Studie übei dessen Leben 

und Werke von FR. X. HABERL 



1885. 134 Seiten, Musikbeilagen lö Seiten 8**. Preis } Mark 



DasBudi crscfiicnalsLderBaustcinczurMusikgesdiidite. In Haberls 
»hodibedeutsamer Arbeit« (Ricniann Musiklexikon, 7. Auflage) 
mirde zum ersten Male festgestellt, daß Du Fay nidit der älteste, 
sondern der jüngste der drei Altmeister des 15. Jahrhunderts, 
Dunstaple, Bindiois und Dufay ist, wodurdi sidi alle früheren Wider- 
sprüdie, weidie den Gelehrten so fange Kopfzerhredien gemadtt 

haben, von selbst lösen. 



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DIE VOftaACHiSCHE ZEIT 



RONSARD 

et la musique de son temps 

Oeuvres musicales de Certon, Goudiinel, Janequin, 
Muret, Maudit etc. 

ParJULIEN TIERSOT 

1903. 78 Seiten 8". Geheftet 2.40 Mark 

Die Studie cntwicivelt die Stellung des einst am meisten gesungenen 
französischen Dichters zur Musik und den Musikern seiner Zeit, 
^e In-ingt zuglcidi einen Neudnuk des »Llvre des Amourac, das 
mehrstimmige Liebestieder von Certon (fespere et ctains; Blen qü^ 
grandtori), GoudimeI(Ode k Midiel de lHopital/ Qyand Tapper^/ 
Qgi fenforcera ma voiz>« Muret <Las, ie me piain), Jancqnin (Qi^ 
vottidra voir/ Natuie oraant/ Petite Njrmphe folastrO usw. enthüt. 



Andreas Raselius Ambergensis 

Sein Leben und seine Werke 

Eine Studie von J. AUER 

1892. VII, 48 Seiten 8*. Geh. L50 Mark 

Ein getreues und ziemfidt voOstSndiges BUd von dem Leben und 
der Tätigkeit dnes Zeit» imd Altersgenossen Hans Leo HaSAtn, 

zugletdi aber audi ein musikalisdies Zeitbdd. Rasdius — sein Vater 
war ein Schüler Dr. Philipp Melanchthons — als junger Magister zu« 
nädist in Heidelberg angestellt, finden wir ihn später als Cantor 
Gymnasii in Regensburg, allwo er die Aufgabe hatte, den Sdiiilern 
am Gymnasium Unterritht im Gesänge zu erteilen und für würdige 
Behandlung des musikalisdien Teiles bei den Gottesdiensten der 
evangellsdicn Gemdnde Soffe zu tragen, ^ar er audi itdne weit« 
gesdiidididi bedetttendePersönlidilteitr solassendodisdneLeistungen 
an den Orten seiner Wirksamkeit die Darlegung und Erforsditmg der« 
selben gerechtfertigt erscheinen, zumal dadurch auch ein Einblick in die 
Praxis des Sdud-undKirdiei^gesangs der damal^enZeitgevährt vird. 



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VON BACH BIS ZU BEETHOVEN 



I 



VON BACH BIS 
ZU BEETHOVEN 



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VON BACH BIS ZU BEETHOVEN 



EMANUEL D'ASTORGA 



VON HANS VOLKMANN 

ERSTER BAND 

DAS LEBEN DES TONDICHTERS 

1911. 216 S. 8^ Oeh. 4 M., in Letnwamlband 5 UL, in ed^tem Lederban«! 6 M. 

Die Oantdlimg von Astofjgas Ld>en war bisiier din MiiMerbei« 
spid jener Art romantisdicr MudlurMogniphien, Ui denen der 
Maqgd an Tatsadien durdi rührend^ aaekdotbdie und opernhafte 
Züge ersetzt und <&e Entstehung von eigenartig anadehenden Werlten 
— das Stabatmater und die Kantaten Astorgas sind sofdie Werlte — 
auf ci^enartij^e Lebenssdiidisale ihres Schöpfers zurückgeführt ist. 
Volkmann hat von aÜ diesen Legenden, die ihr Dasein zum größten 
Teil Fricdridi Rochlirz, einem hochverdienten Publizisten, aber skrupel- 
losen Gesihiditssdirciber, verdanken <iS25)/ und um die als Kern sidi 
^ter ncxh eine ganze Reihe von bftfimem kristallisiert hat, ntdits 
dhrig gdassen/ und es ist ihm gdungen, auf sidierer Grundlage eine 
anzidiende und lebensvolle Biographie Astorgas aufzubauen, an die 
sidi dne interessante und lehrreidie Kritik der gesamten früheren 
Astorga-Literatur ansdilicßt. Die Unsumme von Mühe, die Volk- 
mann an die Auffindung neuer Quellen und die Verarbeitung einer 
umfangreidien und entlegenen Literatur gewandt hat, die Sorgfalt, mit 
der er aus den Daten seine Sdilüssc zielit, die feinsinnige Darstellung, 
der man mit beinahe dramatisdiem Interesse folgt, vereinen sich, uns 
ebie Biographie zu sdienken, die nun ihrerseits als ein Muster moder« 
ner, antiromantisdier, darum aber keineswegs nOdiiemer Gesdiidits« 
Schreibung gelten kann. Das Werk soll durdi einen zweiten Tdl, 
der sidi mit den Werken Astorgas befeftt, sdnen Abschluß 
finden. — Ein artiger Zufall will, daß es nun gerade zu der Zeit, 
da wir im Zeidien des »Rosenkavaliersc stehen, zuverlässige Nadi- 
richten über das Gesdiledit der Manhesi von Rofrano gibt, das 
man irrtümlidi mit Astorga in Zusammenhang gebracht hat. 
<Dr. Alfred üinsteiu in »Münchner Neueste Nachriditen«.) 



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HASSE 




JOH. ADOLF HASSE 



HASSE UND 
DIE BRÜDER 
GRAUN ALS 
SYMPHONIKER 

Nebst Biographien und thematischen 
Katalogen von 

CARL MENNICKE 

190Ö. VI und 568 Seiten 8", 
Preis geheftet 20 M., in Leinwandband zj M. 



Mennidtc gibt einen interessanten Beitrag zur Geschichte der Instrumen- 
talmusik, insbesondere der Symphonie. In verdienstvoller Weise 
hatte früher Riemann auf Johann Stamitr, den Ersten der Mannheimer Schule 
und den Schöpfer des Neuen Instrumentalstils hingewiesen. Mennickes fleißige 
und auf Belege aller nur erdenklichen Art gestützte umfangreiche Arbeit 
untersucht, inwiefern und in welchem Umfange Hasse und die beiden Brüder 
Graun an jener Wandlung des Stils beteiligt waren, den später Josef Haydn 
in klassischer Weise durch- und ausbilden sollte. Wir zeigen das an- 
ziehend geschriebene Werk hier an, in der guten Meinung, daß auch der 
hinreichend vorgebildete ernste Kunstfreund aus seiner Lektüre vielen 
Nutzen ziehen könne. (Leipziger Tageblatt) 



Das umfänglicfie Buch enthält zahlreiche Notenbeispiele, seine Einteilung Ist: 

I. Einleitung. II. Zur Entwicidungsgeschichte des modernen Instrumentalstils. III. Die 
(französischen) Ouvertüren Hasses und der Brüder Karl Heinrich und Johann Göttlich 
Graun. IV. Die Symphonien Hasses und Karl Heinrich Grauns. V. Die Symphonien 
Johann Gonlicb Grauns. VI. Ouvertüre und Drama. VII. Das Orchester • Die Instru- 
mentation • Dynamik des Vortrags. VIII. Schlußwort. IX. Biographien: Johann Adolf 
Hasse und Faustina Bordoni-Hasse • Die Brüder Graun. X. Thematischer Katalog der 
Symphonien Hasses und der Brüder Graun (Kammersymphonien, französisdie Ouvertüren, 
Symphonien zu Opern, Intermezzi, Kantaten, Oratorien). Mit Angabe der Fundorte er- 
haltener Exemplare in Druck und I landschrift • Chronologisches Verzeichnis der Bühnenwerke 
und Oratorien Hasses • Die Bühnenwerke K. H. Grauns • Themat. Verzeichnis für Hasse • 
Themat. Verzeichnis für K. H. Graun • Themat. Verzeichnis für J. G. Graun. XI. Verzeichnis 
der gedruckten Werke Hasses, K. H. Grauns, J. G.Grauns ■ Sachregister • Namenregister usw. 



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lo* 



VON HACMRIS ZU BHETHOVEN 



LUCIAN KAMIEl^SKI 



DIE ORATORIEN VON 
JOHANN ADOLF HASSE 

1912. 368 S. S", Noteiibcilagcn 58 S. 8". Geh. 10 M., in Leinen geb. 12 M. 



Der Teil von Hasses Schaffen wird von Kamienski behandelt, der forma! und 
stilistisch in besonderer Reinheit eine Idee von seiner dramatischen Be« 
gabung gibt, denn das Oratorium des 18. Jahrhundert« bietet dem Komponisten 
Gelegenheit, in draniatlsdier Form von szenisdien Bedingungen unabhängige 
Musik zu schreiben. Wir bekommen hier einen Einblick in Hasses reine Voka!« 
kunst , ixic auch in seine Figensrhaften als Dramatiker ur»d werden durch das 
Oratorium als Vermittlung zwischen Oper und der Kirchen- und Kammer- 
kompodlion mitten in seine musikalis<he Werkstatt hlneingefahrt. Die Arbeit 
stellt sidi als eine Verbindung von äs^ietisdien und bistorisAen Betraditniigen 
dar» die in Hinzeldarste Hungen und eine Gesamtdarstellung gegliedert sind, und 
die durA eine einleitende Darstellung der in der musikalisdien Praxis der Zeit, 
wie in der gleich;eiti.j;en und späteren Literatur zum Ausdruck kommenden 
Bedeutung Masses als Oratorienkomponist und eine absdiiießende Betrachtung 
Aber efaie kttnftife theoretisdie und pn^sdie Besdiiftigung mit den abfdiatt* 
delten Werlten eingekleidet sind. Die zahlreichen Notenbeispiele bilden in 
Verbindung mit dem thematischen Katalog und den beiden vollständig wieder- 
gegebenen Arien aus > Desposizione deile Croce« und »S. Hlena al Calvarioc 
eine aiisrei(i^ende musikalische Illustration. Die Einteilung des Werkes: Die 
Bedeutung Hasses« insonderheit ats Oratorienftomponlsi; in Praxis imd Sdirlft« 
tum " Blnzelbetra^tuof der Hassesdien Oratorien <Scrpentes in dcserto — 
Sanctus Petrus et Sancta Maria Magdalena — DanieUo — II Cantico dei tre 
fanciuKi ~ Lc Vtrtu appi^ deffa Crcce — II Giuseppe rlconosciuto — IPelle- 
grini ai Sepoicro di Nostro Kedentore La Deposizione della Croce di Gesü 
Cristo Salvatore Nostro — La caduta di Gerico — Santa Elena al Calvario — 
<— La Convertlone di Santo Agos^o Oratorien von zweifelhafter Bdkt<» 
heit.) Gesamtbetrachtung der Hasscadien Oratorien <Vom Stil allgemein 
• (vorbereitend) ~ Das Rezitativ — Die Arie — Die Solo-Ensembles 
— Die Chöre — Die Instrumenialstücke — Die Gesn:ntform> Be- 
merkungen zur Wiederl)elebung der Hasseschen Oratorien. 



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JOHANN ADOLF HASSB 



WALTHER MOLLER 



JOHANN ADOLF HASSE 
ALS KIRCHENKOMPONIST 



Ein Beitrag zurGeschichte dcrneapolitanisdien 
Kirchenmusik. Mit thematiscficni Katalog der 
liturgisdben Kirdienmusik j. A. HASSHS 

1911. i8(» Seiten 8^ Geheftet 5 MaffE, In Leinen gebunden 6.50 Marie 

Eine widitige Seite der kOnstferisdien Betätigong Hasses, seine Kirdien« 
musilc, findet in dieser Arbeit zum ersten Male ausiiQhclidie Behand- 
fung. Lag es ursprttnglidi nahe, die Oratorien Hasses in die Be« 
traditungen einzubeziehen/ so wurde dodi davon abgesehen, da sie in viel 

engerer Wespn^ver\v^n<ff<;chaft mit der Oper Ha?«;?^ mit (^rr Kirdien- 
musik für den gotrcsdienstlidicn Gebrauch stehen. Diese bildet denn audi 
das aussdiließliche Gebiet der lliitersudiuiij^cii, das sidi al!er<lings dur<h 
soidie der ganzen neapolitanisdien Umgebung des Meisters, die Sdiule 
Alessandro Scarkttis, In der Hasse seine Lehrjahre durdimadite, erwdierte. 
Der thematisdie Katalog dOrfte vidDdtt in die weitveri»reilete Kirdien« 
nittsdt Hasses Iwingen, wie die ganze Abliandlung zur Hditigen 
Würdigung Hasses als Kirdienmusiker und der Kirdien« 
musÜK der deutsdien Mdster Ql>erhaupt/ bdträgL 



Nadi dem einfiOlifenden Votwort feigen die bdden Haitptakelluiiigen 
des Budies: Die Kirdienmusik der neap^ltanisdien Sdbiile " und " 

Johann Adolf Hasse als Kirdienliomponist. Die letztere ist in A> 
Biographisdies im Ansdiluß an sein Wirken als Kirdienkomponlst 

(Jugend, Neapel und Venedig — Dresden — Wien — Venedig) 
und B> Die Werke (Die Messen — Die Rcquien — Die Psalmen 
— Hymnen — Die Litaneien - Die Ivlotetten) gegliederi. An das 
Sdilußwort fügen sidi Bemerkungen zum thematisdien Verzeiduiis 
an und dann das theniatisdte Vetcddinis selbst 



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VON BACH BIS ZU BEETHOVEN 



Fausiina BordonUHasse 

Von A. NIGGLI 

i88fe 5S Seiten S». Oehcftet 1 Maik 

Die S<i\rih enthoOt nicht nur ein farbenrekfacs, in ebenso« 
viel Sonncnglanz wie dunkle Sdiattcn getauftes Lebens« 
bild dieser Heroine der Gesangskunst, sondern gibt zugleidieine 
prägnante Sdiilderung der italicnisdien Hofoper im 18. Jahr- 
hundert Oberhaupt, vom Höhepunkt ihrer Entwicklung zu 
ihrem rasdien natumotvendlgen Zerfafl, in den sie venank. 



Gertrud Elisabeth Mara 

Eine deutsche Künstlerin des 18. Jalirhunderts 

Von A NIGGLI 

mu 46 Seiten 8* Geheftet 1 Mark 

Die lebendige Biographie einer dcursAcn Sängerin, die in 
der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nidit minder he< 
rühmt war, als die Faustina in der ersten, sie läßt uns alles 
Att^Scputzte und Pikante, Anekdotenhafte anderer Biographen 
hinwegnehmend " der vielgenannten und vielverkannten Praii 
g!e!«^?am unmittelbar ins klare Auge blicken. Wir gelangen 
zu cIa r wohltuenden Überzeugung, daß vt'ir es nidit nur mit einer 
großai Künstlerin, sondern audi mit einer tüditigen, energie« 
vollen Prau zu tun haben, die zwar fiir mandiölei weil>lidie 
SdiwäAen keineswegs unversdiuldet büßen mußte, die ahtt 
durch alle Stürme hindurdi den Kopf oben und das Hers 
auf dem rediten Flecke beliiclt und der im besten 
Sinne des Wortes nidits Mensdiiidies fremd war. 



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JOH MAmmSON - JOH. JAG. PROBBROER 



JOHANN MATTHESON 

und seine Verdienste um die dcutsdie Tonkunst 
Von LUDWIG MEINARDUS 

1879. 60 Seiten S". Geheftet t Mark 

Der Vortrag wurde vom Verfasser erstmalig in Dresden gehalten, später atidi in 
Hamburg. Er legt in Ihm als einer der ersten dar, daß Matthesons Andcn!%c«j völlig 
zu Unredit in redtt sdiiefiem Lidite im Urteile der Musikgesdiiditen , Biographien mv. 
erscheint und kommt zu dem Sdilusse, daß die unermOdlidie, langjährige Arbeit Matthesons, 
sein treu ausdauernder mannhafter Kampf für die Sadie deotsdier Kunst und deutsdien 
Cdite*/ ihm, dem viel verkannten Sämanne, einen würdigen Platz anweist im RuhoMii« 
lempel der besten Söhne miacrcs Volkes, veldie sidi den Eintritt in die »Ehren« 
pfiortec redlidi vcr^fant baben <birdt Wiederbelebung und Kräftigung der 
Sdbatadiinnf and Wcrtidiitziaif dentM^en Volk^ielMc«. 



JOHANN MATTHESON 

dn Förderer der deutsdien Tonkunst, im Lidite 

seiner Werke • Musikgeschichdicfie Skizze 

Von HEINRICH SCHMIDT 

1897. 8)Sdlcs8^aii447Sd(aiNbtaifcdlifcit OeficAct 4 Kfadt 

Xus den authentischsten Quellen, d. h. aus Matthesons zahlreicbctt Sdviften, wird 
/-\ hier sein Lehen erzählt und sein Wirken entfaifcf, lichtvoll, knapp, ruverlässig, 
fesselnd. Der Freund Händeis und Bewunderer Badis, der gelehrte musikalisd»e 
Theoretiker, der fruditbare Komponist, der lautere Charakter in setner unerbitt* 
iidien VV'.ihrheitsfiehc, der Schriftsteller von j^i^antischcr Arbeitskraft tritt uns In diesem 
Budie lebensvoll entgegen <Theologisd)er Literatur'Beridit). Als Anhang sind 
eine AniaU KonposMoaen von J, Matdiooa mm Abdrudc fdangt 



ÜBER JOHANN JACOB 
FROBERGERS LEBEN 

und seine Bedeutung für die Gesrfiirhte der 
Klavierauite • Von FRANZ BEIER 

«884. 4£Sciteo8*. OdielietiM. 

Neben dnem fcurscn biographisdien Bilde feiert der Verfasser Froberger als eine hodt- 
bedeutende Erscheinung in der Gesdtidtte der OrgeU imd Klaviermusik, die der 
Klaviermusik dne neue, für sie charakterist che Bahn cröffiiete. Als Anhang enthält das 
Stfaiftdics dn dicoMtlidies Vcfseldinfai der Suiten PtobufpcUr 



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VON BACH BIS ZU BBBTHOVBN 

Giovanni Batüsta Pergolese 

Von H. M. SCHLETTERER 

tS8o. 40 Sdten Preis geheftet 1 Mark 

In kurzen Worten alles Wisseosverte Ober den genialeii Kom' 
poiäMm der neapofitantocfcefi Sdide, ein AnbaJt fik Vortra« 
elende tmd efn Sdtriftdien zur sdinelfen Orientferungf Ober das Gebiet. 



LUIGI BOCCHERINI 

Von H M. SCHLETTERER 

1882. 15Ö Seiten 8". Preis geheftet 1 Mark 

Lebensddzie Boodwrfiiis und Pohrer dtirdi sdne Wcffcc^ mit dncm 
J Vcrzdduiis der fetsteren nnd Angaben Ober ibre Vcfflffiendidiung. 



GOETHES VERHÄLTNIS 
ZUR MUSIK ■ 

Von W. J. VON WASIELEWSKI 

i8$o. 22 Sdten 8*. Preis geheftet 1 Mark 

Goethe vom nwisifcali»dicn Stan^Hmbt aus zu bctraditen, 
mag fliandiem unergiebig und zweddba ersdidoen, da 
Goedie aUgemein ftr nldit mosdtafisdi gilt Ob and in wiewei t 
dies begründet ist;, zeigen diese Betraditungen. 



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I 
I 



JOH. FRIEDRICH REICHARDT 




Kupfcrstidi nadi GR ÄFF v. RIEDEL. 25:21,5 cm groß. Preis 1 M. 



JOH. FRIEDRICH REICHARDT 

Sein Leben und seine musikalische Tätigkeit 
Dargestellt von H. M. SCHLETTERER 

1879 <t865>. VIII und 662 Seiten 8". Preis geh. 3 Mark, geb. 5.50 Mark 

Srfilcttcrer widmet dem Leben und den Werken des hodigebildeten und feinfühligen 
Mensdien, des umsiditigen und freisinnigen Mannes, dem das Musikleben mandie 
Neuerung verdankt, ausführlidiste Sdiilderungen. Sie zeigen, wie unredit es war, so bald 
seine Sdiöpfungcn der Vergessenheit anheimfallen zu lassen. Im letzten Jahrrchnt hat 
man s\d\ Reidiardts wieder mehr erinnert und ihm audi allmählidi die ihm gebührende 
Stellung in der Musikgesdiid)te eingeräumt, ja man hat begonnen, mandies seiner ehemals 
weit verbreiteten Lieder — insbesondere seine Goethe -Lieder — wieder hervorzuholen 
und läßt sie zum traulidien Klange der Gitarre wieder erklingen. So wird vielleidit audi 
dieses Budi, das anstrebte, was jetzt immer mehr erreidit wird, wieder doppelt willkommen sein. 



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VON BACH BIS ZU BEETHOVEN 











ANTON SCHWEITZER 

als (U^olIlau^CQcr rvoiuponiSL 
Von JULIUS MAURER 






1912. 82 S. Notenbeispiele 169 S. Geh. 5 M., geb. 6.50 KL 




'PNie Abhandlung bietet ein Bild des Lebens and der Hauptwofa dn SdiSpCen der 
J / ersten deutschen Oper, dessen Werke AIccste und Rosemunde iin 7. und 8. Jahr- 
zehnt des iS. Jahrhunderts j^oßen Ruhm genossen und desten Namen stets genannt ver« 
den motto vom fanmer audi Aber «Be Oper gesprodica wmde. Die AAdt M dn aidit 
unvri<httger Beitrag zur Gescfiicf^tc der Oper überhaupt. Der Inhalt des Btnibes stellt ikh 
dar. Hillfeituns. — I. Das Lehen Schweitzers. — II. Die Werke S<fi« eitrcrs (Allgemeines, 
Vorspiele, Singspiele, Opern LAiceste, RosemuiKk], ZusafflmenWsung, duroaoiogisd»« 
UbBofrapiilM^ Vcfsci6iila>. - IIL 15 Briefe Sdiw«il«n, IV. Muiifcbciqiicfe {Statt 
und Lied aas tDk DorQpüac, Rezitativ c aus »Wahl des Herlniles«, »Alcette^ Afie am 
» AIcettec, Eosonble und Duetlc aus »Rosemottde«). 




FRANZ SEyDELMANN 

als dramatischer Komponist 

Von RUDOLF CAHN-SPEyER 






iroq II, 504 Seiten 8°. Geheftet 7.50 Xbfk, gebunden g WaA 




T Tbcr Franz Seyddoiann Ist wenif befcannt geworden^ am wenifsten Aber lebK 'nWg- 

keit als Opernkomponist. In Cafui'Speyers Budie erfolgt nun zum ersten Male eine 
VeröfFenrltrfiung seiner Lcbensgesdiidite, die zugleid) aud» eine cinsrelicndc Darlegung der 
musikaiisdien Verhältnisse Dresdens in der Zdt von 1 770 bis ins folgende Jahrhundert imngtf 
Mine Openi diafafcleriiiert tiiid>fabef mandiea IntefCMaote und tlwbefcaaBte sotage Afdut, 

Eine Schilderung der Oratorien Seydelmanns und seiner Lieder ist an^csdilossen, ebenso ein 
bibÜoi^r.iphf.'sdi-cfironologisdicsVerrcidjnisselnerKompcsitioncn.DiezweiteHälftedcsBudies 
bringt in 92 Stücken Beispiele aus den Opern Seydelmanns im Klavierauszuge oder m Partitur, 



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VON BBBTHOVBN BIS ZU FR AN2 USZT UND RICHARD WAGNER 



VON BEETHOVEN 
BIS ZU FRANZ LISZT UND 
RICHARD WAGNER 



IM 



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VON BEETHOVEN BIS ZU PRANE LESZT UND RICHARD WAONER 



LUDWIG SCHIEDERMAIR 

BEITRÄGE ZUR 

GESCHICHTE DER OPER 

UM DIH WENDE 
DES t8. UND 19. JAHRHUNDERTS 



BANDI 

SIMON VI AYR 

1907, VIII ;64 S. 8«. Geheftet 
10 Mark, gebunden 12.50 Mark 



BANDU 

SIMON MAVR 

2. TEIL. 1910, VIII, 198 S. 8» 
Geh. 7.50 Mark, geb. to Mark 



Eine ausfÖhrlidie wissenschaftliche Würdigfung Simon Nlayrs, dessen 
Persönlidikeit bilker trotz der zahlreidien Biographien noch nicht 
cliie seiner virUidten Bedeutunf filr die Moslkgesdikiite entsprc<bende 
Beliandlung gefunden hatte. Unter besonderer Betonung der füt <be 
künstlcrisdic Entwicklung wichtigen Momente ti:: ! Hcranziefuing seiner 
autobicgraphiscficn Aufzeichnungen wird Leben und Streben Sitnon Mayrs 
gezeidinet und durdi Be^ediung der einzelnen dramatisdien Werke die 
Frage nadi der Bedctmmg (fictet Toametoters geklärt. BrGrfert der enre 
Teil Mayrs Opera bulla (Venexlaner Opern 1796 — 1805, MailSndtr 
Opern 1800 — 1807, Bella ciarle e fatti tristi. Ein OelegeoheitsstQdc) und 
Opera seria bis zum Jahre iSoS (Venezianer Opern 1794 — 1800, Haupt- 
werke 1800 — 1807, Opern geringerer Bedeutung 1802-1806), also bis 
zum Beginne ihres Niederganges, so behandelt der zweite die Opera 
semiierin and crolcomica und ^ (um scnt]n)entak> sowie die Opera 
buffii und Opera serianaifc dem Jahre 1808 (Rftmisdie Opern, Venezianer, 
Mail3niler und Fcstopcrn Genucser, Neapolitaner und letzte Opern). Der 
nct+i ausstehende dritte Teil w ird den f:iiitluß feststellen, den Mayr auf 
seine Zeitgenossen und Nadifolger von Spontini, Pacini, Rossini und 
Mercttdante bis Berlios herauf ansgedk hat. Außer zaUrekhen Noten* 
belsplelen wurde der Arbeit <II. Band) die Nadibildung eines Mayr am 
Planofbrte komponierend darstellenden ölgemildes von Scuri befgetebcn. 



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HEINRICH MARSCHNER 



Die Op ein 



Heinrich Marschners 



191z. VIU, 100 S. 8^ Geh. 5.60 M., geb. 4.60 M. 



uf Grund des bisher unbekannt gebliebenen 



jl\ Nai^Iasses Heinrich Marsdiners gibt der Vcr» 
fasser die erste Darstellung von den gesamten Opern 
des großen romantJsdren Musikdramatikers, der in 
künstlerisdier Hinsicht als der unmittelbare Erbe 
C, M. V. Webers gilt. In i. Jugendopern, II. Meister« 
opem und des Falkners Braut und III. Opern, die 
im ZeidiCQ des Verfalls stehen, eingeteilt, werden 
die Werfte imnikalicdi un<l textlidi eingehend ansU' 
^ert iomI in den Rahmen der hislorisdien Ent« 
widduf^f estellt. Von besonderem Inleiesse dOiftc die 
Dafleguflig der icflnstlerisdien Beziehungen zwisdien 
Mandmerund Rldiaid Wagner sein. Die Binfeiiung 
gibt einen »Üherl»Iidc Ober Marsdmers Lthen und 
Weikec, der Anhang: Notenbelq>iele and einen 
Wegweiser zur ^4tt8dlnerflteratllr. 



von 



HANS GAARTZ 




157 



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VON BEETHOVEN BIS ZU FRANZ LISZT UND RICHARD WAGNER 



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■ 1 



Heliogravüre von C. BALDASSARI 

Größe 110:70 cm • Bild 73:45 cm • 20.— Mark 
GröfJe 34:z4,5cm • Biid23:ti,5cm • 1.— Mark 



NICOLO 
PAGANINI 

Von A. NIGGLI 

1882. 72 S. 8«. Preis geh. 2 M. 

7" ohl ist oft und viel über 
V V den Virtuosen gcsdiriebcn 
worden, dessen zaubermächtigem 
Bogen si<h einst die Welt zu 
Füßen warf. Aber eine kritische 
Sichtung des biographisdien Ma- 
terials, eine Ausscheidung des 
geschichtlichen Kerns aus jener 
Fabelhülle, die sich nodi bei Leb« 
Zeiten Paganinis um seine Person 
gebildet hat, den Künstler aus 
seiner Zeit heraus zu erklären und 
darzutun, wie die dämonische Wir- 
kung dieses großen Talentes durch 
ein seltsames Zusammentreffen 
denkbar günstigster geschichtlicher 
Verhältnisse mitbedingt war, ge- 
schieht hier zum ersten Male. 



LUDWIG SPOHR 

Ein Vortrag von H. M. SCHLETTERER 



E 



iS8t. XXXIX, 36 Seiten S". Geheftet 1 Mark 

in scharfumrissenes Bild vom Leben und Schaffen Spohrs mit einem ge- 
nauen Werkverzeichnis, das unter Zugrundelegung seines eigenhändig 
geführten thematischen Verzeichnisses bearbeitet wurde. 



löti 



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FKIPDRICM KIIMI...MJ - G. A, ROSSiXI 



FRIEDRICH KUHLAU 

Von CARL THRANE 

1886. IV/ HO S. 8^ GeKeftet 1 Mark, in Ldnenkaii<I 1.50 Mark 

Bei Gdegenlieit des 100. Gelnirtstages mtadt diese einzige autorisierte 
Übersetzung zum ersten Male geboten und sie ist bis heute wohl die 
einzige deutsche Biographie des ailen Kfavicrspteleni und KlaviersAüIern 
durdi seme großen und kleinen Klavierstücke, vor allem seine Sonatinen 

bekannten Komponisten. 

GIACOMO MEyERBEER 

SEIN LEBEN UND SEINE WERKE 
Von A. NIGGLI 

i88^. 38 Seiten 8^ Geheftet 1 Mark 

Ton derPartcien Gunst und HaR verwirrt, sdiwankt sein Charakter-^ 
▼ bild in der üesdiidire. Dieses Diduerwort paßt voll audi auf 
MQferbeer, dem zugejubelt worden ist, wie kaum einem andern 
musilnfisdien Talente, der aber audi Widersprudi iand, wie er 
sdiärfer Itaum einem andern widerfaiiren ist In iiQrzester Welse Orlen* 
ticrt das Sdiriftdien Ober das was uns nodi wissenswert sein dürfte. 



GIACOMO ANTONIO ROSSINI 

Von JOSEF SITTARD 

1882. 49 Seiten 8*. Geheftet t Mark 

EincSdiildcrunj des Lebens und der Werke des Komponisten des *Stahat 
materc in der zusammenfassenden Form eines musikalisdien Vortrags. 

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VON BEETHOVEN BIS EU FRANZ LISZT UND RICHARD WAGNER 



MORITZ HAUPTMANNS 

Briefe an Franz Hauser 

Herausgegeben von ALFRED SCHÖNE 

Zwei Bände. Alit eiiu rn Bildnis Hauptmanns 
1871. XVI, 320 u. iV , jiü Seiten 8". Preis, geiieket 6 Ivlark, jjebunden 8 Mark 

Ich denke, das kann und soll ein Budi werden^ wie es nidit viele j^t, 
sdirieb einst der hervorragende Mozartbiograph Otto Jahn, als er die 
Absidit der VerdHentfidiung der Briefe Hauptmanns an Franz Hauser 
kundgab und jeder vird ihm In dem Urteil heipfliditoi, der Binblidc in 
diesen Sdiatz von edler Llcbenswfirdigkelt, um&ssender Bildung und gelst* 
vollen Urteils erhält. Von den fast 450 Briefen an Hauser haben 199 
Aufnahme in die beiden Bände gefunden, als de^igen Teib, der von 
al^melner Betkutung und von Interesse fiOr <fie Gegenwart ist. Dem 
zweiten Bande ist ein Verzeidwls der SdiQler des ehemaligen ThomaSi- 
kantors Moritz Hauptmann aus den Jahren i82Z'-'i867 beigegeben. 

MORITZ HAUPTMANNS 

Briefe an Ludwig Spohr und andere 

Herausgegeben von FERDINAND HILLER 

1876. Vin und 235 Seiten 8*. Preis geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 

Eine neue Folge der Briefe an Ludvig Spohr, SelmarBagge, Ferdinand 
Brcuiiun«;;, Fiduard und Ferdinand Hiller, Franz von Holstein, an 
Otto Jahn, Kodmaly, Maier, Rietz, Rudorff, Caroline Sdbt, Wilhelm 
Speyer usw., aus denen die hohe PersönliAkcit Flauptmanns hervor* 
leuditet, und audi auf diejenigen anziehend und erbauend wirken wird, 
denen eine vorwiegende Teilnahme an dem Besprodienen ferner liegt. Ais 
Anhang bringt das Budi dn genaues Veizeidmis der Wakt Haiqitmanns. 

ISO 



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CARLLOBWB 



CARL LOEWE 
eine ästhetische Beurteilung von M.Runze 

1884. 32 Sdten 8*. Geheftet 1 Maik 

Der Loewe-Kenner und T oewe=Forscher Max Runze bietet in diesem 
Vortrage eine Erfäutcrung bekannter und audi weniger bekannter 
Balladen und Gesänge des Mdsters der deutsdien Balladenkomposition. 



GOETHE UND LOEWE 

Studie von Maximilian Runze 

1901. 21 Seiten 4*>. Geheftet ^.50 Mark 

Als Einleitung zu Band Xi und All von Carl Loewes 
k. Werken, Gesamtausgabe der Balladen, Legenden, 
Lieder und Gesänge gesdirkben, war das Intnesse an 
dieser Studie so rege, dad ein Sonderdrudt veranstaltet 
werden mußte. Dies Sdiriftdien umfaßt vier Kapitel: 
I. Loewes persönlidke Beziehungen zu Goethe und seiner 
Familie. II. Loewes geistige Beziehungen ni Goethe und 
seinen Werken. III, Loewe, der Cloctfie der Musik in 
bezug auf universelle und diarakterisicrcnde Kunst. 
IV. Die Epodien der Loewesdien Goethe-Kompositionen. 



DIE MUSIKALISCHE LEGENDE 

Studie von Maximilian Runze 

1902. 14 Seiten 4**. Geheftet —'.50 Mark 

Die Studie ist zuglcid» eineEinweisung in Band XIII u.XI V v. Carl Loewes 
Wed[en,Gesanil«^p^ der Balladen, Legenden, Lieder und Gesänge. 



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VON BEETHOVEN BIS ZU FRANZ USZT UND RICHARD WAONER 



Otto Nicolais Tagebücher 

nebst biographisdien Ergänzungen 

herausgegeben von 

B. SCHRÖDER 

1891, Vn u. 1Ö6 Sdten 8*. Pfds gdieftet 1.50 M., gebandcn 2.50 M. 



idit so bald hat uns dn musikgesdii<fitU(bes Wofc lo nfcneit, wie >Otto Nicolais 
^ ^ TagebOdier oebit htograpliiKfacn Etgänzanfca« von C SAr Ader. E« spridrt den 
Leier 10 an, di8 man ridi von dcf Lcktflre deitellicn fantin trauKn fanm. Der Hcnos' 1 

gcbcr Schröder läßt die Bekenntnisse des Komponisten der Optii wDk lustijcn Weiber von 
Windsorc in erster Linie wirken und fugt nur das Notwendigste ru denselben hinzu, um 
das Verständnis der TagebQd)er zu erlddktern und die biographisdien LOdcen auszufüllen, 
weldie sie etva valkrachmen iancn. So verfaßte Sdiröder eine Skizze des Lebens Nicolais 
bis zu dessen 24. Ldiensfafire, also bb xam Jalüre 1834, und verwertete aadi Äe Sdirif^ > 
stödce <lcs KnnfKn und Jünglings, die ihm ebenso wie die Tagebüdier des geistvollen 
Komponisten vom Vater desselben zur Verfugung gestellt wurden. AuPeriiem beiultzre 
Sdiröder Mitteilungen des Diditers Siegfried Kapper, mit w eldicm Nicolai als K.)[)eIIineister 
der Wiener Hofoper und als Benünder der dortigen philbarmonisdica Konzerte befreundet 
war. / Aus der SelbstsdiilderunfNIoolait lernen wir sdnen OcbcnswOrAgen Charakter, sein 
klares Urteil über Mcnsdien und geistige Interessen, sein Gemüt, seine Neigungen und 
Sdiid(&ale, seine Aussprüche über Musik und Tonkiinstler, seine interessanten Erlebnisse 
und besomlers seine Berli lmnxeii runi schönen Gcschlcchte kennen. Der Komponist <icr 
»Lustigen Weiberc enthüllt hier in sp^it veröffentlidjten intimen Aufzddmungcn, wie wenig 
lustig es in seinem Innern aussah, und wie starken Anteil an diesem tmlostigen Zustand die 
Weiber hatten. Er Eund kein GlQdt, das er so brünstig sudite, bd ihnen, und die Treulosen, 
ifie Unwflrdigen, audi dieienigen, die frei von Schuld und Fehler waren, die aber das Sditdcsd 
verschlug, sie ziehen vorüber und selten hochmütig und k,i!t o.icr auch mitleidsvoll und 
reuig auf das verfehlte Dasdn eines armen Teufeb herab, der nodt rasdt vor dem frühen 
Ende Sorge trug, der Mitwdt bdtcre Weben und ein Bottes BOhncnwcHt zu tdKnkcn. 



Friedrich von Flotows Leben 

Von sdner Witwe 

i89s,IV,iöiS.8*. IkAtdnanBildiiit. OcfL)M,iiiLciinraiidb.4liiL 

Eine auf authentischer Grundlage verfaßte Lebensbeschreibung des liebenswürdigen 
deutsdien Tondichters. Sie wird allen denen, die sich über den Kompoottten der 
»Marthac und der »Stradella« näher unteniditen wollen, willkommene Belehröng und ao' 
regende Lektüre sein. »Das Bild des fdngebildeten, liebenswürdigen Künstlers, wie es von der 
vortrefflichen Heliogravüre, die dem Buch vorgeheftet ist, dem Leser entgegenblidtt, tritt 
auch über.ill .lus der lebendig gesdiriebcnen Schilderung heraus, die nidit minder dem 
äußeren Lebens' und Bildungsgänge des Tondichters die Aufinerksamkdt zuwendet, wie 
adncm UnsricriidMa SdbUn and der Fülle der Werke, die erden ZcftgcnoMcn apcnaetcc 



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FRANZ LACHNER - JOSBPINB LANG 



FRANZ LACHNER 

Eine biographisdie Skizze zur Erinnerung an seinen 
loo. Gcbui tstag am 2. April 1903 von 

OTTO KRONSEDER 

19O}. 55 Seiten 4", Mit 24 Abbildungen von M, von Seh wind uadeioea} 
Notenfaksimiie. Geheftet 2 Mark^ gebunden 3 Mark 

Der Titd sagt, was die Sdirift bringt. Es wäre nur noA darauf hin* 
zuweisen, daß die Abbildungen außer Bildern Franz LadMiers, solche 
seiner ißrüder, des Schubertsdicn Freundeskreises, vor allem audl die be» 
rühmte LadmerroUe von M. von Sibwtnd sind. 



ADOLF HENSELT 

Von LA MARA 

8.Atifl. 1911. 56 S. 8*. Mit einem Bddnis. In Ozfordleinen geb. 1 Mark 

Eine Sdiildcrung vom Leben inid bdialKn des Zeitgenossen Chopins 
und Ltszts, der gleid^ diesen ein unvergleidilidier Bemeisterer seines 
Instrumentes und Held des jungen romantischen Virtuosentums war, dem 
es gefiel, die glänzend begonnene Laufbahn eines sdiaffenden und nadu 
sdiaffienden KOnsders gegen die ents^gensvdlere eines lehrenden dn« 
zutausdien. Sie erhält besonderen \X^ert dadunh, daß die Berichte zum 
Td] aus mOndlidien Mitteilungen Hensdis an die Verfiasserin bestehen. 



jOSEFINE LANG 

I^ebcnsabriß von H A KÖSTLIN 

Mit dnem Bildnis. 1881. 55 Seiten 8^. Geheftet 1 Mark 

Es ist ein schlidites Lebensbild der vortrefflichen Kfinst« 
lerin, die der Sohn hier dem engeren und weiteren 
Kreise der Freunde und Verehrer ihrer Lieder darbietet. 



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VON BEETHOVEN BIS ZU FRANZ LISET UND RICHARD WAGNER 



STEPHEN HELLER 



i 




STEPHEN HELLER 



Ein Künstlerleben 

Dargestellt von 

RUDOLF SCHÜTZ 

Mit 5 Abbildungen 

1911, X, 140 Seiten 8" 
Geh. 3 M., in Leinwandband 4 M. 



Stephen Heller, ein unsera Klavierspielern wohlbekannter Name, auA heute ncxt. 
Tausende und Abertausende kennen ihn freilich nur als den Komponisten der As Dur« 
Taranteile, der Präludien für Lilli, der CharakterstOdie »Im Waldec, viellddit auch 
der Walzer-Träumereien, der Fliegenden Blätter usw. Der eigenartigen stillen Persönlidi- 
keit des Künstlers, dessen Klavierpoesien sidierlich so manche innere Befriedigung, manch 
stilles Genießen traulicher Einsamkeit brachten, sind die Wenigsten näher getreten. Und 
doch verdiente es dieser wahre Poet, dieser Meister der »kleinen Forme, nicht nur in seinen 
musikalischen Werken gekannt zu sein. / Schütz entwirft in seinem Büchlein ein lebendiges 
Bild und zeigt uns Stephen Heller, »diesen stillen, feinen Sonderlinge, als den Berufenen, 
in seinen kleinen, leicht verständlichen Formen mit eleganter und doch stets vornehmer 
Faktur und ihrem an GemOtswerten reichen Inhalt die brachliegende, von Unkraut über- 
wucherte Scholle der Hausmusik wieder anzubauen. Er schildert uns das Leben des kleinen 
Stephen, der so unsäglich die Musik liebte — ganz im Gegensatz zu seinem der Musik 
und Poesie gänzlich fremden Vater, der einen K. Polizeikommissar mehr achtete als einen 
verdienstvollen Künstler, weil jeder noch so angesehene Polizeisoldat vor jenem das Gewehr 
präsentieren mußte — läßt den werdenden Musiker und fertigen Künstler vor uns erstehen 
und uns ihn bis zu den letzten Lebensjahren, auf die das Schicksal recht düstere Schatten 
warf, und seinem im Januar 1888 erfolgten Tode begleiten. 

In sieben Abschnitte gliedert sich das Buch: I. Von Pest bis Augsburg <iSi3— 38}. IL jähre 
des Ringens (1838— 49). III. Des Schaffens Höhe 0850— 6o>. IV. Heller und Robert 
Schumann. V, Heller und Berlioz. VI. Einsames Schaffen — Nachblüte — Ausgang. 
VII. Hellers Eigenart. Ein Verzeichnis sämtlicher Werke Stephen Hellers, das die be- 
deutenderen besonders hervorhebt, ist der Lebensbeschreibung beigegeben/ außerdem ist 
sie durch die Wiedergabe seines Bildes, sowie der Bilder von )osephine Lang, Robert 
Schumann, Hector Berlioz und Karl Halle geschmückt. 



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ROBERT FRANZ 



ROBERT FRANZ 

Von LA MARA 



Achte Auflage. 1911. 60 Seiten 8". 



Mit einem Bildnis. 



Im Gevande der »Kleinen Musiker - Biogra- 
phienc treffen wir in dem Büdilcin eiiieLebenS' 
skizze und redite Würdigung des Licdsdiaffens 
von Robert Franz, dem. cigentlidicn Lieder« 
Sänger seiner Zdt. 




ROBERT FRANZ-BOSTE 
VON MAX LANDSBERG 
Höhe 70 cm — Preis 30 Mark 



In Oxfordleinen gebunden 1 Mark 



ROBERT FRANZ • Gespräche aus lojahren 
Veröffentlicjht von WILHELM WALDMANN 

1894. XXIV, 168 Seiten 8^ Mit einer Nadibildung der Robert Franz- 
Büste von Max Landsberg, Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4 Mark 

ie Gesprädie stammen aus den letzten zehn Lebensjahren des Komponisten. Es sind 
Aphorismen und gesprädisweise Äußerungen über Kunst und Künstler, über philo' 
sophisdie, literarische und musikhistorisdie Fragen, vor allem aber audi Aufschlüsse über 
Robert Franz' Kompositionen aus seinem eigenen Munde. 

ROBERT FRANZ UND ARNOLD 
FREIHERR SENFFT VON PILSACH 

Ein Briefwechsel 1861 - 1888 

1907. X, 368 Seiten 8°. Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4 Mark 

Der Briefwecbsel führt uns seinen treuesten Freund und Sänger vor. Er läßt uns einen 
BMclc in die Nöte, mit denen Robert Franz zu kämpfen hatte, werfen. Was sein Herz 
beschwert, was sein äußeres und inneres Leben bedrängt, vertraut er dem Freunde an / der 
aber gibt immer kurz und gut Bescheid und ist stets hilfsbereit mit Rat und Tat. Franz 
entwirft in den Briefen selbst einen kurzen Abriß seiner Entwicklung, und dn Bild der 
Kämpfe, die er mit der Zunft der «Historiker« und »Stockmusikanten« zu bestehen hatte. 
Dem Buche sind die Bildnisse der beiden Briefschreiber beigegeben. 



165 



VON BEETHOVEN BIS ZU FRANE USET UND RICHARD WAOkWt 



NiBLS W. GADE 

Aufzeidmungen und Briefe 

Herausgegeben von DAGMAR GADE 
Autorisierte Übersetzung aus dem Dänisdien 

Mit drei Porträts und z^ ei Faksimiles. 1S94 (1912). VIII, 279 S. 8*. 
Geheftet 4 Mark, In Leinen gebunden 5 Mark 



Gade ging föngere Zeit mit dem Gedanken um, eine Selbstbio« 
graphie zu sd>reiben. Zu diesem Zwedte hatte er sdiriftiidie 
Aufrcidinungen besonders über seine Kindheit und Jiigcndzeit ge- 
mad)t. »Mitteilungen aus meinem Lebenc hatte er sie genannt. Diese 
Mitteilungen sind nun hier vom Sohne des Komponisten ergänzt und 
durA Briefe vervollständigt worden, so daH ein von der eigenen Hand 
Niels W. Gadcs gczeidineter Umriß seines Leiwens entstanden ist. 
Die 9 Absdinitte des Buches sind: Niels W. Gades selbstausge» 
arbeitete Darstellung seiner ersten Kindheit. — Mitteilungen über 
seine Kindheit und Jugend nadi eigenen Aufzeidinungcn und münd^ 
lidien Beriditen. — Aus den Jahren 1836-^1848 (Briefe von Gade an 
Mendelssohn, an Gadcs Eltern, Eduard und Karl Meisted. Briefe an 
Gade von Mendelssohn, Sdiumann, dänisdien Freunden und von 
Gades Vater). — Der Winter 1852 in Leipzig (Auszüge aus Briefen 
von Sophie Gade, geb. Hartmann, an J. P. B. Hartmann). ^ 1862 
Aufenthalt In Paris ^Briefe yon Gade an seine zweite Pfau, MadiÜde 
Gade, geb. Stiiger). — 187t Reise nadi Bonn <Briefe von Gade an 
seine Prau). 1873 Sdse nadi Hofland <Briefe von Gade an seine 
Prau>. Reise nadi Bi^gland (Briefe von Gade an seine Fraii>> 
Die Jahre 187S, 1880 und 1881. Reisen nadi Hamboig, Köfai und 
Düsseldorf (Briefe von Gade an seine Frau). 1882 Letzte Reite 
nadi England (Briefe von Gade an seine Piauj). ^ Beilage (Priefe 
an Versdkicdene und von Vcndiiedcncn^u 



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lULIUS STBRN - FRIEDRICH LUX 



Erinnerungsblätter an 

JULIUS STERN 

Seinen FfcuiKlen und KunslKenossen geiidnKt von 

RICHARD STERN 

1&86. VII u. 262 Seiten 8^. Preis geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark 

Krankhctt hatte Julius Steri), den Gründer des nadi ihm benannten 
Konservatoriums imd rasdos titigen Mann, In dm letzten 
Jabren zur Untätigkeit gezwungen, <!a suditen die Seinen seine Ge* 
danken zatfidczdenken In die Zeit seiner Jc^nd, aus der er dann in 
hdtcrer Laune erzäfilte. Diese Brzähiungen sind in diesen »Er« 
innerungsWättern« festgehalten, sie sind aber durdi weiteres Material 
ergänzt und bieten so in dem T.ehenst>i(de dieses Mannes audi denen 
des Interessanten genug, die ihm ferner stehen. 



FRIEDRICH LUX 

Sein Leben und seine Werke 

DargesteUt von AUGUST REISSMANN 

1887. 130 Seiten 8*. Mit einem Bildnis in StaMstidi 
Geheftet t Mark, in Leinwandl»and z Mark 

Der Verfasser setzt hier dem Sohne des Komponisten des Thüringer 
Volksliedes »Adi, wie ist's möglidi dann«, der ein hervor- 
ragender Diener seiner Kunst, ein verdientes Denkmal, durdi das er 
der musikalisdien Welt Lux als hödist beachtenswerten Tondiditer 
voffbhrt. An zahlretdien Notenlidspielen gibt er eine Briititerung 
der WtAn und im Anbaqg ein genaues Verzdduiit denelbcn. 



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VON BEETHOVEN BIS ZU FRANZ LISZT UND RICHARD WAGNER 



WILHELM HILL 

Leben undWerke /Von KARL SCHMIDT 

1910. IV, 146 Seiten 8'. Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4 Mark 

VV/^cnn auch Hill nicht zu den Bahnbrechern und Führern gehört, so ist er do<h 
dem singenden Dcutsdien als der Komponist seines »Es liegt eine Krone im 
grünen Rhein «bekanntund gern wird man audi über sein Leben, wie es verlief, und seine 
Ideale, die ihn als Künstler beseelten, hören. Diesem Verlangen entspricht das Büd>Ietn. 

FRANZ VON HOLSTEIN 

Seine nachgelassenen Gedichte 

Herausgegeben 
und mit einer biographischen Einleitung verseben von 

HEINRICH ßULTHAUPT 

1879. XII, 220 Seiten 8'. Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4 Mark 



ANTON 
RUBINSTEIN 

Von LA MARA 

AAte Auflage. 1911. 59 Seiten 8*. 
Mit einem Bildnis. In Oxfordleinen 
gebunden Preis t Mark 



Eine meisterlidie Charakteristik des 
Menschen und Künstlers Rubinstein. 



168 




JOHANN iiTi<AUSS 



r 



JOHANN STRAUSS 

EIN LEBENSBILD, entworfen von 

LUDWIG EISENBERG 

t8^. VIII,37oS.8*. Mit4 Bildnissen u.t Faksimile. Preis geh. 3 M., geb. 4 M. 

Der Verfasser nennt «dn Werk bescheiden: »Ein Lehenshildc Es ist 
nkfit nur das Ld>entbild eines einzelnen Mensdien, scmdem einer 
ganzen Famlfie, der KflnsdcHamilie Strauß. Bs ist aber audi das getreue 
Spicgdbild eines spezlBsdien Kunsdebens vergati;^ctier Zeit und somit ein 
schätzenswerter Beitrag zur Musikgesdiidite. Das Budi ist bereidiert durdi 
schönausgeführfe Porträts,Fa!\siiTiiIcs, zafilreicfieNotenKeisptefe, interessante 
Originali)riefc, Gediditc usw. und einen Anhaiij^, ^ elflier die Besetzunj^ 
der Strauß'sdien Bülinenwerfte anläßlidi ifirer crsien Aufführungen und 
die weiteren Aufführungsorte entlidit. Da der Verfasser nidit in auf' 
dringiidier Welse die Weihraudiplanne sdiwingt, sondern in sdiüditer, 
aber interessanter Art zu erzählen versteht wird sidi der Leserkreis 
dieses sehr empfeblensverten Budies stetig venoehren. 




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VON BEETHOVEN BIS ZU FRANZ LISZT UND RICHARD WAGNER 



Johann Georg Kastner 

Ein elsässisdier Tondiditer^ Theoretiker und 

Musikforscher, sein Werden und Wirken von 

riJtiIviVl/-\.iN IN L^KALJ W lV-> 

In 3 rdcfi gcsdunücktien Ldncnbändcn mit Goldsdmitt 30 Mark 

3 Bande geheftet je 9 Mark 




1. TEIL 

Mit einer Porträtradicrung J. G. Kastners, zwei Abbildungen in 
Liditdrudi und zahlreidien Verzierungen nadi den besten Meistern 

der Renaissance. 

D«r «fste Tdf cndiaft das »Werden« Joluuiii Oeoiy Kutnefw von iSto^itj;. 






2. TRIU 1. HAU 
Mit Briefen und andern Beigaben in Nadibildungen der Handsdirift, 
zahlrddteo Verzierungen nadi den besten Meistern der Renaissance 

und einer Noien]>dlafe. 
INc t-HUfte de« z.Tdici unbfii du Wirfm des iOlnstfefs ladea Jskcn i8s5--t848. 






2. TEIL, II. HÄLFTE 

Mit Briefen und andern Beigaben in Nadibildungen der Handsdirift, 
AblMidungen in Lid)tdrud( und zahireidien Verzierungen nadi den 

besten Meistern der Renaissance. 
I Teil III I.ilftc «ibt eine Übersidit über sdn Wirken während der Zeit v. 1849— 1867. 




^^^MBOti Kastner, der als erster in Prankreidi ein Tfidti (f Instnimentatioii 

yjrlicrausi^ab, der später aiidi eine ^er Unterläget! Bel^ioz' für sein Werk 
wiinie/ iiat in den vorÜe^enden umfänglichen und in ihrer Art geradezu 
versdiwendcriscfi ausgestatteten Bänden eine eingehende Würdigung ge» 
fimden, die berufen ist, dem Tondiditer audi in der Gesdiidite derdeittsdien 
Musik den ihm gehührenden Platz zu erringen. 



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CAROLyNE SAyN-WlTTGENSTEIN 



AUS DER GLANZZEIT DER 
WEIMARER ALTENBURG 

Bilder und Briefe aus dem Leben der Fürstin 

CAROLyNE SAyN^WITTGENSTEIN 

Herausgegeben von LA MARA 




Mit vielen Abbildungen u. d. Faksimile eines Briefes Ridiard Wagners 
1906, XV, 444 Seiten 8°. Geheftet 5 Mark, in Leinwandband 6,50 Mark 
Praditausgabe auf Büttenpapier in Pergamentband oder Lederband 20 Mark 



^1 — *^as Bild ciiKr der bcdeutcndsicn Frauen d«t v(rgani;cnen Jahrhunderts treu und wahr fesuuhatten, lo 
I 1^'* ihre eigenen AuIVmngen sowohl als die Ihrer berühmien Zeitgenossen widerstrahlen, Ist der 
y Zvedl dieses ßudtrs. Eines der Qbcrrajfcndsfen Genies, die die Welt besessen, [--ranc Lisrt sdtcnkte 
Ihr, der mit Gaben des Geistes und Hcncns Qbersdiwenglidi gesegneten Frau, sein rekJies Herr und be» 
wahrte ihr durdi *o Jahre Treue und Hinji-bung, die Besten ihrer Zeit zählten lu ihren F'reunden und sie 
sprechen in ihren Briefen, die hier originalgetreu wiedergegeben sind, zu uns. Sie helfen das Bild vervoll« 
ttändifea wie wir, die Uneingeweihten in den ebenfalls beigegef>enen Briefen der Gräfin Potodca den SdiJOssd 
finden zu dem in mandicr Hinsidit fremdartig anmutenden Wesen. 



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VON BEETHOVEN BIS ZU FRANZ LISZT UND RICHARD WAGNER 



Marie von MouchanofF- 

Kalergis geb. Gräfin Nessel- 
rode in Briefen an ihre Tochter 
Ein Lebens^ und Charakterbild 
herausgegeben von LA M ÄRA 

Zveite, neubearbeitrte Auflage. Mit z Bildnissen. 
1911. XIX, 330 S. Geh. 6 M., in Leinwandband 7.50 M. 



I 



Diese vorzflglidi auagestattete VcröiFentlidiung ge« 
v3hrt uns einen überaus interessanten Einblick in 
das WC Ascivollc Leben jener Frau, die unter den hervor- 
ragendsten Erscheinungen ihrer Zeit gefeiert wurde und in der Gesdiichte als Freundin von 
Kaisem und Königinnen, sowie als Liebling der europäisdien Höfe, als glänzender Mittelpunkt 
aristokratiscfier Kreise, als Dichterin und Virtuosin am Klavier, als Bes<f)ützerin von Kunst und 
Künstlern, als allzeit hilfsbereite Mensdtenfreundin bekannt ist. Als nordische Schönheit, 
imposant und leuchtend, entzückte sie die Welt/ ihr unruhvolles Innere, die fieberhaften 
Bewegungen ihrer heißen Seele, die immer im sehnsüchtigen Suchen nach etwas begriffen 
schien, was sich ihr entzog, verbarg sie hinter anscheinendem Gleichmut und äul^ercr Ruhe. 
Majestätisch war ihre Haltung, ihre Sprache wie Gebärde gelassen, vom raschen Tempo 
ihres Herzschlags verriet sie nichts. Das war Madame Kalergis, von Geburt eine Deutsche 
<eine Gräfin v. Ncsscirode), durch Heirat Griechin, der Erziehung nach Russin, im Herzen 
(der Nationalität ihrer Mutter nach) Polin. Das Leben dieser Frau, der nichts Mensch' 
liches fremd blieb, liegt mit seinem seltenen Reichtum vom Beginn der fünfziger Jahre des 
vorigen Jahrhunderts <i853> bis an sein Ende <i874> in Briefen vor uns ausgebreitet. Deren 
Auswahl, Erläuterung und originalgetreue Veröffentlichung wurde der Herausgeberin 
La Mara von einer Enkelin der Verewigten, der Gräfin Marietta Coudenhove in Wien 
anvertraut, um ihr damit ein Denkmal der Pietät zu errichten. Die hier gebotene Ausgabe von 
246 Briefen, in denen uns ein sich vielfach zum Zeitbild erweiterndes Lebens- und Charakter- 
bild entgegentritt, wird jeder Leser mit dem Gefühl der wahren Befriedigung und des Genusses 
aus der Hand legen und gern wieder von neuem darnach greifen. (Literarisches Centralblatt.) 



Pauline Viardot-Garcia Von LA MARA 



1882. 20 Seiten 8^ Geheftet 1 M. 

Eine der glänzendsten dramatischen Erscheinungen aller Zeiten, eine Gesangsvirtuosin, 
welche, jedem Stil, jedem Ideal gerecht werdend, von der Geschichte der Kunst unter 
den Unübertroffenen genannt wird, eine im tragischen Pathos wie in der leichtgeschürzten 
Komik gleicherweise vollkommene darstellerische Kraft, eine Klavier- und Orgelspielerin, 
deren sich ihr Meister Liszt als Schülerin nicht zu schämen braucht, eine Musikerin, deren 
sicheres Partitur- und Primavista- Spiel samt ihrem feinen Ohr manchem Kapellmeister zu- 
statten käme/ eine Komponistin von Grazie und Originalität, eine Lehrmeisterin, der wir 
keine andere zur Seite zu stellen haben, mit einem Worte: eine Frau von Genie und 
Gelehrsamkeit, deren geistreiche Anmut im Bund mit einer selbst Wissenschaftliches um- 
fassenden literarischen Bildung und tiefgehenden Kenntnis lebender und toter Sprachen ihr 
die Freundschaft vieler der bedeutendsten Männer und Frauen ihres Jahrhunderts gewaan. 



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ANTON BRUCKNfiR - BUGBN OURA 



ANTON BRUCKNER 

Von MAX MOROLD 

Mit einem Bildnis 



1912« 64 Seiten 8". In Oxfordleinen gebunden 1 Mark 



Ein in großen und sicheren Zügen entworfenes Bild Bruduiers. »Man erkennt den 
Briidcncr, der mit fien iJsits-Wagnerscfien Ausdrudssmittefn nusgestattet, die Grenzen 
der Stnfonk durchbridit und erweitert, Nictt weniger aber wird uns in dem gegebenen 
engen Rahmen der Darstellung die liebenswerte Person des Meisters ans Herz gelegt, sein 
LcbeoStdtkksai mitgeteilt und audi an siJierer, belehrender Kritik fehk CS oidlt^ 4te aUf 
gediegenem Wissen und etirlidier Überzeugung fließt.« 

EUGEN GURA 

Erinnerungen aus meinem Leben 

Mit 2 LiditdrudLbildern und 3 Autotypien 

1905. 124 S. &^ Geheftet 4 M,, in Leinwandband 5 M. 

Efne ROdtufMa «if die Erdfnlsie In Ottras Leben, die einen {mindtt<to BlniM In 
Werden und Wadisen sowie Oberhaupt in das »Erdenwallen« des namentlidi uns 
Mündtnem teuer fcwordcncn Künstlers gewährt. Alka, <äe sidi der ao auflerfewöhnlidi 
liodifltdMndm Kflm tt fe f Mli a ft des Hervorragenden BOfmen« und fo1l«densIngerB noch per- 

sönlidi erfreuen durften (und ihrer sind heute nod» viele!), wird Guras freundlidic litera- 
risdie Gabe als ein bodiwiUkoinmenes Erinneningsbudi ao uavergesscDe künsticrisdte 
Pderstnnden crschdoen. Aber atttfc die netieheratiÄoaHnendeOeocratloaiiMerefMaA* 
freunde kann sich an dem Hrnste und der tiefen Anschauung von Wert und Würde der 
Kunst, die Oberall aus Guras AuEteidmungen sprediesi, herzlidi erfreuen und daraus fOx 
die dgene Brfcenntnb Vorteif sdiSpfen. Denn Oora ervles rfdi stets äfs Mnshmlger, viel- 
seitig gebildeter Künstler, und dein^jeniäß scitalteten sich nun naturscinan audi seine Er- 
innerungen. (MOnduier Neueste Nadiridtten.) / Eugen Gura erzählt sein Leben sdiUdit und 
dnlUb vom fnnOdien Anfiang, als er am 8. Novei^er i8fs ab der Sofcn dnes Vbflnsdnd« 
Ichrcrs unter dem niedrigen Schitidcfdach des Schulhauses im böhmischen Dorfe Pressern 
geboren wurde, bis zu seinem glanzvollen Absdüede von Bühne und Konzertsaal. Seine 
Sddtdennifn sind um des Ifebciisw dt iBgen tmd so bedeutenden ICQusricrs wlden fntercs* 
sant, dann aber audi als Beiträge zur Münchner Tlieatergeschichte. Cliaraktcristische Briefe 
Ridiard Wagners und Hermann Zurapcs uoterforedien die Darstellung. / Wer sie gelesen 
tat "aAiclben die Leipziger Neuesten NadifUhtoi — wird erst verstdhen oder von neuem 
innewerden, wie gro0 die Zelt der nun scbon hinter uns Hegenden Zeit in der Musik war. 



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VON BBBTHOVBN BIS ZU FRANZ USZT UND RICHAHD WACNBR 



MUSIKERBRIEFE 

AUS FÜNF JAHRHUNDERTEN 

Nadi den Urhandschiilten erstmalig 
herausgegeben von LA MARA 



Hrster Band: Zweiter Band : 

BIS ZU VON BEFTI lO WN BIS 

BEETHOVEN 2 U R GEGEN WART 

1886. XIV, 3J4 Seiten 8* 1886. X, 392 Seiten V 

Jeder Band j;eheftet } Mark^ in dnen Band £;ebunden 8 Mark 



Briefe von bekannten Meistern, die der Tonkunst 
zum Rtthme gesdiaffen und ilir zu. ifirer gegen« 
wärtifen Hntwiffcluqg verhoUcn haben, <fie soirdil 
ab unmittelbare abdditslose Spiegelbilder «fieser Ton» 
diditer sdber, als atidi Ibrer Zdt gellen können. Dit 
Briefe sind sSmdldi In deutsdier Spradie wledefge« 
geben und tragen die Namcnszflge der Künstler. 
Der erste Band bringt Briefe aus der Zdt von An- 
tonio dl Squarcialiigj <i4i7 bb ca. 1480) undHeiitirkb 
Isaak bis zu Anton Rekba, dem bedeutenden fean« 
zOsisdien Theoretdter, Band B von Beethovens Zdt 
an bis zu Jules Massenet und Edvard Grieg. ^ 



I 

174 



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VON BRAHKiS BIS ZUR GEGENWART 



VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 




Brahms-BQste von AD. HI LDH BRAND. Lcbcnsgro6er 
Gipsabguß nadi dem Denkmal in Meiningen. Möhe 50 cm 
60 Mark. Verkleinert : Höhe 25 cm. 20 Mark 



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VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 




JOHANNES BRAUMS 
Letzte Aufiiahme (15. Juni 1896) 

Autotypie auf Kunttdnidüiartoa. Papier- 
grSOe i7,j : cm. Preb 1 M. 



JOH. BRAHMS 

VON 

FLORENCE MAy 

Aus dem Englischen übersetzt von 

LUDMILLE KIRSCHBAUM 



Teil 



e in einem 



Band« 



1911. XVI u. 676 Seiten gr. 8". Mit 
lo Abbildungen und 2 Faksimiles 

Preis geheftet 12 M., in Leinenband 14 M , 
in Liebhaber-Halbfranzband 16 M. 



Als eine zweite, völlig umgearbeitete Ausgabe stellt siA die deutsdie 
^ VQbcrsetzung dieses vortreff lidien Budies dar, das bei Ersdieinen 
<t905> in England bereditigtes Aufsehen erregte und auA in Deutsdi- 
land Beaditung fand. Der Fürspradie des treuesten Freundes Meister 
Brahms', Joseph Joadiims, ist es nidit zuletzt zu danken, daß das Budi 
audi den deutsdien Lesern zugänglidi geworden ist. Mit wenigen 
Ausnahmen ist das biographisdie Material von der Verfasserin selbst 
gesammelt worden, wobei ihr von großem Vorteil war, den Künstler 
selbst genau kennen gelernt zu haben, hatte sie dodi das Glüd( ge- 
habt, lange Zeit seine Klaviersdiülerin zu sein und sidi audi sonst 
seiner FreundsAaft erfreuen zu können. Sie hat dem eigentlidien 
biographisdien ^X^erke »Persönlidie Erinnerungen« vorangesetzt, um 
die Darstellung niAt durdi weniger bedeutende persönlidie Erleb- 
nisse zu unferbredicn. Florencc May ist ihrer Aufgabe in vollem 
Umfange geredit geworden und die Übersetzung hat das 
ihre dazugetan, den deutsdien Brahmsfreunden eine 
lebendig bewegte, glänzend gesdiriebene, hödist 
fesselnde Lebensbesdireibung zu bieten. 



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JOF lANNBS BRAHMS 



Der Inhalt der beiden Bände von Florcnce May, Johannes Brahms ist: 

II. IL I; Persönlidic Erinnerungen. / 1760—1845. Die Familie Br.ihms / fofi.inn J.ikob 
Brahms/ seine Jtjs:cnd und Heimat. / Geburt und Kindheit. / Der Alsitr- l'avillon. / Otto 
F. W. Cosscl. / i'nv.it-Subskriptionskonzert. / 1S45 — tS4^. Li luard Marxscn. / Erster 
Unterricht in der Theorie. / Adolf Giesemann. / Winsen an der Luhe. / Lisdicn. / Gesang* 
verdn der S<faullebrer. / Vierstimmiges »ABC«, Lied. / Amtsvogt Blume. / Erstes öffient» 
lidies Auftrctca. / Erster Besud) der Oper. / 1848 - 1853. Erstes öiüentlidies Konzert. / 
Jahre des Ktmpfes. / Hamburger Lokale. / Louise japha. / Eduard Rem^yi. / Pis aioll- 
Sonatc / Frste Konzertreise als Begleiter Rem^yis. Konzerte In Winsen, Celle, Lüneburg 
und Hildeslicirn. / Musik.iIisAc Parteien 185";. / Leipzig und Weimar. / Robert Schumann. / 
Joseph Joadiim. / is^}. Brahms und Remenyi besuchen Joachim in Hannover. / Konzert 
bdHote. / Besudt bei Li^zt. / Joadun undficahiiM io CöttiaceD. / Wasiekwiki, Rdnnfcc 
und HUIcr. / Ente Begegnung udr Sdiamani. / Albert DfetrfdL / 1 857. SAamaims Auf' 
satz »Neue Bahnen«. / johannes in Hannover. / Sonaten in Cdur und Fmoll. / Bcsucli in 
Leipzig. / Erste Veröffentlichungen. / Julius Otto Grimm. / ROdckehr nadi Hamburg über 
Hannover. /VerioftneViolfatsoaate./Lieder. / Marxsens Einfluß als Lehrer. / 1854—1855. 
Brahtiu in Hannover. / Haas von BObv. / Robert und Clan Sdramann in Hannover. / 
Sdiunudutt lOwUielt. / Brtdbms In DAuddorF. / Variidonen flbcf SdHnuannt Tbenn fn 
Fis moll. / Hdur-Trio. / Erste öffentliche AuffQhrang In New York. / Erster Versud» in 
der Symphonie. / 1855 — 1856. Niederrheinisches Musikfest. / Jenny Lind. / Eduard Hans- 
lick. / Brahms als Klaviervirtuose. / Zurückgezogenheit und Studium. / Clara Schumann 
in Wien und London. / Julius Stodchauseo. / Sdiumanns Tod / 1856—1859. Brahnu und 
Joadiim in Düsseldorf. / Gftaun in Göttingeo. / Brahms' Besodi in Detmold. / Carl von 
Meysenbug / Hofkonzertmeister Bargheer. / Joachim und Liszt. / Rücitkehr nach Detmold. / 
Sommer in Göttingen. / Vortrag des Klavierkonzerts Dmoll und der Ordicsterserenade 
Ddur in Hannover ' t s ^g. Erste öffentliche Aufführungen des Klavierkonzertes in Han- 
nover, Leipzig und Hamburg. / Auftreten Brahms', Joadiims und Stodduiuscns in Hamburg. / 
Ente öfientlidie AufüQhrung der Serenade in D dur. / Der Prauenchor. / Friedchen Wagner. / 
Kompositionen fär weiblichen Chor. / 1859—1861. Dritte Saison in I>etmold. / Auf« 
fahrungen von »Ave Maria« und »Begräbnisgesang«; in Hamburg und Göttingen. / Zweite 
Serenade in Hamburg. / Niederrheinisdies Musikfest. / Sommer in Bonn. / Musik bei Herrn 
Kyllmann. / Variationen über ein Originalthema, zum erstenmal von Clara Schumann in 
Leipzig gespielt. / »Maiienliederc. / Erste öffentliche Aufführung des B dur-Sextetts in 
Hannom. / t86i— Ko ma rt Mü ioniaHanibuiy. / FrauI> fnn i n|hn<t 'Gicicnianii./ 
Brahnm in \bnm./V6tken und TsAter. / Dietffdis Besudi. / Murik hef Hallfen und 
Wagners. / Erste öffentliche Aufführung des Gmoll-Quartetts. / Brahms in Oldenborf./ 
Aufführung der zweiten Serenade in Nc«' Vork. / Das erste und zweite Klavierquartett. / 
[):e >Magdone«Roman2en«. / Erste Aufführung der Variatiooen und Fuge über ein Thema 
von Hftndel in Hamburg und Lcq>zig. / Brahms' AbrciK nadt Wien. / Anhang. MusikaUsdie 
Pom. / Absolute Vbmk. / Pn^anunasdt. / Bcriioz und Wagner. / Die MageloncRo* 

nianren. / Der Hamburger Frauenchor. 

TEIL U: 1862-1864. Wien. / MusikaUsdie Gesellsdiaftea. / ToMUfcbcnde Ma« 
slkcr. / Der Frater. / Auftreten im Helfanesberger'Qyartcttabend. / BfMes Konxert fai 

Wien. / Diri«;;entenstpne heim fi.imburgcr Philh. Konzertvcrcin. / Erste Serenade im 
Konzert der Gesellschaft d. Musikfreunde. / Zweites Konzert. / Riihard Wagner. / Zweite 
Serenade im Wiener Philharmonischen Konzert. / Rückkehr nach Hamburg. / Wahl zum 
Dirigenten der Wiener Singakademie. / Rückkehr nach Wien. / Singakademie-Konzerte 
unter Brsduns. / 1864 — 1867. Clara Sdtomann in Baden-Baden. / Freundeskreis dasefbst. / 
Hermann Levi. / Pauline Vtardot-Circia / I.andgräfin von Hessen und d.is Pianofortc- 
quintctt. / Tod der Frau Brahms. / Konzertreise. / Das Horn-Trio. / Caroline Schnack. / 
Letzter Besudi in Detmold. / Erste Sonate für Pi.inoforte und Violonci'Ii. / D.is Deiitsiiie 
Kecjuiem. / Brahms in Zürich. / Billroth. / Brahms und Joachim auf Konzertreise in der 
Sdiveiz. / Hans von Bülovi . / Rcfaltliakr. / 1867 — 1868. Ferienreise mit Vater und Gäns- 
badier. / Osterreidiisdie Konzerttournee mit Joachim. / Das Deutsche Rec^uiem. / Auf- 
führung der drei ersten Sätze desselben in Wien. / Tournee mit Srockhausen durdi Nord- 
deutschland und D.lneinark. / Aufführung des Deutsdien Requiems in der Bremer Kathe- 
drale. / Aufführung des Pianofortequintetts. / 1S6S — iS6y. Brudis Es dur-Symphonie. / 
Brahms in Bonn. / Frcondldiaft Deiters. / Die dem Deutschen Requiem hinzugefügte 
tiwBiau. I Clara Sdiomann und Brahms. / Brahms läßt sidi in Wien nieder. / Die t868 



1T7 



13 

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VON BRAHMS BIS ZUR GBOBNWART 



herausgegebenen Oofliife. / Konzerte Bfahmi und Stodchaineoi in Wien n. Budapctt. / 
1869-1872. Brafans und <fie Oper. / HcinriA BaMiaopt. / Liebe d ieder . / Biite Auf* 

führung. / Die Rhapsodie. Erstaufführung, privatim in Karlsruhe. / Erste öffcntliAc Auf- 
führung in Jena. / Geheimrat Gilic. / Triumphlied. / Aufführung der ersten Nummer in 
Bremen. / Brahms' Musik in England. / Bernhard Sdtolz. / Sdiicksalslied. / Erste Auf- 
filhfu ng./ Tod Johann Jakob Brahms. / Erste Aufführung des »Trtumphlkdes« in Karis- 
rabe. / Weite Brahms seit 1862. / 1872 -'1876. Veröfltentlidiung des »TrimnphNede*« mit 
Widmung an Kaiser Wilhelm I. / Brahms dirigiert die Wiener »GescIIsdiaftskonzertec / 
S<hiim.inn-Feicr in Bonn. / IVofcssor Engclm.inn und l'rju. / Streidiquartette. / Erste 
Aufführungen. — Anselm I-euerbadi in Wien. / Variationen für Ordjcster. / Erste Auf» 
führungen. / »Triumphliedc in Köln, Basel und Züi ich. / Rüditritt von Direktion der »Ge- 
seUsfbaft der Moikfreandec. / Drittes Klavierquart ctr. / 1 üj6—t 878. Tournee in Holland. / 
E^rittes Streichquartett. / C mo(l-Symphonie. / Erste Aufführungen. / Eindrücke des Werkes 
in Wien und Leipzig. / Brahms und Widmann in MannlMim. / Zveite Symphonie. / Ab- 
weichende Beurteilung derselben. / Hamburger Philh. Jubillumsfcst. / Violinkonrcrt, erste 
Aufführung durch joachim. / Klavierstüdce, Op. 76. / Sotiate für Pianofortc und Violine. / 
Erste Aufführungen. / Brahms in Krefeld. / Rhapsodien für Pianofortc. / Heubergers 
Studien bei Brabms. / Zweite Sfhiwnannfekr in Bonn. / Die beiden OuvertOren. / Breslauer 
ßhrendof[tt>rat. /i88i<-i88<. ZwfftetPi ano lbrtdt on zert. / Erster Besudt im ber20g{i(beh 
SÄIoß von Meiningcn. / »Isäniec. / Henriette Feuerbacb. / Hans von Bülo»' in Leipzig. / 
Brahms' Freunde in Wien. / Dr. Fellinger und Frau. / Klaviertrio in C dur. / Erstes 
Streidiquintett. / Parzenlied. / Dritte Symphonie. / i88y— 1888. Wiener TonkOnitler- 
vcrein. / Vierte Symphonie. / Hiuro Wolf. / Bnhn» taTban. / Noie KanflunnudEvcHK. / 
ErMe AnflWirangcn der zweiten vloloncclT'Soiitftc <hinfi Brahms und Hnnsmsnn. / Doppel« 
konzert. /CölestineDusca. / Marxsens Tod. /Euj^'en d'.Mbert. /Griejr undTsdiaikowsky./ 
Zigeunerliedcr. / Conrats Übersetzung aus dem Ungarischen. / Brahms und Jenner. / Der 
rote Igel. / Ehrbars SpargelfrühstOcke. / Dritte Sonate für Pianofortc und Violme. / 
1889—1895. Hambuner Ebrenbüigersdiaft. / Weihnadtten ]>eiDr. Fellinger. / Zweites 
Strddiqaintett. / MflUfiefd. / Khrinettquimett und Trio. / Letzte Reise nadi Italien. / 
Sechzigster Geburtstag. / Klavierstücke. / Billroths Tod. / Deutsche Volkslieder / Lehen 
in Ischl. / Klarinertensonaten. / Clara Schumann, Brabms und Joachim sind zum letzten- 
mal zusammen. / 1X9^ — 1897. Meininger Fest. / Besuch bei Clara Schumann. / Fest in 
Züridi. / Brahms in Berlin. / Die »Vier ernsten Gesängec. / Bngelmanns Besuch in Ischl./ 
Clara Sdiumanns Tod. / Brahms' Krankheit. / Aufenthalt in Karlsbad. / Joadiim-Quartett 
in Wien. / Letztes Weihnachtsfest. / Brahms' und Joachims letztes Beisammensein. /Wiener 
Philh. Konzert, 7. März 1807. / Letzte Besuche bei alten Freunden. / Brahms' Tod am 
>Apcfli897./V«ndiiedeneVcrMiihniiMderWcflK;oLBcahflHraaiderBndMnB4^^ 



JOHANNES BRAHMS 

Von LA MARA 

8. Auflage. Mte dnem Bddnts 
tgti. 6t Seiten 8*. In Oxfordfefnen gebunden 1 lAaA 

Äs einen Priester des Sdiönen, der in Treue seines Amtes wal- 
.. tete, als einen Meister, dessen Kunst groß und rein und keusdi 
und gewaltig war, zeidmet uns La Mara iüer Brahms und eridärt 
uns diese Kunst aus ihm seU>st; aus seinem eigensten Kreise heraus. 

178 



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JOHANNES BRAHMS 



JOHANNES 

BRAHMS 

Von 

HERM. DEITERS 

2. Auflage. 1880 u. 1898 
104 Seiten 8* 

Geh. 3 Mark, geb. 4 Mark 




JOHANNES BRAHMS 

Relief von M. FELLINGER 
Durchmesser 44 cm, Elfenbeinmasse. 20 M. 



Was Brahms, dieser echte Meister, uns gewesen ist, was wir an 
ihm verloren haben und was nidit verloren werden kann, das 
riAtet Deiters in diesem Lebensbilde, dieser Skizze des Gesamt- 

sdialTens vor unseren Augen auf. 
Das Bu dl ist zweifellos eine der vortrefFIidistenCharakteristikenBrahms'. 



JOHANNES BRAHMS 

Par HERMANN DEITERS 

Traduit de rAllemand par M™' H. Fr. 
1884. 100 Seiten 8». . . . Geheftet 2 Mark 

Eine Übersetzung des ersten bis 1880 reidienden Teiles 
der deutsdien Ausgabe von Deiters Brahms«Büd)lein. 



179 



VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 




BRAHMS- 
BILDER 

Zweite, vermehrte Auflage 
der Brahms-Bilder-Mappc 

von 

MARIA 
FELLINGER 

Geheftet 3 Mark 
in Leinwandband 4 Mark 



Das Budi enthält 38 
vortrefFlidi ausge- 
führte Bilder, alle mitein« 
ander äußerst sdiätzbare 
Dokumente des Erden- 
wallens Johannes Brahms'. 
— AlsProbe aus dem Büdi» 
lein möge nebenstehende 
Photographie einer Hand- 
zeidmung von Adolf Men- 
zel, die dieser nadi der 
Erstaufführung vonBrahms' 
Klarinetten - Quintett in 
Berlin an den Komponisten 
sandte, folgen. 



BRAHMS-BILDNISSE 

In Einzeiblättern von MARIA FELLINGER 

Adjt Blätter Brahms-Bildnisse in Autotypicdrudi auf Kunstdrud^karton; die 
L Kartongröße ist 27,5.35,5 cm, der Preis jedes Blattes i Mark. Bei 
Bestellung aller adit Bilder auf einmal werden dieselben in eleganter Auf« 
bcwahrungsmappe geliefert. Die 8 Aufnahmen der Brahms-Bildnisse sind: 
Johannes Brahms im 20. Lebensjahre, Johannes Brahms September 1893, November 1893, 
Ostermontag <26. Märr) 1894, September 1894, Winter 1894, t. Mai 1895, 15. Juni 1896. 



180 



GoogU 



EDVARD GRIEO 




GRIEG. BOste von Carl Seffner. Gipsabguß 
nadi dem Original im Gewandhause zu Leipzig. 
Höhe 60 cm : : Preis 60 Mark 



EDVARD GRIEG von LA MARA 

1911. Mit einem Bildnis. 55 Seiten 8* 
In Oxfordleinen gebunden Preis 1 Mark 

Tluf engstem Rahmen eine meisterlidie lebenswahre Darstellung des 
^/"A-Mensdien und Künstlers Edvard Grieg, dem nordisdien Meister 
dem es vorbehalten war, das, was Niels W. Gade eingeleitet hatte , die 
Beteiligung der nordisdien Musik an der allgemeinen Kunstarbeit, herbei- 
zuführen. La Mara läßt hier ohne jedwede Überhebung und mit größt- 
möglidister Objektivität das Bild des nordisdien Tondiditers vor unseren 
Augen erstehen, der so tief in das Herz seines Volkes blidtte, der ihm seine 
Geheimnisse ablausdite und die norwegisdie Volksseele in künstlerisdier 
Verklärung zu uns reden ließ. Der Lcbensbesdireibung ist ein Bild Griegs 
aus den letzten Lebensjahren als belebender Sdimud^ beigegeben worden. 



181 



VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 



HUGO WOLF 

Von Ernest Newman 

Aus dem Englischen übersetzt von 

HERMANN VON HASE 

264 Seiten 8', Mit 22 Abbildungen 
und 6 Faksimiles 

Geheftet 4 M., in Leinwandband 5 M., 
in Lederband 6 M. 




Einem Engländer ist es gelungen, ein ganz vorzQglidtes Buch Ober den urdeutschen 
Meister des Liedes ru sdircibcn, die englische wie die deutsche Kritik hat dies einmüti? 
anerkannt. Eine Biographic in dieser Gestalt, die auf 270 Seiten eine vollständige Lebens- 
besdircibung und eine vollständige Würdigung von Wolfe Sdiaffen bringt, fehlte uns bisher. 
Die zaiilreichen Bilder und Faksimiles, die zum Teil hier zum ersten Male veröffentlicht 
werden, machen das Werk, abgesehen von seinen innerlichen Vorzügen, noch besonders 
empfehlenswert, und die ganze vorzügliche buchtechnischc Ausführung machen es audi zu 
einem wirklichen Geschenkbuche. — Das Buch umfaßt im ersten Teile die Lebensbeschreibung 
in den Abschnitten: Jugendjahre / Kampf ums Dasein / Musikkritiker am Salonbiatt / 
Das Heranreifen zur Meisterschaft / Langsames Bekanntwerden / Sehnen und Suchen nach 
der Oper / Krankheit und Tod. — Der zweite Teil ist seinen Werken gewidmet, die in 
folgende Abhandlungen zusammengefaßt sind: Lieder / Verschiedene Werke / Die Opern / 
Als Anhang erscheint ein Verzeichnis der im Druck erschienenen Kompositionen Hugo 
Wolfs und das Verzeichnis der im Text erwähnten Personen und Kompositionen. — An 
Abbildungen sind die folgenden anzutreffen: Hugo Wolf nach dem Gemälde von Cle- 
mcntine von Wagner / Hugo Wolfs Geburtshaus / Hugo Wolf im Alter von 13 Jahren / 
Frühlingsgrüße, Gedicht von Lenau / Hugo Wolf im Alter von 16 jähren / Hugo Wolf 
im Alter von 24 Jahren / Hugo Wolf im Alter von 28 Jahren / Hugo Wolf (mit Blume 
im Knopfloch) / Hugo Wolf (mit Zigarette) / Hugo Wolf (im Reitsitz auf dem Stuhle 
sitzend) / Das Jägerhäusl im Schloßpark von Matzen / Schloß Matzen / Hugo Wolfs 
Studierzimmer I u. II / Hugo Wolfs Grabdenkmal auf dem Wiener Zentralfriedhof / Hugo 
Wolf (mit Pellkragen) / Hugo Wolf (mit übergeschlagenen Knien sitzend) / Hugo Wolf 
am Corregidor arbeitend. — »Ernest Newmans englisches Buch zeichnen zwei Vorzüge aus, 
die gerade deswegen, weil ein Ausländer des Meisters Künstlcrbild schuf und sein ur- 
deursches Schaffen mit kritischem Urteil auf die Werte untersucht, von besonderer Bedeutung 
sind ; die Liebe und Sorgfalt, mit der Newman den kleinsten Details in Wolfs Leben nach' 
spürte, um über die, den Dichter in den einzelnen Lebensabschnitten erfüllenden Stimmungen 
unterrichtet zu .sein und aus ihnen auf das Schaffen in diesen Epochen schließen zu können, 
und zweitens das feinfühlige Nachempfinden, das Ernest Newman auch in solchen Fällen 
zum glaubhaften Deuter des Komponisten macht, die einer vielfachen, bei der Feststellung 
der Kunstwerte schwankenden Auslegung fähig sind. Wir können dem Buche kein 
besseres Lob spenden, als wenn wir sagen : es mutet uns an wie ein von deutscher Hand 
geschaffenes Origin.1l, so ausgezeichnet ist nicht nur sein Inhalt, so klassisch ist auch die 
Übersetzung durch Dr. Hermann von Hase.« (Breslauer Zeitung.) 



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HUQOWOLP 



Hugo Wolf von MAX MOROLD 

MIT EINEM BILDNIS. 1912. 56 S. b". in QxfordleineiTgeb. 1 Mark 

Den ersdiöpfencfeii Lefcensfxsdirtibungen Hugo W^olfs, <fie wir bereits ht* 
sitzen, wird hier in kurzen b!ogr<phi » dien Umrissen ein kleines Charakter- 
gemälde gegenöbcr^estellt, das vor alfem die menscfilidien Seiten des wie ein 
Meteor aufleuditenden und verlöschenden Tondiditers liebevoll und unparteiisdi 
heraostuarbelten sudit, um ans ifmen mA ^ Besondcrfidteii seiner zwar bc 
grenzten, aber tiefen und mädttigen Kunst abzuleiten and verständlidi zu madien. 
Mit einem Worte: die Pcrsönlidikeit Wolfs tritt uns aus diesem Büfflein hSdisT 
lebendig entgegen und spridit zu uns mit einer Beredsamkeit, durdi die sid> 
etwas von ^sm Peucr mitteilt, das in Volf selbst loderte imd Um verzcbrte. 



Hugo Wolf • Familienbriefe 

Eine Persönlidikeit in Briefen 

Herausgegeben von EDM. VON HELLMER 

Mit ■? Abbildnnj^en. igt:. VIII, 149 S. 8°. Geheftet 3 Mark, 
in Leinwand gebunden 4 Mark, in editem Leder 5 Mark 

Die Briefe erstredten sldi Ober einen Zdtnimi von mebr als 25 Jabren, von 
den ersten Spuren geistiger SelbstSntUgkeit bis zum traurigen Ende. Ohne 
jeden Gedanken an spätere Vcröffentlirfiung offenbart sidi hier ein Men >li in 
seiner lebendigen Eigenart, in seinem Temperament, vom täglidien Nahrungs- 
und Kleldnngsbcdflrfnls bis su den bddisten kOnstferfadicn Bbtasen. Wenn 
irgendwo, zeigt sidl bler, wie dieser Mann von Jugend auf, anCuigs sidi selbst 
unbewußt, den Weg zu einem hohen kflnstlerisAen Ziele verfolgt. Hier offen- 
bart sidl der unzerstörbare ülaube an den Erfolg, das unersdiütterlidie Bc 
woAtsein, dn Berufener und Auserwählter zu sefai, das Mensdienherz, das, 
von einem unwiderstehlidien Drange beherrsdit, wohl enttäusdit und sdimerzlidi 
verwundet, aber niemals an sidi selber irrcgemacfit -werden kann. In ihrer Oe' 
samtheit geben diese Briefe das Bild eines Lebensganges, wie es ergreifender 
sdiweriidi gedadit werden lumn : Ein Streben imd Traditen von Jugend auf, 
unbeirrt durtb Gerinjjsdiätzuns;, Entbehrung und Not, lange tastend, bis es 
endiidi wie durdi ein Zauberwort die entsdieidende Wendung hndet und von 
nun an in wahrhaft ersdiöpfender Arbeit aufgeht, um seine Aufgabe auf Erden 
zu erfttllen, und wie es endlidi knapp vor Erreidtung seines irdisdten Zieles in 
jjeistiger Umnachtung zusanime ■ ir^n. Es gibt kein Bild der Kunstgesdiidite, 
den sterbenden Mozart ausgenommen, das diesem Bilde gleidikäme. — < ' 



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VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 





HUOO WOLF. Nadt tbnem BiMnb aus dem Jährt 1894. im 
Boitze 6es Rediuaowalts Hugo FaiDl in Stuttgart 



Emil Kauffmann, der ehemals 
als Universitätsmusikdirek- 
tor in Tübingen eine schöne und 
anregende, für das Land bedeu- 
tungsvolle Wirksamkeit entfal- 
tete, hatte im Jahre 1890, durch 
einen Aufsatz Joseph Schalks auf- 
merksam gemacht, Wolfs erste 
Lieder kennen gelernt. Sie ent- 
zflcitten den feinsinnigen Kritiker 
und selbstscliaffendcn Künstler. 
Voll von Begeisterung schrieb er 
an den Komponisten. Den ver- 
stimmte oft das begeisterte Lob, 
in unberechenbarer Gcreirtheit pflegte er jede gönnerhafte Annäherung abzuwehren. Dies- 
mal war er hodibeglückt. Kauffmanns erster Brief bedeutete mehr als Lob, mehr als Be- 
geisterung, er bedeutete Verstandensein. Hugo Wolf mochte es geftlhlt haben : hier war einer, 
der 2U der Anzahl von Leuten in Deutschland und Osterreich gehören würde, in denen der 
Glaube an ihn lebendig geworden war. Die ersten Briefe an Kauffmann geben Zeugnis 
von der besonderen Herzlichkeit, mit welcher Wolf für bewiesenes Verständnis danken 
konnte. / Die Briefe setzen zu ihrem Verständnis keine besondere Kenntnis des 
Lebens Hugo Wolfs voraus. Ihr Leser wird — wie seinerzeit der 
Briefempfänger — aus ihnen selbst den Künstler und Menschen 
Hugo Wolf kennen und lieben lernen. Denn Wolf hat 
in diesen Briefen in Wahrheit seine Selbstbiographie 
»Zwischen dreißig und vierzigc geschrieben. 



Hugo Wolfs 

Briefe an 
Emil 
Kauffmann 

Im Auftrage des Hugo 
Wolf- Vereins in Wien 
herausgegeben von 

Edmund Hellmer 

1903. IV, 191 Seiten 80 
Geh, 3.50 Mark, geb. 4.50 Mark 



184 



GoogI( 



HUGO WOLF 




Hugo Wolfs Briefe 
an Hugo Faißt 

Im Auftrage des Hugo Wolf^ 
Vereins in Wien herausgegeben von 

MICHAEL HABERLANDT 

1904. X, 204 S. 8*. Geh. 3.50M., in LwM. 4.50 M. 



Diese Briefe sind mehr als ein einfacher weiterer, wenn aurfi gewiß angeahnt rei<fter und 
sdiöncr Beitrag zur Biographie NX^'oifs, der sein Auftreten und seine Wirksamkeit 
unter den süddeutsdien Freunden und Kreisen bclcuditet. Sic sind vor allem ein Dokument 
schöner Menschlichkeit überhaupt, ein Denkmal echter Männerfreundschaft, ein tröstliches 
und erhebendes Zeugnis dafür, daß, was innerlidi zusammengehört, sich im Leben audi zu' 
sammenlindet und zusammenscfilieiSt — selbst im Dasein des sonst vereinsamten Genies. 
Hier in dieser Freundschaft zu dem begeisterten Getreuen hat ein großer Schaffender, dem 
sich die Welt sonst allzu leicht verschloß und der sich selbst abseits von ihr hielt, — den 
docb ersehnten Anschluß an sie gefunden. Hier fand er Edio, Ehrfurcht, Liebe, hier w ard 
ihm Glauben, der ihm so wohl, und Hilfe, die ihm so not tat/ hier fand er die warme 
Sonnenstelle, um behaglich auszuruhen, um die schwere innere Last abzutun und das 
unbesorgte Kind zu sein, das in ihm neben dem Dämon sdilummerte. 



Hugo Wolfs Briefe 
an Oskar Grohe 

Im Auftrage des Hugo Wolf» Vereins in Wien 
herausgegeben von 

HEINRICH WERNER 

1905. XI, 316 S. 8". Geh. 5 M., in Leinwandbd. 6 M, 

Den echten Hugo Wolf, wie er sich gewöhnlich im Leben gab, lernen wir in diesen 
Briefen an Dr. Oskar Grohe, derreit Landesgerichtsrat in Mannheim, kennen. Aus 
ihnen kann man mit größter Sicherheit jene Gestalt Wolfs konstruieren, wie sie sich im 
alltäglichen Leben bewegte. Diesem lebensgewandten, weltmännischen, energischen Freund, 
der auch mit einem gutgemeinten, aufrichtigen Tadel nicht zurüdchält, tritt Wolf auch in 
seinen Briefen so gegenüber, wie er im Alltage stand: kindlich-naiv und rührend» hilflos in 
allem, was praktisches Leben hieß/ sorglos vertrauend in dem sicheren Gefühle, hier einen 
Mann vor sich zu haben, der alles zu seinem Besten zu fülircn nicht nur den Willen, 
sondern auch die Kraft hatte. Wolf wußte wohl, was für einen Freund er an Grohe 
gefunden und was er ihm zu danken hatte/ ein wie ergebener Freund auch Wolf 
war, das beweisen jene Bricfstcllcn, die auf Grobes Familienleben Bc;ug nehmen. Ge- 
treulich hat er des Freundes Freude und Leid geteilt, bis ihn selbst sein Sdikksal erreichte. 




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VON' BRAHMS BIS ZUR GrOnN'^X'ART 



. HUGO WOLFS 

MUSIKALISCHE KRITIKEN 

Im Auftrage des Wiener AkademisdienW^er* Vereins heraus« 
gegeben von RICHARDBATKAundHEINRICH WBRNER 

1912. Vin, 378 S. 8*. Geh. 7.50 M., in Leinwand geb. 9 M., in Lederb. 10 M. 



Die an sadiliAcr Vertiefung und treffender SAIagkraff, an wundcrsdiönen 
poetisdien Charaideristiken und nidit zuletzt an sariiastisdiem Humor 
10 Ubeadänta Urtdle, dqtdt die Hugo Wo(f Im damaßgen Wiener Safonblatt 
entmalif an die OffentUdikeit trat, werden im vorlkgendca Bodie zum ersten 
Male weiteren Kreisen zugängig. Fast 400 Seiten omfaSt das Bmfc und einer 
ansehnlidien Zahl von Urteilen über Künstler und Könstlerinnen begegnen wir. 
In mandiem von iiinen, der damals nodi ein Werdender war oder nodi der An- 
erkennung harrte, erkannte Wolf den kommenden Großen tmd hob ihn auf den 
Sdiild, anbeirihnmett dämm, wa» Ae Welt um ilm heimn dam sagte. Alles, 
was sidi in den Jahren 1884 bis tSS/ im öffenth'dien Wiener Musikleben ab- 
gespielt hat riis, hat fast ausnahmslos in (liesen Kritiken Beaditun? ei'f;niden. 
Sie sind ein Siutk lebendiger Musikgesdiiditc Wiens, die aber nidit nur tur den 
Musiker bestimmt ist, sondern an deren Lektüre sidi jeder Gebildete ebenso 
berddieni, wie effMmen und tugleidi ergötzen wird. Bin Beispiel bferfllr mag 
die sdiöne Natursdiilderaog bilden, die Wolf seinen Lesern beim Scftluß der 
Philharmonischen Konrertc im April 1SS4 brachte: »Mit dem Absdiluß der 
Piiiiliarnionisthen und der Geseliscfiaftskonzerte stirbt die Konzertsaison eines 
natürlichen Todes, Was nun an Konzerten darauf folgt, führt eine Scheinexistenz, 
weil BedOrlnis vorhanden Ist, Musik zu nia«faea, noch aoldie zu hören. Die 
wiedererwadiende Natur (odtt jetzt ndt weit kräftigerem Zauber den Eothnsfa- 
sten in ihr Wimderreicb, als die schönste Musik in den dtmipfen Konzertsaal. 
Der Gesang der Vögel, das Summen der Käfer, munteres Wellengemurmel, 
das leise Getön lauer Frühlingsiüfte, all das geheimnisvolle Regen und Weben 
der neugesdunfickten Erde/ wddie himmlisdie Musik! Man braudit kein 
Abonnent oder Orteder an sein, sokhe Musik zu hören, st<h an keine be* 
stimmte Zeit zu binden, keinen zerstreuten, gaffenden, kritisdien, geüBUsrohen 
Nadkbtf ertragen. £ines schönen Tages geht man mit Bidiendorff: 

,So jubelnd recfii in die hellen. 
In die singenden, klingenden Wellen 
des vollen Prfihüugs hinaus.' 

Das aufmerksame Ohr hört da <Be wundervollsten Symphonien, Hymnen, Lieder 
und Chöre, vcie Sie kein Mensch nodinachgedichtet. So bleibt uns die Himmeln 
königin Musik Sommers« und Winterszeit hindunh ein lieber, treuer QeßUwte.« 



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HUOO WOLF 



Hugo Wolf in Maierling 

EINE IDyLLE 

Mit Briefen, GcdiAten, Noten, Bildern und Faksimiles 
' henmgegehtn von 

HEINRICH WERNER 

i 1913. 72 Seiten 8**. Geheftet 3 Mark, in Leinen gebunden 4 Mark 

I 

Ein junger Musiker, Ruhe und Einsamkeit zu seinen Studien sudieod, var Hugo Wolf 
tum «tttcn NUe 18S0 InMaffenboffaiMiierlfaigdnfdidbitaiidlMt im «nieiiiind 
den beiden daraufFolgenden Sommern hier Tagt \wAbt, 4e CT idb«t SU den t AClMtqi 
seines Lebens rähltc. Alfes um ihn herum war dazu angetan, den itinjifen Musen' 
1 söhn oft in tollfröhlidiem Jugendübermut aufleben zu lassen. Mandie Naturstimmungeoip 

denen wir in wpUum Liedern Wolh begegnen, üod auf die Malerfinger Zeit zurddctu- 
führen, denn hier ^d er was er so sehnsOditig sudite und was zu seinem mensii^lidicn 
1 Wohlbehagen nötig war : eine unverßfsdjte Natur, die mit der LieMidikeir aurfi den ro- 

raantisäten Reiz einer historisdien Vergangenheit verbindet und Mensdjeii , die in ihrem 
natflcfidtea und ongekifautelten "^^sen, hx Ihrer Biederkeit and fn ihren Gebriudiea an* 
! ziehen mußten. In dresen Briefen I luso Wolfs, den Gedicfitcn, die In und über Maierling 

1 entstanden, spiegeln sidi die Eindrüdie, die er dort empting, wider. Sie geben aber in Ver- 

{ biodiffig Rut den zvisdien den einzelnen Briefen eingestreuten persönlidien Erinnerungen 

I Beteiligter ein gesdtlossenes BHd von Wolfii eigenartiger, marlanter Pm&ilidikeit. Es ist 

ein rcirendes Buch, di)s Iiier entstanden ist und das nidjt nur fär Hugo Wolf- Verehrer 
und Musiker von Wert ist, sondern dessen Lektüre jedem anzuraten sein dürfte, der an 
•ofdien spontanen AuDerungen einet Auserv3hhen Interesse findet. Dem oidit nur Streif- 
liditer auf den Komponisten Hugo Wolf werfen diese Briefe und MitteÜongcn, VOralleai 
sind sie Beiträge zur Vervoflst.indisung des Mensdien. — Die Briefe und Diditungen 
werden durdi die Wiedergabe der Faksimiles von Wolfs BiiderA aus Maicrling« durdi seine 
NiederM^rfft von »Kimdrys Btwednmgc ans Partifiil, dat AlbanAlatt HOr Prinkift Midi 
W . . ., eines Briefes an die »Liebe Tante«, wie er Bertha von Ladihncr, die S A w ci tef 
seiner Maierlinj^cr Gastgeberin nannte, liurdi das aus dem Gedäditnis zusammengezogene 
Walzerftnaie aus Hans Heiling und die Wiedergabe des in Maierling iSSz entstandenen 
MMnefidlentpradildM« ergSnzt. Der Idylle voraus geht ein Bdd Hiigo Weih aus dem 
JahM l8$0/ ferner findet sidi eine Aufnahme von Materl!n>; aus dem gfddien laluc und 
eine loldie des Marienbofcs mit Huigo WoUs Arbdtizimmer vor. 

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VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 



GESAMMELTE AUFSÄTZE 
ÜBER HUGO WOLF 




üs Interesse an den Werken Hugo Wolfs zu vertiefen und zu iesiigen, 
es aber auch zu verallgemeinern^ ist der Zwt<k dieser Bänddien, 



als deren Herausgeber der Hugo WoIF«rVocia In Wkn zddmet 



ERSTE FOLGE 
189S. XQ, 98 Seiten 8* 
Geheftet t Mark 


ZWEITE FOLGE 

1899. Vm, Sehen 8* 
Geheftet -^.75 Merk 


Inhalt: Vorvort Hugo Wolf von Her- 
mann Bahr — Neue Lieder, neues Lehen 
von J.Scfialk — H ugo Wolf von J.Sdialk 

— Hugo Wolfs Gocthc-Dedcr and sein 
spatiisdics Licdcrbudi von J. Sdialk — 
Hago Wolf von Karl HallwaAs - Ein 
neuer Liederkomponist von Paul MüUer 

— DerCorrcgidor, Oper io 4 Akten von 
Hugo Wolf von E. Hellmer — Hugo 
Wolf von Dr. Grimsky - Hugo Wolf, 
der Begründer des oeudeutsdiai Links 

yioiiB.O.N(Mliiagcl. 


I n h a 1 1 : A II Hugo Wolf von D. v. Lilien- 
cron — Hugo Wolf von Dr. E. Kauff- 
maaa "HugoWolf und tdn itallada^ 

Liederbuch von J. Sdialk — Hugo 
Wolf, ein Umblick von Dr. M. Haber- 
lande — Hugo Wolf <Drd Gcdidite von 

and Klavier, komponiert 
<i897) V.Hugo Wolf) 
v.E. Hellmer. 



DER CORREGIDOR VON 
HUGO WOLF 

Kritische und biographische Beiträge zu seiner Würdigung 
Herausgegeben von EDMUND HJiLLMER 

1900. VIII, 61 Seiten Geheftet -.75 Mark 

Inhalt: Ein Comgidor -Abend, von Michael Haberlandt — Der Corregidor, voa 
Kkbard Batfca — Ober Hugo Wolf und teme Oper, Erioocruageo von Rosa Mqncdcr. 

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DEBUSSy 







DEBUSSy 

Eine kritisch^ästhetische 
Studie von 

GiacomoSetaccioIi 

Autorisierte Übersetzung nach der 
zweiten Auflage des Italienisdien 

von 1 

FRIEDRICH SPIRO 

Mit 40 Notenbeispielen aus 1 
Debussys Werken und einer 1 
vollständigen Thementabelle 1 
zu Pelleas und Melisande L 


C4MIDC OtauMaT 





1911. VI und 104 Seiten 8". Geheftet 3 Mark, in Leinwandband 4 Mark 



Setaccioli versudit in seinem Budie dem Problem Debussy 
auf streng analytisdiem Wege beizukommen mag audi 
gelegentlid) ein kleiner Subjektivismus mit unterlaufen, im 
ganzen wird die Abhandlung Ansprudi auf sdiarfe Logik 
und streng sadilidie Methode erheben dürfen. Deswegen 
und wegen ihrer bestimmten Ergebnisse sei das Budi dem 
deutsAen Musiker und Musikfreund vorgelegt. Nadi 
einem Won zur Einleitung gliedert Setaccioli 
seinen Stoff in folgende Absdmitte: 

I. Debussy im Lidite seiner Bewunderer. II. Debussy und 
der musikalisdie Impressionismus. III. Debussys Musik 
nadi ihrem gedanklid^en, harmonischen und instrumentalen 
Gehalt. IV. Debussy und das moderne Musikdrama. 



18» 



VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 




Bflste von John van Munsterh|e(ni 
Höhe 78 cm :: In Bronze 100 Mark, in Eifenbeinmasse 20 Mark 



JEAN SIBELIUS • Ein finnländisdier 
Komponist von ROSA NEWMARCH 

Deutsdi von LUDMILLE KIRSCHBAUM 

1906. 32 Seiten 8". Mit einem Porträt. Preis geheftet 1 Mark 
Englische Ausgabe :: 1906. 24 Seiten 8° :: Preis geheftet i sh. 

Keine eigentlidie Lcbensbesdireibung des bedeutendsten finniändisdien 
Komponisten,derheute auch unsDeutsdien ein wohlbekannter geworden 
ist und dessen Kunst audi bei uns längst Eingang fand, ist dieses Büdilein, 
wohl aber eine mit ehrlicher Begeisterung geschriebene Schilderung der Werke 
und ihrer Entstehung, der Quellen und Naturbilder, auf die sie hindeuten. 



190 



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SlUÜFkIED WACH4BR 





S Siegfried Wagner 
m und seine Kunst 



Gesammelte Aufsätze über das clramai=? 
tische Schaffen Siegfried Wagners vom 
»Bärenhäuter« bis zum »Banadietrich« 



tgnu XVI, 423 S. Lac 4*, BrosAiert 15 M., in Leinen gebunden t8 M. 

Als einWerk zweierenjjvcrbundcncr Autoren bietet sidi diese Einführung 
I. in den Sinn und den Geist der jungen Kunst Siegfried Wagners dar. 
In ausführiidier quellenmäßiger Behandlung der Sagen, Märdien und Yolks' 
gebräudie, die der Bayreuther Erbe seinen dramatisdien Diditungen zu« 
gründe gelegt, füiirt uns Glatenapp in diese Werke selbst ein und swar 
nidit durdi etwas durdiaitt Neues, sondern, iHesdion der Titd sagt, durdi 
»gesammelte Aufsätze«, deren Vereinigung zu einem Ganzen dodi ratsam 
ersdiien, da nur redit wenige Leser Gelegenheit hatten ^e bei ihremErschei' 
nen kennen zu lernen. Um ihnen die FrisAe der ersten Entstehung nidit zu 
nehmen, wurde nichts Wcsentlidies an ihnen vcr iiidcrr, wohl aber sdimüdtte 
Franz Stassen aus eiijcner vollster Bcjijeistcruiii; und mit liebevollster Hin- 
gabe fast jede Seite mit Zeidien seiner eigenen groi)en Kunst und be« 
Icke dadurdi das Wedl in sdlönster Weise. AuDer den annähernd 
200 Pederzeiduiungen hdngt der Band nodi flQnf Bilder 
Siegfried Widers in den versddedensten Ldiensallem. 

INHALT DES SIEGFRIED WAGNER-BUCHES: ZarEinfährang: Btographiadict 

— Siegfiried Wagner als sdiaffcndcr Künstler. I. Der B.irenh.iuter : Handlung — 
Studien. II. Herzog Wildfang: Handlung — Im Spiegel der Kritik <Nad) der Urauffuh- 
rang Sicften Jahre spiter). III. Der KoboM: Kobofdtafe bis auf Siegfried Wagner 

— Handlung — Zu Wagners Kobold (Die S.i,(jc vom treuen Ekhart — Der Talismann 
und anderes). IV. Bruder Lustig: Handlung — Urauftührung — Andreassage — Qucllcn- 
gexhiditc der Sage von Hdnrfch von Kempten. V. Stemengebot: Stemenglauben und 
Stemdeotung — Handlung — Gocthesdic Gedanken in ihrer Anucndun*? auf die 
Diditung Siegfried Wagners. VI. Banadietridi: Handlung — Sage vom wilden Jäger 

Banadietridi — Winidi ood Dktldb Raitnerath und Sdiwanwciß — Die größte 
SflDdBBtat VIL Ober dea Inocica ZniamBicnbang der Werke Siegfried Wagnen, 



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VON BRAHMS BIS ZUR OECENWART 



Musikalische Studienköpfe 

vonLAMÄRÄ 

5 Bände, ziisammm ia Kaitott 25 MmIl jeAtr Band 
dnxdn: Geheftet 4 MaHt, uiLeinco f elwpden 5 Mark 

In fünf Bänden madit La Mua S€ KoRstfremide und Musiker mit den Ld>ea 
und Wirken der frflicen Meister der Mudk bekannt, indem sie sdtarf ge- 
reidinete Bilder der einrcincn Könstlercrscficinungen gibt, die trotz der kurzen 
Form, in der sie geboten werden, dodi wirküdi ersdidpfende Darstellongen 
•ind. Wk sehr LaMandai aAirf« wooaiAtibcfdf verlangt wurde, das zeigen am 
böte« die aUrciAca Nciiaiill«eii, ^ liA MtLanfie der Jälire ndtlgmadMa. 



ERSTER BAND 

Romantiker 

9. Autlage. Mit 1 Bildertdtel 
1894. Vm, 447 Seiten 8* 

INHALT: C. M. von Wdxr • Franz 
Sduil>ert F«lix Mendelssohn Bart- 
boidy • Robert Sdiumann - Fredoic 
Chopin • Pms Um > RhfciriWaCMr. 


ZWETfER BAND 

Ausländische Meister 

7., unbearbeitete Auflage. Mit 
<ipcr LidiftlfiKklafeL 189^^ VIII, 
952 Seilen 8* 

INHALT: Luigi Chcrubini • Gas|>aro 
S|)ontini - Ciioatfiino Rossoii • Aviäen 
Beiddton * ÜBoiorllafiac. 


DRITTER BAND 

Jüngst vergdiigenheir 

7., neubeaftoiete Auflage. Mit 
öBtfdoiacii. 1909. VI, jiS S. 6* 

INHALT: Adolf Hensch ■ Rob Fran: 


VIERTER B AN-D 

Klassiker 

4 ,umgearb Aufl. Mit einer Li<bt- 

(irurkrafc!. 1900 IX, 4Q1 Seiten 8* 

INHALT: Geors- Friedrich Händel • 
lohannSeSastian Bach • ChristophWilli- 


FQNFTER BAND 

Die Frauen im Toi ü eben der Gegen>x arr 

3.,ncubearl>citct<: Auflage. Mit 24 Rtlc^nissen. 1902. XI^j&oS.S'' 

1 NHALT : Clara Schumann • Sotk Meoter • logcborf von Bronsart ■ Annette Es»» 
poff • Laura RappoWi-Kahrcr - Teresa Carmio • Wilma Nmada-Nortnaim • Patifinf 
\'iardor-Garda Maria Wüt - Amalie /oadiim • Destrce Arröt • Augusta Görie 
PaulincLocca • fn^lananne Brandt • Adelnde PatTi • Christine Nilsson ■ A^Iaja Orgeni • 
AMlcMRlcnia* Liili Lehniann«Kalisd) ■ Fanny BertnMMotacOid«] • Ernestine 
SAMaaam-Hdnk • Marcelia ScmbrN^ • Elkn GuBw im» - NcUte Mdba. 



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ERLAUCHTE MUSIKFREUNDE UND MUSIKER USW. 



Erlauchte Musikfreunde und Musiker 
und die Musik an Fürstenhöfen 




MARIA ANTONIA WALPURGIS 

Nadi dem im Besitze von Breitkopf *S> Härtel befindli<faen alten Olgemilde 



103 



13 



ERLAUCHTE MIKIKFREUNDB UND MUSKER USW. 



WILIBALD NAGEL 

Annalen der englischen Hofmusik von 
der Zeit Heinrichs VIIL bis zum 
Tode Karls L <i509--i649> 

Nadi den Originaldokumenten 
t88^ 8z S. 8*. Geh. 1.50 Mark 

Die Stu<&e (esdiäftigt sidi in erster Linie mit der Instrunientalnnndk/ 
ihre Grenzen ergaben sich von seihst, da von einem »Musiklehen« 
am englischen Hofe vor der Thronbesteigung Heinrichs VIII. nicht die Rede 
war, andrerseits ffie PromwcIIsche Re^^icrung dem Kunsttreiben den Garaus 
machte. Ist in der Arbeit audi nicht versudit worden, ein geschlossenes Bild 
des sozialen Lehens, der Stellun.sj der Musiker innerhalb ihrer Zeit zu 
zeichnen^ so werden in diesen widitigen archivaiischen Studicnergebnisseu 
dodi audi zu diesem Kapitel wertvolle Beiträge geliefert. 

WILIBALD NAGEL 

Zur Geschichte der Musik am Hofe von 

Darmstadt 

igot, 79 Seiten 8*. Geheftet 2 Mark 

Auf Grund archivalischen Materials, das die zum größten Teil sorgsam 
k gewährten Redinuqgen und Anstellungsdekrete, Briefe usw. bieten, 
hat der Veifesser den Personalbestand der Holmusik Icstgcstellt and verfolgt 
" sowdt dies im gegebenen engen Rahmen mögttdi ist " audi die Sdiidcsale 

der einzelnen Musiker. Er tritt aber auch der einen und anderen Hrsd^einung 
näher und macht Mitteilungen von den Musikwerken, die die Bibliotheken der 

hessischen Fürsten entfiielten. Die Forsdiungsarbeit erstreikt sich vom Ende 
des lö. i>is zum Ende des iS. Jalirhundcrts. Als Anhang ist die fönfstimmii'e 
»Symphonia Gratulatoria« von Job. Andr. Herbst <i02i> wiedergegeben. 

194 



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DAS SiLCHSlSCIlB KÖNIGSHAUS - MUSIKALISCHB FORSTEN 











Das sächsische Königshaus 

in selbstsdiöpferisdher musikalischer 

Von 

OTTO SCHMID'DRESDEN 

1900. IV, 31 Seiten 4^ Geheftet 1.50 Marie, gebunden 2.50 Mark 




1 |ie vorliegende Sdirift entstand als ein fiTcrarisdier Niedersditag der 
J— -^Studien, welAc die Hcrstclluni^ des dritten Bandes der »Musik am 
sadisisdien Hofe« (jetzt lo Bände uinfassend|>, »Kompositionen von Mit- 
£;liedeni des sSchslsdtea Kötdgdiaiises imIOavkr«Aiiangeiiientc enthaltend, 
nötig madite. Es ist also Im w<sendl<iien ein fiistorisdier Kommentar zu 
diesem, hat aber wohl insofern andi eigencExisfcnrbcrcditfgun^^;, als es einen 
Beitrag zu einer inneren Gesdiidite der Musik am sädisisdicnHofe darstellt, 
der zeigt, daß das sädisisdie Herrsdierhaus die hehre Ivlission, den Künsten 
Pflege undFördenmg angedei&enzu tassen,niditnur In preiswürdigemMäoe« 
natentum erfüllt hat, sondern au<f) in eigener werktätiger Anteilnahme. Die 
Kapitel sind in die Zeitabsdinitte »Das Mittelalter und das Zeitalter der 
Reformationc« »Das Zeitalter der Renaissancec, »Die Neuzeit« eingeteilt. 




MUSIKALISCHE FÜRSTEN 
vom Mittelalter bis 2um Beginne 
des 19. Jahrhunderts 

Von 

W. J. VON WASIELEWSKI 

1Ö79. H Seiten 8» :: Geheftet 1 Mark 








Iicr Verfasser zeigt in diesen Mitteilungen, wie sidi im Laufe der Zeiten 
JL^dne st^fidhe Rdhe filrstfi<iier Personen dtirdi ausgesprodiene Kunst- 
liebe um diePflq^undFörderung der Musik hodiverdient madite, ^Wiedas 

Gedeihen der letzteren ehedem j^nnz wcsentlidi mit von dem Anteil abhing, 
weldien ihr regierende iiäupter und deren nädiste Urogebuog widmeten. 



185 » 



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ESLAUCHIB MUSIKFIIB104DB UND MUSIKBR usw. 



Beiträge zur Geschichte der 
bayerisdien Hofkapelle unter 

ORLANDO DI LASSO 

In drei Büchern von 

ADOLF SANDBERGER 

Erstes Buch. Ktc^AUilMingca. iS^t, XVI II. 119 Seiten. 

8*. Preis geheftet ) lAaA, gebunden 4 Mark 

Drittes Buch. Dokumente. Erster TeH Mit s Abbildungen. 

1895, DC u. 358 S. 8*. Preis geh. 7 M., geb. 8 lA. 



Im ersten BuA dieser Beiträge srftildert der Verfasser die Hoftnusik 
in München und die LebenssdiKksale des Orlando di Lasso/ es 
umfaßt die beiden Kapitel: 1. Hohnusik derWittelsbadier bis zum 
Eintreffen Orlando di Lassos in Mfindien 1556. 2. Sdilduale und 
Umgebung Orlando di Lassos bis zu seinem Eintreffen am Mün* 
dicner Hofe 1530 (i532>-— 1556. Der erste Teil des dritten Budies 
bringt nur Dokumente, und zwar zunädist Auszüge aus den Zahl - 
amtsrechnuqgen des herzoglidien Hofes für die Jahre 1551 -'löoo. 
Ba ist mit vieler Mtlhe susamme^gebradites Mttetlalt du in sdiier 
Reidih if[iv;l;eit sowohl dem Porsdber auf dem Gebiete der Musik«» 
gcsdiidiir als audi der KufturgesAidiTc viel Neues und Lchrreidies 
bietet. Diesen Aijs-fis^cn folgen 52 Briefe Orlandos, die in ihrer 
originalen Wiedergabe wertvolles Material zu seiner Charakteristiit 
und seines Verhältnisses zum herzoglidien Hole bieten. Es feigen 
weitere Aktenstüdce: ein Lobg»fidit auf L. SenfT/ Auszüge aus den 
Beriditen des bayerisdien Gesandten und kaiscrlidicn Vizekanzlers 
Dr. Seid,- zwei Briefe H. J.Fuggcrs an Albredit V./ Briefe des Königs 
Maximilian an Aibredit V./ Auszüge aus den Zahlamtsredtnungen 
des königl. und kaiserl. Hofies in der Hofbibliothek in Wien/ Doku- 
mentc^ die die Berufung und Reise Lassos nadi Frankrddi betrefCen/ 
Auszüge aus der KcMrespondenz WilhelmsV/aus den Familienpapieren 
von Lassos Na Akommen, aus den Reversen usw. baycrisdierBeamtcn, 
aus den fürstiidien Gnadeneriassen, aus den OrdornianzbOdiem u. a. 



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FRIEDRICH DER OR 



FRIEDRICH DER GROSSE 

als Musikfreund und Musiker 

Von 

GEORG THOURET 



Kiic sieben Abl>Ü<lungen und einem Notenfaksimiie 
1899. 192 Sdten 8*. Geh. 3 M., in Lemwandband ^VL 

5ovjd audi Viftr Priedridi den GfoBen gefldiricben vofden 
ist sdn Verbaftnls zur ybisSk ist bisher oodi niditvdl gt' 
vQfdIgr worden, und dodi nannte er sdbst die PIdCe seinen 
besten Freund. In anregender und unterhaltender Weise 
gibt nun dieses Budi eine mit gesdiiditlidier Sadilidikeit 
gesdiriebene Darstellung des innerlidien und iuRerlif^ien Musik- 
lebens Friedrtdis des GroRen, die durdi die W'u ik rt^abe zahU 
reidier Notenbcispielc und ganzer Vokale und Insti umental- 
Sätze, sowie Bilder <audi von Quantz und Renda) belebt wird. 

Der biliali des Budies ist: 
Brstes Bodi: Der Kronprinz Vater und S<^n — Ruppln 
und Rbebisberg. Zweites Budt: Der König ^ Priedrldis 
Stellung zur deutsdien, italienisdien und fianzösisdien Musik 
Die Berliner Oper bb zum Siebenjährigen Kriege — DerKönl^ 
und sein Kapellmeister — Die Berliner Oper nadi dem Sieben* 
jährigen Kriege — Des Königs Kammerkonzert — Johann 
Joachim Quantz — Karl Philipp Emanuel Badi — Christian 
Friedrtdi Fasd\ Franz Benda. Drittes Budi: Der König* 
Musikus — Des Königs Flölenspiel — Die musikalisdien 
Kompodtionen.Priedridis des Groden (Kantaten und Arieo^ 
Symphonien (Ouvertfiren), Konzerte und Sonaten, M^bsdie, 
Verzelduiis der Kompositionen). 



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ERLAUCHTE MUSIKFREUNDE UND MUSIKER USW. 



PHILIPP SPITTA 

Zur Ausgabe der KOMPOSITIONEN FRIEDRICHS 
DBS GROSSEN • 1890. 9 Selten 8*. Geheftet yo Pf. 

Ein Sdirift(ben, In «fett der Verfasser Stellung zu den Angriffen nimmt, die eine unberufene 
Kritik dost aufcfie OnaUMmgßbt der mtirilnifadwnWcrkePikdfkfci des Großen madite. 




Verkleinerte Nadvbildung der Haxidsdirift Fricdridis des Großen. Aus 
»Fricdridi der Grcße als Musikfreund und Musikerc von G. Thouret 



188 

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FRIEDRICH WALTER 



FRIEDRICH WALTER 

Geschichte desTheaters und der Musik am 
kurpfälzischen Hofe 



1898. 378 Seiten 8» und 3 Tafeln 
Geheftet 5 Mark 

Das vorliegende Werk stellt den ersten 
Band der »Forsdiungen zur Gesdiiditc 
Mannheims und der Pfalz« dar. Er berichtet, 
wie das Vorwort sagt, in seinem größeren 
und widitigeren Teile von einer Glanz« und 
Blütezeit der Stadt Mannheim, deren jähes 
Entschwinden von ihren Vorvätern einst bitter 
beklagt wurde, auf die das heutige Gesdiledit 
nicht ohne Stolz, aber ohne Wehmut zurück« 
schaut, hat sich doch auch Mannheim aus 
eigener Kraft und auf gesünderer Grundlage 
zu neuer Blüte entfaltet. Der Inhalt des um- 
fänglichen Bandes ist in zwei Abschnitte ein- 
geteilt : I. Von den ersten Anfangen bis zur 
Zeit Karl Philipps. II. Die Blütezeit unter 
Karl Theodor. Sie umfassen cÜe Kapitel: 
Musik und Theater am Heidelberger I lofc — 
Die Neuburger — Anfänge der großen Oper 
in Düsscidocf - Die Zeit Karl Philipps - 
Karl Theodor, sein Hof und die erste Zeit 
seiner Hofoper — Die Mannheimer Oper 
unter Holzbauers Einfluß — Die Jahre der 
Vielseitigkeit des Mannheimer Opernreper- 
toires — Die komische Oper — Ballett undBallcttpantomlme — Die Ausstattung der Oper — 
Die Kirdicnmusik, Georg Joseph Vogler — Die Intendanten der Hofmusik. Besoldung, so- 
ziale Stellung und Dienst der Mitglieder — Das Ordiestcrpersonal — Das Gesangspersonal 
— FraniösisAe Einflüsse und die französische Komödie — Nationale Tendenzen und das 
deutsche Schauspiel — Deutsche Opern — Mozart in Mannheim. Der Wegzug des Hofes. 
Im Anhange finden sich außer dem Personenregister drei Beilagen: 1. Holzbauers Selbst- 
biographie/ 2. Chronologisches Verzeichnis der in Heidelberg, Düsseldorf, Mannheim und 
Schwetzingen in den Jahren 1681 — 1778 aufgeführten Opern, Oratorien und Balletts usw., 
3. Alphabetisches Verzeichnis der Mitglieder der Hofimusik, 1725—1778. An Abbildungen 
sind im Band anzutreffen: Abbildung einer Szene aus dem L. Beyerschen Stück »Die 
über alle Tugenden triumphierende Tugend der Beständigkeit«, nach einem Stich von 
J. U. Kraus — Naturtheater in Schwetzingen, nach einem Stich von E. Verhelst — 
Grundriß und Aufriß — des 1741 erbauten, 1795 zerstörten — Opernhauses in Mannheim. 




Das Natur -Theater 
im Schwctzinger Schloßgarten 
Nach dncm Stidi von Eg. Verhebt 



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ERLAUCHTE MUSIKFREUNDE UND MUSIKER USW. 



ARNO WERNER 

Städtische und fürstliche Musikpflege 

in Weißenfels bis zum Ende 
des 18« Jahrhunderts 

1911, VI II 100 Seiten 8' 
Geheftet } Mark/ gebunden in Leinwand f Mark 



Nadi einigen einleitenden AusfDlmingen üi>er die gesdiidit« 
lidie Bnt«f(&Iung;der Stadt WieiBeofefs zcldmetder Vow 
fesser auf Grund eingebender aidüvalisdier Studien dn ansdiau« 
lidies Bild von dem rddien musikaliscfien LebeUf ^ ie es seit der 
Reformationszeit siditn dieser sadisisch-thüringischen Stadt ent' 
faltete, deren Vergangenheit er^as Anziehendes und Reizvolles 
hat, sind dodi mit ihr die Namen der bedeutendesten Musiker des 
lö.ii.t/.Jahrhundci ii;, die eines Sdiütz und Sdiein, eines Krieger, 
Badi und Händel verknüpft. Und weiter war Weißenteis eine 
der ersten Pflegstätten der Oper in Deotsdiland. Das Budi 
ist ein wichtiger Beitrag mus&alisdier Topographie/ der Lilialt: 
A. Stadtisdie Musikpflege: Mgemdnes • Die KamoicIgesdU 
sdiaft • Das Amt der Kantoren • Das Organistenamt • Der Stadt» 
pfeifer und seine Gesellen • Einheimisdie und fremde Musiker 
in ihren Bczichunjjen zur Stadt. B. Die Musik am Hofe: 
Die Herzöge und ihr<» ppr<;ön(!fhe Stellung zur Musik • Die 
Hofkapelle • Trompeter und i'auker • Sdialmeipfeifer und Haut» 
boistenl>ande • Waidnornisten, Jagdbaiide oder Jagerei • Berg- 
sänger und andere ficnde |teiW vKomödie wd Sfbuqiiel • 
Die größeren mitdkdRunatisdicn Weike • Mofgensdbiddien, 
Tafelmusiken, Serenaden • Klidienmusik • Diditer der Musik» 
texte ■ Beilage (Dokumente: I. Besetzung des Organistenamtsm 
St. Nicolai in Leipzig, 1637. Tl. Briefe, betreffend HeinridiS<hQtz. 
III. Bestallung fär den Kapellmeister Joliann Philipp Krieger^ 



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ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 



ALLGEMEINE 
MUSIKGESCHICHTE 




HUGO RIEMANN 
Aus »Bildnisse deutscher Musikforscherc 36: 28 cm groß. Preis 3 M. 



201 



ALLGEMEINE MUSIKOESCHICHTE 



HUGO RIEMANN 

Handbuch der Musikgeschichte 



Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hat eine so gewaltige Verbreite- 
rung und Vertiefiing der mtulkalisdieii Sttidi€ii gebradit, daß es bat 
als eine sdüer unlösbare Au^abe ersdidnen inußte, eine »ASgaadnc 
Musikgesdiidite« zu sdireü>en. Und dodi war eine groOzOgige aflgemellie 

Musikgesdiichte zu einem dringenden Erfordernis geworden, denn wälh> 
rend durdi die Spezialarbeiren über einzelne Zeitabsdinitte, einzelne Kunst« 
gattungen, einzelne Tonkünsrler, ja einzelne Werke und audi über einzelne 
Fragen aus dem Gebiete der Musikrheoric soviel neues LiAt verbreitet 
worden war, wurden durdi die ncitiirlidi weiter gelesenen älteren musik* 
gesdiiditlidien Handbüdier eine Menge heute nidit mehr haltbarer Beridite 
und Ifrtctfe wdtervei1>reitet. / Hugo Riemami li^ nun in diesem Haad» 
budie nidit eine Bibliographie der Literatur CtfierMusikgcsdiidite, sondern 
eine Zusanunenfiusung der Bfgebnisse der bisherigen nutsikhistorisdien 
Forsdiung in einer lesbaren übcrsiditlidicn Darstellung cjebotcn. »Das Werk 
wird für die Gesdiiditssdireibung der Tonkunst ohne Zweifel einen bedeut' 
samen Markstein bilden«, denn — wie es im Kunstwart heißt — wenn 
einer, so wnr der musikalisdie Polyhistor Leiprij^s der 211 dieser Aiifgabe 
berufene Mann. Lind, wie Dr. Hugo Leiditeatritt in der Allgemeinen 
Musikzeitung sdireibt, wird für die Wißbegierigen einer jüngerei; Generation 
einen FOhrer abgeben, wie er, so verläßbd^ früher nidit zur Verfügung stand. 



BAND I; Erster Teil 



Die Musik des klassischen Aftertums 

1904. XVI, 258 Seiten 8". Geheftet 5 M., in Leinwandband 6,50 M. 

DER INHALT 1 f. BkA. Die Enf«-tA!iin.if ifcr Fcrnien 4fr erfeAhrfi.-?! %fii«ik. TonkQnsirferKi-sAiAi,- • 
Bpot und Nomcs. Chortänre. Die I.\ rik, D is l >rjni,i und <l[i- \'irruo>i.-ii lict DythyrambKt. — II. BuHi 
Die antike Tliüorie der Mm^i Die Tongesd)ledi(cr und Chroai. Die gricdüadie NotciMKiuift und die 



In keinem Werke älinlicfior Art findet man eine sottfi imponierende BcficrrsAung des 
icoiossaieti Stotfes, eine solche Selbittiiidii^kcit des Urteils, einen soldion Sdtariblick den 
usammenhang^ und die Bedingtheit xeschiditlidicr Epodien. (joli. Scfireyer Im Dresdener 
Anzdecr«) RiatiaiiMBudiwifd fortankcioPowdter awf dmGebktedcf gric<hisdicnMtgik« 
ffMddaiie tPrilwadkfet latacii dflrfeji. <H. Ovhnuer im Neuen Jahrbamr4ai Abertom^ 



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HUGO RIEM ANN 



BAND I: Zweiter Tdl 



Die Musik des Mittelalters <Bis 1450) 

1905. IV, 374 S. S". Geheftet 9 Mark, in LeinwandlMfid 10.50 Mark. 

DER INHALT: III. Budi. Der altkinfißifte Iliurjji^dic Gesang; Der Rhythmus der aldiirdilidien OesSnge. 
DfeKiixhcniane. Die frOhinindaileriidiea Noicusthriften. NcoeKirdtenlicdcr.— IV. Budt. Das lentrale Mittel' 



tc «ter mOKflmmml^lKälL Die UWätuHM. Dteiliniriioijjiiitiilt OicTmMmM 
^V.BDA.DIeAnflovai PlofaxoBddkVhfedvAniiofi. SteAniwvBtaPkwkRldi, 



ßiemann hat hier die so lange vermißte, auf der Höhe der HMCKO Rcmhate stehende 
DafstcUwig «kr mittdaltalichen Musik gdiefiect. <P. Vafner ia der Zdttdirift der 
Forschung in dea fernen jfalit rdiii te « fdc Aesea Oc gc M t n d 

geleistet hat, dürfte an keiner nncicren Stelle so imponierend und gcwiditig erscheinen als 
in der Riemannsdien Darstellung. <H. Leidttentritt in der Allgemeinen Musikzeitung.) 



BAND ii: Erster Teil 



Das Zeitalter der Renaissance 1300 - 1600 

1907. VIII, 496 S. 8**. Geheftet u Maik, in Leinvandband 12.50 Mark. 

DER INHALTS VLl 




S^er dritte Band von Riemanns »Handbudi« hat zwei Hauptvorzüge, die den großen 
) bleibenden Wert dieser Musikgesdiidite für alle 2^ten vetbOrgen: i. Er ist ein un» 
tzl>ares Qyellenwerk, das mit der Klarheit und Qbersiditlidikeit eines Lexikont einen 

sid)er informierenden Qberblidi über die ^fusik<;eschiffite des 15. und 16. Jahffaunderts bietet. 
2. Er ist ein epodicniarhendes Werk in .illen jenen Partien, welche in die Kompositions- 
tedinik der »Altcnc, in die Stilprinripien ilircs Sdiaffcns hineinleuditcn. Nodi kein 1 listoriker, 
der eine Musikgesdiidite sdirieb, hat es so wie Riemann verstanden, die Gesdiidite als 
Kompositionslehreriit «afimfsusen. Man merkt auf S<hritt und Tritt: Nidtt der Antkiuar 
and Arduvar tpridit zu uns, der sidi mit dem Abstauben und Aufteilen begnügt, sondern 
ein geistvoller Musiker, dem die Noten am Papier sogleid) zu leben beginnen. Und zugleidi: 
ein Päda^ose, der iIlmi praktisdien Nutzen nidit aus dem Auge verliert. Und das — bei 
Gott — will nidit wenig bedem .n' <\^ 1 f ! r r im i\ ircbenmusikalisdien Jahrbud) 1908.) 



BAND il: Zweiter Teil 



Das Generalbaß ^Zeitalter 

Die Monodie des 17. Jahrh. und die Weltherrsdiaft der Italiener 
1912. XX, 528 Seiten 8®. Geheftet 15 Mark, in Leinwandband 17 Mark* 

DBR INHALT: VIII. Badb Die Mdoode 4m tz.Jaftrinimlerit nwl «Sc Wdl&cmdttfk der hdkacr: Der 
Säe redtaiivo und die Anniwe der Oper, des Oraiorlom*, der Kantate und der Saite und Sonate. Der Si^ 

der formalrn Prin:ipion und <!h- Wrlrfierrsdiaft der ItalieniT. — \'>T:> iAnis der mifgefeilten Tonsätie. 

ie Durdiführung des in den vorausgehenden Teilen des Handbudics eingehaltenen 
die Entwidmung neuer Stilgattungen zum leitenden Faden der DantdhiQff 
ZU maAeOt hat audi dieaem vicrtea Haibbaade den Steo^ wu/^tfiütgt. 



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ALLGEMEINE MUSKGBSCHiCHTB 



BAND 11: Dritter TeÜ 

Die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts 
Die großen deutschen Meister 

1913. 450 Sdten 8*. Geh. lo M, in LdnwandlNuid 11.50 M. 

DER INHALT: IX. Buch: Die Vcr?i-hm<l;-jiig di-s nioi>o<Iiidi?n Siil» mit d<rra polyphonen in der 
Kumt der deutschen Alifclassiker Sdiütz, Badi und Händd: Von SdiOtz zu Badi. Die Epodvc Eid»« 
FUndd. — X. Badt: Der moderoc InttroBOMlldi wad 4n ncne 4aaa^ Ued: Stamio, Olock, 
Haydn, Mozart. Bcetboven. Weber, Sdidbert. — XL Bodhi. Die Romantik: Die tyrbdica Roana- 
tfltcr und dir Prognunm-MusUc. Die romafltisdte Oper. — Anhang : Überaidit Obec die bedeuten» 
deren Muaiker des iS,— i9.Iahrhttnderti: Deut5d>e<dnadiliei)li<ii Oiterreid)er,S<hwcixcr undHolttiidcr), 



Durdi <Be»tnTdl Badet das omfatsende Werk «dnen Absdiluß. Erftihrt 
die leitenden Geskfatspunkte der früheren BSnde bis zur Gegenwart 
durdi. Im Gcgeiuatz ni dem zveitenTdle des zveiten Bandes, xreldier der 
Wdtbemcfaaft der Italiener gewidmet war, findet er leinen Sdiwerpunkt 
In der Darstdltmj^ des Qbergangs der mutOEifisdien Hefcmonie aaf 
Deutsdtland. Das neunte Budi weist die Versdimelzung des monodisdien 
StiU des 17. Jahrfauoderti nit dem polyphooeii des t6. Jahrhunderts nad^ 
wfceraiifciaderKimse4ferdeiifKlienAMlassdRrSd)atz,Ba6aiidraiMld 
vollzieht, von Sdiüt: :u Bad), dieEpodie Badi — Hätidcl). Das lo. Budi be- 
ciditct über die Entstehung des modernen InstrumentaUtils und des dcut« 
sdien Kanstfiedes: Stanitz, GtnA, Haydn, Mozart> Beethoven, Weber, 
Sdiubert). Das ii. Bud] behandelt <fie musikalisdie Romantik. Dasselbe 

UntCrsdieidct «wfaA»« rcmtantisAt0nl.yM»mj F^lf»m(Pri yimitiH«iip «v. 

nittf 11^ BiMi DfMMtflkefB. Dco BcsdifiiS MdetctacMib Nstioueu fewÜt» 

dene Qbersidit über die Komponisten und Muad a dl l l ftst eller des iS. und 
I j). Jahrhunderts mit dirooologisdier Ordnung ioacrfudb der Abteilungen. 



AVON DOMMER 

HANDBUCH DER MUSIKGESCHICHTE 

Seit einer Reihe von Jahren ist «ficacs in Musikkreisen, sowohl durdb 
seine ideale Anlage, als seinen vornehmen Ton und den Reiditum 
seiaes Inhaltes gesdiätzte Handbudi vergriffen. Dr. Arnold Sdiering 
Ist seit liofeftr Zdt mft der Neubearbeitung dieses Pflbrers <bnb 
die Musikgeschichte beschäftigt; aller Vocaussicht nach wird die ncne 
^ Auflage oodi im Laufe des Jahres 1911 im DrudL vorliefen. ^ 



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H. A. KÖSTLIN 



H A. KÖSTLIN 
GESCHICHTE DER MUSIK 

IM UMRISS 

HERAUSGEGEBEN VON WILIBALD NAGEL 
Sediste, volfstandfg neu bearbdtete und weient&di erginsie Ausgabe 
t9io,XVL 746S. 8". Geb, loM., biLdnwandgeb. inHalbfranzb* i}M. 

Unter den musikgeschicbtlidienNadischlagebudiern behauptet KöstUnsWerk 
dne bcrvomgcode Stelle deifcalb, weil ihr VerfiMser ein mi6«fgevdlinlid» 
und vielseitig g^deter Mann war, ein grOndtidier MuiiUEcnner und ein cnnter 
Aathedber, deaacn Urted niemals an der Oberfljkbe der Dinge baften bfid». 

Bs ist einBucb, das sicfi n!d)t in ailsfldirlidiete(bnis«beAnaIysen verliert, sondern 
sidi auf dasjenige besdiränkt, was zum geistigen Verständnis der Kunstepodien 
und Kunst>*erk<' Aicnr u-^H tjF Has Verständnis nldit Moß der fadimänniscli Ge- 
bildeten, sondern der Gebildeten überhaupt rcdinen kann, ein Budi, in dem sidi 
dem Leser die Musikjcschiditc in erster Linie als deren Bntstehung&gesdiidite 
der bedeutendsten Musikstile und Musikformen darstellt und ihn lehrt, diese aus 
dem geistigen Boden ibrer Zeit zu begreifen. Die sediste Neuan^pdief dtirdi 
W, Nagel, die 4dl in vcrbS(tnisnia6ig knner Zeit ndtig madite und die wobl ^e 
beste BmpfeUnng für die bdfällige Adnabme des Werkes tat, geschah, sovdt 
dies Oberhaupt möglich war, in Ausgestaltung, UmSnderung und Erweiterung 
im Sinne des Verfassers. Und so dürften mit ihr dem erprobten Bucfie neue 
Freunde geworben werden. / Das Bucb «gliedert sidi in folgende Absdinitte: 
I. Die Musik des Altertums: Die Musik der asiatischen Kulturvölker. — Die 
Musik der Griedien. II. Die abendländisdie Musik: Entwiiklung der aberui- 
lindisdien Musik von den Anfängen bis zur erstmaligen klassls<ben Vollendung 
ab ladiolisdier Kirdienstil donb Palcstrina [Homopboide Polypbonie] ^ 
BntiHdilung der abendlin^sdiodiristlidien Musik von Palesirina bis zum Tode 
Beethovens <der Geschidite der klassiscfieo Musik). [Weitere Bntwidtlung der 
Musik in Italien, Frankreidi und England. — Entwidmung der deutsdien Musik.] 
Hntwickfimg der alH"ndtändiscfi»diristIidien Musik vom Tode Beethovens bis zur 
Ocgenwart. [Rntwid^Iungsgang der Musik nadi dem Hingange Beethovens. ' — 
Übersicht über die Entwiddung einzelner Gattungen.] 

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ALLOHMEINR MUSIKGESCHICf ?TH 



HEINRICH RIETSCH 

DIE TONKUNST IN DER ZWEITEN 
HÄLFTE DES NEUNZEHNTEN 
JAHRHUNDERTS 

Ein Beitrag zur Gesdiidite der musikalisdienTedinik 

Zwdte, «lurdifeKhcne und vermelirte Aitflage. Kfit 155 in den Tot 

gedruckten Notcnbeispiclcn. 

S906. XU, 192 Seiten 8*. Geheftet 4 Mark, in LeinwandlMind 5 Mark 

Die vorliegende M>dit ist in ihrem Kern aus einer Vodesuqg hervor« 
gegangen, die der Verfetter an der Wtener Universität unter dem 
Titd »Die Ars nova in der Musik der zvdten Utiht unseres Jahrhundertsc 
gehalten hat. Die Arbeit will keine Übersidkt, nidits Enzyklopädisdies 
bieten/ Insbesondere audi kdne Übersdiau dba das oiusikalisdie Sdiafien 
während des angegebenen Zeitraumes, sondern eine streng begrenzte 
Untersudiung der um 1850 sidi vdlzichenden Umgestaltung der murika» 
flsdten Kunstmittd. Von theoietisdken Einzelerörterungen konnte hierlid 
aatttrlidi ebensowenig Umgang genommen werden, wie von dncf aflge« 
meinen Einteilung der Kunstlehre. Dodi wurde nur das zum Gegenstand 
unumgänglidi Notwendige aufgenommen. Die l)enCtzten C^ellen prak' 
tisdier Musik gehören fast sämtlidi der neueren und neuesten Zeit an. 
Der Zwcdt der ganzen UntersuAung erweist sidi als ein doppelter: einmal 
handelt sidis um die gesdiiditli(!ie FcststcIIinig eines Kunstzustandes an 
sidi, dann aber audi, und darauf ist besonderer Wert zu legen, darum, die 
erziehlidic Wirkimg und Achtung vor dem KimstsrhafFen unserer Zeit ein- 
zuflößen, dort wo sie nidjt vorhanden ist, sie zu erhöhen, wo sie nidit 
genüs;end anzutreffen war, das innere Hören für die geänderten harmo' 
nisdien und rhythmisdien Verhältnisse in der Musik zu wedten imd zu 
befördern und so den Boden zu sdiaffen, auf dem wir mit vollem Ver- 
ständnis dem weiteren Verlauf der Bntwiddung zu folgen imstande sind. 



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AD. BERNH. MARX - E. E. H. BÖHME 



ADOLF BERNHARD MARX 

DIE MUSIK DES 19. JAHRHUNDERTS 

UND IHRE PFLEGE 

METHODE DER MUSIK 

Zweite^ unveränderte Ausgab«. 1873. VIII/ 390 S. 8^ Geh» 6 M., geb. 7.50 M. 

Marx gfie^rt seine Arbeft, die bei dem Werte, der "hAaxuf Werken all' 
gemein innewohnt, audi jetzt nod) von Widitigkeit ist, in die zwölf Teile: 
Dies Buch und sein LeScnskreis / Kunst, Tonkunst und ihre Faktoren / Leben 
der Musik / Die Gegenwart / Die Zukimft / Begriff und Aufgabe der Musik- 
bÜdui^ / Begriff und Auf^pdbe der Kunstfehre / Die allgemeinen Anlagen 
und ihre Bntwidtlung / Die Musikanlagen und ihre Entwiddung / Oeschick' 
Udikcit und ibrc Entwiddung / BildunfszieU / Der Lehrer und sein Werk. 

B. E. H. BÖHMB 

DIE GESCHICHTE DER MUSIK 

zusammengestellt und dargestellt 

IN SYNCHRONISTISCHEN TABEIXEN 

unter Beni<i[siditigung der Allgemeinen Welt» u. Kulturgeschidite 

1890. 40 Seiten 4**. Geheftet 2 Mark 




ie Einteilung der für Musiker, Musikfreunde, sowie zum Odttwuh in 

Musikschulen bestimmten Tabellen ist die folgende: 



Gesonderte Auffuhrung der einzelnen in Betradit kommenden Völker, be- 
defientfidi fnnerfti^M» derselben der versddedenen Zweige der Maaik und der 

verschiedenen Ridittancen <Sdiulen>, sowie der Vertreter derselben und der in 
Gebraudi gewesenen Instrumente / Darstellung der gleidizeirigen Vorgänge 
usw. nebeneinander / Einteilung in kleinere Zeitabsduiitte und allgemeine 
Cbarakterisicnnig derselben / Andeutung der gröSeren oder geringeren Be- 
deutung, weldie den einzelnen Tonmeistern innerhalb der Gesamtentwidtlung 
der Musik beigemessen wird durdi versdiicdcne SdirifrgröPen / Mitaufführung 
der widitigsten Ereignisse der allgemeinen Welt' und Kültur-<Literatur' und 
Kiintt'>Geidkid)tc. / Durdi diese Tafeln hi der genannten Anordnung dürfte 
ermdl^idlt werden, daß ohne groHe Mühe nnisikgescfiiditlicfie Vorgänge, DatCn 
usw. leiditer zur gedädttnismäßen Einprägung kommen. 



207 



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ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 



WALTER NIEMANN 

DIE MUSIK SKANDINAVIENS 

Ein Führer durdi die Volks« und Kunstmusik 

von Dänemark, Norwegen, Sdiwedcn und 
Finnland bis zur Gegenwart 

Mit 6 Porträti. 1906. XI, 155 Sdtgn g'. Geheftet 4 M«. in Lciawan<iban<l 5 M, 

In knapper allgemeinverständlifficr Form macht d^s Buch m!t den wichtigsten 
musikgeschichtlichen Tati>achen und namentlich mit der neueren und neuesten, 
so flfcenms rächen und dennoch so wtnig gewürdigten masikafischen Bnt* 
vridclung unsrcr skandinavischen Stammesverwandten bekannt. Es ist das erste 
seiner Art in deutscher Sprache. Dem Verfasser kam es darauf an, ein klares 
Bild 2U geben von den früher und jetzt in Skandinavien herrschenden Geistes- 
strömungen in der Musik, von der Persönlichkeit und den charakteristiichen 
Eigenschaften der bedeutendsten nordischen Komponisten, ihrer gegenseitigen 
Wirkung auf Deutschland, ohne dabei ausführlicher auf jedes einzelne ihrer 
Werke einzugehen. Das Buch ist Bdvard Grieg gewidmet, der sich gleich 
andern hervorrasenden Komponisten des Nordens, und der musikalischen 
Presse, tn überaus anerkennender Weise über dasselbe äußerte. Die sechs dem 
Buche beigegebenen Porträts sind die Bdvard Griegs, Niels W. Gades, August 
Boras, Joh. Sefmers, Jean Stbellus und Bmll Sj ögrens / der Inhalt ist der folgende : 

ZUR EINPOHRUNG. Stellung der skandinavisdien Literatur, bildenden Kunst und 
MnÜu Gemeinsame Eigensdiaften der modernen skandinavisdien Tonsdiulen: Be' 
dnflassung durdi die Neudeutsdien, durdi Berlioz, durdi die deutsdie Romantik, dordi 
Chopin, volkstümfldie Heimatkunst, Mangel an Musikdramatikern, gleidier Stimmungs« 
kttü, Naturgefühl, Klangsinn, QbcrM icgen der Instrumentatkompositioii, 1 1 1 1 1 Aalluhr 
Zentralisation, Einvirkungen der skandinavisdien Sdutka auf das üi>rige Europa. " 
Bedeutung der skandinavisdien Tonkunst. 

DÄNEMARK. Dinbdie Toofcnnst vom t6.^ti. ITahfhundeft — DlfUidieTonltanit in 

19. Jahrfiun<Jort — Das ältere Jnnisdjc Singspiel und die d.lnisAc Volk.smusik — Zeit- 
alter der älteren Romantik bis zu Hartmann — Das Gadisdic Zeitalter der Romantik 
" Zdtsdtcr der Neuromaotdc hb zur Gegenwart 

NORWEGEN. NorwcijisAc Kunstmusik um j8oo und die norw c^'isdie Volksmusik — 
Zeitalter der älteren Romantik bis Kjcnilf <— Zeitalter der Romantik — Zeitalter der 

Neuromantik bis zur Gegenwart. 

SCHWEDEN. Sdiwedisdie Tonkunst vom lö.'-iS. Jahrhundert Sdiweifisdie Ton- 
kunst im 19. Jahrhundert — Das sdiwedisdie Volkslied — Zeitalter der älteren Romantik 
<V<Aaifcompofiition und Frcmcttietndiaft in da Oper) Zeitalter der Romantik und 
n ationa l en Oper Kh aab l Mlt die Romantfli von zirka 18^^188« NcuroiBaotik 
von xirfta 1880 his sur Gege n wart « 

PINNLAND. Finnische Volksmusik - Pacius und das Zcltalier der Roatantik Zelt- 
alter der Neuromantik bis :ur Gegenvrart. 



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NOTENSCHRIFT UND -DRUCK, LIEDERHANDSCHRIFTEN 



NOTENSCHRIFT 
UND =DRUCK 
LIEDERHANDSCHRIFTEN 




MATTHÄUS SCHIESTL: Minnesänger 
Zeitgenössisdie Kunstfolätlcr Nr. 48. Größe 50 : 40 cm. Prds 2 M. 



209 



14 



NOTENSCHRIFT UND -DRUCK 



HUGO RIEMANN 



Die Byzantinisdie Notensdirift 
im 10. bis 15. Jahrhundert 

PALAOGRAPHISCHE STUDIE 

lÄit Übertragung von 70 Gesängen des 
ANDREAS VON KRETA • JOHANNES DAMASCENUS • 
KOSMAS VON MAJUMA - JOHANNES MONACHUS u. a. 

Mit 8 pfiorograpfilsdicn Faksimifcs ans 
Handschriftea des 10.'* 13. Jahrhunderts 

Mit 9 Tafeln. 1909. VlU/ 98 S. Odiefiet 5 M., in Leinwandband ö M. 



Vorfiegende Studie Ist das Resultat von Vorarbeiten, die sidiauf mehfere 
Jahrzehnte erstredcten, da Handsdiriften mit byzantinlsdier Musik in 
Deutsdiland bis vor kurzem sehr selten waren. Sic bietet eine \rcscntlidie 

Ergänzung der im Jahre 1907 ersdiienenen Studie desselben Verfassers, 
»die Meuophonie (icr Papacliken als Lösung der Rätsel der byzantinisdicil 
Notensduift« in rhythmisdier Riditung und bedeutet dadurdi einen un' 
bestreitbaren Fortschritt in der Erkenntnis des \XVsens der byzantinisdien 
Notieruns^. Ohne Zweifel kann mandies Detail der RiemannsAen Dar* 
Stellung noiM weiter geklärt werden, Sidierlidi aber u ird die äußerst sor*^- 
fültije Studie als Grundlage weiterer Forsfhun(^;en dienen Wir waren er- 
staunt über die Lebendigkeit des Rhythmus und über «ien musikalischen 
Gehalt der nun dediiffrierten alten Melodien, Eine Harmonisierung^ der 
letzteren, wenigstens der Weihnachts- und Osterlicder, liätte die Arbeit des 
Autors und deren Umfang freilich \ ergroBert, sie aber für Laien nodi ver- 
ständlidicr gestaltet. Was bis anhin nur graue 1 lieorie war, offenbart sidi 
nun dem Musikverständigen als ein Stil von eigenartiger Sdiönheit, der 
mit den gregodanisdien Gesängen allerdings verwandt, aber keineswegs 
mit ihnen identisd) ist. <C* S. Im deutsdien Merkur In Bonn.) 



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HUGORIEMÄNN 



HUGO RIEMANN 

STUDiBN ZUR GESCHICHTE 
DER NOTENSCHRIFT 



1878. XVI, }i6 Seiten &*. Ceheftec 9 Mark, gebunden 10.50 Mark 

Wenn der Titel auch »Studien« zur Geschtrhte der NotensArift 
heißt, so gibt der Verfasser dodi eine uiikliche Geschiditc 
unserer Notensdirift in seinem in die drei Hauptabsdinitte, a> Buch* 
Stäben, 1>> Neumen, c> Noten, xetfellenden Budie. Das Ganze 
iimfaSt aclm Kapitel: Die antike <gticclüsdi^ enharmonisdipdtfonia« 
tisdic Bttdistabetmotation — Die latdoisdie <diatonisdie Buchstaben' 
notation) — Die Umbifdun«;^ der Auflassung im Mollsinne in die 
Auffassung im Dursinne — Die Ncumcnnoticrung ohne Linien — 
Linien und Schlüssel — Die Rhythmik der Musica plana — Die 
Anfänge der Mensur — Die Alleiiilierrsdiaft des Tripeitaktes ^ 
Die Gcsdiidite der Taktzeidicn — Colon 



HUGO RIEMANN 

ENTWICKLUNG 
UNSERER NOTENSCHRIFT 



1881. 22 Seiten 8". Geheftet i Mark 



Ein fldxbdger Abriß der BntwiddungsgesdUdite der Notambrlfii 
die aber vollständig genOgt; um zu zeigen, dafi dieser imposante 

Kunstbau, wie wir ihn heute vor uns haben, das Resultat eines 

Jahrhtindertc andaticrndcn Suchens und Versudicns darstellt, zugleiA 
ein sehr belehrendes Beispiel für den Satz »Gut Ding will Weile habenc. 



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XOT^vSCTIPfFT UXD -HRUCK 



JOHANNES WOLF 

GESCHICHTE DER 

MENSURAL^NOTATION 

VON 1250^1460 

Nach den theoretischen uiid praktischen Quellen bearbeitet 



V'on den beiden Oesangsfionsdiriften, die sidi durdi 
das Nfittelafter bis auf unsere Zeit verfolgen lassen, 
dtfi Neumen, wddie sidi in die Choralnoten urnfHlde* 
ten und die gemessenen Noten, vddie sldi aus der 
römisdien Cboralnotation herausentwidcelten und »i 
unserer heutigen Notensduift fUhrten, sind ^e ersteren 
bereits Gegenstand dfrtgster Pondiungen geworden, 
vährend sidi diePorsdiung der Mensuralnotation bis» 
her weniger zugewendet hat. Jobannes Wolf bringt nun 
in seinem Werke die zweite Periode des Werdens, von 
der Zeit der Frankonen und ihres älteren Zeitj^enossen 
Petrus de Criice bis zum Llnisiiiwunge in unsere nodl 
heute übliche wetReNctation, zur Darstellung. ürund= 
Itigeti fiir das Verständnis desselben bildet die Kennt- 
nis der f rankonischen Theorie, aber auch der unbe« 
fangene Leser wird, wenn sdion etwas besdiwerlidicr, 
den Darlegungen des Verfassers folgen können. < 



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JOHANNES WOLF 



I TEirri 

GeschiditliAc Darstellung 

1904. X, 424 Seiten 8*. Geheftet 14 Mark, gebunden 15 Mark 

Einleitung; Festlegung der Wirkungszeit der Theoretiker des n. Jafirhundcrts. — Dar- 
legung der Hiil^mitlel zur zeitlidten Bestimmung von Denkmälern der ars antiqua. — 
I. Die aniafltfqM<tZ50-'i')25> (Die Entwicklung der Notation in Frankreidi und England 
Ui m an nova ^ I>ie JBotwjdümv «kv kie^Bcrcn Noicnwertc bd den Itafienem bis 
Mardiettm de Padua Die aus der Zdtvoo Ptetnn de Cmce lilt zur an nova erfkoltenen 
praktlsdicn DcnkmSler. Der »Roman de Fanoef«). 2. Die ;irs nova (Qbcrbliik über die 
ebeorelisdie Eiuwidifung — Die einfadien Notenformen — Die Pausen — Die Taktzcüca 
— EMe Punkte — Die Chromatik — Die Alteration — Die Imperfektion — Die Synko- 
patioil Die Notation mit vollen roten und leeren sdivanen <vei5efi> Noten — Dimi' 
natfön und Au g nienta tfo n — Anleitung , die Mensur olme beiondere Taktzddien zu 
erkennen), -j. Die franroi^isdicn Denkmäler der Ars nova im 14. Jahrhundert und ihre 
Notation (die franxösisdic Tonkunst bis ;iir Zeit des Übergangs gegen Ende des 14. Jahr« 
hiindcrts. Guiliaume de Madiant — Die Denkmäler der Öbersansszelt zu Dufay, Bin- 
dM>is>. 4. Die Entwidüung der italienisdien Notation von Mardiettus l>is znt Rückkehr 
da päpstlidien Stuhles aus Avignon im Lidite der Theorie. 5. Die iralienlsdve Praxis im 

14. Jahrhundert bis zum Jahre 1377 (Florenz, Zentrum des italienisdien Musiklebens — 
Die (gellen — Die italienisdie Notation in ihrer BlQte zur Zeit des Johannes de Florentia, 
jacobus de Bononia und Bartolinus de Padua). 6. Die italienisdie Notation von i"j bis 
1425 (Die italienisdie Notation nadi dem Lihrc i'j77 im Lidite der Theorie -- Die iraücnisdie 
Noiatiao lin Lidite der Praxis von 077 < i ~ Die italieidsdie NeCoipraxis in der Zeit 
von 1400—1425. 7. Denkmäler der Tonkunst in Bnigland von etva mj— '14Ö0 (Die älteste 
Orgeltabulatur — Engffsdie Denkmlfer der Vofadmuiik im 14. Jahrnundert Die Ot^r- 
gangszeit, Dunstable). S. Denkmäler gemessener Musik in Deutsdiland bis zur Mitte des 

15. jahrhuoderts — Osw ald von Woikenstctn — Das Fundamentoio organisandi von 
Conrad Plaaniann. Q. Der Umsdiwung in die leere sdiwarze, dk aogcnannte wc0e NolC. 

— Rüdtblidi auf die Eotwiddung der Notation vom 1x50-' i4da 

pTEILII I 

Musikalische Sdiriftprohen des 
13.— 15. Jahrhunderts 

78 KompofiitioDco aus den Handschriften in der OitginaU 

notierung mitgeteift 

1904. VIII, 150 Seiten 8'. Geheftet 8 Mark, gebunden 9 Mark 



TEIL III 



78 Kompositionen des 13.-15. Jahrhunderts 

in den Handschriften übertragen 

1904. VIL 199 Seiten 8^ Geheftet 8 Mark, gebunden 9 Mark 



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NOTENSCHRIFT UND -DRUCK 



EDUARD BERNOULLI 



DIE CHORALNOTENSCHRIFT 

BEIHyMNEN UND SEQUENZEN 

Eine Untersudiung 
der auf Linien gesetzten Neumen als paläographisdie Vorstudie 
zur Gesdiidite des einstimmigen Liedes im späteren Mittelalter 

1898. X, 242 Scircn 8°, 130 Seiten Notenbeilagen 
und t4 Tafidn. Geiieftet 9 M., gefnindefi 10.50 M 



Ein Beitrag zur Gesdiidite des <monodisdien> Liedes im Mittel- 
alter ist die vorliegende Arbeit cbciison^ur , wie ein Beitrag zur 
Gesdiidite der Noten*, spezieller Neumensdirifr. Der erste Teil be- 
sdiäftigt sidi mit den neueren und neuesten I lieoreiikcrn in fünf 
Kapiteln: Allgemeine Vorbemerkungen — Einzeluntersudiun^cn 
und Einzellösungen der Lig.iruren und Koniunkturen — Allgemeines 
über liedarrige Gesänge, speziell über hiymnen und Seijueiizeu bei 
Musildiistorikern — Ansiditen von Germanisten und Lileraturhisto- 
rikcm — Sammelwerke von Melodien zu mittcIafterlidicnV olksliedern, 
Hymnen und Sequenzen. / Teil II umfain drei Kapitel: Allgemeine 
Angaben bei Gcrbert usf. — Charakteristik der Musik bei den 
mittelalterlidien Tlieoretikern — Bedeutung der Notcnsdirift. / Der 
dritte Teil besdiäftigt sidi mit der Untersudiung von Handsdiriftcn- 
material. Die einzelnen Kapitd sind: Kontspondterendc Melodie« 
teile in einzelnen Hymnen und Sequenzen — Bntsprediende Be« 
standteile der Hymnen« und Sequenzmelodien in versdiiedenen 
Handsdiriften Melodien zu rlkydunisdi bewegten und vcdtselnden 
Vcrsoia0en — Beiq>ide voIkstOmlidi klingender Mdodlen. ""--h — . 



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EDUARD BERNOULU - ALEXANDER FLEURy 



EDUARD BERNOULLI 

AUS LIEDERBÜCHERN 
DER HUMANISTENZEIT 

Eine bibbographisdie und notentypographisdie Studie 

Mit 33 Notenbdiaiieii. 1910. 116 S. 8^ Geh. 5.50 Mark, geb. 4,50 Mark 

Zur Geschichte des Liedes im 16. Jahrhundert liefert die Abhandlung 
— — ' einen Beitrag. Wie der I lelttitcl besagt, hegt das SAwergewidit 
auf den in Partitur gebraditen tnelirstiinmigen Tonsätzen aus der ersten 
Hälfte des 16. Jahrfaunderts. Zqgleidi jibt das Bwb die SddOssef mr Lösung 
der oder jener Sdivierigfceit, von Prägen, wie die V<^tafanusik des 16. Jabr« 

hunderts zu q>artieren sei. 



ALEXANDER FLEURy 

ÜBER CHORALRHyTHMUS 

Die ältesten Handschriften und die zwei Choralschulen 



1907. VI, 67 Seiten 8^ Geheftet 2 Mark 



De Sdtrlft wurde von Ludwig BoniHn nadi 4ea vom Vetfesser aqge« 
bradiren Verbesserungen und Erweiterungen nadt dem Fianzösisdien 
übersetzt und mit einem Nadiwort <MitteIafterfidie Sdiriftsfdien im Zu« 

sammenhang und Lehren aus der orientalischen Gesangspraxis) versehen. 
Gestützt auf das Zeugnis der Handsdiriften und der nünelalterlichen Schrift- 
steller weist Fleury in seiner Abhandlung nacli, daß der ursprünglicheChora!, 
soweit derselbe urkundlich zu verfolgen ist, im Hinklang mit der Musik aller 
Zeiten und Völker, Noten von versdiicdencr und bestimmter, Verhältnis» 
mäOigerDauer hat u n d daß er sich i n geord nctcm metrischen Rhythmus bewegt. 

INHALT: 1. RbythmJscber Wert der musikalisdica Zeidien in dea ältesten Handsdiriften: 
i.Bctkotiinf desStridileiiu<Vifsula>. «.BctIeattavdMRoaunat'BadtttafmciiodT. 
II. 1^ Rftydunttstfieorie der Mdstcr vom vierten bi« «vSHkn /«hriMindert. HI. Na6* 

Wort dea Qbenetzcn. 



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NOTENSCHRIFT UND -DRUCK 



WALTER NIEMANN 

Uber die abweichende Bedeutung der 

Ligaturen in der Mcnsuraltheorie 
der Zeit von Johannes de Gariandia 

Ein Beitrag zur Geschichte 
der alrfranzösisdieiiTonsdiuIe des XII. Jahrhunderts 

190z. VIII, i6o Seiten 8^ Geheftet 6 M., gebunden 7 M. 



Der von Coussemaker als Anonymus quartus in seinem Sammel- 
werk Scriptores de musica medü aevi abgedruckte Traktat bietet 
von der Hntwicklung der Musiktheorie in der Perotinisdien Epodic 
genügendes Material, um ein klares Bild von ihr zu entwidieln. Von 
besofulerer Wichtigkeit aber ist fOr diesen Zvedc die Kenntnis der 
ausfiDhrlidi von ihm abgehandelten älteren Lehren. 

1. von der Auspräi^un? der Modi in Ligaturen 

2. von den unre^'eluiaßigen Modis 

3. von der Diminuierung größerer Noten werte in 
den Modis durdi currentcs, 

Diese drei musiktheorctisdien Lehren an der Hand rekonstruierter 
Notenbeispiele, die au I raktai durdiweg fehlen, cmgeiiend zu unter- 
sudien und der Veiigessenheit zu entreifien, ist die Au^abe dieser 
Arbdt, zugleich wird aber mit ihr ein Versuch gemadit, aus den 
BiigebnisBen der Studien eine zuverässige Handhabe zur fehlerfreien 
Entzifferung der uns aus jener Glanzzeit der Pariser oder altfiran* 
zdsisdien Tonschule erhaltenen Denkmäler derTonkunst Zugewinnen, 
deren Voraussetzung aber die aus der Darstellung Lehren 
mit unbezweifcltcr Gewißheit sidi ergebende abweidiende Bedeu- 
tung der Ligaturen in der vorgarlandisdien Mcnsuraltheorie bildet. 



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ERNST PRÄTORIUS - ADOLF THQRLINCS 



ERNST PRÄTORIUS 

DIE MENSURALTHEORIE DES 
FRANCHINUS GAFURIUS und der 

folgenden Zeit bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts 

1905, Vi. lyi Sehen Geheftet 4 Mark, in Leinvandband 5 Mark 

Die Arbeit Prätorius' gibt ein kritisdiesBild von der mensiiral« 
theoretisdien Lehre des Pranditnus Gafurius und verfolgt 
ihre Stellung fan Laufe des nächsten halben Jahrhunderts. Im 
Interesse leidilerer ttberslditlldikeit und möglidisterVemieldung 

von Wiederholungen ist bei der Darstellung von einer rein 

historis<hen Bntwiddung des Gesamrgebieres Abstand ge» 
nommen worden, die einzelnen Hanprzüi^c der Mensuralthcoric 
sind vifimehr kapifclweise ausgefuiirt, so daß das Budi audi 
beim Ubertragen in moderne Notation zum Nadisdilagen be= 
nutzt werden kann. — Der erste Teil iiandell von deti Noten 
und Pausen, Ligaturen usw., der sveile von den 
Takt» und Mensuralverhältnissen usv. 



ADOLF THÜRLINGS 

Der Musikdrude mit beweglidien Metall- 
typen im 16. Jahrhundert und die Musikdrudce 

des Mathias Apiarius in Straßburg und' Bern 

1892. yi Seiten 8^ .Geheftet 1 Mark 

Ein Beitrag zur GesdiiAtc des Notendrudies, der im Anhange Drudier* 
stodte und Abbildungen des Notensatzes des Mathias Apiarhis bringt. 



217 



NOTENSCHRIFT UND .DRUCK 



OSKAR VON RIESEMANN 

Die Notation 
des alt-russisdien Kirchengesanges 

1908. X, 10^ Seiten 8* und 12 Tafeln. 
Geheftet 5 Mark^ gebunden 6,50 Mark 



iiid es audi nicht Resultate selbständiger Forsdiungen, 
die die Arbeit bietet, so ist sie doA hödist widiti^, 
denn sie bringt eine vollstand ii?;e Übersidit über die^ 
jenij^cn Materien der russisdien musikhistoristhen 
Forsdmugeii, die audi für die uligemeine europäisdic 
Musikwissensdioft von Interesse sind, die aber bisher 
nur einem veradiwindend geringen Tei! nidttnnsisdicr 
Fad^debrter zugänglidi war, weil die Arbdtefi ausnahins« 
k>8 In riissiKjbfr Sprache verfia0t sind. / Die 6 Kapitel: Der 
Ursprung des russisdien lOrdiengesanges Der Kondak^ 
arlen-Oesang und die Kondakarien*Notation Ursprung 
und Entwtcfcluog der sematisdMai Notation Die HKIfs* 
nüttd zur Entsifferunif der aenatisdien Notation Das 
Alpliabet des Mesenez — Versudi einer systematisdien Dar« 
stdfaing der sematisdien Notation Der demestisdie Gtm 
sang und sdne Notadon. / Übersidit einiger anderer weniger 
gefiraudifldier Notationen des alt - russisdien Kirdienge« 
Sanges, sind reidilidi mit Notenbeispielen versehen. Das 
Ganze wird durdi die Wiedergabe von 12 Tafeln eigtet 



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PBTBR WAGNER 

PETER WAGNER 

Einführung in die 

Gregorianischen Melodien 

Ein Handbudi der Choralwisscnschaft 

ERSTER TEIL 

Ursprung und Entwicklung der liturgisdien Gesangs«' 
formen bis zum Ausgange des Mittelalters 

3. Auflage. 1911. XII, ^60 Seiten 8". Geh. 7 M., geb. in Halbfranz lo M. 

EinfQbruog und Lohaltsangabe zu diesem Bande sind in der Abteilung >Kirdienmusik< 

da MinlKlHidK* cntbaltcii. 

ZWEITER TEIL 
Neumenkunde / Paläographie des liturgisdien Gesanges 

NaA den OgcHen daiyeitcllt imd an lalilKidicttPaktU 
indet atttiirittdialtcf&Aenf^dBduiftai veransdundidit 

Zweit«, verbesserte tt. venu. Aufl. 1912. 505 S. 8^ Gefi. 12 M., gA. 15 M. 



Mit der Einfügung einer Vorgcsdiiiiirc «irr I.ucinisciieii Xfumrn war die Arbeit der 
neuen Auflage nidit ersdiopft. Alk Kapitel sind einer Durdisidit und oüt durdi« 
greifenden Revision unterzogen worden^ 90 daft die neue Darstellung den gegenwärtigen 
Standpuntit >ler Ncumenforsdiung zu fixieren vermag. Dabei ist durdi genaue, alles Wid)tige 
berüd(siduigcudc Litcraturangabcn dem Leser der Weg zur selbständigen Verfolgung der 
Probleme gc\yicsen/ audi sind überall die Resiilt.ate der Forschung anderer in die^c Dar-- 
Stellung hineingearbeitet oder es ist wenigstens (critisdi zu ihnen Stellung genommen. Nidit 
dme Atadit wurde der kritisdien Behandlung der rhythmisd)en Ncumenerklärungen 
gerade der letzten Zeit eine besondere Aufmerksamkeit und ein breiter Raum gevidnct. 

INHALT: Allsemcrnes. Gesdiidite der Neumenforsdiung. — L Ursprung der Neumen. — 
II. Die orientalisdien Lektionszeidien. — III. Die byzantinisdien Neumen seit dem 9. — 10. 
Jahrhundert. — IV. Die russischen und die armenisdjen Neumen. — V. Die laleini.srfien 
LektioaüzeidKii. — VI. Die ältesten lateinisd)cn Ncumeti. — \ U. Die widitig&ten Srridi- 
neumen. — VIII. Die Hakcnncumen. — IX. Das Verhältnis der Neumen zur mittelalter« 
lidien Gesangsübung. " X. Die widitigsten Typen der lateinisdMn Neumensdirift. " 
XI. Bud»staben*und Neatnen. — XII. Die Anfinge der Diastematte. — XWI. Die Voll- 
endung dcrDi.istematie und ihre Einvcirkung auf dieQberlicferung derGc'^Sng'c. — XIV.Dic 
Neumensdiritt im späteren Mittel.ilter. — XV. Die ersten Choraidrudce. — XVL Die 
Rliydiinik der Neumen. Historisdier Teil. — XVII. Die Rhythmik der Neumen. Sylt»* 
inatisdier Teil. - XVilL Die Rb/thmik der Neumen. Kiifisdier Ted. 



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DIE LIEDER UND MELODIEN DER 

GEISSLER DES JAHRES l:34y 

naA der Aufzeichnung Hugos von Reutlingen 

Nebst einer Abhandlung über DIE ITALIENISCHBN 
GBISSLBRUBDER von HEINRICH SCHNEEGANS 
und einem Beitrage / Zur Gesdudite der deutsdien und nieder* 
ländisdien Geißler von HBINO PFANNENSCHMID 

Herausgegeben von PAUL RUNGE 

Mit einem Faksimile in Liditdrud. VIII, 222 S.gr. 8^ Geh. 10 M., jjcb. 11.50M. 

Die von Chrysander, Fr. M. Böhme und W. Bäumkcr vergebens gesuditeo Melodien 
der Geißlergesänge des Pestjahres 1349 gelangen hiemtit zum ersten Male ztrai Ab« 
drudc, und i^x ar nach der ;nithciitiscfii'!i Auficithnutig des durdi seine >r'"Iores niusicae 
omnis cantus Gregorianic wohlbekannten zeitgenössisdien Priesters l^iugo Sfx:dusbart 
(Hugo von Reutlingen) nadi dessen Chranik. Diese speziell musikgesdiiditltd) hcdi- 
bcdattsane Oabe Riiag«s ist bcflcitet von zwd amfimfreidicii Spexklsnidien: einer 
AMiMMKiinir von HtoifMi Sd m eega i» tbtr die GeällcrbrMmcbaften in Itaifen hn ty bis 
14. Jahrhundert mit einer umfassenden Bihliojfraphic der einen relifi ent*idiclten Literatur» 
zweig bitdenden Bitt- und Bußges^nge derselben, der sogenannte Lauden (laudi), von 
denen einige sdiöne Specimina mitgeteilt werden. Die zweite Studie »Die Geißler des 

ßhfcs 1)49 i° Deutsdiland und doi Niederlanden mit besoaderer Bczidiunc auf diFe 
cdcr« von Heim» Pfimnensdimid, l>eihande(t in eingehendsfer Wdie die idleren Gc 
bräudie und 1: " innere Orsanisation der Gelßler von 1340 und ihre Rcdeutuns als religiöse 
Sekte, ihren ai>ta:i»;lidieii ausgesprochenen Oejjensat; se^en die kircfilichc Iherarchie und 
ihre allmähliche Al)sorption und Unterdrüclcuns durdi die Kirdie. Die erhaltenen Statuten 
der Br<^cr und Doorotker GcilUer werden in deutsdicr Übersetzung mitgeteilt und 
ebenso wie <Be Ktod Ka ifen der Chronisten und die eriialtenen Lieder der Gdßler aus« 
tührlich kommentiert. Der mu.sikhistorisdie erste Teil der Run^escfien Publikation bcjfreift 
den Ahdrudt des in gereimten lateintsdien Hexametern abgefaßten >Chronicon Hugonis 
sacerdotis de Rutelinga ad annum MCCCXLIXc Die lateinisdien l Icvameter sind mit 
einer dratidieo UoKÜditung von Renaud ii^gtetttt, ao dafi audi für Nidxtlateiner Hugos 

Bcridit sutsbw fcsnAi itt» 



DIE LIEDER DES 

HUGO VON MONTPORT 

mit den Melodien des BURK MANGOLT 
Herausgegeben von PAUL RUNGE 

KBt einem Paksitnile. 1906. VI, 76 S. L«x.-8*. Gcli. 4 M., Kart 5 M. 

Tl her 1 Juso von Montfort, einen der Ictrren Minnesinger (l-,•^"7 — 14;-;> sind z^ ar schon 
' mehrfach Abhandlungen und Rüdier gesehriehen « orden, und seine Dichtunjjen liegen 
io mehreren Ausgaben gedruckt vor. Die Ausgabe bringt aber außer einem Abdrudi der 
Teite der 1} Lieder Montforts zum ersten Male daztt die 10 crfMltenctt KIclodkn In 

OligbialiioticnjDg und Übatntattg, 



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SANGESWEISEN DER COLMARER HANDSCHRIFT 



DIE SANGESWEISEN DER 

COLMARER HANDSCHRIF i 

UND DIE LIEDERHANDSCHRIFT 
DONAUESCHINGEN 

HERAUSGEGEBEN VON 

PAULRUNGE 



1896. XXIV, 200 S. Mit Faksimiles in I.icfitdrucf:. Geh. :o M., geb. aj.yo M. 



1~>. ie Melodien einer ^ßen Zahl von Tönen der Minnesänger Verden hier «im ersten 
Male verölfentlidu, uod zwar aus den beiden Sdiwesteriiandsduifieo Colmar und 
Doomttddiicco, wdtfce bdde «ufnudidiilidi Kbptea b«v. AuisQge dncr Iktren, ntcte 

mehr existierenden ^!ainzer Handschrift tfnd. BlAcr Varen die in der Jenaer Handsdirift 
abgedrudcten 86 Melodien 2u DiAtunjen von 27 meist norddeutschen Meistern die allein 
zugängliche Unterlage für die Beurteilung der Melodik der deutschen ritterlichen Sänger. 
Die vDfflqyenJe Vcr^ffendichiing itdlt nun ncbco cÜe Jenaer Sammlung dk cUeielbe in um* 
iUNcndster Weise ergänzende Colmarer, welche mit jener nur sieben Dichtemamen gemein 
hat, aber audi von diesen fest durAweg andere Töne S'bf- In Colmnrcr Handschrift 
sind die Melodien nicht wie in der jenaer mit Nota quadrata, sondern vielmehr mit den 
Im i4.-'if. lalirhaiKlert vldfiidi tttfidm hdretißmisen Neunen aa%CMidi»el. D« dk 
WiediTS'ibc in der originalen Gestalt nicht wohl möglidi war, u enn man nicht das Ganze 
geradezu laksimiiieren wollte, so hat der Herausgeber statt dessen die Übertragung in 
die bec]uem lesbare Nota quadrata vorgenommen. / Die Colmarer HandschritT enthält 
lOtf Mdodkfl zn Diditanfn folgender Singer: Ancker <i}, Peter von Arberg <z), Reimann 
von Rrennenhcrg <(>, Clingsor <i>, Ehrenbote <i>, Wolfram von Eschenbadi <\>, Frauen- 
lob <Z2 und 2 Leiche), Härder (3), Kanzler (5), Konrad von WOrzburg <ö), Lesch <o>, 
Lieben <:), Marner <4>, MeffHed <i>. Der alte Me!0ener <t>, Heinridl von MOgelin <4>, 
Mülid» von Prag <z>, Mönch vom Salzburg (io>, MuskatblOt <«), NithafC<t>, Hdnrid» von 
Offtcrcliiigcn (i>, Pctcr von Reichcnbadi <cin Taglied und ein Leidi), Peter von Sachsen (1), 
Poppe (1), Regenbogen (8 und 1 Leidi), Reinnur von Zweier <z, eine davon nur in DcHiau' 
ctdiingen), Rumeiland <i>. Der tugendhafte SdtreAcr <f). Der alte Stolle <i>. Der junge 
Stolle <i>, Suchensinn <i), Friedrich von Sunneburg <t>, Tannhäuser <2>, Unerkannt <i), 
Der Ungelahrte (\), Walter von d:r Vogel«'iidc 'z), Sw inger (1). / AuRcr dem dazu- 
gehörigen Texte enthält die Publikation eine größere Zahl vollständiger von Bartsch in 
tefaies »Mdfterllederac übergangener Didit im geu der Colmarer Sanunittng tmd den 
vollfltlndlfen Inhalt der Handsdirift Donauesdiingen. Die Mundart und Ortfiograpbte 
der Origfnale sind beibehalten, aber durch Absetzen der Reimzeilen tmd DurdlfiUinuif 
einer Interpunktion das Verständnis nach Möglichkeit erleichtert. 



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LIEDERHANDSCHRIFTEN 



DAS SINGEBUCH DES 
ADAM PUSCHMAN 

NEBST DEN ORIGINALMELODIEN DES 

M BEHAIM UND HANS SACHS 

Herausgegeben von G. MÜNZER 

1906. 96 Seiten 4^ InPet^gamenuLIinsdilag 15 M., gebunden 17 M. 



Die vorliegende Veröfientfkfiung ist die erste gröikre Neu- 
ausgabe von Meisters! ngermelodien. Auf Grund von 
handsdiriftfidiem Material soll hier versudit werden^ elnlfrteil 

über die musikalisdie Seite des Meistergesanges zu finden, und 
zwar isr als Haiiprzcuge ein Sänsjer gewählt worden, der bei 
den Meistern selbst das größte Ansehen genoß, Außer Melo- 
dien aus dem »Singebudi's enthalt die Publil<ation die Melodien 
Behaims und H. Sadisens nad^ ihren Originalhandsdiriften. 
Mandies allgemein interessante ergibt sid> nebenher. So sind 
die Spotdieder Behaims gegen die Instrumentalmusik seiner 
Zeit ganz ergotrlith. Ein Kommentar sudit dem Wesen der 
einzelnen Melodien geredit zu werden ; endlidi ist der theore- 
tisdic feil des » Sin^^ehudies st mit seiner literatur^histonsfh 
denkwürdigen Abhandlung über die »skandierten Versec auf' 
genommen worden. Es stellt die Fassung des Breslauer Singe* 
budies die letzte Weisheit Pusdimans über die Tabulatur dar* 
Sie verdient daher neben der durdi Neudruck bekannt ge«- 
wordenen älteren Version durdiaus die Beaditung der Ger^ 
manisten. ^ Drei Faksimiles geben Vorstellungen vom TiteU 
Uatt, der Sdirift und von den auf der Rodiseite des Dediels 
gemalten Porträts Hans Sadisens und Pusdunans. 



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LOCHEIMER LIEDERBUCH 



DASLOCHEIMERUEDERBUCH 

NEBST DER ARS ORüANlSANDI 



VON CONRAD PAUMANN 



als Dokumente des deutsdien Liedes sowie 
des frühesten £;eregdten Kontrapunktes und der ältesten 
Instrumentalmusik aus den Urschriften 
kritisdi hearbeitet von 



FRIEDRICH WILHELM ARNOLD 



tSö/. Gchefiet 3 Marl^ gebunden 4.50 K&tk 



Einzeln ist dieae Liederhandsdiriit nidit mehr vorhanden, sie Hegt nur 
nodi als Band II der von Priedridi Cfuysander herau^egebencn Jah«« 
Irfkher vor. Sie zaMt in diei Haupttdle: A. Einleitung. Besdvdhung 
und Gesdiidite der zugrunde liegenden Handsdufft <i. Das Liederhudi, 

Besdiaffenikdt der I laiidsdirift / Verfasser / Zeit der Abfassung /Meister^ 
und Volksgcsang / Musikalisdier Inhalt der Sammlung, Ckaraktcr der 
Melodien /Tonarten /Rhythmen /Mcnsuralgesang/Die kontrapunktisdien 
Bearbeitungen dieser Melodien / Verj^idien mit der Weise der Nieder* 
iänder / Uber Dufays Lebenszeit, Gcburts- und Todesjahr / Seine Kom- 
positionen / Vcrgleidiung zwisffien Dcutsdien und Niederländern). 2. Das 
Orgclbudi <Or)^clspiel in Deutschland / Paumanns Leben / Seine Kom- 
positionen / Orsrelrabulatur/ Die von Paumann erfundene Lautentabulatur/ 
Inhalt der Sammlung / ScfiluRu ort), B. Das Lodieimer Liederbudi, nadi 
dem Tode des Herausgebers bearbeitet und mit Erläuterungen versehen 
von Heinridi Bellermann / Verzeichnis der Lieder und Melodien). C. 
Conrad Paumanns tundamentum organisandi (Abhandlung^ Ober Men« 
suralnotation, übersetzt un>.l erläutert von H, Bellermann / 32 größtenteils 
zstimmige Orgelstüd^e). D. Nadiwort der Herausgeber Fr. Chrysander und 
H. Beilermann, Der Band enthält nodi die Aui^^satze; Johann Sebastian 
Badi und sein Sohn Friedemann Bad» in Halle / Mendelssohns Orgel- 
begleitung zu Israel In Ägypten / Sonstige Anzeigen und Beurteilungen. 




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LIBDERHANDSCHRiFTEN 



EIN DEUTSCHES 

GEISTLICHES LIEDERBUCH 

MIT MELODIEN 
AUS DEM 15. JAHRHUNDERT 



nadi dner Handscfirift des Stiftes Hohenfint 

HERAUSGEGEBEN VON 



1S95. Vm, 98 Seiten 8*. Kfii efner Tafel. Geh. | M., geb. 4 M. 



Das Liedobudi ist da GcfenstOdc zu den im 
Jaiiq|mgi888<lerVierteIJalifS8(!iciftfllrKiinlit«> 

wissensdiaft von demselben Autor herausgegelienea 
Niederländisdien gdstlidien Liedern. / Als Beitrag 
ZOT Gesdiidite des geisdkiien hzw, Kirdienliedea» 
sowie der religiösen Literatur des 15. Jahrhunderts 

überhaupt ist die Handsdirift von nid\t geringer 
Bedeutung. Audi in musikalisdier Beziehung ist 
dieselbe wertwoll. Der SAatz der deutsdien geist» 
liehen und wcitlidicn Sinj^weisen aus der Vorzeit 
wird teils durch eine Anzahl meistens sehr sdiöner 
Melodien vermehrt, teils erhalten wir hei bereits 
bekannten Singweisen die ältere Fassung. Ebenso 
verdient die Handsthrift in sprach-- und kulturge» 
sdiidididierHinsiditdieBeadttungderFadigelehrten. 




WILHELM BAUMKER 



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KIRCHENMUSIK 



KIRCHENMUSIK 




HANS THOMA: HEILIGE CACILIE 
Zeitgcnössisdie Kunstblätter Nr. 173. Getönt. Größe 50:40 cm. Preis 2 M. 



223 



15 




KIRCHENMUSIK 




PETER WAGNER 

Einfuhrung in die 

Gregorianiscfien Melodien 

Ein Handbuch der Choralwissenschait 
BRSTER TEIL 

Ursprung und Entwicklung der Liturgisdien Gc* 

sangsformen bis zum Ausgange des Mittelalters 

3. Auflage. 1911. XII, 360 Sdten 8**. Geb. 7 M., geb. in Halbfranx to M. 

Unter Benutzung der Ergebnisse der bisherigen Forschung bietet das Werk 
e&ie zusammenlassende vtesensAaftlidie Behandlung der Gregorfanlsclien 
Kunstwerke, die in ihrer Gosuntheit zu einer Summa Gregoriana werden 
sollen. / Der erste Teil legt das äußere gesdiiditlidie und liturgisdie Fundament. 
Die den Musikhistorikern bis dahin unbekannt gebliebenen heute noA wert- 
vollen Arbeiten des Kardinals Joniassi waren es, die den Weg zeigten, der zu 
gehen war, um die Entwiddongsgcsdüdite cfnes widitigen Bestandtelfes der 
Lfturn^ mit Benutzung der besten älteren tmd neueren Porstbungen so dar» 
zustellen, daß das Bild dem gesdiiditlidien Verlaufe der I^i^ entspridit. 
Dieses Bild ist in Wagners Biiffie geschaffen, das viel Neues zutage fördert 
und das eine Gestalt gewonnen hat, die sidi audi für soldie nützlidi erweist, 
die, ohne Fadun&iner zu sebi, sich mit der Gesdiidite der Liturgie bekannt 
nuKben wollen. / In zwölf Kapitel ist das Budi eingeteilt: Psalmen und Psalmodle 
im diristlicf cn Altertum. / Hymnen. / AKj^cmeines über die Bntwiddung der 
Liturgie und des liturgisdien Gesanges im Mittelalter. Liturgische Entwidmung 
der Meßgesange im Mittelalter. Die einleitenden Meßgcsänge. Forr scf-nni^ / 
Die Gesänge zwisdien den Lesungen. Fortsetzung. Die Gesänge uaiircnd 
der beiligen Opferbandiuiv. / Qbcrblldt Ober die Bntwidifung des OfSdoms. 
Die Entwicklung des responsorlalen Offiiiumsgesanges. / Die Hntwtddung 
des antiphonisdien Ofliziumsgesanges. / Die Entwicklung der Offiziums' 
hymnen. / Fixierung der römischen Liturgie und des römisdien Gesanges. 
Gregor der Große <t 604). / Die Verbreitung des gregorianisdien Oe* 
Sanges. / Die Sequenzen. / Die Tropen. / Die Offizien in poetis<ber Ponn. 

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1 



PETER WAGNER 



PETER WAGNER 



Einführung in die 

Gregorianischen Melodien 

Ein Handbuch der Choralwissenschaft 



ZWEITERTEIL 

N eumenkunde 

Paläpgraphie des iiturgjsdien Gesanges 

Nadi den Qgellen dargesteift und an zahirddien Pak- 
slnillet ainidittdalteriidtciiHaiidtduiiiMn vecaasdiaitl^ 



ZmÜtt, verbesserte u. verm. Aufl. — 1912. 505 S. 8*. Geh. 12 Kl, gd>. 15 

Mir der Rinfügung einer Vorgescfiichte der lateinischen Neumcn war die 
Arbeit der neuen Auflage nicht crscfiöpft. Alle Kapitel sind einer 
Durdisidit und oft durdigrcifenden Revision unterzogen worden, so daß 
die neue Darstellung den gegenwärtigen Standpunkt der Neumenforsdiung 
zu fixieren vermag. Dabei ist durdi genaue, alles Widitige t>erfldKsiditigendc 
Li teraturangaben dem Leser der Weg zur selbständigen Verfolgung der 
Probleme gewiesen/ aud» sind überall die Resultate der Forsdiung anderer 
in diese DacsteUung hineingeailieitet oder es ist wenigstens kritisdi zu ihnen 
Stellung genommen. Nicfit ohne Absicht wurde der kririsdicn Behandlung 
dcrrhylhmisdien Neumenerklärungcn gerade derletzten Zeit eine besondere 
Aufmerksamkeit und ein breiter Raum gewidmet. 

INHALT: Allgemeines. Cesdiicfitc der Neumenforsdiiiii!^. - I. Ursprung der Neumen. — 
II. Die orientaIi$d)en Lektionszeidien. — III. Die byxantiriisdieo Neumen seit dem 9. — lo. 
Jahrhundert. — IV. Die russischen und die armenisdten Neumen. — V. Die lateini&dien 
Lekttonszeidien. — VI. Die ältesten lateinisd>en Neumen. — VII. Die wichtigsten Stridi- 
ncumcn. — VIII. Die Hakennciiincn. — IX. Das Verhältnis der Nounu-n rur niillclaltir- 
lidicn GesangsObung. — X. Die widitigsten Typen i!lt l.itcinisiijcH Ncunicn'^chrirt. — 
XI. Bud)std>cil and Neumen. — XII. Die Anfänge ilcr Diasromatie. — XIII. Die V'oH- 
cmluiigdcrDiMtiematie und ihrtEinwirlntog jMif<IkQberUeferuog<krC)esaqge.--XIV.Dk 
Nc u irKii s di ri ft im späteren Mittelafter. - XV. Die ersten Cfioraldrodie. - XVI. Die 
filqrtitmik der Neumen. I Ii "»rori scher Teil. - XV'II. Die Rhythmik der Neumen. Sjnte* 
matisdkcr Teil. - XViii. Die Rhythmik der Neumen. Kritisdter Teil. 



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KIRCHENMUSIK 



A. DECHEVRENS 

Etudes de Science musicale 

1902. 3 volumes Geheftet 40 Mark 



Tome I. Theorie 
Gr^orienne 

I« et n* Etudes 


Tome II. Rhythmique 
Gregorienne 

in« Etüde 


Tome III. 

Documents 

de 1a m« Emde 


VIII. 491 S. IAH« Emde, 
AppeiuUce IV, 09 S. 


IV, 435 Seiten 4« 


514 Seiten 4» 



Die K.in:c Musiktheorie behandelt <kr Verfasjer in diesem Werke nicht vom GestditS' 
punkte der Komposition aus, sondern in den wisscnsAaftlichcn Anfangsgründen und 
ihrer AowciiduQS zu den versducdnca Zdten tind an des vcrsduedeaai OtUa. Bs in 
dne ArMt, die rar diejenigen, die tidi (Iber die j;;cvi öfuiBdnten und sdicbdwr efaifaduten 
Tatsadicn, wie sie in der Musik hervortreten, vergewissern wollen, nid»t des Interesses 
entbehrt. Dcnnodi besdiränken stdi seine Ergebnisse nidit auf die Befriedigung vissen- 
tdiaftlidier Neugierde, sie sind im Gcgentdl ScBmI fGlT praktisdie Kunst von wirklidier 
WiditilglKit, vk andi fiOr dk VcnroUlimiuiiiiiiiif imeres Musibystemi. / »La Etodcs 
de scioce muricafe« haben efn besonderes Interesse filr diejenigen MusIlEer, die sidi nlt 
der Kirdicnmusik oder dem Grcgorijnlsdien Gesänge besdi.'iftigcn. Der Verfasser legt 
vor allem die Grundsätze der Theorie dieser Musik dar, er vcrsudit femer festzustellen, 
durch die G^-sifiidite sowold w ie durdi Autoren, die sid» in ihren AX'^erkcn mit dieser Sadic 
besdiäftigt haben, weldtes gkidi zu Anfang und bis zum ta. Jahibundeit der wahre 
Rhytnmus der Oregorianiscben MusÜi var. 



A. DECHEVRENS 

Les vrais Meiodies gregoriennes 

Vcspcral des Difnandies et Fftes de rAnn^ 

Extrait de i'Antiphonaire du B, Hartker <X' siede) 



1902. 2 Pasdciiles in-4«. 20 Matk 



INHALT: I. Text, 147 Seiten. If. Musik (Notation rfiNthttiique ancicnnc, ii8 Seiten/ 
Notation rhythmi<]ue moderne XU, 102 Seiten). / Wie der Iidialt sagt, gibt Dedievrens 
in seinem Werke die Sr. G.dlener Mandsdirif^bi der alten Notation <Neumensdirift} wieder, 
wie «idi m modemer Notensdirift und Art wie das Vcspcral iicute nod» in den Kirdaen 
des Orientes praktisdie Vcrwcnduuf findcL 



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HERMANN BAUERLE - ALEXANDER FLEUR/ 



HERMANN BÄUERLE 

DIE »SIEBEN BUSSPSALMEN« 
DES ORLANDO DI LASSO 

MUSIKPHILOLOGISCHE STUDIE 



1906. 91 Seiten gr. 8* - : = Geheftet 3 Mark 



Aus dem Bestreben heraus, die Orlando'Kenntnis <l>esonders audi itn 
. Vef|;lei(h zur römfsdien Sdiule> anzufcgen und zu vtftfefen, ist diese 
> analytisch 'ästhetisdi-textkridsdiet Studie Ql>er dieses Meistenreilc dtt 

Musik aus dem 16. Jahrhundert entstanden, das, wie Anibros sagt, eines 
jener großen Denkmäler der Kunst ist, an denen der Zcirenstrom, der 
das Geringere bringt und wegspült^ madidos vorubcrrolit. 



ALEXANDER FLEURy 

ÜBER CHORALRHyTHMUS 

Die ältesten Handschriften und die zwo. Choralsdiulen 



1907. VI, Ö7 Seiten 8". Geh, 2 Mark, geb. 3 Mark 



Die Sdirift wurde von Ludwig Bonwin nadi den vom Verfasser ange« 
braditen Verbesserungen und Rrweiterungen nadi dem FranzösisAen 
ins Deutsdie übersetzt und mit einem Nadiwort (Mittelaiterlidie Sdirift' 
stdien ffli Zusammenhang und Lehren aus der orientallsdien Gesangs« 
praxis) versehen. Gestützt auf das Zeugnte der Handsdiriften und der 
mittelalterlidien Sdiriffsteller weist Fleury in seiner Abhandlung nadi, daß 
der ursprünglidie Chor soweit derselbe nrkundlidr zu verfolgen ist, im 
Einklang mit der Musik aller Zeiten und V olker, Noten von versdiiedener 
und t>estimmter, verhältnismäßiger Dauer hat und daß er sidi in geord' 
netem metrisdien Rhythmus bewegt. 

INHALT: I. RhytbmlMicr Wert der muMlafiiilien Zeidien fn den litesten H«mds6riften: 

I. Bcdeutun.< des Stridileins (Virjcu'-i). -• Bcdcutuiij: der Romanus-Budistaben C und T. — 

II, Die Rbythmustlieoric der Meister vom vierten bis zwölften /aiirtiuiHkrt. III. Nadi« 

voit de» Qlicfsetters. 



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KIRCHENMUSIK 



FR AUGUST GEVAERT 

Der Ursprung 
des römisdien Kirdiengesanges 

MUSibwGESCHICHTLICHE STUDIE 

Deutsch von HUGO RIEMANN 

iS9t. &7 Seiten Geheftet 2.80 Mark 

Eine sdiarfsiimige Anfeditung der Tradition von den Verdiensten Gregors 
des GroRcn um den Kirdicngesang, die Gcvaert als die Frödjte lang- 
jährigen Denkens und ernstester Studien in einem Vortrage den Vertretern 
von Wissensdiaft imd Kunst Belgiens fegen<tf>er zam Austbwk fira<fttc. ««w» 

HANS ERDMANN GUCKEL 

Katholisdic Kirdienmusik in 

Sdilesien 

1912, Xllf 240 Seiten 8**. Geheftet 5 Mark^ in Leinen gebunden 6 Mark 

Eingeteilt !n: 

Erster Teil: Gesdücfate des Breslauer Domdiores 1668—1805. Zweiter 
Teil : Joseph IgnatsSdinabd. Dritter Teil: Bibttographie und Mosikbeilage 

Ein Beitrag zum Ausbau der musikalisdien Städtekunde ist das vorliegende 
Budi, das zu dieser musikgcsdifcf tlldien Kleinarbeit einen Baustein liefern 
will. — im besonderen stellt «Jas Werk einen erstmaligen Vcrsud» dar, der 
Oesdildite sdilesisdi'bitholisdicr Kirdienmuslb des 18. Jahrhanderts und der drei 
folgenden Dezennien zuvörderst auf der Basis Brcslauer Kirdienmusikverhält- 
ntsse eine qucllengemäße Grundlage zu gehen. Der erste Teil bringt neben einer 
Gesdiidue des Breslauer Domdiors von etwa 166 ö an einen kurzen Überblick über 
sonstige sdilesisdie und nid^tsdilesisdie kathoAsdie Kirdiennra^ft^ der zweite Teil 
befaßt sidi mit Joseph Ignatz Sdinabel (1767 — iS-u) in seiner Eigcnsdiaft alssdile« 
sisdier Kirdienkomponist, Breslauer Domkapellmeister und Konzertdirektor; im 
dritten Teil findet sidi eine Bibliographie der Werke Breslauer Domkapelbneister 
and eine 67 Seiten starke Muäbbeilage, die Konposition^spide enthSfr. 



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PR.X.HABBRL 



FR. X. HABERL 

Die Römische »Schola Cantorum« und die 
päpstlichen Kapellsänger bis zur Mitte des 16. Jahrh. 

1888. m ^ iy> Seiten 8». Qehcftct 3 Mark 

DkSdirift stellt das 3 Heft der >Raii<;fcinc für Musikgeschichte« <lar und ist wie die beiden 
ersten ein Quellens crk, das die sedis Abschnitte umfaßt: Die römische schola cantorum 
bis zum 14. Jahrhundert — Die schola cantorum in Rom und die päpstliche Kapelle in 
Avignon — Die päpstliche Kapelle von 14^ — 1471 — Die sixtinischc Kapelle und die 
Singer von St. Peter <i47i — 1513) — Die MunmerniusUcer Leos X., das Personal der 
Cipdia sistina und giulia bis Paul III. <i5n'~'*5H) ~ Personal der päpstlidien Kapelle 
und der capeUa Julia bis zum Eintritt des Giovanni Pierlulgt da Palestrina I5H~ ^55*^*555^' 
Ab AnhlOf folgai »Die Konstitutionen der päpstlichen Kapelle voa /flMC >545« UM 
die alphabetischen Namen- und Ortsregister. 

Bibliographischer und thematischer 

Musikkatalog 

des päpstlidien Kapellarchivs im Vatikan zu Rom 

Nach (fen Orl|gfnakxxlioes bearbeitet von FR. X. HABERL 
1888. XI. 18^ Sehen 8« Geheftet 5 Mark 

Nadi dea notweiuUgai inetiiodisdico Vocfacnicrkuagcii «kr Vcrfiuser da Vcnddinis 
4cf mit Ntmuncni versebcnen riiucfncn Kfaidc; einen Msdifcftcndcii Stsndoitskstslog. 

Derselbe umfaßt 269 Stücke, darunter 65 Druclcxrerkc, die übrigen Handschriften. Es folgt 
eine Obersicht der nicht numerierten Musikalien. Alsdann werden in Form von Registern 
vorgeführt : I. Ccxlices, welche auttdUieBlidi oder teilweise gregorianischen Choral enthalten. 
U. DnMkwcrke mit polyphonem Genai^ «owoiil oadi dem Sundorte, vie nadi Autoren, 
«fe mA fo dironologisdier Folge, ferner tutA Drodtort, Dnicker, Verleger imd nadi dem 
Inhalte verzeichnet. III. Chronolojfische Ordniin;:: der "^Aricbencn Codices des päpstlichen 
Kapellarchivs. IV. Alphabetisches \'er:cidinis von p.ipstlidicn Sängern und Kapellmeistern 
(1586—1862). V. Alphabetisches Verzeichnis der im Kataloge angegebenen Kopisten. 
VI. Alphabetisches Verzeichnis der in den geschriebenen Bänden des päpstlichen Kapell' 
archivs enthaltenen Kompositionen von Giovanni Pierltn^ da Palestrina. — Hieran schließt 
sich als zweiter Teil der Thematische Katalog: I. Die Themen der ChoralbQcher, auf die 
im ersten Teile hingevx lesen ist. II. Die in den geschriebenen Codices vertretenen mehr' 
stimmigen Kompositionen in alplnlurtiiiicr Ordnung: Anonymi, Autoren und Textanfange. 
Die Texte der Anonymi sind in vier Gruppen gesthiedcn: i. Messen und Teile derselben/ 
2. Antiphonen, Lamentationen und Motetten/ 3. Hymnen und Sequenzen / 4. Pnlmcn und 
Cantica. Schließlich sind noch sämtliche mehrstimmigen KompositionsgattoiMMn nadi 
derselben Gruppierung zusammengestellt, in alphabetischer Anordnung def inef imd 
Textanfange, nebst Angabe der Stinnncn.-ahl , der Komponisten und mit Verw eisung auf 
die Seiten des thematischen Katalogs. Dem Ganzen ist ein Vorwort über die Entstehung 
der vorliegenden Arbeit, über den gcgenvSrtigen und früheren Zustand der sixtinisdien 
MurilniBcntammlunf, lOveH er bekannt geworden, und Ober ihren Wert beigegeben. 

231 

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KIRCHENMUSIK 



ERNST RANKE 

Chorgesänge zum Preis der H. Elisabeth 

aus Mittdalterlichen Äntiphonarieii 

Mit Bearbeitungen der alten Tonsätze durch Müller, Odenwald u. Tooiadlni 



ERSTES HEFT 
FcstsArift zum Sedishun« 
dertsten Jahrestage der Ein' 
wdtumg der Elisalyetfakirdie 
za Marburg 


ZWEITES HEFT 
Beiträge von Prof. Commer. 
Absdiiuß der Festsdirift zum 
Sedishirodertsten Jalirestage 
der Einweihung der Blisa« 

hcthkirdie 2U Maiburg 


1883. Vni, 66 S.8* Geli.iM. 


1883. IV,f76a 8*. Oeh.3M. 



Twente und Tonweisen der Im tf. und 14. Jahi^indert auf die Hdlige 
Elisabeth gediditetcn IdrdkBdien Poetdcn sind Im ersten Hefte kritisdi 
genau dargelegt, utui zwar an Hand eines Fundes aus der kurfürstlidien 
Bibliothek 2U Fulda, Im zweiten Hefte sind aus der Bricenntnis heraus, 
daß der einstimmige Satz, oadi weidiem die Chorgesänge gesungen 
vurdea, ikreo muaflöüfsdwn Wert lydit cur vollen Geltung kommen 
läßt, die OesSage von bcrvorragenden Musikern nadi modernen Bcgrdtn 
vierstimmig gesetzt worden, daneben findet sidi ab« in der ersten 
Stimme der nrq>räQgUdie einstimmige Satz vor. 



D. R SCHEURLEER 

DIE SOUTERLIE DEKENS 

Beitrag zur ( u schicfite der 
ältesten Niederländisdien Umdichtung der Psalmen 

1898. 61 Seiten 8*. Auf BOtteni>apier gedrudtt 7.50 M. Oro6e Au^abe 
atrfBOttenpapier, mit 24 fabimillerten Titeiblättem> 84 Seiten 8*. zo M. 

Der Titel weist genau auf den Inhalt des auch typographisch wertvollen Buddes hin. 

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RUDOLF STBOUCH - COELESTIN VIVELL 



RUDOLF STEGLICH 

Die Qyaestiones in Musica 

Ein Qioraltraktat des zentralen Mittelahers und ihr mut» 
maßlicher Verfasser Rudolf von St. Trend <io70 — 1138) 

19«. Vm, 190 Seiten 8*. Geheftet 5 Maik 

j J CT Wert der hier kritisdi w ledcrgegebcncn und bcsprodienen Sdirift besteht darin, daß 
'-^ sie an dem bedeutungsvollsten NX'endcpunkt der mittelalterlidien Musikgescfiidite 
eine abt<hlie6ea<le/ in ihrer VolUtändifkdt und idaico Anordnung des Stoffiei etoenartige 
Darstdlunff der dioraten Tonlehre gibt and <Ibcr dem Hauptproblem, das der KMientfiae, 

besonders aufsctiliißrcicfi handelt. Die Besprechung des dargelegten Systems erweitert sidi 
dadurch zu einem Abriß der Entw^icklung der Choraltheorie überhaupt. Dies ist um so 
höher cinr uschätzen, als eine umfiassende Geschldite dieses grundlegenden Gebiets der 
europäischen Musik nodi nidit gesduieben war. — Die fünf Kapitel dei Bu<hea sind: 
1. Die Stellung der Quaestiones in musica in der musiktheoretisdten L t tertt uf des Mittel« 
altCTS, ihre Qberliefcrung und ihr Verfasser. II. Der Text 'Ilt Qtncstiones, drn Quellen 
gegenübergestellt. III.Die Einteilung der Quaestiones nach Inhalt und Qt^ii-llcn. IV'.DieMusik- 
theorie der Qi^i.ii-siiones <Tonsystcm, Kirchentöne, praktische Musiklchrc, Hrgänrungcn). 
V. Der Einfluß der Q^aestioiies auf die musüctbcoretisdic Literatur des späteren Mittelalters. 

COELESTIN VIVELL 

Vom Musiktraktate Gregors des Großen 

Eine Untersudiunig über 
Gregors Autorsdiaft und über den Inhalt der Sdirift 

tyt. Vm» 151 Seiten 8*. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Maik 

Die vorliegende Arbeit ist ein Beitrag zur Lösung der Aufgabe der Falmdung nach der 
Handsarift dnes Musiktraktats, der nadi dem Zeugnisse Guidos von Arezzo den 
heiligen Gregor vm. Verfasser baL Im ersten Kapitel zeigt sie aus ahen Belegstellen und 
ans der UMerfl(6tsmethode des VI. Jahrhunderts, sovfe aus der damafigen Masflcpnods 

der monastischen und päpstlichen Liturgie, cJ.il^ Gregor der Große sehr vrohl imstande war, 
einen Musiktraktat, bzw. eine theoretisch-praktisdie Einleitung in sein Meßantiphonar zu 
verfassen. / Das :vi eite Kapitel bringt die Zeugnisse für das Vorhandensein der Abhandlung 
im Mittelalter, den Inhalt dersdbeiw soweit er aus den fidegstcUea ermittelt wcrdeo koimtc 
und eine Erklärung des Inhalts n^st Iflnveis auf die DezflgB<^ MnsiUefire der Zcft«» 
pcriodc. / Im dritten Kapitel werden die besonderen Merkmale aufgeführt, an denen man 
die in Rede stehende Abhandlung in einer alltallig anonymen oder fragmentarischen Ab= 
Schrift erkennen und von anderen Musiktraktaten älterer Zeit unterscheiden k.inn. / Die 
Studie gilt zwar in erster Linie dem Musikforsdier, allein sie wird audi für die Biblio« 
graphcn von Interesse sein, besonders für die Bibliothekare, weldie Iwadsdiiriitffate Bcstlnde 
in diicr Obhut haben oder nodi crwerii cn kfinneo. 



233 



EIN DEUTSCHES 

GEISTLICHES LIEDERBUCH 

MIT MELODIEN 
AUS DEM 15. JAHRHUNDERT 



nach einer Handsdirift des Stiftes Hohenfurt 



WILHELM BAUMKER 



1S95. Vni, 98 Seiten S''. Mit einer Tafel. Geh. 3 M., geb. 4 M. 



Das Liederbudi ist ein OtsenstOA xa den im 
Jahrgang 1 888 derVierte^dussdviftfikrMusdt-r 
vissensdiaft von denseli»en Autor Keiausgqfebencn 
NiedeHändisdien gdsdidien Liedern. / Als Beitrag 
zur Gesdiidite des geistlidien bzw. IQrdienficdes, 
sowie der rdigiöacn Uieratur des 15. Jahrhonderts 
überhatq»t, ist die Handsdirift von nidit geringer 
Bedeutung. Aucii in musikalischer Beziehung ist 
dieselbe wertwoll. Der Sdiatz der deutsdien geist« 
liehen und weltlidien Singweisen aus der Vorzeit 
wird teils durdi eine Anzahl meistens sehr sdiöner 
Melodien vermehrt, teils erhalten wir l>ei bereits 
bekannten Singweisen die ältere Fassung. Ebenso 
verdient die Handsdirift in spradi= und kulturge» 
sdiiditlidierHinsiditdieBeadttungderFadigelehrten. 




HBRAUSGBGBBBN VON 



234 



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WILHELM STBINHAUSBN 




4ln IHM M«4* AUrm iSmi>fnf 
^ri um Illunnlnk 



CffWIcn i«ct im^ f««*. 



tob ijht' uns*- Prri« fn C?*iKt^ 
r<m V-Tt lins'' N-m »^.--tw, 



••M«B MM«*«***« 



WILHELM STEINHAUSENi 
NUN DANKET ALLE GOTT 



PfagbiStter Nr. 6 :: H,fi27,y cm grofi :: Pk^ lo Pfennig 

Auf Chinapapier gedruckte, auf Kupfcrdrutkpapicr aufgezogene 
Liebhaberausgabe 2 Mark 



235 



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KIRCHENMUSIK 



Dr. MARTIN LUTHERS 

DEUTSCHE 

GEISTLICHE LIEDER 

nebst den während seines Lebens dazu grbräudiÜdicn Singwdscn 

und einigen mehrstimmijjen Tonsätieii über dieselben von 
Meistern des seduehnten Jahrhunderts 

HERAUSGEGEBEN VON K. VON WINTERFELD 
Mit elngedfudtten Holzsdmitten nach Eeidmungeo von A. Stfähuber 

1840. 132 Seiten gt. 4*. Kart, 3 Mark 



Aus der Erkenntnis heraus, daß es vQosdienswert sei, 
jT^Ltithers deutsdie gdsdidie Üeder, die zwar fn allen 
evangefisdien FOrdiengesangbüdiem fortleben — allerdings in 
zum Teil abgeänderter Form — , in ihrer ursprünglirf^en Gestalt 

zu besitzen, ist die Herausgabe dieses Bandes :>tint:izeit ver- 
anlaßt worden. Die VeröfFendidiung gesdiah anläßlidi der 
vierten Jubelfeier der Erfindung der Budidrud\erkunsr. Samt* 
lidie deutsdie Kirdicnlieder Luthers sind aufgenommen worden, 
mit Ausnahme der deutsdien und lateinisdien Liraney und der 
kleinen Reimsprüdie in den Begräbnisgesäni^cn und den Über* 
Setzungen einzelner Psalmen. Dagegen fehlen die Vorreden 
nidit, mit denen er die \Ȋhrcnd seines Lebens ersdiienenen 
geistlidien Gesangbüdier einleitete. In seiner ganzen spien* 
diden Ausführung bietet sidi der Band als edite Festsdmft; 
er ist nur nodi in venigen Exemplaren vorhanden, 



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KARL VON WINTERFELD 



Der cvangelisdie Kirdiengesang 

und seinVerhältnis zur Kunst desTonsatzes 

dargestellt von 

KARL VON WINTERFELD 

3 Bände zusammen loo Mark 



ERSTER TEIL 

Der evangelisdie Kirdiengesang 

im ersten Jahrhundert der Kirchenverbesscrung 

1843. XVIII, 514 Seiten Text gr. 4 und 161 Seiten gr. 4 ' Notenauhaug 



ZWEITER TEIL 

Der evangelisdie Kirdiengesang 

im 17. JahrhunJert 

1845. XXII, 662 Seiten Text gr. 4" und 204 Seiten gr. 4" Notenanhang 

INHALTi b Badi: NadiUiiiec des 16. Jahriutwicrti. 2. fiudt: Dk ElafiOMC ItaBcM auf den 



DRITTER TEIL 

Der evangelisdie Kirdiengesang 

im 18. Jahrhundert 

.S47. XXVI, 592 S. gr. 4" 

TNH/\LTi i. Üudi: Uberüfv idu des Kuttsixaujiges übtrr «ica Oemeimkgenng In der cv^ingdiMiien 
Kinfie während der cruen HStfic des <S. lahrhunderts und dessen Folgen. s.Budi: Letzte hohe 
Illüte des Kunttgesangs in der evangelisoien Kirdic, In wesentUdiem Zusammenhaogc mit dem 
Oenetnesang, VorObcrgchcndc Bestrebungen für diesen letzten. 

Audi heute noch die bedeutsamste Vorarbeit für die Gesdiidite des 
evangelischen Cliorals im 16, bis 17. Jahriiundert, an der Itein Forscficr 
vorbeigehen kann und die auch dem Kirchenmusiker von hohem Werte i-a. 



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KIRCHENMUSIK 



KARL VON WiNTBRPELD 



Zur Geschichte heiligerTonkunst 

BiOR Reihe einzelner Abhandlungen 



BAND I 


BAND II 


1850. XVI, 466 Seiten 8» 


1852. XX, 372 Seiten 8^ 


Geheftet 3 Mark 


Geheftet 3 Mark 



Einzelne Abhandlungen, wie der Titel sagt, die als Ergänzung zum 
»EvangelisAen Kirrfimgesang« gelten können, doch aber aud» ohne 
diesen als scibstänclis:e Beiträge zur Gcsdiidite zu bctr<iAten sind. 
Band I enthält die Abhandlungen: I. Die ältesten Quellen geistlidier Sing« 
weisen der Kirdie für Nord' und Süddeutsdiland, II. Tonsätze des Jakobus 
Ckmens non Papa äber die Mdodien der Souter Uedekens, ÜL Qrlandua 
Lassos und Joliannes Bccard, IV. Melchior Vulpius und die von ihm er« 
fundenen Kirdienmelodien, V. Johann Klaj und Johann Stade, in der 
St. Scbaldskirdie zu Nürnberg, 1644 — 1650/ ihr Verhältnis zu dem Ora* 
torium in der evangeliscfit n Kirche, VI. Die Melodie des Liedes: »Sd)önster 
<Liebster> Immanuel Herzog der Frommen«, und ihr Urheber, VII. Die 
Sänger der Melodien zu den geistlichen Liedern der Nürnberger Blumen« 
genossen/ ihr Verhältnis zu denen der Lieder des Freylinghausensdien 
Gesangbudies, VIII. Ein merkwürdiges geisdidies Mdodienbudi des adit- 
zehnten Jahrhunderts, 1733, IX. Marpurgs Melodien zu Cellerts Liedern, 
X. Musikahsdier Vorrat neuvariierter Pe8t*Choral«OesänKe auf dem Kb- 
vier, ifflOuito undBasso, zum Gcbraudi sowohl bei öffentlichem Gottes« 
dienst als beliebiger Hausandadit. Erster, zweiter und dritter Teil, verfertigt 
und mitgeteilet von Johann Samuel Beyer, Cantore und Chori niusici Di* 
rectore in Frcibcrg, XI. Kirdilidier Genieinegcsang in England, XII.Kirdien- 
gesang in Holland, XIII. Evangelisdier Kirchengesang in Schw eden, XIV. 
Kirdiengesang im Übern Engadin <Graubünden>, XV. Der Kirdicn- 
gesang der BrQdergememen, XVI. Kirdiengesang in den Herzogtümern Holn- 
stein und SdJeswfg. Die Choralhüdier von Johann Balthasar Rein, Johann 
Christian Kitld und G. Chr. Apd. Lieder« und Mdo<fienhesserung. 



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O. FREIHERR VON TUCHER 

Schatz des 
evange hsdien Kirdiengesangs 

im ersten Jahrhundert der Reformation 

Herausgegeben unter Mitwirkung Meikrerer von 

G. FREiHERRN VON TUCHER 



E«ttr Tdi: KiRCHENGESÄNGE 

Psalmen und gcistlidic Lieder 

Dr. Martin Luthers und andrer frommen Christen 

Aus den besten evanj^^elisdien Gesang=' und Liederbüdiern 
des 16. und i/. jaliiliunderts gesammelt 

1848. XVI, 488 Seiten 4» Gelieftet 6 Marie 

Teil: MELODIEN 

des evangelischen Kirdiengesangs 

im 1. Jahrhundert der Reformation 
mit den dazu vorhaadenea Harmonisierungen dieser Periode 

1848. XXXIV, 436 Selten 4*. Gehdtet 6 Marie 

Eines der ersten und verdienstvollsten XX^crke um die Wieder» 
erwcdtung^ der Kirdieimuisik der a cappella Periode, das sowohl 
ein Qyellenwerk tür die Texte, als audi für die Melodien ist. Nur 
nodi in wenifgen Exemplaren vorhanden. 



G. FREIHERR VON TUCHER 
OberdenGemdndegesangderevangellsdienKirdte 

1867. 56 Seiten Geheftet 1 Mark 

EinNaditrag xa des Verfassers »Sdiatz des evangelisdien Kirdiengesangs 
im 1. Jahrhundert der Reformation«. 

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KIRCHENMUSIK 



PK WQLFRUM 

Die Entstehung und erste Entwicklung des 

Deutschen Evangelisdien Kirdienliedes 

In musikalischer Beziehung 

1890. XIV. 250 Seiten &°. Geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark 

Das eiste yffuk, du den Vcnud» maAt, Tbeolofiestadjereode ntft Manfrihafter oder 
kdncr mttrfkalltdicn VoiMdon; frOndllA fn die Maferle des tordaAen Volfcs« 

gesanges cinniführcn. Vieles mußte da natürlich aus der sogenannten alljfcmcinen Musik» 
Khre in die Darstellung vcrHochten «erden, dodi dürfte dadurdi, daß auch dieses in seiner 
gcsdiiditfidien Entwicklung vorgeführt wurde, allen Klrdtenmusikern ein Dienst enriescn 
Ida. la fmqnicr Ponn stellt das Btufa unter BcrikfcsiditigUQg der Resultate der netKStea 
PocKboRf den Batwfddungsganir der Mdo«fee des deotsAea evanfcftsAea Kirdienliedes 
dar. Die musikafisdicn Beilagen sinfl fnst alle direkt aus den vcrsdiiedcnstcn Quellen des 
16. lahrfaunderts Rcsthöpft und bieten eine Auswahl der schönsten Melodien. Sie werden 
zudem in dncr l orm geboten, wcidie einem weiteren praktischen Bedürfnisse dienen kann: 
es können alle, weldie ältere Melodien für moderne Gesaagbüdter su redijderen haben« 
hier Rats etliofenf aOerdiaffS nur dann, wenn die Gesangfiadief anf dem Boden des rliydi» 

mischen Chor.ils stehen sälen. 

Der Inhalt Hos Hu4u*s ist in die Haupt-' und üntrr.Uisftinifte dnfretrtlf: l. Die ^^u^ik drr alten KirAe; 
Frthfstcr ditiMlidu-r (jcsang, Ainbrosjani5<^icr (ifsanj. OrcRorunisdicr Chor.il, Sonsliscr Lit. inisiticr KirAcn« 
gesang. Das Utcinische Kirxhenlicd. 2. Dax dcut^dic Volkslied. BcsriS, builcilung. Form, Verhältnis des 
~ " ~ " --- - VTlicanilKltes über den näaikämk Ten 



musftalisdicii Teilet zm pocriKhci^ Alicttc Qyellen« 

Ober Noodon, Mcnnr, iSy^iia «losiekften, <ias gcMdk Vflialtoi ViditiKste gdsdidtt VdbÜeder, 



Volksrndodkn zu welilkfcen Texten, die fQr den evaitgellxhen Kirdiagaaaa bedeuttmgsvofl vtmlen^ 
V Das evancelistix Kirdtetttied, Sein Wesen, Luther als sein Begründer, Loncn VerhAitni* zur niuiikalistftra 
Kunst, Orundjtixk und Zuwarfi? des cvatigf lisfhcn Kirdienliedes. Verwendung von Mcf<.vlicn ältcri-r und 
neuerer vcitHdter Licili-r, d.)^ Kcisilii+ic Nolisslii-d der Reformation, Kirdieninclodien von S.in,s:«:m «•■•Kili fu-n 
Standes oder kipchlidien Berufes, Stellung der Konfession und ihrer Häupter zum Kirchcnei-sjuijc und innti' 
lidien Votksgesange überhaupt, I.ulhcr ab Sänger, Nikolaus Hermann, N. Setncdter, Ph. Nicolai <B. VCaldis), 
Ulridi Zwingti, die Tonsetzer als Hrfinder von Kirdienmelodien, das Verbälnit der Kunst des Tonsaties 
zum VoiksigeiäagK des 161. lahrhundera. die viditigeres der Tonactzcr, die fttr das kiitUhkc Ocmeioddied 
tSiig varcn (JoMiim tob Durdi. Eccard> Melodien veltBdker Lieder, die in den nraofdtodMB fOnhengeaanf 
abergingen, die französisdten Psalmveiscn. Meiodien der bSiunisdicn Bf44cr. 



Ph. Wolfrutn 

RHYTHMISCH 

Eine hymnologisdte Strdtsdmft gegen 
Herrn Ptol D. CORNUX^KMfrfwfg 
tS ScHcn 9. OAdKt '-.^oMarfc 



Carl Heinridi Comitt 

NICHT »RHYTHMISCH« 

Antwort auf die hjrmnolofisdte Strdts<kift des 
Hem Praf. Dr.PH. VOLPRUM inHddelbai 

1895. «9 Sdtea P. Odieftet -«.50 Kfaik 



PH. WOLFRUM 

SCHLUSSERWIDERUNG AUF DIE 
»NlCH'l RHyTHMISCHEN « AUSLASSUNGEN 

des Herrn Prof Dr. C. H. CORNILL in Königsberg 
1895. 15 Seiten 8". Geheftet —.50 Mark 

240 



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KARL HELD 



KARL HELD 

Das Kreuzkantorat zu Dresden 

Nach ardiiva&sdien Qgdien bearbeitet 

iSq4. 172 Sriten Pr»-is ■] Mark 

Tu dieser Arbeit ist das Krcuzfcaticorat ZU Dresden zum ersten Male 
J. Gegenstand eingehender Hrörteninjen atif Grund eines durdiaus ruvcr^ 
lässigen Qiiellenmatericils geworden. Der Verfasser hat damit nidit aüein 
cmc Arbeit gesdiaffen, die in nuisik' und kultui^csdiiditlidier Beziehung 
von Interesse ist, er hat audi gegenOber anderen SpezialarbeCten fiber die 
.Gesdüdite älrnlidier Institute, z. B. über das Thomaskanlorat in Leipzig, 
eine nodi vorhantlene Lücj\e ausfüllen helfen. Bisfier sah man sidi bez(ij^= 
lidi des Kreuzkantorats lediglidi auf einige handsdiriftlidie Notizen im 
Ardiiv der Kreuzscfaule und auf die wenigen zugänglichen Exemplare alter 
Sdiulprogramme angewiesen, die aber veiter nidits Üeten, aJs ein inifenaties 
Namensverzeidinis der Kantoren mit einigen kurzen Bemerkungen und 
Jahreszahlen, die bei näherer Prüfung zum Teil als falsch erkannt wurden. 
Die vorHe<;ende Arbeit stützt sidi in der Hauptsadie auf urkundlicbes 
Material des Dresdener Ratsarchivs und des Königlich Sädisischen Hau[)r^ 
Staatsarchivs. An die Einleitung, die Geschidulidies über die zuerst er« 
wähnteund anfangsnurzurAustrildungvonKirdiensangem undMinistranten 
bestimmteKreuzsduile gibt, sdiließt sich die eigentliche Geschichte des Kreuz« 
kantoratsan. Und nun folgen die Schilderung der Amtspflichten des Kantors 
und die in eingehender Weise behandelten Bio,^raphien von 23 Kantoren. 
Die Reihe beginnt mit Sebaldus Bauniaau <i540~t55j>, Johannes Seiner 
<'553'-'>5<^>/ M. Andieas Lando <i56o— 1560, Andreas Petermann <i56i 
bis 1585?), M. Caspar Finger <I585?—I586X Basilius Köhler <i586— 1589), 
Bartholomäus Petermann (1589 — i6o6>, Christoph Lisberger <i6o6 — 1612), 
M. Samuel Rüling <t6t2— 1615), Nf. Christoph Neander <f6i5 — 1625), 
Michael Lohr (löij — 1654), Jacob Beutel <i654 — 1694), Basilius Petritz 
<i694— 1713), Johann Zadiarias Grundig (1713 — 1720), Theodor Christlieb 
Reinhold <t720'-' 1755X Gottfried August Homilius <i755'*'i785>, Christian 
Ehregott Weinli<; (1785 — 1813), Gottlob August Krille <io. 8.-24, 'O. i8ip, 
Christian Theodor Weinlij^ <iSi.^ — iSi-), Friedrich Christian Hermann 
Uber <i8i8 — 1822), Fri edrich Willielm Agthe <t 822 — 1828), Ernst Julius Orro 
<t828 — 1875), Mii I riedrich Oskar Wennann <ib75 — iqo6> schließt sie il>. 



2«1 



16 

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KIRCHENMUSIK 



H A. KÖSTLIN 

Luther als der Vater des 

evangelischen Kirdiengesanges 

tSSi. 28 Sdten 8^ Geheftet 1 Mark 

Köstlin feiert in diesem Vortrage I uflicr als den Vater 
der deutsdi-evangeiischen Kirdienmusik, der dem 
evaiigeIis(henVblkedieToiikuiistalsvefentlidie^ildiiii^ 
und Echauui^gsnilttd, wie als Sereditixties Element der 
Vdkserziehung rettete. 



EMIL BRESLAUR 

Sind originale 
Synagogen^undVoIksmelodien 

bei den Juden gesdiichtlich nacfiweisbar? 

iSg». 76 Sdten Geheftet 1 Mark 

An zahlreidien interessanten Notenbeispielen, der 
I. Wiedergabe bekannter Synagogeqgesänge, fcommt 
Breslaiir zu der QberzeuguQg^ daß der vielen unter den 

Juden lieb und vertraut gewordene Gedanke, als stammten 
iiire Melodien einzig und allein aus den Reihen der 
Stanunesgenossen^ als gäbe es eine spezifisdi jüdisdie 
Volksmusik, au%egeben werden muß. Er stellt im Laufe 
seiner Untcrsudiungcn übrigens eine merkwürdige Ähn* 
lidlkdt der Anfangstakte des Kol nidre mit dem Adagio 
quari un poco Andante aus Beethovens OsmoUoQyartett 

,<Op. 131) fest. 



242 

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KARL NEF - ARNO WERNER 



Karl Nef / Die Collegia Musica 

in der deutschen refonnierten Sdiweiz 

von ihrer Entstehung bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts 
Mit dner Einldtuqg über den 

Reformierten Kirdiengesang und die Pflege der 

Profanmusik in der Schweiz in den früheren Zeiten 
1897. Vlil, 162 Seiten Geheftet 2 Mark 

In kurzen ZOgen stellt das Budi die Gescfaidite der einzelnen sdiweizerisdren Collegia 
Musica mit hcsotideref Berü(fc5;i(tiiis»ung ihrer mustkgesdiiditlidien Bedeutung dar und 
bietet gleidtzdtig eine atlgemeine Charakteristik derselben. Behandelt sind die Collegia 
Mariea fa'ZM, St Oattoi, Wtotcrtlivr; Prraenleld, BkAatutM, Ben, SdnlRnuMii, 

Basel, Aarau, Cliur, Wctzikon, Ticrisau, ferner der Wctzikoncr Gesangverein und seine 
Bedeutung für den Volksgesang und der >Monatsgcsangc in Trogen. Als Einleitung 
gehen dem Ganzen voran: Der reformierte Kinfaengesang und die Pflege der Profanmusik 
in der Sdivcis bit xur Zdt der OiOndang der CoOegfa Klmka. 



ARNO WERNER 

Geschidite der Kantorei -^Gesellsdiaften 

im Gebiete des ehemaligen Kurfürstentums Sachsen 

190z. VI, Seiten S°. Geh. 3 Mark^ geb. 4 Mark 

Zum ersten \Ialevadenb diesem Wii ^ 1 nurSadisen eigentümlidten, aus Bürgern 
und Sdiülern TUünmmengesetzten Kirdiensängef Gesellsdiaften behandelt. Natur- 
gemäß mußten audi die ehemals sädisisdien Gebiete der preußisdicn Provinzen Sadisen 
und BrandenlNiff nh fo das Bcrddi der Beifwh tu ng fuogta werden. In der Binidtiinff 
irlrd nadigewiesen, daß es vereinzelt sdioo Vor der Reformationszeit bürgerlidieSängercbSre 
gab, die slrti später in K.uitoreicn umwandelten. / Die Einleitung bringt: Allgemeines und 
Vorgesdiidite / Der Mauptt«il: Die erste Blütezeit der Kantoreiea <t;)o— i6tS> / Der 
Niedeffuif tat DitMtlgJlfiri^ Kriege und der neue Auftdnruof <idi8 bb ca. ttfSo) / 
Die vemidjtende Wirkung des Pietismus und R.itionaIismus <ifi^o bis ra. i<;o*i) / Sdiitks.ile 
der Kantoreteo im letzten Jahrhundert <iSoo— 1900). Ah Anlang i^t die duu-akteristisdte 
Cantorey-Ordnung von Lotzen vom jalire 1570 beigefflgt. 



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9 



KIRCHENMUSIK 



JOHANNES RAUTBNSTRAUCH 

LUTHER UND DIE PFLEGE DER 
KIRCHLICHEN MUSIK IN SACHSEN 

14,-19. JAHRHUNDERT 

Bin Beitragf zur Gesdiidite <Ier Katfiotitdieii BrQdersdiaften, <Icr vor- 
und nadirefoniiatorisdicfi Kitneiideii, Sdiuldiöre und Kantordcn Sadhaens 



1907. Vill» 461 Seiten 8*. Geheftet 6 M., in Leinen gebunden 7.50 M. 

In ersdiöpfendcr Weise stellt Rautenstraudi dar, weldieii Anteil das 
Bürgertum verflossener Jahrluindcrte an der Pflege der Tonkinisr «;e= 
nommen hat. Was die Ardiive in Städten und Dorfern Sadisens an Material 
zu diesem Thema boten, hat der Verfasser herbeigesdiafft und 2U lebens- 
vollen Bitdern von der Entwlddunig der fdrddidien Musikpfle;ge in Sadisen 
gestallet. Der Inhalt ist in folgende lOipitel zusammengelaftt: Luthers 
musikalisdie Bedeutung und Wlfksamkeit im allgemeinen /Der vorreforma» 
torische Kirdiengesang / Pflegstätten des Kirdiengesangcs in vorrefcrma- 
torisdier Zeit <i539 — i6i8> / Die Pflege der kirdilidien Musik in Sadisen 
während des 17. Jahrhunderts. Die Pflei,;;e der kirddidien Musik in Sadisen 
walireiid des 18, Jahrhunderts. Die Pflege der kirdilidien Musik in Sadisen 
während des 19. Jahrhunderts. / Anhang I. Die Kantorcigesellsdiaft zu 
OroBenhain, / Asihatqf U. Die Kaniofeigesellsdiaft za Odthain. 

KARL VON WINTERFBLD 

Über Herstellung des Gemeinde^ und 
Chorgesangs in der evangelischen Kirche 

Ceschichtkdies und Vorsdiläge 

1848. 1S7 Seiten 8". Geheftet i Mark 

Eine Gesdiidite fiüheren Gemdndegesangs imd Sdüfderung des Gc» 
meindegesangs, um die Zeit der Revofutionsjahre des vorigen 
Jahrhunderts. Nur nodi in wenigen Exemplaren vorhanden. """—^ 



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OTTO RICHTBR FRIEDRICH SANNBMANN 



VOLKSKIRCHENKONZERTE 

UND 

LITURGISCHE ANDACHTEN 

IN STADT UND LAND 

Referat^ gehalten auf dem 17. deutsch' evangelischen Kirdienge« 
sangverdnstage in Hamm üi Westfalen am ^./g. Juni 1902 von 

OTTO RICHTER 

«904. 26 Seiten 8* 40 Pfennig 

Das weitverbreitete Schriflciicii ist eine XX'rrbesdjrifr zur Pflci^e ktrA- 
lidier Musik, zur Binführung von VoUisiionzerten im besonderen. 



FRIEDRICH SANNEMANN 
Die Musik als Unterri ditsgegenstand 

in den Evangelischen Lateinsduilen des 16. Jahrhunderts 
Ein Bätrag zur Gesdiidite des Sdiufgesanges 
1904. tji Seiten 8** Geh. 6 Mark, geh. 7.50 Mark 

Eine auf fleißigen Quellenstudien hasierendc Arbeit, die an Gründlich- 
keit nidits zu wünsAen übrig läßt. Der reidihaltige Stotf ist in cJf 
Abteilungen: Verwendung der Musik / Stellung der Kantoren im Lehrer- 
koHegiiun / Stellung der Musik im Lehrplan / Lehrziel / Lehrstoff / 
Verteilung des Lehrstoffes auf die einzelnen Klassen und Wodientagc / 
Methodische Prinzipien / Das Sin^^cn im Gcsani;;funterridit / Lelirniiitcl / 
Revision des üesangunterridites / Die asthctisdie Seite des Sdiulgesanges/ 
geteilt und nadi allen Seiten hin durdigearbeitet. Man erfährt authentisdie 
Nadiridit Ober die Stellung der Kantoren an den Lateinsditilen, sowtt 
üb I [l I e Gehilfen, den Succentor undBaccalaureuS/ audiTertius genannt, 
über den Lehrstoff, dessen Vcrtciltmj:: nuf die verschiedenen Klassen und 
Wodienr.it^e, (d>er die Kompendien, die einer misfiilirlicfjen Untersudiung 
unterworfen werden, über die Leistung des Sdiülerdiores und so fort. 
Durdi die Kenntnis der betreffenden alttn LehrbQdier fUtt audi fCtt die 
Biographie mandie wertvoUeNadiridit und Verbesserung alter Irrtfimer ab./ 
9jedem Gesanglehrer undMusiklsistorikcrsei die Sdirift selbst als ein widi* 
t^er Beitrag zur Musikgeschichte des t6. Jahrh. angelegentlich empfohlen.c 



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KIRCHENMUSIK 



. Denkschriften über die Evangelischen 
Kirchengesang«Vereinstage 

^cii dem Jahre 1882 tagt der EvaogcIisdieKir<henge.sangvcrein fürDeutsdiland 
WJal!}9brlicfc und veröffentUi&t übtt cttcae Tagungen regelmäßig Denkidiriften^ 

die gleidisam als Festscfiriften <fai volbtSndige Profnumn der Pesttage, die 

Texte der Predigten und Referate enthalten. Die Referate über klrdicnmusi- 
kalische Themen sind hesondcrs für den ausübenden Kirdienmusiker von \X ort. 
Zum größten Teile sind die Denksdu-iften vergrifFea; vorhanden sind nodi: 



L Stadfart IMZ: 

TR BECKER und H. A. KOSTLFN: Qtxr dk 
närtmcp Zide und Aa£nliciider evangelb^ea 


XV. Str«0b«rc LailM. 
HARTTER: Die Regelung der nutcricllen und 
gndk&üSükbai VcridhaiMe der Kantoren nivJ 

SSIS-r: i»pf. 


iU. H«lle a. S. 18M. 
Pfarrer MERONER: OI>i c* eioc evanfclbdie 
KMmmorii «nd vodurdi dmäutMtn ilA 
dioribcT i»Pr. 


XVI. KmmI ifloi. 
SMEND: Dk Badeutuug «ks WcdiscigeMiige* 


Vlli. Marburg 18S9. 
M(1HU?EU>: Der KmboAee beim Klrdieii' 


XVIII, Rotbeflfrorf ©. T. 1905. 
SANNF.SIANS und HÄTZ Die Bciirhungon 
der Oytimaiim and Mlitriiduikn ntr Kirdten« 

— ft nvf. 


X. Darmstadt 1891. 
ilfilNEüqCH: Die kirdilidte ood Mtiale Be- 




XXII. DcMaa INti 
BECKMANN! D«r OkfiriK hi Hmmmm. / 
tL ^tWMANNi Birfl» MM Ooocs- 


XI. Ute IM. 
PSFEOlDt OaMlBd^|eMat OoBBdkMt 


XXm Haooover 1911. 
F. OLEBE: Die kirdicnmustk.il isrf>e AuiSikJuag 
und Fortt-iUiur.g der i'farrer. / A. MENDELS- 
SOHN: Die ofhzirll einifcfüdrtcn ChcvralbaAtT, 
ihr Tons.iti und ihre Bt^etitung fOr die musi- 
kaltecbe Erziehung unserer Ocmcindcn dordi 


XIL II— BWf UM. 

OBOMI MBISCHEL: Die Au^abc der Oc^ 
Inn evanffisdicn Oottaikmtt ... |» FC 


XIIL WMMa UNk 
TH. KRAUSE : SdtdgesMCiLKiniiciidMr. yoPf. 


XXIV. PraAkfort a. M. 1912. 
W< HEROLD: Unsere KfatfeenluMucrtc and <Se 


XIV. Ldvzi« IML 
D. NBLLE Ober IMMn Charaluer der 
Kird»engeiMugv«rflB|E Mi feic ilügkcb. )o PC 



KATALOG DES EVANÜLLISCHENKIRCHRNGE- 
SANG-VEREINS FÜR DH^ ITSCHLAND. 2Tdle,)e5oPf. 

Der Katalo;^ Ist eine Eusammenstcllung von zum gröRtcn Tt*f! er« 
IMTobten Werken für den praktisdien Gebraudi der Kirdien« 
djöre mit Angabe der Sdiwierigkeit der Ausführung. 



240 



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HERMANN KRETZSCHMAR 



HERMANN KRBTZ6CHMAR 

Führer durch den Konzertsaal 

ZWEITE ABTEILUNG 



1 Teil: Kfrdilidhe Werke 

Passionai,Messcn,l iy m i icn, 

Motetten^saImen,Kanraten 

Dritte, votlständi«; neu bear^' 
bcitetcAuri. 1905. 1V,592S.8^ 
Geh. 8 M., in Leinen geb. 11 M. 



Z.Teil: Oratorien und 
Weltliche Chorwerke 

Zirdte Auflage. 1899. IV, 
524 Seiten 8». Geheftet 7 M., 

in Leinen gebunden 10 M. 



I 



TVls ein Leitfaden für den praktisdien MtnliKr^ 
^ wie für den Musikhistoriker und nitht minder 
den Musikfreund ist dieses Handbuch vor Jahr- 
zehnten zum ersten Male ersdiienen und hat sidt 
4urdi <tte versduc<kiien Auflagen hibdunii ofcht 
nur viele Freunde erworben, sondern es hat audi 
mandien Nadhahnier gefunden. Es ist das unbe- 
strittene und bisher unerreidite Standwerk erläu- 
ternder Musiküteratur, das in jede Redaktiotis- 
bib&othek, in die BiUlotlick fedes Musifcefs und 
Konzertbesudiers gehört. Der die Oratorien loid 
weltlidien Chorwerke umfassende Band ist gegen- 
wärtig in neuer Bearbeitung in Vorbereitutn^,- diese 
wird eine£rweiterungbis aut die neuesten 
Werfae des Gebietes erfnlmn. 



247 



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KIRCHENMUSIK 



HUGO LEICHTENTRITT 

GESCHICHTE DER MOTETTE 

1908. Vm, 453 Seiteo S*. Gdteftet 8 M., in Leinwand gebunden 9.50 M. 



_^ ine Darsrellung dcsEntwirklungs^anges der Motette, die zuglcidi 
eine Geschichte des Ausdrucks in der Motette und der gesang» 
J — ^ lidien Technik früherer Zeiten ist. Sie wird an der Hand von Er* 
läuterungen der bedeutendsten Werkedcr Gattunggegeben, Leidhten- 
tritt beginnt seine Abhandlungen mit der frühen fraii2ösisd\cn Motette 
und führt bis herauf zu J. S. Badi und zur Neuzeit/ der Sdiwerpunkt 
der Darstellung ist auf die Zeit von ca. t^oo^töj^ gelegt, weil in 
dieaer die Motette ihre hödute Blttte emidifte und weiter fast alle 
neuen Mbtettenpublikatlonen ihren Stoff aus jener Zeit genommen 
haben, la folgende 14 Kapftd ist das zum ersten Male das große 
Gebiet der Gesdiidite der Motette umfassende Budi dngeteih: 

Die frühe französisdic Motette. / Uber^anj rur ersten 
nic'lcrlandtsdieii Sdtule. / Die zweite niederländisdie Sdiu« 
Ic. / losqalfi des Pr^ und dieMetatcr der ^ttea ideder« 
ländisdieo Schule. / Orlando di Lasso. / Palestrina und 
(fte rtoftdie Sdrale. / Die veneziaidsdie Sdiule bis zu 
Giovanni Gabrieli. / Der konzertierende MotettCnstil in 
Venedig und Rom. / Die dcutsdic Motette bis gegen löoo. / 
Die deiitstf e Motette von Heinrid» Sdiütz bis J. S. Ba<b. / 
Die spanisdie Motette. / Die französische Motette, / 
Die engiisdie Motette. / Die Motette seit j. S. Bad). 

»Man muß wOnsdien, daß alle Freunde der IQrdienmusik, spe- 
ziell die Cborfeiter, sidi das Studium dieser Sdirift angelegen sein 

lassen, um ihr Stilgefühl für die Ausführung der von ihnen be- 
nutzten Motetten zu sch.u kn und zu reini«^[en und Anleitung 
zu erhalten, immer neues Material zur Verwendung zu bringen. c 





218 



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ARNOLD SCHERING 




ARNOLD SCHBRING 



Auf Grund vidbd) neuen Qyellenniateriais verfolgt der Verfasser die nidit nur musik' 
'UihI lltcfwfiiitofisdi« MMidcfD amb fcuIturbiitofiMb hAtfcstei IntcruM fccMwpc uAciijco 

Wandlungen des Oratoriums, die es auf seinem 300 jährigen Entwidtlungsgange unter 
mehreren Nationen durdigemadit hat, von der ältesten Vergangenheit bis zur jüngsten 
Gegenwart. Dabei werden bisher völlig unbeliditete Zeiträume, wie es der Absdinitt voa 
t&fo bis 1700 iMt, der aber mm atodcsten 1000 Oratorieo afldn In Italtentodter Spradie 
erstehen sah, rlcr Prüfung zugänglich gemacht. GröPen wie Carissimi, Händel, Hasse, 
Haydn, Mendelssohn, Löwe usw. fielen natürlich eigene Absdinitte zu, ebenso ergab sich 
von idbit die N<»twendigkeit/ die Urteile mit zahlreichen, im Text und Anhang gegebenen 
Notenbdsplelcn zu bdmen. Mit besonderer AusfiQhrlidikeit ist der Pßege und Ver« 
breitung des Oratoriums im 19. Jahrhundert sciladit, wobei rusleii+i versurhr w urde, die 
verKbiedctten nationalen Typen und ihr Verhältnis zueinander zu diaraktcrisieren. Auf 
dnc PflOe neuer, hUtta ObcrMbener Talente bat der Veriasier Metbci bfanreiacn fcSonen, 
und damit hat er auch den pcafetfsdien Musiker einen großen Dienst erwiesen. Dennnkbt 
etwa nur für den Musikhistoriker ist r|,is Buch geschrieben, für den es allerdins:s unent- 
behrlidt ist, sondern besonders auch für den Chorleiter, der aus ihm zahllose Anregungen 
wird sdidpfcn kfinnen, wie fOr den mttadtvcrst9n<fifen Laien, dem et efai Ldtfcden zum 
riditi.v-en Verständnis und der richtigen Rlntdtfltzung der einzefaien Oratorien der ver« 
sdiiedencn Zeiten sein kann. / »Im Gegensatz zu dem hochgetürmfen leblosen Material 
mancher populären Universalgeschidiite der Musik« ~ heißt es in der kritischen Würdigung 
M. Siebltcers »bietet es eine Pflile von Lebendlgeai, |a Spannenden^ wie jedes StOdt 
Wirldkfakeit, da« durch das Tempcnunent eines Sdiriftsteflcrs wirklidi ,fesdiaut' ist.« 

Als ungcAhftr Anbait für den reidicn Inbalt des Rudics nag das Inbahsvcrsddinis fai 

gekürzter Form In'er folgen : 

f. Die Aflfltage 4tt Oratoriums <Zur Wrgcsdiichto / I).i5 lairinurhe Oratorium / D.is italiciiiiitie Or.i» 
torlum (LaudengtMmß ba i$6f, Congrcgaiioni: dv-H'Orjtori^^) / Musik der btcinisdien und iulienUdien Ora« 
tonen bis i(i»o>. / Ii. Da» Oratorium von 1040 — i7vX) (L).is Liccinisdie Oratorium / Das Oratorio volgare 
(bis 1700) (Allgcmrine Chanüctrristik / Die Musik im Oratorio voigart bb 1700 / Die Liicranir des haJktiisätai 
Oratorio volipirc <bi< 1700» / Daa deutsdic Oratoriuni im 17. Jahriiandcrt und seine VorgSoftr <Die Evan* 
BciicnhiKorie/Der deutsche Oraioriendlatof;). / IIF. Das italieiibdie Oratorium im tS. junaaStit <Rcfbrm« 
MUrebonfm In Wien / Das Oratorium der nrapolltanischen Scfiale (Meister der firflh«iicapolitaiilsdien Sdiule/ 
Die Splmcapolitaner / Spanien und Portugal). / IV. O. Pr. Hlndcl und das Oratorium in England <Von La 
Resum-zioni- (170H) bbSaul (t7iQ)/\'on !.sr.n l in Ägypten (1719) bis Josua (1748)/ Von Alexander Balus (1748) 
bis Jcptit.i (iTsi) / Händeis weltli h.- O: .i!, iu-n / I ).is cnpüsthi- Oratorium nach hUndcIs Tod> / V. D.u dcutstihe 
Oratorium im iS. Jahrhundert <Das bili|is<t>'liislori5t1ic Oratorium / Das Mcsslas' und Idyllen-Oratorium seit 
»750 (Diditung / Nlu-nili). / VI. Das deutsdir Oratorium seit Ftaydn. <Von J. Haydn bis L. Spohr / C. Lo<rwe 
täid das Legenden'Oratortam / Felix Mendrissohn und sein Kreis / Das deutsche Oratornim seit 1870). / VII. 
Das auflerdeulsdic Oratorium des 19. )ahrhundern <Prantireidi, Belgien und Holland (Frankreich / Belgien md 
Holland)/Englaiid und Amerika(i:nKland/Amerika>/ltalien/Däncmark, Skandinavien und andere L3ndeir>y Der 
A n h ^1 n R b r i ngt: Vorrede ;u O. Francesco Anerios Tealro Armonico Spiritu.ilc. Rv>ma i6ig; femer fofiende 
Noteiil)eiia(;''n ! O. ANIMUCCIA, Ijiuda »Bencdetto sia lo glomo«, Dialogo «duida e lVlle|!;rino« , Weih» 
nachlsdialog »Giunf'i pastori, B. TOMMASI, Dialogo <Dic Vertreibung aus dem Par.idiC5> HliNI-l). 
FERRARI, Ma qtial belleiia ammiro a. Sansone, C>. IVAI FSSANOKI, O mesi »sime pupillc a. La Bcrsah.-.i, 
OrOV. BONONCINL Somm.-. Di.^ 1 1! CW-j;- 'F SCO rONTI.I .im mia ine M.-^-. > .1, ryiv.de. 




191t. XXXIX, 647 Seiten S"* Mit Notenbeilagen 
Geheftet lo Mark, in Leinwand gebunden 12 Mark 



249 



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KIRCHENMUSIK 



ANSELM SCHUBIGER 

MUSIKALISCHE SPICILEGIEN 

über das ktui^siscfie Drama, Orgelbau und Orgelspiel, 
das außerliturgisdhe Lied und die 
Instrumentalmusik des Mittelalters 

1876. Vm, 168 Seiten 8°. Geheftet 6 Mark 

W p^^^S^ Beiträge zur Gcsdüdite der mittefaherfidien idrdJidienMiBdc 
W tiefem die dnzcInenAufeättc^die an Hand der mtarikhistorischfnSddtzc 
versdiiedener Klöster entstanden sind. OehSft za den PnUiatioiieii tiefer 
praktisdier und theoretisdier Musikwerke. Der Inhalt des Budies ist: 



I. DAS UTURCiSCHE DRAMA: Zwack des idigifiKD Draouu - Zdt idnes 
Bntstdicns — Ahnlktifcrft «rit der modernen Oper onq A uilt r cHuiig fci v eriA irfeii ei i 

Ländern — Das Dramn der »Erscficinungdes Herrn« in der Kathedrale von Roucn — 
St. Nicolaus -Vorstellungen — Der Sohn Gctrons in der Abtei FIcuri aufgeführt — 
Die melodisdien Weisen der kirdilidien Dramen — Liturgisdie Sdiauspiele mit Ge« 
sang in Deutsdiland: 1. Die AufentchiioK Jesu. II. Die heiligen drei Könige. III. 
Die fammernde Radid. IV. Der Besudi «■ Grabes Christi am Osterfeste, v. Die 
Osterfcier. VI. Die drei hciliv:.-i; I-'nuion im Grabe. VII. Die Leidensstunden des 
Herrn. VIII. Die heilige Osu-rnadit. IX. Der Auferstehungsroorgen. — Die Melo« 
dten zu diCiai dnunatisdieo Gesängen. 

II. ORGFJT- V nr n npr.rLSI'lf-I HistonsAes ober Orgelbau in DeutsAland- 
Ein Traktat über Orgelbau beiläufig aus dem 11. jahrhundert: »De fistulis organicis 
quomodo fiant« — Übertragung des Vorstehenden — Das Orgebpiel im Mittel- 
alter, ForderongCD an den ^vanisten, Gtaaag zum Lobe des Offd^iklt Auf- 
Iflsimg der BwMtäbcntoRwfaiR bei ifioKn Gesänge. 

III. DU- AU^^i:kI,lTURGl^CIIIi^■ Llt OrR: Die ältesten Diditer derselben - 
Lied beim Anzünden des Lidites — Vom Vaterland — Tisd^eder — Lied zu jeder 
Stunde zu singen — Bußlieder — Lieder fUr Pflege der Tugend und Aturottung des 
Lasters — Ober Grab und Tod — HIegic des Julius Speratus an die Naditigall — 
Lieder der Studierenden — Der üeistlidien : Das Lied vom Wetterhahn und von 
der Priester«' Qrdc — Lieder der Kreuzfahrer: »In GottttNmen fahren virc, »Jeru- 
salem, <fai Woadentadt — und cndlidi der Triumphgesangvom Jahre h^s aadi der 
gfOdtädicn Bffobcmng Oranadat — Masflcuifiang und 4 Tafda. 

IV. ZUR MITTb:L.\I 11 RLICHli.N INSTRUMENTALMUSIK: Ed den alten 
GermaneA bis ins 10. Jahrhundert — In den Klöstern — Am katserlidien Hofe — 
Unter dem Adel und dem Volke — Zu den Minnegesängen, zu Tänzen und Volks- 
liedern — Die S[iielleute und ihre religiösen Verbindungen im Elsaß und am oberen 
Zürdter See — Die Konzilien zu Konstanz und zu Basel und ein Pfeiferköoig der 
sdtwdzerisdten Eidgenossensd^aft — Allmählidie Abnahme diCMrVataKinngcn Ar 
Volksmusik und Vfre<IIung des eigentlid)en Kunstfadies. 



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DAS EINSTIMMIGE LIED 



DAS EINSTIMMIGE LIED 

VOLKSLIEDER UND 
MEHRSTIMMIGER GESANG 




HERMANN KRETZSCHMAR 

Heliogravüre aus: »Bildnisse deutsdier Musikforsdierc 
36 : 28 cm groß : : Preis 3 Mark 



251 



DAS F.IXSTIMMIGn r.IF.D, VOI-KSLIHDER USW. 



HERMANN KRETZSCHMAR 

GESCHICHTE DES 

. NEUEN DEUTSCHEN LIEDES 

L TEIL 

VON ALBERT BIS ZELTER 



1911. VIII, 35Ö Seiten 8". Geh. 7.50 Mark, in Leinwand geb. 9 Mark 



Der efste von Helnri«ii Aibert bis zur Berliner Schule rddiende 
Teil dieser Geschfdite des neuen «leutsdien Liedes behandelt 
das 17. Jahrhundert auf Grund eines umfiassenden, zum größten Teil 
bteher unbenutzt geblichenen Quellenmater i ! und gibt über die 
vcrscfiiedenen Liedersdiulen der Zeit, ihre Ziele und Leistungen 
Aufschluß, bei dem unbekannte Komponisten ans Lidit gesogen 
werden, bestimmte Liedarten in ungeahnter Bedeutung ersdicincn. 
Für das iS. J.ifirliundert bietet der Band eine zuverlässige Übersidit 
über die GesiAispunkte, nadi denen sidi die Entwidtlung des Liedes 
V0II205, des^sjlcichen über die Haupiniicister und Haupmerke. Er 
umfaßt die zwei Hauptkapitel: Das deutsd^e Lied im 17. Jahrhundert/ 

Das deutsdie Lied im iS. Jahrhundert. 
Der zweite Teil, der siif> mit dem 19. Jahrhiniderr beschäfri^cn und 
das deutsche Lied auf seiner von aller W elt best.iunrcn Höhe vor* 
führen vx ird, dürttc voraussiehrlicb Ende 1913 zur Aus»^abe «gelangen. 
Ihm wird dann eine Sammhing von Liedern, insbesondere .uis dem 
17. und 19. Jahrhundert, an,<;ereiht, die für die Ciesdiidite des I iedes 
|)cdeutsam sind. Wir werden also in Kürze ein vollständiges Werk 
über die Gesdiidite des neuen deutsdienLiedcs Isesitzen, das in 
seiner Vollständigkeit und Art bisher unerreidit ist. 



252 

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IC E. SCHNEIDER E. O. LINDNER 



K.E. SCHNEIDER 

Das musikalische Lied 

in gesdiiditlicher Entwicklung 

Übersichdidi und gemeinfiaßbdi dargesCeilt 



I BAND 
Krste, kantillierendc Periode 
tSö?. XX1V,32}$.&«. Geheftet }M. 



n. BAND 
Zweite^ kontrapunktisdieoder 
ffldifstimmijie Periode 

1S64. XVI, S. 81 OelwftecsM. 



III. BAND 
Das strophische Stimmungsfied 
tU 5. VIII 370 S. 8«, Geheftet 5 M. 



ERNST OTTO LINDNER 

Geschichte des deutschen Liedes 
im 18. Jahrhundert 

NACHGRI>ASSRNES WHRK 
lIHRAUSGEGHBHN VON LUDWIG KRK 

1S71. XVI, 144 S. &" Text, II, t07 S. Notenbeilagen 

Oeheftet 6 M. 

Zvef <ler bekanntesten ^CMe fiber das deutsdie Uei, die bis zum Er» 
sdieincn der»Gcs<hi(fitc des Neuen deutsdien Liedcs«von Hermann 
Kictzsdknutrwohi fiflr alle ähniidKo AibeitenaUGruiuiwerfcedieatea« 



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DAS EINSTIMMIGB UED, VOLKSLIEDER USW. 



DEUTSCHER LIEDBRHORT 

Auswahl der vorzuglicbcrai 

DEUTSCHEN VOLKSLIEDER 

nach Wort und Weise aus der Vorzeit und Gegenwart 
gesammelt und erläutert von LUDWIG ERK 

Im Auftrage und mit Unterstützung; der KgL Pfeuß. Re^erung nach Erics 
handsdirifUiilicmNadilasse undauf Gnmd eigener Sammlung neubcariieitet 
und fortgesetzt von FRANZ M. BÖHME 



ERSTER BAND 
1895. CX, 656S.8« 



ZWEITER BAND 
1S94, IV, 800 S. %• 



DRITTER BAND 
1894. IV, 919 S. 8* 



Jeder Band gebunden 13*50 VLaA 



Das ganze Werk in 36 Lieferungen zu je 1 Mark 



Franz Magnus Böhme hat die Sammlung aus dem sdirittlichen Nadiiasse Ludwig Erks 
neu l>ead>eitet und in dieser efwdt e ft e n Oestaft geix>ten. Die Sammlung ist weithin 
bekannt und dk Qyelle für die aidsten in den beiden letzten Jahrzehnten entstandenen 
Bcarbcitunsjcti von VolksIicJcrn geworden. Bis ru ilircrVeröffcntlicfiunjj fehlte den Deutschen 
ein Liederwerk: das von allen in alter und neuerer Zeit gesungenen Volksliedern nach 
Wort and Webe du Wcrtvoflite in rekfier md kritbdier AtowaM daibot, nn von der 
lyrisdien Volkspoesie derDetttsdicn ein Gesamtbild xu fdwau deBZunrnmenhang zwischen 
altem und iirucni Licdc und den Entwiclilunjj^gantf erkennen zu lassen , und dadurch 
zunädist der Wissensdiatt zu dienen, nebenbei audi gebildeten Freunden des Volks« 
gesanget In Sfeimden der BrlkoliiDf dsrdi die daritebotene frltdie Natuipocsie gemdtKdie 
Unterhaltung und edle Erheiterung zu versdiaffcn. ■ Soldi ein allvjcnieir 1. utsdies 
Vctksgcs.ingbuch zu sein hat sid» der Ltcderhort zur Auf»;,if)c gemacht und die Aufnahme 
des Werkes bat gezeigt, das es seinen Zweck in vollendeter Weise erreidite. Der deutsdie 
UedeAoct iit die mte allgemdoe, bbtociKli-MdM&e Sanmrfunf der «crtvaUifeen Volfc»- 
Ikdcr nad) Wort uod Weite Mit aker und neuer Zeit. 

Der eigcntltdien Liedersammlung gehen ausführlidie Verzeidinissc über: 
1. Liederfaaodsdiriftcii. s. Ocdrudtte geistUdie LiederbiMbcr. y Wcltfidie UedeifKkiier 
voran. Dann gliedert sidi der Inhalt vie folgt: I. Bttdi der Lieder <BrsShTende VoOMieder 

aus dem Gebiete der Sage und Diditung). II. Buch (Historische Li- <ier>. III. Buch (Liehes- 
Ueder>. IV. Budi (Abtdiieds« und Wanderlieder). V.Budi (T agelicder und Kiltgesjmge). 
VL Bmfa (HoAzfiU» und EkestandsReder, n^t Nonncnfclagen). Vir. Bodi (Tan»» and 
Spieflieder). VIII. Budi (Rätsel-, Wett- undW'uiKsihlicdor, nol sr LüKcnni.irscficn). IX. Bud> 
<Trink-tt.Z<dilicder>. X. Budi (AnsingeÜeder an Volke u.Kirdienfesten>. XI.Budt<Stände- 
fleder, BcraftHeder). Xll. Budi <Sdierz',Splef- u. Spottlfeder). XTTT. Budi <VfnntsAterlnksdt) . 



2M 



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FRANZ MAGNUS BÖHME 



VOLKSTÜMLICHE 

L IRDHR DFR DEUTSCHEN 

IM 18. UND 19. JAHRHUNDERT 

NaA Wort und Weise aus alten Drud^en und Maiicl«r 
sdiriften, sowie aus Volksmund zusammenxt bi aciit, mit 
kritisdi^historiscfien Anmerkungen versehen 
und herausgegeben von 

FRANZ MAGNUS BÖHME 

1805. XXII, 62V S. t^r. 8*. K;irf. \2 M , tn T.cinwnnrt erf> 13.50M. 



Unter voIkstümliAen Liedern sind hier die von bekannten Dirfitern und 
Komponisten herrührenden Kuiutgesänge verstandet), die mit mehr oder 
weniger Abtedcrang in den VoQmduimI flbcrgegangen sind/ ohne viiMicbc 
Volkslieder zu sein. / In dem OciadllMd der deotsdteo Volksh rik, dis in <kr 
vom selben Verfasser besorgten neuen Bearbeitunff von Erks deutschem Lieder- 
hört geboten werden soUte, durften diese Volkslieder im weiteren Sinne nidtt 

n{<ht unterordnen ließen, so wurde in dnem besondefCn Werfte, <hs abcraadi 

als Ergänrungsb.ind des crsteren angesehen werden kann, eine Auswahl von 
7Ö0 der verbreitetsten solcher Lieder zusammengestellt, wie sie in der Zeit etwa 
der letzten 150 fahre <t74o-'t890> gedkhtct, komponiert, feeongen, durdi Alma* 
nadie, Flugblätter und Sammlungen verhreitct wurden und rum Teil nod) ge- 
hört werden. / Jede Nummer bringt neben Text und Melodie literarisdte und 
bistorisdie Nadiweisungen auf Grund der neuesten Uterarbistorisdien Forsdtung, 
wSbnaA am SdJusse die bk>graphisdieo Notizen oad eine Qbersidit Ober die 
von federn ehudnen Didtter und Komponisten geleistete Betsteocr SU dem 

National'Licdcf.stiiau gegeben sind. 
INHALT; Vatcilandsliedcr und Heimatsgrüße / Kriegs- und Siegeslieder / 
Helden- und Ehrengedäditnislieder / Balladen und Romanzen / Naturfreude« 
Waldlust, L.indlcf)en, Rer<- und W.isserfahrt/Jahreszeitenlicder/Tagcs2citen- 
lieder / Tr.iuerlicder <F,legicn> und Stimnmngslicdcr/Lieder der Freude und Ge- 
selliskeit / Wein- und Trinklieder / Liebeslieder <Licbeslust — Liebcsicid) / Ab- 
sdiiedslieder / Wanderlieder / Tumerlicder / Studentenlieder / Soldatenlieder / 
Jägerlicder / Seemanns-, Bergmanns-, Bauern- und Handwerkerlieder /Kindcr- 
lieder / Didaktisdie Lieder <Betraditungen , Vergleidie und Moralisatioiien> / 
Sdierzlieder und Gemisdttes/ Ausländisdie Weisen, die in Deutsdiland gesungen 
wurtkn / Religiöse Lieder/ßiographisdie Notizen von Diditcrn und Komponisten. 



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DAS £INSTi24MIQ£ UES>, VOLKSLIEDER USW. 



LIEDERBUCH 
DES DEUTSCHEN VOLKES 

Herausgetrieben von 

CARL HASE, FELIX DAHN und CARL REINECKE 

TBXTB. i88j. IV, 380 Selten i6*. Ceheftet 1 Maik 
NOT MELODIEN. 1883. XII, 646 S. 16«. Geheftet 3 M., gebunden 4M. 

Ein Kreis edtt deutcdxr Männer hat hier sdnem Volke ein weltlidies Gesangbudi ge« 
fAeOf ^ mprdiiKlklk vom Vottttfeta adbst gedkfitct, der Min tkfttct Leid and 

sciiif hödiste Freude, sein Licficn uii<! I f.Tsscn, seine Wcislicir und frohe Torheit in tauscnJ 
Liedern der Natur und Kunstpoeste aus^esprodien bat, um in diesem Spiegel und Wider« 
fcdl slÄ «dbst tn begtdBen und sdnes reMben LAa» frob so voden. Taasmd Lieder 
siiul CS, die hier 2Usammcngetn>;on « urdcn und rw nr sind es nur sofdic, die « irklicfi in 
deutsdiea Landen und zwar mehr volksmäßig als kunstreidi gesungen werden, oder dodi 
von unteren VStem geiungeo vonfen und de« WdteHehens und Erhaltern wert sdiienen. 
Maffif die SammluMy; aurh keinen Anspruch darauf, tjrscf ichtlidic und s:c!cfirtc Rfdcutung 
zu haben, so wird sie dodi iounerhin durdi die Angaben der versdiiedenen abweidtenden 
Lcnrien andi fiBr «fie VoHcsttunde Bedeutung finden. Anfangs wurde das mm tAon in 
vielen Auflagen vcrhrcircfe Tl.icdorhtidi des Deutsdicn Volkes« nur in einer Textaussjabc 
veröffcntlidit, später hat sid> zu den Herausgebern audi Carl Reinedte hinzugesellt und 
unter ftm Ist ^uni 4k Ausgabe mit Melodien erstanctai. Das Licdctbodi gliedert sidi 

in folgende 12 Kapitel: 
L Ktnderltcder. IL Turner« und Wanderlieder. III. Studentenlieder. IV. Beruf»lieder. 
V. GetdiMiMAslfeder. VL Zdt«r, Natur- und StuumDigslieder. Vif. Lfcbeslleder. VIU. 
BaOadcn undRomanzen. IX. Vaterlandslieder. X. Ged.'icfitnis-, I Toldcti « udd Blucnlleder. 
XI. Sdierz« imd Sdielmeniteder. XU. üeistlidie Lieder. 



ALl'DEUTSCHES LIEDERBUCH 

\bikslieder der Deutschen nadhi Wort und Weise 

aus dem 12. bis 1 7. Jahrhundert 

Gesammelt und erläutert von 

FRANZ MAGNUS BÖHME 

1877. LXXn, 832 Sdten 8* In Pappband 2oMaA 

^ lese bedeutende Sammlung war längere Zeit hindurdt nidit mehr im Drude vorhanden. 
J /jetzt liegt sie \T icder vor, vras die große Zahl der Interessenten, die bisher Vergebens 

nach dem Budic fragten, gewiß begrüßen werden. 



286 



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FRANZ wiinFi,>.i FRrinrRR \'nv D'TruRTi: 



PRANKISCHE 

VOLKSLIEDER 

mit ihren zwdstimm^gqi Wdsen, wie sie vom Volke 
gesungen werden aus dem Munde des Volkes seli>st 

gesammelt und herausgegeben von 

FRANZ WILHELM 
FREIHERR VON DITFURTH 



ERSTER TEIL 

GEISTLICHE LIEDER 

1855. VI, 154 Seiten 8*. Geheftet } Mark 

ZWEITER TEIL 

WELTLICHE LIEDER 

1855. XUI, 310 Seiten 8«, Geheftet 3 Mark 



Im ersten TeÜe wurden nidit lOrdienlieder, sondern gerade 
vorzugsweise soldie geisdidie Lieder gesammelt/ die ander« 
halb der Kirdie vom Volke gesungen werden, wobd aller' 
dings mandie in derselben gebrftudifidie nhht ausgesdüossen 
bleiben konnten, sot»aId sie den volkstQmßdien Charakter 
besonders in den Melodien an sidi trugen. Alle Melodiensind 
zweistimmig, so vtesie dasVoIk wirklidisingt,wiedergegd>en. 



257 



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DAS EINSTIMMIGE LIED, VOLKSLIEDER USW. 



SCHLESISCHE 
VOLKSLIEDER MT IvIELODlEN 

Aus dem Munde des Volkes gesammelt und herausgegeben von 

HOFFMANN VON FALLERSLEBEN 

iin4 

ERNST RICHTER 

1842. VIII, 36) Seiten 8*. Vier Liefeiung^, geheftet 3 Mark 



Die Sammlung enthält 300 Lieder mit Melodien in folgen- 
den Abteilungen; 1. Balladen / 2, Märdien / 3. Liebes« 
fieikr /4jäserfieder/5.Bhestandslieder/d.Haii(hrerlKi&«ler/ 
7. Sofdatcdicder / 8. Vcnnladite Lieder / 9. Wiegenltoder / 
to. Gdsdldie Lieder. Bei jedem Üede sind alfe dhnfidieQ und 
verwandten VoOnlieder, soVohl die dentsdien als fremden 
<f»e8onderB die sbmdiiiavisdien, nlederfändisdten und wtn* 
<fisdien> nadige wiesen, mitunter andi vollständig oder im Aus» 
zuge mitgeteilt Mandies Ued Ist In mebreren Lesarten und 
Melodien au%enomnien, und vielen Texten sbid die bedeutende 
sten Varianten hinzugefügt. Alle Texte und Melodien beruhen 
nur auf mündlidier Überlieferung, und ivtrar auf mehrfadier^ 
und ersdieinen hier ohne alle willkürlidien Änderungen und 
Zu^tze. Viele Deder, sogar einige der aliersdiönsten, u'aren 
bisher nodi ganz unbekannt, andere, bisher nur nadi sdilediten 
und verdorbenen Aufzeidinungen oft gcdrudtte, finden sidi hier 
zum ersten Male in vollständiger irnd ursprfinglidier oder einer 
der urspriinglidien nahekommenden Gestair. Gfcidi ausge» 
zciAiict durdi Refdinim und Mannigfaltigkeit des Stoffes wie 
durdi sorgfältige kritisdie Behandlung ist es sowohl für die 
Freundedesdeutsdien Volksgesanges wiedenForsdieravon^X^ 



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VOLKSLIEDER 



VOLKSLIEDER 

IN BAYERN, TIROL UND 
LAND SALZBURG 

GESAMMELT VON 

AUGUST HARTMANN 

Mit vidcn Melodien, nadi dem Volksmund au^ezddmet von 

HyACINTH ABELE 

ERSTER BAND: 

VOLKSTÜMLICHE 
WEIHNACHTSUEDER 



18B4. XVIII, 256 Seiten gr. 8». In Pappband 6 Mark 

Mehr als 150 bayerif di-Ösierrddüsdier Wellmaditafieder tind fiier 
zusamnaigettagen/ wie sie im Kreise der läfidlldien Päinilie 
gcsunfen wurden, «fie laufen Wintetaliende im Advent verkfirzen zu 

helfen, und in doi Stunden vor der Cluistmette. Ferner soldier die 
beim Anklöpfeb, l>cini Ansingen, Kiöckeln, Sternsingen usw. Brauch 
sind und wie sie weiter als Hirten^ und Dreikönigslieder audi In der 
Kirdie Verwendung fanden. Die Lieder sind sowohl texdidi, als in 
bezug auf die Musik genau nadi dem Volksmunde niedergesdirieben 
mit Ausnahme der versdiicdenen Abweidiungen und spraddidien An« 
merkungen, wie audx mit sonstigen historischen oder bibliographischen 
Ergänzungen. Die Snmmlimg ist nidit nur ffir die Forsdier von 
Interesse, sondern sie besitzt in erster Linie audi praktischen 
Wert, denn viele der Lieder dürften es u ohl ver- 
dienen im Volke erhalten zu werden. 



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DAS BJNSTiMMlGG UBD, VOLKSLIBD£R USW. 



DEUTSCHES KINDERLIED 
UND KINDERSPIEL 



Voiksüberlieferungen ausalienLanden 



gesammelt^ geordnet und mit Angabe derQuellen/erläutemden 
Anmcfkungoi und den zugehörigen Melodien herausgegeben 

von 



FRANZ MAGNUS BÖHME 



1897. LXVl, 756 Seiten 8**. Geheftet 12 Mark, gebunden 13.50 Mark 



olkscdmlidie Kindcrdiditung aus allen Gauen deutsdicr 



▼ Zunge und deutt6en Braudies bringt diese Sammlung 
bi grdßier Rddihaltigkdi; mit spfadilidien und sittengesdiidiU 
fidicn Eriäuterangen nebst den Singvdsen. Es sind 2800 
Lieddien, SprOdie und Spiele von Kindern für Kinder, wie 
soidie seit einem Jahrtausend und länger In der Kindcrvdt 
lebten, durdi mOndÜdie Qberlleferung sidi fortgepflanzt und 
bis heute erhaltoi haben« Ausgesdilossen aus der Sammlung 
ist jedvede Kunstdiditung. Wie COr den Musikhistoriker und 
Philologen, so hat die Sammlung audi fiOr jeden Freund der 
Volkskunde großes Interesse, hohen lebendigen Wert aber 
vor allem fOt den Lehrer, dfe Kindergärtnerinnen, wie übet" 
haupt für alle Erzieher der Jugend. Sie werden hier eine 
Fülle gcmOtst'efer, unverfälsAter deutsdier KlndeHiedcr an- 
treffen und mandicm Kinderspiel und Reime begegnen, die 
des Wiedel er wedicns golden Wei t sind. 





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I 



DEUTSCHE SOLDATEN- UND KRIBOSUBDER 



DEUTSCHE SOLDATEN- 
UND KRIEGSLIEDER 

AUS FÜNF JAHRHUNDERTEN 

<ij86-^i87i> 

Gesammelt und herausgaben von • 

HANS ZIEGLER 

1884. XVI, 424 Seiten 16''. Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 

n die Lyrik, das Soldarenlicd, sdiloß sich naturgemäß die Epik, die 
/~\ Kriegsdiditung, an, und letztere erforderte ihrerseits kategorisch 
Wdterfilbrung und Ergänzung bis auf <fie Gegenwart. Beim Sanimeln 
leitete das Bestiebeii, ai» dem Qberreidiefi Material, das der Porsdierfleiß 
eines Uhland, Simnxfc, DHfiirdi, Mitdcr, Liliencrofi, Böhme u. a. ait%e« 
sdiiditet, die diarakteristt^sdien Erzeiignlsse der Soldatenpoesie auszuwählen 
und durcfi systematische Grtippteriing dieser Mosaiksteindicn ein lebens^ 
volles Gesamtbild zu konstruieren, das jedem denkenden Leser oline 
weiteren Kommentar das Leben und Treiben der Soldaten vcraascbaulicbcn 
sollte. Um diesem Gemälde die erforderiidic Folie zu geben, mußten audt 
die »Stimmen der Zdtgenossenc, die, wie natfirfidi, mdst voll von Kb^jen 
und Besdkverden Ober diesen Stand sind, berüdisiditigt veiden. Die im 
zweiten Teil in bistorisdier Anonbim^ au^ef&hrten Kriegslieder woUen 
ihrerseits tin Supplement zur Gesdiidite des deutsdien Volkes geben, vie 
es treuer und lebenswahrer kaum gedadit werden kann. Linter diesen 
Gcsiditspunktcn konnte für die Wahl weder die WiAtigkeit der behan- 
delten Geschehnisse noch der poetische Wert der Diduungen allein aus^ 
schlaggebend sein, sondern in erster Linie die kulturhistorisdie Bedeutunof 
der Lieder/ will sagen: ob in ihnen Zeitstinimung und Volksgesinnung 
einen wahren, unvcdäbditen Ausdrudc gefunden. Das angehängte Glossar 
enthalt kurze Erklärungen der heutzutage ausgestorbenen Worte und Be- 
griffe, die den historisdien Liedern beigcgebenen Noten bezwedcen eine 
allgemeine Orientierung. Die Sammlung wendet sich an die Gesamtheit 
des deutschen Volkes, in erster Linie natürlich an die gebildeten Kreise 
unseres Heeres, als eine autobiographisdie Kultuigescfaidite ihres Standes. 



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DAS EtNSTIMMIQB UBD, VOLXSUBim USV. 



JULIEN TIERSOT 

La musique chez les Peupies 
Indigenes de i'Ämerique du Nord 

<Etats=Unis et Canada) 

1911. 92 Seiten 8°. Geheftet 3^0 Mark 

Ein wichtiger Bdtrag zur bisher wenig beaditeten musikalisdien 
Ethnographie Amerikas. DteAbhandfamg istdo SonderdriKk aus 
den Sanunelbanden der Litemationakn Mutf^esellsdiaft/ de enthält 
zur Hfustratioa desTextes die Wiedciigabe von 87 Oesingen und soii« 
stigen Originalstikken ausderMasikderBiqgeborenenNordamerlkas. 

KARL VALENTIN 

STUDIEN ÜBER DIE 

Sdiwedisdien Volksmelodien 

tS85. XII, 73 Seiten y> Geheftet 1 Mark 

Die Eigentümlidikeiten der sdiwedisdien Voiksmelodien legt diese 
Abhandlung, die durdt eine Anzahl Notenbeispiele aus dem 
Gebiete sAwcdisdier Volksmusik belebt ist, in folgenden Absdinitten 
dar: a> Die Lieder: Zur Melodik und I larmonik <Tonsysteme, 
Modulation, Umfang der Melodie, Melodiebildung). Zur Rhythmik 
<Form,Taktarten>. b>DieTänzc,Tan2spiele;,Tan2lieder und Märsdie: 
Melodien im Vdksgiauben, Einfluß des Klimas, Nydcelharpa, Die 
Polska, Vecziennigen,MelodikundRhythniikderSdihifthildungen usv. 



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i 



RKRBTZSCHMAR - K. VON WINTORPBLD 



HERMANN KRETZSCHMAR 

Chorgesang, Sängerchöre und Chorvereine 

1879. 42 Selten 8*. Geheftet 1 Maik 

Kretzsdimar führt uns in seinem Vorfrage bis zu den ersten Anlangen 
des Chorgesangs, die bei den Griedien zu suchen sind, zurück und 
läßt in lebendiger DanteUung die Geaiydite des Qiorgesanj^ vor unseren 
Ai^gen erstehen. Br fahrt aus, dsS der Cliof|[csaD|[ einer der ältesten 
Kunstzwdtge ist und v<m alters her als eins der widitigsten Objekte, nidit 
bloß der musikalisdien, sondern der gesamten Erziehung behandelt und 
in den Dienst fast aller großen Ideen, die die versdiiedenen Zeiten bewegt 
haben, gesteift wurde. Wer einem Chorvercine angehört. In dem gut 
studiert uird, sei es der Hodigebildcte, der zum gemeinsamen Werke sein 
entwuktites Sd^önheitsgefühl und seine Intelligenz mitbringt oder das ein« 
fade Kind aus dem Volke mit seiner guten Stimme und seiner Hingebung, 
der bat bd Jeder AuCfiObrung eine Arbeit und einen Kunstgcwinn vor sidi 
gebradi^ wie der malende Künstler, der ein wertvolles Oii|ginaI kopierend 
nadig^sdialFen/ zu ^sem &g^nis gelai^ Kretzsdimar in seiner Sdirift 



ADOLF BERNHARD MARX 

VOLLSTÄNDIGE CHORSCHULE 

MIT ÜBUNGSSÄTZEN IN PARTITUR 

1860. 288 Seiten 8». Geheftet 3 Maik 

Praktisdie Verblendung wird das Werk des alten Theoretikers heute in 
seinem ganzen Umfange kaum nodi hnden können; es liegen von dem« 
selben nur nodi einige Exemplare vor. 

KARL VON WINTERPELD 

Uber Herstellung des Gemeinde^ und Chorgesangs 
in dar evangelischen Kirche • Geschiditiiches und Vorschläge 

1848. 187 Seiten 8*. Geheftet 1 Mark 

Eine Gesdildite früheren Oemelndegesangs und Sdtilderung des Oe« 
meindegesangs, um die Zeit der Revolutionsjahre des vorigen Jahr« 
hunderts. Nodi in einigen Bxemphren vorbanden. , 



an 

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DAS EINSTIMMIC^ LIED, VOUCSJEDER USW. 



THEODOR KROyER 


Die Anfänge der 
Chromatik im italienischen Madrigal 

Oes yvVi. jaiirnunGens 

KIM BEITRAG ZUR GHöCHiCHTEDHS MADRIGALS 
1902. X, 160 Seiten 8". Geheftet 6 Mark, gebunden 7.50 Mark 




Tn Kroycrs Abbandlung ist die erste Spezialarbeit über die 
1 sdivierige Matene geboten. Sie durdiForsdit das Oebiet 
des italienisdien Mawgais 'ia sefciein vwlen Umtiuige nadi 
Chfomadk und verwandten Auflösungsqrmptomen und unter 
RidiHgsteflun; versdiiedener Irrtfimer, die sidi bis dahin baru 
nädcig erfialten haben, wird eine Reihe neuer Ergebnisse xutage 
gefördert. Die Arbeit liefert zur Cesdiidite des Madrigals 
und der Musilsthcorie einen nkbt xa untersdiätzenden Beitrag. 

Der Inhalt ist in fol^^ende fünf Kapitel zusammengefaßt: 
I. Das Madri*j[al. II. Die Chromatik und ihre Genesis. III. 
Die Chromatik tlor ersten Madrigalisten <erstc Hälfte des 
16, Jahrhunderts), Erste Epodie, IV. Die Chromatik in der 
Blutezeit des Madrigals (Mitte des 16. Jahriiunderts), Zweite 
Epodie. V. Der Brzduomatiker N. Vicentino und die 
Romantiker des i6. Jahrhunderts, Dritte Bpodie. Anhang: 
Beispiele eines diromatisdien und eines enharmonisdien Vokal« 
Satzes <I. Cesare Tudino dAtri: Li Madrigal! a note biandie 
et negie cromatidio, a 4 voct, 1554, II. N. Vicentino: L'antica 
rousica ridotta alia mod. practica, 1555. 











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MELODRAM UND SINGSPIEL / OPER UND MUSIKDRAMA 



MELODRAM UND SINGSPIEL 
OPER UND MUSIKDRAMA 




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MBLODItAM UND SINOSPm/ OPER UhTOMUSIKDiLA^ 



GEORCy CALMUS 

Die ersten deutschen Singspiele von 
Standiiiß und Hiller 



1908. Vm, 100 Sdten 8". Geheftet 5 Mark, gebunden 4 Mark 

Die Tatsadie, daß 4k MmiHihtoriker, die sich mit der Geschiditc des deutsd>en Sing* 
Spiels besdiäft Igten, sich niemals mit den Singspielen von Standfuß und Hilier ein* 
gehender befaßt haben, obglcidi sie als Ausgangspunkt der neueren dcutsdjen Spielopcr 
eine genauere DarstcHuiig benns[)riichcn dürfcti, für diese Arbeit entstehen lassen. Sie 
versucht nun die Nachrichten über die ersten deutschen Singspiele zu berichtigen und zu 
ergänzen, weiterdiemannigbdien Beziehungen aller Art klarzulegen, die die ersten deutschen 
komischen Opern mit ihren atislindischen Vorbildern vcfUiHkll, um dadurch ein feitCKi 
Urteil Ober ihre mustkgeschichttidie Stellung zu gewfamai. AusfOhningen, die donfi 
zahlreiche Notenbeispicle belegt sind, erstrecken sich auf folgende Werke: Standfuß »Der 
Teufel ist los oder die verwandelten Weilw«. — Hiller »Die verwandelten Weiber«. — 
Schiebeier »Lisuart und Darioicttc oder Dk Frage und die Antwort«. — Weiß-Hiller 
»Londieo am Hofe«. - Hilier »Die Mum«. « Wd6-Hdkr »Die Liebe auf dem Lande«. 
— Wd0«Hffcr »Der Kriege. -« Itter »Die Jagd<> " HHfen übrige Singspiele <Der Dor^ 
MUet'- Der Ai-rn Ire'Krans— Dk bbdbochzeit — Die kleine Ahrenleserin — DaiGnb 
des Mufti oder dfe hddan Ocbden — Poltis oder Das gerettete Troja. 



EDGAR ISTEL 

JEAN-JACQUES ROUSSEAU 

als Komponist seiner iyrisdien Szene »Pygmalion« 



igou WUl, 90 Seiten S**. Geheftet 1.50 Mark 

Mit dieser in sich durchaus abgeschlossenen Arbeit eröffnete der Verfasser eine Reihe 
von Studien zur Geschichte (ks Melodramas, die bisher eine musikwissenschaftliche 
Darstellung noch nicht gefunden, trotzdem das Interesse an Jener Kunstgattung durch neuere 
Versuthe, sie zu verwenden (I lumperdinck, Schillings) erheblich gewachsen ist. Die vor- 
liegende Studie befaßt sich mit der bisher unaufgeklärt gcw esenen Entstehungsgeschichte 
einer Begleitmusik zu »Pygmalion«, jenem nach Goethes Aussprudi »kleinen, aberepcxhe- 
madtenden Werke« dea mMtritlicfaea fran?ö»i sehen Philosophen und DichterkonpoolatcHr 
der hiermit den AnttoB zu der groSen mefodramariMhen Bewegung des 18. Jahrhaadertste 
Deutschland gab. Der V^erfasser hat nun auf Grund des von ihm gesammelten ausgiebigen 
Materials der fast romanhaft verw orrenen Anselcgenheij eine neue eigenartige Behandlung 
zuteil werden lassen, die in den meisten Punkten das bisher darüber gelagerte Dunkt l 
erhellen dürfte. Zugleidi wird efaK au der Bibliothek Friediidi Wilhelms II. stamtnende, 
letzt Im Besitz dei deuttdien Kafsen befindftcfae Pygmaflon-Partitor, die der V erfaner 

entdeckte und Rousseau selbst auf Grund eines strengen Beweises ruschreibt, zusammen 
mit der bisher nur schwer zug.lngliihen und in u eiligen Exemplaren der Orchesterstimmen 
CllMitCaca Roanean-Coignetisiiien Pygmalion -Musik hier :um enteo Mak io fluCO 
wichtigsten Partien publiziert und analysiert 



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H. M. SCHLBTTBRBR 



H M. SCHLETTERER 

DAS DEUTSCHE SINGSPIEL 

VON SEINEN ERSTEN ANFANGEN BIS 
AUF DIE NEUESTE ZEIT DARGESTELLT 

iS79<i863>. 340 Seiten 8' Geheftet 3 Mark 



Wohl das älteste nur nodi in wenigen Bxemplaren 
vorhandene — Werk, das das deutsAe Singspiel 
im Zusammenhange und losgelöst aus allem in ein* 
gehender Weise behandelt. Bs umfaßt die Absdmitte: 
Das geisthdie Sdiauspiel des Mittelalters Das gdstw 
lldie Lustspiel des K^ttelalters — Die Fastnaditsspide 
Das Singspiel im Jahrhundert der Rrfomiation — Die 
ersten Komödianrenbandcn in Deutschland — Die ersten 
italienisdien Opcrnvorstellungen — Die ersten deuiaiiien 
OpernaufRlIirungen — ' Die Hamkurger Opernperiode 
-» C^nzlidier Verfall des deutsdien Singspiels — Der 
Charakter des deutsdien Singspiels — Das dcutsdie Sing- 
spiel der Hillersdien Periode — Das deutsdie Singspiel 
in Wien — Das deutsdie Singspiel der neuesten Zeit. 
Diesen sdJießen sidi die voflständigcn Texte der folgen* 
den Singspiele an: Ludus scenicus de nativltate Domini 
— Ludus pasdialis sive de passione Domini — Leben 
Jesu — Marieniilage — Passionsspiel — Osterspiel — 
Das Spiel von den zehn Jungfrauen — Apotheosis 
Johannis VIIL PoniHicis Roman], von Th. Sdiembedt 
Dreikönigsspiei Fastnaditssplele: das Neidhartspid^ 
das i^Ü von dreien pdsen weinen — Hoffcstliclikeircn — 
Susanna von P. Rehhun — Jtidith, Beel von X. Betuieium 
Gedeon — Leyden Christi von J. RufF — Tragoedia 
Hibeldeha — Der Kaufmann — Der Mündi 
im KtßkoA ^ M. Opitzens Dafhe. 



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MELODRAM UNO SiNOSPiEL/ OPBA UND MUSIKDRAMA 



AUGUST HARTMANN 

VOLKSSCHAUSPIELE 

In Bayern und Österrtich gesammelt 

Mit vielen Melodien, nach dem Volksmunde aufgezddinet von 

HyACINTH ABELE 



1880. XVI, 608 Seiten Lex. In Pappband 6 MaHc 



Ein bis dabio weni^ ]>eaditetes Gebiet der deutsdiefi Volkspoesie bebaut 
dieses Budi: das Volkssdtauspiel, d. I. jene Gruppe hödist ansprudis- 
loser kleiner Komödien, die man auf dem Lande und in kleinen Landstädten 

antrifft, die meist nkiit auf einer Bühne, sondern in einer Stube ohne 
Delcorationen, wohl auch unter freiem Himmei vor sidi gehen. Eine 

umlicrzicliciidc ländJidie Diletrantcnschar ist der Darsteller. Gesdiöpft 

wurde aus den mündlidieii LJberliefcrunj^cn der i4cini.s;räften der ver- 
J5<hii'denen Stütkc. fninfzig ernste und lieitcre solcher SpieisiU(i\e mit den 
dazugehörigen Melodien enthält der Band,- die Titel mögen hier folgen: 

OFener Ghristkiodel^id — Ofencr Dreikönigspiel — Andere Spiele und Weihnaditsitten 
in und bd Ofcn — PfingstfcönHrrelten bei Ofen — Das Landidhidapfd — Die Unten« 

bcrgcr — Laufener Sdiiffertheater — Laufener Adam- und Evaspicl — Das Kain« und 
Abcf'Spiel — Das Goliathspiel — Das König Salomon -Spiel — Laufener Hirtcn';[vc1 - 
Andere Laufener Gcbräudie — Hatleiner Herberg- oder Adventsspiel — I ialiancr 
ffiitenipicl " HaUdncr DfcdHMgxpld HaUcfaer Jvdfls- und Paiteiiipfd '~ Dflncn* 
berger Brautbcg ehren — SAwerttanr um! aiulcro Rr.iudic :ii I Lillein — Saalfeldener 
Passion — Traunsteiner Hirtenspiel — Paliinger Htrtenspicl — Drisdiellegspiele — Das 
Anrollen — Die vier Jahreszelten — Die alte und neue Mode — Hans Nord — Der 
dumme Baumano — Der ölträger Veichtcl — Der Jo'l und"! tdifin' Treil — Der ver» 
lorene Sohn — Der Hennen Veirfitel - I^ialsbadier Hirtenspiel — Das |ud- und Pastor^ 
spiel — Brixlegger Hirteospid — Tiroler Fastnaditqiide — Sdivazer Spkie ~ Anger- 
berger Hirtenspid TUenccr Spiele " Oberaudorfcr Vdbnaditstpid Oberaudorfier 
PimfcM — ' Bllcr Wdhnadttspicl - F .rlcr Passionsspide — Rosenheimer Spiele — Spiele 
im Isar- und Ammergcbict — Der Wildin.innli T.inr — Oberpfälziscfies Wcihna<ht- 
^id Neumarkter Passion — Weihnaditspkl aus dem Bayerisdketi Wald — »Ltidea 
Cfarimc aui dem Bayeriidie» Wald - Glossar. 




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MAX MART!-pSTFin 



MAX MARTERSTEIG 

DAS DEUTSCHE THEATER 
IM 19. JAHRHUNDERT 

Eine kulturgesdiidititdie Darstellung 

1904. XXVX 735 S. gt, &^ Geheftet 10 KL, in Leinwandband 12 M. 

Das Budi wiU mehr von diier rldittgen ästhetfsdien Psydiologie 
und von der £insidit in die BedeittsandKeit der sitdidien Krftfte 
im Kulturprozed dilitiert ersdielneQ, als von einer mit Ohfdttivitilt 
prunkenden Gelelirsanikeit. Es ist dne Natugesdiiditef nidit tine 
Chrondt und nidit eine Kritik des Theaters. Wohl nimmt es Kennt« 
nis von den Ahsiditen der ersten Bildner der B<tfme, aber es he« 
handelt diese Ahdditen nidkt ohne wdteres als zu verwirklidiende 
Lei>ensgesetze. Bs untersudit^ ob die Ideale, die man der Entwidc» 
lung dieser Kunst vorsdirieb. In der Sadie selbst vorgebildet lafen, 
oder ob sie erst hineingetragen wurden und bekennt sich von vorn» 
berein zu der Qberzeugung, daß nur die Ideale, die in den Dingen 
selbst lieget! N crNcirktidit werden können, nie die über die Dinge ge- 
stellten. Das I iauptaugenmerk riditet Martersteig auf die Anlässe 
zu den einzelnen Bildungen im Zusammenhang mit den einzelnen 
Kulturzuständcn. Cr führt aus, daß das Theater weder ein Kunst- 
werk an und für sich, nodi eine Theorie oder ein System die vor 
irgendeinem vorgefaßten Standpunkt anderen Gesdimatks, anderer 
Ansidir und anderer Wcitauslegung kritisiert werden könnten: es 
ist trotz setner vielfältigen Zvi'ed-;bestimmung und neben seiner 
immer weiter gewordenen Aufgabe, der dramatisdieu Didvtung aller 
Zeiten zu dienen utid an deren Hand die Schauspielkunst zu ent- 
falten, im wcsentlidien dodi eine Ersdicinung von volkswirtsdtaft* 
lidter Bedeutung und als soldie in ihrer fast absoluten Abhängigkeit 
von der allgemdnsten Entwicklung, ein durdiaus soziales Produkt 

m 

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MELODRAM UND SINGSPIEL / OPER UND MUSIKDRAMA 



HEINRICH BULTHAUPT 

DRAMATURGlß DER OPER 



r.RSTER BAND 

1902. VIII, 40) Seiten. 8*. Zvettc, neu 
tiearbdtetc Aufla«;e. Inhalt: I. Glud<. 
II. Mozart <Bntführuns:, Figafx>s Hodi' 
zdt, Don Juan, Dk Zauhcfflöte). III. Beet- 
hoven <Pldelk>>. IV. Weber (Prda^OtXr 
Buiyanthe, Operon). 


ZWEITER BAND 

1902. VIIL 547 Sdten. 8*. Zwett«voeabe- 

arheitctc Auflage. Inhalt; V. Meyerbeer. 
VI. Richard Waguer <Rien:i, Hofländer, 
T.innhäuscf, Lohensrin, Tristan und Isohie, 
MeisteraiogervonNfinibcKrRingdeiNibc« 
lungen, Parrifaf). VII. NwAWagomTodt, 


Geheftet 10 Ivlark, is 2 LeineiibaiKien uMark, ;ia 2 Halbfranzbäodeo 14 Mark 



Nldit nur dem geistvollen Verfasser dieses ausgcreidinetcn Werkes, 
sondern jedem ernsthaften Musikfreund muß dicTatsadie eine Genug- 
tuung bereiten, daß für die Dramaturgie der Oper das Bedürfnis einer 
2. Auflage ddi geltend getsAsAt hat. »Dät Budi hat abo sdne Leser ge« 
funden, es hat PrOdite gezeitigt, es hat der tninikalisdien Btfdimg viditige 
Dienste geleistet and vor allem dazu beigetragen, die Ansdiauungen zu 
klären über das Wesen und die Bedeutung der Oper, dieses widersprudis* 
vollen Kunstwerkes, das proteusartig den Versuchen widerstrebt, seine 
Grundgesetze und Lebensbedingungen festzulegen und in allgemeine For« 
zu lassen. Der Titel des WeHtes ,Drainatufgie der Oper' ist geeignet, 
einiges Mißtrauen zu ervcedcen, wenigstens bei jenen Mildern undMurilb» 
freunden, die in dem Wort , Dramaturgie' das graue Gespenst der Theorie 
wittern, die sdiwfrfäüier Ausf'inandcr.setzunii^rn, akndemisdhe Weisheit 
und Langweile, abstrakte üclciirsainkeü und düktrmare Abhandlungen 
fttrditen zu mftesen glauben. Nidits von alledem haftet der Darstellung 
Bulthaupts an: sie ist frisdi und lebendig, geistvofl und anregend. Nirgend« 
wo Kcithederton. Wie jede positive, d h. wie jede wertende Kritik steht 
und xT'urzelt das Werk in dem Boden der Gesdiidite. Die Darstellung 
Buithaupts ist Produkt und Blüte dieses fruditbaren Bodens: man schaut 
'in das Lehen der Kunst selbst hinein, wenn man Btdthaupt liest. Denn er 
ist ein Schildcrer von feinen Organen der Empfängnis und von künstlerisdien 
Sinnen. Hr sdiaut künsticrisdi' an tmd er sdireibt künstlerisch. So wird 
man ihm denn mit Genuß und Dankbarkeit folgen, ihm, dem wissenden 
und beredten Führer: sei es zu den alten oder zu den neuen Meistern. 
Alles, was er Aber Gludt und Mozart, Ober Beethoven und Weber, fiber 
Meyerbecr und Wagner sagt, ist ebenso anziehend in der Form, wie be- 
deutend im Inhalt, aus der Fülle eines reidien Geistes geboren. Die Kapitel, 
die R. Wagner gewidmet sind, gehören zu dem Besten, was überhaupt 
über die Kunst dieses Größten der Großen gesagt worden ist. Als Vorzug 
der neuen Auflage muß es gelten, daß ihr das widtige Hilfsmittel der 
Noienbeiapiele nidvt länger vorenthalten wurde.« {HuAiirxcr Nadiritei) 



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HUGO ÜOLDSCHMIDT 




HUGO GOLDSCHMIDT 

STUDIEN ZUR GESCHICHTE 
DER ITALIENISCHEN OPER 
IM 17. JAHRHUNDERT 



ERSTER BAND ZWEITER BAND 

1901. VÜI, 160 S. 8<* Text, 251 S. 1904. ViU, 64 S. 8° Text, 139 S. 

Nocenbdipide. GdieftctioXiark, Notenbeispiele. Geheftet loMark, 
gdbunden it.50 Kbik gebunden 11.50 Klarfi 



Der Inhalt des ersten Bandes ist: I. Die röfnisd>e Oper der Jahre 1600—1647. II, Die 
Diusikalisdie Komödie des 17. Jahrhunderts -■ Opera bu£i. III. Das Orchester der italte- 
flbAeii Oper bn 17. JaMundert Der swdte Bond tcfallt ikh mit: L Dos Mudtdraiiia: 

L'Incoronaifone di Poppca von Giov. Francesco Busenetlo, in Musik gesetzt von Claudio 
MoQteverdL II. Musik und Drama. UI. Libretto von i6;6. IV. RevisiMisberidit und Partitur. 



Schritt für Sclintt kann der Leser an der Hand der prak« 
tisdienLiteratur dieE^iasen derEntwidduqgder itallenisdien 
Oper im 17. Jaturfaundert verfolgen. Die Darsteflung lehnt sich 
an eine reidie FflUe von iflustriecendeo Notenbeiqtiden an, er« 
Örtcrt die Stellung des einzelnen Wate in der zei^genössisdien * 
Kunst, Literatur und Musik und geht dann auf seine Teile ein, 
^en Zusammenhang mit der Vergangenheit bdetidilend, <fie 
Kdme des Portadirdtens, die Cestaltuag neuer Ideen und 
Gebilde nadivdsend. Band II besdiäftlgt sidi mit der bedeu« 
tendsten Oper des 17. Jahrhunderts: Llncoronazione <fi Poppca 
von Klontever«^ die ab Anhaqg in Partitur wledergqjebeo ist 



271 



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MELODRAM UND SINOSPIEL/ OP£R UND MUSIKDRAMA 



HEINZ HESS 

Die Opem Alessandro Stradeilas 

Zur Geschichte des musikalischen Dramas 

1906* Vm, 99 S. S*. Geh. 2.50 M., in Leinv. geb. 3.50 M. 



Ein neuer wiAtiger Beitrag zu den noA nicht zu Ende ge- 
führten Fofsdiiingcn ober Leben und Werke des durdi 
Flotows Oper populär gewordenen Sänj^en; und Komponisten 
Alessandro Stradella. Eingangs bringt I Icß biographisdies 
Material, behandelt dann die dramatisdien Werke Stradelias 
<in erster Linie die vier Hauptwerke: L'Oratio Code sulponte, 
Corispero, Floridoro und die Opet d buffiall Trespolo Tutore), 
nadi Anlage, Melodik, Harmonik, Formen und Orchesierbc« 
handlung. Im Anhang fo^gt dn Vcrzeidinis der KonpOHtionen 
Stradeflas und efaiNotenaniimng milBei^ckn aus den Werken: 
a> Bardiegglo, b> Floridoro, c> Trespolo. 



EUGEN HIRSCHBERG 

Die Bnzyklopädisten und 
die französische Oper im 18. Jahrhundert 

1903. ViU, 145 Seiten &° :: Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 

INHALT; I. Absdiuitt; Die franzosisi^c 0|>er im lÖ. jahrhumiert. 
IL Absdinitt: Die Enzyklopädisten. 



272 



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LUDWIG SCHlEDERMAyR 



LUDWIG SCHIEDERMAIR 

BEITRÄGE ZUR 

GESCHICHTE DER OPER 

UM DIE WENDE 
DES 18. UND 19. JAHRHUNDERTS 



BAND I 

SIMON MAYR 

1907. Wm, 264 a 8^ GcbdteC 
10 Maik, gefNuiden 12.50 Klark 



BAND II 

SIMON MAYR 

2. TEIL. 1910, Vm 198 S. 8* 
Geh. 7.50 Mark/ gd>. 10 Mark 



Eine nuHBfcrlidie wisscnsdiaftlidie Würdigung Simon Mayrs, dessen 
Persönfidikdt bisher trotz der zahlreidien Biographien nocfi nldit 
eine seiner wirldiAen Bedeutung für die Musikgesdiidife entsprechende 
Behandlung gefunden hatte. Unter besonderer Betonung der für die 
kfioAleriM&e Bntwkklimg wfa&llgcii Kfemcnte ind Heraodehung seiner 
antoblogFiqilifKiiei) Aufeddunngeii wird Leben und Strc!>eii Simon Mayn 
gezeldinet und durdi Besprediting der einzelnen dramatisdien Werke dfe 
Frage natfi der Bedeutung dtc<?cs Tonmefsters geklärt. Erörtert der erste 
Teil Mayrs Opera buffa <Vene2ianer Opern 1796 — 1805, Mailänder 
Opern 1800 — 1807, Bella ciarle e fatti tristi. Ein Gelegenheitsstüik) und 
Opcm «erb bis sam Jahre tSoS <Venezianer Opern tjg^-^tioOf Haupt- 
werke 1800 — 1807, Opern geringerer Bedeutung 180z — i8o6>, also bis 
zum Beginne ihres Niederganges, so Sehandelt der zweite die Opera 
semiseria und eroicomica und die farsa sentimentale, sowie die Opera 
buffa und Opera seria nadi dem Jahre tSoS <Römisd)e Opern, Venezianer, 
MallSnder und Peitopcm, Oenucser, Neapolitaner und letzte Opern). Der 
nodi ausstekende dritte Teil wird den BinBuß feststefien, den Mayr auf 
seine Zeitgenossen und NadiFolger von Spontinf, Pacini, Rossini und 
Mercadanre bis Berlior herauf ausgeübt hat. Außer zahlreichen Nofen- 
beispielen wurde der Arbeit <II, Band) die Nadibiidung eines Mayr am 
Pianoforte komponierend darstellenden Ölgemäldes von Scuri beigegeben. 



273 



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MELODRAM UND SINGSPIEL / OPER UND MUSIKDRAMA 



MAX D I BTZ / GcsAiAtc des 
musikalischen Dramas in Frankreich 

während der Revolution bis zum Dircktonuni iti 
künsderisdier, sitdicher und politisdier Beziehung 



Zwdte Auflage. <i8S6>. VHI, 472 Sdteo. Qeh. 3 M., geb. 4 M. 



Eine Gesdiidite des Muslkdrasnas wShreini der Zelt des groOeo 
Revolutionssturmes <i787-'i795> hat in der Literatur bis zum 
Bfsdicinen dieses Budies gefehlt. Der Verfasser hat hier eine 
zusammenhängende Gesdilchtc des musikalisdien Dramas dieses Zeit- 
absdinittes gesdialFen und uns rugleidi ein getreues Spiegelbild jener 
fiebergesdiiittelten Zeit gegeben, dabei die Wedisclwirkuni^ veran» 
sihaulid)t,die zu isdicn der musikalisdien Produktion und der Stimmung 
des VoQks iti den jeweiligen Phasen «fieses großen Revolutions« 
dramas obwaltete. Br verfolgt ebenso den Binfla0 des politisdien 
Geistes, der revolutionären Ideen auf die Opernentviddung, vie er 
das atfandhlidie Emporkeünen der Revolatiofismusik aus zlemlidi 
langsamen, unsdidnbaren Anfangen zu immer höherem Wadistum 
nadiweist. Die musikalisdie Bühne betraditet er unter dreierlei 
Gesidjtspunkten: ersrÜdi als Kunstinstitut, rwcitens als Vorirab der 
politisdien Meinungea «Jes Volkes oder Propagandist der Stimmungen 
des AugenblidtS/endlidi als Arena des Parteikampfes, der hier zuweilen 
in heiler Erbitterung austobte. AUea dbs hat der Verfasser In eins 
verfloditen und durdi seine historisdi treue Darstellung dürfte er Sit 
Sdattea, die ttber dem musikalisdien Sdiaifen dieser Bpodie 
lagen; zerstreutund damit zugleidi ein Stüdt ungeahnter 
Herrlidikeit klassisdier Kunst enthOlit hai>en. 

Das Budi umfaßt die fOnf Kapitel: Die gio0e Oper vom Tode 
SacdiiiUs bis zum Ausbrudi der Revolution 1786 — $9 / DitOpim 
comique vonRidiard Löwenherz bis Buphrosine i7S4-'9o / Die 

groPe Oper vom Beginn der Revolution bis zum Srurrr de«; König- 
tums 1789 — 92 / Die kleineren Bühnen seit \Iehul's Auftreten bis 
zum 10. August 1792 / Die Musik der Sdiredtenszeit 1793—94. 



274 



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1 



DEUTSCHER BÜHNEN-SPIELPLAN 



DEUTSCHER 

BQHNEN^SPIELPLAN 



THEATER-PROGRAMMAUSTAUSCH 



I. JAHRGANG 
Sq»t 1896 " Aug. 1897 


II. JAHRGANG 
Sqit. 1897 " Aug. 1898 


ffl. JAHRGANG 
Sept. 1898 Aug. 1899 


IV. JAHRGANG 

Scpt 1899 " Ani> *9oo 


V. JAHRGANG 

Sept. 1900 ^ Aug. 190« 


VI. JAHRGANG 
Sept. 1901 — Aug. 1902 


VII. JAHRGANG 

Sept. 1902 - Aug. 1903 


Vm. JAHRGANG 

Sept. 1907 — Aug. 1904 


IX. JAHRGANG 

Sept. 1904 — Aug. 1905 


X. JAHRGANG 

Sq>t. 1905 — Aug. 1906 


XI. JAHRGANG 
Sept. 1906 Aug. 1907 


Xri. JAHRGANG 
Sept. 1907 — Aug. 190S 


Xm. JAHRGANG 1 XIV. JAHRGANG 

^ ^ ^ 



ES ist ein getreues Bild des SdiafFens der deutsdien 
■ Bühnen mic! an den deutsdien Bühnen während 
14 Jahren. Die einzelnen Hefte brint^en genaue Wieder- 
gaben der Spielpläne der I heater mit Angabe der Erst* 
aufführungen, Uraufführungen, der Gastspiele usw. Die 
Zusammenstdlimg <ler Spielpläne erfolgte auf Grund 
der vor&egenden Orij;inaltheaterzettd; sie Meten ako fbr 
statistisdie und theatergesdildididie Arbeiten das zuver« 
lässigste Material. Die Herausgabe erfolgte seinerzeit 
mit Unterstützung des Deutsdien Bühnenvereins. — 
Jeder vollständige — 1: Monatshefte umfassende — 
Jahrgang kostet ü Mark, jedes einzelne Heft 1 Mark/ ein 
größerer Teil Hefte ist jedodi eitueln nidit mehr zu haben. 



275 



«8» 

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MELODRAM UND SIN'GSPIEL - OPER UND MnSlKDRA\fA 



REGISTER^BÄNDE 
ZUM DEUTSCHEN 

BÜHNEN-SPIELPLAN 

THEATER-PROGRAMMAUSTAUSCH 



IV. JAHRGANG 

Sept. 1899 " Aug* 1900 


V. JAHRGANG 
Sept. 1900 Aug* 190« 


VI. JAHRGANG 

Sept. tgot Aug* 190z 


VII. JAHRGANG 

Sq>t. tgot — Avg. 1909 


VIII. JAHRGANG 
Sept. «90; " Aug. 1904 


IX. JAHRGANG 
Sept. 1904 - Aug* 1905 


X. JAHRGANG 

Sept. 1905 — Au^. iyo6 


XI. JAHRGANG 

Sept. iyo6 — .\u^. igo/ 


XII. JAHRGANG 

Sept. 1907 ~ Aug. 1908 


XUI. JAHRGANG XIV. JAHRGANG 
Sqft. 1908 Aug* 1909 Sq>t. 1909 — Auf. 1910 



Die Registerbände sind selbständige Nadisdilagebiichcr, die auch ohne 
die Bände des Dcutsdien Bühncnspiclplans von «roßem praktisdien 
und stdtistisdien Werte sind. Die Register zu den Jaiirgängen IV— X 
kosten 2 M., das zu Jahrgang XI 3 M. und die Jahrgänge XII— XIV je 5M, 



MAX FRIEDLANDER 

Opern = Statistik der Deutsdien Bühnen 



1894 



«^5- H Sdten S*. Geheftet —.50 Mark 

Ein Vorbote der späteren Register rum Deutsdien Bühncnspielplan/ 
ein genaues Verzcidinis der vom 1. Januar bis 31. Dezember «894 in 
Deutsdiland und auf den deutsdien Bühnen österreidis, der Sdiwciz und 

Rui3lands aufgeführten Opern. 



276 



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STIL UND FORMEN IN DER MUSIK USW. 



STIL UND FORMEN IN DER MUSIK/ 
MUSIKLEHRE/MUSIKASTHETIK 



RHYTHMUS / AKUSTIK 
ORNAMENTIK UND TANZ 




GUIDO ADLER 
HdiogravQre aus : »Bildnisse dcutsdier Musikforsdicr«. }tf : 28 cm groß. Preis ) M. 



277 



STIL UND FORMEN IN DER MUSIK 



GUIDO ADLER 

DER STIL IN DER MUSIK 



1. Budi. Prinzipien und Arten des musikalischen Stils 



Vn u. 279 Sdten 8*. GeheAet 7.50 M., bi Leinwand gd»iinden 9 M. 

Ein bisher arg vernadiiässigtes, fast ganz beiseite gelassenes ForschungS' 
gebiet, die Prinzipien und Arten des musikalischen Stiles, über das in den 
versddedensten Werken der mosikallsdien Literatur ein Wirrwarr der Auf' 
'Fassungen herrscht, hat jetzt zum ersten Male eine einheitlicfi: P.tlianHIung 
gefunden in diesem Budie. / Die Absidit des Verfassers geht dahin, zur 
KfSntotg der Begriffe 'und Ansdiauungen, zw KlanceKuag der Stflfnqfenbdxn* 
tragen, zn Ibrer weiteren Verfolgung anzuleften« das Pottdament der Stilgesdiidite 
abzuj^rcnscn, das Auf und \h der Stilbewcgiingen zu erleuditen und zu er» 
gründen. £r gibt nidit eine detaillierte Stilgesdiidite, sondern es sollen in dem 
Budie nur die Hauptzüge stflkrittsAer Behandfang Festgestellt werden. Es Ist 
nur niöglidi das AUgemcine der Stiluntersdiiede zu betraditen und festzustellen, 
eine Art »Rn!im*>ngesctz« zu sAafFen, innerhalb dessen die zukünftige Forsdiung 
sidi zu bewegen hatte und die Ausführung der Thesen zu verfolgen wäre. / 
Die AusfOlminfen der Af>ri<&ten des Verfiissers begegnen gro0en Siftwletig« 
keiten, dessen ist er sidi wohl bewuRt, wie eine Reihe Fragen offenbleiben wird, 
auf die hinzuweisen gerade eine der Aufgaben dieser Untersuchung ist. Indem 
sich die Forsdiungcn vorzüglidi den Stilprinzipien, Scilarten und Stilpertodea 
der Musik zuwenden, können sie zugtddi als eine EinfOhrang In Wesen und 
GesdiiAte der Tonkunst und in musikhistorische Betraditungs^reise angesehen 
werden. / Das gesamte Werk zerfällt in drei Teile: 1. Stilprinzipien, 2. Stil« 
arten und 3. Perioden des musikalisdten Stiles. Die beiden ersten sind im vor« 
liegenden ersten Budie vereinigt, das zweite wird den dritten Teil bringen. Kurz 
angegeben gliedert sich der Inhalt des ersten Budies in folgende Hauptabsdinitte : 

Stilprinzipien: Begriff, Objektiv und Suhjektiv, Charakter, Schönheit und 
Stilgefühl, Wissensdiaftlidie Erl^ung, Tonkunst als Organismus, Tonkunst 
and Vokafmtisik, OesetzmäBlgkeit^ Stilisierung, Stilbildung, Stilwandd und Stll- 
übergang, Stilübertragung, Stilkreuzung, Stilmisdiung, Das Tonmaterial und seine 
stilistisdieVerwendung, Das Motiv und dertonlidie Rohstoff, Nationale Einflüsse, 
Tonalität, Rhytbmisdie Kriterien, Melodik^ Klang, Melodisdie Kompositions' 
tedmlli, Vortrag, Notation, StÜarcen. — Entstellung der Arten: ReUgiftsetnid 
kirdilidie Musik, Ort und Zwed(, Vokal- und Instrumentalmusik, Lyrisdter und 
dramatischer Stil, Das Oratorium, Nationale Stilarten, Charakterarten, Indivi* 
dualstii, Manieristen, Eklektizismus, W erk- und Formstil, Stilarten der Mehr« 
sdmmlglKitVeneidinteder zitierten undelnesTeils der herangczofcnenLitcratur. 



238 



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ARNOLD SCHERING 




ARNOLD SCHERING 



DIE NIEDERLÄNDISCHE ORGEL- 
MESSE IM ZEITALTER DES JOSQJJIN 



EINE SnuCRmSCHE UNTERSUCHUNG 



er Verfasser geht zunächst der Frage naA: »Was fst in der alten Musik 



I ^ gesungen, was gespielt worden?« Anknflpfend an frühere Arbeiten stellt 
er vier Kriterien auf, die die Bestimmung ermogltdien, ob eine unbezeidtnete 
Stimme in polyphonen Kompositionen des 14. 16. Jahrhunderts als vokal oder 
inttrameiital aofeduBCn Ist« An der (fand zaMrddier Bd^le ergibt vAi^ 
<fa0 irfele f»Ui jetzt als »Vokafsatzc aogefebene Stellen von den Instrumenten 
ausgeführt wurden tmd die Mtl^ Ditfoj;«, Josqitias, Holbredits, Brumel^r 
Agricolas nidit reine Oesangsmusik war. Der gegnertsdten Ansdiauung, daß 
das Vorhandensein eines Textes in den älteren Kompositionen die Ausführung 
mit mensdiiidien Stimmen verlangt, wird entgegengetreten und rugleidi nadi' 
gewiesen, daß die Orgel sdion vor 1500 eine eigene Literatur kannte. Zum 
Beweis, weldie hervorragende Rolle die Orgel in de: Kirdienmusik der 
«lamaligen Zeit fOiirte, werden die daranf bezflglldien Kapitel aus den Traktaten 
von Juan Bermudo 1549 und Thomas de Sancta Maria x$6^ X&tn Orgelmusik 
des t6. Jahrhunderts angeführt. / Die Messenllteratur der Josqiiinsdien Zeit 
wird auf Grund reidien Materials Ottter völlig neuen Gesichtspunkten betraditet. 
Im Mittelpunkt dieser Ausführungen steht die berOhnte 4 stimmige Messe des 
Ir-<;fp:in dcs Pres über das weltlirfis* T «»-d L'hommc armd. An ihren cinrelnen 
Sätzen zeigt der Verfasser, daß ihre Partien ungesanglidi sind, die Messe deshalb 
als Orgelmessc und die sdieinbaren Gesangsstimmen für die Orgel gedadit 
waren. Nadi demselben Prinzip erklären sidi »Orgelmotette« und Passionen./ 
Am Sdilusae des Bu<hea wird die Verwendung der Orgel und anderef In^ 
strumente im Kinhcmfieost in Italien durch Daten belegt und die Bntwiddung 
derlnsttonentalmusik in der zweiten Htiftc des 16. Jahrhunderts kurz gewOr Agt./ 
Naih alledem sdieint das Werk berufen, dem gesamten Musikleben der Gegen- 
wart große Anregung zu geben und insbesondere das Verständnis für die 
Kirdienmusik des ij. und t6. Jahrhunderts bedeutend zu fördern* 




Mit einer Abbildung, Notenbeilageo und Faksimiles 



1912. VIII, 95 Seiten S«. 



Geheftet 3 Mark 




270 



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STIL UND FORMEN IN DER MUSIK 



S. BAGGE / DIE SYMPHONIE 

IN IHRER HISTORISCHEN ENTWICKELUNG 

18&3. &8 Seiten &*. Geheftet 1 Mark 

Skizzen der Entwickelung der Symphonie, mit einer einleitenden 
Vorgeschidite dieser Kunstform. Linter Berüdtsiditigung der 
Forsdiungen Riemanns Qbcr die Mannheimer Symphoniker wird 
das Sdirifttfaen gut als Anhalt Süt musikalisdie Vorträge über das 
Uema benutzt werden können. 



S. BAGGE 

Die gesd riAd ldie ßitwkkehiitg der 

SONATE 



1880. 24 Seiten 8^ Geheftet 1 Mark 

In kleiner, aber alles umfassender Form eine Gesdiichte der Sonate, 
die gegen Hnde der Sdirift zu einer Gesdiidite der eigendidien 

Klaviersonate wird. 



AUGUST REISSMANN 

Form und Inhalt des mustkaliscfaen Kunstwerks 

1879. 26 Seiten Geheftet 1 Mark 

An elementare Musikfbnnen und TonscQdte anknfipfend« die 
als allgemem bekannt anzusehen dnd, zeigen diese sadifidm 
und faßttdien Darlegungen, vle dn bestimmter Inhalt musikalisdie 

Form gewinnt. 



280 



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HUGO BOTSTIBBR 



HUGO BOTSTIBER 

Geschichte der Ouvertüre 

und der freien Orchesterformen 

1913. Vlll, 274 Seiten 8^ Geheftet 6 Mark, gebunden 7.50 Mark 

ßotstiber macht in seiner Arbeit die historisdie Entwicklung der 
Ouvertüre zum ersten Male zum Gegenstand einer zusammen- 
tecoden Bctuuidlinv imd entwirft «ibs QtnmAHA des Werdeganges 
der Pofm in adnen Onndzagcn. Bioe knappe Befiandlunc des tekfccn 
Stoffes gereidit dem Bu^e zum Vorteil. Lange eingehende Betraditui^cn 
einzelner Werke worden vecmleden, dagegen worden gelegentlidie Grenz- 
überschreitungen von dem rein historisdien Gebiete auf das ästhetisA-psy- 
chologische durdi das Wesen der behandelten Formgattung bedingt. Der 
Inhalt / Einleitung: Ober das Wesen der Ouvertflre. — I. Die Zeit vor 
der idassisdien Ouvertüren- <Sonaten-> Form: Die Antangc der Instru- 
mental« und dramatlsdiett VtaA /Die Zdt der ersten Opern ; die vene* 
tianiidie Opemslnfbnle / Die Aasbildmf zweier Ponnentypen: die firan* 
sfliisdie OovertOre (LuUy) und die Italieiilsdie SlnfefiIa<Scarlattl>/Dic 
Ausbreitung der beiden Formentypen; 4a» Zeltalter Badis und Händeis. 
— II. Die HerrsAaft der klassisdien Ouvertüren-<Sonarcn''>Form : Die 
Entwicklung der klassischen Ouvertürenform ; Gluck / Die Zeit I laydns 
und Mozarts / Kiassizistisdie Italiener und Franzosen / Beetlioven und 
die deursihcn Romantiker. — III. Die Auflösung der klassischen Ouver- 
türen- (Sonaten -> Form: Während der großen und der komisdien 
Oper In Praakreldi / Berlloz, Llszt, Wagner / Die neueste 2e{t — 
Mnslkheilagen: Baidbssare DonatI, Qiu^o d'Amore, Dfadogo 
moslcale / M. A. Rosri, Brndnlo« Slnfboia per Litrodadone dd Prolofo 
/ Antonio Draghi, <L'Albero del Ramo d'oro, Preccde Sinfonia come 
di strepito dl Vento in un Bosco / Ballet des Rues de Paris / J. B. 
Lully, Atys, Tragödie / AI. Scarlatti, Olimpia, Cantata da 
Camera a voce solacon istrumenti / AI. Scarlatti, Sedecia 
Re di Gerusaleme / Francesco Conti, Pallade 
Trionfante, Festa teatrale per musica. 



»1 




STILUNPPOi<MBNINDBRMUSIK 

OTTO KLAUWELL 



GESCHICHTE DER 
PROGRAMMUSIK 

VON IHREN ANFANGEN BIS ZUR GEGENWART 



1910. VIII, 426 S. 8*. Geh. 6 lA., in Lwdb. 7 Kl, in echtem Lederh. &.50 M. 

Eine umfassende gesdiiditliAe Betraditung des Gesamtgebieres der 
Programmusik im engeren und weiteren Sinne, durdi die ein Urtei! 
uhiT den Werf der letzteren und ihre Bedeutung für die musikalisdie 
Gesamtproduktion und deren Weiterentwidilung gewonnen wird. Die 
sich fOr den Verfasser ergebende Notwendigkeit, die bekanntesten Werke 
der Literatur je nadi Ihrer Bedeutung mehr oder minder eiogehcnd 2U 
analysiereQ, hat sdne Arbeit zu einem Führer durdi die Programm« 
Musik heranvadisen iassen, in dem neben den widitigsten Werken der 
Gattung audi weniger bekannte Kompositionen der niditdeutsdien Meister 
vertreten sind und der so audi als NadisAIagcwerk zur Vorbereitung auf 
Konzerte großen Wert hat. In vier Kapitel ist die Gesdilcfite eingeteilt: 
I, Tonsymbolik im Altertum. Tonmalerei in den Gesangskompositionen 
des Mittelalters. Die iWänge instrumentaler Progr^iuunusik in England, 
Deutsdiland und Ftaofcreldi. Der Stand der Propaflunnslk zur Zelt der 
hiastisdien MurttblOte. ^ a. Festere Bqyflndung des programmusikalisdien 
Ktmstwerks unter dem BidhiB der Romanäk. HectorBerlloz, Franz Liszt 
und seine Zeitgenossen. 3. Die Programmusik auf dem Gipfel ihrer 
Bntwidduiig. Richard Strauß. — 4. Die Beteiligung des Auslandes an den 
modernen programmusikalisdien Bestrebungen: Frankreidi, Belgien, Ruß- 
land, Böhmen, England, Dänemark, Skandinavien <Italfen, Nord= und 
Südamerika). Die jüngsten deucsdien Vertreter der I'rogrammusik, Rüd^' 
und Ausbüdi. / »In diesem Budie haben wir es mit einer sehr bemerkens' 
werten Brsdielnut^ zu tunc, heific es in der Einleitung der Itritisdien 
Würdigung des Weikes fai der >Mu^« und die Neue ZOrid^r Zeitung 
sdiließtdie ihre wie folgt : Durdi die klare Darstellung desStoffes und die zahl« 
reldien Notenbeispiele, die zur Erläuterung des Textes von großem Vorteil 
sind,komfflt dieser »Cesdüdite d^ Programmusik« eine große Bedeutungzu. 



282 



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HERMANN KRET2SCHMAR 



HERMANN KRETZSCHMAR 

Führer durdi den Konzertsaal 

ERSTE ABTEILUNG 

SINFONIE UND SUITE 

Vierte^ vollständig neubearbtitete Auflage 
1913. Vm, 864 Seiten 8*. Geheftet 15 Mark, gebunden 18 Maik 



l^nzmgtD, ins Innere und IntJoie der Werke und Künsderseele zu 
fobren und woni6g|idi den Zusammenhang mit der Zeit mit 
ihfcn besonderen musikalisdien Verhältnissen, mit ihren geistigen 
Strömungen aufeudedten^ war nadi des Verfassers eigenen Worten 
das Bestreben' bei VerGfientfIdtung dieses Weikes. Das ist ihm 
zvetfdbs in vollem thnfknge gelungen, denn trotz alter Nadiahmer, 
die ihm gefolgt sind, ist es l>is heute das unl>estrittene und bisher 
unerreithte Standweik eriäuternder Musikliteratur geblieben, das 
es von Anfang an war. Kretzschmars Führer, der in <ier 
neuen Auflage bis auf die Neuzeit ergjnzi ist, gehört in 
jede Redaktiousbibliothek, in die Bibliothek eines 
jeden Musikers und Musikverständigen. 

Die erste Abteilung ist zeHegt in : 
I. Band: Von GabrieÜ bis Badi/ Blütezeit der Ordiestersonale und 
der Suite;, Bntvidthmg der Sinfonie / J. Haydn, Mozart, Beetiioven/ 
Nebenmänner und Gefolge der Kbsstker. Vorläufer und Haupt« 
Vertreter <kr Romantik. II. Band: Die Programmusik und <fie 
nationale Riditung In der Sinfonie / I^ moderne Suite und die 
neueste Entviddung in der khusisdien Sinfonie. 



283 



STIL UND FORMEN IN DER MUSOC 



FELIX WEINGARTNER 



DIE SYMPHONIE 
NACH BEETHOVEN 

Dritte, vollständig umgearbeitete Auflage 

1909. IV, 113 Seiten S**. Geheftet 2 M., gebunden 3 M. 



Das fcfdne BodUdn ist seliicfzdt aus eliiciii 
Vortrag entstanden, den Weii^gartner in 
mdireren Städten hldt, und der Charakter 
eines Vortrags Ist Ihm audi in 6et voriicgen* 
den Oestdt gewahrt wonfen. Nadi einer 
Binldtuttg gddtet uns der Verfasser von den 
Symphonien Sdiuberts, SAumanns und Men* 
delssdms zu Berf ioz und Brahms, kommt dann 
zu »dem BinsdilagWagners in die symphonlsdie 
Ptoduktionc, die er in die beiden Absdudtte 
»Bmdtner« und »die sympbontedie Dkhtungc 
einteilt. In einem KadiwcMt wendet er sidi 
dann noch an die produzierende Jugend, sie 
zu Natuilidikcit und Wahrhaftigkeit 
in ihrem Sdiaffen ermunternd. 



284 



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H ANDBQCHBR DER MUSIKGESCHICHTE 







KI RINR HANDRIICHFR 

DER MUSIKGESCHICHTE 

• NACH GATTUNGEN 
Herausgegeben von Hermann Kretzschmar 






BANDI 

Arnold SdK ring, Geschichte des Instrumental« 
konzertes bis auf die Gegenwart 

1905. Vlil, 226 Seiten S*. Geheftet 3 Nfark, gebunden 4 Kiark 

BAND II 

Hugo Leichtentritt, Geschichte der Motette 

1908. Vm, 45} Seiten 8^ Geheftet S Mark, gebunden 9.50 Kiark 

BAND in 

Arnold Schering, Gesdiichte des Oratoriums 

igtv VIU, 648 Seiten 8^ Geheftet 10 Mark, gebunden 12 Mark 

BAND IV, I 

Hermann Kretzsctimar 
Geschichte des Neuen deutschen Liedes 

L Teil: Von Albert bis Zelter 
1012. Vni- 1<± Seiten 8*. Geheftet 7.40 Mark, gebunden 0 Mark 

BAND IX 

Hugo Botstiber, Geschichte der Ouvertüre 
und der freien Orcfaesterformen 

1913. VIII, 274 Seiten 8*. Geheftet 6 "Majik, gebunden 7.50 Mark 






Binfidhrungen 2u den Werken finden sidi In den einzelnen Gn:Q>pen, 

in die sie gehören. 







285 



STIL UND FORMEN IN DER MUSIK 



HUGO LBICHTBNTRITT 




MUSIKALISCHE 
FORMENLEHRE 

1911. X, 2^ Sehen 8*. Gebeftet 6 tAaAf in SduiU 
band 7 lÄaA, in Leinwand gdHmden 7.50 Mmk 

INHÄLT: 1. Der rq;diiiä0ige Aufbau rousikalisdier Phrasen. 
2. Unrefcfmilligfceften im Bau der mtnÜtanMlienPfnaie. >Dle 

Liedform und ihre Anwendung auf Tan: und Marsdi. 4. Die 

kontiapuiiktitdico Formen. Suite, ö. Thema mit Varia* 
flofKn. 7. Rondo. 8. Sonate. 9. Dfe Vofaiffbnnen. 

/" ^lütkli<l»e Jugend von heutel rult man als 
Musiker inuner wieder aus. Daltatderan« 

gehende Musikhistoriker, der Kompositionssdiüler, 
wie der intcressii tu- I aie \3t iedcr einen v^ ahren 
Sdiatz in diesem ßudic erhalten, das ihm, mit un» 
zahiigen Noten beispielen^ ein sicherer, stets lebhaft, 
anscbaolidi und interessant gesdirid>ener Pfllirer 
in den ästhetisdien, konstruktiven und htstorisdien 
Fragen des weiten Gebietes der musikalisdien For- 
men ist. So führt Dr. Stcinitzer seine kritisdie 
Würdigung dieses Buddes in der ,Musjk' ein, und 
sdiließt ae wie folgt: Mit dem Lol>e von Einzel« 
lieiten will idi nidit erst anfangen; denn id» Binde 
kein linde. Unsdiatzbar ist das cudi audi als Leit- 
faden für Vortragskurse <narOrlidi am Klavier) an 
Musiksdiulen, zur Einführung in die tiöhere Musik' 
lehre. Ausgezeidinet sind u. a. Versudie zur sdie« 
madsdien adittalcdgen Konstrulction aus \k»tiven 
klassisdier Meister, um iliren Abstand von der tat- 
sädilidicn Verarbeitung durdi d.is Genie, und 
eben dadurch das Wc^cti der genialen 
Melodiebildune ins Lui t ru sefzen. 











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E. KROGER - II. OESTERLEy 



Eduard Krüger 
SySTßM DERTONKUNST 

i866. VIII, 500 Seiten 8^ GcIm Irrt 3 Mark 

Die Vorträge sind der Erkenntnis derjenigeti Kunst 
gewidmet, die heute über alle andern die hcrrsdiende 
genannt wird und es wirklidi ist, indem ihre weit reidicndc 
Kraft sidi Slüßen tum HiA und Ver<!efl>en der Seden, 
bauend und lösend, erfrisdiend und zerrüttend. Es ist 
die Wunderwelt der flüditigen Luftgestalten, die vom 
Gemüt ausgeht und den Verstand gefälligen nimmt, dem 
sie zuerst rätselhaft unbegreiflidi ersdieint, bis es sidi 
entsdiließt, sie nadi setner Welse zu enträtseln und sie 
dann nadi dtrer endlidicn Seite hin andi ▼ifftltdi ver« 
stehen lernt {Aus des Verftissers Einleitung.) 



Hermann Oesterley 

Akademische Vorlesungen tiber 

THEORIE DER MUSIK 

iSÖL X, 1O5 leiten 6\ Geheftet 1 Mark 

Eine Sdirift, die den ganzen Kreis der musikali^dicn 
Theorie umfaßt, ohne auf die Binzdifiszipfinen der 

Harmonielehre, des Kontrapunkts, der Formen- und 
Kompositionslehre besonders einzugehen und doc!i von 
allen diesen Fädiem soviel enthätr, wie für jeden, der auf 
musikalisdie Bildung Ansprudi eriiebt, zu wissen unbedingt 

Mg isL 



287 

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MUSIKLEHRE 



MUSICA PRACTICA 

BARTOLOMEI RAMI DE PAREIA 

BONONIAE 

Irnprcssa opere et industria ac expciisis nias;;istri 

BALTASARIS DEHIRiBERiA 

MCCCCLXXXU 

Nadi den Originaldruckcn des Liceo musicale mit Oenchmigung da 
CX>MMUNE VON BOLOGNA herau^egeben von 

JOHANNES WOLF 

1901. XVI. 116 Seiten 8**. Geheftet 4 Mark, gebunden 5.50 Mark 

Die Musica Practica des Ramis de Pjreia gehört unsTrdtij zu den wiAtigsten musik* 
theorctisdien S<hriiten aus der zweiten Hälfte des 15. jahrhunderts. Zieht sie einer' 
Bchs ab dnc der iltesten Inlnmabefa der MutdtvbMiwfMift die Anfniericsanikeit auf lidt, 
so gewinnt sie andrerseits noch dadunh ganz besondere Bedeutung, als sie einen crhehlidien 
Fortsdiritt der theoretisdien Erkenntnis der Musik darstellt. Ramis hridit mit der alten 
Hexadiord'Lehre und bietet dn neues auf dem Oktodiord sidi aulbauendes Soimisations' 
System dar. Er verUBt <fie pydiaforiidic Bereduniof der Intervalle und bahntp Indem er 
die Vcrliältnisse der Terren als 4 : 5 und 5:6, soM'ie die der Sexten als 3 : 5 und t : S an- 
nimmt, die ridttige Mensur der Intervalle an. Weiter gibt er eine erschöpfende Darstellung 
der Chromatlk and dne ganze Reihe Regeln Ober die Anwendung nicht vorge^eidineter 
dirom.uisdier Tfinc, wie wir de in dieser Vollständigkeit aus jener Zeit nicht kennen. 
Audi zur instninicntenkunde trägt er einiges Neue bei. Kurz, es verlohnt sidt« den Traktat 
weiterer wissenschaftlicher Forschung zu erschließen. 

HUGO RIEMANN 

MUSIKALISCHE SyNTAXIS 

Grundriß einer haimonischen Satzbildungslehre 

1877. KVl, u} Seiten &°. Geheftet } Mark, gebunden 4 Mark 
Eine der ersten Sdirifteo Ober Riemanns Reformbestxebtingen. 

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CARL EITZ - C. ERNST NAUMANN 



. CARL EITZ 

Das mathematisdi- reine Tonsystem 

GEMEINVERSTÄNDLICH DARGESTELLT 

Mit einem Vorwort von W. PREyER . 

tSy. XU 36&SM>fttdiigrlitfaogr. Tafel Odi^aMbäk 

Die DarMelknig vird es jedos Musiker ennj^dieo, 
die Fordeniojiea der reinen Stinunting ins efau 
zdne zu verfolgen und zu ventdien, und zu^di zum 
• Vertiefen in dieses Wis9cna;geblct anregen. 



C ERNST NAUMANN 

Ober die versdiiedenen 

Bestimmungen der Tonverhältnisse 

und die Bedeutung des pythagoreischen oder reinen 
Qpintdi-Systieais fiör un^ heutige Musik 



iStS vi, 5; Seiten 4". Gelieftet 1 Mark 



Die ersten beiden ABsdinItte brinfen ausfiQliriidie allgemeine 
BctHMbtungoi Ober die bisher gOkigen Tonbestimmungen und 
die versdiiedeneii fOr die musilnliKbe Praxis m^Ss^ldicn Tonsysteme, 
wSbrend im dritten zu Jenen das reine Quintensystem speziell be- 
treffenden Hröfterungen fibergegangen ist. 



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MUSIKLEHRB 



Handbücher der Musiklehre 

Herausg^eben von XAVER SCHARWENKA 



BAND I 

BELOW, Leitfaden der Pädagogik, 

codultend P»y6olo£ic und Lomk, Hrziebungslehre, allgeindne Untcrriditsldirc. 2. ito« 
VCTändefte AmL 191s. XoT&S*^» fd. s>5oMwgw.liiSdial!b.)M«iiiLdnv.).5ioM. 

BAND H, 

HUGO RIFMANN, Kleines Handbudi der Musikgesdiidite. 

1907. VI, 292 S. b^, Cebcftet 4 M., gebunden in Sdtulband 4.50 M.« in Ldnvaod $ M, 
fiANDIU. 

XAVER SCHARWENKA, Methodik 6es Klavterspiels. 

Sy stematische Darstellunc der technisdicii und äsrhctisdicn Erfordernisse fOr einen ratio« 
neUeo Lefargant^^'unter Mitvirkuxw von AUGUST SPANUTH. 1007. X, 149 S. 8<*. 
Oebeftet 2.50 M., gebunden In Sdidbuid y VI., ia Ldawmd 3.50 M. 

BAND IV. 

CARL MENGE WEIN, Die Ausbildung des musüialisdicn Gehörs. 

Ein LcbifMidi in 3 TcUen fär Konservatorien, MuaÜueminare, sowie für den Eimd* 

nnttnldit 190S. XU, (WS. 89, Odicfttt i . H 
BA)Q>V. 

MAX GRÜNBERG, Methodik des Violinspicls. 

Systdaatisdie Darstellung der Erfbrdemistc fär cinai rattoodten Lefalf ang unter Mt« 
wirfraitgvonDr. KURT SINOER. 1010. 3Cii»S,SB. Gdeftat M., gebundm 
in SdiuTband 3 Ki, in Leinwand 3.50 M. 

BAND VI. 

ALOIS GUS IN DE, Obungssditik für musikaiisdie Gehörbildung. 

t^tt. XXI S, Text, S27S.N«ttobäaWCii8*, GcM^^M., gdNmdcn InSdrafhud 
4.50 M., in Leinwand 5 M. 

BAND VIII. 

HUGO LEiCHTENTRITT, MusikalisAc Formenlehre. 

1911. X, 238S.8». Od^Sitt 6 hCtdmka in SAxOmad 7 U.,iald^ 
BAND IX. 

HERMANN WETZEL, Musikalisdie Elementartheorie. 

EinfBbrung in die Theorie der Musitt, Harmonik, Ri^thmik und musikaltidwn Formcn- 
und Vortra|[slehre. 1911. XVI, 212 S. 8*>. Oelicnct 4 M., gebunden in SAdband 
4 so M., ftiLdnwand 5 M. 

BAND X 

MAX GRÜNBÜRG, Führer durdi die Literatur der Streidiinscrumente 
<Vk}line, Viola, Violoncdb). 1912. XII, 218 S. 8°. Cdicftct 3 Mark, gebunden in 
SAidbaa d 3.50 M« in Ldnvmd 4 M. 



üinfülirungea in dk Werke ^nd in den einzeluen Gruppen, Ueneti &ie angeboren, anzutrelTeii. 



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HERMANN ABBRT 



HERMANN ABBRT 

DIE LEHRE VOM ETHOS 

in der griechischen Musik 

Ein Beitrag 
zur Musikästhetik des klassischen Altertums 

1899. Vm, 168 Seiten 8°. Geheftet 4 M., f^ebunden 5 M. 

Die vont^ende Schrift versucht; sticqg an <Icr Hand der 
alfien Bcridkte stSbst, deren WfirdigiBig der erste 
gewfcfanet ist, cI k urkundlidi gesicherte Charakteristik des 
musikalisdten Empfindens der alten Criecben zu gehen. Sie 

geht dabei von der Voraussetzung aus, daß es fehlerhaft ist, 
die Erzeuj^nis'^e Her altheflcnisrfipn Tonkunst na&i Hrn Ge- 
setzen der niofii rnen musikalisdien Ästhetik zu bcuftcilen/ 
vielmehr haben uns die Funde der neuesten Zeit einen deut* 
lidien £inhÜd( in die Kluft tun lassen, weldie das moderne 
Musikempfinden von dem antiken trennt. Bs nni0 aho die 
bis jetzt redit stieftnOtteilldi behandelte ästbetisdie Seite er« 
gänsend zu der rein musikalisdi^iedinisdieti hinzutreten, 
wenn wir eine rkfatige Anschauung von dem Wesen der 
antiken Tonkunst gewinnen wollen. Der Sd\werpunkt der . 
antiken Musikästhetik aber beruht in der Lehre vom Ethos, 
d. h, der moralisdien Einwirkunt? der Tonkunst auf den 
Hörer. Diese Lehre sowohl mit Beziehung aui die Meiopoiie, 
ab audi auf die Rhjrthmopoiie darzustellen und kritisdi zu 
wQrdi^/ ist die Hauptaufgabe des vorliegenden Werices. 
»Das sehr &idige,<|uellenn)i6ig und klar gesdiriebene 
Werk gehört zu dem Besten, was Oberhaupt über 

die altgriediisdie Musik ersdiienen ist«. 
(Zeitschrift der Internationalen Musikgeseüsdiaft) 



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MUSIKÄSTHETIK 



EDUARD HANSLICK 
VOM MUSiKALISCH-SCHÖNBN 

Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik der Tonkunst 

Etftc Auflage^ typ, X» 174 Sdten 8». Geheftet t Msak, gebunden 3 Mark 

Es ^ibt in der Musikliteratur nur sehr wenige Büdier, die so allgemein 
bekannt wären, wie diese Sdirift, die wie kaum eine andere beim 
ersten Endidnen hdOcn Kampf üQr iumI gega^ eodadite. POr die neun« 
musikalisAc Asdietik Iiat sie jeden&Ib ffmuäkgtndt Bedeutai^ gewornien. 

LUDWIG VON GANTING 

Die Grundzuge der Musikalischen Richtungen 

in ihrer geschichdichen Entwicklung dargesteflt 

1876. 39 Seiten 8'. Geheftet 1 Mark 

Hanslidcs »Vom Musikalisdi-Sdiönen« hat audi die Veranlassung zu 
dieser Sdirift gegeben, die ausführt, wie die Mirsik in ihrer poten- 
ziertest poetisdien Weise in Wagners Verbindung der Künste eintritt, 
diese letztere sdlist aber nicht mekr In dem Rahmen einer nur nuuifcalladien 

Sdirift betraditet Verden kann. 

OTTOKAR HOSTINSKV 

DAS MUSIKALISCH -SCHÖNE 

und das Gesamtkunstwcrk 

vom Standpunkte der formaleo Ästhetik / Eine Studie 
1877. VI, 160 Seiten 8". Geheftet i Mark 

Hanslidts Schrift hat auch die Veranlassung zu dieser Studie des Prager 
Gelehrten, die Stellung zu ihr nimmt, gegeben. Die einzelnen 
Abhandlungen: I. Hanslidt und seine Gegner. II. Die Frage nach dem 
Inhalt des Musdo^sdi^Sdiöncn. UL Die ausfihende Kunst <Miisik 
und Drama der Oper). IV. Der Kunstverein (Das Gesamikunstweik). 
V. Die Stellung der Musik im Gesamtkunstwerk. VI. Ridiard Wagner. 



2^2 



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t 



IL HOHENEMSER - A. KAHLERT 

RICHARD HOHENEMSER 

Weiche Einflüsse hatte die Wiederbelebupg 
der älteren Musik im 19. Jahrhundert 

auf die deutschen Komponisten? I/U 

1900. VI, 135 Seiten 8°. Geheftet 4 Mark 

Die Arbeit amfeftt die beiden eisien Kafkti einer Untefsudiung darüber, 
weldie Einflüsse die Wiederbelebung der älteren Tonkunst, die sich 
im Laufe des 19. Jahrhunderts vollzog, auf die deutsdien Komponisten 
ausgeübt hat. Das erste Kapitel gibt eine Gcscfi Are dieser Wiederbelebung, 
das zweite bespridit die Einwirkungen der älteren Tonkunst auf die Vokal» 
musik des 19. Jahrh. <Ge!stfidie Musik — gottesdienstlidie und außcrgottes» 
dieustlidie Oratorium, cla.s weltlidie mchr^und einstimmige Lied, Oper). 



AUGUST KAHLERT 

SySTEM DER ÄSTHETIK 

itjö. Vm 440 Seiten 8^ Gehdtet3 MaÄ 

Ein aus Vorträgen des einstigen Brcslauer Universitätsprofessors ent- 
standenes Budi. / Inhalt; Vorbereitender Teil: Grundzöge der 
Psydiologie. I. Änthropologisdie Grundbedingungen. II. Sinniidikcir. 
Gefühl, Phantasie, Verstand. ÜI. Vernunft. Philosophisdier Begriff der 
Liel»e. Geist, Oealnnin^, OemOt. BÜdc in die Metaphysik. Allgemeiner 
Teif: I. Idee und Ideal. Tripttzität der Idee. Idee des Sdiönen. Die 
HäBfidlkdt und deren relative Bedeutung. II. Das Natursdiöne. I Iv ilität 
des Weltganzen. III. Das Kunstsdiöne. Der Künstler. IV. Das Kunst» 
werk und dessen Wirkung. V. Das Erhabene and das Rührende. VI. Das 
TragtsAc. VII. Das Lädierlidie und der Spott. VIII. Das Komisdie. 
IX. Gesdiiditlidic Entwiddung des Ideals. Besonderer Teil: I. Die ein^ 
zelnen Künste. II. Die Diditkunst. III. Die bildenden Künste. Die Baukunst. 
IV. DieBildhauerei. V. DieMaleret VI. DieKOnste derBevegung. VII. Die 
Tonkunst. Vm. Die Kunst der Gebärde. DC Die darstellende Kunst. 



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MUSIKÄSTHETIK 



RUDOLF LOUIS 

DER WIDERSPRUCH 
IN DER MUSIK 

Bausteine zu einer Ästhetik der Tonkunst 

Auf realdialektisdier Grundlage 
1893. VIII, 115 Seiten 8* :: :: Gel»eftet 1 Mark 

Das Buch 1^ Zv«k, Zid und Metfaode der 
Musikästiietilc dar, geht auf Entstehung und 

Wesen der Musik näher ein und behandelt das Musi- 
kalis A*Ästhetisdie in seinen drei Grundformen als das 

Sdiönc,ErhabeneiindHumoristische. Der Verfasser be= 
zeid\nct sidi als plului^ophicrcndenMusiker und will die 
Tonkunst in ihrem gatizen Bereidie philosophisdi erfaßt 
sehen. Er führt aus, daß das Wesen der Welt zunädist 
als Einheit im »Sdioneii« erfaßt wurde, daß dieses, 
wo der Widersprud» als Wesen der Welt sidi entht"tllte, 
dein »Erhabenen« weichen mußte, um dann als \i ider- 
sprudisvoUe Einheit im »Humor« erkannt zu werden. 

INHALT: Die Ästhetik als Wissensrfiaft im allgemeinen 
und die Musikästhetik im besonderen. Zwcd^, Ziel, Me- 
thode. " Die Entstehung der Musik. Die Künste und die 
Kunst. " Das Mtisikalisdi'ÄstheHsdie in seinen drd 
GnuuUbmien: Das Sdiöoe in der Musik " Das Bf« 
habcne in der Musik — Dss Humofistisdke in der Muik. 



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nwiDO Ani.FR - A J.POL.AK 



GUIDO ADLER 

DIE WIEDERHOLUNG UND NACH- 
AHMÜNG IN DER MEHRSTIMMIGKEIT 

STUDIE ZUR GESCHICHTE DER HARMONIE 

i8S6. 7S Seiten 8<*. Geheftet 1 Mark. 

Die Studie ist ein Cegenst&k zu des Verfassen Studie Ober den 
PauxbourdoQ. Während in der encm Studie die Untcisudiung 
sidi der Simultanhannonie ab Zusaauneosetzitng swdcr oder melu 
reier nit« und i^cgeneiiiandefsefithfler Stimmen zuvendete und htf 
sonders die Keime derjenigen Setzart au&udedccn und die Wurzeln 
deijenigen Mettrstlmmigkeit auszugraben versudite, deren Binzel* 
träger man ab barmonisdie PCilfstitnmen zu bezddmen pflegt, wird fai 
djfsser zweiten Studie ein andres Moment der Mehrstimmigkeit ^ die 
Nadkahmung untersudt und die Efgebnisse dieser Untersudiuqg 
mit den Resultaten der ersten Studie zusanuneugestellt und veigfidien. 



A. J. POL AK 

Über Zeiteinheit in i>ezug auf 

Konsonanz, Harmonie und Tonalität 

BEITRAGE ZUR MUSIK . 

iQoo. Mit 8 litliograpbierten Tafeln. 125 S. 81 Geb. 4 M., geb. 5 M. 

Der Verfasser hegt die wissenscfiaftlidie Überzeugung, in seinem 
Budie den Weg gezeigt zu haben zu einer mathematisdienGrund' 
läge, nidit nur zum Verständnis der Musik als ein Spiel von Rhythmen 
in sich einpassender Zeiteinheiten und zur Begründung der Gesetze 
fter Stirn mführuin^, bis jetzt mir gefühlt, dodi iiidit erklärt, sondern audi 
zur Bereditigung der Ausnahmen, welche diese Gesetze gestatten. 



28S 



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' RHyTHMUS " AKUSTIK 



HERMANN SCHRÖDER 

Die symmetrische Umkehrung in der Musik 

Hin Bdtrs^ zurHarmonie« und KompositionskhFe. Mit 
Hbwds auf die tuer teduiisdi notwendige Wiederetn« 
fuhrimg antiker Tonarten im Stile moderner Harmonik. 

190z. VIII, 12& Sgiign 8^ Geheftet 5 M.» gebunden 6.50 M, 

DemVcrfasscrist es gelungen, dicMögliAkeiten der Umkehrungen 
nidit allein in logtsdier EntwiddoQg sa regeln, sondern auch ihre 
DurdiftÜifliarfedt -harmonisdi und fmattapunktisdtr tbeoredsdi und 

praktisch zu bewdsen. Ungealuice harmonische Wendungen und 

Klangkombinationen entwickeln sich in unerschöpflidier Fülle/ für 
die Variabilität des musikalisdien Gedankens, für die Ausdrucks^ 
fähtgkeit in der \Iusik entfalten sidi so unbedingt neue Klänge, daß 
sich unseren Komponisten mit einem Male eine neue Welt der Har- 
monien auftut. Bin paar Dutzend Umkehrungsbeispiele an bekannten 
Melodien gezeigt, beweisen in reichem Maße, was die musikallsdie 
Wdt, nadi einer täda warm genug zu empfehlenden Popülaristoung 
dieses Weikes, von den Resultaten der Sdirödersdien Umfedirungs« 

Ideen nodi erwarten darf. 



MARTIN SEyDEL 

ARTHUR SCHOPENHAUERS 

METAPHYSIK DER MUSIK 

EIN KRITISCHER VERSUCH 
1895. Vm, 133 Seiten 8*. Geheftet 2.50 Mark. 

Darstellung von Schopenhauers Metaphysik der Musik im Zu- 
sammenhange mit den Hauptlehren seiner Philosophie — Kritik 
von Sdiopenhaiiere Metaphysik der Musik — Die metaphysischen 
Grundlagen Die Metaphysik der Musik. 



296 



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A. I. POLAK 



A. J. POLAK 

ÜBER TON^RHyTHMIK 
UND STIMMENFQHRUNG 

NEUE BEITRÄGE ZUR LEHRE 

VOM MUSn^LISCHEN HÖREN 

190s. 264 Seiten gr. 8*. Geh. 8 M., geb. 9 M. 

Die Fortsetzung der in dem voraofelienden Werlte l>egonnenen Studien 
»Über Zeiteinheft in bczug auf Konsonanz, Harmonie und Tonalität« 

ist dieses Budi. Von der begründeten Überzeugung ausgehend, daß nnsac 
musiitalisdien Rmpfindungen physikalisdi auf die rli> ihmisdien Sdiwin^ 
gungsverhältiji der einw irkenden Töne zurütkzufüliren sind, versudit 
der Verfasser in dieser S i.rifr dem Zusammenliam; z w is iien Tonrhythmik 
und Stimmenführung nadizuspüren. Er glaubt diese Aufgabe am besten 
zu lösen , indem er den Ersdieinungen der falsdien Beziehungen auf den 
Grund zu kommen sudit und sidi auf die Behandlung des zweistimmigen 
Satzes in einfadister Form, Note gegen Note, besdiränkt. Im ersten Teil 
seines Werkes behandelt er als erste Kategorie die Detonanz bei offnen 
und verdediten Quintengängen und Sdiritten in der Oktave, sowie die 
diatonisdien Querstände. Im zweiten Teil werden die Qyerstände der 
kleinen None, und im dritten Teil wird die Detonanz bei unpassenden 
Leittonsdiritten besprodien. Im SdJußabsdmitt bßt der VerfiMser die 
pQfdiologisdien Fofgennigen teiner Ibtcmidmiisen zusammen und 
zdg^ nie durdi dnjge venige unserem Bewußtsein innewohnende norm« 
gebende Oefähbmomentc physikalisdi irphysiologisdie Errcgunjien als 
I BmpfinduQgen in Korrebition mit den mathematisdi-physikalisdien Ver- 
bältnlsseii/ wehhe sie bervorgenifien haben, aii^gc£s6t nrerden können. 

287 

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RHyTHMUS - AKUSTIK 



HUGO RIEMANN 

SYSTEM DER MUSKALISCHEN 

RHYTHMIK UND METRIK 

1903. XII,3i6S.$*' Geh. 7.50 M.,iiiScfauH>.8.5oM.,laLdnw.gek.9M. 

I. Teil. RHYTHMIK: 

Lehre von der Kiotivbikluag in gleulien und geoüaditai Werten. 

U.T«l METRIK; 

Lehre vom murikaltaAen Satzbaii, mit ^ Notenbds|rfden im Text 


RIEM ANN, der Sdiärfer unseres rhytbmisdien Gewissens, legt hier 
seine Lehre von der muslkalisdien Rhy^mik und Metrik zum ersten 
Male ausftihrlidi und als zusammenhängendes System dar. Wir haben 

ein fundamentales Werk vor uns, das den Ausgangspunkt einer ganzen 
Lireratur bilden dürfte. Nidit sowohl deshalb, weif in diesem System ade 
üeheimnisse der Rhythmik ohne weiteres plausibel und unwiderleglidi 
enthüllt sind, sondern um gewisser großer Ideen willen, die hier zum ersten 
Make klar und hedeutungsvoU in die Musikwelt hineingetratgen werden imd 
deren Verarheitung sehr wohl ein Jahrhundert besdiäftigen kann. Es wird 
Riemanns unsterbliches Verdienst bleiben, mir Nadidrudc darauf hinj^c» 
wiesen zu Iniln'n tlaß es grundfalsch ist, die musika!ts(hc Metrik aus der 
poetisdien abzuiciiea. Zweifellos wird in Zukunft jeder V'ersucii, die 
musikallsdie Rhythmik wissensdiaftlidi zu behandein, von Riemanns Stand« 
punkt ausgehen müssen. Riemami selbst hat sidi nidit begnügt, diesen 
neuen so bedctifuni^vollcn Ausgangspunkt in alier Sdulrfe zu präzisieren, 
er hat es selbst unternommen, einen Weg durdi das neue Gebiet zu 
bahnen. Es ist eine Eigentümlidikeit des Riemannsdien Budies, daß es 
trotz seiner Einseitigkeit andi den festhält, der dem Verfasser nicht durdk« 
aus und überallhin ^Igt. Es ist die Fülle tie^dacbter Einzelheiten, die 
auf jeder Seite fesselt und bnnnr, und die Konsequenz, mit der hier ein 
Grundprinzip vom kleinsten Motiv an bis zum musikaiisdien Periodenbau 
durdigeführt ist, weldic Bewunderung abzwingt. Wer das Budi durdi« 
gearbeitet, sdietdet reidier von ihm. Riemann hat sddießüdi redit, wenn 
er sagt, daß die Rhythmik diejenige Disziplin sei, welche im zwanzigsten 
Jahrhundert die Musikwissen sdiaft intensiv besdiäüdgen werde. Das Jahr" 
hundert wird aber stets auf Riemanns Werk zurödtj^reifen. Hr hat das 
neue Tor aufgetan. <C. MOiuer in den Si^aaleo für die musikalistfae Welt) 



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ftl£>OLPH WBSTPHAL - R. VON ULIBNCRON 



RUDOLPH WESTPHAL 

ALLGEMEINE THEORIE DER 
MUSIKALISCHEN RHYTHMIK 
SEITJ. S. BACH 

Auf Grundlagen der antiken und unter Bezugnahme auf ihren 
historischen Ansdilul) an die inittelalterlidie. Mit besonderer 
Berücksiditigung von Bachs Fugen und Beethovens Sonaten 

i&8o. LXXXIl, 299 S. 8". Geheftet 6 Mark^ gebunden 7.50 Mark 

Das Verdienst des Budies ist es, ais erstes durdi Hinweis auf die 
OberhandiwIiiiieiMk votttaktige Lcsewdse den Anstoß 2m 
Revision der Lehre von der Xfoüvfiifdaii^ gegeben zu haben. 



R VON LILiENCRON 

DIE HORAZISCHEN METREN 

in deutschen Kompositionen des 16. jahrhunderts 
MIT NOTBNBEOAGBN 

1887. 71 Seiten 8'. Geiieftet 4 Mar k 

Die Partitur in moderner Notensdirfft <fÖf den Sdiulgebraudi) allein 1 M. 

In erster Linie wurde die Sdiritr veröffenfltdit, um den Gymnasien 
die alten Kompositionen für ihre Horazstudieii wieder zuzuführen. 
Für diesen Zwctk des praktisdieii Gesanges ist audi eine Uber- 
tragung in moderne Notcnsduilt beigegeben. Im ganzen sind es 
19 Odenlicder des bitoidus, Senf und Hof haimer, die in der originaf en 
Noiiemi^ in Partitur folgen. Dem Musiker Irfeten ^ese Säcee 
zuglddi sehr lehrreidie und anziehende Beispiele der deutsdien 
Harmonisierungskunst in der ersten Hälfte des 16, Jaiirbunderts. 



200 



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RH>'"ITTMUS - AKUSTIK 



AI. POLAK 

Die Harmonisierung indisdier, türkischer 
und japanischer Melodien 

Ts^eiie R''irrni>'^f zur Lehre von den Tonempfin(fun(?pn 
1905. V, 107 Sdtcn 8*, Geheftet 3.50 Mait^ gcbuadew 4,50 Mark 

Diese Schrift dürfte von altgemein kultur^^historisAcm Interesse sein. Sie 
bringt Aufklärung über einen Gegenstand, dessen Verständnis uns bis 
jetzt fast gaas versdifossen war. Da0 die ^&lerei in Japan ho<6 steht, wird 
von allenKennern ohne Widersprudi anerkannt/ dagegen wird allgemein geglaubt, 
daß die Japaner in der Musik sehr weit zuröAstchen. Wir haben aber die 
japanische Musik und speziell die Kunstmusik untersdiatzt. Wie der Verfasser 
dieser Sdirlfir «fiese Musik deutet, stebt sie als Tonkunst so bodi als die pla» 
stisdie Kunst eines Utomaro oder Hotosir, Dieselben typischen Bigenheiten, 
welche die japanische Kunst von der unsrigen untcrscfiei4on sind auch hier 
bemerkbar. Die Japaner bevorzugen Umriß und Masse, duraktervolle Linien 
Aber voll ansfedrOdcte Pormeit, Iddit dayogciiaudite Parben llbtt flbersättigte 
Schwere. So auA in der Musik, die nur die nielodisdie Linie kennt, aber dodi 
in einer Stimme den Umriß von einem reidien harmonisdien Untergrund gibt. 

(Nationai'Zeitung, Berlin, lö. August 1905) 

A. ). POLAK 

Die musikalisdien Intervalle 

ALS SPEZIFISCHE GEFÜHLSERREGER 
audi In bezug auf Tonarten und Akkorde 

Neue Beiträge zur Lehre von den Tonempftndungen 

1909. 222 Seiten 8°. Geheftet S Mark, gebunden 9.50 Mark 

Der Verfasser hat die Veröffentlichung seines um^greichen Werkes nicht 
erleben dürfen. Jener Teil der Arbeit, wefdicn er für den Druck fertig 
gemacht hat und von dem er erklärte, »er könne ais Fragment herausgegeben 
werden«^ wird blennft durdi die To<hier der OffentMkeit flbergebcn. Das 
'Werk bildet den Abschluß dessen, was Polak für die Musikwissensdiaft, los« 
iMSoadere auf dem Gebiete der Akustik geleistet bat. 

300 

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C. FORTLAGE - R. G. KIESEWETTER 



C FORTLAGE 
Das musikalische System der Griedien 

in seiner Urgestalt 
Aus dea Tonre^gistern des Alypius zum ersten Maie eotwidLelt 

■ 1847. VIII, 140 Seiten gr. 4". Geheftet 3 Marfc 

Eine gründlidic llntersudiunf; des altgriechischcn Noten Systems und der Skalenichre, die 
nicht die dorisdic, sondern die hypolydisdic Tonart uis Grundskala annimmt. Noch heute 
!)v-<loutct das mit zwei Tafeln — der diatonischen und chromatisch-ciih.innonischen Tonleiter 
nadiAlypios—vereehene Werk eine hervorragende Arbeit. Ihre einzelnen Absdinitte heißen: 
No t ta i tgi W cr des Alypius — Von dor antiken Notenschrift überhaupt — den Singzeidlien 
— Instrumentalzddkeii " Dorisdien Eaneadioni " der SdilOsseUkah — duomaiismen und 
enharmonisdien Sbden Rfldtbfkfc auf die Instramentalsdirift — Grundidee der antiken 
Notenschrift — Umwandlung des ursprünglidien Systems von neun Tönen in ein System 
von sechzehn -- Ältestes Tonsystem ~ Qbergang in eine neue Vorstellungsart Von 
dw ** Ii i 'filwii Sdbidbirt ^ von 4ca mhiMBioiiiiifccii mid AramtfiiibcB Toolcltcto« 

. R.G. KIESEWETTER 

Uber die Musik der neueren Griechen 

nebst freien Gedanken über aitägyptische und aitgriediisdie Musik 
1838. IV, 648.4». MitSTafeh. Geheftet 3 Mark 

loHBCr nodi BeaAtunf cdidadicndes Budi der ehemaligen Autodtit auf dem Odbktc der 

Musikgesdiidite. 

R.G. KIESEWETTER 

DER NEUEN ARISTOXENER 
ZERSTREUTE AUFSÄTZE 

über das Irrige der miisikalisdien Arithmetik und das 

Eitle ihrer Temperarurrechnungen 

1846. IV und 68 Scto Geheftet t Mark 

Die mit einer historisdi-kritisdten Einleitung als Vorrede versehenen gesammeiten und 
durdi adit Stoindrudasddn ttffiaaum Amku tbnd nor nodi in ^Uigta votiaKhen 
Exaapiaicn vorhanden. 



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ORNAMENTIK 



ADOLF BEySCHLAG 



DIE ORNAMENTIK 
DER MUSIK 

Supp!emen6an<! tu: 
URTEXT KLASSISCHER MUSIKWERKE 

Herausgegeben auf Veranfassung und unter Vcrantvortung 

der Konigiidien Akademie der Künste zu Berlin 



1908« Vm, 286 Seiten gr. 8". Geheftet iS M., gebunden 20 M. 

Ein Quellenwerk von unscfiäfzbarem Wert für das schwierige 
Kapitel »Ornanieiifik « hnr Her Verfasser in diesem Budie 
gcsdiaften / »es ist die b riuiit jahrelanger, mühevoKcrUnter- 
sudiungen«. Mit der vollkommensten Beherrsdiung des gc 
samten Materiafi / mit der peiolidisten Oexrissenhaftigeit des 
Historikers verbindet der Ver£f»9ef angeborenen gesunden 
. künstlerisdien Sinn, beides ist für sein Werk von großem 
Vorteil. Das Budi ist in zwei Teile zerlegt: Die ältere Orna- 
mentik imd die neuere Ornamentik. Sie umfassen folgende 
Absdmitre: Von der ältesten Zeit bis zur völligen Ausbildung 
der Dimunution. — Von Palestrina-Lasso bis zu Händel-Bad», 
Opposition der Komponisten gegen die Dimunutionspraxis — 
Dte Aftfdassdier Die Neuklassiker imd ibre Nadiabmer 
Die jOngste Zeit Die jängste Phase der Otnamentili. / 
Hugo Ricmann bezddmct in der 7. Auflage seines Musik« 
texifccMis Bcysdkbgs OmamcnHk ab 

die gründlichste der bisherigen Arbeiten. 



Üigiiizuü 



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\!AX KU! IN 



MAX KUHN 

DIE VERZIERUNGSKUNST 
IN DER GESANGSMUSIK 

DES 16. UND 1 7. JAHRHUNDERTS 

<15a5-1650> 

1902. Vlli, 150 Seiten 8". Geh. 4 M,^ in Leinwancib.5 M. 



Die Arbeit gibt dii«ti OMoMl fi(>er Wesen 
und Bntwiddtmg der Vcfzlenin^onst 
im Gesang in der Zeit von 1535'-' 1650 auf 
Grund der QneUen, indem sie die Vorgänger 
ZacconiS/ sovie seine Nel>enniänner und Nadt«* 
folger, die l>ei bislier^en AUiandhingen Aber 
dasGebietderVenAemngdEunstunberQdKsldktijit 
geblieben waren, heranzieht. Der Plan der Aus» 
führung der Arbeit war der, daß der Verfasser 
ziinadist die Quellen anführt und beschreibt, 
zweitens aus ihrem Inhalt die Gesdiidite der 
Verzierungskunst gibt und endlirfi die Haupt« 
Sätze des Systems mitteilt. Der Schrift ist eine 
Nadibildung des Titelblattes von Ganassis Fon» 
tegara (Venedig 1535) beigegeben. 



303 



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TANÄ 



FRANZ M. BÖHME 



GESCHICHTE DES TANZES 
IN DEUTSCHLAND/. 

Bdtiag zur deutsdien Sitten^, Literatur«« und Muslkgesctiidite 

Nadi den Quellen zum ersten Male bearbeitet und 
mit alten Tanzliedern und Musiltproben herausgegeben 



iS6ö. Band I. Darstellencier Teil. Vli, 339 S. Band II. Musikbgilagcn. Tanzlieder und 
Taoznidodlea von aitcttr Zdt bis xas Gcfemnwt. ui S. Lc3l«8*. iBPappioad toMaA 



Die erste zusamaKshSngende Dantellung alles dessen, was auf deutsdKn 
Tanz der Vorzdt sich h<>-ict^T. eine eingehende Monographie über 
dcut&die l anzc, I'anzlieder und l anzmuäik mit umfiUigiidien mu^ukaiisdieQ 
und textBcben Belegen, die bbdaMnglnzficfifeblte. DfeiMbtaiabBcta|»ide 
gcgel)eiicn Melotlieii wurden hier rum ersten Male veröffentlidit. Es ist 
nidit nur ein Budi fflr die Fadigeiehrten, sondern für jeden gebildeten peut« 
sdien gesdirieben/ der der Sittengesdiidite deutsdier Vorzeit und dettfidicr 
Volktlniiide nMi ^dAgOfttf gtfmOLtrutk. 

Dk Bialciiing vciicdtct aidi Aber Bcsrfft Eott^^ 

älteste Ausdrfld(c dafür. Dieser sdiließcn sidi die AUiandlungen wie folgt 
zusammengefaßt an : Tanz im germanisdien Altertum / Deutsdier Tanz seit 
der Christenbekehrang bis zur Minnesingerzett <8. 12. Jahrhundert) / Zur 
Minnesingerzeit <iz. — 14. |«lwfaundert> / TanxmUt im Mittelalter (14. und 
15. Jalirhundert) / Totentan: im Mittelalter (15. und 16. Jalirhundert) / 
Deutsdier Tanz im 14. -'16. Jahrhundert / Urteile und Predigten über Tanz 
im MtnAltcr Us sur Ncuadt / OMglidtfldie Vetbote gegen das Tanicn 
<i4.— 17. Jahrhundert) / Anaändisdie Tänze in £>eutsd>land im 16. Jahr« 
hundert / Der Tanz in Deutsdiland im 17. Jahrhundert / im iS. und 19. Jahr- 
hundert / Altdeutsdie Festtänzc, die sidi bis ins 19. Jahrhundert erhalten 
fobeii / Allcrfiaod Volbtiiuc, die noA fetzt «nredcn gctann «cfden / 
Gesellsdiaftstänze in Deutsdiland adt Bmfe dct tS. Jd uh nnderts bis zur 
Gegenwart / Über TanrÜedcr / Tanzmusik und Tanrmusikcr / Fortlehen 
der alten Volksreigen im Kinderspiel / Rüdblidce und SdiluÖbetraditung. 



304 



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OBER SPRACH-, GEHÖR- UND STIMMBILDUNG • GESANG 



ÜBER SPRACH-, GEHÖR- UND 
STIMMBILDUNG • GESANG 
MUSIKPSyCHOLOGIE 




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OBER SPRACH-, GEHÖR-, UND STIMMBILDUNG • GESANG 

Jeanne van Oldenbarnevelt 
THE ART OF BREATHING 



1910. 95 Selten 8" 



JL 




Miss OMcnbamcvelt: Aifhma'Fxercli« 
aus: >The art of brraihing« 



Geheftet 3 Mark 



Irs Relation to Sounds and Words, ITS SERVICES TO ART AND 
SCIENCE. Curing and Relicving Catarrhs of thc Lungs, Larynx and 
Bronchi, Asthma, Affcctions of thc Hcart, and Complaints of the Vocal 
Organs. For Singers, Actors, Preadicrs, Officcrs of thc Army and Navy, 
Parliamentary and othcr Speakers, Teadiers, Gymnasts, and all Sportsmen. 
Official Lccturcs and Dcmonstrations dclivcred in Medical Circles 
in Paris "Societe internationale de la tubcrculose", The Hague-Utrecht. 
With 2 Frontispieccs, 30 Illustrations, a Model, and a Table of Exercises. 

Die Verfasserin, die in Berlin als Spezialistin für Gesang, Rcriration, gesundhett- 
iidics Sprechen und Atem - Gymnastik lebt, hat mit ihrer Methode in der Presse 
bercditigte Anerkennung gefunden und naturgemäß audi ihr Budi, d.is bereits in vierter, 

erweiterter Auflage vorliegt. 



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l.r.O KOFLF.R 



• LEO KOPLER 



Die Kunst dies Atmens 

als Grundlage der Tonerzeugung für Sänger^ 
Sdiauspieler, Redner, Lehrer, Prediger usw., 
sowie zur Verhütung und Bekämpfung 
aller durdi mangelhafte Atmung 
entstandenen Krankheiten. 

Adite Auflage. 1^2. 96 S. 8*. GehefiM 2 M., 
in Schulband 2.50 M., in Leinwand gebunden 3 M. 



RICHTIG ATMEN 

Eine kurzgefaßte, allgemein verständiidie Belehrung über den 
Vorgang und die Gesetze der Atmung, nebst einer großen An- 
zahl praktisdier Übungen der Ein«' und Ausatmungstät^kdt 

Zvdte Auflage. 1912. 37 .S. 8**. Ceheftct 1 M., in Ldncnband 2 M. 



Ii llen denen, die Stimme, Kehlkopf und Lunge besonders anstrengen und 
deshalb auf ihre Gesunderhaltung und Stärkung doppelt bedadit sein 
müssen, können <fie beiden Sdirifttn gar nidit genug empfohlen werden. 
In dnleuditender leidiriaßlidier Weise weist der Verfasser nadi, wie dncr 

großen Anzahl von Hals-, Kehlkopf- und Stimmbänder', vor allem ahi r 
Lungenerkrankungen abgeholfen und vorgebeugt werden kann durdi die 
Kunst des Atmcns. Neben einer großen Zahl praktisdier tlbiingcn, die sich 
sowohl auf die Hin^alsaudi auf die Aus, irniuii^ sr.it iy^kcit erstreiken, gibtKoF^ 
ler kurzgefaßte, allgemeinverständlidiLlitlclirun,v;i-n über denV^organg und die 
Gesetze der Atmung, die zu kennen für jeden, der Atemgymnastik treibt, un- 
edäßlidie Vorl)edingung ist, um übermäßige Anstrengimt^en zu vermeiden. 

I 

307 » 

« 

üiyilizeü by LiUO^^lt: 




tlBBR SPRACH-, GBHÖIU UND STIMMBILDUNG . GESANG 



HUGO GOLDSCHMIDT 

Der Vokaiismus des neuhochdeutschen 
Kunstgesanges und der Bühnenspradie 

Eine spradi« und gesangsphysiologisdie Studie 
1892. H Sdten 8*. Geheftet 1 Mark 

Uber die einzelnen Kapitel: die Bedeutung der Phonetik für die 
Vorrragskunst, Neuhocfidcutscfi-KünstfcrspraAc, der BcgnfF 
Vokal, Aufbau des Vokalismus usw. gelangt der Verfasser zu dem 
S<iili^, daB den Votalen sAs den vomehmsten Trägem des Tcmes 
in Spradie und Gesang in ersttr Linie die aufine(4csamste Behandlung 
durdi den Vortragsmeister, die liebevollste Pflege durdi den Sdiüler 
zukommt. Die wissensdiaftlidie Erkenntnis ihres Wesens zu fördern 
und zu einer kOnstledsdien Verwertung dieser Erkenntnis anzuregen 
Ist der Zwed( dieses Aufsatzes. 

AUGUST IFPBRT 

Sprechsdiuie für Schauspieler und Redner 

1911. &6 Seiten Geheftet 1.50 Mark, in Leinen gebunden 2 Mark 

Eine Erweiterung und Umarbeitung des spradilidien Teiles der 
weithin bekannten und beim Unterridit verwendeten »Migtm 

meinen Gesangsdiule« AugUSt Ifferts, stellt diese Spredisdnde dar. 
Ledi^lidi praktisdie Zwedie mit ihr verfolgend, ist alles, was nidit 
eng zur Sadic gehört, gemieden und auf Knappheit und Kürze in 
der Behandlung des Stoßes besonders Bedadit genommen worden. 
Iq drei Absdinitte hat der Verfasser den Stoff eingeteilt: I. Das 
mensdilidie Stimmort^an. IL Die Laute der deutsdien Sprache Die 
Ausspradic. III. Der Vortrag. ^ Der gute Ton ist das Fund.«Ticnt, 
auf dem der schöne Ton entsteht, sagt Iftert in seiner Sprechschule 
und so sei das Budt allen, die auf eine sdiöne Ausspradie besonders 
bedadit sdn sollten, vor dlem empfehlen. Bs sfaid nldit nur Sdiao' 
Spieler, Redner und Sänger, die es angeht, audi dem Erzieher und nidit 
xuIetztdeniGesanglehrerderSdiule kann dasBüdildn wertvoll werden. 



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HEINRICH LANZ - OBORO WIRZ 



HEINRICH LANZ 

Wie sollen wir spredien? 

Methodische Ausbildung des Sprachorganes auf 
hygienischer Grundlage 

Eveite Auflage. 1906. )6Sdten8*. ".^Mark 

Eine selbsterprol)re Methode zur Kräftigung der Stimme. Für 
Milirärs, Mttiiziner, Kanzel-»- und Parlamenrsredner, Juristen, 
Profesäorcu, Schauspieler, Sänger undLehrer ist dasSdiriftdien verfaßt. 

GEORG WIRZ 

Neue Wege und Ziele für die Weiterent-' 

Wicklung der Sing» uf^dSpi^stimme 

Auf Grund xtrissensdiaftiider Vasudie mit Lauten 

1911. 6\ Seiten 8°. Geheftet 2.50 Mark 

Dt Arbdt ist dnmal dne kritisdie. Sie geht den Grflnden nadi, 
▼eshalb <lie Laute so $(Uedit Itflngen« Sie liahnt «lanii auf 
Onind vissensdiaftlidier Versudie mit den Oiganen, weldie an der 
Bildung der Sing' und Spredisünune beteiligt sind, dne verbesserte 
Bildungsinöglidikeir der Laute an. Die Versudie sind mit sdir dn^ 
fiadien Mtteln gemadit, so da0 de sHtdi wdinre Krebe nadiprOfen 
können. Die Hauptaufgai>e der Arbdt i>esteht in der Sdiaffung 
festerer Begriffe und einer oldditerten Ari)dtsweise, zwedts Weiter* 
entwicklung der Spredi- und Singstimme. (Die Musik) 

»Die Schrift verdient nicht nur bd Lehrenden, sondern audl 
bd nodi Lernenden die größte Beaditung.« 



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OBER SPRACH-, GEHÖR- UND STIMMBILDUNG • GESANG 



KARL SCHEIDEMANTEL 
STIMMBILDUNG 

1912. Vierte^ unveränderte Auflage. 85 Seiten Tasdienformat. Ceheftet 
1.50 Mark, in Leinen gebunden 2 Marie 



^\ uf der Erkenntnis, daß die Spradiefcmente <Voka(e und Konsonanten) 
/~\ die natOrlidien Stimmbildner sind, deren unfehlbare Ricbiigkcit der 
Autor in eij^encr langjähriger Erfahrung als Sänger und Lehrer erprobt 
und beobaditet hat, baut sidi diese Stimmbildung auf, Durtb ubersiditiidie 
Anordnung des Stoffes, unter Vermeidung aller absdiweifenden gelehrten 
Auslassungen strebt sie auf geradem Wcv;;;c den Zielen der Srimmbildtiriv^ 
zu. — Die Stimmbildung ist ein I laiidbudi, das dem Sänger — sei erl^hrer 
oder Lernender ~ und -^es ist des Lernens kein Ende«; — auf alle stimm* 
tedinisdien Fragen Antwort erteilt, besonders aber den Zwetk hat, den 
UiittTfidit planmäßig zu ordnen. Den Sd\(uß der als Anhang beigegebenen 
Übungsbeispiele bildet eine Anleitimg zum tedinisdu n Studium einer Arie 
(Heil'ge Quelle aus Figaroa I lodiieit). 

Da$ si<h innerhalb weniger Jahre vier Auflagen nötig machten, ist 
gewip der beste Beweis für die Braudibarkdt dieser Stimmbildung. 



KARL SCHEIDEMANTEL 
VOICE-CULTURE 

1910. Second, revised Edition. 77 S. Tasdienformat. Geheftet 1.50 Maii, 

in Leinen gebunden 2 Mark. 



Der aufierordentlidie Erfolg der deutsdien Ausgabe und die Nadu 
frage aus den Kreisen englisdter undamerikanfsdier Sänger« Cesang« 
sdifller veranlafhe diese Ausgabe, die sidi ans Orlj^nal genau ansddfeOt. 



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I 



BERNHARD ULRICH 



BERNHARD ULRICH 



Die Grundsätze der Stimmbildung 

während der a cappella^Periode und zur Zeit des 
Aufkommens der Oper 1474— 1640 

i9i2<t9io>. Vlll, 147 Seiten S°. Geheftet 4 Mark 

Die Ai4>eit Ulrichs prOft dk Qyetlen in den versdüedenen gesangspädago^Udiej] Werken 
an Hand der bibliographitdieil Hinveiw auf ihren Gehalt an OnnKfaSlsen fiber die 

Behandlung, PRcgi« und Entwiddung der Stimme ur.d sucht sie aus:usdi"'pfon. Hierbei 
ergibt tidi, daß große Teile einer An2ahi von Werken, die nadi anderer Ridttung hin 
durdiattB fiekannt tmd, nadi derSdte der StimmhUd unjr durdunn unerörtcrt gebiiebca af nd, so 
2. B. die Werke von Zarlino, Zacconi, CcroiiL-, Midiad Ptaeforius. Daniel Friderici, 
Mcrv^nric Doni. XX'citLT iintcnilinmt es dir Wif.Kscr einige neue Quellen zu crsdiließcn, 
so vor allem die \^ crke des Matiei und des Casa da Udene. Die von dein Verfasser 
lieliandefte Zdt erttredrt sidi von Conrad vo» Zaibern bts Mersenne und Doiii. Die 
Behandlung des Stoffes erfolgt systemadtdl. Durdi die sadilidic Anordnung von Aus» 
sprfidicn über die Pflege und Vervoilkommnunesmerhodcn der Stimme :u einem Mos.iik - 
bilde, sodaß sid) seihst seitUd) und örtlidi zerstreute Bemerkungen durdi Aneinanderreihung 
und Oefenflberstdfunf gegenseitig beleaditcn und Interpretieren, viid ein Qbcrbfidi Ober 
die Stimmbildungskunst dieser Zeit gegeben. Hier Und da werden ge«issc qualitative 
Leistungen der Stimme, aus denen auf eine besondere stimmfilMcrreidie Behandlung des 
Gesangsorgans zu sdiließen ist, z. B. das Brustpiano, in du: Arbt^it einbezogen. — ' 

Die Siiiritt ist in siebe:! l^C.ipitel eineeteilt: 

L Vorfragen über Singen und Stitiimbilduijj;; Ailgemciriei über die Ar" und Weise des 
Gesangiunterridites und der Stimmbildung / Die geistigen Anforderungen in iWc Sänger / 
Allgemeine Ansprüdie an die w licndetc Stimme / Stimi)i<I fi"i!5onen / Üb; r d Bea uß:- 
sein von der Stimmbildung, übet ihr Wesen und ilirc 1 lerkuiilt. — II. Uneij^esubdic Miucl 
der Stimmbildung: Die Gcsangshygienc / Die Körf>erhalfung. — III. Djs Klanggepräge 
der Stimme: Die mani;cniaften Klangfarben / Die hr.iu(h'>.:ren KI.mernrSfTi / Vfcr Tcti- 
ansatz. IV. Der Lehrsatz des Rosscttus: Die mittlere Toustail^c / Die Atcmtcdinik / 
Das rrcmolieren / Dfe mittlere Tonlage / Das Distonieren / Ober einige dynamisdie 
Ivffekte. — V. Stimm.f:fntntn<::en, Re,<;--ter ui d llmrinee; Die Sänger der Diskantpartien / 
I'istel- und Koplstiainie / Die Kustralcn / Die üatiungcn der Winrerstimme / Das 
Brust« und Mittelregistcr / Ober ifle Umfange der Stimmen. — VI. Du Ausspradie im 
Gesang: Die Vorübungen de.« Textgesanges / Gebote (Iber Riditigkeit und f^eiitliiiik it 
der Ausspradie / Der Vokalismus im Gesang. — VII. Die Methodik derKoIoratuHcdinik: 
Das Verbinden der Töne / Didaktisdie Grundsätze zur GeläufigkeitstcAnik / 
Die Diminutionasammlungen / Die Praxis der Sdiute der Geläufigkeit. 



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ÜBER SPRACH', GEHÖR- UND STIMMBILDUNG • GESANG 



THOMAS ELy 

Voice-Production and Singing 

J909. Second Edition. Geheftet 1.50 Mark 

IiTOrdenOebraudiaiicngtisdien Sdiulen und Kollegkii tstdkses Biidi« 
lein gesduiebea. Die Ausföhrungen samt den Mutdd>eisp{eleii «lärften 
aber «ixh üBr Oetaiii^cliicr an dwtidien Sdiulen von Intemie lein. 



). M. LEPANTO 

Sprech*- und Gesangunterridit 

Bin Leitfaden der Tonbildungslehre und Vortragskunst 

191Ü. VlU, 115 Seiten Geheftet 3 Mark, in Leinen gebunden ^ Mail. 

T~^\as Budi ist für Schauspieler, Redner und Sänger bestimmt, sollte aber audi im Besitze 
eines jeden Gesanglehrers sein, heifft et von Lepantos Budi in den Jahresbtffditen 
für d^s höhere ScfujlM CScn. Gründlidikcit iirKf er«;ch5pfciK5c Behandlung des Stoffes, sowie 
eine klare, fließende Darstellung, die durch Abbildungen des Kehlkopfes, Halses usv. unter- 
stützt Verden, sind dieser Arbeit eisen/ sie ist in zwölf Abstfinittc eingeteilt: Allsc- 
meines — Die Stimme — Der Atem und das Atmen — Atemgymnastik — Der Kehlkopf— 
Das AoKttzrohr — StfanmbÜdung " Konsonanten — Vokale in Verbindung mit Konso* 
nanten — Register — Vortragskunit und Mimik — Sdttufibemerkungen. / Durdi die ganze 
Sdirift geht das Bestreben, die Natur afs oberstes Gesetz anzuerkennen und nidits zu lehren, 
was ihren Gesetren entgegensteht, sondern ihr soviel als möglidi die Gehdmnisse abzu- 
lausdien und sie bewußt anzuwenden, im letzten Kapitel Ober »V ortragskunst und Mimikc 
ftttL^anto dne füir den spradilidienundmimisdiCQ Voftraf VCNtrelFIidie Zergliederung des 
•ogenaaoten Oiftmoaoloscs der joUaantSbakeipcarei »Roneo und jain« undOrcMhaii 

miat Mooolof «na »Pnat«. 

SOPHIE SCHRÖTER 

Der natürliche Kunstgesang 

Nadi altitaiienisdiem Prinzip 

Zweite, tlurdigeschene und erweiterte Auflage mit einem 
Vofvort von Melanie Bbhardt. 1908. 32 Sdtai 8*. 
Mt einem Bildnis der Verfasserin. Gelieftet '-'.50 Maik 

In geistvollen, aus vielseitiger Erfahrung gcsd)öpffen Ausführungen, 
weist Sopliie Sdirötcr d.ir.inf hin, djl> es für Cics.iiijjsdiüler nod» 
einen Weg gibt, der zu der hohen Ocsangskunst eines Mozart und 
Beethoven mrflckfiuirt. 



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ERNST BARTH - ALFRED EPHRAIM 



ERNST BARTH • Über den 
gesundheitlidien Wert des Singens 

1898, VI und 51 Seiten 5", Geheftet j Mark, gebunden 2 Mark 

DervohltätigeEfa)flu0voDTariiavIUiderii,RdtcivSAvtaiiieoii^ 
ist allgemein Mcamtc nad wird nidit t m ti lWc n, eine Leibesflfninir >b loMie 

nidit gekannt, sondern wo sie geübt wird, mehr odcrvrcnigcr ihres geisti,?cn und ästhctisAen 
Wertes vegen gewürdigt, nämlich das Singen. Und dodi ist dasscllie, wie die Darlegungen 
klar ausfahren, audi als körperlidie Qbung von veitgehendem Einfluß auf Gesundheit und 
Wohibdinden, einet der wirksaoutea Scbutzminel gegen dironisdie Erkrankungen der 
Atmongs- und Kreislaufergane. Der wbsensdiaftlidie Inhalt der vorliegenden A rbeit ersduen 
bereits im Ar Aiv fürLaryngoIcgie,cr fand .ider auA außerhalb der Kreise der Mciii;incr hohe 
Beaditung, so daß sidi der Verfasser :u einer Bearbeitung in allgcmeinverstaiidlidicr Form 

entsdiloß, die die Sdirift vorstellt. 
Der Inhalt bt: Die EntstehutiR Gc»anjM3nfs / Singen und Aimung in ihrem Einfluß auf die LungeotStigfceit/ 
Ennridilung d« BnHikAstcnt dur.h Obung der Atmungsmuskulatur / Einflun des Singfna auf den Kreislauf 
des Bhitcs und den Blutgchalt der Lungen / Einflufl des Singens auf die Herztatigkeil / Einwirkung des Stngent 
auf den SioiFvediKl / Mcduniachc F.inwirfcunc des Singens auf die TStigiCeit der Verdauungsorgane / Einfluß 
Sioffcnt auf dai Bkil / EinfluO des Singena auf den MimmbUenden Apparat und die oberen Loftvcse / 
BtnflaB 4a Stagcaa aaf da* Ohr / EinfluB des Sinfcni aaf das Allgeracinbcfindcn / Siofen ab Sdmtxmlnd 
gecen dmolMfcc I-angencrkrankungen, besonders gegen Lungen sdtwiodsudit / Singen und pncuaadKfcc 




ALPRED EPHRAIM 

Die Hygiene des Gesanges 

Für Sänger und Gesanglehrer dargestellt 

1899. VI, 122 Sdten 8*. Geheftet 3 Mark, getninden 4 Mark 

Tn eingehender Weise werden die Grundsätze dargelegt , die für den Gesang vom hygie- 
I niadien Gesiditspunkte aas in Betradit kommen, die wechselscUfCn BdidMingen des 
ucttngsunterridits, der Oetanigsttdtitik, wie Oberhaupt der Geaangmiiflfiagif sir aUge« 
meinen Hygiene «nd besonders tm Oestmdertiatrang der Singstimme ge uM dett . Wenn 

der Verfasser dabei aud» die [^nsiologischen und pathologisdicn Zustände der Stimmorganc 
und des Gesamtorganismus :ur Grundlage macht, so ist dodi einerseits die ausführliche 
Darstellung von Dingen, die nur für den Arzt von Interesse sind und für jeden anderen einen 
mindestena QberflOssIgen Ballast bilden, vermieden, andererseits braudit sidi der Leser aud} 
ai^ mit der Auftteliung von nadcten Regeln oder Thesen zu begnügen, vielmehr findet 
er in systcmatisdicm, durdiweg vcrstdn<l!idiem Aufliau aus den Funktionen der Stimm- 
organc die Folgerungen, weldie sidi für die Ausübung des Kunstgesanges und für die 

Tedinizismen desselben ergeben, entwidtelt. 
Die adit Kapitel des ikidte* : Notwendigkeit und Inhalt der Ocsangshyglene / GesangstheoreiiadtcVerimjnKrn/ 
Ist f&r den Sänger Kcnninit vom Bau und den VeiiMSUfcn der Stimmorgane erforder1kh?/Me(haiiiMnus 
des mcnsdtlidien Stimmapparatca / Hygiene des Ocsaiigiunterridites / Hygiene der Cesangsie<hnik / Uber« 
anttrcngung und Erlahmung der Singstimme, Ursadte» / PcUer des Ocsangstones und ihre Abhängigkeit von 
kfifpcrOte Aflootalka / AOgoMiiie Hygkae des Sli«en / Oltc* der SingMianc / OtwaatUaAtt 



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ÜBER SPRACH-. GEHÖR- UND STIMMBILDUNG • GESANG 



ALOIS GUSINDE 

Qbuiigsschule für musikalische 
Gehörbildung 

1911. XXIV Seiten 8" Text, 227 Seiten Notcnbcispiele, 
Geheftet 4M., in Sdiufband 4.50 Mark, in Leinwand gebunden 5 tAsirl 



Etn "BaA für den Untmfalit tat der Geh5rf>iMufif, das den SdiOler f>efihigcn soll, die 
Töne nacfi H?'t I.nnge, Stärke, Klanj:*':irbc cinri-In und in VcrWriiliiriijcn 2U bc- 
urieiien, ihre Folgerichtigkeit zu erkennen, kunstgerechte Phrasen rasth und gewandt auf- 
zufassen und festzuhalten, sowie den Reiz klassisdier Proben nadi ästhetischen Grundsätzen 
zu beurtdten, vtll Gusindes »Qbungssdiuie föx oiuslkalisdie Gehörbildung« sein durdi 
Darbietung eines reidihaftigen Lelirstofles und eines lückenlosen Lefirsystenu. Klar in der 
Pc/ian'llun.i^' und flhcrsiditliif) in cfcr V''crri'i!iin,<;f <fc> Si.idl-s I>!cret s'o Jom Lehrenden und 
LLTiicndcn eine t.is* uiiersdiöpflicfic Hiindy;rubc riiythniiscjicii und niclodisdicn Materials, 
w cldics in dics.T l\tidiii.»Iii>;i;oir liisi cr iioih riidjt geboten m ord.-n ist. Wich den Vor- 
bemerkungen über den Unterriiht in Gehörbildung folgen auf 227 Seiten Übungen zi r 
Gehörbildung, die eingeteilt sind in; A> Übungen in Dur, B> Übungen in Moll, 
C> Übungen in Clitoaiatd^ D> Zwdklänge, E> DrdstimiDigitcit, F> Viovtiaioagkein 



C MENGBWBIN 

Die 

Ausbildung des musikahschen Gehörs 

Hin Lehrbudi in drei Teilen fär Konservatoiien, Musiksemlnarc 
sowie für den Rinzefunterridit 

TEIL 1. 1908. XII, 66 S. $^ Geheftet 1,50 M., gel>unden in Leinen z M. 

Band IV der Handbüdier der Musiklchre. Der vorliegende erste Teil bringt, auf vierris 
I ■■ktionen vierteilt, Studiciun.itvri.ii flir d l Jnr.-f nditsi.ifir O^t I^hrer findet 

i iantlreidiungen zur Ausgestaltuii/j der Lchrstunden, die dein l)esondcren Zwedie der 
Gehörbildung dienen, und für den Sdifller sind interessante Auf^ dien rusammengcstellt, 
die durdi Haosstfbeit das i m Unterridit Gdernte veit te Be a und Üestigen »ollen. i>em Mus k- 
diktaf Ist brrftvrRaum gegeben als dnem zwerlisslgen Enidicr sunt MuslkftSren. Audi 
die .ii;r.>>'"'' " n,it<;tellungen aus dem Gebiete der allgemeinen Musiklchre u rden ihren 
Zwedi nidu verldiicn, Anleitung zum bewußten Hören zu geben. In der Kanzentra- 
tiOlt des Stoffes, die die Bildungselcmente aus möglidisT vielen Untem'ditsdisziplinen zu» 
nrnmcDtr^gt, liegt dn Hauptvorzug des Mengeweinsdicn Werkes, das in seiner Gründ' 
Udilidt und VlcIscMgiielt sidt von sdbM «mpliäJt. (Monatascfarift fdr Sdidlgetaaf > 

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EUGBN FISCHER 



EUGEN FISCHER 



NEUE GESANGSCHULE 

MIT PRAKTISCHEN ßüiSFlELEN 
AUF DEM GRAMMOPHON 

Unter Mitwirkung von ELISE ELI2Z A, k.k.l lofopcrnsängcrin, GRETE 
FORST, k. k. Hofopernsängerin, LAURA I llLCiJ ERMANN, k. k. Hof^ 
opcrnsani^erin, LEOPOLD DEMUTH, k. k. K iitiiiicr^ iinH f fcfopern- 
sängtr, Professor FUGEN FFSCHER, RICUARD MAVR, k. k. 
K.imiiuT- iintl i iLtlopernsängcr, AR I HUR PRBUSS, k k. Hotopcm- 
sanier, ERIK SCHMHDES, k. k. Kamiiur-' iiiui Hofopernsangcr und 

FRIEDRICH NEUI ELD 





Vom hohen k. k, MinisttTiiim furKulrus und Uiirrrridit 
stantlirfi <Mh\'rntionicrtCS Lch!w,-tTk für OfStHi ;;skuii.st 




1910. VIII, 137 8*. Oelieftet 4 Mark, in Leinen gebunden 5 Mark 



n diesem Werke wird zum ersten Male in der musikpädasogisdien iJtcnttlirdtt VciMilfc 
seniadtt, nUh\ toto RiKtisr.i'u-i) v.n<[ Zr' iiCT» :u ctnom siiuuollcii Onnzcn zu vereinigen, 
das läur dcrujciii^cji zu^aiiglidi ist, der joinc ZtiihcJi zu deuten und ru lesen versteht, 
sondern die lebendige Kunst, Wort und Ton, durdi Phonogramme efnzufangen und für 
iiTimer aufzubewahren. An dem Zustandekommen dieser Gesangssdiulc waren Sfiiiijer und 
Theoretiker, Sdiriftsreller und Aufnahmeingenieur zugleidi tätig, die zum leil ge- 
wohnte Wege verlassen und sidi der neuen Sadie anpassen mußten. Die Abfassung des 
Werkes erfolgte in der Weise, daß sidi die einzelnen Künstler, die sidi für dieses Werk 
gewinnen ließen und die auch für dasselbe die nStige Eignung mitbradtten, in unge- 
zwungenen Bcsprcdiungen über ihre Kunst und die derselben zugrunde liegende TedinUc 
äußerten und durdh gesanglidte Beispiele belegten. Diese AuBemngen wurden steno' 
graphts<fi aufgenommen, und der Gesprädisinhalt zu dem vorlleg^endcn Werfw verarbeitet, 
der gesanglidie Teil aber auf dcil PfattCII festgehalten. Dadurdi ist ein Weik v<» hohem 
miisikpadagogiadtcn Werte zustaiuk fekommen, das keineswegs den Gesan^lehicr aus« 
sdiaften, vletmehr d:n SdiQfer bei seinen Übungen des Wortes und des Beispieles des 
Lehrers immer selbstprüfend gedenken lassen will. »Von ganz hervorragendem Wert — 
sagt Hugo Rasd) in der AUgemcincn Musikzeitung — sind die sehr detaillierten Aus- 
flBiifunirrn Denraths, des allztrftQb verstorbenen Mdstersängers; doppelt Interessant (nso* 
forii,.i! Demutli sonst keinerlei sdirifrliifu-.\i ifrcidinungcn über seincgroftcKunst hinterlassen 
bat. Was da üi)cr Atemteduiik, Tonaasau, Vokaltsation und das Textsingen gesagt wird, ist 
. voa elementarer Bedeutung.« Eingetdlt ist das Budi indoeSdiak fÖrSoiNtin, eineSdiute fDr 
Mezzosopran und Alt, dnc Sdiulc üBr Tenor, eine SAvic för Barlcon und diie Sdiule ÜBr BaB. 



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ÜBER SPRACH-, GEHÖR- UNO STIMMBILDUNG - GESANO 



HUGO GOLDSCHMIDT 

Handbuch 
der deutsdien Gesangspädagogik 

Erster Tcii: DAS ERSTE STUDIENJAHR 

Zweite^ duidi einen Naijbtrag vermehrte Auflage 
1911. XU, 143 Seiten 8*, Notenanhang 17 Seiten &* 

Aii^abe mit Obunfcn in hoiier Lage • Ausgabe mit Übungen in mittlerer Lage 

Oeheftet 7.50 M., gebumlen 8.50 M. 

An die Erfahrungen der alten Meister anknüpfend, alles kennen und 
i~ \ nutzen, was denkende Meister gelehrt haben, und auf dieser Basis 
nun mit Hilfe der wissensdiaftlidien und künstlerischen Hrrungciisdiaften 
der Neuzeit das Gebäude erriditen, das ist der Weg, den die Gesangs- 
pädagogik einhalten mtid und den uns vodie;gendes Werk führt Bs trägt 
alles Material herbei, was die Gesangspädagogllc und ihre HiUswissen» 
sd^aften, die Musikwissenschaft einerseits, die Physik, Physiologie und 
Plionetik andererseits aufgespeidicrt haben, d.h. wir finden in Goldsdimidts 
Buche sowohl eine j^csthichtlichc Vertiefung des Stoffes, dann aber audi 
eine ausreidiende Darstellung der physiolo^isdien und phonetisdien Materie. 



FRANZ HAUSBR 
Gesanglehre für Lehrende und Lernende 

110 Seiten gr. 8* Text, 80 Seiten 8* Übungen und Gesänge 
Geheftet 6 M., gebunden 7 M. 

Der Wunsdi, die Er\^ebiiissc einer vieljäliriv;en künstlerisdien und päda* 
gogischcn Tätigkeit nidir spurlos unter*;;;ehen, das Riditige und Halt' 
bare derselben vielmehr seine Früdite tragen zu lassen, dem Sdiwankenden 
und Strebenden zugleidi als Riditsdinur und Stütze zu dienen, hat diese 

Gesanglehre entstehen lassen. 



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ANNA LANKOW -COl^vrf ip. \'AV "AVirv: 



ANNA LANKOW 



Die Wissenschaft des Kunstgesanges 

Mit praktisdiem Qbungsmaterial von 

ANNA LANKOW und MANUEL GARCIA 
Vierth fta Deutsdiland umgeari>eicete Außagt 

tgos» 34 Sdten. 4* Text, 50 Seiten. Notenbeapiele. Brosdiieft 8 Mark. 

D ie Erfahrung, daß in vorhandenen üesangssdiulen, so klar und vernunftgemäß auch 
Ihr tbcoKtbtfcer Ted ^mdttdBiM itt; bibesoadcre in i«2iif auf die Bebaadloiix md 
Pcststeltung der Register der Frauenstimme Mängel bestehen, die viclleidit nur von einer 
Pfau beseitigt werden können, ließ der Verfasserin die Notvendiskcit der V'cröffcritlidiunsf 
ihrer Arbeit geboten ersdieinen. Sie bietet in ihr ein ebenso klares, wie allumfassendes 

vaa aar Heranbildung eines tOdxtigcn StofCfa voo- 
flSCeniiL Ten ind.SpiadK «ffthfcn gididk aorgflhife Behandfaaigv 



CORNELIE VAN ZANTEN 



Leitfaden zum Kunstgesang 

Mit einer Bdla^: 

Piionetisch^orthocpisdie Sprech^ und Lcscubuii^n 
für Sänger und Redner, insbesondere für Konservatorien und 

andere Lehranstalten 

von CORNELIE VAN ZANTEN und C E. POSER 



tga^ II, 96 S. und II, 45 S. 4*. Geheftet 5 Mark, gebunden 6.50 Mark 

Aus der Fülle gesafflmdtcr Erfahrungen, aus Durchlebtem, wird hier mit strengster 
t Selbstkritik };*'f>^^Tcn, u-as sich auf dem Gebiete drs Kunstj^e^anges als t'rfols^reich 
l»ewährte und empHehlt sidi nun dem Berufssänger als eine Anregung zum Ernst und su 
ttet» ftitkrtr VervoOVomnmun;. Aber andi diefentgen, <fle nldit einen Bemf aof dm 

Gesang machten, fn.iucfien vor der Eigenart dieses Werkes nidit zurückzuschredten, im 
Gegeateil, sie \t erden l'ald ru dem Bewußtsein kommen, daß der kurze praktisAe Wej, 

der hier »^ereiet vt ird, Sparer audi ohne f^ührcr bcsdirilten werden kann. 



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OBER SPRACH-, GEHÖR- UND STIMMBILDUNG • GESANG 



CARL EITZ • Bausteme 



zumSchuigesangunterrichtimSinne 
der Tonwortmethode 



Mit 4 Tafeln, igu. VIII, 167 Seiten 8^ Geh, 3 M., geb. 4.50 M. 



ie früher als kleinere Einzi ls(iiriften crsdilcnenen Aufsätze 



JLVdes Verfassers über die Tonwoitmethode liegen hier 
zum ersten Male in einem Bande gesammelt vor, womit den 
Toavortfireunden und soldien, die es Verden wollen, wohl am 
besten 5:cdicnt sein dürfte. Aufgenommen wurde audi ein 
älterer Aufsatz aus 1896: Die elementare Gestaltung eines 
fruditbaren Gesangunterrichts, der bisher im Budihandel nidit 
zu erlialten war. In »Tonvort und Insirumenten^ielc sind 
zwei 1899 veföffientfidite Aufsätze wieder verwertet, die Er- 
läuterungen zur Singfibel sind beträditlidi erweitert, das Ton- 
vort^tem in seinem Verhältnis zu den in der Musik gehenden 
Stimmungsarten ist vollständig neu bearbeitet und zum musi« 
kalisdi^'akustisdien Teile der Sammlung ausgestaltet. Drei 
Arbeiten sind neu hinzugekommen: Der musikalisdie Ton- 
vorstellungskomplex, Wertung der Raumvorstellungen im 
musikalisdten Tonvorstellungskomplexe und Tonwort und 
Wissensdialt. Den Sdiluß iHldet ein Sdiriftenverzeidinis 
von: I. TonwortsduriFten. U. Grundlegende wissensdiaftlidie 
Sdiriften (Musikalisdie Akustik, Ober Denken und Spredien). 
ni. Sdirifren über Stimmbildung, Ausspradie und Atem. 




318 



üiüiiizeo by 



GUSTAV BORCHERS - HERMANN STEPHANI 



GUSTAV BORCHERS 

Singe vom Blatt • ÜbungsstofFc fär den Schul- 

und K.unstg€Sang nadi der Toovortmethode von Carl Biu 

Vierte, <liirdij[eseliene Auflage. :: Mit Qbersiditstafet und Lehrgang 

1911. 52 Seiten 8". Kartoniert 1.60 Mark 

Die »Übungsstofie« «tdlcn dne vorläu6g abgesdilossene Sammlung 
von Üi)ungS8tQ<k<n dar, wie sie sidi in des Verfassers Lehrpraxis 
nadi und nach zusammengefunden und — größtenteils " bewährt haben. 
Sic bilden die Forts crziinj^ zur DcutsAcn Sinefibcl von Carl Ritr, 
die die ersten drei Stiuiljahrc umfalk und sind wie diese nadi den Grund' 
Sätzen der Tonwortniethodc bearbeitet. 

CARL EITZ - Deutsdie Singfibel 

Zum Gebrauch für das erste bis dritte Schuljahr 

Nadh der Tonwortmethode bearbeitet 
^'-'tS.Tausend. 48 Seiten S*« Geh. -'.30 M., geh. ".60 M. 

Merktafel für Noten und Tonworte — .05 Mark 
Die Tonwortwandtafel 1.25 Mark 



HERMANN 

Zwanzig Kanons 
für Schule und Haus 

Eiste Folge 
1909. t6 Seiten 8**, Geh. ^.25 Mark 



STEPHANI 

Dreiunddreißig Kanons 
für Sdiule und Haus 

Übungsstoiie für Chorsdiulen 
Zweite Folge 

1911. 16 Seiten 8^ Geh. '-'.40 Mark 



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OBER SPRACHv OBHOR' UND SmiMBUDUNO ■ OBSANO 



L.WMason ■ K.L,_, Kiler • K.Unglaub 



NEUE GESANGSCHULE 



i. HEFT 

1. und 2. Schuljahr. 
Zweite Aufl 1906. 
V'III, 54 Seilen. 
qu.iz^'.Kart.joPf. 


2. HEFT 

3. und 4. Schuljahr. 

VI, So Seiten. 
qu.i2",Karr.5orf. 


3. HEFT 

5. und 6. Schuljahr. 
Dritte Aufl. 1906. 
VII, 1S4 Seiten. 
c{u. Kart. iM. 


4. HEFT 

7. und S. -Schuljahr. 
ÄweiteAufl. 1901. 
VIII, 215 Seiten, 
qu-ii". KarLiM. 


Ausgabe für 

1. und 2. HEFT 

in einem Bande. 1 . bis 4. Schuljahr. Dritte 
Aufi. tgo6. VIIL85S. qu.12». Kart. 1 M. 


die Sdiwdz: 

3. HEFT 

5.bis /.Sdtuljahr. Dritte Auf iage. 1904. 
VIII, 192 Seiten, qu. 12O, Kart. 1 M. 



NOTENKARTEN nebst Rahmen: zu Heft I, II, III, IV je 15 M. 
NO TBNKARTEN-GESTELL <fat aUe Hefte za vnvendeo) j M. 



Handbuch für Lehrer zu der Neuen Gesangscfaule 
von L. W. Mason/ K. L. Zeidler und K. Ungiaub 

1897. VI, 64 Seiten 8». Geheftet 50 Pf. 

Die wdtvertireitctc »Neue Gnangstfiule« sotlte dazu beiirageo, daß der vMfadi nodi vemadiUasiKte 
CerangunlerrKiil in der Sdiale zu seinem vollen Rechte gebiigt. Bei der Wahl und Anordnung des 

SiotTc": tv'l'trt«' tUrr Cri-ff^^nke die Verfasser, daß ein anschauHArr Oris:tn?tinten"id»t mit dem ersren Sttiuttare 
li.-^ Kin(l.->i bosinncii mifO. Erst dann wird durch den stri-n^ v!ufL-[i\i nso i Aufbau bis lur ObiTkl.i^si- (lio»-r 
Unterricht seine oft uncertdiitzt«; femDtMMcode Kraft ^ Hk^ des Kiades gt^^tmd die heute von iedcm 



ADOLF BERNHARD MARX 

VOLLSTÄNDIGE CHORSCHULE 

Mit Übungssätzen in Partitur. «86o. XVI, 288 Seiten 8». Geheftet j M. 

Aue der EHtenntttb ifcf bcfcen PrfwwwMfcdt de» Chorgcsangcs Wiryolfciitfcai wA i f iii ml i ll i liM K fcew, 
Miduitt Mir dk Wtge nr tiAtgin Tlri u jta Fliege da dmimiigci vor oolcr lli%rfit. vm 



KARL SCHMIDT 

HILFSBUCH FÜR DEN UNTERRICHT IM GESANGE 
AUF DEN HÖHEREN SCHULEN 

Nadi neuen Gesichtspunkten bearbeitet 

1902. VIII, 191 Seiten S*^. Geheftet 2.50 M./ in Sdiulband } M. 

DcrZvcdt dteie»mMwKbes lM> den Ottaagummlduni einer Befce anderer UiUtiiiAirfMttr — hfliteren 
Sdiulca in InMn Bcdd»« toMmOk &■ dem OtMUm M f riAap la n atguaiA riiiimlleile«u..-~_^ 



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i 



ANNA FLES - LOUISE KRAUSE - FELIX KRUEÜER 



Anna Fies ' Bin Büchlein von der Singekunst 

Aus dnigai Werkea älterer Meister zusammengesteiit 



1895. 64 Sdten 4*>. In Pappband 2.50 Mark 



Gal<]ene Worte der Altmdster des Cjesanges, die audi för das Heute 
nodi vollen Wert haben, sind hier gesammelt worden. Steine für 
das neue Gehäude der edkn Slqgekunst, die verborgen oder unbeaditet 

am Wege tai?cn, wurden zusammengetragen zu Nutz und Frommen Jeg^- 
licher Gesangbeflissenen, Aussurütlie j^roßer Meister über ihre Kunst in 
musikaiisdier, wie ästlietisdier Hinsicht. Ein Büdilein von eigenem Reiz 

in Inhalt und Darbietung. 



Louise Krause • Rhythmische Übungen 
unter Anwendung der verkörperten Noten als An» 

Schauungsmittel für den Gesangs- und Klavierunterricht 

«903. 52 Seiten 8*. Geheftet 1.20 Mark 



An zahlreidien Beispielen zeigt die Veffiassefin, wie zu den einzelnen 
Uedem rhythmisdie Vorübungen anzustellen sind. 



PdiX Krueger • Mitbewegungen beim 
Singen, Sprechen und Hören 



1910. 22 Seiten 8*^. Geheftet ^.50 Mark 

Eine psyd^ophysioioglsdie Studie, die, im Ansdtluß an eine mfindlidie 
Darlegung der Hauptpunkte der Typenlehre, Stellung zu der Rutzsdien 

Typenlehre nimmt. 

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OBER SPRACH., GEHÖR- UND STIMMBILDUNG • GESANG 



OTTMAR RUTZ 

MUSIK, WORT UND KÖRPER 
ALS GEMÜTSAUSDRUCK 

tgii. XVm, 741 Seiten 8*. Kfit einem BÜderanhaiig 

Geheftet 12 Mark, gebunden in Hafbfranz 15 Mark 



^VVy ie die künstlerischen Sdiöpfiingfen des Mensdien und darüber hinaus die andern Er- 
VV Zeugnisse seiner Tätij|keir, seine Lebensäußerungen, sein siditbarcr Ldb tntcr dem 

gestaltenden Einfluß des Gcmüts(cl)ctis stehen, soll in dieser Arbeit gezeigt werden, die 
uns zu der Überzeugung führt, daß zu allen Arten des mcnsdiiidien Fühlens ganz bestimmte 
Arten von Nerventätigkeit, Muskeltätiskcir, Hlutumlauf gehören. / »Ein Lehrbudi von 
einzig dastehender Bedeutung und größtem Wert liegt uns in diesem neuen Werk von Rutz 
vor. Sdion aU Arf>dtsldstung verdient es das Prädikat ,großartig' und seiner inneren Ge* 
«tahong nadi kennte et kattm besser sein. Beobaditung und Erfahrung sind die Ausfann« 
Mnlcte dni von Urnen aus werden zunädtst (fie Tatsadien gewonnen, um die es sidi handeft. 
Klare Anweisungen zur Einstellung der Körpermuskulatur bereiten die Spredj« und Sing- 
vcrsudie selbst vor, die dann von den einfachsten bis zu rddi komplizierten Typenformen 
«steigert werden. Wer von der Sadie nod) nidtts weiß, der probiere nur in einer ruhigen 
Stande die Seiten ^t'-'^^^ und dann S.35— dcirdi, und er wird eine filliUMrcAhfluaff da- 
von Mramnicn, wie e l e men t ar ilAtIg die Pe im el luiigeu der vcrMUedenen Orandtypen 
sind und von vi eltficr Tragweite für aTics Leben in und mit der Spradic und dem Gesang. 
Man wird dann von selbst vt eiter studieren und sidi aud» mit den Unterarten der Haupt- 
typen vertraut madien, die nidit minder widitig und von größter Verwendbarkeit sind. 
Außerordentlid) interessant und in der erstaunlichen Fülle kaum zu überbieten, liefert dann 
der Tatsachenteil weiteres Material, In den er sich in freiem und dodi so sicheren Fluge den 
außenleutschcn Spracherscheinungen zuwendet/ kein Landstrich tind kein Zeitalter, vom 
homerischen GricÄisdi bis zum Marsdtlied heutiger Afrikancser, bleibt dieser T> penuntcr- 
suchung verschlossen, und überall offenbaren sidi rein menschliche Ausdrucksgesetze von 
einwandfreier Unumstößlichkeit. — Der zweite Hauptteil widmet sich dann nidit minder 

ßflndlkfa der Erklärung der Tatsachen. Die Anatomie und Physiologie von Madäefai, 
erven und Skelett wird soweit notwendig behandelt und nadigeprflft und viele wissen- 
sdiaftlkhe Theorien audi der exakten Naturwissenschaften mflmen sich eine Ergänzung, 
mindestens in der Fragestellung, s^ofnllcn I.is ;on, <lio ihtu n >;evi if^ nidit schaden kann. Wenn 
man auch diesem Teil eine ganz befriedigende .-\brundung ncxh nicht zusprechen kann, so 
ist doch hoch anzuerkennen, in welchem Sinne, wie vorsichtig und doch sicher, der Verfasser 
aidi awb likr bewegt, seine Frafen atellt und SdilOm xksht. Der ganze dritte Teil ist der 
N u ftBWwen d ung gewidmet, und ci fifit sidi irfion vcmraten, wie mannigfaltig diese mm 
bdMHldcit wird vom Wesen des sif afen lcn Künstlers an über Reproduktion, Bühne, 
ArdiHektur, Malerei bis rur Stimmbildung, ja zur gerichtlichen Mcdirin. Ein sehr gutes 
Register und ausgcreichnete Tafeln schließen dieses Werk ab, das auch die Verlagshandlung 
vorneiun und schön ausgestattet hat, wie es einer so monumentalen Ariidt gebührt. Es 
ist eine Pretde^ das mühevolle Studium eines Verstorftenen vom Sohne hier so mr Voll- 
endung gebracht zu sehen, besonders \x enn die .Arbeit letrren Fndcs ctm-r so fioficn Sache 
gilt: dem Sichscibstverstehcn des MoiisdK-n und einer LjutiTun.< der X'-'^-imfen Lel'ciiS' 
auffassung. soweit sie auf Grund seclis<iu'n Ausilrucivos in Wort und I on oder irgend- 
wekher Mitieilungsform sonst, die der Mensch sich au^ebildet hat, uns beschäftigen kann.« 
{Martin Seydd im LttciatttdienZentnlblatO 

322 



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ÜBER DIE INSTRUMENTE 
UND INSTRUMENTALMUSIK 




HANS THOMA, Der Gdger 
Preis desKunstblattes in vomchinsterAusfühnjng<cinfarbigcLithographie> 
50:40 cm grofl 2 M., in Originalrahmen nach Entwürfen Thomas 10 M. 



d23 21* 

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i 



OBER DIE INSTRUMENTE 









SEBASTIAN VIRDUNG S 

MUSICA GETUTSCHT 

BASEL 1511 




i 


ItBütagftutfrijtonii 

fterö t?on 5Cniberö t)ni> aUed ö^f<^wfl aufs ^en 
tiote Itt öie tal»ttl«ture 5ifer benante örvetr 
3nftrttmete ^x%t\xix ^et ßaute: tJitO 8 
Sitten tranfferieren su lerne ttuv^licl^ ge 
mad^t 5U eten t>e ^oct^^Pi1^Mge |?od) (^ef^oznen 
fiirfien t^nnö ^emn: |^ tvU^altnen »l 




1883. 4*Poniiat PrdstoMafk 

Zweiter Umdruck 5 Mark 

1 ? in NeudruH< des fürdie Geschichte der Instrumente withrfg- 
-I—Zstcn Werkes. Herausj^ej^ehen wurde derselbe von Robert 
Eitner, der auch das beigefügte Namen- und Sadiregfister an» 
fertigte, vervielfältigt durch atftographiertcn l lnulruck in z\reU 
hundert Exemplaren ais 11. Band der Pubiikationen älterer prak' 
tischer und theoretisdier Musikwerke vorzugsweise des 15. und 

16. Jahrhunderts. 









324 



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MART. AGR[COI..\ 



^ufica inftru» 

fcn ift'ipb man 

nad} bem t^o'aikjc uurf maiicbcrleY 
Ptciffe» k'incu [ol / 2iucb u?ie auff 
bie ®rgel / ^arffen / lauten (5cb 
gen / t>nb allcrleY 3"t^^^i"^^'"t onö 
Seftenfpiel / nad? bet xed^U 
0e0rflnMen (Eabeltifut 

IlTart. 2lgrtcoIa, 



Wittembetig 
1528 und 1545 

In neuer diplomatisch genauer, zum Teil faksimilierter Ausgai>e 

296 Seiten 10 Mark 

Das interfs'!3nte'!tc\\"cfk Agricofas mit ausfiilirlidicn Anweisungen für das S[>ief der «mei- 
nen Instrumente/ eine Hauptquelle für die Oesdtidite der Instrumente des 16. Jahrhunderts. 



325 



OBER DIE INSTRUMENTE 

MICHAEL PRAETORIUS 
SyNTAGMA 

IL TEIL: VON DEN INSTRUMENTEN 

WOLFEN BUTTRI. 1618 



SYNTAGMATIS MuSICI 

MICHAELrs PRAETORIl C. 

TOMuS SECuNDuS 

ORGANOGRAPHIA, 

Dariimeit 

2U(er 2t1uficaUfd?en 2Uten pnb Zlemenf fonoi 

JtuflanMfiKMi / 3artarifijcn /33äirrifiicn ^^^ riilicfaiiiitcn / af? 5 n- 
lj«tm»fdjcn/KunPrcidicn/£icblid?cn ohö b^fan&ten 3"ftfi^'"^''t^W 
Nomenclatur, Intonation Dittid €idenfd;afft / fampt öerofclbcii 
^utien SUncif ond ei^tnUM^ Coiitfrf«Ttn(9: 

Dec 2nten Ptm^ Zlcn>en (Drgcin 

9eRJt|f€■23^fc^}rci^u^a TTiatiual» pnn6 P<6al Claricr/SIaf bälge/ 
Difpofition pnö mandjcrlcy vlrt Stimmen jciwAi vo'w bic J^onal pmtö 
ClaDicYmbel/rein pnnb leidit 511 ftimnien: p^^ was m obcriKfjfe« 
<un0 fintr (Drcjelit in ad>t ju nef^men fampt an0cl}eit0tcni 

aii^fürlidv^ir :'uH3ii1cr licfiiiMii^en: 

ZTicijt allein Orgauiftcii / 3"flrunKMittf!en / £)rael< 
onnö 3"Prumculmacfjcrn/[omrt allen wieii Mulis ju^eilja« 
ncn 0ttnti nfi^ltd) onö n^ti9/fo^^cnt nud) Philofophll, Fhi* 
lologii »nd HiAoricis fvbr luflt^ onnd 
aiiinütia 311 lejen. 

6e6ru{fl )« tC^otffen^flttel/bey CKos ^Iwetn ^arfU. Smimf«^. 

M. DC XVJU. 



Das Stu^un «les Syntagnu, dncr <ler wicfittgsten Quellen Ot>er <fie fnitrunaite vaA In* 
srnimcntierun^ des 17. Jahrh., ist unirläßlich für alle, die sich ein Rild von der Musfk- 
Ubung dieser r.eit madien wollen. Der Uni(irtid( des Neudrudces von iSS^ erfolgte 1S04, 
crcnifaknabIbiidi}derPdilikationcri iiltcrcr prakdidicr HodilwonttodierliAndtwtA^ 

PftistoMaik 



326 



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F.MIL TEUCHERT UND E. W. HAUPT 



Musik^Instrument^ fKun de i» Wort und Biid 

EMIL TEUCHERT und R W. HAUPT 

T~^ In Lehr- und Nadisdifagebuch für die SdiQler der Musiker« und Instrumentenmadier', 
t2j Fafb« und FortbKdungssdiulen will diese Instrumentenkunde in erster Unie idOf nicbt 
mS«r«6craudi ein musikalisdies Handbud) fQrdieSdtOlerckrKofMervatCMlen^derLafcr* 
Seminare, wie überhaupt für jeden MusikfrcunrI. Mit ihren Instrumenten vöKijj vertraute 
Musiker schildern in ihr in kurzen, treffenden Worten die Entstehung und Üntu iiilung der 
einreinen Instrumente, erklären ihren Bau, den Toi.umfang, ihre Noticrunj;svteisc und 
zeigen, in weldicr Weise sie Vervt'endung als Soioinstrumente^ wie als Ordiesterinstrumcnte 
finden. Unddasniditnurdurdidas Wort, sondern audldardldicfastausnahmslos jeder Ab* 
handlung beigegebene Abbildung des behandelten InstnnentCL und Cenicr durdi zaUreidie 
Notenbeisplele aus bekannten Mdsterrerfmi der Ordiester«attadrsunatb(fcen Musik. Diese 
Notenbeispielc verschaffen zugleich Kenntnis davon, weldie Fertigkelten von den einzelnen 
Instrumentalisten verlangt, und andrerseits, w elche Klangwirkungen mit den versdiiedenen 
Instrumenten erzielt werden können. Kurzum, die Kenntnis alUä desMQr was der Musik- 
framd undder tukOnCti ^ Musito^ wie de r zukOnfttepe InstnunentenfaMiar von den Musik« 
iustrunicntcn " den Orncstertnstnineiiten inSondcnvdt ' wbicu muB oder dodi wuilifsteiit 
wissen sollte, und was audi für jeden Musikfreund zu u'i<;sen und zu kennen von Wert 
ist, wird diese Instrumentenkunde vermitteln können. Ja selbst der angehende Komponist 
wird nicht ohne Vorteil Einblick in dieses Lehrbucb nehmen, das, wenn es audi keine Instru^ 
nientationslefare ist; dodi mandien wertvollen Hinweis für die Attwendiuf der einzebeo 
Instrumente audi fttrlhn enthatten dOtfte und der doppelt wertvoll fst,wdl er «us dem Munde 
des Praktikers kommt, der nicht nur mit der Technik seines InsTnmienfs vertr.nut ist, sondern 
auch seine Schwächen und seine versteckten Schönheiten genau kennt und zu nutzen weiß. 



Tdl I. SAITENINSTRUMENTE 

Mh 14 Abb., tinfr Klaviatur» u. Verblei Aungstabflle 

derStr.Sitiiiistniniciitc. Preis : Geh, 1 M., geb. :.5oM. 

A. Streidi- oder Bogeninstrumente 
Die Violin.:. \ on I'aul Lange-I-rohbcrg. / DicVioLi. 
Von Alfreii St>it:nrr. / Das Violoncello. Von Walter 

Schilling. / Der Kontrabafl. Von Hans Keyl. 

B. Saiten' oder Harfeninstrumente 
Die 1 larfc. Von Melanie Bauer-ZieA. / Die Laute 

Oitarrc, Maadolinc us«. Von Julias Bninov, 

C. Saitensdilag« und Tasteniratnncntc 
Von WAbtJ IQcDcr* 


Teil II. HOLZBLASINSTRUMENTE. 

Mit Ii Abbiidanffcn and 5 TabeOea. 
Pitto: OcMkd s «U tcmtei M. 

A. 

Die i-Wte. Von Paul Bauer. 

B. Einfache Rohrbfattinstrumente. 
Di« Klarinette. Von Edmund Weißbarfi. / Das 
Bassetthom. Die Raßldarlnenir. Das Saxophon. 

C. Doppelte Rohrbbttinstrumente 
Die Oboe. Vm Cfcrteliui Ritter Sdwridt / Dn 
EnglisdtlMm. /Dn Heddphoa. Von Bml Sdmrt. 


Teil III. MESSINGBLAS. UN 

hLt ij Abbildungen, einer Ol(dHbalMamd y * 
A. Messingblasinstnunente 

Dm Watdkorn. Von Augfust Pree. / Die Wamcr» 

oder Horntuben. Das Jagd- oder HQfthom. / Die 
Trompete. Von Ono Friedmann. / Die Posaune. 
Von Karl Hatnmann. / Das Posthorn. Das Signal« 
hörn. / Dos Conii-t ä Pisions. Von Paul Wigbert. / 
DieBOKcUifiroer. /Die Baltint>a.Voo Emil Tcudicrty 
DkKootrMttba. DMlMiM& 

B. Tasteninstrumente 

mit künstlicher Luflzufüiirung 

Die Orgel. Von Richard Klci>cr. / D.is Harmonium. 
Von Richard Kleber. / Die Zichhamionika. 

C. Verschiedene Blasinstrumente. 

Der Dui(..:sidt. Das C:akan. / Das Pl.i.?r .'. it. 
Die Oiurina. / Das Alphoro. / Die Hobtrömpcte. 
Dm lyhdH Hen. l Die Bfftrm^ayt. Dk 


D SCHLAGINSTRUMENTE 
'aMkn. IMs: Geheftet 4M, gib«i4ai 4.90 R 

D. SchlagilUtnimente 

a> Mit bestimmter TonhShe 

Die Pauken, Von Heinridi Kiniicr. / Die Glodte. / 

D. >5 Goii.c. O.u Olockcnspifl. Die l.yr.!. / Das 
KI.iviattir'GIcxlif nspirl. / Die Harmonika <Glas- 
hamioaika). / Die Ortlu-^tcr-C^'Icsi.i. / Das Xylo- 
phon Ull i Tubaphon. 

b> Mit unht'^iiinmtcr Tonhöhe. 

Die große und die kleine Trommel. / Die BcAen, / 
Das Taowik/ Der Triangel / Der AaboO. / Das 
Taiitaria. / Die Kmowkimb. 

E. Instrumente, die in Potpounis, Tanz- 
musiken u. komischen Szenen angewendet 

wer<len 

Die KuckudupfieiTc. / Die Eisenbahn- und Kon- 
dukiearpfdfE. / Die Pciudtc Die Sclieflen. / Die 
Ratadte. Der Wind. /Der Stunn. Der Donner usv. 



327 



OBER Dm INSTRUMENTB 



DIE VIOLINE 
UND IHRE MEISTER 

VON 

W. J. VON WASIELEWSKI 



5* iiingeail>eitete und vennehrte Auflage von 
WALDEMAR VON WASIELEWSKI 



Geheftet lo Matk, in Leinwand gebunden iz Mark 



asiele« skis Budi, von dem si<h innerhalb weniger Jahre eine neue 5. Auflage nötig 
machte, hat seine Stellung als das maPgcbemlc Buch über Violine und ihre 
Meister immer mehr befestigt. lo ersciiöpfiendier und doch keines vi e^s vi-eitsdiweifiger Art 
bcliandclt es die EntwicftltiiV duOdgenbaues, der VionUmoposition und des Violinspiels. 
Von Corelli, dem Staounvater und Begründer des kunstgemäßen Viofinspiels, bis ;u der 
großen Zahl beachtenswerter, ja b4:d«:utender Erscheinungen am Geigerluiniucl der Gegen- 
wart, fehlt in dem Buche keine für die Entwickelung des Violinspiels wichtige Persönlkb« 
keir, (jleidiviel -s -' f t der Schulen des Violinspiels des 17., 18. odor 10 lahrhunderts und 
der Ictztzcit su autti angehörte, ob sie ihre Kunst italieniscfaen, dcursdicn, französischen, 
bclsisdieii oder niederländischen Meistern verdankte. W«r Interesse an der Welt der 
Geiger nimmt, der wird an dem Budie Freude haben, die die anmatij^c Arr (\er D -rrl'trnk', 
belebt durdi die Wiedergabc von Originaldokumenten und hie und da auih durdi dia; .i.wc- 
ri$tisd:ke Anekdoten, sicherlich noch steigern dürfte. Der Einband des Werkes ist in eigen' 
artiger Weise mit dem Bilde des den I lexentanz spielenden Paganini gesdimüAt. Inhalt 
des Budics; Einleitung. Die Kunst des V^iolinbaues. lirster Teil. Die Kunst des Vlolin- 
spiels im 17. und iS. jahrhundert: I. Italien (Die vorcorellisdic Periode — Corelli und die 
römische Sdiule — Venezianer und florentiner Vioiinmeister und Violinkoniponfsfen — 
Tariini und die paduaner Schule — Die piemontesisdic Sdiule und Viotti — Andervt citc 
italienische Violinspieler des 17. und 18. Jahrliunderts — Die Anßnge des Virtuosentums), 

II, Deutsdnland <Das deutsdic Violinspiel bis :uin 18, Jahrhundert — Die Dresdner und 
die Berliner Schule — Die Mannhcinier-Mündicncr Sdiule — Leopold Mozarts V^'olin- 
schule — Die Wiener Sdiule — Sruttgart. Anderweite Violinisten des iS. Jahrhunderts), 

III. Frankreidi und die Niederlande (Anfänge des französischen Violinspiels — Korpo« 
rationen und Konzerte — Das französische VioUnspiel bis zur Begründung der Pariser Schule 
— Die Pariser S<bide — Die Belgisch'Niederläodische Schule. Zweiter Teil: Die Kunst 
des Violinspiels !m 19. jahrhundert und der Ocfenwart : IV. Italien (Die italienischen Violin- 
t|rfekr des 19. Jahrhunderts). V. Deutschland (Ausläufer der Berliner Schule und der Mann- 
bdfflcr'MQnchener Sdiule — Ludwig Spohr und die Kasseler Schule — Die Wiener Schule 
' Die Prager Schule ~ Joseph Joachim und die neue Berliner Sdiule — Anderweite deutsche 
Violinspieler des 19. Jahrhunderts). VI. Frankreich und die Niederlande (Die Pariser 
Sdtule — Die belgisdi'frailzSaitdie SAiik). VII. England, Skandinavien, die slaviscfaen 
Libider<Enfland, Dänemark tmdSfauidinaviea'-Dfedavitdioi Linda). Sdt^ 




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MAX QRQNBERG 



METHODIK 
DES VIOLINSPIELS 

Systemarische Darsrellung 
der Erfordernisse für einen rationeilen Lehrgang 



ILiter Mitwirkung von KURT SINGER 
verfaßt von MAX GRONBERG 



1910. X, 111 S. &\ Geh. 2.50 Mv in Sdiulb. } M, in Leinwandb. 3.50 M. 



Kdnc adcfn-selijmaAendc Mcttiodc, Itelne festen Foriiietii einer sAuInieisrcrlkben 
Dogmatik, bringt dieses aus der Praxis heraus entstandene Budi, das als Band V in 
die Han<S>Qd[ier der MusÜdehre au%eoonunen wurde, die auf Anregung des Musücpäda« 
gogtsdien Verbandes zun GcbnitMfi «D Mudkkfcrer-Seniiiiarai und fDr den PHvatuntcr» 
ridit zur Vcröffentfldiung gefangen. Diese >Metfiodik« bietet vielmehr das Wesentlichste 
und Beste aller ^!ethodea in einer einfadien klaren ZusaxnmeoiassaiiK, giddisam stäistisdi 
den Bxtnltt der geigcritifien Punfctkxien. Sie ianmlkrt die utfldfte Emstchunf der «im 
Gei^^enspiel notvendigen Griffe, Bc« c^ungen, tfaftnagcnuodlDlirtdlenatarlidie, cinfadiste 
und daher künstlerischste Art der Tedinik vor Aug'-r Die ^rissensdiaftlidien, mustk« 
theoretisdtea Fragen wurden auf das Maß eingesdiränkt, das sie speziell für den Cdger 
beanspnidiett. Knappheit und Kflrze wafcn audi fflr dTe NotcnBeispiele, dunh die an 
schnellsten und markantesten Klarheit in vielen Fragen geschafft werden kann, maßgebend. 
Nicht so sehr an den alten erfahrenen Lehrer wendet sidi dieses Budi, als vielmehr an die 
Generation der heranwaciisenden, jungen, praktisch noch unerfahrenen Pädagogen. Sie 
wird aus ihn die empirbdi gefundenen Orandverte der Odgeolcttiut kennen lernen/ aus 
ihm die passendsten methodologisdien Kernpunkte der pädagogisdicnOrundformeln heraus- 
lesen Rs wird aber auA dem Geijcnschüfcr zur Rcfcstig'un j dessen, was er bereits praktisch 
ertaiircii hat, gute Dienste leisten können. Nadi einem Vorwort und einer Einleitung, die 
sidb ntt dm Bau der Hand, der GrfiBe von VloUnc und Bofm» der K^topMbdtnny, Haf^ 
von Violine und Bogen, des Armes, der Bofjenföhrung usw. beschäftigt, verbreitet sidi das 
Buch über folgende Kapitel : Elementarunterricht — Lagenspiel — Tonleiter- und Akkord- 
Studien '-' Chromatbdte Tonleiter ~ das Portamento — Vibrato — Das Pizzikato — 
Die PIageoktt6ne " Stricharten — Rhj^thmus und Tempo — Vtniauagett " Vom 
Qbctt'-AuffiMnmc und Vortraf ---PcMcriiaftcAngewoiinlieitcn—SAIuBveft. 

»Wer das Budi zur Grundlage seines Studiums madit^ ist ^vohU 
beraten und bleibt vor den Fährnissen falsdier Bi ziehungbcwalirtc 

So die Tägliche Rundschau in Berlin über Grünbergs Schrift 



32U 



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QBBft DIB INSTRUMENTE 



MAX GRÜNBERG 

FQHRER DURCH DIE LITERATUR DER 

STREICHINSTRUMENTE 

<V10LINE, VIOLA, VIOLONCELL) 
1912. Xn, 218 S. 8*. Geh. 3M., gd>. in Sdiidl». 3.50 M., in Leinv. 4 M. 

Der Führer bietet Ober die Lfterativ fdr <fie HaapMrddiiastrumente : Violine, Viola 
und VidonceU dne umfängUdie, in 12 Sdiw^ierigiceitsgrade eingeteilte Qbersidit. "Mit 
wenigen Ausnahmen sind die einzelnen Werke mit kürzeren oder, je nachdem, ausfQhr' 
Ikiteren die Werke (harakterisierenden kritischen Bemerkungen versehen. Es sind alle 
Gebiete dieser Literatur vertreten, von den instruktiven Werken für jedes der drei Instru' 
mente, den Schulen und tedinischen Studien an bis ztnn Vortrags- und Konzertstück kleineren 
oder größeren und größten Umfange». — Mit besonderer Autföhriichkcit ist der Verfasser 
auf das Gebiet der Kammermusik eingegangen, die vom Duett bis 2 um Nonett und 
Uadezett in ihren vcnddedenstco Formen vertrelen ist. Das macfat den Führer aucfi 
besonders für dSt Kanuneroiiislk tred»cfiden Murikfreunde wertvoO. Den Sdiluß <fes 
Bandes bildet ein bibliographischer Anhan«^ ühcr Büdicr, die das GeUct derMnsik der 
Strddiinstniniettto die Literätur, den Bau derselben usv. bebande i n. 

ZÄMAt Notenprolien tioA fn dem Polircr aasatreflKii/ ferner wmdut tat IdditeNn 
Bestimmung bei den meisten KammcrmusdlwerlKa der IQaMifccr Und «O nfitlgaidl dct 
neueren Literatur die Tlicnen vTici+incr. 



ARTHUR JAHN 

DIE GRUNDLAGEN DER NATÜRLICHEN 

BOüliNFÜHRUNG AUF DER VIOLINE 

1911. Vm, ao Seiten Geheftet 3 gebunden 4 M 

Der Ver&sser geht aus von dem Gedanken, daß durch die akustische und mechanisdie 
Natur von Violine und Bogen eine Rdhc von MdgiicUteiten für die Toner^uginig 
gegeben ist, deren volle AoraOtzung eine »natOrfidie« BogenfOhrung gestatten muß. 
Andererseits müssen die hierzu nötigen Bo^ientjcwegunsen durch eine solche Betätigung 
des in Arm und Schulter gegebeoeo motorischen Apparates erzieh werdezv wekfae die 
höchsten Leistungen des lewer en vtnMrgt. Als Kritertam ftlr die AtttwaM des 2«r«db> 

mäßigsten findet der Verfasser .luf Grund recfineriscficr ÜWrlej'unsen das Prinzip des 

mininalen Kraltverbraudtes und der Ausnutzung einfadtster teduiisdicr Möglidikdicn. — 
Aus dtesein Prinzip bcraus werden nun de OnndiSttc der oBiflrfldicii BofcsAihfuiif ent* 

wickelt, weltiic das Ziel aller boKentedini'<dien Schulung darstellt. Zujicidi erlitt sich 
aber aus dem Ged-itikenj^an)? des Budies der kflrzcste Weg 2U diesem Ziele. 

INHALT: L Der Bogen als akustisdies und mcdianisciics Werkzeug (Akustik des 
Bogens " ltfc(&anlk des Bogens>. II. Der l)ogen fühlende Mec^ismos: Ann and 
Schulter. III. Die bofeofiihrenden Kräfte. IV. Die natüfUAcBogenfülirung <D»e z^ng' 
UUificco StriduutK» — Die freisdiwingenden SiridiafteB — Besondene Stridiarten). 



330 

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RICHARD SCHOLZ - G. KC^CKBRT 



RICHARD SCHOLZ 

Über Studium und Unterricht im Geigenspiel 

Ein methodischer Führer für Lehrende und Lernende 
1905. VI, 144 Seiten 8", Kartoniert 3 Mark, gebunden 3.50 Mark 

Das praktische Buch utnfiaßt folgende Gebiete des Gdgenspiels: I. Das Cdgcnstudlum. 
Ober das Studium im allgemeinen. Die Selbstaufsidit des Geigers beim Oben. Fehler« 
tafcl für Geiger. — II. Das Technikstudium. Der Umfang der Geigcntecbnik. MedianisAc 
Fingerübungen. Toflleitern und Intervallfolgen in den einzelnen Lagen. Tonleitern und 
Akkorde dunb 3 und 4 Oktaven. Doppelgriff-Tonleitern. Das Studium der Bogentedinik. 

ULDasStotdioaida VfoliaidMik. Inhait der Scbide. Die Anocikonf des Lchritoft» 
In der S&nle, Die fce nro ffageiideten Uten» Vloftnsdialen. — IV. Das Etadea-Stndfam. 
Allgemebiesiliicr Violin«Etfiden und ihr Studium. R. Kreutzers »40 Etudes ou Capricesc. 
P. Kodes Op. 2z »24 Capricesc. F. Fiorilios »36 Etudes«. P. üavinies' »24 Matinees«. 
N. Paganinis >24 Caprices«. Ergänzungswerke der Hauptetüden. — V. Das Studium- der 
Violiosolo* und EiiMfnble«Musik. AlkemeiDes (Uwr dolo- und Easanbkmusik. Die 
Sofosonate <mit fc cxM ft rt e m BaB). Das Vidinftoiisert Das SolostOdc mit Begfeitang 
des Klavirr- cffer Ordicstcrs. Das Geigenduett usw. Das Klavier- Violin-Duo us«'. — 
Der Geigcauntcrridit. Über die Methodik des Geigenunterridits. Der praktisdie Unter» 
ridit Blnlfei Ober die Aidgiben des GeffenldiMiB. 

Handbüchlein für Geigenspieler 

1900. IV, 59 Seiten 8* und Anhang. Kartoniert 1.50 Mark, geb. 2.50 Mark 

Die dnxdnen Abschnitte bandda : I. Vom Bau der Odgc/ ihrer Pflcfc und Oetdddite. 
ILDieGdgentedmUt. III. Vom Vortrag. IV.VomSttidftimaTidUntcrridit. V.Af»- 

riß der Gcsdiidite des Geigenspiels. VI. Die GeigenÜtcratur V'w. Rü+i! rin, das selbst der 
Jüngste Geiger besitzen sollte. Es unterriditet in knapper Fassung über alles das, was 
audi der Geiger-Dilettant von seinem Inslnunent, von der Musik für dasselbe, seine hervor- 
nuEcndsteo Vertreter usw. wissen ntuft, wovon aber i>eim Unterridit das wenigste nur ge« 
sticlRv vieles gar nkbt behandelt werden kann. Von besonderem Werte dürfte auch »r 
fortgesdtfiztcne Ceiger das ndt Sdiwierigfceltsangaben versdienc Li t era t orve rz eldtnb sein. 



G. KOECKERT 

Rationelle Violintechnik 

Aus dem Französischen übersetzt vom Verfasser 
1909. W, 82 Seiten 8'. Geh. 1.60 Mark, in Leinwandband 2,40 Mark 

Der Unterridil Ces.ir Thomsons regte indirekt den Verfasser z\x dieser Arbeit an/ seine 
Tedmik gilt ilmi als die zu erstrebende tatsädilid^e Ver\rirklid)ung der hier gebotenen 
Grundprinzipien und tedinisdten Gesetzmäßigkeiten. Das Budi zerfällt in die drei Haupt- 
teile: Bogentedinik, Von der linken Hand und allgemeine Qbersidit und praktisdie An- 
Wcndunjjen (Übungen für den Bogen und die linke Hand). Die vorliegende Übersetzung 
bringt einige Veränderungen und Bereicherungen des fransösisdieo Originals. 

Les Principes rationnds de ia tedinique du violon 

<904- 73 Seiten 8*. Gefcefitet 1.60 Mark, in Leinwandband 2*40 

Das Budi fand soidien Beifall, daß sidi audtdieobeofenannteObersetzttQg 
ins Oeutsdic nfitig madtte^ Die Elntcttuns trt die der GbetneisuaK* 



331 



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RASTEINHAUSEN 
Die Physiologie derBogenführung 

auf den Streidiinstrumenten 

Zweite, neubearbeitete Autla^e. 1907. XIV, 166 Seiten 8° 
Geheftet 5 Mark, jj^uadeo 6 Mark 



Das Ergebnis eingehender Studien und I inrrr genauer Bcobad»-' 
tungen über die Physiologie der Bogenhjhrung legte der Ver» 
fasser in diesem Budie nieder, das in den Kreisen der Geiger und 
Gelgenlehrer, wit fil>erhaiipt in der Mu^tveft Aufsehen madite. 
Innerhalb kurzer Zeit machte si<h die zweite jetzt vorliegende Auf« 
läge nötig. Zum ersten Male ist in diesem Rudie der Versudi unter- 
nommen AX'ordcn, die so überaus verw'id\elre I echnik der BogenfOhrung 
auf feste physiologisdie Grundlagen zurüdczufüliren und an die Stelle 
v<»i viel^^ sdiwankenden und wiflkOHidien Traditionen strenge 
Gesetzniißigkeit einzuführen. Es will nidit bbß eine Interessante 
Studie sein, sondern darf auA den Ansprudi erheben, ein braudi* 
bares Hilfsmitte! zur Überwindung der mcdianisdien Scfiwicrigkcften 
der Bogenführung zu werden. Dabei ist auf allgemeine und leidite 
Verständlid^keit Rüdisidit genommen, von weitgehenden wissen- 
sdiaftlldien Erörterungen abgesehen worden/ es werden bdm Leser 
nur das Verständnis fQr einfadie madiematisdie Begriffe und die 
Fähigkeit vorausgesetzt, das Gelesene an der Hand der zahfreid)en 
cingefögf en Abbildungen auf die Ansdiauung zu übertragen. / Nadi 
einer Einicuung, die sidi mit dem Spiel der Streidtiniitrumente im alU 
gemeinen, der gesdiidbtiidien Bntwidtdtiqg und Anpassung des 
Bogens, der Klangbildung und Bogenbewcgung;, mit dem Begriff Ton- 
bildung, dcrTedinik, den drei Wegen <lcr Unterweisung, den Widern 
sprüdien zwisd»cn Lehre und Praxis usw. befalk, teilt der Verfasser 
das Budi in folgende scdis Absdinitte ein: 1. Die physiobgisdien 
Fehler der Bofenfiilirung, 2. Anatonlsdie und physiologisdie Vor- 
bemerkungen, 3. Medmnik des Bogens, 4. Medhanik der Bogen* 
fuhrung, 5. Dynamik der Bogenfähmng, 6. Siridiarten. 



3^2 

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ALFRBD EINSTEIN 



ALFRED EINSTEIN 

Zur deutschen Literatur für Viola 
da. Gainba im 16. und 17. Jahrhundert 

I 1905. 120 Seiten 8^ Geheftet 3 Mark^ in Leinwandband 4 Mark | 



Einstein bietet zum ersten Male eine Spezialuntersuchung der (fetittcben bi« 
strumentalmusik der zweiten Hllfte des 17. lahrhonderts. Zum Titel ist dnc 

klrftir T" insdiränkuii}^ insofern an:timcrkcn,.T!s es sidi in dem BuifK' mir um Ortficster» 
und Kammermusik, nidit aud) um Klaviennusik liaudcit. In der Einleitung wird die 
Viola da Gamba, dieses Bogeninstrumcnt mit dem Griffbrett der Laute, den VDQ 
Halbton zu Halbton fortsdireitendcn Ri'hulen, das nadi Einbürgerung der L.iuf« 
audi im deutsdien Hause als Hausmu»ikin!>tf ument heimisdi geworden war, erläutert. 
Hierauf filhrt Einstein die deutsdie Gambenliteratur im 16. und 17. Jahrhundert 
bibliographlsdigenau auf, lugteicfi alfes Mographiscfi notwendige über die tietreffendcn 
Autoren gebend. Mit festem ürilf hat er das reidie, bisher zerstreute Material 
geordnet und gibt so ein Bild von der Bntvidtlung der Musik der Vkila da Gamba 
und seiner Verwendung als Solomsfrumcnt hh rur Einfüsung: in die deutsd>e 
Kaniinennusik in der zweiten Hälfte des 17. Jaitrhunderts. Die Darstellung setzt 
muaUUSbtt mit der Be&i>rcdiunf duclncr Werke ein, die EidKihung in den all« 
gemeinen gesdilcfitlitiien Zusammcnhanj^ isf Scfifu?!«*? geg'cben. Als erster 
Komponist für die Laute ersdieint der Nürnberger Lautenmadicr Oerie, wie 
sonstige Übertragungen weltlidier Lieder, dann die Werke der späteren Komp<Mi!sten 
Diego Ortiz, Tliomas Simpson, Höffler, Aug. Kühnel, Giovanni 
Sdienk, J oh. H.Sdi meiner, Bibar, J. J.Wal t her, Huygcns, Marin Marias, 
Rcincken, Nub, Ebner, Ph. Fr. Budiner, J. J. Löwe, Nicolai, Sdierer, 
Kaspar Förster, PhU. E r leb adi. Die tridj Bedter, Krieger, D. Buxtehude. 
Der zweite Teil ist ein \otciianhang, der nodi raandies selbst für den Konzertsaal 
verwendbare und dankbare Stüde enthllt UO<I zvar tOVoM Ar Oanbe allein, 
wie für Gambe (nit andern StiddllostnnMIIten mit Basso contfnuo/ er enthfllt: 

DIEGO ORTIZ: Rerercadn qninta, t^fr PH. FR. BUCHNER: Plectrum 
musicum, t66z, Sonata V. VioUao et Viola da Gamba. 
» » Recefca(lasefDendB.D.BECiCER:ErsterTcil zweistimmiger 

Sonnren und Satten, i&j^ SoiMta ä 2 Violioo cx Viola 

da Gamba. 

CHR. SIMPSON: Tfie Division-Vlol. 3 Preludes, 1659- D. BUXTEHUDE : 

Sonata ex F. z Violinen et Viola da Gamba. 
AUG.KQHNEL: XIV. Prcludio solo, 1698. PR H. ERLEBACH: Sonau 
Seconda ä dol, Viollito ci VMa da Oamba» 1694. 

» » I. Scn.iTa .\ due. 

> > Sonata a due. 

MARIN MAREIS: Pieces :. vue et k deux. VUfa, tm, Prdude-Tombeau de 
Mr. Mclitoa. 



333 



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ÜBER DIE INSTRUMENTE 




Titelbild (na* einem Gemälde von A. van Dydi): 
Wasielewski, Das Violonccil und seine Gesdiidite 



334 



WALDEMAR VON WASIELEWSKI 



WILH. JOS. VON WASIELEWSKI 



DAS VIOLONCELL 
UND SEINE GESCHICHTE 



Zweite, durdigearbeitete und vermehrte Auflage 

von WALDEMAR VON WASIELEWSEG 



1911. Vil, 255 Seiten 8^. Geheftet 6 Mark, in Leinwand gebunden 7.50 Mark 



W' as datWaa}e(ew«Idt<iteBtt(i>»DfeV{o(bieniiddircMdster« fQr di« große ZaU der 
Gdger bedeutet, das ist diese »Gesdiidite des Violoiiodb« für die CdBltaivdl;, ein 
Buch, das Jeder besitzen sollte. Durdi raMreidie Ergänrungen und Verbesserungen ist das 
Werk auf den Stand der Oegenvart gebradit worden, und hat insbesondere disdi dk be- 
trSditBdie Anzahl Ncuatdaabmen fOngerer Celfbten fOr ite Oegcmnut erfiSfiten Wert «r» 
halten. Kattn <fal Nanc, der auf dem Gebiete der CellokomposiTion oder als VMmm 
des Instrumente?; bervorgetreten ist oder audi a''? Lc!>rer des Vlolooccllspiels ru g^utem 
Klang kam, «ird m diesem Werke vergeblidi gesucht werden^ Eingeleitet wird das Budi 
donfc dkOcMbl^ derViohdBGaiiiba<BaHodi Vfob) des i& Jdufumdcrti, ab «km 
eigentlidien Vorläufer des Violoncells. Hier finden wir Abbildungen der Instrumente der 
allerersten bekannten Lautlstcn und Oambfsten Hans Judenkünig und i r>n>G>"rIc, ge- 
langen von ihnen zu den englisdien und französisdten Gambisten des 17. Jahrhunderts und 

den bedetitgadea DewoAen ta Ende de* ty, and tS. Jahrkmdem. NaA Staat OaAiAtt 

der Gamben und Gambisten folgt >Dic Kunst des Viofoncetlspicls im iS. Jahrbundert«/ 
sie umfaßt die Absdinitte: I. Italien, II. Deutsdtland, III. Frankreidi. An sie sdiließt sfdi 
der dritte Tdl des Budies »Die Kunst des Violoncellspiels im 19. Jahrhundert an, der in 
die Unterabteilungen IV. Italien, V. Deutsdiland, VI. Frankreidi, Belgien und HoOand, 
VII. England und Skandin.ivien, VIII. Die siawisdien Länder und Ungarn, zerfallt. Im 
Sdilußwort gibt Wasielewski einen Rikkblidiauf den EDtwid(etung<:gang des Violon<%nspiels 
uod sprlAt hier nidit nur den tonangeibendeii Celltetcn die Steigerung der Leistungsfähig- 
keit zu, sondern vor allem den deutsdten Tonmeistern, die das Violoncell in das Bereidi 
Aires Sdiaffcns rogcn und diirtb die Anforderungen, die sie in ihren Werken an die Aus- 
filhtenden stellten, zur Förderung der Tedmik, wie des Ausdrudisvermögens nidit un- 
eriiclilidi be i g e tr agen haben. — Ein Verzddmb der bekanntesten Komponltten ftr 
diat Violoncell beschließt mit einer Zusammenstellung aller Violoncdlsdiulen 
von der Mitte des 18. jahibimdertB bii auf dk Cefenwart das Werk. 



335 



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OBER DIE INSTRUMENTE 



PHILIPP ROTH • FÜHRER DURCH 
DIE VIOLONCELL-LITERATUR 

2. vermdirte Auflage bearbeitet von CARL HÜLLWECK 
1899. 103 Seiten 8* :: Geheftet 1.50 Mark 

Ein nadk Schvier^eitsgraden geordnetes Verseidinls, da» bd Aiuwahl 
von Werken fOr VidonoeO und Vloloncell mit Begleitung fOt Unter<- 
ridit, zur Unterhaltung und audi zum Konzertgebraudi gute Dienste leistet 



THEODOR BERTHOLD 
und MORITZ FÜRSTENAU 

Die Fabrikation musikalischer Instrumente und einzelner 
Bestandteile derselben im Kgl. Sädis. Vogtlande 

1876. VII und 47 Seiten Geheftet 4 Mark 

Der einstige Schüler und Nachfolger des Dresdner lioforganisten Sdineider 
und der bedeutende, heute nodi durdi seine E^dtensdiide bekannte ehe- 
malige Dresdner Karomervirtuose PCfarstenau liefern in diesem Sdiriftdwn 
wertvolle gesdiiditlid» und statistisdie Beitrl^, unterriditen aber zugleidi 
Obe' die sozialen Verhältnisse in der Instrumentenlwandie des Vogtlandes 
ums Jahr «875/76. Zur Hebung dieses Industriezweiges wird von den 
Autoren die Gründung einer Fachschule vorgeschlagen. Sie ist inzwischen 
erstanden und die Industrie der Musikinstrumente hat suh im Vogtlande 
nadi jeder Seite hin zu einer hohen, bedeutenden entwickelt. Für einen 
Rückblick dürfte das Buch auch heute noch Interesse haben. 



H M. SCHLETTERER 

Die Ahnen modemer Musikinstrumente 

1882. 34 Seiten S". Geheftet 1 Marli 

Ein lebendijfes geschichtliches Bild der Von^^änger unserer heutigen Musik* 
instruniente. In kurzer Form eine Schilderung der Familie der [..juten 
<Iheorbc, Mandura, Pandura usw.), der Gitarre, der Baucrnleiern und 
Liren <BogenieIern> fltr die audi Haydn komponiert hat (Concerto per 
b lira organizzata) ^ des Dudefsadis, der Sdialmei und Musette u. v. a. 



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EDWARD BUHLE 



EDWARD BUHLE 

Die musikalischen 
Instrumente in den Miniaturen 
des frühen Mittelalters 

Bin Bdtrag zur Gesdiiciite der Musikinstrumente 




l DIE BLASINSTRUMENTE 



0 



Mit Textfiguren a.to Tafeln. 1903. 120 S. 8*. Geh.6M.,inLeinv<ib.7.5oM. 



DlaeSdlifft bt äle ungemein fleißige Arbeit eines Autors, bd weldtetn man nidit weiß, 
was man mehr bewnndern soll : ob die umhissenden Padikenntnisse und Bcfcsenficit 
oder die ganz auikrordeiitlidie VieisprachigkdL Der Verfasser bat ntdit nur griediisdt«: 
und btdnbche Antorcn beranftxogtit «ondcni ebenso die gesamte ah- und mlttettodv- 
deutsdte, die angelsädisisdic, Jic romanisdte und provengalisdie Diditun*; und natürllA 
audi die neuere Fadiliteratur aller Länder. Soldie Biltbcr hedeutm denn audi allemal einen 
merklidien Fortsdiritt in ihrer Wissensdiaft. Buhle weist darauf hin, daß uns von mittel - 
ahcrUdien Insnunenteti verhUtniamSBig nur sehr «enife cflnllcn sind, und daß die MosÜC' 
gesducfaten auf diesem Gebiete meist mehr oder weni.c^cr kritiklos gegenseitig voneinander 
entkhnt iiaben. Man sei hier h» ausschltcßlidi auf Besdudbimsen und nuf Abbildungen 
anfevleMA. Be e on dera die Ffflfang dieser fial Ml der Autor zur Aufgabe gesteift and zu 
dieaem Zvedc die BibOothefcen aller europüsibett Kulturländer erfolgreich durdistöbert. So 
lernen wir denn ^ar vieles Neue ül>er die Blasinstrumente des Mittel.dters, von denen 14! laupt» 
arten behandelt werden. Die reidilidie Hälfte des Werkes ist der mittelalterlidien Orgd und 
diceniBaafewidniet Ausden plumpcaten AnftitgenSeranssebcnwlr dieKOnfginderln' 
stiumcnte A6i entvidKllI, dodi ist sie am Ende der hier in Betradit kommenden Zdt nodi 
himmelweit von ihrer gegenwärtigen Vollendung entfernt. Zum Scfilufi brinj^ der Autor 
ood) einige mitteialterlidie Orgeltraktate ganz oder teilweise zum Abdruck, sowohl im 
MSn^tein der Oiigiinle all In deucidwr tkberwtzunff. AuTledcoFnO itt BuMes Werk 
ohne Tadd und hat ab eine vldittfe Mehrung des musÜtgesdiUbllldien Winwns zu gelten . 

Inhalt: Die Horninstrumente <Stierhorn, Hcerfiorn, SignaOiOnv Krummer Zink, Tulsen- 
instrument (trumbn), Cn rader Zink, Busine). Die Pfcifeninstnimente(S<hnabeltIöte, Doppel- 
flöte, Syriox, Quertiöte, Schalmei, DudeUadk, Platerspiel). Die Orgel (Literatur, Gesdudite, 
Qbcrsldit der Mnlaturen, Koostrdttlbn der Orgel GcblSse, Orgeflcaitcn, Pfeifen werk, 

kurzer Qberbfidk). Beilagen (Verzeichnis der existierenden frühmittelalterlichen Elfenbein- 
Ilömer, Anonymer Orerftr.ii'.tnt «;cl, IX. ThcopVi'lus' sAedtda artitim cap 80 — 8 J, Orgel- 
traiilat des Benier Anonymus). Register der Kunstdenkmäler. 



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OBER DIE INSTRUMENTE 



HERMANN EICHBORN 

Die Trompete in alter und neuer Zeit 

Ein Bdtrag zur Musikgesdüdite u. Instnimentaiiofislehre 

Mt Notenbdspieleo. 1881. IV, 118 Seiten &\ Geheftet 3 Mark 

Der Verfasser steifte slcft die AuFfj.ihe naA der Seite der Musik iijescfiicfite, wie der 
der Instnimentationslehre hin das zu siditen, zu widiritgen, zu bcriditigen, was 
aus unpraktisdier Auffassung heraus über die Trompete geschrieben wurde, und es auf 
dnfiKlie praktis<he Grundlagen l u rihti uB l i ifeii. Das BtK& bettefit aw zvd TcHeii: 
Oeadiiditc (kr Tromipetc und Wesen uad Eigcntduftca der Trompete. 

HERMANN BICHBORN 

Das alte Clarinbiasen auf Trompeten 

1S94. 50 Seiten 6^. Geheftet 1 Mark 

Die Sdirift kt ebe Ergänzung zo dem Bai^ »Die Trompete te «Iter nid actier Zeit«. 
Das Thcnia, dat dOTt im Rahmen einer musikgesdiiditlidi ' akustisdi • praktisdien 
EfÜuteniqg der TioiDpere n':<h> eingcliend bctuuidelt Verden konnte« hat hier doe er* 

ii) I 'Vnd»' n.ir';rcllu;i< gefunden. 


HERMANN EICHBORN 

Die Dämpfung beim Horn 

CKier die musikaiische Natur des Horns 

Eine akustisch «praiitisdie Studie. 1S97. V, 39 S. &^ Geii. i Marii 

Aus einer Bcfirtcnnif der Dämpfung als eines wichtigen nnd veien^dien Bestandteils 

X X dcsHornspiefs ist vermöge des inneren Zusammenhanges desselben mit dem Wesen 
des Instruments eine Darlegung der musüialisdien ISatur des Horns, seiner Stellung im 
imtfiinientBlen Konnett ^Bwmdeny dler bei dem yoten ^fapgd nn tfurieller pioiio^iniiiMidnf 

Bearbeitung der Ordiesterinstrumente, Akusrlficni, Ton!;ct:^orn, Historiographcn, In- 
strumentenmadiern , Kapellmeistern und vor allem ausübenden Musikern, die sidi über 
die handwerksmäßige Berufsübung erhoben haben, nldit unvilUuMXunen sein vird. 

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HERMANN EICHHORN - KARL NEF 



HERMAN N EICHBORN - Zur GcsdiiAtc 

der Instrumentalmusik - Eine produktive Kritik 

1885. V und 66 Seiten 8«. Geheftet 1 Mark 

Deser Beitrag zur Gesdiichte der Instrumentalmusik verdankt sein Entstehen dnem 
Sdirfftdicn ^Icidien Titels des 1911 verstorbenen Lflbedcer Professors Carl Stiehl. In 
kürzester Form madit das Büdilcin mit Beiträgen zu folgenden Themen bekannt: Ursprung 
der IjHtnuncntaimusik in Deutsdiland — Joculatores und histriones — Entstehung der 
MusftcrzQnfte — Deren Vorsteher (Spiclgrafcn) — Verhältnisse der Zunft in Lüf>edc — 
Eatstdunf da Iiutr^Musik im Verfaäitnis zur Vokalmusik P-«qft1himng der Initniaiente 
in Ht KMieammik — KompotMon filr Singstimmen, füh- Instnmieirte — Sefl»tlnd!ge 
Instr -Mii'iik im 15. und 1 6. Jahrhundert — EntM itiilunj: der Streidi- im Verhältnis :u 
den Blasinstrumenten — Ergebnis aus dem Vorigen — RcditÜdie Stellung, Rcdatlosigkcit 
und Veräditlidikdt der Musiker, ihre Stellung in der bOrgerlidien Gesdlsdiaft — Musikanten- 
xüahe außerhalb der Städte — Einwirkung der POntenr Herren und Frdstädte auf die 
Bntvkklong der Instr.-Musik — Imtromentalmuiik hi Vcned^ — Lfibedtfr Ratdrauide 

— Lübcdcer Musikordnung — Besoldung und Leistungen der Ratsrnuvikcr — Badi und 
I ländel im Verhältnisse zu iliren Vorläufern — Entwülung des modernen Ordiestcrs 
<[ r te und zweite Phase der ordiestralcn Musik) — Spezi.ilkomposition für bezcidinete 
Instrumente neben der alten Generalkqmposition — Qbergeviidit der Streidiinstrumente 

— Johann Pezel und seine Kompositionen — Übergang zum modernen Ordiester — Ein- 
führung des Waldhorns — Absterben der alten ordiestralen Elemente — Rüdeblick auf 
die Clarintrompetc (Vorn Wesen und der Entfaltung dieses Kunstzweiges) — Ursprung 
lies Cl.itinblasens — Kameradsdiaft der Feldtrompetcr — Die Clarintrompete bei Händel 
und Bach — Ton und Tcdinik der Clarintrompete — Mißbrauch der Trompeten überhaupt 

— Etwaige Wiederbelebung der Clarinkunst — Modcmc Clarintrompcterei — Verfidl 
der ClarinJkunit und Ursachen — Abschluß der Entwicklung des omdemen Orchesters — 
Von den Posaunen üttbaondere " Von Ventilposaunen vnd Oberfiflssigen modernen 

Bledituten Die Dlskantposaunc — Verbindung von Posaunen und Zinken — Die 
Baßposaune — Das moderne Orchester und seine Erwdterung zum Zukunfts« 
oraiester — Untersudiung über die Zinken oder Omiette — Redittidie 
and soziale VeriüUtnisse der Musiker — Gegenwart und Zukunft 



KARL NEF 

Zur Geschichte der deutschen Instrumentalmusik 
in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts 

MIT EINEM ANHANGE: NOTENBEISPIELE IN AUSWAHL 
1902. 79 Seiten S*. Geheftet 5 Mark, in Leinwandband 4 Marie 

In dieser Arbeit wird die deutsche Instrumentalmusik der zweiten Hälfte des tj, ftbt^ 
hundert« einer Periode;, die sidi namentlich durdi das Auftreten zahlreicher neuer 
^ sidi In ihr ausleben oder zu feststehenden Typen entwidcefn ^ xum ersten 

Male einer Spezialuntersuchung unterzogen. Der Titel Instrumentalmusik erfahrt eine 
kleine Einschränkung, als nur Onhcster» und Kammermusik in den Bereidi der Betrachtungen 
gezogen wurden, Klaviermusik hingegen keine Berücksichtigung fand. Von großem Interesse 
insboondere auch für die praktische Musikausübung und Zusammenstellung von Pro- 
grammen alter Orchestermusik sind die Muslkbdiagen. Sie bestehen aus: Ridnan und 
Alemanda a.J. Rosenmüllcrs Studentenmusik <i6f4),Sinfoni.i undecima a.Son.it.T d.i c.imem 
von J.RoscnmüUer<iö^o>, Praeiudium u. j.Sdiciffelhut »Musi^-ili^dier Seytcn-Kl.ingtdüSj), 
Sonata X a. H. H. Biber »Fidicinium«, Fuga <i. Cithar.i Orpiiei von J. G. Raudl 
Uögi), Bour^ und Ouvertüre III a. j. A. S. Zodiaci Musici U6g&). 



330 



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ÜBER DIE INSTRUMENTE 




iA Sciiering 



Gesdhichte des 
Instrumental- 
konzerts 

bis auf die 
Gegenwart 

1905. 226 Seiten 8" 
Geheftet 3 Mark, 
in Leinwandband 4 Mark 



Der Verfasser unternimmt es zum ersten Male, den kritisdi-historisdien 
Abriß des Instrumentalkonzerts einer Formgattung zu geben und bis 
zur Gegenwart fortzusetzen, deren Entstehen in die Jugendzeit Badis und 
Händeis fällt, und weldie wie kaum eine andere bestimmt war, das Zeitalter 
der modernen Musik einzuleiten. Die UrgesAidite des Instrumentalkonzerts 
im engeren Sinne ist von der Geschichte des Violinspiels nidit zu trennen. 
Die ersten drei Abschnitte beschäftigen sich daher hauptsächlich mit dem 
Streicherkonzert und verfolgen die Schicicsale, die es als Konzertsinfonic, 
Concerto grosso und Solokonzert sechs Dezennien hindurch erlitt. Die dem 
vierten Abschnitt vorbehaltene Geschichte des Klavierkonzerts vor Mozart 
wird hier zum ersten Male einer geschlossenen Behandlung unterzogen. 
Ausführlich ist der Inhalt: I. Das konzertierendeElement in der Instrumcn- 
talliteratur des 17. Jahrhunderts und die Anfänge des Instrumentalkonzerts. 
II. Die Konzertsinfonie, das Concerto grosso, das Solokonzert. III. Das ältere 
deutsche Konzert, das Konzert der Mannheimer Schule und die konzer* 
tierendeSinfonie, IV. Das Klavierkonzert bis Mozart, das norddeutsche 
Cembalokonzert und das Pianofortekonzert, das Klavierkonzert der Wiener 
Schule. V. Das Konzert der französischen Geigerschule, das Instrumental- 
konzert von Beethoven bis auf die Gegenwart, das Klavierkonzert, das 
Violinkonzert, das Konzert für Violoncello und Viola, das Bläserkonzert. 



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OSWALD KORTB 



OSWALD KÖRTE 

LAUTE UND LAUTENMUSIK 

BIS ZUR MITTE DES 16. JAHRHUNDERTS 

Unter l>e$ofi<lerer BerOdidditigung 
der detitsdien Lautentabulatur 

1901. VI^ 164 Seiten S**. Geheftet 5 Mark, in Leinwand gebunden 6.50 Mark 










1 \ ie Arbdt liefert einen Beitrasf zur Kenntnis der 

^ ^ Laute und ihrer Musik, namciulidi für die erste 

Hälfte des 16. Jahrhunderts. Gieidizeitig sudit sie die 
viei£adien Beziehungen klarzulegen, die dieses Instrument 
zum Werdegang der allgemdnen Musikgesdiidite \aX, 
insbesondere aber audi den Anteil der Laute an der 
Bntwidclunjf der Instrumentalmusik fener Zelt nädizu« 
weisen. Von Widrigkeit sind audi die sidi auf 34 Seiten 
erstredcenden Musikbeilagen, die einen nidit unwÜlkom« 
menen EinUidc In Stoff und Formen der Lauienmusik 
des 16. Jah^underts gewähren. Sie sind in der Haupt- 
sadie den Lautenbtkhem Attaingnants <t529>, Pelruccis 
(1507), Neusiedlers, Gerles<Ein neues künstlidies Lauten» 
budi), Sdilidis und Odisenkhuns <Tabulaturbud)> ent* 
nommen. Das Budi gehört zu den Beiheften der Inter« 
nationalen Musikgesdlsdiaft <I, ^. 











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OBER Dm IXSTRUMF.NTr 



HUGO DAFFNER 

Die Entwicklung 
des Klavierkonzerts bis Mozart 

igo6. XII, 102 Seiten Qeheftet 3 Mark, in Leinvandband 4 Mark 

Die vorliegende Abhandlung will keine umfassende Gesdiiditc des 
\ ^rmozartisdien Klavierkonzerts sein, sondern nur die Entvi^iddung 
aukci^en, die diese Kunstform in der Zeit von Job. Sei». Bach bis Mozart 
durdilief. Ans der Foffe des Stoffs ist eine Auswahl geboten, die wotd 
das Widitlgste bietet soveit sidi das nadi dem gegenwärtigen Stande der 
Biblk>graphie beurteilen lä6t. Die mit zah frei dien Notenbeispielen versehene 
Arbeit ist in folgende Kapitel eingeteilt: I. Vorgesdiidite. Die Instrument 
talen Konzertformen im 17. Jahrhundert und das Joh. Scb. Badisdie Klavier- 
konzert. II, Die Ausbildung der Hauprrypcn des Klavierkonzerts im 
jalirhunderr. a> DieSdiiilerJofiann Sebastian Badis<Wilhelm Friedemann 
Badi, Karl Philipp Emanuel Bad», Johann Christian Bad», Karl Friedridi 
Abel, Christof Nidielmann, Johann Gottfried Müthel). b> Die Zeitgenossen 
der Badisdifller in Nord« und Mitteldeutsdiland <iOd Heinrldi Graun, 
Georg Benda, Adolf Karl Kunzen, Giovanni Platti, Johann Joaditm AgreO, 
Emst Wilhelm Wolf, Christian Gottlob Ncefe, Friedridi Edelmann). 
c> Italien (Nicola Jomelli, Baldassare Galuppi, Vincenco Manfredini). 
d> Wien <Georg Christof Wa5jensei1, Lcöpold Hoffmann, Joseph Haydn). 
III. Rü(kblid( (Namen« und Sadiregister). 

CARL VAN BRUyCK 

Die Entwicklung der Klaviermusik 

tSjg. 40 Seiten S**. Geheftet 1 Marit 

Soweit es im engen Rahmen eines musikalisdien Vortrags mögfidk war, 
diarakterisiert der Verfasser hier die Entwidmung der Klaviermusik von 
Johann Sebastian Bach, jenem Großmeister der Ktmst, weldier in sidi allein 
die Bntwiddunj^ susammenfaßtc, bis zu Robert Sdiumann, dem genialsten 
Repräsentanten der jüngsten Kunstepodic. 

342 



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Geschickte der Klaviermusik 



MAX SEIFFERT 




,/ 



von MAX SEIFFERT 




Herausgegeben als dritte, vollständig um-» 

gearbeitete und erweiterte Ausgabe von 

C. R Weitzmanns Geschidite des 

Klavierspiels und der Klaviei Iiteratur 

Erster Band: Die äkere Gesdiidite bis um 1750 

1899. XVI, 462 Sdten %*. Geheftet 8 Klark, bi Leinvandband 9 Mark 



eitzn II I Gcscfiichte des Klavietipldt und der Klaviermusik war in seiner Art 



V V (Jas beste \X'erk über diesen Gefjenstand/ durdi Hic zutn Teil sehr crhcblidicn Um- 
arbeitungen und die Neuausgabe ist sein Wert um ein Bedeutendes gestiegen. Einen 
breiteren Raum nlmint cooidul dk bk)grapU«fie Dantdfnng do/ üt gibt In Kflrw aUes 
das an, was für die individuelle Bedeutung jedes Meisters auF dem Gebiete der Klavier' 
musik in Frage kommen kann. Die Bibliographie Ist ebenfells viel rcicfiluiltig:cr geworden, 
in ihr ist besonderer Wert auf die Feststellung der Fundorte gelegt, um dem Leser die Be- 
atfcaft^puigiiaiiieiididiiDitdenWcflMi der altem Sodann fofgtdne fort- 

laufende gesdiiditlidie Entwtdilung der Klaviermusik in ihren Formen, ihrem Stil und ihrer 
Ted>nik, derart, daß sid) die mehr oder minder große Bedeutung der einiclncn Meister und 
Nationen für den Fortsdiritt der Kunst aus ihrer Nebeneinanderstellung wie von selbst 
crfitt. Die Anadiaalidikdt der Darstellimf ist durdi eine graSeZalü von Notenbebpid^ 
gehoben. Alles Rio- und Rihliv^graphiscfic u urde dem Texte in kleinerer Sdirift beitres*^^«^"' 
um die Lektüre nidit durdi die Versdiiedenhdt des darzustellenden Stoffü zu beeinträdittgen./ 
Der erste Band Ist In vier Bddier gegliedert: Die Anfange der Khvtenmiitt^ von 1450 
bis um 1600 — Die Entstehung der Klavieraidt^ von 1600 bis um 1650 — ' Die Aus« 
IrildtinK^ der Suite utid die Anfänge der Klavfcrsonate, von 1650 bis* um 1720 — Die 
kiassisdie Blütezeit der Suite, von etwa 1720 bis um 1750. / »Es ist eine gewaltige Menge 
von Materiaf, die hier v er ar be i te t wurde, imd wir wissen nIdit, was wir mdir bewim de i i i 
sollen: di:n unemiüdliciien Fleiß, mit wcldiem der Herausgeber seine Forsdiungen an- 
gestellt li.iT, um so neue und «crtvoilc Resultate zur Kenntnis zu bringen/ oder 
die gewissenhafte Sorgfalt, die wir ihn allenthalben verwenden sehen, um nur ja nidtts 
als wahr und aldier hinzustdten, was dieses Prftdikats unwert adn kfiontc/ oder end« 
lidi die sadilidie und spradilidte Gewandtheit, die sein Budi auszd<bnet und seine Dar- 
stclfting so klar und faRttch, wir sagen geradezu angenehm zu lesen maAt. Wer sidi 
für die Gesdiidire des Klaviers interessiert, der greife am besten zu Weitzmann-SeiÜert. 
Niffvnda findet «r so grflndßdie, so gcdkfene Bddminf Ober diesen CcfeMlMidc 




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OBER DIE INSTRUMENTE 



I .• 



OTTO KINKELDEy 



ORGEL UND KLAVIER 

IN DER MUSIK DES i6. JAHRHUNDERTS 
Ein Beitrag zur Gesdiidite der Instrumentalmusik 

Mit Notenbeilagcn. 1910. Xizi S. 8*. Geheftet % M., in Lctnwandb. 10 M. 

Ein erstaunlicfi crsAöpfciicIes Werk, in dtm der Vcrf.isser die Instrumeotdmittik in 
der Vor-Badjscfien Zeit bchanticlt. Stimmung, Fingersatz (der Tasteninstrumente) 
— der bekanntlidt, unter Weglassung oder dod) nur ganz gelegen tlidier Benutzung des 
Daumctis dsnalt von gaitz mdcftn Onidittinialcicii am gewibft viwfe " dum die 
Klaviatur und die Art der Besaitung, die Methoden, nadi denen in damaliger Zeit die 
Sdiüler unterriditet wurden, wie in ihnen der Takt' und Tonsinn ger edet wurde/ sodann die 
allmähli<he Verbreitung der Tasteninstrumente, das Klavier in der I laus« und Theater' 
musik, der Sologesang und das Sofospid, das MtnMcren mh InstraaMnialbeglcitnng; der 
Gencratbaß: Alles das ist in .insdtauHdister und ausführiidisterWcise erörrert, so daB kaum 
eine LOdie bleibt. Viele Musikbeispiele und Abbildungen aller Klaviaturen vervollständigen 
4m wertvolle Weit,, das Lden und Fachleuten in glddier Welte eine iddic BdfAntng 
dMnffM wird. <B., Deuiidic TonitfiititrieRdninf .> 



DasBudi ist in sieben Kapitel eingeteilt: Die spanisd^en Quellen (Juan Bermudo—Saacta 
Maria), Verftrdtting der Taiteniflsfraineiite-'Uinfiwig und BeMlialKmficlt der Klaviatur, 

Die Stimmung der Orgel und des Kfavicrs, Untcrrid\t — Allgemeine Hr^^ ägungeii, 
Unterridit— Disziplinen, Klavier und Orgel in der Haus- und Tbeatermusik, Partitur 
und Bano coatlnuo. Aft Aiilianf 1 und x cradhelnen: Agottfao Agazxarit Traktat 

»De! monare sopra fl f i — Exzerpte aus den Vorw orten :ii Orgelstimmen 

O^o^— i6:5>. Die 86 Seiten umfassenden Notenbeilagcn bringen die Musifebdspicle: 



JUAN BERMUDO, Declaradon de in- 

strumentot amslcalics <i555) 
SANCTA MARIA, Arte de taüer 

Fantasia 

GIACHES BUUS, RJcerear. PMftur 

und OrgelliegK-itung 
CHANSON »Le content est ridie«. 

Klavierbcf kitantr mit Aft und BaS des 

Voknlsatrc^ 
»Susanne un jourc, Originalsatz von Las« 

sus Bearbeitiingv.A.Gabflen. Bruch- 

stüflv der B.-.irbcItting von Ammerbadi 
»Sancta Maria vel Christus resurgens.« 

Bresfauer Orfeftabulatur 



FEUCE ANERIO, Zwd Vokalsätze 
nebst Klavfetbcglefianf ans Vcrovios 

»Diletto Spiritualec (1586) 
VINCENTIO GALILEI, 3 Lauten- 
ricercaren 

LUZZASCO LUZZ ASCHI, Solo- 
madrigale mit Klavierbegldtung 
CLAUDIO MERULOXanionef.OifBl 
ANNIBALE PADOANO^Toocala för 
Orgd 

ANTONIO ARCHILBI, Sofoma^gal 

mit Latitcnbc.sffeiruTJg 
LUGA MAkhNZlO, Instrumental. 
SlnÜMila 



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TONy BANDMANN 



TONY BANDMANN 

Die Gewichtstechaik des Klavierspiels 

Mit einer Einführung von 

Gcncralokrarzt Dr. R A. STEINHAUSEN 

1^7, Xni, ti5 Seiten S*. Oeheftet 3 Kbrfc, gebundeii 4 Mark 

Die Verfasserin sucht, auf Stcinhauscns Abhandlung; s»Dic physio- 
lotjfisdien Tehler und die Umgestaltung der Klavierrcchnik« 
fußend, in ihrer Schrift darzustellen, wie sith die Neugcsrahung der 
Tediiiik praktisd) voiUieht und außerdem, wenigstens andeutungS' 
vdse, tu seigen, daß es sehr wohl mögUdi ist, schon KHidern die 
Gewichtstechnik zu lehren, ohne den Weg Ober die Flngerteduiik 
nehmen zu müssen. Infialt: I. Grundzüge der Gewiditstedinik: Ver* 
hältnis von Kl.ing und Tedmik — Gewichtstechnik und Finger« 
tedinik — Das Wesen der Wurf Bewegung — Erläuterung der 
Grundbegriffe — Wurfbewej^ung an einem etnfadien physikalisdien 
Beispiel ertäuteit — Ausführun.c; der Wnrfbewe«^uni^ — Hntspannung 
der Muskulatur — Kraftübertragung und üewiditswirkung — Ver- 
teilung des Gewichts — Belastungsgradc — Hin- und HerfOhrung 
der Hand über die Tastatur " Lage der Gelenke Kurvenhikiung 
beim Gewichtsspiel ^ Unterarmrcrflung Graphisdie Darsteflung 
der Kurvenbewegung — Anpassung der Bewegungen an die Ton- 
verbindungen ^ Die Denkpause — Einteilung der Tonverbindungen 
— Anwurf. / II. Anleitung zur Gewichtsrcdinik: Anfangsunterricht in 
der Gewiiiitstedmik — Üljunjf des Muskelsinns — Erste Anleitung 
zum Wurf — Tonfolgen — Uinkehrtmgswurf ^ Ancitiandcrsddießeii 
der Eiiizclvt ürfe — Übung fortlaufender Tonfolgcn — Tonleitern 
" Arpeggien Etüden Legalo und Staccato Konvergenz 
und l^ergenz — Ckbergreifen Oktaven ^ Polyphones Spiel ^ 
Triller ^ Fingersatz ^ Pedal ^ Sitz und Haltung ^ Vom Oben. 

345 

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U]irV. Ol!- INSTPlIMrNTr 



A. J. CHRISTIANI 

Das Verstäncinis im Klavierspiel 

Eine Darstellung der dem musikalischen Ausdrud^ zugrunde 
li^etideii Prinzipien vom Standpunkte des Komponisten 

Aus dem cngiisdicnOriginai vom Verfasser selbst ins Deutsche übersetzt 

i&bö. X, 253 Seiten 6^'. Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 



Von dem Grundsätze ausgehend, daß musikallsdier Vortrag drd 
Elemente voraussetzt, nämlidi Empfindung, Verständnis und 
Tedinik, vidmet der Verfasser sein Budi demjenigen Teile des 
musikalisdien Vortrags, der auf dem Verständnis beruht, während 
er alles auf Gefühl oder EmpBndung beruhende veil nidit f ehrbar 
und nidit erlernbar — von seinen Betraditungen aussdialtct, die 
Tedmik aber nur vorübergehend streift. Aber der Zwedc des Budies 
ist nidit etwa eine Theorie des Vortrags aufzustellen oderÄusdrudt 
kdu cn zu wollen, sondern altgemeine Grundsätze des munkalisdica 
Ausdrudcs darzulegen und durdi solche Darlegungen das zu jedem 
künstlerisdicn Vortrai^e nötige Verständnis zu erwedten. Gewidmet 
ist das Budi Franz Liszr, eingeteilt in sieben Teile: I. Die Quellen 
des musikalischen Ausdrndis, Akzente im allgemeinen, Rhythmus 
undMetmm 11. (Rhythmische Akzente) Posirivegrammatisdie Akzente, 
Negative grammatisthe Akzente, Charakterisrisihe Akzente. III. 
<Metrisdie Akzente) Mctrisciie Formen. IV. <\klüdisdje Akzente) 
Thcmatisdie Akzente, Extreme Akzente, Bindimgsakzente, Quan« 
titative Akzente. V, <Harmonisiiie Akzente) Dissonanz- Akzente, 
Melodisdic Dissonanzen, I lärmoiiisdic Dissonanzen, Klodulations- 
notcn. VI. (Dynamik) Dynamik der Melodie, Crescendo und 
Diminuendo. VII. <Zeitma0> Takt und Tempo, Accelerando und 
Ritardan<fe, Tenuto und Fermata. 



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ALOyS H£NNES - a A. MICHELSEN 

ALOyS MENNES • PädagogisAe 
Erfahrungen beim Klavierunterrichte 

Eine DarstelfuQg des Unteniciits bd 62 Sdiülem, mit 
Hinweis auf bestimmten Qbun^toff in den ersten 
4^5 Jahren ab Spiegelbild fär Eltern und Lehrer 

1887, Zweite Ausgabe. Erster Band; VI, 196 S. Zweiter Band: 
IV, 388 S. 8» Dritter Band: IV, 580 S. 8». Jeder Band geh. 3 M., geb. 4 M. 

Der Schöpfer der in Hunderttausenden von Exemplaren ver- 
breiteten Unterriditsbriefe gibt hier seine Erfahrungen preis, 
um»angehendenI:^avieiiehi€ni,KlavieHehrerinnen,tnsbesondere 
aber Bnidierinnen, die nd)cnher Klavierunterridit zu erteilen 
haben, eine klare Ansdiauung über die Kunst des Unterrlchteiis 
beizubringen, außerdem aber den Bllem zu zeigen, wie sidi aus 
Jeder sdiwadien Lehrkraft eine solche von erfoij^eichem \X'irken 
erzielen läßt, sobald man selbst Klarheit über die Sad>e ge« 
Wonnen hat«. Es ist kurz. eine Pädagogik für Klavierlehrende. 

G A. MICHELSEN 

Der Fingersatz beim Klavierspiel 

Didaktisches und Kritisches 
1S96. 46 S. S«. Geh. i Marie 

Die Auffindung und Anwendun«^ eines guten Fingersatzes ist für den 
Klavierspieler eines der ersten Erfordernisse, w enn er die tedinisdien 
Schwierigkeiten einer Klavierkomposirion sicher hehrrr ^i^ien und versrnndlich 
wiedergeben will. Ist es nun auch nicht möglich, feste Regeln für den Finger- 
satz in allen vorkommenden Fällen aufzustdien, so läAt sidi dodi eine 
viel systematisdiere Regelung desselben vornehmen und eine sold^ gibt 
der Verfasser in dieser Schrift an zahlreichen Beispielen der Idasslsdken 
Klaviermusik. Er behandelt die Materie in den Kapiteln: Trennun?^ von 
Begleitung und Melodie, der Fingersatz im Zusammenhange mit der 
Phrasierung, der Fingersatz bei punktierten rhythmisdien Figuren, bei ge- 
bundenen Akkorden, bei Terzen und Sexten, Verlegung von Akkorden, 
Oktaven und Passagen für beide I lände, weniger gcbrauAliAe Fingers ätze, 
lonleiTcrn, Datimcn -Lintersatze, der Fingersatz in Verbindung mit den 
Akzenten, l ' iiiger\vc(,+isel auf Tasten von <;Ieii+ier und uns^lcidier Tonfiöhc. 



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OBER DIE INSTRUMENTE 



ALFRED RICHTER 

DAS KLAVIERSPIEL 

FÜR MUSIKSTUDIERENDE 

2. Aufl. 1912. Vin, 260S. 8*. Geb. 4.50 M., in Schdb. 5 M, in Lwdb. 5.50 M. 

Die Klavierschule zu ersetzen ist Richters Budi nicht bestimmt. Iis i<;t auch nicht für 
<kn AoAngcr gadiridMn, sondern im Kkvierspkl vocfcrüdtteSdiüler, gleichviel ob 
ile Mi za Ldirern oder VfrtooMn sntabilden weXkn, tofles 1^ Mer Rat fiirfefi f&tt Dinge, 

die in den Klavierschulen nur spärliche w\A meist nurnachdertecfniscbcn Seite hin Befiamllunj;; 
finden. Sdti ^-iauptzvecic ist, (i<eiikeii<k Klavierspieler zu erzteheii. Eingeteilt ist das Budi 
in drei Abteilungen: Technik <Sitz, Körper- und M.indhaltung, Anschlag, Ausbildung der 
Finger, Fingersatz), Verzierungen (Vor* und Nachschlug Dc^pelschlag, Triller, Mordent, 
Arpeggio) und Vortrag (Tethntfc ab MIttef nim Zvm^ Modifikation der Klangstärke, 
Rhythmus und Tempo, Al ^^rniation, Phrasieniic: Dir "'^Tfirti Ae Seite des Vortrags). 
Das, was in der dritten Abtciluii.< über den Vortrag gesagt «. inJ, .^li: für andere Instrumente 
rf>en a o, ja es har sosar für den Gesanj; seine Gültigkeit. Es ist sein Studium deshalb amfl 



XAVER SCHARWENKA 
Methodik des Klavierspiels 

Systemadsdie DarsteUu^g der tedmisdien und ästhetisdien 

Erfbideroisse för dnen rationdkn Lehrgang 
Unter MitviHEtmg von AUGUST SPANUTH verfaßt 

1907. X,i49S.8*. Od>.2.5oKbrk,inSditiH>.3Matfc,{nL«!nwan<{b.3.5oMark 

Dieses Budi will natürlidi nicht ir^^endeine spezieile Klaviemiethode einfuhren, es möchle 
vielmehr allea du, was zum Erlernen und gleidiieiiig zum Lehren des Klavierspiels 
nötig ^ in inuupcr und methodisciier Form zur Darstellung bringen. Das Mcchantsdbe 
und das Asdtetlsdie bt ^ibd in fffddiMn MaHeberfkftsidirigt, ab«r i^t affza sdiarf von- 

einander getrennt \i orden. Kann dodi so maiutie .'isthetisdie Forderunj^ erst durch die 
richtig ver&tandcne und gesdiickt ausgcfiihrte in«(hatit&che Anweisung erfüllt werden. In 
(ien Kapiteln, die von den mechatt1s<hen Grundelementen des Klavicrspiels handeln, ist 
besondere Rötiofdit genommen worden auf die Ergebnisse moderner physiologis^ Ec^ 
kenntnh, die |a dne so vid natflrfldiere Lftstmg der verschiedenen Anschlagsprobfeme er> 
möglicht. Und .soweit tunlich, ist dem Lehrendon und Lernenden aud) genügender Spiel- 
raum zur .subjektiven Ausle^^uns und Annendutiij der t -dinisrhen Giundprinzlpien gelassen 
vi-or<len. Der Verfasser seihst fiilirt das Wu^ durrfi tolsetides Vorwort ein : Meine »Methodik 
de$ Klavierspiels« \ erd.mkt ihre Entstehung den in einer langjährigen Praxis gewooncaen 
F.r^rungen. / Durch meine pädagogisibe iStigkeit an den von mir ins Leben ge rufenen 
Konservatorien in Berlin und New York, sowie am Nashville'Konservatorium und am 
Hardin-Collesc in Mexiko (Mexiko) war ich in der Läse, die verschiedenen Bedflrftiisse 
und Anforderungen auf fnusiki).ida.;o.;isdiein Gel)iere een.iu Ivcnnen zu lernen. Die V\'r- 
wcrtUDg dieser Hrfabrungcn, verbunden mit denjenigen aus meiner künstierisdien Lauf« 
babn mögen nun als gute Saat auf frtüfadiaren Boden fiükn. 

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RA. STEINHAUSEN 



F. A. STEINHAUSEN 

Die physiologischen Fehler und die 
Umgestaltung der Klaviertechnik 

= 1 1905. 145 Sdtai 8* . Geheftet 3 Maik^ gebunden 4 Mark 

BaakrciMl auf dem Wesen des modenien Hatmmerklavier« Im Gegensatz zu 
dem firfi&eren Spinett, Tangente nfdan^er und Clavidiord, sdirelbt der Ver- 
fasser in den allgemeinen Vorbemerkungen eingehend über »FalsAe Ansdiau- 
un^cn über die Tonbildung auf dem Kiwier«. Im Zusammenhang damit zeigt 
er in dem Abschnitt »Die Verkennun^ der physlologisdien Qbungen als Grund» 
läge der Tedinikc, daß besondere, ganz neue und dgenartige Kuastbewegungen 
der Hiade und langer bdm Klaivlersplel nidit «i sdialFen und zu erlernen sind. 
Die Folge der von dieser seiner Grundansdiauung vom Wesen des Qbcns ab- 
weichenden, gegenwärtig allgemein eingeführten Methodik ht *Dio felilerliafte 
Anwendung der Muskel" und Gelenkgymnastik in der Klaviertedinik«, die 
darauf htnarbeitet, die Fingermuskebi vomebmlid und fast aussdiließlidi me« 
thocÜsdb zu tuMügea, wodurdi man zu einem sdieoMtisAen Ausgf d<b der Vbter« 
•dilede in der Kraft der Pinger gelangen will, obgleidi z. B. für den 5. Ptngcr 
trotz aller Bemühungen nie und nimmer die Kraft des 2. und 3. Fingers zu er» 
reidien ist. Ein geistlos- medianisdies Element hat die Herrschaft über das 
künstlerisdi-musikalisdie gewonnen. Auf Grund dieser und weiterer Ausein- 
anderaetznnffen, gesdidpft aus Wlssensibafit und Brfehrung, komm! Verlasscr 
auf >Die physiologische Grundform der Anadilagsbew egung«, «fie die zvel 
Grundf)cdingnngen, die der Bnu des Instruments und der Bau unseres Organis^ 
inus vereint stellen, eriüllt. Diese Bedingungen sind 1. die momentane Wirkung 
auf die Taste und 2. die Verwendung derjenigen Form der lebendigen Kraft 
unseres Armes, weldie unserer Muskulatur die angemessenste Ist, bestehend ans 
»einer idiwingendcn Bewegung der ganzen Mnsse des Armes von der Sdiulter 
abwärts im Verein mit sthwingenJer Rolifjewegung des Unterarmes und 
sHiwIngender Beteiligung der Hand und der Fingerglieder«. — Man kann dem 
Verfasser in vielen Funkten wohl zustimmen. Die Entwidtlung und die Be- 
weise sind zwhigend. Br stellt bei dieser »Rfldtkehr zur Naturc ungeahnte 
Erfolge in Aussiebt, okne daß mit den fetzt fast anssdbfießlidi betriebenen 
geistlosen medtaniscben Einzeliingerübungen dem Sd^üler alle Lust und Liebe 
zum Oben geraubt und das kfinstlcrisffi-musikaÜsdic Element von jenen gänzlich 
imterdrüdit wird. Das Werk ist des eingehendsten Studiums, der Prüfung 
und des VcrsiKbeos in der Praxis wert. <P, Kmm. fan Pädagog. LlteratorUatt.) 

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OBER DIE INSTRUMENTE 



EUGEN TETZEL 



Das Problem der modernen Kiaviertedinik 



verfaßt unter Beratung von XAVER SCHAR WENKA 

1909. VII, 99 Seiten 8" Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark 



Eugen Tetzel hat si<fi in dtm vorliegenden Werk die Aufgabe gestellt, 
neue und alle Lehren über die Klavierpädagogik nach Möglidikett zu vcr« 
einen; er hat alle tatsächlichen Irrtümer und Qbertreibungen als soI<he 
dargelegt, andererseits aber audi aile die Vorzüge rüddialtslos anerkannt 
und sie unter Beigab von Eigenem zu einer Maren L^e gestaltet Daß er mit 
seiner modernen Kiaviertedinik zum mindesten dem Ideal einer soldien bis jetzt 
am nädisten gekommen ist, lassen die verschiedenen nadistehcnd im Ati«:2Uge 
zum Abdrudi gelangenden Urteile aus den Kreisen unserer ersten Kiavier« 
Pädagogen, Pianisten und Musiligelclirten erkennen« Das Werk verdient 
jedenfalls von jedem Klavierpädagogen, der hinter seiner Zeit nidit 
zurüÄstchen vir'iU, gekannt zu werden. / Der erste, thcorctisch'analy- 
tisdie Teil des iiugen d' Albert gewidmeten Werkes, das unter Beratung des 
als Klavierpädagog und Komponist gleidi hochgesdiätzten Xaver Sdiarwenka 
entstand, umfaRr die Ahsthnitte; Physikalische Vorbedingungen, pliysiologischc 
Vorbedingungen und physiologisdie Ansdilagsmöglidikeiten. Er behandelt 
zunädist die Fortsdiritte auf dem Gebiet der Medianik des Klaviers -~ vom 
einfadien Monodiord bis zum komplizierten modernen Flügel nidit minder 
anschaulich aber auch den menschlichen Körper — als den ei(^entlid)en Spiel« 
apparat in den beim Klavierspiel erforderlidien Funktionen. Nadi diesen 
Darlegungen werden (fie versdiledenen Ans<Uagsmöglidikelten: der freie Fall, 
der Wurf, der Sdilag, der Sdiwung und der Drude grflndlld) untersudtt. / Die 
Anwendung der Theorien des Verfassers zeigt der rxrette, praktisch=merhodisd»c 
Teil. Nach aitgcmcinen Vorbemerkungen über die Gattungen der Klavier- 
tedmik werden die beim Klavierspiel widitigen An0erli<kkeitai: Sitz, riditige 
Haltung des Körpers, der Arme, Hände und Finger eingehend behandelt, 
während die Schlußkapitel ausschließliih den besonderen, dem Klavier als mo- 
dernem Konzertinstrument eigenen Schwierigkeiten: dem Legato-, Portamcnto- 
und Arpeggienspiel, der SdiOtteltedinik (Rollung), der Phrasierungs«, Poly 
phonen-, Sexten-, Oktaven-, Akkordtechnik, sowie dem Pedalgebrauch vor- 
behalten sind. Viele Nofenbeispiclc aus bekannten Klavierstücken der Klassiker 
und auch der müdernen Komponisten sind de» letzten Abschnitten beigegeben 
und beweisen die Richtigkeit der Darlegungen. — / Das Budi stellt nadi dem 
llrtei! hervorragender Fachtetitc einen -sehr erfreulichen Reitrag zur Frage der 
Klaviertechnik« dar und dürfte deswegen vor allem in den Kreisen der Klavier» 
Pädagogen als eine willkommene Erscheinung begrüßt werden. 



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MARIE UNSCHULD VON MELASFELD 




MARIE UNSCHULD VON MELASFELD 

DIE HAND DES PIANISTEN 

Methodische Anleitung zur Erlangung einer sicheren, brillanten 
Klaviertechnik modernen Stiles, nach Prinzipien von 
Professor TH. LESCHETITZKy 

Zweite Auflage. Mit 42 Abbildungen und 49 Notenbeispicicn 
1903. XV, 86 Seiten S° Geheftet 4 Marlt, gebunden 5 Marie 

Eine bildlidie Darstellung der Elemente der Klaviertechnik nadi Grunds.lt2cn Th. Les<fie- 
tifzkys ist dieses Bu(h. Zum ersten Male « ird in ihm das Bild als Qbcrmittlerin der 
sonst mündlith oder durdi das Wort gegebenen Belehrungen gewählt, eine Art, die gewiß 
außcrordentlidi wertvoll und von großem Vorteil wie fesselnd ist, denn die klarste Schilderung 
und mündliche Darstellung wird durch das Bild an Genauigkeit und leichter Faßlichkeit 
übertroffen. Es handelt sich in diesem Buche natürlich nicht um eine vollständige Darlegung 
der Methode »Leschetitzkyc, sondern nur um ausführliche Erläuterungen der Grundlage der 
Technik, der Hand- und Fingerhaltung, derFingcrbcwegungcn beim Skalen- und Arpcggien- 
spiel, der verschiedenen Anschlagsarten <legato, staccato usw.) und des Qbungsmaterials. Es 
enthält ferner wertvolle Winke über die Art zu üben und ersetzt in seiner eigenen und seiner 
anregenden Art das lebendige Beispiel des Lehrers. — Der Erfolg des Buches war ein großer, 
so daß sich auch die beiden nachstehenden Übersetzungen in fremde Sprachen nötig machten. 



The Hand of the pianist 

A systematic mcthod for the attainment of a sure, 
brillant piano-technic in the modern style according 
to the principics of professor Th. Lcschetitrky. Witn 
44photogr.iphed illustrat.,and 55examplcs in notes. 
Translatcd from theGerman by Henry MorganDarc. 
1903. XVI, 9S S. 8«. Geheftet 5 M., gebunden 6 M. 



La main du pianiste 

Instructions mcthodicjues d'apr^s (es 
principes de M. Ic professcur Lesche- 
titzky pour acqucrir un mccanisme 
brillant et sür. Avec 44 figures et 
55 excmpics de musique. 

1902. X, 89S. 8». Geh. 5 M., geb. 6M. 



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KARL GRUNSKy 

Die Technik des Klavierauszugs 

Entwididt am dritten Akt von Wagners Tristan 

1911. XIV, 272 S. 8", Notenanhang 28 S. 8" : : Gcheftet/M., gebunden 9 M. 

Ein hodierfreulidies Budi. Ein Buch, das fraglos in allen Fadikrdten Aufisehen errefen 
virtL Zum enteninal wird der Klavierauszug ab soldier zum Gegenstand einer 

Ticfj^rünclcndcn Abhandlung gemadit. Jeder, der sidl mit dieser Materie ru besdiäfti^en hat, 
sn'cifi, VI ic auf dem Gebiete des Klavicrausrugcs gesQndi(;t vt orden ist und \x ird. Grunskys 
Budi crölTnet ganz neue Perspektiven. Mit einer bevi underns« erten Genauigkoit, mit einer 
unerhörten Sorgföltigkeit entwkkelt er seine Theorien an dem ihm vorliegenden Büiow' 
Ausnif des »Tristan«. Man folgt idaCB gttnzenden, aud> stilistisdi hodibedeutenden Aus« 
führungen mit steigendem Interesse. Es werden einem die Augen geöflnet über Dinge, 
die man skrupellos hingenommen hat, weil man eben nidits Besseres dafär hatte. Das 
Buch bedeutet einen ML-rkstciii in der Entwidtlun^ der ordiestral u irkendcn Klavierüber* 
traijungen. Die Refornnorsdiläge des Verfassers sind fast ausnahmslos willkommen zu 
heilien, sie grüiulen .sidi auf die vorteilhafteste Ausnätzung der modernen Klaviertedinik. 
Idi wünsdte dem gättvaUax WcriK die weiteste Vatniftiiif. Jeder Dirifcot weiß, wie 
mandie AtozOgeveffMUlionttilBdim Vergieidiidlikrl'!a^^ rrrriiitiiiiinii irfrii iti 
baibdatBodiiDitHeKaiifieadekscB. <Ediiard MSfifce io der »MtniiO 



OTTO TIERSCH 

Kurzes praktisches Lehrbuch für 

Klaviersatz und Accompagnement 

(gegrOiulet auf des Verüassers Hannooiesystein) oder 

yollstibi^er Lcfirsangdet Gcneraf h a H ^Spids^iuiddes homopliooaiTott« 
Satzes fOr Kfavi'en'nstrumente in 24 Übungen ndMt gcsdiididi<hen Mit* 
teilongen aber Kiavierbaii,KlavierspieI,KIaviersatz nndKIavierliterator 

18S1. XU, 279 Sdten 8*. Oeheftet 3 Mark, gebunden 4 Marie 

Der Titd des Budies gibt Ober seinen Inhalt «nftfurM Audnnft. Bs wire nar bfnzo* 
rufügen, daß da»; Buih kurz und in leit^tvcrständlidier Wci.sc jenen an die Hand geht, 
die sidl mit dem für jeden Klavierspieler unerläßlidien Studium des Generalbasses, der 
Harmonie' und Modulationslehre bdbssen und in den allgemeinen Fertigkeiten des homo- 
phonen Toosatzes Oben wollen. Zuerst gibt es in gedrängter Form gesdüditUdke Mit- 
tedongeii iJbtt die Bntwidclung des Klaviemaues, der KlavierspiefteAnOt, der Notemdirlft, 

der Gener.ilb.ißlehrc, der Harmonielehre sovt ie des Tonsatzes für Klavier, ferner eine flber- 
sidit der Kl )v:, i kotn(K>.sitionen aller bedeutenderen Mei.ster älterer und neuerer Zei", eine 
Anleitung rur K icfkomposition i)is rum selbst.indigeii Bilden w^n rhythmisdien S.ltrcn 
und Perioden für Klaviersatz, zur Herstellung von Variationen, Parapiirasen, Transkhp' 
tioocn, ArraDgemaits und Klavierauszagen. Den Sdiiuß bildet da f 

Partituriesen und Part i t urs picl 



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LUDWIG RIEMANN - ARNOLT SCHUCK 



LUDWIG RIEMANN 

Das Wesen des Klavierklanges 
und seine Beziehungen zum Änsdilag 

Eine akustisch «rästhetiscfie Untersuchung für Sdiule und Haus 

Mit 120 Abbildungen. 1911. VIII, 279 S. 8*. Geh. 6M,,teLcincnb. 7.50M. 

Eine Arbeit, die in ein bis heute nur gestrcittes Gebiet fuhrt. Sie zeigt, mit einer un« 
erreiditen GrOn<llid>keit, aus welchen Bedingungen der Klavierton entsteht, wie er 
st<h danganafi zunmiiieaMtzt ind wie man iha daher hervoczubriogen imstande Ist. Sie 
zeugt von einem nnter Modliciii gans ■cfteaen nat ur w lM coi Aaft Hdien Beobaditungsgetst, 

von einer cdifen, aus Liebe rur Kunst entsprungenen For'^Aersorgfalt. Der erste Teil 
behandelt die Natur des Klavicrtoncs mit außcrordcntlidier üründiidikcit. Der Ton (phy- 
aikalisd) Klang) wird in allen seinen Teilen bcsprodien, und deren Verhältnis in den ver- 
schiedenen Fällen erörtert. Die Resonanz erfahrt eine genaue Darstellung. Den zahlreidien 
Begleitgeräusdien « Ird eine bis heute nidit vorhandene genaue Beaditung ge wi d met. Ober 
das Abklingen ciiu-s Tones werden äußerst subtile, für den Pianisten hödist anregende Be- 
obaditungen mitsctcilt. Audi der gesdii<htlidie Exkurs über die Tondaucr in den älteren 
Klavierwerkcn brinst dem Praktiker viel Interessantes, wie auA die Mitteilunsen rur Dy- 
namik. / Ganz neu ist die Darstellung der Begleitgeräusdie. »In der praktisdien Musik 
kommen geräusdifreie Töne nidit vor«/ weldie Bedeutung diesen Begleitgeräusdien za« 
kommt, und wie sehr der fdnfiahlige Pianist mit ihnen zu reduien hat, das zeigt Riemann 
mit vori>ndlidier Sorgfalt. Id) erwähne von den anderen zahlrekhen wertvollen Nadiweisen 
nur iiodi die über die Tonmalerei auf dem Klavier, und vor allem die verblüffenden 
Mitteilungen über das Ungenaue im Klavicrspiel. / Der zweite Teil bcsdiäftigt sidi mit 
der Tonbilduflg oder Ansdihgslehre. Hier erfährt die Tatsadie, daß ein Spieler nur den 
Stärkegrad eines Biozdtoiio in seiner Ccwalt hat, eine Genaueste Begründung. Riemann 
zeigt, daß jeder Stiffcegrad aodi eine lypisdie Kfan g T are e nw h a ttfcr u ng bedingt, tmd <fie 
Kunst, durdi feinste- d\ namische Abstufungen zugleidi eine Skala von Tonfarben :u er- 
zeugen, nennt er Klangfärbung. Sehr einlcuditcnd ist seine Erklärung, dai^ der eigenartige 
ganz persönlidte Kiangfarbendiarakter im Spiele eines Künstlers auf dem subjektiv ge- 
wählten dynamisdtcn Mittelmaß der Tonstärkcgrade beruht/ freiiidi q>iclen da meines Er« 
aditens nadi eine Unsumme anderer Momente mit hfaiein. EndHdi wM dem Mbdien yoa 
der »Seele« des Klavicrtoncs eine kluge und verständige Deutung gegeben. Es handelt 
sidj hierbei stets nur um Hincintragungcn seitens des Hörers. (Hermann Wmd in der »Mosflc«.) 
Riemanns Budi ist, wie EugenTetzel in seinem Beridite sagt, jedem ernsten KlavfeqiidafOtai 
und Studierenden zu eigenem, aufincrksamsica Studium angckgentüdist zu em pI Maii. 

ARNOLT SCHUCKS 

Spiegel der Orgelmadier und Organisten 

HeiidbcTfi MDXI <Mainz bd Pettr S<bodf(H> 

1869. 40 Seiten Geheftet 1.50 M 
BlnNeodrucfc des bekannten Stfcriftiiicns ans den berQhniten Muslkdrudcen des PetctSdioefficr. 



353 



2i 



OBER DIE INSTRUMENTF 



JOHANNES BIEHLE 

THEORIE DER PNEUMATISCHEN 

ORGELTRAKTUR UND 
DIE STELLUNG DES SPIELTISCHES 

Mit einer psychologisden Srudie über Zdtsdiwellen 
37 Seiten 8^ Mit drei Abbildungen und zwei Tafeln. Gelieftet 1.20 Marie 



Der Veriasscr b^itditiet inner Ausscheidung aller persönfidiea An-' 
siditen auf GnuMl exakter ILitersiKfaungen und auf möglidist irissen* 
sdbafUtdier Grundlage eine in den letzten Jahren mdw und mehr in den 
Vordergnmd treten<k Streitfrage Qher die zwedtmäßigste Orgeltraktur, 
deren endgültige Lösung einen ebenso weitgehenden Einfluß auf die Be» 
rufstätigkeit der Orgelbauer und die Kunstausübung der Orgelspieler aus- 
üben wird, vFic sie dem Bautediniker über die vorteilhafte Stellung des 
Orgelspickisdies sidiere Fingerzeige zu geben vermag. Einen überzeugen- 
den Beweis von der überaus sorgfaltigen und sdiarfsinnigen Prüfung dieser 
Frage gibt uns der im efaizdnen dargelegte Plan der Untersudiungen, in 
veldiem der Verfi»ser die nirxeit am me^Men fan Gehraudi stdienden vier 
Systeme, die pneumatisdie Kegellade mit zufSOhrendem und entlastendem 
Winde, die Membranenlade und die clektropncumatlsdie an der I land von 
Modellen in den Kreis seiner Untcrsudiungen zieht und so unter Berüdt* 
siditigung aller niöghchcn Störungen und meist minimaler LIngenauigkeiten 
zu Ergebnissen gelangt, die in ihrrr Gesamtheit als unanfeditbar zu be- 
zeidiiien sein dürften. Das Budi wendet sidi an Orgeibauer, Organisten, 
Orgelrevtsoren, Pastoren, an Kirdienvorstände, die an die Neuansdiaffung 
dner Orgel, an Neuhauten von Kirdien herantreten wollen« ^ Inhalts« 
Qhersidkt: I. Veranlassung, Ü. Plan der Untersudiungen, IIL Die Methode 
der Zeitmessung, TV. Der Aufnahmeapparat, V. Die Zeitgeber, VI. Aus- 
wertung und rehlerqueUoi, Vll. Verzeidinis der Aufnahmen, ViU. Fort* 
pHnnrung der Luftbewegung in Röhren, IX. Wirkungsgrad der pneuma- 
tischen Apyjararc, X. Untersudbung einreiner Vorgänge, XT. Ergebnisse 
für die Piaxis dos Orgelbatie??, XII. Unrersudiung des Tastenfalles, Xlii. Be- 
siiiiiiDung der Zeitsdiwelie, XIV. Stellung des Spieltisdies. 



354 



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ALBBRT SCHWEITZER 



ALBERT SCHWEITZER 

Deutsdie und franzosisdie Orgelbaukunst 

und Orgelkunst 

Mit einer Abbildung des SpicItisAes der Orgel zu Notre Dame 
und den Dispositionen der Orgel zu St*. ClothiIde,auf weldier Cesar 
Franck spielte, und Widers Orgel zu St. Sulpice, beide in Paris 

1906. 51 Seiten 8*. Geheftet 1.20 Mark 

|H in verdienstvolles, anregendes Schrift dien, dessen Studium jedem Orgelbeflissenen zu 
■■— ' empfehlen ist und jedem deutsdicn Orgelbauer und Orgclrevisor zur Pflidit gemad)t 
werden müßte. Mit Geist und Tcni;)eramciit verTritT der Verfasser die Forderung einer gegen- 
seitigen Befruditung dcutsdier und französisdicr Orgelkunst, wobei er kein Hehl daraus 
madit, daß seine Sympathien mehr dieser als jener gehören, und selbst vor der paradoxen 
These nidit zurOdtsdieut, daSBadi, dessen Orgelmusik der beste und allefnige Maßstab einer 
jcglidicn Orgel sd, das Ideal seiner Orgel eher in dem von Cavailf^-CoK gestfiaffenen Typus 
wiederfinden vt ürde <i!< in unseren Instrumenten. Fr ■w Qnsdit Rüdikcfir des deutsdien Orgel- 
baus von der verwirrenden Kompliziertheit zur größeren Einfadiheit, von regelloser Ver- 
sdiiedenheit zu einem einhcitlidien Typus, von der ordiestralen zur polyphonen Orgel, Be- 
Khräakimg der Zahl der SpielhÜfen uod diypclte Vttapk ^mg de tieUxn» ab Drudtfaidpfe 
und afi Trfltv, ficlncrc OruiidstbiUBcOr viefc wid wehlic Miztnfeii^ beionden Botfc fiSr dn 
Pedal, minimni differenzierte Mensuren, vcrsdiicdcncn Winddrudt innerhalb eines und des- 
selben Registers, reidiere Ausstattung des Sdiwellwcrks u. a. m. (Beuttcr: Monatssdirift 
für Gottesdienst und kirdiiid^e Kunst.) / W ir madien alle, die sfdi auf die hier behandelten, 
für Orgclkenncr, Oigdspieler, Orgelhauer boduüttueOen PnuKn tinlasieii wollen, auf dieic 
BrosdtOre aafinerfcMUk <O i « « > rfa a b dieRBndid>aa.) /Bat BoA ittüBr BBiere Orgetbaoer 
und Organisten sehr anregend. (Deutsdie IiutnnMntenbauzeitung.) 



Internationales Regulativ für Orgelbau 

Bntworfeii und bearbeitet von der Sektion für Orgelbau 
auf dem dritten Kongreß der Internationalen MusikgeselU 
sdiait (Wien, 25.-29. Mai 1909). Deutsche Ausgabe 

1909, 47 Seiten 8*>. Geheftet 1 Mark 

Das Regulativ für Orgelbau wurde von der Orgelbausektion des vom 25. bis 29. Mai 
1911 zu Wien tagenden Dritten Kongresses der Ititcmationalen Musikgesellsdiaft 
auf>;csTe;ir. Als Grundlage dienten Äußerungen und Darlegungen, weldie als Beantwortung 
der von Herrn Dr. Albert Sdiweitz er im Auftrage der Internatiooalen Musikgesellsdiaft 
vcnuatalteteii allgemeinen Umfrage über die Hauptprobleme dci Orgelbaues eingelaufen 
wafcn and die Verhandlungen der Orgdbausektion des KongreMet. — Das Regulativ will 
ÜKtae neuen Bestimmungen aufstellen. Bs hat fedigtid) zum Zwedc, alles, was ain im Orgel- 
hau der vcrsdiicdencn Länder und Gegenden in Ansehung des soliden, gediegenen und 
kOnstlerisdien Orgelbaues als praktisdi und gut erwiesen bat, zusammenzustellen, zur 
Orientierung fQr Besteller, Orgelbauer, OrgelbamoidiVCtitiiMBfe and Orgelspieler. — In 
Klavlator' and TaatatomaScnliat die SeblonOfienswcfteflaA oben und unten fei^ 
Zur Offentierang fifarBdifirden, Körperac&aftcn and Personen, AeafsBestdler von Orgebi 
in Retr.irfit koninicn, sind dem Regulativ Ausführungen flbcr Orgclpreisc, das Vcrfalircn 
bei Vergebung und Abnahme von Orgeln und ein Muster- Vertragsentwurf zwisdien Be- 
steller und OrgdlMiacr iwlgcgiclws* 



355 



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KATALOG DES 

MUSIKHI5TOR1SCHEN MUSEUMS 

VON WILHELM HEyER IN CÖLN 

von GEORG KINSKy 



ZWEITER BAND; 

Zxx^ und Streidihistniinente 

1912. XV, 718 Seiten. Gr. 8». Mit über 
500 Abbildiuwea von Inatrumenten, Fak' 
similes von Insditfften und Zettln und 
Narfibildunjjen von Gemälden, KopfEr* 

stiÄcti und i lolzsdinitTen. 
Geh, 56 Mark, geb. In Kunstleder 60 Mark. 
Numerierte Vorzugsatoigabe auf haodge« 
sdiöpftcffl Papier, gdi. in Oanxfcder mit 
cdktcr Gol4pflgimg 60 Mtuffc 



ERSTER BAND; 

Bcssütete Xasteninstnimciiief 

Qrgdii und ofgdafdge Listrumente, 

PriktkMirinitniniente 

1910. 47S Seiten. Or. 8°. Mit 5 Ein- 
sdialttafeln und Aber 900 Abbildungen von 

Instrumenten und Faksimiles. 
Geh. 24 Mark, geb. in Kunstleder 26 Mark 
Nnmakrt t Verzugsausgabe auf bandge- 
sdiflplleiDl'Hpier,ffa.inIUinitfedcr4oliim 

Die Anlage des Budics geht übet dca Rafimcn eines bloPcn Kataloges \reit hinaus. — 
Der erste Band enthält nidit nur eingehende Besdireibungen von 374 Instrumenten in 
tedinisdier, kunstgewerblidicr und musikgesdiiditlidier Hinsidit. sondern bringt audi histo« 
risdie Einldtangen zu den einzelnen Gruppen (Clavidtords, bddeite TafteninsttninKiucv 
Hanunerkfaivfere, Orgeln, orgelartige Instrumente, Radldem, Streidiltfavine, Qfan« 
harmonikas US«'.), sowie fast üfn-r jcl.-n '!cr In der Sammlung vcrtrctencni4o Instrumenten- 
bauer ausführiidies, T. bislicr unbekanntes biographisdies und statistisdies Material 
mit Widibildungen ihrer In<;chriften. 

In nodi höherem Maße als der erste Band erbebt der zvdte Ansprudi auf wissensduft- 
lidien Wert. Er enthält ausüBhfllAe BcMfudbungoi ytm Ober 700 dem Momooi amgt^ 
hörenden Zupf- und Strddiinstrumenten, von denen ungefähr 275 in ausgezeldineten 
Autoty]>ien auf gelb getöntem Grunde abgebildet sind. Die den einzelnen Abteilungen 
vorhergehenden Einleitungen, weidic in einigen Fällen zu selbständigen fadiw issciisdiaft- 
liehen Aufsätzen erweitert sind, fußen auf genauem Quellenstudiuni und enthalten 
III andierld neue Ergebnisse sowie Bcriditigungen bisheriger Irrtümer. — Die Vcnehfarine 
der Laoten^ und Gejgmmathrr biingcn bfomplüadie und statistische Angaben von etwa 
MO in IfawwB vci'licfcncH tnttfuinentciiuauuu nebst 180 originalgetmiea Faksimiles 
'hscfinfrcn und Zettel. Das Werk cnth.llt ferner eine größere AnaAl 
von Naditrägen und Ergänzungen zum ersten Bande. 



DAS MUSIKHISTORISCHE MUSEUM 
ZU KOPENHAGEN «TÄÄtlicH 

Mit 179 Illnitralloiiea. 1909. 17z Sdtcn. 8^ — Deutsdi von ERNA BOB^ " 
In starken roten Ldnwanduntsdilag geheftet mit OoManHradt 4 Marie 

Der Katalog gibt zugfeidi dne allgemdne Darstellung der InsiRBnente in ihrer gesdiidit- 
lichen Enlwickfun»;. Sovcohl den einzelnen Hauptabteilungen, wie audi den betreffen- 
den Unterabteilungen des Katalogs sind eingehende und vollständige Abhandlungen 
alljjenicin historiscfer Art vorausge^diid^t, audi sind im Verlaufe der Besdireibungcn 
nodi eine Anzahl historisdier Exkurse eingdioditen. In ihrer Gesamtheit bilden diese 
Abhandlungen ein formlidies Kompendimi qer Gesd>idite der Instrumente, das besooden 
In dieaerVtfbindung mit dem Ansdiauunnmaterial aufs trefflidute eine Orienticnnf auf 
diesem Gebiete ermöglidit. Die KatalogbesdiredNing selber gibt 
ein Uatca Bdd der bespradieoen lattfoaienfc. 



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GESAMMELTE AUFSATZE OBER MUSIK UND MUSIKAUSQBUNO 



GESAMMELTE AUFSÄTZE 
ÜBER MUSIK UND 
MUSIKAUSÜBUNG 




ROCHUS FREIHERR VON LIUENCRON 
HeliogravOre aus: »Bildnisse deutscher Musikforsdier.« 36: 28 cm groß. 

Preis 3 Mark 



357 



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OESAMMELTE AUFSATZE OBER MUSIK UND MUSUCAUSQBUNO 



JULIUS ALSLEBEN 

TJCHT UND WENDEPUNKTE IN 
DER ENTWICKLUNG DER MUSIK 

1879. 24 Seiten Geheftet 1 Mark 

Von der abendländischen Musik ausgehend bis zu Ridiard Wagner durch« 
wandern wir mit dem Verfasserdas Gebiet derBntwiddung der Ton« 
kirnst, fewdis dort verwedend, wo ein für die Kunst fördernde Ereignis 

zu verzddtncn ist 



ADOLF CHVBINSKI 

BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE DES 
TAKTSCHLAGENS 

1912. HL, 9f Sdten 8*. Geheftet 2.50 Mark 



uf dem Grunde der musiktiicoretisdien LiLeraiur des XVL— XViii. 
jahrbtmderts oitwlrft der Verfasser ein ansdiaiilldiesBild dorDirlgieiv 
praids dreier Jahrhunderte. Die Mehrzahl der vom Verfasser benutzten 
musikdieoretisdien Werke stammt aus den Federn der namhaftesten Theo« 

retiker, die selbst Kapellmeister waren, so daß seine Arbeit nidkt nur die 
Musikhistoriker, sondern audi die Künstler, wcidie besonders als Kapell« 
meister die Fühlung mit der Musikrenaissance haben, äußerst interessieren. 



MUSlKWiSSENSCHAFfT UND 
UNIVERSITÄT 

Eine Denksdirift von HUGO DAFFNER 

1910. 25 Seiten 9*. Geheftet —'.50 Mark 

Eine vortrcfflidie Streitschrift, die auf unlialtb.irc Zustände an den 
Universitären in bezu;^ auf MusikwissensAaft hinweist und darauf 
hinausgeht, daß derMusikwissensdiatt melirPlatz undBeaditung eingeräumt, 
daß sie nldit mehr als ein untergeordnetes Padi betrsKfatet und Bdhandelt wird. 



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GEORG GOHLER - FERDINAND HILLER 



GEORG GÖHLRR 

ÜBER MUSIKAUSCHE KULTUR 

Vortrag, gehaken im Arbdtenliskussioiiskliib Karlsrahe 

Wtt dnem Nadiwort 

1908. 4a Seiten 8». Geheftet --.75 Mark 

Eine flotte, zur Erörterung anregende lUustrieniog einiger Haupt- 
grundsätze: Das kleine Sdiriftdiea unf ttti^fiA dn Vortrag im 
Arbciter»DiskussionskIub in Karlsruhe — ist ^x'ohl nur insoweit für den 
Drude bearbeitet worden, als es einen sehr interessanten Naditrag beitam. 
Dieser thdiltng, der ^ Blndrfitke wiedergibt, die ein Karfsnilier Preise* 
Vertreter beim Anhören des Vortrages scfiaudernd empfand, ist ein Beweis 
dafür, wie tief die Hiebe sitrcn, die den Auswüdisen des modernen 
Musiklebens hier zuteil werden. Man freut sidi von Herzen, wenn man 
06Mer forditlos und Im VoUbedtEe der aötfsen Kenntnisse für idede 
Verhältnisse im Musikleben fediten sieht, und wünscht sehnsOditig, daß 
diese präditigcn Gedanken eine recht weite Verbreitung in allen Schiditen 
des Volkes finden möchten. <KorTcsponden;bIatt d. Ev. K.*ü.-V. f. D.> 

FERDINAND HILLER 
Musikalisches und Persönlidies 

1876. VIII u. »88 Selten S«. Geh. 3 Mark, in Ldnwaodb. 4 Mark 
Die bekannteste Sdirift HUIert. Sie enthält folgende Aufsätze: 

Luigi Cherubini / Dramen als Opern / Zur Eröffnung des neuen Lokales für das 
Kölner Konservatorium / Die Entlehnungen hiändels / Die Wertkämpfe der 
Männergesangvereine in Ikl^'icn und der »Concours internationale in Verviers 
am 7. Juli 1872 / Ober das Auswendig-Dirieiercn / Konzertmeister Ferdinand 
David / Etienne Joseph Soubre / Moritz Hartmann / Sir William Sterndalc 
Rennet / Nach Sltandinavicn : I. Von Köln nacfi I lamburg. II. Von I I inibur^ nadi 
Kopenhagen. III. In Kopcnliaj^on. IV. Von Ko[)enhagcn nadi Stockiiolm. V. In 
Stodcholm. VI. Stockholms Umgebungen. VII. Der Götakanal. Das Seebad 
Warstrand. ViU. Epilog. Radtkebc. Das aste sdiicsvig-lMlsttiaisdK Mnsikfitst 
in Kiel. / Sedbsanddrcißig Standen In Rotterdsm / L'AJ>baye»aax«Bols / Beim 
Prinzen Loui.s Napoleon / Theodora von Händel / Verdis Rcmiicm / Das Stabat 
matcr von Pet^olese und das Wcihnachrs-Oratorium von J. S. Badi. / >Jonasc 
Oratorium von Carissfani / F. Mendelssohn BarlhoIdys Werke / Die Musik des 
Altertums von F. A. Gevaert / Joseph H^dn von C. F. Pohl / Neue musikalisdie 
CinrskiefMdcr von Otto Oonimdtt / V. A. Mozarts Wcrfoe. 



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GESAMMELTE AUFSATZE OBER MUSIK UND MUSIKAUSÜBUNG 



MAX GQLDSTEIN 

Die öffentliche Musikpflege in den 
Vereinigten Staaten von Nordamerika 

iS8o. 32 Sdtcn 8", Geheftet i M. 

Ein ans «kr friidiefi EmpfinduBf der Zdt heraus entstaiidenes BfltMdii Hbtt 
amerikaniscfaes Musikleben im Konzertsaal and io der Oper vor länger als 

drei Jahrzehnten, das sidi sowohl mit der damaligen sozialen Lage des Musdur* 
Standes la Amerika befaßt, wie auch mit der küAStlerisdien 

Seite der Musik des Laauci». 



Zur Erinnerung an 

DR. JULIUS KLENGEL 

Für dessen Freunde, Scfiüler und S(fiülerinnen 

tS/p. 27 Seiten S". Geheftet 50 Pf. 

Der Freund sdiildert hier Leben und Schatten eines feinsinnigen, kunstsinnigen 
Meosdien, der ainh als Koaiponist her v orge t reten ist, des Vaters der 
hcfden hchannten Kfti^ker Julius und Patd Klenget* 



ALBERT BECKER 

von 

J. KRITZINGER 

1899. Mit dfiem Bildnis. 18 Selten 8*. 30 Pf. 

Eine Gedächtnisrede auf den Mensdien und Künstler AJbert Becker, gehalten 
zur Trauerfeier am ly Januar 1S99 in der Kapelle des Königlidien Dom« 
landIdaten«Sclf(s so Beribi, die zngfcidk ein Bdd des Sdnffens und Wirkens 
des Komponisten der BnioIl'Messcmd des »Selig aus Gnade« gibt. 



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OTTO JAHN 



OTTO JAHN 

GESAMMELTE AUFSÄTZE 
ÜBER MUSIK 

Zweiter, unvcribulerter AbdnKk 
1867*. VI, j^Sdien 8*. Geheftet 3 M., geiNinden 4 M. 



Kleinere Aftlkd des gicfka MosnuBio^raphen zum 
Ted poletnisdier Art ^erlloz, Wagner). Bs sind 
flOnficehn Adsätze: 
Erinnerung an G. Chr. Apd — Ober Fdfx Mendels' 

söhn Bartholdys Oratorium Paulus — Anhang I. Aus 
Mcndelssohn-Briefcn — Ober Felix iviendelssoiin Bar* 
tholdys Oratorium Elias — Tannhäuscr, Oper von 
Ri'diard Wagner — Die Verdammnis des Faust von 
H. Berlioz — Hcktor Bcrlioz in Leipzig — Lohenprin, 
Oper von Richard Wagner — Das drpiiindiiroir^iv^^stc 
nicueri hcinisdie Musikfest in Düsseldori^ — Das vier* 
unddreil^igste nicderrheinisdie Musikff^t in Düsseldorf 
«- Anhang II. Aus dem Vorwort zum Tcxibuche — 
Mozart-Paralipomenon — Leonore oder Fidelio? 
Beethoven im Malkasten — Beethoven 
und die AusgalKn seiner Werlte. 



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GESAMMELTE AUFSATZE OBER MUSIK UND MUSIKAUSÜBUNG 



H ermann Kietzschmar 

GESAMMELTE AUFSÄTZE 
ÜBER MUSIK UND ANDERES 

Sdioti latij^e ^x•a^ untcrFreunden und SdiüIernHcrmannKrctzsdimars 
der Wunsch rege geworden, seine in den Grenxboten zerstreuten 
mannigfadien Aufsätze gesammelt zu sehen. Ihm ist durdi Ver- 
öffentlidiung der »Gesammelten Aufsätzec BrfüUung geworden. — 
Die Greiizbotei]«Ati6Atze tidunen, wenigstens ab Gesamtes, einen 
besonderen Platz unter Kretzsdimafs Arbelten ein. Nirgends spridit 
sldi seine mensdilidie und kflnstlerbdie Persön&dkkdt umnlttdbarer 
aus als in diesen Aufsätzen, in denen musifcallsdke Rs^gen &i einer 
Weise behandelt werden, die alles Spe^istentum zurfidctreten UUBt, 
daftlr aber in um so engerer Verbindung mit dem allgemeinen 
Itulturdleti Leben steht; Bin besonderes Interesse dürfen sie 
gerade andi deshalb sidier beansprudien, weil eine Behandlung 
musikalisdier Gegenstände in engem Zusammenhange mit der AIU 
gemeinbildung unserer 2^it die Ausnahme bildet, vollends von dem 
weiten Gesichtspunkte aus, wie man ihn in diesen Aufeätzen antrifft. 
Sie sind so redit für edite Freunde der Musik bestimmt und werden 
sidierlid) dazu beitragen, diesen für das Gedeihen der Musik so 
widitigen Kreis zu vergrößern. »An Vielseitigkeit und Reiditum 
der Gedanken dürfte sidi dieser Sammlung wirklidi nur wenig an 
die Seite stellen.« — Die Heraii'^irnlie der Grenrbotcn ^Aufsätze 
besorgte Alfred Hetiß H( rnuinn Kretzsdimar selbst !ieB dann als 
zweiten Band die von un I'i'Ters^Jahrbiufie ersdiiencnen Arbeiten, 
die in erster Linie für den Musikhistoriker und gebildeten Musiker 
von Interesse sind, folgen. Ein dritter Band soll sidi diesen beiden 
ersten ansdiließen,- er u'ird die gcsanmielten Aufsätze Kretzscbmars, 
soweit sie im Verlage ßreitkopf '3D I lärtel veröffentlicht wurden, 
bringen. — Für die Reidihaltigkeit des Inhaltes beider bisher er* 
sdiicnenen Bände mögen die nebenstehendenlnhaltsangaben sprechen. 

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HERMANN KRET2SCHMAR 



Hermann Kretzschmar 

GESAMMELTE AUFSÄTZE 

ERwSTIiR 1 .WD 

Gesammelte Aufsätze über Musik aus den 

Grenzboten 

1910. XII, 584 S. y. Oeheftetj.yo MvfaLdncnyAanden 9M., faHatbfranxband to.yoM. 

NHALT: Das deutsche Lied seit Robert Sdiumann / Franz Schuberts Müllcrlieder / Ein 
. engllsdies AktenstOdc über den deutsdien Schulf esang / Ein Abend bei den niusikaftodieD 
Adsdagem / MmdMlisdie Konversattonsicxika / Die Kfandtermuaik idtRobcit St hm t aan / 
blusikaHsche Pbraricrang / Allerhand Modkunfu; / Jolumnes Brafiim / Die mariitaftadien 

ubiläcn des Jahres 1885 / En,«:fisr?ic^!tisik / Johann GcorsKnstiicr / Jennv Lind / Sntf.sen 
in der Musikgcschiditc / Zum sicl':i,k;stvii Gclnirt^^tj.k; l'ricdridi Clir>san<Jcrs / Hin neues 
Buch über Beethoven und .'^eine Sinfonien / D.is deursdic Lied seit dem Tode Richard 
Wagners / Volkslconrcrtc / Vom alten Dittersdorf / Eine neue Theorie über den Ursprung 
der Musik / Mein wunderlicher Freund / Eine Reise von London nach Boulogne im Jahre 
ijt-} / Frau Potiphar / Eine wahre Geschichte / Aus der Zeit des werdenden Bismarcks / 
Guiseppc Verdi / Die ersten Lebenszeichen der Neuen Bachgesellschaft / Glossen zu den 
Reichstags Verhandlungen über das musikalische Urheben edit / Das Neueste aus der musi- 
kalischen Völkerkunde / Praktische Musiker und Musikforsdicr / Beethoven als Märtyrer / 
Zum 17. Dezemb« / Populäre Musikerbiographien / Zwei didaktische Musicrnovellen — 
Anxdgen und Beq>rediungen: Dramaturgie der Oper / Wissensdiaft oder Spielerei / FOr 
Freunde der Hausmusik / Internationale Musikgesellschaft — Neue Bücher Ober Musik / 
Musikalisdie Bücher / Neue Bücher über Musik — Opern- und Konzcrtberiditc aus dem 

tahre 19051904: Wagnerzyklus: Rienzi, Der fliegende Holländer, Tannhäuscr, Lohcngrin, 
)ie Meistersinger von Nürnberg, Der Ring des Nibelungen, Tristan und Isolde / Alpe»' 
könig und Moudwnldnd, von Leo Bledk / Vcndildefl« vm Attrcd Kayaer / Tieflaoi 
vott <r Afiiert / OewmdlMHiifcottWfi'Rttoiifc 

ZWEITER BAND 

Gesanunelte Aufsätze aus den Jahrbüchern der 
Musikbibliothek Peters 

iQii. Vin,47l S. 8". Geheftet 7.50 M., in Leinen .(gebunden 9M., in Halbfranzband 10.50 M. 

NHALT: Die üQrdatKonzert bestimmten Kompositionen großen Stils im Jahre 1896/Das 
deutidie Lied left dem Tode Ridiard Wagners / Beridit über bemerken s werte musikalisdie 

ücher und Schriften aus den Jahren 1897 qS / Die Denkmäler der Tonkunst in Osterrctch/ 
Einige Bemerkungen über den Vortrag alter Musik / Die Ausbildung der deutsdien b'adi- 
musiker / Eine musikalische Zeitfrage / Aus Deutschlands italienischer Zeit / i ricdridi 
Chrysandcr/ Anregungen zur Förderung musikalischer Hermeneutik / Zum Verständnis 
Glucks /Die Corrcspondance litteraire als musikgesdlhfldidic Quelle / Die musikgeschicht' 
lidie Bedeutung Simon Mayrs / 1. Kants MusikaufEusang und ihr Einfiufi auf die folgende 
Zeit / Mozart in der Gesdiidtte der Oper / Neue Anregungen zur PSrderung musika« 
lischer Hermeneutik: Saträsthetik / Robert Schum.mn als Ästhetiker / Ober die Bedeutung 
von Cherubinis Ouvertüren usw. /Beiträge zur üescfaiihte der venezianischen Oper/ Kurze 
Betrachtungen über den Zweck, die Entwicklung und die nächsten Zukunftsaufgaben der 
Muaikhistorie / Zwei Opm Nicolo Loigcoidnos/Dfe Jimnuhinfonkn Joa^ rlaydni/ 
Das NoienfRK& der ZcnaMriB / VoIlMmiiik «MfcSbere TodraniL 



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GBSAlilMELTB AUFSATZE tBEBL MUSIK Ulm MUSIKAUSOBUNG 



DAS KONSERVATORIUM DER 
MUSIK IN LEIPZIG 

Sdne Gesdudite, seine Lehrer und Zöglinge 

Festgabe zum 25jShtjga] Jubiläum am 2. April 1868 

von 

EMIL KNESCPilvE 



i868. 70 Seiren 8". Geheftet i M. 



£tne auf authenti&diein C^clkanialerial beruhende Gescfaidite der Leipziger Musikschule 
von den Vorbesprechungen xur Gestaltung des Instituts an bis zum 25jährigen Ge« 
deoln^ge. Der Tild f&t die einzelnen Abschnitte der Schrift an, die nur ao^ in einigen 

wenigen Exetnplarcn vorhandeo ist. 

Das 

Königliche Konservatorium der Musik 

zu Leipzig <i843 — 189^) 

1895. VI, 114 Seiten 4". Geheftet 1 M, 



Die vom Direktorium des Kdniglidieii Koasfrvatoriums «kr Musik zu Leipzig gdegent« 
lief) der Feier des 5o|ährigen Bestehens des Institutes veranlaßte Denkschrift enthält 
dk Namen der auf der Ehirentaid vcndduietca KOnstkr/ weldie in der Vorhalle des In« 
stituCsgdbäudes angefar acht ist, die SrfiOler-!ii ih rl^< k )iien der diwdnen Jahrgänge 1843—189^ 
dn a^Miabetisches Verzeichnis sämtlicher Schüler und Schäferinnen derselben Zeit and dnc 
Qbersidit der Schüler und Schülerinnen nach ihren Heimatsländem. 



HERMANN KRETZöCHMAR 

OBER 

DEN STAND DER ÖFFENTLICHEN 
MUSIKPFLEGB IN DEUTSCHLAND 



1881. 46 Seiten S° Geheftet 1 M 

Die Schrift stammt aus der Rostocker Zelt Kretzschmars und behandelt widitige umii» 
kaiische ZcirtV.ificn in der allen Kennern Kretzschmarschen Schrifttums bekannten 
bezwingenden Art des Verfassers. Sie ist zu einem gut Teil auch heute noch zeitgemäl) 
und do^pdt intcrenamdadardi, dai^ sie manches crstreben««CflieZldctcidtt, danwfr Jetzt 

rerfit naher gcrüdc sind. 



364 



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FERDINAND KROME' EDUARD KROGER 



FERDINAND KROME 

Die Anfänge des musikalischen 
Journalismus in Deutschland 

1897, 72 Seiten 8°. Geheftet 1.50 ivlark, gebunden 2.25 Mark 

Uber die Geschidite des musikabsdieii Zeitsdiriftwesens sind 
nur dOcftige Notteen vorbanden. Das Budi gibt nun dne 
Darsldluqg: der deotsd^ muriltafisdien FadiOfgane des 18. Jahr' 

hunderts und sdiidct dieser zur Kennzeidinung der Stellung, vddie 
die musikalisdie Fadijoumalistik zu den periodisdien Ersdieinungen 
der deutsAen Literatur üf^crfiaiipf pinnahm, einen kurzen Abriß der 
Oesdudtte des allgemeinen Journalismus voraus. 



EDUARD KRÜGER 

BEITRÄGE FÜR LEBEN UND 

WISSENSCHAFT DER TONKUNST 

1847. rV, 364 Seiten 8», Geheftet 3 MaA 

KrC^fer war einer unserer denkendsten Musiker. Einen rddien 
Sdiatz von Denkarbeit bergen audi diese ßdtiige <Riemann>. 
Sie sind aud) heute nodi des Lesens verf. Die Beiträge sind in drei 

Teile gegliedert: I. Gegenwärtige ZustänHf <Di(ptf^intismus und 
Virtuosentum, Musikvereine und Licdfrih In , Aufführungen und 
Konzerte, Musikfeste, PraktisAc Erinnerungeii und Vorsdiläge). 
II, Wissensdiafdidie Betraditungcn <Von der Kunstkritik im allgc* 
meinen, Systematisdie Versudie, Von geistfidier Murii^ Von wdu 
lidier Musik), m. Sitte und Ldire der Kunst <Oesan|^re, MvaA» 
kalisdie Hodiadiufen, Kirdiengesang, Wissensdiafididie Kunsddire, 

Sitilidikdt der Kunst). 



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gf:sam\:hlti- aupsatzi! üpep müsik und miisikausqriixg 

HERMANN KÜSTBR 

POPULÄRE VORTRÄGE ÜBER 

Bildung und Begründung 
eines musikalischen Lirreils 

MIT ERLÄUTERNDEN BEISPIELEN 



I. ZYKLUS 

DIE EINFACHSTEN 
TON FORMEN 

1871. XIII, 2S7 Seiten 8« 
Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 

Der rhythmische Satz — Die Melodie 
nadi den ersten Venrandtschafts« 
cradca der Tfioc " Fcrocre Grade der 
TonverwamltiAift und waduender Ton« 

reichtum der Melodieerfindung und Rcmi- 
niscenz — Die Harmonie — Der x«ei- 
stimmige Satz — Der drei- und vicrstini* 
Ölige Satz — Dk erweiterte Liedform und 
die Moddatioii ^ Der Periodenban and 
die oKiaikalisdie Lofik. 

n. zyKLUs 

DIE HÖHEREN 
TONFORMEN 

1872. Vin, 227 Seitea «• 
Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 

DasRezitativ und die abKmndeteTcKu 
form — Die Arie —Dat Rondo — 

Die Sonatenform — Kanon und Fusjc — 
Der Einfluß der kontrapunktisdten Kom- 
potitkm auf die Tonfannen. 



III. ZYKLUS 

DER TONINHALT 

1873, XII, 236 Seiren S« 
Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark 

Das OiFenbarverden eines Toninhatfcs 
in Musikstüdcen — Li; dynamische 
und rhythmische Tondiaraiiteristik — Die 
(fiarakteristische Tonbedeutung in der Me« 
lodie — Die Harmonie von dem Gesichts- 
punkte der Tondiarakteristik — Begrün- 
dung der Form aus dem Inhalte Der 
Iidtait der JfutnnKnialiiiiiatt. 

IV. ZYKLUS 

DAS IDEAL DES 
TONKÜNSTLERS 

1877. XII, 160 Seiten 8» 
Geheftet 3 Markr gebundeo 4 Mark 

Die Idee desSdiöncn und das Ideal des 
Kunstsdiönen— Das Ideal desMusi- 
kalisfb-Sdtönen — Die veltlidie Musik und 
dk Oper " Die gdstUdie Muiik unddai 
Oratoftom " DÜe fCtodMumidlt Die 
Grade der Vollkommenheit eines Ton=^ 
Werkes, dte Selbstkritik des Musikers und 
der Eldhiß dcrMnrfkaiifediiKfacBddaaK* 



\7orträge In IddufiaBfidtcr Ponn, wie tie ^ Vef&sscr, ehemals Ptofestor 
^ und Hof« und Domoisaitist in Berlin, €saX acineD xaUrdcfieD SffcOlcm fc« 

halten hat umI die Ihren Wert besonders für Laien nodi heute besitzen. Hugo 

Ricmnnn, sonst karg mit empfehlenden \X^crten in seinem MusikU-vikon, be- 
zeidmet die Vorträge in der neuesten Auflage desselben als ^ sehr wertvoll. 



3tk> 



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AKTUR LASBR - J. LOBHNBR 



ARTUR LASER 

DER MODERNE DIRIGENT 



1904. Vin, 70 Seiten 8*. Geheftet 2 Mark, gebunden 3 Marie 

An der Hand einer Anzahl treffender Beispiele und gestützt 
» auf zahlrektie Aussprudle und Zitate aus den Sdiriften 
erster Autoritäten erläutert der Verfasser die Bedeutung des 
Begriffes »Modemer Dirieent« und führt die Tätigkeit des 
»Modernen Dirigenten* >,o vor Augen, daß der Unterschied 
zwisdien ihm und dem früheren Kapellmeister klar zutage tritt. 
Ist die Sdirift aiuh kein Lehrbudi, so wis4 sie doch vlelfoch 
lielehrenden BinfiuB ausüben können, I>esonders audi dadurdi, 
daß die tedinisdien Hflfstnittel des »Modernen Dirigentenc ein« 
gehoiden Betraditiingen unterwmfen sind. 



J. LOBHNER/DieMusik als 
human^erziehlidies Bildungsmittei 

Beitrag zu <fea Rdbnnbestrebimgeii unserer Zeit 

auf dem G^let der musikalisdien Unterriditslehre 



IV, 54 Sdten 8«. Geheftet t Mark 

Obgleidi vor länger als einem Jahrzehnt entstanden, werden 
die Ausführungen besonders über die leitenden Ideen, 
die der Musikuntcrridit im Laufe der Jahrhunderte auf dem 
Hrziehungsprogramm der Jugend zur Darstellung gebradit hat, 
nodi heute von Interesse sein. Die dnzelnen Abhandlungen 
heißen: Der Sdiu^gesang und seine Pflege, das Klavier, das 
fflusikalisdae Untenkhtswesen, Konservatorien In Ldpidg, 
Mündten, WOrzburg, Stuttgart und Berlin. 



307 

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ROCHUS FRBIHBRR VON UUBNCRON 



R 



FESTSCHRIFT 

zum 90. Geburtstage 

St. Exzellenz des WifkliAen Geheimen Rates 

oJius Freiherr von Liliencron 

Dr. theo!, et phil. 

Qbcrrddkt von 

Vertretern deutscher Wissenschaft 

1910. Vlil, ^djSoten üehettct iz M., gdxucko 15 M. 



Euerer F NTcIIcns neunzigster Geburtstag gibt den Mitarbeitern der ♦Denkm.ilcr dcutsdicr 
1 üiikunstc villkominene Gelegenheit, Im Verein mit zahlretdien Vertretern deutsdier 
Murikwissenadiaft ihre tide DaalÄiarlBdt nod VtrAwng in der Form dieser Pt i tidiri ft 
:iim Ausdruck zu brinjfn. So leitet Hermann Kretrstfimar die Fcsffjabc ein, und he» 
gründet zugleidi die Verötfentiidiung der Arbeiten der versdiiedensten Gebiete der Musik« 
fbrsdiung in einem Bande. Er entltSit folgende ■}•} Aufsätze mit xahtrddiea Notcnbci* 
ipkie» vaAUMruAxMD, denen ein vo(tfeffb<hes Bäd vonLÜiencron vcMraflcettcIft IM; 



Abcrc Hbmmi. Aatfte Unütcrfegendcb 
Adler, OaMo<Wla> DkTurba^ciner( 

Arahcia, AMle<BeHbl>. ThomaiSdci 

kantar fai Iizdioe arf liniiwf. 
Buhle, Edward <Cliii1oneifcw^. DmOh&taß 

spiel fai den Mmianirm des fHthen MlluMl n » . 
Einstein, Alfred (Manchen) Eine CMcia hn 

CiTVIUrCiIltO. 

FriciJlaendor, M.>x (Berlin). Mojarts Lieder. 
Ooldsdimidt. Hugo <Niz;.i) L).«s Cotithalo im 

Orchester dir it.ilicnisrhi-n Oper der :«"ciion Hälfte 

<U-s iS. Jjhrhuntlcrfs. 
H e u S , Alfred {Läpt^. Hin Beitrag zu dem Thema : 

Mootevwdltlf riMiilliifclliiii MlMDM«iii- 

galen. 

Istcl, Ed:; <r (HfclAa)!. Ptaf Sfkfe SpOlM «R 

Marsdtner. 

Krcizsthmar, Hermann (Srhl.ifhtirnLv). Musik» 
fe^chldiiiidie Stichproben aus deuOKher Laien' 
litcrjtur des t6. Jahrhunderts. 

Moos, Paul (Ulm a. Donau). Volkelts ästhetische 
Normen. 

Mos fr Hjns Jo.»<fiim <H-^rtfny rioi-ttic imd die 

musik.ilischv AkuMik. 
Mapnidi.IUikwd<Beriio>.EisBrkf£ttiwRcfl0am 
prSfer, Ar«Hr<|.cMlK fJ 



RieTtA.I«MA<l>Mg>w Khrc 




RsflCe, Faul <C«laMr i Bi. Oer 1 

8aAt, Out <Balk>. Unm und Kmg*. 
SM4ibcrf er, Adaff (MOodiai). Zo Beeifcovem 



Sdilcdcraalr. Ludwig (Marburg a. U). Eine 

AiAof^raphie Pietro Ciencralis. 
Sdimitx, Eugen (Siamberg). Zur rausUtgesdiicht' 

liehen Bedeutung der HarsdOrfiBidMB ■i¥MMa* 

zJmmerfesprSdtspieie«. 
Sdinciilrr. M.i\ <tWlln>. 'Dcfllhnllv dv Tmv 
kunsii vor hundert Jahren. 

s<linncm4an, OMtf <9crfk)h Neue »AooHcc 

S<i>. li.Mhs. 

Seiffert. M.ix (Berlin). H.inikls 'Jeuisdic Ooiiiiigf 
Nach M.jUTulicn in Fr. ChrysanHors Njthl.in. 

SpriiigiT, Hcrtn.inn <Sd»aoeberg» Berlin). N'ilotj 
iiikI Nio. Zur Hntvidüimgsgeschichte d«r italie' 
ni5<iit:[i Volksmusik. 

Stumpf, Carl <BfrI{n>. Konsonanz u. Konkordanz. 

SOO, C. (Fr.ui'Kfurt a. M >. Die Manuskripte pro- 
testantischer Kirdienmusik zu Frankfurt am Main. 

Valentin, Caroline (Frankfurt a. MX »Ach wie 
ist's mdgllch dann« von H. von Chrty imii seine 
erste Melodie. 

Wein mann, Karl (R>>Trn$Iiurj>. Die Prockcsdie 
Mustkbbliothek in Rci;cnsburg, 

Wolf, lohannes (Berlin). Dcutsdkc Lieder im 9. 
Jahrhunderts. 

Woirfbcia,Waw«Onae«rfdb<llMN)b Me 
tOi m t m m r OuMm der ll e fiu i rt n Cdfc 

W««Ba«a, ladaff ^dUaa M Vmin^ Ok 



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KAtOV OBOBN DIB MUSOCAUSOIB SCHUNDUTBltATIA 



Kampf gegen die 
musikalische Schundliteratur 

I. DAS GASSENLIBD 
Eine Kritik von ANTON PENKERT 

1911. &} Seiten Geheftet — .60 Mark 



Unter dem Motto des Gfillparzendicn Epigcammes »Glaubt ihr, 
man könne kosten vom Gemeinen? Man mu9 es hassen oder 
Ihm sldi einen!« nimmt der Verlasser in seiner Sdirilt den Kampf 
gtgea die Gassen« und ModeBedÜteiatur auf, die ebenso den Ge« 
sdunack vetdirbt, wie sie das Gemüt bedroht und der guten Musik 
den Boden raubt. An der Hand drastisdier und diaraktetistisdier 
Beispiele zeigt er, wie minderwertig sowohl textfidi als audi musl* 
kallsdi das ist, wondt heute die große Masse unseres Volkes ihr 
musikalisdies Bedürfnis stillt, wie wenig das, was ihm alkndialben 
entgegenklingt, was es aufitimmt, mit wahrer Poesie und reiner 
Kunst etwas zu tun hat Der Verfasser hat mit seinem Vortrage 
auf dem Berliner Musikpädagogisdien Kongresse, dem diese Sdirift 
zugrunde lag, den Beifall der musikatisdien Lchrerwelr in hohem 
MalV jjchindcn und erreicht, daß der Vcrl)and nunmclir selbst den 
Kampf miisikalisdic Sidiundlitcratur aulmnirnt. Dem vor* 

liegenden ersten Sdii iitctien über das Gasscnlied wird der Verfasser 
in Kurze als Hefr 2: Die 0|)ererte, Heft 3: Salonmiisik, Heft 4: 
jugendimisikliteratui , und als lieft 5: Hinweis auf gute Hausmusik 
für jung und alt folt^ien lassen. Die Sdirifr gehört in die Hand 
eines jeden MusikU hrers und Musiklreundcs, denn jeder kann mit 
seinem Teile an dem hier gesiedeten Ziele der Läuterung mithelfen. 



360 » 

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GESAMMELTE AUFSATZE OBER MUSIK UNO MUSiKAUSOBUNO 



GEORG SCHONEMANN 



GESCHICHTEDESDIRIGIERENS 



MIT VIELIiN ORCHESTERPLANEN 



1913. Ca. 400 S. 8*. Geheftet ca. 8 M., In Ldnen gebunden ca. 10 M. 



ie Arbdt stellt die Entwidmung des Dirigierena im 



i^Zusanunenhang dat. Der Sdiwopunkt wurde dabei 
auf die altere Zeit gelegt, auf den Zeitraum zwtedien den 
Jahren 1400 und 1800, der auf Grund eines umfassenderen 
Quellenniaterials behandelt wurde, als es <fen wenigen, 
bisher crsdiicnenen Beiträgen zur GesdiiAtc des Talct» 
sdilagens zu Gebote stand. Es kam vor allem darauf an, 
ein möglichst gesdilosscncs Bild von den Hauptphasen der 
Gcschidite des Dirigierens zu geben und durch die Dar- 
stellung der älteren Praxis auch dem praktisdien Musiker 
Anreg^unj^en zu brinj^en. Aus diesem Grunde ist die älteste 
Zeit, die Bpodie der alten Kulturvölker und der Griedien, 
nur so weit in die Arbeit einbezogen worden, als sie 
Grundzifi^e für die weitere Ent\3t id\lung aufgestellt haL 
Das 19. Jahrhundert, das eine gesonderte Behandlung 
erfordert, ist dem i hema in einer kurzen Skizze 
angesdilossen, die nur über das Fortleben und 



DAS BUCH GLIEDERT SICH IN DIB SECHS KAPITEL: 



I. Das Taktsdilagen in der Musik des Altertums. II. Das Dirigieren des Gre^ 
gorianlsdien Chorals. IU.DasTaktsdilagcninderMensurabnusik. IV. Vom 
Diriglefen im Zeitalter der Renaissance. V. Taktsdilagen und Dc^^« 
direktion im tS. Jahrhundert. VI. Die Berulskapettmeister in Deutsdiland. 





den Ausbau der im Verlauf der Arbeit 
aufgestellten Theorien orientiert 



370 




MARTIN ROEDER - JOHANNES WEBER 



MARTIN ROEDER 

Uber den Stand 

der öfFenriichen Musikpflege in Italien 

iSSi. 48 Seiten 8*. Geheftet t Mark 

Die Musikbestrebtingen, die um <&e wiitziget Jahre des vorigen Jahr« 
Hunderts ioltaüen gleidisam in revolutionärem Zuge einsetzten, sind in 
diesem Vortrage gesdiilder^? vorangcsdiidit ist eine Iturze musiki^csrfiicfit- 
lidie Siiizze der ihnen vorangehenden, sie glddisam einleitenden Zeit. 



JOHANNES WEBER 

Die musikalische 
Lage und der Volksunterridit in Frankreich 
DEUTSCH VON LINA RAMANN 

1884. 72 Seiten 8'\ Geheftet 1 Mark 

Die Musik in den unteren Sdiulen — Die Volksvereine: Liedertafeln 
<Orph^ons>, Harmonie- und Bledimusik-Chöre <Fanfarcs> — Die 
Konser\'atortcn — Die Konzerte — DasTheater — DieMiiitärmusik, heißen 
die einzelnen Kapitel, die durdi eine Sdilußbetraditung abgesdilossen sind. 



JOHANNES WEBER 

La Situation 
musicale de Tlnstruction populaire en France 

t8S4. IV, 123 Seiten ö". Geheftet 2 Mark 

Die Originalsdirifi der vorgenannten Übersetzung, die sidi inhaitlidi 
vollständig mit dieser dedct. — ' 



371 



O. G SONNECK 

EARLy CONCERT^ 
LIFE IN AMERICA 

(1731-18ÜÜ) 

1907. Vlll, 338 Seiten 8°. Geh. 12 M., geb. 4 M. 

Mit diesem Budie versu<ht der Autor die historisdien 
Orundlagen einer hcätattnden Seite der atnerika« 
nisdieti Musiligesdiiditt zu entwerfen, die bisher weder 
wissensdiaftlidi nodi verständnisvoll liehandelt worden ist. 
Als ein Qyettenlnidi besdiäftigt es üdn mediodisdi mit den 
Daten über frühe Konzerte in Amerilca, wie sie haupt^ 
säddtdi aus den alten Zeitungen und an<kren zeitgenös- 
sisdien Qyellen gesammelt worden waren. Zahlreidie 
Konzertprogranune sind in den Text gedrudct/ um den 
Gelehrten zu ermöglidien einen Standpunkt für oder gegen 
des Autors Meinung zu nehmen, die darin gipfelt, daß 
ein sehr vie! lebhaftere?; und verständnisvolleres Interesse 
für die Musik in Amerika während des iS. Jahrhunderts 
vorhanden war, als der Volksglaube jetzt nodi annimmt. 
Beiläufig wirft das Budi aiK+i I.idit auf andere Seiren der 
amerikanisdten Vofkst^cscfiidite und \( illdndtrrdidenixser 
in die Laj^e f;pfren, S|)uren iMiiij^erw eniv^er Musiker, die aus 
Buropa nach Amerika ausgewandert sind, zu eiitdedien. 



372 



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PEUXWBINGARTNBR 

FELIX WEINGARTNER 
AKKORDE 

GESAMMELTE AUFSATZE 

1912. IV/ 306 Seiten H". Geheftet 5 Mark, in Leinen j[ei>uncien 6 Mark 

DasBudlcnthäItindenein;c^^'rl \ if "r3«ifiirdenPrn^ri'-;rr\ i 1 1 ■ ^V'f - n^-undLemens- 
werten/ in einzelnen! cilcu alici j. ü u es ihm som uIu -j. it ikai MuMhlri:üiideaudi eine an- 
genehme Lektüre und erfriM^endeUritcrli.iItunj;; liietcn. Mit dem W'einsarfner eigenen Frei- 
mut berührt er <Ue versdtiedensten Zweige des musikaltsdien Lebens und der MusikausObung. 
NkbC Seiten 'Vtad «in poIemisdierTon angesdilagen, während andererseiti am^knStdkn 
dn gcaumkr Honor durtfifiricfit und aucü der schlicfiten Plauderei ctnPlats dngcriufnt üit. 

Die einzelnen Autsätre des Budies sind: 
Eine Begegnung mit einer Zeitgenossin Beethovens / ür.izer jugenderinnerungen / Ein 
Viertel^üviuinckn nadi Wagaen Tod / Sttkfae bei Wagner / Zwei WagnefAbende in 
London /Brfnnerunfen an Lnzt/ Ober ifie Aft Lhzt za dirfgferen / Die erste OavertOre 
zu Cornetlus' Barbier von BagJ.id /Benvenuto Cellini von Berfior / Einige Erinnerungen/ 
Die Ouvertüre zu Fidelio / Vorwort zu Theod. von 1-rimmeis Beethoven«Jahrbuch / Aus 
eigener Werkstatt. Ein Vortrag / Zurück zu Mozart / Der Dirigent / Felix Mottlf / 
Die Solisten in den Ordiesterfconserten / 2a den Beethoven-Festen in Paris und Mainz / 
Robert Sdiiraiann. Ein GedenlMatt / firAbm, ein Mdseer der Instrumentatfonslninst / 
Hector Bcriioz. Ein Gedenkblatt, gesdtrieben zur EinfQhrung in die Gesamtausgabe seiner 
Werke / Was können wir von Berlloz lernen?/ Der »erfinduntsfslose« Berii jr / Originalität / 
Ober musikalisdie Form / Die Zukunft der Oper / Was kann man komponieren? / Die 
Zcntcoarfder für BerÜoz in Crenoble / Die Reform der I^artitur-Notierung / Die Posaunen 
in Mosarts Reqideoi/Die TenorfCige / Die Altflöte / I lumoristisdie Erlebnisse / Einem 
mgctolden Komponisten ins Stammbuifi / Die scböne Köni.<in. Ein Minfaea / Einige 
Aiitworteu auf Rundfragen und zwei Gcdidite. 



FELIX WEINGARTNER 

ÜBER DAS DIRIGIEREN 

3., vollständig mitarbeitete Auflage 
1905. 61 Seiten 8*. Geheftet 1.50 lAatk, in Ldnen gebunden 2.50 lAmk 

Eine Sdirift von großem praiiliBAen und p3dMeffadien Wert, der dadurdi an Wtdttig- 
keit gewinnt, daß Weingartner nidit ehifiia Urundsätzc für das Dirigieren a priori 
aufstellt, sondern daß sidi diese als die Frud)t fang}3hriger eigener Erfahrung geben. Jeder 
Junge Mmikcf und nidit minder audi jeder .mgefiende Ordiestcileitcr sollte das BOditeln 

kennen und studieren. 

SurrArtdeDiriger On Conducting 

Traduclion par Eniilc Hdntz Translatedby Emest Newnian 
ij^i. 70 S. 8^. Geb. 2 Mv geb. } M« 1906. 56 Seiten Cefaeitet 1.50 M. 



373 



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OESAMMBLTB AUPSATZB OBER MUSlK UND MUSKAUSQBUNG 

FELIX WEINGARTNER 

BAYREUTH 1876- 1896 

Zweite Auflage :! 1904. 70 Seiten 8*. 
Geheftet 1.50 Mark, gebunden 2.50 Mark 

Diese Sdirift bedeutet für midi den Absdiied von einem Ideale meiner 
Jugend, sagt der Verfasser im Vorwort seiner Arbeit, in der er nodi 
einmal alles zusammenfaßt, was er in Beziehung darauf auf dem Herzen hat. 



FELIX WEINGARTNER 

MUSIKALISCHE 
WALPURGISNACHT 

EIN SCHERZSPIEL 

Mit einer Titclzeidinung 

von W. TIEMANN 
1907. 38 Seiten 8^ In Pappband 2 Mark 



£in geistreidicr Sdierz, der das Vorgehen der Modernsten unter den 
Modernen hödist amüsant karikiert. — So aber jemand, dem im 
Musiktreiben der Modernsten dies oder jenes ein Ärgernis ist, seine Ver^^ 
drießlidikeir in fröhlidies Ladicii gewandelt wissen will — heißt es in der 
Leipziger Zeitung — , der lasse sidi für zwei Mark die als hübsdies zwei- 
farbig gedrucktes Bodilein herausgegebene »Musikalisdie Walpurgtsnadit«, 
ein Sdierzspiel von Felix Weingartner kommen und enrrddie mit dem 
superfdugen Musikkritiker Dr. Ranunkel vor der MMistremusik des Konu 
pon ist en Nonsens zum Parnaß hin und ergötze sidi an den sehr drastisdi 
diarakterisierten Begegnungen mit Bruckner, Hugo Wolf, Liszt, BerÜoz, 
Sdiubert/ Rellstab, W^ner, Gludi und Brahms. 




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TOM. S. WOTTON - JOHANN STRAUSS 



TOM. S. WOTTON 

A Dictionary of Foreign musical terms 

and Handbook of Ordiestral Instruments 

1907. VII, 226 Sdten 8*. Oehcftet ; Mark, gebunden 4 Mark 

Ein Vokabularium, das in deutsdier, itafienisdicr und firan« 
xöfisdier Spradie das NQ^ssenswertcste Ober die musU 
kalbdien Bc;grife aller Art — in aiphabet isdier Aiiordnunj[— ' 
bringt. Es enthält nidit nur die sämtlidien, bezüglich Tempo, 

Ausdrudc usw. j^jelfenHen musikaÜsfiicn Vortra.^shi'zcicfiniinj^en, 
sondern audi einen kurzen llbcrblitk über die Art uiul V'er- 
wenduni!^ der von den modernen Komponisten gebraudiren 
Mustk'Instrumente. — Besonders daduixh, daß die rein ordies' 
traten, von den idasds<&en Metetem niemals angewandten 
Bezetdmuqgen berlkksidit^ worden sind, ist dieses Budi ein 
unentbebHldbeiPQbrer f&rjedenMasiker,wie überhaupt fQr jeden, 
der sidi In der neuesten Musik auf dem LaufSmden halten will. 



J. C LOBE 

KATECHISMUS DERMUSIK 

Durdigesehen und bearbeitet von Hug;ö Leiditeti tritt 



1913. Ca. 160 Seiten 8*, Odieftet iMuk, gebunden 1.50 Made 

Das altbewälute Hilfebüddein für den jungen Musik« 
beflissenen in xeitgemäDer Bearbeitung. ^^"--^ 



375 



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GESAMMELTE AUFSATZE OBER MUSIK UND MUSIKAUSOBUNO 



Festschrift zum zweiten Kongreß der 

Internationalen Musikgesellsdiaft 

IN BASEL 1906 

Verfaßt voa Mitgliedern der Sdiweizerisdien Laudtssektion 

1906. 74 Sdten. tJISit u Tafeb. Geheftet 2.50 Mark 

INHALT: M. Lussy: De laculture du sentimciitaiusical. A. Thür- 
lings: Innsbradc, Idi muß dldi lassen. Oeoff Walter: Verzeiduifo von 
Werken der Mannheimer Symphoniker im Boitze der UniversitätS' 

Bibliothek in Basel und der Allgemeinen Musikgesellsdiaft in Züridi. 
Eduard Bcrnoulli: Proben vokaler Kleinkunst aus dem 17. und be» 
ginnenden 18. Jahrhundert in der Sdiwciz. Karl Ncf: Katalog der 
Musikinstrumente im tustorisdten Museum zu Basel. 



Bericht über den zweiten Kongreß der 
Internationalen Musikgeselfschaft 

BASEL, 25. BIS 27. SEPTEMBER 1906 

1907. XXVlll, 247 Seiten 
Preis geheftet 7.50 Mark, in Leinen gebunden 9 Mark 



Bericht über den dritten Kongreß der 

Internationalen Musikgesellsdiaft 

WIEN, 25. BIS 29. MAI 1909 

1909. 690 Seiten. Mit dem Bikinis der Kongreßteilnehmer 
Preis in Leinen gebunden tS Mark 

370 



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QUEU.EN.LBXIKON 



BIOGRAPHISCH -BIBLIOGRAPHISCHBS 

QUELLEN -LEXIKON 

der Musiker und Musikgeiehrtoi der diristlidien Zeitrechnung bis zur 

Mitte des 19. Jahrh., zusammengestellt von ROBERT EiTNER 

10 Bände. Geh. jeder Band 12 M., geb. 13,50 M. 
Das vollständige Werk auf einmal bezogen kostet geh. 100 M., geb. n5 M. 

ROBERT EITT^ER hat In seinem Queüenicxikon den Inhalt der ihm ruf;3nslirfvii 
BibÜothckskaralogc und sonsti's^cn Kadiricfitc.i über iiodi \ orluindene Musikalien zu 
einem I I.iiq rk.ir.iloj; rusammcti>;ef.ißr und nadi Kräften bei allen Werken angegeben, in 
welcher Bibliothek, bczvr. in «eichen Bibliotheken sich die Werke befinden. Damit hat er 
dn Auskunftsmittel geschaffen, dessen hervorragender Wert für jeden feststeht, der aus 
musikaiisdken, wissenschaftlichen oder geschäftlichen Gründen den Fundort von MusikaUeo 
wissen muß, welche vor den Jahre 1800 (ungefähr) erschienen sind. 

Robert Eimer 

QyeUeii« und IWsmkt 
bdm Stadhim der Musdigesdiidite 

189L VI 56 Seiten 8* 

Geheftet z M. 



Büdiervcrzeidinis 

der Musikfiteiatur von iS^g — 1846 
im Ans«h(uß an BECKER und 

BÜCHTING. 
Verfaßt von ROBERT EiTNER 
Odieftet 2 M. 



Miscellanea Musicae Bio^bibliographica 

Musikgesdüditlidie C^eOennadiwdse 
als Naditräjie und Verbesserungen zu Hitners Omeflenlexikon 
in Verbindung mit der Bitöognqrfiisdien I&Mnminion der Internationalen 
Musikgesellsdiaft herausgegeben von 

Hermann Springer, MaxSchndderu. Werner WoHFhdm 

Die Publikation bietet in erster Linie die Ergebnisse eigener systematischer Sammelarbeit, 
die sich auf die jesamte neuere musikwissenschafllithe Literatur erstrcd-;t. / Neue 
Autoren, neue Werke, neue Fundorte, neue biographische Daten bilden den Hauptinhalt 
der Nachweise. Ferner werden Kortdtturen des Qyellenicxikons (Berichtigung falscher 
tataädtlicher Angaben und VedtCMcnnif redaktioacUer und anderer Fehler) mitgeteilt^ «o« 
weit sie nicht bereits den einzelnen Binden des Eftnersdic» Werltes angefügt sind. / Im 
allgemeinen werden quelfenmäRig hele>;te Nadiweise geboten. Von dem Materiale, das 
nidnt von den Herausgebern selbst beigebracht ist, wird die Provenienz angegeben. / Für 
eine eventuelle zettelkatalogmäßige Verwendung (durch Aussduieiden uncf Aufkleben) 
«ctdeo <&e dozcben Nadiwcisc in sidi gesdilofscn und von cbtaiider unabhängig gehalten 
und In der ZcÜenfSnfe dem internationalen Katalogfcartenfbnnate angepalH. Sie werden 
innerhalb cinrelncr Hefte in alph.ihctisAcr Ordnung aufgereiht und durÄ den J.ihrgang hm- 
durch mit laufender Nummer versehen, die mit Hilfe eines Jaliresregisters lei(fites Auffinden 
ermöglicht. / Die Publikation erscheint im Formate des Eitnersdicn Ciitielletdexikons in 
Vierteljahrsheften und im Umfange von jährlich sechs Bogen. Neben der doppelseitig be- 
drodttcn Autgabe wird Rtr Abonnenten, die eine katalogmäßige Verwendung lieabsichtigen, 
dne Ausgabe in einseitigem Druiie hergcstellr. / Der jährliche Bezugspreis beträgt für die 
doppelseitig bedruckte Ausgabe 8 Mark, für die einseitig bedruckte 10 Mark. 



377 



Üiyitizeü by LjüOgle 



MUSIKZBrrSCHRIPTBN 



Allgemeine Vliisikalisihe iieitung 

mit Notenbeilagen, Kupfern und Intelligenzbiättern 
In 5z vödieittOdi endidnendeii Stödten, gr. 40. 1.-50. Jahrg. 1799-184S je 6 Marft. 
Neue Folge. 1.-3. Jahrg. 1861 — 65. Je 52 Nrn. mit Pbrtr. von J. Joaffilm# Ferd. Hiller 

und Carl Rcincxfee. ReJ.: Scliii.ir Rajjsfc. s^r. 4** fe 6 Mark 

REGISTER zu ika ersten zwanzig Jahrgängen der allgemeinen musikalisdien Zettung von 

ijpg'-tSiS. 1819. lLi4oS. fr. 4* 9 Mark 

Fortsetzung des Registers zu den ersten zwanzig Jahrgängen der allgemeiaen musifolistfien 

Zeitung. Zehn Jahrgänge von 1819— i8z8. 1830^ II, i}6 S. gr. 4O. ilAark 

REGISTER 2n den letzten zwandg Jahrgängen der affgemeincn mosiksklhdben Zeltung 
— 5oJ.i1ir>j.in.s;. 1^:9 — 1S4S. Fortsctzuiij: und BescfifuP. iS^q. VI, :(^o S. sr. 4'*6Mark 
Die jjfirg. 1S17, t8-)5 sind vcrgfitfcn, des<jle!chen Ht; I?..-risrrT!'n-i;!t- zu 'l-ii i*i:n— 1S4S 



* Monatshefte für Musikgeschichte 

Herausgegeben von der Gesellsdtaft fOr MusikfcndiUDf Unter Redaktion von Robert 
Eitner. Jahrgang 1— XXXVII, 1869- 1Q05 je 9 Mark 

REGISTER zum Jahrgang I— X 2 Mark, Jahrgang Xl'-'XX z Mark, Jahrgang XXI bis 
XXX z Marit, labrsang XXXI-XXXVII <Sdilii6bflftd> » Mark 



N Vierrcljahrssdhrifr fiir Musik wissen sd^j fr 

Herausgeg. v.I rieclr ich Chrysantler, Philipp Spitta u. Guido Adler 
1. Jahrg., 1885, bis 10. Jahrg., 1894. Je 4 Hefte. 8". Jeder Jahrg. geh. 6 Mark, geb. 7 Mark 
GBNBRALRECISTER, Bd. I-X, i885''i894. Bcarbdtct voo Rudolf Sdi wart z. 

1895. IV, 126 S. 8" Geh. 2 Mark 




leitsdirift der Internationalen Musikgescilschaft 

ErMhdnt seit Oktober 1899. Monatlidi t Heft. Jedes Heft % VbA, der voOständlge Jahr- 
gcbeftct to Mari^ gebunden 11.50 Mark 



iammelbände der Internationalen Musf kgesellschaft 



Bndteinen sdt Oktober 1899. VicrtelHArlidi 1 Band. Jeder Band 5 Mark, der vcflstimfige 
Jahrgang, geheftet 20 Mark, gebunden 21.50 Mark 

Die Mitgliederder IntematioiialenMasikccaeUsdMft erhalten beide Veiöffentlidiuafen gegen 
dnen Jahresbeitrag von 20 Mark/ Modatreteodc die VerSSentHdinngen ftübocr 
Jahrginge zum Pidse von. fe 15 Mark 



Kol respondenzblatt 
des Evangeliscfien Kirdiengesangvereins für Deutschland 

Erscheint seit 1S87 monatlidi. Jahresprets z Mark/ die einzelne Nummer yo Pfcxmig. 

378 



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ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 



Alphabetische Inhaltsübersicht 



ABERT, Antike Musikeriegcnden (Lilien- ücite 

cron-Fcstschrift) 368 

• — Lehre vom Ethos in der griechischen 

Musik 2ai 

ADLER, Jos. Haydn 3Q 

■ - Der Stil In der Musik 21fl 

• — DieTurbae einer deutschen Matthäus- 
Hassion von 1559 (Liliencron-Fcst- 
schrift) 3fia 

— Richard Wagner Uli 

WiederholunR und Nachahmung in 

der MchrstimmiKkeit 2!lä 

AGRICOLA, Musica instrumetnlis . . . 32^ 
ALSLEBEN, Licht- und Wendepunkte 

in der Entwicklung der Musik . . . 35ä 
ALTMANN. Wagners Briefe nach Zeit- 
folge und Inhalt Llü 

APKL, Briefe Wagners an Theodor A. . IM 
ARNHEIM, Thomas Seile als Schulkan- 
tor in Itzehoe und Hamburg (Lilien- 

cron-Pestschrift) 3fia 

ARNOLD, Locheimer Liederbuch nebst 
der Ars Organisandi von Conrad Pau- 

mann 223 

ASTORGA, EMANUEL D', Das Leben 

des Tondichters (Volkmann) .... 14ß 
AUER, Andreas Rasellus Ambergensis . 144 
BACH, CARL PHIL. EM., Themat. Ver- 
zeichnis d. Werke (Wotquenne) , . 20 

— und Joh. Gottl. Im. Breitkopf (H. v. 
Hase) LI 

BACH. HANS, der Splelniann (Wolff- 

helm) tß 

DACH. JOHANN SEBASTIAN . . . .3—18 
BACH.WILH. FRIEDEMANN, und seine 
hallischc Wirksamkeit (Zchler) (Bach- 
jahrbuch VII. Jahrg.) Ifi 

BACH's Sohne (Bitter) 2D 

BACHOESELLSCHAFT, Neue .... Ui 

BACH-Jahrbüchcr 15—17 

BAOOE, EntwickluHR der Sonate . . . 2SÜ. 

— Rub. Schumann un<) seine Fauetsiteiien üQ 
■ — Die Symphonie in ihrer historischen 

Entwicklung 2JiÜ 

BANDMANN, Oewichtstechnik de* Kla- 

vierspiels 3^ 

BARTH. Über den gesundheitllchcnWert 

des Singen« "«i t 

BATKA und WERNER. IL Wolfs musi- 
kalische Kritiken Lßli 

BÄUERLE, die I BuDps.ilmen des Or- 

Ijndo di Lasso 77^ 



BAUMKER. Ein deutsches geistliches Seite 

Liederbuch 224. 234 

BECKER, ALBERT (Kritzinger) . . . 3fiQ 
BECKER u. KÖSTLIN. ( ber die näch- 
sten Ziele und Aufgaben der evangeli- 
schen Kirchengesangvereine (Denk- 
schrift I) 24Ü 

BECKMANN, Der Organist Im Haupt- 
amt (Denkschrift XXII) 2äfi 

BEETHOVEN, LUDWIG VAN . . 39—44 
BEI ER, (^ber Johann Jacob Froberger UU 

BERLIOZ, HECTOR 71—74 

BERNOULLI, Choralnotenschrift bei 

Hymnen und Sequenzen 214 

— Aus Liederbüchern der Humanislen- 

zelt 215 

— Proben vokaler Kleinkunst (Festschr.) 31ü 

— Quellen zum Studium Handelscher 
Chorwerke 23 

BERTHOLD u. FÜRSTENAU, Fabrika- 
tion musikalischer Instrumente und 
einzelner Bestandteile derselben im 

Vogtlande "Htn 

BEYSCHLAO, Ornamentik der Musik . 3Ü2 
BIEHLE, Theorie der pneumatischen Or- 
geltraktur und die Stellung des Spiel- 
tisches 

BITTER, Die Söhne Seb. Bachs ... 2Ü 
BOCCHERINI, LUIGI (Schletterer) . . L52 
BÖHME. E. E. FL. Die Geschichte der 
Musik (zusammengestellt und darge- 
stellt in synchronistischen Tabellen). 2Ü1 
BÖHME, F. M., Altdeutsches Liederbuch 25Ü 

— Deutsches Kinderlied und Kinderspiel 2fiü 

— Geschichte des Tanzes in Deutschland -T04 

— Volkstümliche Lieder der Deutschen 

im La. und UL Jahrhundert .... 25ä 
BORCHERS. Singe vom Blatt . ... 213. 
BORDONI-HASSE, Faustina (Niggli) . L5Q 
BOTSTIBER. Geschichte der Ouvertüre 

und der freien Orchesterformen . . 2SJ 

BRAHMS. JOHANNES 175—180 

BREITKOPF, JOH. GOTTL. IM. und C. 

Phil. Em. Bach (H. v. Hase) .... U 
BREITKOPF u. HÄRTEL, Rieh. Wag- 
ners Briefwechsel mit — (Altniann) 1112 

— und Josef Haydn (H. v. Hase). . . 29 
BRESLAL'R, Sind originale Synagogen- 

und Volksmelodien bei den Juden ge- 
sclilchtlich nachwei^ba^? 242 

BRIEFE hervorragender Zeilgenossen 

an Franz Liszt (La Mara) 88 — 89 

BRUCKNER. ANTON (M.irol^ll . . . LI3 



379 



ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 



BRÜHL, Graf KARL VON. Briefe C. Seite 
M. von Weber» an — (Kaiser). . . 48 

BRUNCKHORST, ARNOLD M.und Mit- 
teilungen zurOeschiclite der Hofmusik 
in Celle (1685— 1706) (Woiffheim) . 3fia 

BRUYCK. Analysen de* Wohltemperier- 
ten Klaviers 12 

— Entwicklung der Klaviermusik . . . M2 
BUCHMAYUR, Cembalo od. Pianoforle? 

(Bachjaiirbuch V. Jahrg.) Lfi 

— Nachrichten über das Leben Georg 
Böhms, mit spez. Berücksichtigung 
seiner Beziehungen zur Bachschen 
Familie (Bachjahrbuch V. Jahrg.) . 1£ 

BUHLE, Da» Glockenspiel in den Minia- 
turen des frühen Mittelalters. (Lilien- 
cron- Festschrift) afiS 

-- Die musikalischen Instrumente in den 

Miniaturen des frühen Mittelalters . aai 

BÜCHERVERZEICHNIS der Musiklite- 
ratur von 1839 — 46 im Anschluß an 
Becker und Büchtin» (Eitner) . . . 322 

BÜHNEN-SPIELPLAN, Deutscher . . 222. 

— Register-Bände 221 

BÜLOW, HANS VON lai— L3fi 

BÜLOW und Liszt, Biiefwechsel . :J3, Uli 

— Correspondance Uü 

BULTHAUPT, Dramaturgie der Oper . 22ü 
BUNGE, Joh. Seb. Bachs Kapeile zu 

Kothen und deren nachgelassene In- 
strumente (Bachjahrbuch 11. Jahrg.) Ii 

BURK MANOOLT, Melodien zu den 

Liedern de^l-luKO von Montfort( Runge) 220 

CAHN-SPEVER. Franz Seydelmann als 

dramatischer Komponist IM 

CAL.MUS, Die ersten deutschen Sing- 
spiele von StandfuB und Hiller . . 2Sß 

CARL ALEXANDER, GroDherzog von 

Sachsen, Briefwechsel mit Liszt ... &2 

CHA.WBERLAIN. Das Drama Rieh. 

Wagners LU 

CHOPIN, F 63—68 

CHRISTIANI. Das Verständnis im Kla- 

vierspiel 346 

CHRVSANDEK. G. F. Handel .... 22 

— Handels biblische Oratorien in gc- 
schichll. Betrachtung 22 

CHVBINSKI. Geschichte des Takt- 
schlagens aiü 

COLMARER Handschrift und die Lieder- 
handschrift Donaueschingen (RunKc) 221 

CORNELIUS. PETER 127—130 

CORNILL, Nicht »rhythmisch. .... 24Ü 
DAFFNER, Die Entwicklung des Kla- 
vierkonzerts bis .Mozart 342 

— Musikwissenschaft und Universität . 
DAHN, Karl von Hase usw., Liederbuch 

des deutschen Volkes 22£ 



DANNREUTHER, die Verzierungen In Seite 
den Werken von J. S. Bach (Bach- 
jahrbuch VI. Jahrg.) Ifi 

DEBUSSV (Setaccioli) im 

DECHEVRENS, Etudes de Science mu- 
slcale 228 

— Les vrais Milodies grigoriennes . . . 228 
DEITERS, L. van Beethoven A3 

— Johannes Brahms (deutsch-frz.) . . Llä 
DENKSCHRIFTEN über die Evangeli- 
schen Kirchengesang- Vereinstage . . 2ifi 

DIETZ, Geschichte des musikalischen 
Dramas in Frankreich während der 
Revolution bis zum Direktorium . . 2Zfi 

V. DITFURTH, Fränkische Volkslieder 231 

DÖBEREINER. Über die Viola da 
Gambn und ihre Verwendung bei J. 
S. Bach (Bachjahrbuch Vlll. Jahrg.) LI 

V. DOMMER, Handbuch der Musikge- 
schichte (Schering) 204 

DU FAV, WILHELM (Haberl) .... 141 
EICH BORN, Das alte Clarinblasen auf 
Trompeten 

— Die Dampfung beim Horn 338 

— Die Trompete in alter und neuer Zeit 238 

— ZurGe.schichte der Instrumentalmusik Xiii 
EINSTEIN, Eine Caccia im Cinquecento 

(Liliencron-Festschrlft) 358 

— Zur deutschen Literatur für Viola da 
Gamba Im Ld. und Ii Jahrhundert 333 

EISENBERG, Johann StrauB im 

EITNER. Biographisch-bibliographisches 
Queltcnlexlkon der Musiker und .Musik- 
gelehrten 322 

— Bücherverzeichnis der Musikliteratur 
von 1839-^6 Im Anschluß an Becker 

und Bilchting 321 

— Quellen und Hilfswerke beim Studium 

der Musikgeschichte 377 

EITZ, Bausteine zum Schulgesangunter- 
richt im Sinne der Tonwortinethode . 3ia 

— Deutsche Singfibei 213. 

— Das mathematisch-reine Tonsystem . 2ä& 
ELV. Volce-Productlon .and Singing . . 3i2 
ENGL, Haydns handschriftliches Tage- 
buch aus der Zeit seines zweiten Auf- 
enthaltes in London 1794 und 1795 2S 

EPHRAIM, Die Hygiene des Gesanges . 313 

ERK. Deutscher Liederliort 254 

FAISST.HUOO, Hugo Wolfs Briefe an — 

(Haberlandt) 1A& 

FELLINGER, Brahms-Bilder IflQ 

— Brahms-Bildnlsse in EinzelbIMtern . Ifiü 
FEST- u. Programmbucher zu den deut- 
schen Bachfesten der .Neuen Bach- 
gesellschaft l& 



380 



ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 



FESTSCHRIFT zum 2. Kongreß d. L Seite 
M. O aifi 

FISCHER, Neue Gesangachule . . . . ai5 

FISCHER, W., Briefe Richard Wagner« 

an Th. Uhllg, Ferd. Heine und — . fi9 

FLEISCHER, Geschichte de» Klavier- 
spiels (s. Seiffert) 2A2 

FLES, Ein Büchlein von der Singekunit 22J 

FLEURY, Über Choralrhythmus . .215. 229 

FLOTOWS Leben. F. v., Von »einer 

Witwe Ifi2 

FÖRSTEMANN. G. Fr. Handel» Stamm- 
baum 22 

FORTLAGE, Das musil<alische System 
der Griechen 301 

FRANZ, ROBERT Ifiü 

— Gespräche aus IQ Jahren (Waldmann) 155 

— und Arnold Freiherr Senfft von Pil- 
uch. Ein Briefwechsel 1861—1888 

FRIEDLAENDER, Mozarts Lieder (Li- 



liencron-Fcstschrift) 328 

— Mozarts Wiegenlied 34 

— Opern-Statistik der Deutschen BQhnen 
\m4 22i 

FRIEDRICH DER GROSSE, als Musik- 
freund (Thouret) 131 

— ZurAusgabed. Kompositionen (Spitta) 1^ 
FROBERGER. JOHANN JACOB 

(Beier) IM 

GAARTZ, Die Opern Heinrich Marschners 151 
GADE, NIELS W., Aufzeichnungen und 

Briefe Ififi 

V. GANTING. Die Grundzüge der Musi- 
kalischen Richtungen 2il2 

GENERALIS, PIETRO, Autobiographie 

(Schlcdermair) 3fi& 

OEVAERT. Der Ursprung des römischen 

Kirchengesanges (Riemann) .... 23Q 
GILLE, CARL, Briefe Franz LIszts an ~ 82 
GLANZZEIT der Weimarer Altenburg, 
aus der. Bilder u. Briefe aus d. Leben 
d. Fürstin Cnrolyne Sayn-Wittgen- 
stein (La Mara) LZQ 



GLASEN APP, da» Leben Rich.Wagners 111/13 
— Siegfried Wagner und seine Kunst ÜLl 
GLEBE, Die kirchenmusikalische Ausbil- 
dung und Fortbildung der Pfarrer 

(Denkschrift XXIII) 24fi 

GLUCK, CHR. W. VON 25—26 

OÖHLER, Über musikalische Kultur . ajia 
GOLDSCHMIDT, DasCembalo Im Orche- 



ster der it.TlIcnisclicii Oper der zweiten 
Hälfte des lÄ. Jahrhuiuierts (Lillen- 
cron-Festschri(t) 3Ca 

— Handbuch der deutlichen Gesnng'v- 

pad^igDgik ^ifi 

• — Nach welchen Oriinils.lt7.en haben wir 
die Au<.t;estaltung und Vervollkomm- 
nung des Hilndelschen Kini^elt'eüangcs 
vurzunchtncn? 22. 



GOLDSCHMIDT, Studien zur Geschichte Seite 



der italienischen Oper im IX Jahr- 
hundert . 211 

— Der Vokalismus des neuhochdeutschen 
Kunstgesanges und der Bühnen- 
sprache aoa 

GOLDSTEIN, öffentliche Musikpflegc in 
den Vereinigten Staaten von Nord- 
amerika 3fia 

GOETHE und Loewe (Runze) .... Ifil 
GRAUN, Brüder, als Symphoniker und 

Hasse (Mennicke) 147 

GREULICH, Bach und der evangelische 

Gottesdienst (Bachjahrbuch L Jahrg.) 15 
ORIEG, EDVARD (La Mara) .... Ifil 
OROHE, OSKAR. Briefe Hugo Wolfs 

an — laa 

GRÜNBERG, Führer durch die Literatur 

der Streichinstrumente 23Q 

— Methodik des Violinspiels 322 

ORUNSKV, Die Technik de» Klavier- 
auszugs 3U 

GUCKEL, Katholische Kirchenmusik in 

Schlesien 23Q 

GURA, EUGEN, Erinnerungen aus mei- 
nem Leben US 

GUSI.NDE, Übungsschuie für musikali- 
sche Gehörbildung ai^ 



UABERL, Bibliographischer und themati- 



scher MuslkkatalOR des papstlichen 
Kapellarchivs im Vatikan zu Rom . 231 
-- Die Römische »Schola Cantorum« 
(und die papstlichen Kapellsanger bis 
zur Mitte des m. Jahrhunderts) ... 231 

— Wilhelm du Fay 141 

HABERLANDT, Ii. Wolf» Briefe an 

H. FaiBt IBÄ 

HAMMERICH, Das musikhistorische Mu- 
seum zu Kopenhagen 3Afi 

HANDBÜCHER der Musikgeschichte . 285 
HANDBÜCHER der Musiklehre ... 220 



HÄNDEL. GEORG FRIEDRICH . . 21—24 
— Deutsche Gesänge (Seiffert) .... 3fia 
HANDKE, Die Diatonik in ihrem Einfluß 
auf die themat, Gestaltung d. Fugen- 
baues (Bachjahrbuch VII. Jahrg.) . Ifi 
Zum Linearprinzip Joh. Scb. Bach» 
(Bachjahrbuch VI. Jahrg.) .... !£ 
IIANSLICK, Vom Musikalisch-Schönen 232 
HARSDÖRFFERsche Frauenzimmerge- 



sprikchspiele (Schmitz) 3iJa 

HARTMANN. Volkslieder in Bayern, 

Tirol und Land Salzburg 25H 

Volkssch.iuspicle in Bayern und 

Österreich gesammelt 2^ 

HAR TTER, Die Regehing dermaterielien 
und gesellschaftlicher) Verhaltnisse d. 
Kantoren und Organisten (Denk- 
schrift XV) 246 



381 



ALPH ABETISCI fO IKHALTSÜBFRSICHT 



HASE, HERMANN VON, C. Ph. E. Seite 
Bach und Joh. Oottl. Im. Breitkopf 
(Bachjahrbuch VIII. Jahrg.) .... U 

— Jos. Haydn und Breitkopf u. Härtel 2ü 
HASE, KARL VON, Dahn usw., Lieder- 
buch des deutschen Volkes .... 2^ 

HASSE, JOH. ADOLF, Die Oratorien 
(Kamlenski) IM 

— und die Brüder Grnun nis Sympho- 
niker (Mennicke) lAJ 

— als Kirchenkomponist (Müller) . . . lüi 
HASSE, MAX, Peter Cornelius und sein 

Barbier von Bagdad OQ 

HAUPTMANNS Briefe an Franz Hauser 

(Schöne) IfiQ 

— Briefe an L. Spohr und andere (Hiller) 1^ 
HAUSER, Oesanglehre fOr Lehrende und 

Lernende 21£ 

— Hauptmanns Briefe an Franz Hauser 
(Schöne) IfiQ 

HAYDN, JOSEF 27—30 

HECKEL, EMIL, Briefe Richard Wag- 
ners an — im 

HEINE, FERD., Briefe Richard Wag- 
ners an Th. Uhlig, W. Fischer und — an 
HEINE, Dekorative und kostümliche 

Szenierung der Oper Lohengrln . . L22 
HEINEBUCH, Die kirchliche und soziale 
Bedeutung der Kirchengcsangverelnc 

(Denkschrift X) 2A& 

HELD, Das Kreuzkantorat zu Dresden 2A1 
HELLER, STEPHEN (Schütz) .... IM 
HELLMER, Der Corregidor von Hugo 

Wolf laa 

— H. Wolfs Briefe an Kauffmonn ... LSA 

— LL Wolfs Famllienbriefe IÄ3 

HENNES, pädagogische Erfahrungen 

beim Klavierunterrichte 341 

HENSELT, ADOLF (La Mara) . . . . Ifi-l 
HEROLD, über die Einrichtung litur- 
gischer Gottesdienste (Denkschrift I) 2M 

— Unsere Kirchenkonzerte und die 
gottesdienstliche Aufgabe unserer Kir- 
chenchörc (Denkschrift XXIV) . . . 246 

HESS, Die Opern Ate»sandro Stradellas 222 
HEUSS, Bachs Matthftus-Passion ... L2 

— Bachs Rezitativbehandlung mit be- 
sonderer Berücksichtigung der Passi- 
onen (Bachjahrbuch Jahrg. I) . . . 1^ 

— Ein Beitrag zu dem Thema: Monte- 
verdl als Charakteristiker in seinen 
Madrigalen (Liliencron-Festschrift) . 36& 

— Ein Interessantes Beispiel Bachscher 
Textauffassung (Bachjahrbuch V. 
Jahrg.) m 

— Erläuterungen zu Franz LIszts Sin- 
fonien und Sinfonischen Dichtungen ÜZ 

HEY, Wagner als VortrsiRsmeistcr . . . LLS 
HILL, WILHELM (K. Schmidt) . . . Ifil 



HILLER. Musikalisches und Persön- Seite 
llches 352 

— M. Hauptmanns Briefe an L. Spohr 

und andere ISSl 

HIR.SCHBERG, Die Enzyklopädisten 

und die französische Oper im IB.Jahrh. 222 

HIRSCHFELD, Johann de Murls . . . U3 

HOFFMANN VON FALLERSLEBEN 
u. E. Richter, Schlesische Volkslieder 
mit Melodien 25a 

HOHENEMSER, Welche Einflüsse 
hatte die Wiederbelebung der alteren 
Musik im 1^ Jahrhundert auf die 
deutschen Komponisten? 233 

HOLSTEIN, FR. v., Seine nachgelasse- 
nen Gedichte UJ& 

HOSTINSKY, Das Musikalisch-Schöne . 232 

HUGO VON MONTFORT, Lieder des, 
mit Melodien des Burk Mangelt 
(Runge) 22a 

HUGO VON REUTLINGEN, Die Lieder 
und Melodien der QelOler des Jahres 
1349 (Runge) 22Q 

IFFERT, Sprechschule für Schauspieler 

und Redner 30a 

INTERNATIONALE MUSIKOESELL- 
SCHAFT: Bericht über den 2. Kon- 
greß der Internationalen Musikgesell- 
schaft 32fi 

— Uber den 2. Kongreß der Internationa- 
len Musikgesellschaft 32fi 

— Festschrift zum 2. Kongreß der Inter- 
nationalen Musik-Gesellschaft in Ba- 
sel 1906 31fi 

— Sammelbande der Internationalen 
Musikgeseilschaft 3ia 

— Zeitschrift , der Internationalen Mu- 
sikeesellschaft IZfi 

ISTEL, Fünf Briefe Spohrs an Marschncr 

(Liiiencron-Festschrift) 3fia 

■ — Jean-Jacques Rousseau als Kompo- 
nist seiner lyrischen Szene »Pygma- 
lion« 2fifi 

JAOASSOHN, ErUuterungen der In J. 
S. Bachs Kunst der Fuge enthalt. 
Fugen und Kanons Li 

JAHN, ARTHUR, Die Grundlagen der 

natürlichen Bogenführung 33Q 

JAHN, OTTO, W. A. Mozart 32 

— Oesammelte Aufsätze über Musik. . 36i 
JANSEN, Die Davldsbündler SSt 

— Robert Schumanns Briefe, Neue Folge Afi 
JOACHIM, Predigt von Georg Rletschel, 

gehalten auf dem X deutschen Bach- 
fest in ti.ienach im Gottesdienst der 
Georgenkirche am 22- Mai 1907 (Bach- 
jahrbuch IV. Jahrg.) LA 

KAHLERT, System der Ästhetik . . . 2fi3 



382 



ALPHABETISCHE INHALTSOBERSICHT 



KAISER, Briefe C. M. von Weber» an Seite 



den Grafen K. von Brühl dfi 

KAMIENSKI, Die Oratorien von Johann 

Adolf Hasse 14a 

HÄNDLER, Über das Leben und die 

Werke des O. P. da Palestrina (Kiese- 

wettcr) Ufl 

KAPP, Liszt— Brevier B5 

KASTNER, EMERICH, Die dramatl- 

»clien Werke Rieh. Wagners. (Chro- 

nol. Verzeichnis) 122 

KASTNER, JOH. GEORG (Ludwig) . Ififl 
KATALOG des Evangelischen Kirchen- 

gesang-Vereins für Deutschl^d . . 2i£ 
KAUPFMANN, EJWIL, Briefe Hugo Wolfs 

an — IM 

KIESEWETTER, Der neuen Aristoxencr 

zerstreute Aufsätze 3Ü1 

— Über die Musik der neueren Griechen 3Q1 
KINUERLIED, Deutsches, und Kinder- 
spiel (Böhme) 2fiQ 

KINKELDEY, Orgel und Klavier in der 

Musik des Jahrhunderts .... 344 

KINSKY, Katalog des Musikhlstorlüchen 

Museums von Wilhelm Heyer in Cöln 3äfi 

KIRCHENGESANOVEREl.N, Evang., f. 

Deutschland 246 

KLAU WELL, Geschichte der Programm- 
Musik 2&2 

KLECZYNSKI, Chopins größere Werke fiÄ 

KLENGEL, Dr. JULIUS, Zur Erinne- 
rung an — aflf> 

KLOSS, Briefwechsel zwischen Wagner 

und Llszt lüa 

— Rieh. Wagner an Freunde und Zeit- 
genossen Loa 

— Rieh. Wagner an seine Künstler . . ID&. 

— Rieh. Wagner über die Meistersinger 

von Nürnberg 124 

KNESCHKE, Da» Konservatorium der 
Musik in Leipzig (Festgabe z. 25jahr. 
Jubiläum) 3M 

KNORR, I^ie Fugen des Wohltemp. Kla- 
viers von J. S. Bach In bildlicher Dar- 
stellung 14 

KÖCHEL, VON, Chronologisch-themati- 
sche» Verzeichnis sämtl. Tonwerke W. 
A. Mozarts 2& 

KOECKERT, Les princlpes rationeis de 
la technique du Violon 211 

— Rationelle Violintechnik 321 

KOFLER, Kunst des Atniens 3ül 

— Richtig Atmen 301 

KONGRESSBERICHT der Internatio- 
nalen M. O 37ft 

KONSERVATORIUM, das königliche, 

der Musik zu Leipzig (1843— 1893) . 3M 

— (Kneschke) Festgabe z. 25jahr. Jubll. :«)4 



KORRESPONDENZBLATT des Evan- Seite 



gelischen Kirchengesangvereins . . 33ä 
KÖRTE, Laute und Lautenmusik bis zur 

Mitte de» Ifi. Jahrhunderts 311 

KÖSTLIN, Geschichte der Musik Im 

Umriß (Nagel) 2üä 

— Josefine Laug Ifi3 

— Luther als der Vater des evangelischen 
Kirchengesanges 242 

KRAUSE, LOUISE, RhythmUchc Übun- 
gen 221 

KRAUSE, THEODOR, Schulgesang und 

Kirchenchor (Denkschrift XIII) . . 246 

KRETZSCHMAR, Joh. Scb. Bachs Hand- 
schrift in zeltlich geordnet. Nachbil- 
dungen ... lü 

— Chorgesang, Sftngerchöre und Chorver- 
eine 263 

— Peter Cornelius 13Q 



— Führer durch den Konzertsaal, L Ab- 
teilung. (Sinfonie und Suite). . . . 283 

— 2. Abt., 1. Teil! Kirchliche Werke 242 

— 2. Abt, 2. Teil: Oratorien und 



weltliche Chorwerke 243 

— Gesammelte Aufsätze über Musik und 
Anderes 362/63 

— Geschichte des neuen deutschen 
Liedes 252 

— G. Fr. Händel 23 



— Musikgcschichtliche Stichproben aus 
deutscher Laienllterntur des !£. Jahr- 
hunderts (Llllencron- Festschrift) . . 368 

— Über den Stand der öffentlichen Mu- 



sikptlege in Deutschland 3fi4 

KRITZINGER, Albert Becker .... 3ßü 
KROME, Die Anfänge des musikalischen 

Journalismus In Deutschland . . . 3ä5 
KRONSEDER, Franz Lachner .... Ißa 
KROYER. Die Anfange der Chromatlk 
Im Italienischen Madrigal des lü. Jahr- 
hunderts 2fi4 

KRÜGER, ED., System der Tonkunst . 231 

— Beitrage für Leben und Wissenschaft 

der Tonkunst 3fi5 

KRUEGER, FELIX, Mitbewegungen 

beim Singen, Sprechen und Hören . . 321 
KUHLAU, FRIEDRICH (Thrane) . . 153 
KUHN, Die Verzierungskunst in der Ge- 
sangsmusik des LS. und LZ. Jahrh. . 3Q3 
KÜSTER, Populäre Vorträge über Bil- 
dung und Begründung eines musika- 
lischen Urteil» 3fifi 

LACHNF.R, FRANZ (Kronseder) . . . im 
LA MARA, Aus der Glanzzeit der Wei- 
marer Altenburg 12J 

— J. S. Bach ß 

— L. v. Beethoven 42 

— Beethovens unsterbliche Geliebte . . 44 

— Johannes Brahms Llfi 



383 



ALPHABETISCHE INHALTSOBERSICHT 



LA MARA, Briefe hervorragender Zelt- Seite 
genossen an Franz LIszt Sä/S 

— Hans von Bülow 136 

— FrWtric Chopin && 

— Robert Franz LÖ5 

— Chr. W. von OlucK 2ß 

— Edvard Orleg lÄl 

— O. Fr. mndel 24 

— Jos. Haydn aü 

— Adolf Henselt Ifi3 

— Franz Liszt U 

— LIszt und die Frauen &fi 

— F. Mendel»$ohn Bartholdy 52 

— Marie von Mouchanoff-Kalergis in 
Briefen an ihre Tochter 132 

— W. A. Mozart 35 

— Musikalische Studienköpfe 

— Anton Rublnstcin I£& 

— Frz. Schubert 5Ü 

— Robert Schumann &S 

— Paullne Viardot- Garcla 112 

— Richard Wagner 114 

— Carl Maria von Weber M 

LANDMANN, Angeblich von J. S. Bach 

Komponierte Oden von Chr. tL von 
Hoffmannswaldau (Bachjahrbuch 

IV. Jahrg.) m 

LANDOWSKA, Bach und die französi- 
sche Klaviermusik (Bachjahrbuch 

VII. Jahrg.) Ifi 

LANKOW, Die Wissenschaft des Kunst- 

gesanges ILZ 

LANZ, Wie sollen wir sprechen? .... 3Üä 

LASER, Der moderne Dirigent .... 3äl 
LASSO, ORLANDO. Beiträge zur Ge- 
schichte der bayerischen Hofkapelle 

unter L. (Sandberger) .... I_41_^ 136 

■- Die 1 BuBpsalmen (Lasso) .... 229 
LAUFENBERO, HEINRICH, Der Ma- 
ricnleich tWilkom lobes werde • 

(Runge) 3fia 

LEOOUVE, Hector Berlioz 34 

LEHMANN, LILLI, Studie zu Fidelio 42 
LEICHTENTRITT, Geschichte der Mo- 
tette 24a 

— Musikalische Formenlehre 2S& 

LEPANTO, Sprech- und Gesangunter- 
richt ai2 

LIEDER, volkstümliche, der Deutschen 

im UL und Ifl, Jahrhundert (Böhme) 251 

LIEDERBUCH, altdeutsches (Böhme). 25fi 
-- de* deutschen Volkes, (Hase, Dahn, 

Refnecke) 25& 

— ein deutsches. Rei>lliche*( Bäumkcr) 224. 234 

— Locheimer, nebst der Ars Orgnnisnndi 

von Conrad Paumann (Arnold) . . 221 
V. LI LI ENCRON, Die Horazischen Metren 
in deutschen Kompositionen des Lfi. 

Jahrhundert» 222 

— Festschrift zum Ü£L Geburtstage — 208 



LINDNER, E. O., Oeschichte de» deut- Seite 

sehen Liedes Im IS. Jahrhundert . . ^''^ 
LINDNER. ERWIN, Rieh. Wagner Über 

Tristan und Isolde L23 

LISZT, FRANZ 75—90 

LITZMANN, Clara Schumann, ein KOnit- 

lerleben 62 

LOBE, Katechism.d.Musik(Leichtentrltt) 
LOEHNER, Die Musik als human-erzieh- 

llches Bildungsmittel 3fi2 

LOUIS, Hector Bcriloz 14 

— Die Weltanschauung Richard Wag- 
ners 12Q 

— Der Widerspruch In der Musik . . . 284 

LOEWE. CA1?L 161 /2 

LUDWIG, Johann Georg Kastner . . . I3ü 
LUSSV, De la culture du tentlment 

music.il (Festschrift) 32ü 

LUTHER's deutsche geistliche Lieder 

(V. Winterfeld) 230 

— L. als Vater des evangelischen Kir- 
chengesangs ( Köstlln) 242 

— und die Pflege der kirchlichen Musik 

in Sachsen (Rautenstrauch) .... 244 
LUX. FRIEDRICH (Reissmann) ... IM 
MARA,GERTRUDELISABETH(NlggU) 150 
MARSCHNER, Opern (Oaartz) .... Iii 

— Briefe Spohrs an M. (Istel) 3ßa 

MARTERSTEIG, Das deutsche Theater 

Im la. Jahrhundert 260 

MARX. Chorschule 263^ 32Q 

" Die Musik de» IE. Jahrhunderts und 

Ihre Pflege 201 

MASON-ZEIDLER-UNGLAUB. Neue 

Gesangschule 32Q 

— Handbuch (für Lehrer) zu der Neuen 
Gesang&chule 320 

MATTHESON. JOHANN, und »eine Ver- 
dienste um die deutsche Tonkunst 
(Meinardus) IM 

MAURER. Anton Schweitzer als drama- 
tischer Komponist 154 

MAY, Johanne* Brahms 176 — 178 

MAVRHOFER, Bach-Studien .... L3 

MEINARDUS, Johann .Mattheson und 
seine Verdienste um die deutsche 
Tonkunst lAl 

MENDELSSOHN, ARNOLD, Die offi- 
ziell eingeführten Clioralbücher, ihr 
Tonsotz und ihre Bedeutung für die 
musikalische Erziehung unserer Ge- 
meinden durch das Orgelsplel (Denk- 
schrift XXIII) 24fi. 

MENDELSSOHN BARTHOLDY, 

FELIX 51—52 

MENOEWEIN. Die Ausbildung des mu- 

slk.ilischen Gehörs 314 

MKNNICKE. Ila!<sc und die Brüder 

Gr.iiin als Symphoniker 1 47 



ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 



MERGNER, Gibt n eine evangelische Seite 



Kirchenmusik und wodurch charak* 
tcrisicrt sich dieselbe? (Ocnluchilft 

III) 24)1 

MEYERBEER, OIACOMO (Niggll) . . \^ 
MICHELSEN, Der Fingersatz beim Kla- 
vierspiel 3^ 

MIRUS, Das Liszt-Museum zu Weimar 

und <ieine Erinnerungen 86 

MISCLLLANEA MUSICAE BIO-BI- 
BLIOORAPHICA. Musikgeschichtl. 

Quellennachweise 3ZI 

MONATSHEFTE für Musikgeschichte . aifi 
MONTEVERDI als Charakteristiker in 

seinen Madrigalen (HeuB) 3fi& 

MOOS. Volkelts Ästhetische Normen (Ll- 

liencron-Festschrift) 3fi& 

MOROLD, Anton Bruckner 123 

— HuKo Wolf 1£3 

MOSEK, Uoethe und die musikalische 

Akustik (Liliencron-Festschrift) . . 368 
MOUCHANOPF-KALEROIS. MARIE 
VON, In Briefen an Ihre Tochter (La 
Mara) III 



MOZART, WOLFOANG AMADEUS 31—38 

MÜHLFELD, Der Knabenchor beim 

Kirchengesang (Denkschrift VIII) . . 2i& 

MÜLLER, W., Johann Adolf Hasse als 

Kirchenkomponist LdS 

MÜNNICH, Ein Brief Esaias ReuBners 

(Liliencron-Festschrift) 368 

MÜNZER. Das Singebuch des Adam 

Puschman 222 

MURIS, JOHANN DE (Hirschfeld) . . U3 

MUSIKERBRIEFE aus fünf Jahrhun- 
derten (La Mara) 174 

MUSIKKATALOO. biblio!»raphischer u. 
tbernutischer, des pSpstlithcn Kapell- 
archlvs Im Vatikan zu Rom (Haberl) 221 

NAGEL, Annalen der englischen Hof- 
musik von der Zeit Heinrichs VIII. bis 
zum Tode Kurls L (I50&— 1649) . . IM 

— Zur Oc(>ctuclue der Musik am Hofe 

von Darrastadt 1 ^4 

NAUMANN, EMIL, W. Mozart .... 3fi 
NAUMANN.C.E.. Überdie verschiedenen 

Bestimmungen der Tonverhaltnisse. 2fiä 
NEP, Bachs Verhältnis zu den Klavier- 
instrumenten (Bachjahrbuch VI. Jg.) l£ 

— Die Collegia Musica in der deutschen 
reformierten Schweiz 2AÄ 

— Katalog der Musikinstrumente im 
historischen Museum zu Basel (Fest- 
schrift) 326 

— Zur Geschichte der deutschen Instru- 
mentalmusik in der 2. Hkifte des 12. 
Jahrhunderts 33S 

NELLE, Seb. Bach und Paul Gerhardt 

(Bachjahrbuch IV. Jahrg.) Lfi. 



NELLE, Über den kirchlichen Charakter Seite 
der KIrchengesaneverelne und ihre 

Tätigkeit (Denkschrift XIV) .... 246 

NEWMAN, Hugo Wolf (H. v. Hase) . . 182 

NEWMARCH, Jean Slbelius 12Q 

NICOLAIS Tagebücher nebst blograph. 

Ergänzungen (Schröder) Iß2 

NIEMANN. Die Musik Skandinaviens . 2m 
— Über die abweichende Bedeutung der 
Ligaturen in der Mensuraltlieorle der 

Zeit von Johannes de Garlandia . . . Zlil 

NIOOLI, Faustina Bordoni-Hasse . . . L&ü 



— Gertrud Elisabeth Mara L&Q 

— GiacoiTio Meyerl>eer liS 

— Nicwlu l'.iganinl ISS 

— Fr. Schuberts Leben und Werke . . aO 
NIO und VILOTA (Springer). Zur Ent- 
wicklungsgeschichte der italienischen 
Volksmusik (Liliencron-Festschrift) . 2M 

NOHL, Mozarts Briefe XI 

NOTTEBOHM, Mozartiana 31 

— Themat. Verzeichnis der im Druck er- 
schienenen Werke L. van Beethovens 43 

OLDENBARNEVELT, The Art of Brea- 

thing 306 

OPPEL, Die große A-moll-Fuge (von 
Bach) und ihre Vorlage (Bachjahrbuch 
III. Jahrg.) Iß 

— Buxtehudes musikalischer Nachruf 
beim Tode seines Vaters (Bachjahr- 
buch VI. Jahrg.) 1£ 

OPPEL, Die neuen deutschen Ausgaben d. 
zwei- und dreistimmigen Inventionen 
(Bachjahrbuch IV. Jahrg.) .... 1£ 

— Über Joh. Kasp. Ferd. Fischer* Ein- 
fluß auf Joh. Seb. Bach (Bachjahr- 
buch VII. Jahrg.) Lfi 

— Zur Tenorarie der (Bach-) Kantate lfi6 
(Bachjahrbuch VI. Jahrg.) lfi 

OESTERLEIN, Beschreibendes Verzeich- 
nis des Rlch.Wagncr-jMu!^eiim»ln Wien L2fi 

— Katalog einer Ricli.ird Wagner- Bi- 
bliothek 126 

OESTERLEV. Theorie der Musik ... 283 
OULIBICHEFF, Mozarts Opern ... 3fi 
PAOANINI, NICOLO (Niggli) .... IM 
PALESTRINA, G. P. DA . . . . 139—140 
. PAUMANN, Ars Organisandi (Locheimer 

Liederbuch) 223 

PENKERT, Kampf gegen die musika- 
lische Schundliter.itur 1 36a 

PERGOLE.su, GIOVANNI BATTISTA 

(Schietlerer) L52 

PETZOLD, Gemeindegesang und Gottes- 
dienst (Denkschrift XI) 246 

PIRRO, L'esthttique de J. S. Bach . . I 
PLANCK, Die natürliche Stimmung in 
der modernen Vokalmusik .... 

POHL, C. F.. Jos. Haydn 28 

POHL. RICH., Richard Wagner . . . lia 



385 



) 



ALPHABBTISCHB INHALTSQBBRSICHT 



POf h\C Dl^ HarninnlftfpM]ri£v Ifidl^rlicr 


Seite 


• 

RICHTER. B. F., Über Seb. Rachs Kan- Seite 




3Ü0 


taten mit oblig. Orgel (B.^cMJ.ihrbuch 




' — • uic rnuBiKBiiscncTi inicr vkiiv flWB|pVBi* 




V. Jahrg ) 


16 




300 


— Über die Schicksale der der Tbomas- 




_ f)KMP nTniisDIivtHnillF iiimI SttiimiMk 




adiule la Ldp«^ MtMiandaa Kan* 




fü!ininff - 


307 


taten Joh. Seb. Bachs (Bachjahrbuch 




— über Zelteinheit in bczug auf Konso- 




III. Jahrg.) 


16 


nanz, Hannonie und Tonalitftt • « • 


205 


— Zur (;f 1 ;chfe der Passionsauffuh- 






123 


rungen in Leipzig (Bacbjahrbucta 










17 


\X(' liTni* Uli — > . _ 


106 


RICHTER, E. und Hoftamin von Falltn« 








leben, Schlesische Volkslieder mit Me- 




theorie de« Franchlnus Oafurius (und 






258 


der (McmdM Mt bl» mr Mitte des 




RICHTER, OTTO, Voikskirchcnkonzerte 






217 


und UtufglMlia Andaebtan in Stadt u. 


245 


PRAETORIUS, MICH., Syntagma . . 


326 


RIBMANN, HUOO, BüM oaUoato und 


PROSKEKbe Musikbibliothek in Re- 








968 


Basso quasi oatinalo (IJiaiifim»*Fcat- 




PROUT, SoiiM Notw on BadM Chufdi 






388 




14 


— Die Byzantinische NotaMCMfl Im 10. 




FK ;'FER, Joh. Herrn. Schein 

— Job. Hena. Scbein und das welUiclie 
detittche LM dM IT. Jühtlnuiidtertt . 

— J. H. Schelm Cymbalum Sionium 


142 
143 


— Eütwfcldung uoMfer Natanadirllt . 211 

— Handbuch der Musikgeschichte . 202—204 

— Studien a*ir Oaedilekta dar Kutan- 




368 




211 


PUSCHMAN, Slofrinidi de« Ad*in 


222 


— System dar musllcallsdien Rhythmik 








298 


QUBLLBNLBXIKON, Btofraplilscli- 




Klt^.MA.NN, LUDWIG, Das Wesen des 




bibliographlsches, der MtisUcer «nd 






353 




377 


— Dia Basicbungao der deutacliea Volk»» 




QUELLEN und Hilfswerke beim Stu- 




nnnik rar Kunstmualk (Uliencran- 




dluai dir MmikiMcliiGiite <£ltiMr) . 


377 




368 


RAMANN, FVtns Lktt ato KIliKtter tmd 




V. RIESEMANN, Die Notation des alt- 






76 


russischen Kirchengesanges .... 


218 


— Franz Liszt als P&alniensAnKer und 




RJETSCH, Kurze Betrachtungen zum 






88 


dautMlMM Volkfllted (Llllencron- 




RANKE. mnriMlim nmi Brtli dir H. 






388 


EitaalMtk 


232 


— Die Tonkunst in der zweiten HAifte des 




RASELIlT'i ANDREAS AMBKRfiRK. 




] 1. 1 Isrhundcrts 


206 


SIS <Au^r) . . - . - .... 


144 


KlETSCHEL, Die Aufgabe der Orgd im 




IV \UTENSTRAUCH Luther und die 




eyangeHadiea Oottaadkmte (Omk- 




PflaM dar idrchlldien Mualk In Saeh« 






246 


aen. 14^1ft. IdMi. 


244 


RIETSCHEL u. Smend, KIrdfldM Alf 




UFGULATIV, Intanuitfonalcs, fflr Orgel- 




sprachen beim 2. deutschen BacMcMa 






355 




15 


REICHARDT. JOH. PRIEOR. IScMtl* 




ROCKEL. AUOUST, Rieft. Wagners 






163 




104 


RBlSflMANN, Fem und Inhalt des mnl- 




ROCKL. Wat CRiiilt Wagnar Obar dl« 






280 


En tsteh u n g se in e r m uslkallschen Kom- 






167 


posltton des Ringes de« Nibelungen? 


125 


REUSSNBR. BSAIAS. BM Brtet<MOil- 




— What does R. W. relate concerning 






388 


tiM otigiii o( hl« music«! «ompoaitlmi 




RICHTER, ALPR», Dw Kiavimpla . . 


848 


of thc rfRf of tba nlbcluiig? .... 


128 


■^rCHTER, n. F., Stadtpfeifer und Alum- 




— Was erzälilt Wagner über die Ent- 




nen d. Tlion)a»»chule tn Leipzig iu 




•tehung »eine» Nibelungengedichtes 




BaclH Zelt (Bachjahrbuch IV. Jahrg.) 


16 




123 


— Dl« WatilJoh.S«b.Bact»»uiiKiaotQr 




— Wbat doai R. W. ralate concanUng 




dar ThomaMdiaia Im Jatm 1723» 




tlia orlgbi of bis Nibelimieii Poam 






18 


and hoar doat Im bitetpiat llt • . . 


128 



38e 



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ALPHABETISCHE INHALTSQBERSICHT 



KOBDER, Übt d*n Stand d«r Offtat- Seite 


9uiBKinW|UeiGiucnteaesinstriinientai> i 




lldmi Muiikpilin In IMImi .... 


STI 


koiuarU bb traf die Oeganwrt ... 


340 


ROSSINI, OIACOMO ANTONIO (SU- 




— Geschichte des Gr ii rmms 


310 




160 


— Krittken (Heu6, Chop, WoUrum, 




ROTH, POhnr doffCh dl» Vloloncall» 




Pmv, nny> (BnchjahilMicli VII. 






336 




16 


RUBINSTEIN, ANTON (La Maro) . . 


167 


— Die NieoerlAndlsche Orgeimes$e Im 




RlJMOBk Ote Lieder «nd MdadlM dar 






rtrw JT. 

«TO 


OctBler de; Jahres 1340 nach der 




— Varacliwundene Traditionen des Bach- 




AufzelchnunR llui^os von Reutlingen 


220 


xaltalteit (BachJahrtMieb I. Jahrg.) . 


IS 


Der Marlenlclch Heinrich Laufenberns 




— Zu den Beschlossen i t i c i er 




»Wilkom lobes werte« (Ulienciron* 




KtrcbenfeeangvefeUutages-Mitteilwn- 






S0S 


gan (BadilahflMMli Vt. Jaluf.) . • • 


16 


— Dte Sangetweisen der Colmarcr Hand- 




SCHHURLEER, Die Souterfledeltens . 


232 


Ktarift und die Liederhandach rift 




SCHIEDERMAIR, Eine Autobiographie 






221 


i letro uanaraiia (ijnancnMi*i*fln- 




— Die Lieder dee Hugo von Montfort 






dOO 


(mit dea Melodien dee Burk Mangolt) 


220 


— oeivragc zur uaacnicnie ocr ipipcr um 






161 


die Wenite tieft IS uiui 10 l«lirfiun- 




— Ciri Lowrt«, ein» aethetbche Beur- 


1«l 


8CHLB1TBRBR, Die Ahnen moderner 


270 




161 




336 


RUTZ, Musik, Wort und Kfirpet als Oe- 






267 




322 




IS3 


SACHS, Lituus und Karnyx (Lillencron- 










368 


— loh Frledr Rekihardt . .... 


153 


SAMftlBLBANDB dar IntamatJcaalaii 










37S 


SCHLICKES (Arnolt-) Spiegel der Orgel- 




SANDBERGER, Beiträge zur Geschichte 








der bayerischen Hotkapdi« unter Or- 




SCHIMID, Das slchstoehs KAfilgshaus In 






19« 


seibstschOpCerladiar mualfcatiicbar Be- 




— Zu Beathovem Briefen (LlHencron- 






SIK 




368 


ovnMiu I , nbiNKiCri, jonann maiine- 




SANNEMANN, DieMusik ».Unterrlclita- 




son, ein Förderer der deutsdien Ton« 




gefanttand In den «vangelkclien La» 




bM..fr Im. t lull 1 . *— %tf^^/kt^ 

nunc, im ucnta seiner wonce ... 


lOl 


telnschulen des 16. Jahrtuinderts . . 


245 


SCHMIDT, KARL, Hilfsbiich f. d. Unter- 




SANNEMANN und Hätz, Die Beziehun- 




richt im Gesänge an den höheren 

ftdAbAilAM 




gen dar Oynmaaien md MtttetaeiMlIan 






sur Kirchenmusik (Denkschrift XVIII) 


24C 


■ • ttai ■ a » *• • 


... 

ISO 


SAYN-WITTOENSTEIN, CAROLINE, 




SCHMITZ, Zur muslkgeecblcliUkdMn Be- 




Lettres da LinC k Im Prtneaisc (La 


171 


deutung d. HandOrffintadMn »Ptauan« 






tlmmergesprSchspiele «. (Liliencron- 




SCHARLITT, Fr. Chopfau Oesammelta 






368 


t^'icfe 


67 


SCHNEIDER, K. E., Das musikalische 




äCHARWENKA. X. u. A. Spanuth. Me- 


348 


Lied in geschichtlicher Entwicklung 


203 




SCHNEIDER, MAX, Bearbeitung Bacb- 




8CHATZ des evangelischen Kirchenge- 




scher Kantaten (Bael^ialurbadi V. 




sangs im ersten Jahrhundert der Re- 




— Berieht IIb. d. MltgUedcrvenanmlung 


16 




239 


SCHBIOEMANTEL, Stimmbildung . . 


310 


d. Neuen Dachgesellsch. In Eisenach 






310 


(Mai lUU7><Bachjahrbuch IV. Jahrg.) 


16 


SCHEIN, JOH. HERM. (Prüfer) . . . 


143 


— »Denkmaler der Tonkunst * vor hun- 




— Cymbalaro Slonhun (PrOfer) .... 


atß 


dert Jahren (Llliencnm-Festschrift) 


aas 


— «.da« weitlldie deutedie Lied de» 17. 




— Neues Material zum Verselchnis der 






142 


bisher erschienenen Literatur ii ber J. S. 






IS 


Bach (Bacbiabrbucfa Vli. Jahrg.) . . 


16 



387 » 



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Af Pf lABnTtSCME IXHAI.TSQBHRSICHT 



SCHNBiDEft, MAX, Du aagm, OigA- Seite 
fcmiieit D<4notl von W. Fr. Bach 

(Bachjahrbuch VIII. Jahrg.). ... 17 

— Thema t. Veneichni» der musUc.Wtrk« 
der Plnnttle Bach. 1. TcU. (Bachtehr- 

buch IV. Jahrg.) Ifi 

— Übersteht der Auffahrungen Jo.'i. Scb. 
Bachscher Werke von Entlc lyfW bis 
Aoteng liW7. (Bactaiatirbuch Ul. 
Jidiri») 16 

— Verzeichnis der bisher erschienenen 
Literatur über Joh. Seb. Bach (Bach- 
Jahrbuch l(. Jahrg.) 15 

— KritikM ftbtr BechUtmtw (Badi- 
jahrbuch tt. Jahrg.) 18 

— Miscellaiici Musicic Bio-bibliographica 377 

— Verzeichnis der bis zum Jahre 1851 
gedmcMen (und der tcKfarlebcacn, im 
Handel gewesenen) Werke von Joh. 
Seb. Bach (Bachjahrbuch III. Jahrg.) 16 

— Zur (Bachschen) Lukaspaniail(Bactl* 
jabrbuch VIII. Jahrg.) 17 

SCHOLZ, RICHARD, Haadbachleln fOr 

Geißcn-ipicler 331 

— Über Studium und Unterricht im 
Gri^en^pici 331 

SCHONE, M. Haaptnuutisi Briefe an 

PfB« Hanarr 160 

SCHOTTS Söhne, B., Briefwccluel mit 

Rieh. Wagner lua 

SCHRATTENHOLZ, Rob. SdMUnailll 

al« Schritttteller 60 

SCHRÖDER, B., O. Nleolaia TagebOdier 

nebst biograph. Ergänzungen . . . 162 
SCHRÖDER, HERMANN, Die symmc- 

triiclio L iiikehrung In der Musik . . 296 
SCHRÖTER, l>eT natürliche Kuoitge- 

fajig 312 

SCHirRHRT. FRANZ 49- 50 

SCHüBIOER, Musikalische Spicilegka 25U 
SCHULTZ, Mo/.uts JufMUlSillfonien . 37 

SCHUMANN, CLARA 01—82 

SCHUIWANN, RGB 83—60 

SCHÜNEMANN, Geschichte des Diri- 
giere ns 370 

— Neue »Attestate« 8lb. BMl»(UiiM> 
croD-FestKhrift) 36S 

5CHURB.Brliiiieniiifleiiaaracih.Wagaer 121 
SCHÜTZ, HEINRICH, Die Passionen 

nach den vier Evangelisten (Pr.Spitta) 142 

SCHUTZ., RL[)01.F, ?>tcphrn llelk-r . 164 
SCHWEITZER, ALBERT, J. S. Bach. 

I* OMMlClCIHIOAt* ......... 6 

— J. 8. Bach (dtsch.) 6 

— J. S. Bach (engl.) 6 

— E>eLit>che und französische Orgelbau- 
kunst und Orgelkunst . . . v . . . 3&5 

SCHWEITZER, Af4T0N, al» aramatU 
•eher Koniponlit (Mauicr) ... . 184 



SEIFFERT, OeschichU der Klavier- Seite 
murik 343 

Praktische Bearbeitungen Bachscher 
Kompositionen (Bachjahrbuch I.Jhg.) 15 

— Zur Kritik der Gesamtausgabe von 
Bacha Werken (Bachjabrbudi in. Jg.) 16 

SEIFPBRT. HtndcU deatKhe Oealnge. 
Nach Materialien in Fr. Chry&anders 
Nachlas (Llllencron-Festschrlft) . . 368 

SELLE, THOMAS, all 8cliiilkantor<Am- 
behn) 368 

SENPPT VON PILSACH, Freiherr 
ARNOt.n, und Rob. Franz. Hin 
Brief wechs*i 18G1 - 1888 165 

SETACCIOLI, E)ebiissy 189 

SEYOEL, Arthur Schopenhauers Meu- 
pliyalk der Miiallt 398 

SIBELIUS, JEAN (Newmarch) .... 190 

SITTARD, F. Mendelssohn Bartholdv . 52 

— Oiacomo Antonio Rossini ..... 159 
SMENO, Die Bedeutung de» Wechseige- 
tanges im evaafellachea Ootteadlaatte 
(Denkschrift XVI) 348 

SMEND u. Rietschel, Kirchliche An- 
sprachen beim 2. Deutschen Bach- 
feste (Bachjahrbuch I. Jahrg.) ... 15 

SONNECK. EariyCoaeert-mcInAoieftea 
(nSl—ISOO) 372 

SPANUTH, AUG., siehe X. Sehanmnka 34S 

SPITTA, I-RIEÜHICH. Kirclieiibau und 

Kirchenmusik (Uenktchrift XXIV) . 246 

— Die Passionen nach den 4 Bvatlga» 
listen von Heinrich Sdiflis . • . . 142 

SPITTA, PHILIPP, Joh. Sebastian Badi 4 

— über J. S. Bach 6 

— Ein Lebensbild Rob. Sciiumaiiii» . . 59 
SPITTA, PHILIPP, Zur Ausgabe der 

Kraiipoeltionen Friedrich» de» QroOen 19B 
SPOHR, LOUtS (ScMettarei) .... 188 

Biiefe an M.irschncr (Istel) .... 368 

— M. Hauptniaiutb Briefe an S. (Hiller) 160 
SPRINGER. Vllota und Nio. Zur Ent- 

wicMungueachichte der Italienischen 
VeHnmindit <UllencnMi-Fcetachrlft) . 388 
SPRINGER, Miscellanea Musicae Bio- 
bibliographica 377 

.ST EG L ICH, Die Quaestlones In Musica 223 
STEINHAUSEN, Die phystodogischen 
Fehler und die Umteataltirag der Kla- 
viertechnik 349 

— Die Physiologie Uei Bogenfühnmg auf 

den Streichinstrumenten ..... 332 

STEPHANl, Kanons 319 

STERN. JULIUS, ErioaenMfsMatterait 

— (Rieh. Stern) 16? 

STERN, RICH., Erinnerungsblatter an 

lui Stern 167 

STRADELLA. ALESSANORO, Opern 

fHcQ 272 

STRAUSS, JOHANN (Eiieabaitf ... 168 



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ALPHABBUSCHE INHALTSÜBERSICHT 



STUMPF, Komonanz und Konkordanz Seite 
(I Hif iii'HWliFlillH'llilfO 988 

SOSS, Die Manuskripte protestantischer 
Kirclienmusik zu Frankfurt am Main 
(Lilicncr«m-f-eslsclirift) 368 

TET2EL, Dm Problem der modernen 
Klaviertectmik SSO 

TEUCHERT u. Haupt. Musilt-lnstru- 

menten-Kunile in Wort und Bild . . 327 

THAYER, L. van Beethovetu Leben 
(Deiten-Rlemuin) 40—41 

— CbronotaK. Veixelcbnls der Werke L. 

van Bcethovetis 43 

THOURET, Friedrich Jcr OroOe als 

Musikfreund und Musiker 197 

THI^ANE, Friedlich KubJau 159 

TH0RLIN08, Oer Mtitllidniek mJt bc< 

wcellchrn Mftalltypen Im 16. Jahr- 

itunderf 217 

— iniihbruck, Ich mitftdleiitaMen (Feit- 

•chrift) 376 

TIBRSCH, Lehitweii fOr KlavteiMU u. 

Accompagnement 352 

TIERSOT, La muslque chez les peuples 

iiuliuiiics tic l'Amcriqiic ilu Nnrel . . 262 

— Ronsard et la mualque de son tempt 144 
TINBL« Sab. Bach (Bacbjahrfkiicli V. 

Jahrg.) le 

TODT, Vademecum durch die Bachsctien 

Kantaten 14 

V. TUCH ER, Schatz des evangelischen 

K)rct»ngesanfs im ersten Jafartauo- 

dart dar Ratonnation . 230 

— Ober den Oemelndegesang der evan- 
gelischen Kirche 230 

UHLIG, TH., Briefe Richard Wügiiers 
an W. Fischer, Ferd. Hebie und — 99 

ULRICH, Dia OtmMtf dar Stimm- 
biidunc 311 

UNSCHULD VON MELA8PBLD, Die 

Hand des Pianisten 351 

— The liand of the pianlst 351 

— La main du pianitta 361 

VALENTIN, CAROLINE, »Ach wie UV* 

möglich dann«vnnII.v.Che'zy und seine 
erste Melodie (Lilkucroii'l'cstschrift) Mfi 

VALENTIN, KARL, Studien Obtr die 
SchwadlKhan Volkimelodlen «... 262 

VIARDOT-OARCIA. PAULINB (La 
Mara) i7i 

VIERTELJAHRSSCHRIFT für Muslk- 

«iMIHdMft ; STS 

VILOTA, Nio und Springer, Zur Ent- 
wicklungsgeschichte der Italtentechen 
Volksmusik (Liilencron-Festschrlft) 368 

VIRDUNO, SEBASTIAN —t, Mualc« 
cetutaeht 334 

VIVELL. Vom Musiktraktate Gregors 
des Großen 233 



VOIGT, Erfahrungen und KaUctilage t>«- üeite 
züglich der AiiffOhrung Bachscher 
Kirchenkantatan (Bacbjabibucb III. 
Jahrg.) 16 

— Zu Bachs Weihnachtsoratoriura, Teil 
1—3 (Bacbjabrbucti V. Jahrg.) ... 16 

VOLBACH. Barldit Ober die VoffUmmc 
von tn5trunientcn, dte für die Auf- 
führung Handelscher und Bachscher 
Werke vwi praMtachtf Bedatttung 
sind 23 

— Ein faste Burg lit unaer Oott (Badi- 

jahrbuch II. Jahrg.) 15 

VOLKMANN, E. d'Astorga. I. Das Üben 

des TUMdldrtai* 140 

VOLKSLIEDER, fränkische (Frhr. v. 

Ditfurth). * 257 

— schlesische, mit Melodien (Hoffmann 

von Fallersleben u. B. Richter) . . »8 
VORTRAGE, 4, gehalten anilBltcA der 

ersten Auffuhrungen der Kaiserin 

Friedrich-Stiftung (Werke von G. F. 

Handel) In Maina am IT. n. 10. Mal 

1906 23 

WAACK, Erläuterungen zu Wagners 

•Tristan und Isolde 124 

WAGNER. MINNA, Briefe Richard Wag- 

nem an— 06 

WAGNER, PETER, Einführung in die 

Gregorianischen Mek)dkn . . . 219, 226/7 

WAONBR» RICHARD Ol— 128 

WAGNER, SIEGFRIED (Glascnapp) . 191 
WALDERSEE. Die Gewmt-AusgaDe d. 

Werke Moxarts 37 

— O. P. da Palaatrina nnd die Oesamt- 
ausgabe seiner Werks 140 

— Rob. Scliutnanns Manfred 60 

WALDMANN. Rob. Frans. Ocsprticbe 

aus 10 Jahren 108 

WALTER, FR., Geschichte dc^, Thcutcrs 

und der Musik am kurpfBlziscben Hofe 199 
WALTER, OEORO, Venaldinla vonWer- 

ken der Mannheimer Symphoniker Im 
Besitze der Universitätsbibliothek in 
Hasel und der Ailsemeincn Musikge- 
setlscJiaft in Zürich (FesUchrtft) . . 376 

WALTHER VON DER VOOELWBIDB. 

Die Hufweisc — (Wustmann) . . . 368 

V. WASIELEWSKI. Goethes Verh&Itnis 

— Musikalische FOrsten vom Mittelalter 

bis zum Beginne dra 19. Jahrhunderts 195 

— Ri>h. .Schumann 54 

— Schumanniana .......... 59 

— Die Violine und ihre Meister .... 328 

— - Das Violoncell und seine Geschichte . 335 
WEBER, C. M. VON 47—48 



38» 



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ALPHABETISCHE INHALTSQBBftSlCtfT 



WEBER« JOHANNES. MiUikaliKlte Seite 
LigB VoUnmitanlclit In Framk- 

nlcb 371 

— - La «Ituatlon muitcale de TiMtnictlon 

populalrc en France 371 

WEBER, WILH., Dl« OnindsAtM und 

ZM« Fr. Clirywndws M dar Ncuf»- 

staltung der Hn itipiwerke 23 

WEINOARTNEH, Akkorde 373 

— Bayreuth 373 

— MinHwIhche WaipnigiiiMdit .... 914 

— RaftcMIfa fOr AuffBImmiaii dar 

Syniplic 'i'sn Beethovens 44 

— Die Sympbonie nacti B«ethoven . . 384 
~ Ott tbe Performance of Da a Mw v m ^ 

Sysiiphonles (Crotland) 44 

— Über das Dirigieren 373 
— ■ Sur l'art de diriger « • 373 

— On ConducUnc (Newman) ..... 379 
WEIHMANH. Dia Proataadw Mualkbl- 

bllothek in Regensburg (Uliencron- 

Festschrift) 368 

WBITZMANN, Ocadikkte doa Klcvkf 

splels und der Klavierliteratur (*. 
Seiffert) 343 

WemiBR. ARNO, OaaelileMa dar Km- 

toret-Oesellschaften im Oabtote das 
eliemaligen Kurfürstentum» Sachsen 243 

— Stadtische und forstliche Musllcpflege 
in WaUtenMs bis »un Ende des 18. 
Jalnliaadarta 300 

WERNER.HEINRICH, H.Wolf In Maier- 
ling 187 

— H,WollaBrtofa«nO.O(«lia . ... »6 

WESENDONK. MATHILDE. Briefa 
Richard Wagners an — 100 

WB8BNDONK. OTTO. Briate Rldiird 

Wagners an — 101 

WESTPHAL, Allgemeine Theorie der 
muslkalMitii Rhyfbmllt «alt J. S. 

Bach 299 

WIDOR, Die Technik des modernen Or- 
chesters (Ricnmnn) 74 

WILLE, EUZA, Briefe Rtehard Wagnata 
an — 10» 

V. WINTHRPCLD, Dtr fVMUtHWiMt 
Kirchengesang 337 

— LHCham dantadia gaMHcte LIedar . 336 

— über Hersleltung ctcs Gemeinde- und 
Chorgesangs in der evangelischen 
Kirche 344, 263 

— Zur Oeschichte heiliger Tonkunst . . 238 

WIRZ, Neue Wege u. Ziele fUr d. WelUr- 
entwlddunf dtr Sia^ mul 8pneii> 

stimme 309 

WOLF, HUOO 162—188 



WOLF, JOHANNES. Oascbkbte der Seite 
MensuraHtotaflOB VWI ISSO— 
1400 313, 319 

— Mode« Praetka 388 

— Deutsche Lieder des 15. Jahrhun- 
derts (Lilicncron-Festschrift) .... 388 

WOLFFHEIM, Hans Bacli, der Spiel- 
annn (Bad^lahrbudi VIL JiUirgO . 10 

— (BacN) Itoln HcfM adiwlmmt In 

Bki'tC fR:ic'il:ihrl-üch VHI. Jahrg.) . 17 

— Bachiana(Bacnjahrbuch VUl. Jahrg.) 17 

— iMlscellaneaMusicaeBlo-blbllographica 377 

— MlttaUungaa nir QasdUcbta dar Hof- 
naük tat C«la(l<85-^lT0e> imd Ober 
Arnold M. Brunckhorst (Ltllencron- 
Festschrift) 368 

WOLFRUA*. J. 8. Bach 9 

— Dia Entataliuiiff und «rata Eotarkk- 
Inng da» Dantidwn EvangeUscbea 
Kirchenliedes in musikalischer Be- 
ziehung 240 

— Rhythmisch 340 

— SchluflarwMeiiiiig . «nf dla »niclit» 
rhythmbchanc Auslaaaanffra dea 
Herrn Prof. Dr. Cornill 240 

v.WOLZOOEN.Musikallscb-dramatische 
PandMea 131 

— Wagnan Siegfried 138 

— Oulde to the legend poem and musle 

of R. Wagners Tristan and Isolde. . 124 
WOTQUBNNB, Tbamat. VexMlcbols der 
Waite Cari Ph. Em. Bacha .... 38 

— Themat. Verreichnis der Werke Chr. 

W. von Glucks 26 

WOTTON, A dictionary of foreign musi- 

caJ terms and HandtMOk of Orcbastral 

bwtmnenta 875 

Wt 'HTM ANN, Seh. Bncti" Kirchenkan> 

taietitexte (BachjahrDuch VII. Jhrg.) 16 

— Bachs Musik im OottlidlBOlt (Dank- 
■cbrilt XXII) 246 

— * Kat in ia Badia Oasnaldda bal aataan 
einfachen Choralsfttzen mitsingen? 
(Bachjahrbuch VI. Jahrg.) 16 

— Matthaus- Hassion, I. Tall (Badljahr* 
buch VI. JahrgO I« 

— Tonartansynboilk m Badw Zatt 
(Bachjahrbuch VIII. Jahrg.) .... 17 

— Vom Rhythmus des evangelischen 

Chi 1 1 I 4 I, hjahrbiich VII. J^rg.) . 16 

— Die IHofweise Walthers von der Vogel- 
weide ( UUancfOO-Paatschrtft) . ... 368 

ZANTEN, Uitfaden zum Kunstgesang 317 
ZEHLER. W.Fr Bach und seine halUsche 

Wirksanil I t i HijchjahrbudtVILJbg.) 16 

ZEITSCHRIFT der 1. M. 0 378 

ZBITUNO. AOamalnB muHkailscha . . 978 
7.1EOLER, Deutsche Soldaten- und 

Kriegslieder ^1 



Drwfc von Brdliufif '£> Harte! ia Leipzig. 



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